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Onlineeintragung in die "Deutschenliste" zur Krisenvorsorge

#1 Beitrag von Handrij » Freitag 4. September 2009, 21:43

Bei der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland können sich deutsche Staatsbürger jetzt Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... in die Liste zur Krisenvorsorge eintragen. Nachfolgend der Ankündigungstext:
-----------------
Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend – in der Ukraine leben, können in die Deutschenliste zur Krisenvorsorge der Deutschen Botschaft Kiew aufgenommen werden. Rechtliche Grundlage für die Krisenvorsorgeliste ist Paragraf 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes.

Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Botschaft rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit den in der Ukraine lebenden Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.

Die Aufnahme in die Liste erfolgt ab sofort passwortgeschützt im Online-Verfahren. Die elektronische Registrierung soll an allen deutschen Auslandsvertretungen die bisher manuell geführten Krisenvorsorgelisten ersetzen.

Wichtig: Wir bitten Sie daher, Ihre Daten möglichst bald über das Internet einzugeben, auch wenn Sie bisher schon registriert waren.

Sie werden künftig automatisch in regelmäßigen Abständen aufgefordert werden, Ihre Angaben zu bestätigen bzw. zu aktualisieren. Damit sollen Vollständigkeit und Aktualität der Registrierungen im Sinne einer wirksamen Krisenvorsorge und –bewältigung sichergestellt werden. Bitte beantworten Sie die Ihnen automatisch zugehenden Aufforderungen, da Ihre Daten anderenfalls aus der Liste gelöscht werden.

Sollten Sie bei der Online-Registrierung auf Schwierigkeiten stoßen, senden Sie uns bitte eine E-Mail (Kontaktformular über Link „Kontakt“) mit einer kurzen Erläuterung oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer (044) 247 68 00 an.

Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihnen bekannte Deutsche in der Ukraine weiter.
---------------------------
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Re: Onlineeintragung in die "Deutschenliste" zur Krisenvorsorge

#2 Beitrag von Handrij » Samstag 18. Februar 2017, 16:42

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Botschaft möchte aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass sich die Einreisevorschriften für Belarus geändert haben.

In Belarus wurde am 09. Januar 2017 die Einführung einer visafreien Einreise für Staatsangehörige von 80 Ländern, darunter Deutschland, angekündigt. Demnach ist eine visafreie Einreise nach Belarus für die Dauer von bis zu 5 Tagen möglich. Diese Regelung gilt ab dem 12. Februar 2017.
Reisende müssen, um von der visafreien Einreise profitieren zu können, über den internationalen Flughafen Minsk ein- und ausreisen.

Reisende müssen über
  • einen gültigen Reisepass bzw. Ersatzreiseausweis
  • Zahlungsmittel (Auslands- oder Nationalwährung im Gegenwert von mindestens 2 Basiswerten für jeden Tag des Aufenthaltes in Belarus -zurzeit ungefähr 23 Euro) und
  • eine in Belarus gültige Police der Reisekrankenversicherung mit einer Versicherungssumme von mind. 10.000 Euro verfügen.
Zu beachten ist, dass eine Einreise nach Belarus aus der Russischen Föderation kommend bzw. eine Ausreise aus Belarus in die Russische Föderation sowohl auf dem Land (Strasse, Schiene) wie auf dem Luftweg verboten ist.
Die Grenzübergänge zwischen Belarus und der Russischen Föderation sind rechtlich nur für die Nutzung von russischen und belarussischen Staatsangehörigen zugelassen.
Für die Moskauer Flughäfen wurden für alle Flüge nach Minsk verstärkte Passkontrollen ab 12. Februar 2017 angekündigt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amts unter:
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Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

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Re: Onlineeintragung in die "Deutschenliste" zur Krisenvorsorge

#3 Beitrag von Handrij » Montag 26. November 2018, 16:03

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Landsleute,

wie Sie wissen, kam es gestern Nachmittag in der Straße von Kertsch zu einem ernstzunehmenden Zwischenfall. Ein ukrainisches Marineboot wurde von einem russischen Schiff gerammt. Später wurden dieses Schiff und zwei weitere ukr. Marineboote durch die russische Küstenwache beschossen und dann von russischen Kräften aufgebracht. Dabei wurden sechs ukrainische Soldaten verwundet, zwei davon schwer. Die insgesamt 23 Besatzungsmitglieder befinden sich derzeit in russischem Gewahrsam.
Auf Empfehlung des Nationalen Sicherheitsrats hat Präsident Poroschenko dem Parlament daraufhin die Verhängung des Kriegsrechts vorgeschlagen.

Die Rada debattiert diesen Vorschlag ab heute Nachmittag 16 Uhr. Kriegsrecht bedeutet nach ukrainischem Recht die Möglichkeit zur Einschränkung einer Reihe bürgerlicher Rechte (u.a. Demonstrationsverbot, Möglichkeit der Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Möglichkeit des Verbots von Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen, Durchsuchungsrechte, Beschlagnahmungsrechte und Möglichkeit zur Heranziehung zur Arbeit im Staatsdienst) und ein Verbot der Durchführung von Wahlen. Details werden wir erst nach einer genauen Analyse eines etwaigen Beschlusses der Werchovna Rada kennen.

Die Verhängung des Kriegsrechts hat jedoch keinen Einfluss auf die Beurteilung der Sicherheitslage.
Auch nach dem gestrigen Zwischenfall ist die Sicherheitslage stabil. Eine Gefahr für Sie oder Ihre Familien besteht nach Einschätzung der Botschaft nicht und ist auch für die absehbare Zukunft nicht gegeben. Die Botschaft wird die Lage weiter aufmerksam verfolgen. Sie wird die deutsche Community über diesen Verteiler über Entwicklungen mit Sicherheitsrelevanz jeweils unverzüglich unterrichten.

Mit besten Grüßen

Ihre Deutsche Botschaft

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Re: Onlineeintragung in die "Deutschenliste" zur Krisenvorsorge

#4 Beitrag von Handrij » Dienstag 27. November 2018, 11:29

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Landsleute,

die Rada hat gestern Abend auf Antrag des Präsidenten beschlossen, in den Gebieten Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Luhansk, Donezk, Saporishe, Cherson, Mykolajew, Odessa und Winnizja ab 28.11. für 30 Tage das Kriegsrecht auszurufen.

Die Verhängung des Kriegsrechts hat die Möglichkeit der Einschränkung von Bürgerrechten zur Folge (u.a. Demonstrationsverbot, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Verbots von Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen, Durchsuchungsrechte, Beschlagnahmungsrechte und Möglichkeit zur Heranziehung zur Arbeit im Staatsdienst). Details sind weiterhin nicht bekannt.

Die Verhängung des Kriegsrechts hat jedoch keinen Einfluss auf die Beurteilung der Sicherheitslage.

Die Sicherheitslage ist weiterhin stabil. Eine Gefahr für Sie oder Ihre Familien besteht nach Einschätzung der Botschaft nicht und ist auch für die absehbare Zukunft nicht gegeben. Die Botschaft wird die Lage weiter aufmerksam verfolgen. Sie wird die deutsche Community über diesen Verteiler über Entwicklungen mit Sicherheitsrelevanz jeweils unverzüglich unterrichten. Darüber hinaus wird empfohlen, die aktuelle Berichterstattung in den Medien aufmerksam zu beobachten.


Ihre
Deutsche Botschaft

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