Ukrainische Nationale NachrichtenagenturPartei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

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Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#1 Beitrag von RSS-Bot-UI » Donnerstag 16. Mai 2013, 13:17


Ein ukrainischer antifaschistischer Marsch „Nach Europa – ohne Faschisten!“ unter Vormundschaft der Partei der Regionen findet heute in Simferopol und Sewastopol, sowie in Odessa, Mykolaiw, Saporischschja und Chersson statt...

Herkunft: UkrInform: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#2 Beitrag von Lutzkyj » Donnerstag 16. Mai 2013, 15:06

Mann, oh Mann, sind das doch Vollidioten, nach fast 70 Jahren sich immer noch damit beschäftigen und das beste ist, es gibt immer noch, auch jüngere Bekloppte die da mitmachen. Was für eine Hirnrissigkeit und das noch organisiert von der PdR.

Wann kommen die denn mal in der Gegenwart an ??????
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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#3 Beitrag von UkraineInteressierter » Donnerstag 16. Mai 2013, 20:49

Ich finde sowas auch nicht besonders helle, schlechter oder dämlicher als die OUN-/UPA-Verehrung ist sowas aber auch nicht.

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#4 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 16. Mai 2013, 21:01

Na wenigstens wollen sie nach Europa. Frag mich bloß, was sie denken, wo sie jetzt sind ;)

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#5 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Freitag 17. Mai 2013, 11:58

Sich gegen Faschisten zu positionieren ist ja nicht verkehrt. Hat doch auch der Sieger des Krieges gegen den Faschismus mit neuen faschistischen Organisationen zu kämpfen. Stark nationalistische Erscheinungen gibt es auch hier.

Mit nach Europa meinen sie die gesellschaftliche Organisation wie in der EU und da hat die Ukraine noch ein Stück des Weges vor sich.
Da klebt noch viel sowjetischer Lehm an den Stiefeln.

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#6 Beitrag von Lutzkyj » Samstag 18. Mai 2013, 00:33

galizier hat geschrieben:Sich gegen Faschisten zu positionieren ist ja nicht verkehrt. Hat doch auch der Sieger des Krieges gegen den Faschismus mit neuen faschistischen Organisationen zu kämpfen. Stark nationalistische Erscheinungen gibt es auch hier.

Mit nach Europa meinen sie die gesellschaftliche Organisation wie in der EU und da hat die Ukraine noch ein Stück des Weges vor sich.
Da klebt noch viel sowjetischer Lehm an den Stiefeln.


Wenn Janukowitsch und seine PdR und in RU der Putin, all das Geld das sie ständig für so einen Mist wie die Beschwörung der Heldentaten gegen den faschistischen Feind, die ständige Hetze gegen den Westen ausgeben, eben denen die damals gelitten haben und heute noch leiden, bzw. den Alten und Bedürftigen gäben, wäre es eine viel bessere Aktion. Jedoch mit Polemik gegen angeblich noch existierenden Faschismus kann man schön die Augen verwischen und von den heutigen aktuellen Problemen ablenken.
Obwohl, zu UDSSR-Zeiten wurde doch auch die DDR als Freund gefeiert, dabei hatten die doch ohne Entnazifizierung, nur das Hemd gewechselt und das Lied geändert, der Stil und die Machtstruktur ( Gestapo/ Stasi ) und das Machtgebaren waren doch das gleiche.
Klar gibt es in RU starke faschistische Tendenzen, doch kann mir von den Oberschlauen hier jemand erklären wo der Unterschied liegt zwischen einer Putindiktatur und einer faschistischen?
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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#7 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 18. Mai 2013, 09:45

galizier hat geschrieben: Da klebt noch viel sowjetischer Lehm an den Stiefeln.
Und nicht nur der...

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#8 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 18. Mai 2013, 10:31

Da wir ja höflich gegen jedermann sein wollen und uns nur in der Sache streiten wollen, verkneife ich mal eine Bemerkung zur Reflexionsbegabung des Autors hinsichtlich der neuen Qualifikation des so streitlustigen Hassers in unserem Forum.
Nicht das ich mich angesprochen fühle, aber se ist schon befremdlich, wie jemand so unkontrolliert vor Hass sprühen kann.

