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Panama Papers

#1 Beitrag von Malcolmix » Sonntag 3. April 2016, 23:35

Naja - einen einzelnen Satz herausnehmen wollte ich nicht. Also habe ich das Zitat einfach dem Aufmacher-Artikel entnommen. Diese Panama Papers dürften uns wohl in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen.
Geheimgeschäfte von Hunderten Politikern und Prominenten in Steueroasen enthüllt

Die Panama Papers zeigen, wie Staatschefs, Diktatoren und Sportstars weltweit ihr Vermögen verschleiern.
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Ich hatte mich über einen Eintrag auf dem Facebook-Account vom 30. März um 13:43 bei Boris Reitschuster schon gewundert
Vor einem "massiven Informationsangriff" auf Putin aus dem Westen, der unmittelbar bevorsteht, hat jetzt der Kreml gewarnt. Seither warten man in Moskau auf die "Info-Bombe" gespannter als auf die neuen Seasons von "House of cards" und "Homeland". [...]
Interessant, daß Russland dies als "Informationsangriff" bezeichnet. Ich nehme mal an, Poroshenko würde da gerne zustimmen wollen...

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Re: Panama Papers

#2 Beitrag von Handrij » Montag 4. April 2016, 00:03

So, in einem normalen Staat wäre Poroschenko jetzt erledigt. Die Leute sterben zu Hunderten an der Front und der Schokomann kümmert sich gleichzeitig um sein Steuervermeidungsmodell.
Prime_Asset_Partners_Limited.jpg
Poroschenko_Britische_Jungferninseln.jpg
Reisepass_Petro_Poroschenko.jpeg
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Re: Panama Papers

#3 Beitrag von Malcolmix » Montag 4. April 2016, 20:16

Ich fand eher sein gestriges Statement arg befremdlich, daß diese Enthüllung Teil der hybriden Kriegsführung gegen die Ukraine sei. Dann hat er ja einen potentiellen Verbündeten im Kreml, der dort u.a. seiner Cellisten-Leidenschaft frönt...

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Re: Panama Papers

#4 Beitrag von Handrij » Montag 4. April 2016, 20:26

Malcolmix hat geschrieben:Ich fand eher sein gestriges Statement arg befremdlich, daß diese Enthüllung Teil der hybriden Kriegsführung gegen die Ukraine sei. Dann hat er ja einen potentiellen Verbündeten im Kreml, der dort u.a. seiner Cellisten-Leidenschaft frönt...
Das mit der hybriden Kriegsführung bezog sich ja auf den Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... in der New York Times, der auf das fortdauernde Korruptionsproblem hinwies.

Auf den "Panama Papers"-Skandal haben sie ja ganz adäquat reagiert, obgleich sich weiterhin die Frage stellt, wieso sie über drei Zwischenfirmen gehen, um einen Teil seiner Firmen einem Treuhänder zu übergeben. In einem normalen Staat wäre das schon ausreichend für einen Rücktritt, für ukrainische Verhältnisse ist es eher der Normalzustand. Dass er selbst als Eigentümer bei der Firma auf den Jungferninseln figuriert, deutet für mich daraufhin, dass die Story mit dem Blind Trust bzw. Verkaufsvorbereitungen stimmt.

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Re: Panama Papers

#5 Beitrag von paracelsus » Montag 4. April 2016, 21:24

Handrij hat geschrieben: Dass er selbst als Eigentümer bei der Firma auf den Jungferninseln figuriert, deutet für mich daraufhin, dass die Story mit dem Blind Trust bzw. Verkaufsvorbereitungen stimmt.
.............das sehe ich ähnlich.
Handrij hat geschrieben:....obgleich sich weiterhin die Frage stellt, wieso sie über drei Zwischenfirmen gehen, um einen Teil seiner Firmen einem Treuhänder zu übergeben. In einem normalen Staat wäre das schon ausreichend für einen Rücktritt, für ukrainische Verhältnisse ist es eher der Normalzustand.
es gibt ja mehrere Gründe dafür sich Off-Shore-Firmen zu bedienen.
Geldwäsche schliesse ich beim Schokokönig einfach mal aus.
An einer Verbergung von Vermögensgegenständen glaube ich hier ebenfalls nicht so recht.
Bleibt also noch die Steuergestaltung........ . Strafbar ist eine Gestaltung nicht, solange die Steuergesetzgebung eines Landes dies zulässt.

