Berichte und ReisetippsNeulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

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Figaro03_9_65
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Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#1 Beitrag von Figaro03_9_65 » Freitag 4. September 2009, 09:56

Zwei Autos mit Warnblinkern standen am Strassenrand und auch schon eilte ein Mann vor
uns auf die Schnellstrasse und Stoppte unseren Wagen.
Er sei von Jordanien erklärte er uns und fragte ob wir Englisch sprechen.
Meine Beifahrerin meinte zu mir Sie habe die Autokennzeichen von den 2 stehenden Fahrzeugen
gesehen und dies seien von Rumänien. Lange rede kurzer sinn.
Er versuchte uns etwas von Notfall zu erklären und wollte seinen schweren ( Goldenen ) Ring gegen
Bares tauschen. Was uns doch sehr komisch schien..... Als wir dann meinten wir haben nur Kredit
karten und kein Bargeld..... interessierte er sich nicht mehr für uns und lief davon.
Wir haben dann bei der Weiterfahrt auch bemerkt das gezielt Fahrzeuge mit Ausländischen Nummer Schildern gestoppt werden.
Also Vorsicht. [smilie=nono.gif]

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Optimist
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#2 Beitrag von Optimist » Sonntag 2. Mai 2010, 08:11

Polizei angerufen?

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tryzub
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#3 Beitrag von tryzub » Samstag 8. Mai 2010, 20:04

@optimist: Wofür?

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Optimist
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#4 Beitrag von Optimist » Samstag 8. Mai 2010, 21:27

Vielleicht um Dich zu schützen, vor solchen Leuten? Die Banditen werden auch hier gejagt. Egal welcher Beitrag zur hiesigen Polizei jetzt kommt.

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Wolfram
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#5 Beitrag von Wolfram » Dienstag 20. Juli 2010, 20:23

Hallo Optimist,

bei der Miliz bist Du da nicht richtig,mir haben sie bei einer Motorradtour 40 Euro ohne
Quittung abgenommen.Es geschah zwischen Skole und Mukatschewo.Ich habe vor zwanzig
Jahren dort in der Nähe Wohnungen und Krankenhäuser gebaut,und bin jetzt 67 Jahre.Ich war immer ein Freund der Ukraine,aber dies ist Banditentum!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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ua-sports
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#6 Beitrag von ua-sports » Dienstag 20. Juli 2010, 21:33

Wolfram hat geschrieben:Hallo Wolfram,
...mir haben sie bei einer Motorradtour 40 Euro ohne
Quittung abgenommen.Es geschah zwischen Skole und Mukatschewo.
Ich war immer ein Freund der Ukraine,aber dies ist Banditentum!!!!!!!!!!


NUN, wenn man in dem krasiwo schönen bolschoje Land der Ukraine [smilie=ukr_prapor]
unterwegs ist sollte man stets etwas " Kleingeld " dabei haben...


Und wenn Sie im Recht waren !!! DANN sollte man ein Protokoll machen lassen,
und sich zum nächsten Offizier fahren lassen. Das wollen die meisten der GAII HET... ~~~c___
.. ABERRRRR nur wenn man im RECHT ist und war.. alles andere macht wenig sind..

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Optimist
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#7 Beitrag von Optimist » Dienstag 20. Juli 2010, 22:29

Ebenso hab ich auch alles durch, betrunkene und geldgeile Polizisten, nur es gibt auch Situationen in denen es angebracht sich an die Polizei zu wenden... oder lieber doch nicht? Wo ist man dann richtig?

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tryzub
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#8 Beitrag von tryzub » Mittwoch 21. Juli 2010, 19:58

Uns ist die gleiche Sache vor einigen Jahre auch passiert. Oder eben nicht passiert. Auch uns wollte man eine Notsituation mit Goldring gegen Bargeld vorspielen. Wir haben klar gemacht, dass wir kein Interesse haben und sind weitergefahren. Die Situation ist ja auch durchschaubar. Es ist wie mit dem Hütchenspielern: Wer sich naiv oder übermütig in dieses Spiel hineinbegibt, ist zu einem grossen Teil selbst daran schuld, wenn er dabei betrogen wird.

Wofür Polizei, wenn eigentlich nichts passiert ist, ausser einem kleinen bisschen Belästigung? Dafür ist die Miliz nun wirklich nicht zuständig, im Gegenteil, wahrscheinlich wirst Du als Anzeigender von den Milizionären noch nach Geld für die "Bearbeitung" des Falls angegangen.