Nun kann ich Dir nur empfehlen Deine verwischten Augen zu waschen, damit Du die Reale Situation in Europa wahr nimmst und nicht durch einen Schmutzfilm behindert wirst.
Ja es gibt faschistische Tendenzen sowohl in Deutschland, sehr starke in Russland, aber auch in der Ukraine.
Solltest Du an den Erscheinungen in Deutschland zweifeln, verfolge mal den NSU-Prozess.
Und dass ist ein heutiges, also aktuelles Problem.

Sowohl die SU, als auch ihre Vasallenstaaten sind Schnee von Gestern und ich meine, wer immer darauf verweist, will von aktuellen Problemen ablenken.

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#9 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 18. Mai 2013, 10:45

Hier ist eine Hilfestellung zur Information.
Schaut in das Thema: Rechtspopulistische Gewinnerin im Wettbewerb "The Bobs" der Deutschen

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#10 Beitrag von Handrij » Samstag 18. Mai 2013, 12:36

Trotz der realen neofaschistischen Tendenzen einer kleinen Minderheit in der Ukraine sollte man nicht vergessen, dass diese "antifaschistischen Märsche" von der Partei der Regionen nichts weiter als eine Clownade sind.
Die augenblickliche Strategie der Regionalen zielt auf die Diffamierung der Opposition, ob ihrer Zusammenarbeit mit den Neofaschisten von Swoboda ab. Dabei kooperieren die Regionalen im Parlament offen mit Swoboda, wenn es um den Schutz der "öffentlichen Moral" geht. Dabei gibt es eh eine große Koalition aller Parteien.
Der Begriff Faschismus wird dadurch auch ziemlich sinnentleert, wodurch es wiederum zu solchen Vergleichen kommt:
Lutzkyj hat geschrieben:Klar gibt es in RU starke faschistische Tendenzen, doch kann mir von den Oberschlauen hier jemand erklären wo der Unterschied liegt zwischen einer Putindiktatur und einer faschistischen?

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#11 Beitrag von Minuteman » Samstag 18. Mai 2013, 19:07

Handrij hat geschrieben:Trotz der realen neofaschistischen Tendenzen einer kleinen Minderheit in der Ukraine sollte man nicht vergessen, dass diese "antifaschistischen Märsche" von der Partei der Regionen nichts weiter als eine Clownade sind.
Die augenblickliche Strategie der Regionalen zielt auf die Diffamierung der Opposition, ob ihrer Zusammenarbeit mit den Neofaschisten von Swoboda ab. Dabei kooperieren die Regionalen im Parlament offen mit Swoboda, wenn es um den Schutz der "öffentlichen Moral" geht. Dabei gibt es eh eine große Koalition aller Parteien.
Es scheint tatsächlich so zu sein, so hört man es zumindest, daß dieser antifaschistische Feldzug der PR darauf ausgerichtet ist Swoboda an den Pranger zu stellen.
Allerdings ist man in meinem Bekanntenkreis eher der Meinung dies geschehe eher aus der Angst vor einer zu starken Swoboda/Oppositionsbewegung heraus.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob diese Vermutungen zutreffend sind, da ich mir kaum vorstellen kann das die Opposition so stark werden könnte um Janukowitsch ernsthaft in seinem Amt als Präsidenten zu gefährden.

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#12 Beitrag von stefko » Sonntag 19. Mai 2013, 11:00

Handrij hat geschrieben: Der Begriff Faschismus wird dadurch auch ziemlich sinnentleert, wodurch es wiederum zu solchen Vergleichen kommt:
Lutzkyj hat geschrieben:Klar gibt es in RU starke faschistische Tendenzen, doch kann mir von den Oberschlauen hier jemand erklären wo der Unterschied liegt zwischen einer Putindiktatur und einer faschistischen?
Ganz naiv gefragt, was ist an dem Vergleich falsch? Es ist klar, dass das Putinregime nicht mit den Nazis zu vergleichen ist. Aber wie schaut es im Vergleich zu anderen faschistischen Regimen aus, z.B. Mussolini.