Moralisch sieht eine Steuergestaltung mit dem Zweck einer Steuervermeidung, selbst unter Rechtskonformität, das für einen Präsidenten eines Landes anders aus................. . [smilie=ukr_prapor]

Es wundert mich das alles nicht. Off-Shore ist doch ein alter "Panama-Hut". Internationale Firmen, mafiöse Clans und Oligarchen kennen sich in diesem Spiel allgemein gut aus. Interessant ist lediglich das "Daten-Leck" bei einem Profi in Sachen"Anlagen-Hilfe".

Die Lasarenko-Geschichte habe ich ja schon zur Zeit der "Orangen-Revolution" interessiert verfolgt. Vielleicht ergeben sich hier ja auch neue Erkenntnisse in Sachen eines blondgelockten Lasarenko-Zöglings.........

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Re: Panama Papers

#6 Beitrag von Sonnenblume » Montag 4. April 2016, 21:33


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Re: Panama Papers

#7 Beitrag von paracelsus » Montag 4. April 2016, 22:09

Der Artikel lässt mich schmunzeln. Soso, Firmengeflecht über die NL...... .
Die Niederlande gelten als Steuerparadies für Zinserträge und Lizenzgebühren........... .
Auf diese Weise haben wir leicht bestimmt, dass Poroschenko der niederländischen ROSHEN EUROPE B.V. 85 Prozent des Stammkapitals der „Zentraleuropäischen Konditoreikompagnie“ GmbH verkauft hat, die seine Konditorei-Fabrik Roshen kontrolliert.
LOL, ich stelle mir gerade das Firmenkonglomerat des Schokokönigs vor.
Diese Anschuldigungen sind dadurch absurd, dass Poroschenko faktisch seine Fabrik aus seiner ukrainischen Tasche, in seine niederländische getan hat – eine Steuerzahlung für diese rein technische Operation wäre seltsam.

Zu recht kann man mit Sicherheit behaupten, dass die Offene Aktiengesellschaft „Kiewer Konditoreifabrik Roshen“ Gewinnsteuern, Umsatzsteuer und andere Steuern in der Ukraine zahlte und damit fortfahren wird sie zu zahlen.

Zumal, wenn ihr Reingewinn unter den Aktionären aufgeteilt wird, dann werden bevor diese Gelder in die Niederlande geschickt werden, alle Steuern in der Ukraine bezahlt – so ist das Gesetz und das ist nicht umgehbar, nicht einmal für den Präsidenten.
Über seine NL-Mutter verlangt er Lizenzgebühren für für die Verwendung des Namens. Die Lizenzgebühren sind in der Ukraine steuermindernd und in NL fallen dafür so gut wie keine Steuern an. Und um schliesslich die Produktions-Kapazitäten zu erweitern leiht er sich Geld bei der Niederländischen Tochter. Zinslast in Ukraine steuersenkend und minimale bis keine Steuerschuld in NL dafür....... . So geht´s LULKA
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Re: Panama Papers

#8 Beitrag von Handrij » Montag 4. April 2016, 22:20

paracelsus hat geschrieben:
Der Artikel lässt mich schmunzeln. Soso, Firmengeflecht über die NL...... .
Die Niederlande gelten als Steuerparadies für Zinserträge und Lizenzgebühren........... .
Auf diese Weise haben wir leicht bestimmt, dass Poroschenko der niederländischen ROSHEN EUROPE B.V. 85 Prozent des Stammkapitals der „Zentraleuropäischen Konditoreikompagnie“ GmbH verkauft hat, die seine Konditorei-Fabrik Roshen kontrolliert.
LOL, ich stelle mir gerade das Firmenkonglomerat des Schokokönigs vor.
Diese Anschuldigungen sind dadurch absurd, dass Poroschenko faktisch seine Fabrik aus seiner ukrainischen Tasche, in seine niederländische getan hat – eine Steuerzahlung für diese rein technische Operation wäre seltsam.