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ua-sports
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#9 Beitrag von ua-sports » Dienstag 10. August 2010, 19:02

Wenn man in der UA unterwegs ist, sollte man auf die SALUTE der Entgegenkommer achten!

die Lichthupe !!!! ;)

finde ich persönlich super Klasse GOOD , das viele es machen..

Und wenn es lange kein Gegenverkehr gibt... besser nach UA-km-Ordnung fahren,
sonst ist man schnell mal von einer GAII / DAI angehalten.

Sehr " fleißige " [smilie=kosak_1] UA-beamte waren diesemal in/um RIVNE (wie immer) ,
KIEV (vorallem Einfahrtshauptstraße zu Kiev), in/um Ternopil und auf vielen kleineren,
aber nicht so weg entfernten Ortschaften von Großstädten...

und derzeit haben die GAII´s mit Standgeräten aufgerüstet!!!!

Ich hatte diesemal Glück ohne Strafe nur 2 x Papierkontrolle ( als Ausländer )

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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#10 Beitrag von lev » Dienstag 10. August 2010, 21:40

Jeder entwickelt da seine eigene Strategie, um so wenig wie möglich mit der GAI in Berührung zu kommen. In letzter Zeit fahre ich, wenn es Situation erlaubt, nie vornweg immer schön in der Schlange. Das funktioniert besonders gut über Land und den großen Ring- und Stadteinfahrtsstraßen. Die winken meistens den ersten raus und sind sofort abwesend. Habe sogar schon angehalten um ein paar Autos vor zu lassen und zwei Kilometer weiter hat es den ersten erwischt.
Ich weiß, hört sich primitiv an, aber funktionierte bisher immer. Ich hoffe auch weiterhin. :-D

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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#11 Beitrag von Optimist » Donnerstag 12. August 2010, 21:43

Man sollte aus eigenem Interesse und zum Schutz anderer Menschen auf der Strasse in der Ukraine besonders vorsichtig fahren, die Strafe der Polizei ist lächerlich im Gegensatz zu den Unfällen die hier passieren. Schlechte Strassen, betrunkene Fahrer und Fussgänger, gekaufte Führerscheine, rasante Fahrweise, schlechter technischer Zustand vieler auch neuerer Fahrzeuge, um nur einige Beispiele zu nennen,sind hier an der Tagesordnung. Nach einem Unfall auf Polizei und Rettungswagen warten, Aufenthalt im Krankenhaus ist hier etwas anders als in Deutschland. Es gibt hier keinen Grund sich nicht an die Regeln zu halten, oft ist langsam fahren schneller als zu rasen. Es stehen genug Denkmäler am Strassenrand.

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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#12 Beitrag von lev » Donnerstag 12. August 2010, 22:13

Optimist hat geschrieben:Man sollte aus eigenem Interesse und zum Schutz anderer Menschen auf der Strasse in der Ukraine besonders vorsichtig fahren, die Strafe der Polizei ist lächerlich im Gegensatz zu den Unfällen die hier passieren.

Kann ich dir nur beipfichten Optimist, die Situation auf den Straßen ist schlimm. Meine Fahrweise auf ukrainischen Straßen ist daher auch sehr verhalten. Da lasse ich mich von allen PKW überholen und wenn es der der klapprigste Saporoshez ist. Meistens sind es vollbesetzte und schrottreife Autos die selbst im Gegenverkehr überholen. Am extremsten ist es über Land, im Stadtgebiet geht es so, zumindest am Tag.

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Optimist
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Re: Neulich auf der Strasse Kiew Richtung Liviv

#13 Beitrag von Optimist » Donnerstag 12. August 2010, 22:34

Ich hab einmal einem ukrainischen Bekannten gesagt, dass ich aussteigen möchte, er hat mich nur gefragt ob ich kein Vertrauen zu seiner Fahrweise hätte? Hab ihm geantwortet dass man mit 100 kmh nicht durch die Strassen der Dörfer rast und sich dann wundert warum Kinder oder ältere Menschen nicht schnell genug reagieren um zur Seite zu springen, Kühe, Hunde... mir wurde schlecht. Aber mit der Ikone im Auto ist das wohl halb so schlimm, auch dass diese Fahrweise viel Kohle kostet an Treibstoff und Ersatzteilen, mich wundert das immer wieder, dass dafür Geld da ist. Die neuen Biker schiessen den Vogel ab, ohne Schutzkleidung und ohne Helm, so bei uns passiert: Mit 170 (!) Sachen durch die Kleinstadt, logisch ....Crash ... wurde halt von einem anderen Auto übersehen... beide tot, Anfang 20 Jahre. Nun ist die Frage : Mitleid ? Aber hübsches Denkmal steht.

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