Fotos, Videos und Musik ....Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#26 Beitrag von Kolobok » Freitag 10. Februar 2017, 17:51

Handrij hat geschrieben: Jedoch: beide Fälle sind in der Provinz passiert. Hat sich da etwas verbessert? Vor allem, wenn jetzt nicht einmal mehr Hauptstadtjournalisten sicher sind?
Das man da einen Unterschied macht, verstehe ich nicht ganz. Ist deshalb der Mord an Busina schrecklicher als der an Gontscharenko?
Was meinst du, welche Chance hat man und wie viel Zeit braucht man um solche Morde aufzuklären? Wurden eigentlich die Nemzovmörder schon verurteilt?
Handrij hat geschrieben:Inter bevorzugt weiterhin bspw. wie gehabt Swoboda.
Das könnte ich persönlich jetzt nicht so bestätigen. Für mich ist das jetzt eher der Haus- und Hofsender des Oppositionsblockes geworden. Das liegt sicher am Eigentümer. Aber nach meinem Gefühl, war man vor einem Jahr auf dem Sender noch um mehr Objektivität bemüht.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#27 Beitrag von Handrij » Freitag 10. Februar 2017, 18:42

Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Jedoch: beide Fälle sind in der Provinz passiert. Hat sich da etwas verbessert? Vor allem, wenn jetzt nicht einmal mehr Hauptstadtjournalisten sicher sind?
Das man da einen Unterschied macht, verstehe ich nicht ganz. Ist deshalb der Mord an Busina schrecklicher als der an Gontscharenko?
Nein, aber nach Gongadse und der "Orangen Revolution" wurden die Edelfedern in der Hauptstadt bis zum Maidan nicht mehr angerührt. Gongadse wurde auch nicht einfach vor seinem Haus erschossen (Busina) oder mitten im Zentrum der Hauptstadt in die Luft gejagt (Scheremet). Klimentjew ist ähnlich wie Gongadse verschwunden. Einzig der Mediendruck in der Hauptstadt führte zu Ergebnissen. Das Finden des Ausführenden gelang auch erst "zufällig" 2009 als die Präsidentschaftswahlen nicht mehr so weit weg waren. Der/die Aufttraggeber sind weiterhin unbekannt bzw. er rettet das Land in Minsk.
Kolobok hat geschrieben:Was meinst du, welche Chance hat man und wie viel Zeit braucht man um solche Morde aufzuklären?
Man hat nicht mehr als ein paar Tage und man muss wollen. Die jetzige Polizei ist unfähig und die Führung ist unwillig. Sie hätten nicht nur bei Busina ein Zeichen setzen können, dass sie anders sind und es besser machen wollen. Demnächst ist übrigens wieder Jahrestag für andere ungeahndete Verbrechen.
Mal schauen, wie viele sie auf die Straße bekommen.

22. Februar - Nationaler Korpus, Rechter Sektor, Swoboda: "Es reicht"

Kolobok hat geschrieben: Wurden eigentlich die Nemzovmörder schon verurteilt?
Du misst Kiew also auch an der russischen Latte, die ganz, ganz unten hängt. Mit solchen Kumpels ist die Ukraine echt verloren.
Bei jeder Gelegenheit wird gerufen: Weg von der Sowjetunion, weg von Russland, mit der Vergangenheit muss gebrochen werden. Sobald es mies läuft, heißt es wieder: Aber schaut doch wie es in Russland aussieht. Trytschi slawa!

Kleiner Vergleich aus der unverdächtigen ukrainischen Wikipedia:
  • die böse Diktatur 2010-2014:
    1. Василь Климентьєв — редактор газети «Новий стиль» (Харків), зникнув безвісті 11 серпня 2010 року, визнаний загиблим
    2. Володимир Гончаренко — редактор газети «ЭКО-безопасность» (Дніпро), помер 4 серпня 2012 після жорстокого побиття 1 серпня кількома особами
    3. Сергій Старокожко — колишній співробітник газети «Свободный репортер» (Луганськ), застрелений 20 листопада 2013 року
    4. В'ячеслав Веремій — репортер газети «Вести» (Київ), побитий і застрелений 19 лютого 2014 року
    5. Ігор Костенко — журналіст газети «Sportanalytic» (Київ), редактор Вікіпедії, 20 лютого 2014 року застрелений снайпером під час Євромайдану
    Die zwei Maidan-Toten sind eigentlich genauso wie die unten herausgenommenen Kriegstoten ein Sonderfall. Aber dann sieht es nicht ganz so mies für die "freie Ukraine" aus.
  • Die freie Ukraine 2014-2017:
    1. Володимир Марцишевський — журналіст інформаційного онлайн-бюлетеня «Каменярі інфо», 11 червня 2014 року викрадений із прес-центра Єврамайдана, жорстоко побитий, помер у лікарні 15 червня
    2. Василь Сергієнко — редактор газети «Надросся» (Корсунь-Шевченковський, Черкащина), викрадений та убитий невідомими 4 квітня 2014 року
    3. Дмитро Іванов — журналіст, музичний критик, загинув 2 травня 2014 року під час пожежі в одеському Будинку профспілок
    4. Олександр Кучинський — головний редактор газети «Криминал-Экспресс», автор книг «Хроніка донецького бандитизму» і «Антологія замовного вбивства» (обидві — російською мовою), убитий 29 листопада 2014 року разом із дружиною в дачному селищі Богородичне під Слов'янськом
    5. Ольга Мороз — головний редактор газети «Нетішинський вісник» (Хмельниччина), убита 15 березня 2015 р. у власному будинку
    6. Сергій Сухобок — засновник газети «Віддзеркалення», співзасновник онлайн-видань ProUA і «Обком», убитий на Русанівських садах (Київ) 13 квітня 2015 року
    7. Олесь Бузина — письменник, публіцист, колишній головний редактор газети «Сегодня» (Київ), убитий 16 квітня 2015 року біля власного будинку
    8. Павло Шеремет — білоруський, російський та український журналіст телебачення, радіо та періодичних видань, загиблий 20 липня 2016 року у Києві в результаті вибуху автомобіля
Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Inter bevorzugt weiterhin bspw. wie gehabt Swoboda.
Das könnte ich persönlich jetzt nicht so bestätigen. Für mich ist das jetzt eher der Haus- und Hofsender des Oppositionsblockes geworden. Das liegt sicher am Eigentümer. Aber nach meinem Gefühl, war man vor einem Jahr auf dem Sender noch um mehr Objektivität bemüht.
nope, das ist schon eine Weile Ljowotschkins (Partei der Regionen/Oppoblock) Haussender. Objektiv ist hier gar nichts. Die einzige Chance die du hast, ist zwischen den Themen- und Schwerpunktsetzungen der Sender zu vergleichen.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#28 Beitrag von Kolobok » Freitag 10. Februar 2017, 20:23