Das Putin'sche Regime:
* ist autoritär und repressiv
* hat einen ausgeprägten Führerkult
* hat eine chauvinistische Ideologie a la "am russischen Wesen soll die Welt genesen" (siehe Russkij Mir)

Inwiefern passt jetzt der Vergleich zu faschistischen Regimen nicht?

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#13 Beitrag von Lutzkyj » Sonntag 19. Mai 2013, 13:57

stefko hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Der Begriff Faschismus wird dadurch auch ziemlich sinnentleert, wodurch es wiederum zu solchen Vergleichen kommt:
Lutzkyj hat geschrieben:Klar gibt es in RU starke faschistische Tendenzen, doch kann mir von den Oberschlauen hier jemand erklären wo der Unterschied liegt zwischen einer Putindiktatur und einer faschistischen?
Ganz naiv gefragt, was ist an dem Vergleich falsch? Es ist klar, dass das Putinregime nicht mit den Nazis zu vergleichen ist. Aber wie schaut es im Vergleich zu anderen faschistischen Regimen aus, z.B. Mussolini.

Das Putin'sche Regime:
* ist autoritär und repressiv
* hat einen ausgeprägten Führerkult
* hat eine chauvinistische Ideologie a la "am russischen Wesen soll die Welt genesen" (siehe Russkij Mir)

Inwiefern passt jetzt der Vergleich zu faschistischen Regimen nicht?







Denke der Vergleich Putin und Mussolini ist nicht ganz geglückt , wenn man bedenkt das Mussolini nur eine Marionette war, sein Militär
schon bei der Albanienbesetzung am Ende war und alle anderen Unternehmungen militärischer Art in Frankreich z.B. kläglich versagten.
Mussolini hatte bei weitem nicht das Format eines Putin, und was die Machtstruktur anbetrifft liegt es schon am Wesen des italienischen Volkes,
welches nie zugelassen hätte das sich so ein Führer wie Putin etabliert. Man sieht es ja auch am ärmlichen Ende welches Mussolini erfuhr.

Putins Machtstruktur dagegen ist zu vergleichen mit der Hitlers.
Durch Wahlschiebereien immer wieder an der Macht. Dargestellt von der Moskauer Nomenklatura wie ein erfolgreicher Feldherr bei der Einweihung.
Ausgestattet von der praktisch ausgeschalteten, durch von ihm mit FSB- Agenten besetzten Duma, übt er den totalitären Politikstil aus
der mit dem der Nazis zu vergleichen ist.
Opposition ausgeschaltet, verboten oder im Knast auf nimmer wiedersehen.
Unabhängige kritische Journalisten wurden und werden ermordet oder landeten im Knast, so das es kaum noch kritische Berichterstattung gibt.
Demonstranten mit Wirkung landen im Knast.
Freie oder nach Freiheit strebende Völker werden mit Strafexpeditionen besetzt, nachdem man Gründe dafür provoziert hat, (das hat man von den Amis abgeguckt).

Also was ist da anders als beim lieben Onkel Adolf ?


Hier erhebt sich aber eine andere Frage für mich, wenn ich gerade so bedenke unter welchem politischen Deckmantel man als schlecht gilt
und unter welchem als gut.
Also wenn ich hier so manche Kommentare lese, komme ich ins Grübeln, es erscheint mir so als wenn das was aus Moskau kommt für die gut ist
und alles andere ist dann schlecht oder zumindest nicht richtig.

Und noch ein kurzer Abstecher zum Feiern des 9 Mai. Also man feiert den 9. Mai als Befreiung vom Naziterror, wann ist denn der Feiertag der Befreiung vom Stalinterror ( 80 milionen Tote)?, na gut Putin ist dabei ihn zum feiern zuzulassen … ach Du lieber Gott, er will ihn ja (Stalin) als Helden feiern.


Gibt es hier eine Forumsdiskusion über die Befreiung vom „sogenannten“ Kommunismus in der Sowjetzeit?

