Politik"Najem: "Ich bin enttäuscht von Europa""

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"Najem: "Ich bin enttäuscht von Europa""

#1 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 21. November 2014, 09:30

Die Maidan-Bewegung forderte einen Machtwechsel in der Ukraine und hat sich durchgesetzt. Doch Tausende von Menschen haben ihr Leben verloren und die Ukraine einen Teil ihres Territoriums - ist der Preis nicht zu hoch?
Natürlich, jedes verlorene Leben ist das alles nicht wert. Auf der anderen Seite ist es für mich heute offensichtlich, dass wir geopolitisch keinen anderen Weg hatten als diesen Kampf, dem Menschen zum Opfer gefallen sind. Wir konnten nicht weiter unter dem Einfluss Russlands und des Machtsystems stehen, zu dem uns Präsident Viktor Janukowitsch geführt hatte. Ja, ein Teil des ukrainischen Territoriums ist besetzt. Doch ich denke, das ist nicht von Dauer. Wenn es uns gelingt, hier ein attraktiveres Land aufzubauen, dann habe ich keine Zweifel, dass diese Gebiete wieder ukrainisch werden. Aus Rücksicht auf die verlorenen Menschenleben: Es wird kein Fest geben (Anm. d. Red: am Jahrestag des Beginns der Protestbewegung). Trauer und Schuld gegenüber denen, die starben, muss uns dauerhaft antreiben. Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis.
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Alex7734
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Re: "Najem: "Ich bin enttäuscht von Europa""

#2 Beitrag von Alex7734 » Freitag 21. November 2014, 10:15

keinen anderen Weg als diesen Kapf? wat ein Bullshit, wieso hat man nicht ein halbes Jahr abgewartet und den Janukovich demokratisch abgewählt und Ruhe im Land bewahrt? Achso ja, dann wären die Wahlen ja anders ausgegangen und dafür sind die Leute ja nicht bezahlt worden. Wann werden eigentlich die Morge auf dem Maidan untersucht? Achja 90% der Beweise sind ja vernichtet worden, nachdem Janukovich schon weg war. Und was hat man erreicht? ähm...sieht wohl jeder! Ich hoffe es hat sich für die Leute die auf dem Maidan für die Paar Groschen gestanden haben gelohnt.

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Re: "Najem: "Ich bin enttäuscht von Europa""

#3 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 21. November 2014, 10:44

Alex7734 hat geschrieben:keinen anderen Weg als diesen Kapf? wat ein Bullshit, wieso hat man nicht ein halbes Jahr abgewartet und den Janukovich demokratisch abgewählt und Ruhe im Land bewahrt? Achso ja, dann wären die Wahlen ja anders ausgegangen und dafür sind die Leute ja nicht bezahlt worden. Wann werden eigentlich die Morge auf dem Maidan untersucht? Achja 90% der Beweise sind ja vernichtet worden, nachdem Janukovich schon weg war. Und was hat man erreicht? ähm...sieht wohl jeder! Ich hoffe es hat sich für die Leute die auf dem Maidan für die Paar Groschen gestanden haben gelohnt.
Lesen bildet, aber nur, wenn man auch andere Quellen als russische nutzt. Nutze hier die Suchfunktion, da findest du zu allen deinen Fragen schon Antworten von allen Seiten. Sogar darüber, dass für die Aufklärung der Morde auf dem Maidan umgehend internationale Hilfe angefordert wurde. Oder willst du die Initiative des Europarats zur Untersuchung der gewaltsamen Zwischenfälle eingesetzte internationale Beratergremium unter der Leitung des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Sir Nicolas Bratza, unterstellen, sie wären an den Vorgängen beteiligt und würden deshalb etwas vertuschen wollen? Dann mal her mit deinen Beweisen.