Zu recht kann man mit Sicherheit behaupten, dass die Offene Aktiengesellschaft „Kiewer Konditoreifabrik Roshen“ Gewinnsteuern, Umsatzsteuer und andere Steuern in der Ukraine zahlte und damit fortfahren wird sie zu zahlen.

Zumal, wenn ihr Reingewinn unter den Aktionären aufgeteilt wird, dann werden bevor diese Gelder in die Niederlande geschickt werden, alle Steuern in der Ukraine bezahlt – so ist das Gesetz und das ist nicht umgehbar, nicht einmal für den Präsidenten.
Über seine NL-Mutter verlangt er Lizenzgebühren für für die Verwendung des Namens. Die Lizenzgebühren sind in der Ukraine steuermindernd und in NL fallen dafür so gut wie keine Steuern an. Und um schliesslich die Produktions-Kapazitäten zu erweitern leiht er sich Geld bei der Niederländischen Tochter. Zinslast in Ukraine steuersenkend und minimale bis keine Steuerschuld in NL dafür....... . So geht´s LULKA
Das mit dem weitverzweigten Firmenimperium und der Steuerminimierung von Poro ist ja altbekannt. Aus einem Artikel von 2010 über Vorgänge des Jahres 2005.
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Das betrifft auch die breite internationale Tätigkeit von Petro Oleksijowytsch (Poroschenko). Die Kläger sind absolut davon überzeugt, dass die Heiligkeit von Petro Oleksijowytsch sich auf Zypern, die Britischen Jungferninseln, Russland, Moldau und andere ausländische und Offshore-Jurisdiktionen erstreckt, in denen Petro Oleksijowytsch seine Ausgaben für die Investitionstugenden zur Unterstützung unseres Landes minimiert.

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Re: Panama Papers

#9 Beitrag von paracelsus » Montag 4. April 2016, 22:32

Handrij hat geschrieben:


Das mit dem weitverzweigten Firmenimperium und der Steuerminimierung von Poro ist ja altbekannt. Aus einem Artikel von 2010 über Vorgänge des Jahres 2005.
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Das betrifft auch die breite internationale Tätigkeit von Petro Oleksijowytsch (Poroschenko). Die Kläger sind absolut davon überzeugt, dass die Heiligkeit von Petro Oleksijowytsch sich auf Zypern, die Britischen Jungferninseln, Russland, Moldau und andere ausländische und Offshore-Jurisdiktionen erstreckt, in denen Petro Oleksijowytsch seine Ausgaben für die Investitionstugenden zur Unterstützung unseres Landes minimiert.
ja, so funktioniert nunmal eine unternehmerische Gestaltung. Heiligkeit ist etwas anderes........ . [smilie=ukr_prapor]

Jedes Land bekommt letztlich die Führung die es verdient <=-O
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Re: Panama Papers

#10 Beitrag von Handrij » Montag 4. April 2016, 22:36

Revolution statt Simulation wäre mal angebracht, aber das endet nur im völligen Desaster mit noch mehr Sementschenkos und Sobolews. Wird halt eben weitergewurschtelt auf immer niedrigerem Niveau.

___
von unterwegs geschrieben

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Re: Panama Papers

#11 Beitrag von paracelsus » Montag 4. April 2016, 22:50

Handrij hat geschrieben:Revolution statt Simulation wäre mal angebracht, aber das endet nur im völligen Desaster mit noch mehr Sementschenkos und Sobolews. Wird halt eben weitergewurschtelt auf immer niedrigerem Niveau.
d'accord
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Re: Panama Papers

#12 Beitrag von Handrij » Montag 4. April 2016, 22:54

Btw. der Autor des obigen Artikels und Dmytro Hnap von Hromadske stehen sich gerade bei Swoboda Slowa auf ICTV gegenüber. Interessant ...

