Allgemeines DiskussionsforumIst es nicht besser für die Ukraine, um Frieden zu bekommen, wenn sie sich vom Westen trennt?

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Re: Ist es nicht besser für die Ukraine, um Frieden zu bekommen, wenn sie sich vom Westen trennt?

#26 Beitrag von tomku » Montag 11. Januar 2016, 09:20

ist leider auf English, von einem hochrangigen US Wissenschaftler, einem der nahmhaftesten Berater der US Regierung
er beschreibt das vorgehen und die Ziele der USA in den letzten und den nächsten Jahren
und das ist keine russische Propaganda sondern ein Interview das in den USA nach einem Vortrag geführt wurde

Hauptziel der USA : einen Keil zwischen Deutschland/Europa und Russland treiben da diese Mächte als einzige die Vormachtstellung der USA bedrohen könnten

und das haben sie doch ganz gut geschafft

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Mawi
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Re: Ist es nicht besser für die Ukraine, um Frieden zu bekommen, wenn sie sich vom Westen trennt?

#27 Beitrag von Mawi » Montag 11. Januar 2016, 15:50

Bei all dem Gejammer über die US-Vorherrschaft sehe ich eine große Menge Unaufrichtigkeit und im besten Fall Naivität, wenn als Lösung eine Abkehr der EU von den USA und eine Allianz mit Russland gilt.
Als Putin 2001 im Bundestag sprach, war Schröder Kanzler. Warum hat seine Regierung mit Fischer als Aussenminister nicht auf die russichen Angebote reagiert? Warum konnte sich Putin 2014 beklagen, dass er nie eine Antwort darauf erhielt? Warum gibt es bis heute kein Interview mit Schröder oder Fischer zu diesem Thema?
Wer hat daran kein Interesse? Nicht eine Zeitung? Kein Fernsehsender? Hat Gerhard Schröder auch kein Interesse daran, hier etwas "gerade" zu rücken?

Erinnern wir uns, die EU wurde 1993 in der heutigen Form gegründet. Wie weit entfernt eine gemeinsame Politik ist, können wir derzeit sehr gut beobachten.
Dennoch gibt die EU bei all den Problemen derzeit ein besseres Bild ab, als 2003 in Bezug auf den Golfkrieg.

Bei dem konkreten Stand einer gemeinsamen Politik wie Anfang der 2000er Jahre kommen aus Russland Angebote einer Zusammenarbeit mit der Vorbedingung, dass Europa die USA aus Europa und der Nato herauskicken sollen. Im Internet kann man die Putin Rede finden, ich rate allen das mal anzuhören. In all den Gesprächen über eine Kooperation mit dem Ziel einer Mitgliedschaft hat Russland stets deutlich gemacht, dass es für sich aufgrund der Größe und ihres militärischen Potentials Sonderrechte verlangt und nicht als lediglich ein stimmberechtigtes Land eine Mitgliedschaft anstrebt.
Dem sollten Frankreich und Großbritannien zustimmen? Und Deutschland natürlich auch. Und alle anderen Staaten natürlich auch. Wer kann sich das vorstellen?
Was denkt ihr, wie hätten sich die baltischen Staaten und Polen und auch Ungarn dazu verhalten? Mit ihnen war gerade die Mitgliedschaft ausgehandelt worden.
Das Schweigen zu den Hintergründen, warum die Gespräche zwischen Russland und der EU ergebnislos mehr oder weniger abbrachen, stört mich gewaltig.
Natürlich könnten Schröder und Co. dazu eine Menge aussagen. Werden Sie aber nicht. Und um Russland in der Öffentlichkeit nicht noch weiter zu diskreditieren und unbesonnene Reaktionen zu beschwören, schweigen andere Quellen ebenso.
Nachdem die Strategie Russlands die EU zu umgarnen nicht erfolgreich war, ging man dazu über, sich für eine Konfrontation zu rüsten und befindet sich derzeit mittendrin.
Erst wenn die EU sich stärker als EIN politischer Akteur sieht und global positioniert, dann entsteht die Frage, sich von den USA zu emanzipieren.
Alle Hindernisse diese Einigung zu erreichen, versperren solch eine Perspektive, oder kann sich jemand ernsthaft vorstellen, dass sich eine Mehrheit der europäischen Staaten freiwillig unter eine russische Hegemonie begeben würde? So wie es eine Zeit gebraucht hat, dass sich die ehemaligen Kolonialmächte wie Frankreich und Großbritannien als ein Land unter anderen in Europa sieht und nicht als privilegiertes Mitglied, so muss sich das russische Selbstverständnis wandeln. Von einer Aufarbeitung der kommunistischen Herrschaft und auch der jüngsten politischen Zustände überhaupt zuschweigen.
Wie anfällig solche Läuterungen für Rückfälle sind, sieht man anhand von Großbritannien. Man möchte die Vorteile der City von London um jeden Preis behalten und macht für die real wirtschaftlichen Misstände ausschließlich Brüssel verantwortlich. Ich bin gespannt, welche Reformvorstellungen wir demnächst hören werden.
Es gibt wirklich eine Menge Punkte, die man an der gegenwärtigen EU kritisieren kann und sogar muss. Das Dilemma ist, dass es zuwenig europäisch denkender Visionäre in der europäischen Politik gibt und die hauptsächliche Kritik von Leuten kommt, die die Europäische Politik nicht zum Besseren ändern wollen, sondern partikulare Interessen vertreten und der Mantel der EU Kritik diese verdecken soll.
Trau schau wem gilt immer noch.

Matthias

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tomku
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Re: Ist es nicht besser für die Ukraine, um Frieden zu bekommen, wenn sie sich vom Westen trennt?

#28 Beitrag von tomku » Montag 11. Januar 2016, 22:36

viel geschrieben , nichts verstanden

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Re: Ist es nicht besser für die Ukraine, um Frieden zu bekommen, wenn sie sich vom Westen trennt?

#29 Beitrag von toto66 » Montag 11. Januar 2016, 23:13

tomku hat geschrieben:viel geschrieben , nichts verstanden
Selbsterkenntnis ? GOOD

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Handrij
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Re: Ist es nicht besser für die Ukraine, um Frieden zu bekommen, wenn sie sich vom Westen trennt?

#30 Beitrag von Handrij » Mittwoch 13. Januar 2016, 10:28

tomku hat geschrieben:viel geschrieben , nichts verstanden
Wenn du dich mit dem von dir Verstandenen so bedeckt hältst, werden alle anderen dumm sterben müssen.

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