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„Naftogas Ukrainy“ wolle russisches Gas von der deutschen RWE zurückkaufen – ukrainischer Premier - UI

#1 Beitragvon RSS-Bot » Mittwoch 14. März 2012, 13:15

UkrInform

Kiew, den 14. März /UKRINFORM/. Ukrainischer Gaskonzern „Naftogas Ukrainy“ wolle von der deutschen RWE im sogenannten Reverse-Flow-Verfahren russisches Gas zurückkaufen, was immer noch billiger wäre als direkt von Russland. 


Das hat ukrainischer Premier Mykola Asarow im Interview der deutschen Tageszeitung Die Welt erklärt, dessen Online-Fassung am Dienstag veröffentlicht wurde.


„Wir hoffen hier auch auf Unterstützung seitens der EU, da wir Mitglied der Europäischen Energiecharta sind. Auch wollen wir am Schwarzen Meer ein Terminal für Flüssiggas bauen und haben bei der spanischen Firma „Socoin“ eine Studie darüber in Auftrag gegeben. Leider besteht hier das Problem, dass die Türkei dafür die Flüssiggastanker durch den Bosporus lassen müsste. Hier sind unsere Möglichkeiten also beschränkt. Die Alternative wären Lieferungen aus Aserbaidschan über das Schwarze Meer. Aber dafür müsste Aserbaidschan eine Anlage zur Verflüssigung bauen“, - betonte Mykola Asarow.


Gleichzeitig hob ukrainischer Premier hervor, die Ukraine hoffe weiterhin, dass wir mit Russland zu einem neuen Gasvertrag kommen. „Sonst würden wir tatsächliches russisches Gas von einer deutschen Firma kaufen, was immer noch billiger wäre als direkt von Russland. Das wäre paradox“, - sagte Mykola Asarow. In diesem Zusammenhang erinnerte der Chef ukrainischer Regierung daran, dass die letzte ukrainische Monatsrechnung für russisches Gas 1,2 Mrd. US$ betragen habe. Und die Ukraine habe sie bezahlt.


Auf die Frage, ob ukrainischer Gaskonzern „Naftogas Ukrainy“ wegen eines „unfairen“ Gaspreises für die Ukraine Verluste mache und wie groß sie seien, antwortete Mykola Asarow: „Gigantische. Wir zahlen im Jahr acht bis zehn Milliarden US$ drauf. Dagegen beträgt der gesamte Hilfskredit, den wir vom IWF in Tranchen bekommen haben, elf Milliarden US$. Dieser Gaspreis macht bei uns ganze Branchen unrentabel“. Sogar im Preis für einen Laib Brot seien 15 Prozent Erdgaskosten, fügte er hinzu. (H)



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