___
von unterwegs geschrieben

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Re: Panama Papers

#13 Beitrag von Handrij » Dienstag 5. April 2016, 10:38

zum Thema aus Österreich:
Panama-Leaks
Raiffeisen vergab Kredite an Poroschenko-Firmen


Die Raiffeisen-Gruppe soll in Kreditgeschäfte im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko via Briefkastenfirmen involviert sein.
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Re: Panama Papers

#14 Beitrag von paracelsus » Dienstag 5. April 2016, 13:18

Handrij hat geschrieben:zum Thema aus Österreich:
Panama-Leaks
Raiffeisen vergab Kredite an Poroschenko-Firmen


Die Raiffeisen-Gruppe soll in Kreditgeschäfte im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko via Briefkastenfirmen involviert sein.
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Das ist doch nicht ungewöhnlich, vermutlich auch nicht gesetzwidrig. Immerhin gibt es im Poro-Imperium eine ordentliche Geschäftstätigkeit.

Für einen "ordentlichen" Oligarchen gehört es sich natürlich seine Finanztransaktionen unter Ausnutzung sämtlicher Off-Shore Möglichkeiten abzuwickeln. Wenn schon die Produktionsstätten in unsichern Gefilden befindlich sind, soll wenigstens das Geldvermögen im sicheren Hafen sein - wenn auch noch mindestbesteuert, um so besser.

Die Reputation des patriotisch, "mittelständischen Oligarchen" ist allerdings hinüber.
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Re: Panama Papers

#15 Beitrag von Handrij » Mittwoch 6. April 2016, 12:11

weiter im Thema:
Ukraine und die «Panama Papers»
Poroschenkos zu grosses Versprechen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wird Opfer seiner Wahlversprechen. Er hat sich politisch unklug verhalten, der Vorwurf der Steuerflucht jedoch lässt sich bis jetzt nicht erhärten.
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Vertreibung aus dem Steuerparadies
Die Enthüllungen über Offshore-Firmen von Politikern bringen auch den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Bedrängnis. Seine Firma „Prime Asset Partners“ kann ihm gefährlich werden.
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Der Redaktionsrat von Hromadske hat pro forma die eigene Reportage (siehe oben) kritisiert und Nachbesserungen gefordert.
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Re: Panama Papers

#16 Beitrag von paracelsus » Mittwoch 6. April 2016, 14:13

Handrij hat geschrieben: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Офшори – ключова тема для українського суспільства, це механізм, який систематично використовується українськими політиками та бізнесом задля уникнення оподаткування та приховування статків.
das erscheint mir der Zweck des "Schoko-Firmenkonglomerat" zu sein.

Steuerrechtlich bzw. strafrechtlich mag das wohl alles ok sein........ . Ethisch sieht die Sache für einen erklärten Moralisten an der Spitze eines notleidenden Staates allerdings völlig anders aus. Insbesonders wenn der Bevölkerung Opfer abverlangt werden.
Die Niederländische Muttergesellschaft erscheint mir hier relevanter bei der Betrachtung eines selbstgeprägten Saubermannimages zu sein. Oligarch bleibt Oligarch..............

Für mich wäre es informativ zu lesen wie hoch die Lizenzzahlungen an die Niederländische Tochterfirma real sind und wie hoch die Zinszahlungen der ukrainischen Firmen ausfallen.
Gerade in Zeiten von Devisenbeschränkungen besteht dadurch ja ebenfalls die Möglichkeit ein wenig "weiches Geld" in "Hartes Geld" zu verwandeln und - selbst unter Restriktion - ins Ausland zu schaffen.
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Re: Panama Papers

#17 Beitrag von Handrij » Mittwoch 6. April 2016, 19:36

Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... hat sich jetzt dazu auch geäußert:
Panama Papers: Warum Poroschenko diesmal zu Unrecht am Pranger steht
Der ukrainische Präsident Poroschenko wird bei den Panama-Enthüllungen beschuldigt: Als seine Armee besiegt war, soll er schnell Vermögen nach Übersee transferiert haben. In Wahrheit war es anders.
[...]
2015 flossen laut "Washington Post" rund 1,3 Milliarden Grywna in die Staatskassen, umgerechnet 120 Millionen Euro, bei einem Umsatz von rund 10 Milliarden Grywna.
Leider sind die Geschäftsberichte nicht öffentlich :-).