Ich meine nicht den Tag als die BRD sich den Osten Deutschlands einverleibte .
Die Ukrainer sind ein Slawenvolk... Die Russen sind Ugro-Finno-Tataren und brauchten die Ukraine immer als Slawisches Alibi.

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Re: Partei der Regionen leistet heute einen antifaschistisch Marsch auf der Krim sowie im Süden der Ukraine - UI

#14 Beitrag von Handrij » Sonntag 19. Mai 2013, 14:41

stefko hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Der Begriff Faschismus wird dadurch auch ziemlich sinnentleert, wodurch es wiederum zu solchen Vergleichen kommt:
Lutzkyj hat geschrieben:Klar gibt es in RU starke faschistische Tendenzen, doch kann mir von den Oberschlauen hier jemand erklären wo der Unterschied liegt zwischen einer Putindiktatur und einer faschistischen?
Ganz naiv gefragt, was ist an dem Vergleich falsch? Es ist klar, dass das Putinregime nicht mit den Nazis zu vergleichen ist. Aber wie schaut es im Vergleich zu anderen faschistischen Regimen aus, z.B. Mussolini.

Das Putin'sche Regime:
* ist autoritär und repressiv
* hat einen ausgeprägten Führerkult
* hat eine chauvinistische Ideologie a la "am russischen Wesen soll die Welt genesen" (siehe Russkij Mir)

Inwiefern passt jetzt der Vergleich zu faschistischen Regimen nicht?
hm, Führerkult passt meines Erachtens nach nicht. Auch wenn die Macht tatsächlich bei Putin blieb, hat er zumindest seinen Präsidentensessel geräumt und formal sich an die Regeln gehalten. Ein Führer hätte die Regeln geändert. Ein Führer braucht sich auch keinen Wahlen zu stellen, wie manipuliert sie auch sein mögen, denn er ist Führer.
Es existiert zumindest noch eine Oppositionskraft - ob man sie mag oder nicht: die Kommunisten. Ein faschistischer Staat würde so etwas nicht zulassen.
Politische Gegner werden nicht massenhaft in Lager gesperrt oder gar erschossen. Einzelne - Chodorkowski, Pussy Riot - greift man raus, doch im Großen und Ganzen läufst du als Regierungsgegner nicht Gefahr, jederzeit in den Knast zu kommen. Die Presse (und auch das Internet) sind nicht zensiert bzw. werden in die Selbstzensur gezwungen. Der Staat hält sich zwar selbst seine Kritiker - Radio Echo Moskwy, Kommersant, aber es gibt sie, in einem faschistischen Staat nicht vorstellbar. In begrenztem Maße sind auch Demonstrationen zulässig. Es fehlt auch die totale Kontrolle der Einwohner des Staates. Der russische Staat - genauso wie der ukrainische - funktioniert nur in begrenztem Maße.
Nach außen hin bemüht man sich zwar den Einfluss in den Grenzen des alten Sowjetimperiums aufrechtzuerhalten, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass auf einmal Russisch alleinige Amtssprache oder nur noch die Orthodoxe Kirche zugelassen wäre. In den Teilrepubliken gibt es auch faktisch eine Autonomie. Beispielsweise bekommst du in Burjatien keinen Amtsjob, wenn du nicht - auf dem Papier zumindest - Burjatisch kannst.
Tschetschenien macht aus bekannten Gründen sein eigenes Ding, gehört aber weiter zur Russischen (eigentlich Russländischen) Föderation.
Also repressiv, autoritär in jedem Fall, aber kein Faschismus. Bei Weißrussland findet man mehr Elemente eines faschistischen Systems.
Lutzkyj hat geschrieben:Mussolini hatte bei weitem nicht das Format eines Putin, und was die Machtstruktur anbetrifft liegt es schon am Wesen des italienischen Volkes, welches nie zugelassen hätte das sich so ein Führer wie Putin etabliert. Man sieht es ja auch am ärmlichen Ende welches Mussolini erfuhr.
Wer sagt, dass Putin ruhig in seinem Bett entschlafen wird?
Massenaufmärsche, wie im faschistischen Italien, sieht man in Russland eher nicht.
Lutzkyj hat geschrieben: Putins Machtstruktur dagegen ist zu vergleichen mit der Hitlers.
Durch Wahlschiebereien immer wieder an der Macht.
siehe oben: der Führer ist Führer und das auf Lebenszeit