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Re: "Najem: "Ich bin enttäuscht von Europa""

#4 Beitrag von toto66 » Freitag 21. November 2014, 13:46

Wir haben auch überlegt ob wir den Jahrestag feiern sollen. Wir haben uns dafür entschieden. Ich denke, die die für die Freiheit ihr Leben gaben oder noch geben müssen wollten und wollen das so.

Alle die von Freiheit träumen
sollen das feiern nicht versäumen
sollen tanzen auch auf Gräbern
Freiheit, Freiheit
ist das einzige was zählt.
M.M. Westernhagen


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Re: "Najem: "Ich bin enttäuscht von Europa""

#5 Beitrag von wikna » Freitag 21. November 2014, 23:51

keinen anderen Weg als diesen Kapf? wat ein Bullshit, wieso hat man nicht ein halbes Jahr abgewartet und den Janukovich demokratisch abgewählt und Ruhe im Land bewahrt? Achso ja, dann wären die Wahlen ja anders ausgegangen und dafür sind die Leute ja nicht bezahlt worden. Wann werden eigentlich die Morge auf dem Maidan untersucht? Achja 90% der Beweise sind ja vernichtet worden, nachdem Janukovich schon weg war. Und was hat man erreicht? ähm...sieht wohl jeder! Ich hoffe es hat sich für die Leute die auf dem Maidan für die Paar Groschen gestanden haben gelohnt.
Da hat einer was vergessen:
Er könne ja verstehen, dass die einfachen Menschen auf dem Maidan sich einen Wandel wünschten - einen echten Wandel, so betont es Putin, nicht nur eine Änderung der Fassade der politischen Macht
Deswegen sei Viktor Janukowitsch für ihn immer noch der legitime Präsident der Ukraine - auch wenn dieser, so gibt es Putin zu, keine politische Zukunft mehr habe.
Ob er Mitleid mit Janukowitsch habe, wird Putin gefragt. "Nein", sagt er und grinst. "Wirklich nicht."

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Zudem sollte der, der it dem oben zitierten wat ein Bullshit, wieso hat man nicht ein halbes Jahr abgewartet und den Janukovich demokratisch abgewählt
sich mal kurz überlegen, warum der damals beiden Verhandlungen zum Februar-Abkommen anwesende Vertreter Russland dieses nicht mit unterschrieben; wo es doch so toll war....

Eine Erklärung wäre, dass der Gheimdienstoffizier im Kreml bereits genau wusste, was al nächstes machen will.
Und da hätte ihm eine Unterschrift Russlands ja ganz schön seinen Heiligenschein angekratzt.
Also hat er es gleich gelassen.

So sieht es aus, mit der Putinschen Formulierung ....dass die einfachen Menschen auf dem Maidan sich einen Wandel wünschten - einen echten Wandel, .... nicht nur eine Änderung der Fassade der politischen Macht....
Bleibt halt die Frage, was dieser Gheimdienstoffizier unter einem "echten Wandel" denn nun wirklich versteht.

Vielleicht können mir diese ganzen Faschisten-Plärrer mal auf die Sprünge helfen.

Oder meinen diese vielleicht:
Nach dem gegenwärtigen Verlauf der Dinge sieht es so aus, als ob Russland sich die Republiken Donezk und Lugansk als „eingefrorene Konflikte“ vorstellen kann…
…in einem solchen Klima allerdings vermutlich erstarren und eher vom Reif einer Sowjet-Nostalgie überzogen werden, denn verengt haben sich auch die Perspektiven in der Donezker und Lugansker Führung…
…mit solchen Vorstellungen vom Staat, wenn sie nicht noch korrigiert werden, reduziert sich der revolutionäre Impuls der Republiken Donezk und Lugansk dann doch auf Separatismus, d.h. auf eine Kopie des Großen russischen Bruders im Kleinformat

Auszüge aus Ukraine: Die andere Wahl, 4. November 2014
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Also, dümmer geht's nümmer!
Wie das Eingangszitat!

Na ja, wenn's schön macht....

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