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Re: Panama Papers

#18 Beitrag von paracelsus » Mittwoch 6. April 2016, 20:57

Handrij hat geschrieben:
2015 flossen laut "Washington Post" rund 1,3 Milliarden Grywna in die Staatskassen, umgerechnet 120 Millionen Euro, bei einem Umsatz von rund 10 Milliarden Grywna.
Leider sind die Geschäftsberichte nicht öffentlich :-).
......was für eine Quelle die Washington Post und SPON wohl hatten? ;-)

Scheiß Umsatzsteuer aber auch................... B-)
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Re: Panama Papers

#19 Beitrag von Handrij » Donnerstag 7. April 2016, 12:50

paracelsus hat geschrieben:Scheiß Umsatzsteuer aber auch................... B-)
hm, sind aber keine 20 Prozent ...

Unterdessen bestätigte Rothschild Trust, dass Roshen ihnen übergeben wurde.
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Re: Panama Papers

#20 Beitrag von paracelsus » Donnerstag 7. April 2016, 12:55

Handrij hat geschrieben: hm, sind aber keine 20 Prozent ...
............... hat ja auch Vorsteueraufwendungen NEA
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Re: Panama Papers

#21 Beitrag von retlaw » Donnerstag 7. April 2016, 18:51

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Re: Panama Papers

#22 Beitrag von Handrij » Donnerstag 7. April 2016, 21:46

paracelsus hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: hm, sind aber keine 20 Prozent ...
............... hat ja auch Vorsteueraufwendungen NEA
Beim SMIDA-Portal lässt sich nach einer einfachen Registrierung dann doch einiges einsehen, zwar nur für 2011 und vorher, aber aggregierte Zahlen sind da zu finden. Alles etwa ein Zehntel dessen, was angeblich 2015 angefallen ist.
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901.608.000 Hrywnja Umsatz, also etwa 90.160.800 Euro
106.849.000 Hrywnja Umsatzsteuer, etwa 10.684.900 Euro
990.000 Hrywnja Gewinnsteuer, etwa 99.000 Euro.
26.990.000 andere Verpflichtungen aus Steuern und Gebühren, etwa 2.699.000 Euro
4.778.000 Hrywnja Reingewinn, etwa 477.800 Euro

Kann man also unterstellen, dass in den obigen 2,7 Mio. Euro noch ein erkleckliches Sümmchen ins Ausland geht.

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paracelsus
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Re: Panama Papers

#23 Beitrag von paracelsus » Freitag 8. April 2016, 10:43

Handrij hat geschrieben:
Kann man also unterstellen, dass in den obigen 2,7 Mio. Euro noch ein erkleckliches Sümmchen ins Ausland geht.
Handrij du machst dir aber Mühe.............. . Aufbröseln kann das eh nur das Finanzamt oder aber durch eine Indiskretion innerhalb des Poro-Finanzmanagements an die Öffentlichkeit kommen.

An dem moralischen Saubermann-Image des Poro habe und hatte ich immer schon so meine Zweifel. Die ganzen Firmenkonstruktionen dienen doch zu einem Gutteil der Steueroptimierung.

Genauso halte ich das ganze Trust-Theater für rein deklatorisch. Es glaubt doch kein denkender Mensch ernsthaft. dass er keinen Einfluss mehr auf seine Firmen nimmt nur weil er einen befristeteten Trust drüber setzt. Wechselt er denn auch sein Management aus?

Ich habe allerdings in der - zweifelbehafteten Quelle RT - im letzten Jahr gelesen, dass er persönlich in 2014 17 Millionen US-$ Einkommen erzielte. Davon 90% aus Dividenden und Bankzinsen. Wieviel davon wohl dank Doppelbesteuerungsabkommmen in der Ukraine nicht versteuert wurden?