Lutzkyj hat geschrieben: Dargestellt von der Moskauer Nomenklatura wie ein erfolgreicher Feldherr bei der Einweihung.
Ausgestattet von der praktisch ausgeschalteten, durch von ihm mit FSB- Agenten besetzten Duma, übt er den totalitären Politikstil aus der mit dem der Nazis zu vergleichen ist.
Opposition ausgeschaltet, verboten oder im Knast auf nimmer wiedersehen.
Unabhängige kritische Journalisten wurden und werden ermordet oder landeten im Knast, so das es kaum noch kritische Berichterstattung gibt.
aber es gibt sie noch. In Deutschland, deinem Beispiel, war das 1933 bereits vorbei.
Wo sind die Konzentrationslager für die Oppositionellen?
Lutzkyj hat geschrieben: Demonstranten mit Wirkung landen im Knast.
siehe oben: selektive Verhaftungen, keine Massenverhaftungen und man lässt die Leute wieder frei.
Wie oft waren Kasparow, Jaschin und Nawalny schon im Knast und kamen wieder frei? Nawalny könnte erst jetzt nach längerer Zeit offener Opposition (ist in einem faschistischen System nicht vorstellbar) richtig in den Knast gehen.
So etwas hätte es unter dem Führer nicht gegeben!
Lutzkyj hat geschrieben: Freie oder nach Freiheit strebende Völker werden mit Strafexpeditionen besetzt, nachdem man Gründe dafür provoziert hat, (das hat man von den Amis abgeguckt).
Äh, was? du meinst Südossetien? Hast du da den heißen Dschigiten in Tbilissi vergessen? Gab es noch andere "russische Einmärsche"? War Tschetschenien ein unabhängiger Staat? Gab es vor Putin dort schon einen Konflikt? Sicher ist der zweite Tschetschenienkrieg Putins Werk, aber offiziell gehörte Tschetschenien weiter zu Russland.
Lutzkyj hat geschrieben: Also was ist da anders als beim lieben Onkel Adolf ?
siehe oben: einiges, eigentlich so gut wie alles!
jetzt kommst du bestimmt mit den Putinschen Gaskammern für Ukrainer, oder?

Lutzkyj hat geschrieben: Also wenn ich hier so manche Kommentare lese, komme ich ins Grübeln, es erscheint mir so als wenn das was aus Moskau kommt für die gut ist und alles andere ist dann schlecht oder zumindest nicht richtig.
nun wir hatten das vor geraumer Zeit bei dir schon, aber bei dir ist es genau entgegengesetzt. Alles was aus Moskau kommt, ist von vornherein schlecht. Darüber kommst du auch zu solch absurden Vergleichen, wie der Gleichsetzung von Putin und Hitler.
Lutzkyj hat geschrieben: Und noch ein kurzer Abstecher zum Feiern des 9 Mai. Also man feiert den 9. Mai als Befreiung vom Naziterror, wann ist denn der Feiertag der Befreiung vom Stalinterror ( 80 milionen Tote), na gut Putin ist dabei ihn zum feiern zuzulassen … ach Du lieber Gott er will ihn (Stalin) als Helden feiern.
In der Ukraine gibt es den Gedenktag für die Opfer der Repressionen. Es ist der dritte Sonntag im Mai. Zudem gibt es den Gedenktag für die Opfer der Hungersnöte. Das ist wiederum der vierte Sonnabend im November.
In Russland ist der Gedenktag für die Opfer der Repression der 30. Oktober.
Lutzkyj hat geschrieben: Gibt es eine hier Forumsdiskusion über die Befreiung vom „sogenannten“ Kommunismus in der Sowjetzeit?
Es steht dir offen so etwas zu beginnen.

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