Recht, Visa und DokumenteNachzug des Ehegatten

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ZackMcKracken
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Nachzug des Ehegatten

#1 Beitrag von ZackMcKracken » Freitag 14. Februar 2020, 11:37

Hallo Zusammen,

ich bin etwas verunsichert und daher brauche ich Euren Rat. Meine Ukrainische Frau und ich heiraten kommenden Monat in der Ukraine und im Anschluss wollen wir das Visum zum Nachzug des Ehegatten für Sie beantragen.

Laut Merkblatt der Deutschen Botschaft in Kiew ist eine Reihe an Dokumenten nötig, was auch für mich relativ klar ist.
(Reisepass, Visa Antrag, 3 Fotos, Heiratsurkunde mit Apostille und Übersetzung, Erklärung des in Deutschland lebenden Ehegatten, Personalausweis Ehegatten (Kopien), Wohnortnachweis Ehegatten,
Nachweis Sprachkenntnisse) -> Check

Jetzt zu meiner Frage: Ist zusätzlich noch eine Verpflichtungserklärung und ein Einkommensnachweis erforderlich?
Diese Info stand noch auf unterschiedlichen Internet Seiten, was mich verunsichert.

Danke für den Input

Beste Grüße,

ZackMcKracken

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Hans0504
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Re: Nachzug des Ehegatten

#2 Beitrag von Hans0504 » Samstag 15. Februar 2020, 12:33

Für den Ehepartner ist im Rahmen der Familienzusammenführung nach der Hochzeit keine VE für das VISA notwendig. Eine VE ist nur für die Stiefkinder des Ehepartners notwendig, wenn diese mitziehen sollen.
Gruß
Hans

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ZackMcKracken
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Re: Nachzug des Ehegatten

#3 Beitrag von ZackMcKracken » Montag 17. Februar 2020, 09:46

Danke für deine Antwort.

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UlyssesM
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Re: Nachzug des Ehegatten

#4 Beitrag von UlyssesM » Dienstag 18. Februar 2020, 21:00

Hallo, ich hänge mich hier mal dran, obwohl meine Frag eine etwas andere ist: Die Holde in der UKR hat gesagt, ich muss zweimal hinfliegen: einmal um den Heiratsantrag vor Ort zu stellen, zum zweitenmal um dann zu heiraten. Den Heiratsantrag per Vollmacht zu stellen wäre nicht möglich.
Ist das so ? Ich habe nicht unbedingt Lust, nur deshalb dorthin zu fliegen.
Gibt es hierfür eine andere Lösung ?
Vielen Dank für jede Antwort,
Kurt

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Hans0504
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Re: Nachzug des Ehegatten

#5 Beitrag von Hans0504 » Mittwoch 19. Februar 2020, 00:25

Hallo,
Erst einmal: Ja, du musst den Antrag persönlich stellen.

Dann muss ich dich aber mal etwas fragen:
Ist das etwa Zuviel verlangt? Deine „ Holde“ sollte sich eine Heirat mit dir gut überlegen. Ich an deiner Stelle würde mich mit einer derartigen Frage, Gedanken und Vorstellungen in Grund und Boden schämen. Man,man, man...Mache Frauen in der UA tun mir echt leid mit welchen Männern Sie es zu tun kriegen und was die hier im Forum für Kommentare abgeben. Die Frauen sind bereit für den Herren der Schöpfung alles aufzugeben, Familie, Freunde, Arbeit, Heimat, Sprache, Kultur usw. und die haben hier nur Ihre Kosten, ihre Umstände und „Mühen“ im Sinn. So eine Frechheit. Da kann ich nur vor lauter Erschütterung den Kopf schütteln und mich Fremdschämen.
Es wäre besser du bliebest unverheiratet!!!
Denk mal drüber nach!!!!

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UlyssesM
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Re: Nachzug des Ehegatten

#6 Beitrag von UlyssesM » Mittwoch 19. Februar 2020, 08:21

Nun, mein lieber Hans, ich danke natürlich auch Dir für Deine Antwort. Aber ich wundere mich schon, wie Du aus Deinem Nichtwissen um die Umstände ein derart vernichtendes Urteil fällst. Es ist so, als ob man dem Angeklagten erst mal den Kopf abschlägt und ihn danach frägt, was er denn verbrochen haben könnte. Aber Du frägst ja nicht einmal danach.
Die Erläuterung, wenn Du sie denn wissen willst: Ich bin ein älteres Semester, nicht mehr gesund, sehe kaum noch etwas und tue mich daher mit Reisen etwas schwer. Vielleicht habe ich noch 2 Jahre, vielleicht nicht. Mit der Hochzeit möchte ich in erster Linie die genannte Dame materiell absichern, es geht dabei nicht um peanuts. Ob sie damit dann in D leben wird oder der UKR sei ihr gerne freigestellt. Sie wird und muss für mich nichts aufgeben.
Ich hoffe mein lieber Hans, dass Gott dir dieses Mass an Unfehlbarkeit auf den Lebensweg mitgegeben hat, um Dich selbst und Dein Handeln nie hinterfragen zu müssen. Ich selbst tue es immer wieder und öfters als du denkst.
Kurt

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Vorkuta
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Nachzug des Ehegatten