Dann würde mich noch interessieren wie sich die steuerrelevanten Betriebsausgaben in den ukrainischen Firmen zusammensetzen - aber das wird wohl niemals veröffentlicht. Und selbst eine umfangreiche Betriebsprüfung würde in einem verschachtelten Konzern vermutlich Jahre dauern.
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Re: Panama Papers

#24 Beitrag von Handrij » Freitag 8. April 2016, 11:00

seine Deklaration für voriges Jahr:
Dass alle Beamten kuschen, wenn Roshen oder die Internationale Investitionsbank (60 Prozent Poro) um die Ecke kommen, versteht sich von selbst. Jüngstes Beispiel die Zuweisung des Grundstücks in Boryspol. Noch interessanter ist wohl, dass die Bank Kreschtschatik, mit 25 Prozent Staatsanteil (!), hier in Kiew wohl Zentralbankchefin Gontarewa absichtlich pleite gehen ließ und die ganzen Kommunalunternehmen ihre Konten vorher schon zur Präsidentenbank wechselten.
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Цікаво, що в перемовинах БПП та «НФ» не фігурує посада голови Нацбанку. Ймовірно, Блок Порошенка має намір до кінця триматися як за саме крісло, так і за персону, котра його займає. Виглядає на те, що очільниці НБУ Валерії Гонтаревій не страшні жодні шторми — навіть останній гучний скандал, пов’язаний iз банкрутством банку «Хрещатик», не захитав її позиції. Специфіка цієї фінансової установи полягала в тому, що 25% акцій «Хрещатика» належали державі. І це робить його банкрутство таким самим нонсенсом, як банкрутство самого НБУ. Держава мала б захистити «Хрещатик» від усіх фінансових штормів — власне, це й було заплановано. «Хрещатик» «стояв у черзі» на рекапіталізацію, він мав отримати 600 мільйонів гривень для стабілізації фінансової ситуації.

Проте НБУ «передумав», ухваливши рішення ввести до «Хрещатика» тимчасову адміністрацію. Дане рішення обурливе через те, що через цей банк нараховували кошти київським пенсіонерам, котрі останніми днями мітингують під відділеннями банку, вимагаючи повернути свої гроші. Також із «Хрещатиком» були пов’язані всі київські комунальні підприємства, які, втім, попередили про майбутнє банкрутство заздалегідь.

Так, ПАТ «Київводоканал» дізнався сумну новину певний час тому і вже встиг повідомити споживачiв про зміну реквізитів для сплати за послуги централізованого водопостачання та водовідведення. Починаючи з 4 квітня, кияни мають платити на рахунок у ПАТ «Міжнародний інвестиційний банк», 60% котрого належать Президентовi України Петру Порошенку, а ще 15% — заступнику голови парламентської фракції БПП Ігорю Кононенку.

Слід зазначити, що в цілому ліквідація банку — справа вигідна, особливо якщо розглядати банк як конкурента власного бізнесу. За допомогою Валерії Гонтаревої, а також київської влади (цілком підконтрольної Президенту Порошенку), ліквідатори «Хрещатика» забезпечили главі держави черговий фінансовий зиск.

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Re: Panama Papers

#25 Beitrag von Handrij » Samstag 9. April 2016, 13:49

Poroschenkos Offshore-Beteiligungen: "Er hat uns sehr enttäuscht"

Auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko taucht in den sogenannten Panama Papers auf: Ausgerechnet auf dem Höhepunkt des Krieges im eigenen Land gründete er Briefkastenfirmen. Viele Ukrainer zeigen sich enttäuscht - vor allem davon, dass Poroschenko in der Angelegenheit gelogen hat.
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Re: Panama Papers

#26 Beitrag von Handrij » Montag 11. April 2016, 21:17

niemand_will_gegen_Poroschenko_ermitteln.jpg
Rechtsprechung der Epoche Roshen.
  • Nationales Antikorruptionsbüro
  • Nationale Kommission zur Vermeidung von Korruption
  • Geheimdienst SBU
  • Generalstaatsanwaltschaft
Niemand sieht sich bei den Offshore-Firmen Poroschenkos zuständig.

Fehlt noch die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft ....

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