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eurojoseph
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Passt jetzt nur bedingt zum Thema......Schwarzbuch des Kommunismus

#1 Beitrag von eurojoseph » Dienstag 11. Februar 2014, 23:08

Es gehe nicht darum, „irgendwelche makabren arithmetischen Vergleiche aufzustellen, eine Art doppelte Buchführung des Horrors, eine Hierarchie der Grausamkeit.“ Die rund 100 Millionen Opfer des Kommunismus gegenüber rund 25 Millionen Opfern des Nationalsozialismus seien jedoch ein Faktum. Dieses solle „zumindest zum Nachdenken über die Ähnlichkeit anregen, die zwischen dem NS-Regime, das seit 1945 als das verbrecherischste System des Jahrhunderts angesehen wird, und dem kommunistischen besteht, dessen Legitimität auf internationaler Ebene bis 1991 unangefochten war, das bis heute in bestimmten Ländern die Macht innehat und nach wie vor über Anhänger in der ganzen Welt verfügt.” Ferner erklärte er: „Die von Lenin erarbeiteten, von Stalin und seinen Schülern systematisierten Methoden lassen an die Methoden der Nazis denken, nehmen sie aber oftmals voraus.“ So habe das Reichssicherheitshauptamt dem Lagerkommandanten von Auschwitz, Rudolf Höß, einen detaillierten Bericht über russische Zwangsarbeitslager übergeben. Von diesen von Kommunisten eingeführten „Techniken der Massengewaltausübung“ hätten die Nationalsozialisten sich inspirieren lassen. Gegenüber möglichen Vorbehalten gegen solche Vergleiche und Thesen erinnerte Courtois an Wassilij Grossmann: Dieser habe beschrieben, wie Stalin die Kulaken als Parasiten und Kindermörder verteufelt habe, um die Bevölkerung für das Massaker an ihnen zu gewinnen, und dies mit der Ausrottungspropaganda der Nationalsozialisten gegenüber jüdischen Kindern gleichgesetzt.[11]

Hieran schloss er die Frage an, warum kommunistische Verbrechen anders als NS-Verbrechen nach 1945 in Politik und Wissenschaft weit weniger beachtet und verdammt worden seien. Dafür machte er eine aus seiner Sicht unangemessene Fixierung auf die Singularität des Holocaust mitverantwortlich. Nach dem Kollaps des kommunistischen Machtzentrums in Moskau solle sein Buch dem Erinnern und Gedenken dieser bisher vernachlässigten Verbrechen des Kommunismus dienen.

Hab das gerade im Wiki gefunden....mir is mein Abendessen im Hals stecken geblieben...
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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selfmade
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Re: Passt jetzt nur bedingt zum Thema......Schwarzbuch des Kommunismus

#2 Beitrag von selfmade » Mittwoch 12. Februar 2014, 03:00

Ungeachtet dessen, dass wiki keine 100% verlässliche Quelle ist, ist der Sachverhalt in etwa klar.
Dadurch dass die Sowjetunion selbst Alliierter war, wurde sie nicht gebietstechnisch und ethisch maßgeblich vereinnahmt wie die Bundesrepublik bzw. Österreich.

Für die Gegenwart ist dieses Wissen insofern noch interessant, als laut Umfragen ein nicht kleiner Teil der russischen Gesellschaft eher positive Assoziationen mit Stalin hat und die Geschehnisse aus der Zeit moralisch nicht primär ablehnt. Das heißt, es gäbe durchaus Nachholbedarf in historischer Aufarbeitung, nicht zuletzt um ein demokratischeres Regierungssystem zu schaffen.

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