#7 Beitrag von Vorkuta » Mittwoch 19. Februar 2020, 15:01

Hans0504 hat geschrieben: . . . Die Frauen sind bereit für den Herren der Schöpfung alles aufzugeben, Familie, Freunde, Arbeit, Heimat, Sprache, Kultur usw. und
Nun, das sehe ich schon ein wenig anders. Was geben diese Frauen auf und warum? Sie geben nichts auf " für den Herren ", sie geben es, wenn überhaupt, auf für sich selber, nämlich, und hier muß man ganz ehrlich zu sich selber sein, sie geben es dafür auf, ein besseres Leben zu bekommen + zu führen. Und das sollte, bitte schön, im " Goldenen Westen " sein. Das ist die Realität, und so sollte man es auch sehen.-

Nichtsdestotrotz erschienen mir die Worte von UlyssesM : " Ich habe nicht unbedingt Lust, nur deshalb dorthin zu fliegen."
auch nicht so ganz passend, für eine Hochzeit, die ja auch etwas mit Liebe zu tun hat, sollte man doch schon paar Male fliegen wollen -
dieses sehe ich jetzt aber auch etwas differenzierter, nachdem UlyssesM einige Gründe angeführt hat, wie z.B. seine Sehschwäche, sein Alter und seine etwa 2 Ja. Restlaufzeit. Da kann ich schon einige Dinge besser verstehen.

Ich bin mit dem Thema schon länger durch - ein sehr, sehr gesundes Mißtrauen hat sich meiner bemächtigt.
Nach 11 Ja. mit einer poln. Dame zusammen gewesen, dann noch einige andere temporäre Verhältnisse - da lernt man schnell, wie der Hase läuft.

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Re: Nachzug des Ehegatten

#8 Beitrag von Frank » Mittwoch 19. Februar 2020, 17:01

Die Aussage von Hans stimmt wohl sowieso nicht. Es reicht auch eine einmalige Anreise, schreibt jedenfalls Ahrens

https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukrainerin-Eheschlie%C3%9Fung-Ukraine-303-de.html

Alternativ kannst du ja auch in Deutschland heiraten

https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukrainerin-Eheschlie%C3%9Fung-Deutschland-302-de.html

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Hans0504
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Re: Nachzug des Ehegatten

#9 Beitrag von Hans0504 » Mittwoch 19. Februar 2020, 17:25

Natürlich reicht theoretisch eine Anreise, wenn man ein wenig Zeit mitbringt. In der Realität sieht das anders aus.

Ich spreche da aus mannigfaltiger Erfahrung. Nicht nur bei mir, sondern auch bei einigen Freunden bilingualer Paare aus D/UA. Aber glaubt immer wem Ihr wollt. Mich tangieren solche Diskussionen nicht mehr.👍👍👍

Zum Thema besserer Westen:
Das.....sei mal dahin gestellt was und wo es besser ist.
Es mag sein, das es solche Frauen gibt. Aber die findest du auch in Deutschland an jeder Ecke....
Meine Bekannten und Freunde haben und hatten keinen Grund nach Deutschland zu ziehen, aus der Liebe wegen. Die hatten in UA alles was man braucht. Job, Wohnung, Haus, Geld, Freunde, Familie, Spaß und Freude am Leben. Wir in Deutschland sitzen immer noch auf einem so hohen Ross und behaupten, dass nur das Leben hier lebenswert ist. Zum kotzen diese Arroganz und Anmaßung. Man kann sich für solche Sichtweisen nur schämen als Deutscher.
Ich gebe jedem Ausländer recht, der Deutsche für eingebildete A...Löcher hält, die so denkt wie einige in diesem Forum. Gut, das es noch vernünftige (z. B. Die Moderatoren...) hier gibt, sonst wäre ich schon weg.
Andere melden sich bei soviel Mist schon gar nicht mehr zu Wort. Basta....

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Frank
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Re: Nachzug des Ehegatten

#10 Beitrag von Frank » Mittwoch 19. Februar 2020, 19:17

Hans du hast da Zeug reininterpretiert was nicht so da steht
Zumal es auf Vorkuta sowieso nicht zutreffen würde denn er wohnt ja gar nicht in Deutschland.

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ZackMcKracken
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Re: Nachzug des Ehegatten

#11 Beitrag von ZackMcKracken » Freitag 21. Februar 2020, 10:25

Ich stimme Frank absolut zu, eine einmalige Anreise ist ausreichend.

Wir haben eine Agentur gebucht, die alles für uns vor Ort durchführt. Sprich Übersetzung der Dokumente und das organisieren des Termins auf dem Standesamt. Danach folgt noch weiterer Papierkram der übernommen wird. Letztendlich haben wir exakt eine Woche dafür geplant.

Da die Hochzeit Mitte März stattfindet, kann ich danach einen Erfahrungsbericht schreiben. Bin selber gespannt wie das wird, aber in der Ukraine läuft das alles sowieso ganz speziell. :-)

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царь
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Re: Nachzug des Ehegatten

#12 Beitrag von царь » Sonntag 8. März 2020, 20:56

Hans0504 hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 17:25
Natürlich reicht theoretisch eine Anreise, wenn man ein wenig Zeit mitbringt. In der Realität sieht das anders aus.

Ich spreche da aus mannigfaltiger Erfahrung. Nicht nur bei mir, sondern auch bei einigen Freunden bilingualer Paare aus D/UA. Aber glaubt immer wem Ihr wollt. Mich tangieren solche Diskussionen nicht mehr.👍👍👍
Meine persönliche, ganz praktische Erfahrung aus dem letzten Jahr: In 10 Tagen von der Einreise bis zum Hochzeitstermin. Ich sehe nicht, weshalb ich da zwischendurch hätte ausreisen sollen, zumal es in Deutschland an Borscht mangelt...

Man glaube also nicht diesen Schauermärchen.

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