Handrij hat geschrieben: Du misst Kiew also auch an der russischen Latte, die ganz, ganz unten hängt. Mit solchen Kumpels ist die Ukraine echt verloren.
Bei jeder Gelegenheit wird gerufen: Weg von der Sowjetunion, weg von Russland, mit der Vergangenheit muss gebrochen werden. Sobald es mies läuft, heißt es wieder: Aber schaut doch wie es in Russland aussieht. Trytschi slawa!
Nö, ich bin nur nicht so erfahrener Kriminalist wie du. Ich wusste bis jetzt nicht, dass man nur richtig wollen muss und schon ist ein Verbrechen aufgeklärt. Ich muss mich für meine persönliche Meinungsbildung eher an bekannte Fälle halten. Bei Journalistenmorden fällt mir da halt immer nur Russland ein.
Handrij hat geschrieben: Kleiner Vergleich aus der unverdächtigen ukrainischen Wikipedia:

die böse Diktatur 2010-2014:
...
Die freie Ukraine 2014-2017:
In dem Kontext, in dem wir gerade diskutieren (früher war alles besser) wäre es ja mal schön, wenn du markieren würdest, welcher der Journalisten in Opposition zu der jeweiligen Staatsgewalt standen?

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#29 Beitrag von Handrij » Freitag 10. Februar 2017, 21:05

Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Du misst Kiew also auch an der russischen Latte, die ganz, ganz unten hängt. Mit solchen Kumpels ist die Ukraine echt verloren.
Bei jeder Gelegenheit wird gerufen: Weg von der Sowjetunion, weg von Russland, mit der Vergangenheit muss gebrochen werden. Sobald es mies läuft, heißt es wieder: Aber schaut doch wie es in Russland aussieht. Trytschi slawa!
Nö, ich bin nur nicht so erfahrener Kriminalist wie du. Ich wusste bis jetzt nicht, dass man nur richtig wollen muss und schon ist ein Verbrechen aufgeklärt. Ich muss mich für meine persönliche Meinungsbildung eher an bekannte Fälle halten. Bei Journalistenmorden fällt mir da halt immer nur Russland ein.
Du verwechselst da etwas. Mbert behauptete, dass jetzt alles besser sei und die Meinungsfreiheit seit dem Maidan aufblühte. Ich hab die Behauptung widerlegt und das gefällt dir offensichtlich überhaupt nicht. Also her mit den Belegen für die neue FREIHEIT!

Wenn wir davon ausgehen, dass Awakow zwei Tage nach der Mordtat keinen Unsinn verzapfte und die Jungs wirklich anhand der DNA-Proben überführt wurden. Warum laufen sie frei rum? Und wenn sie es nicht waren, warum gibt es keine neuen Ermittlungsergebnisse? Die ruhmreichen Helden bei der Entnahme der DNA-Proben:

Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Kleiner Vergleich aus der unverdächtigen ukrainischen Wikipedia:

die böse Diktatur 2010-2014:
...
Die freie Ukraine 2014-2017:
In dem Kontext, in dem wir gerade diskutieren (früher war alles besser) wäre es ja mal schön, wenn du markieren würdest, welcher der Journalisten in Opposition zu der jeweiligen Staatsgewalt standen?
Wie oben bereits gesagt. Du verdrehst den Zusammenhang. Mbert behauptete, dass alles besser sei. Und um auf deine Frage einzugehen. Unter Janukowytsch kein einziger.
  • Klimentjew - unbekannt, störte wohl lokale "Autorität"
  • Hontscharenko - unbekannt, recherchierte wegen Umweltsachen
  • Staroschko - unbekannt, von Drogenabhängigen bei Raubüberfall, deswegen nicht wegen einer Arbeit ermordet
Bei den beiden Maidantoten schrieb Weremij für das falsche, weil angeblich regierungstreue oder auch prorussisch titulierte Blatt namens Westi. Wurde "zufällig" von Tituschki ermordet. Der mutmaßliche Mörder wurde in der Terrorzone beseitigt. Kostenko ließe sich dann als Regimegegner klassifizieren, wenn er auch als Sportjournalist bei den Maidanprotesten nicht wegen seiner Arbeit ermordet wurde.

Bei den Fällen danach:
  • Maryzschewsky - unbekannt, eher "regierungstreu" weil Euromaidanpressezentrum, aber wohl von den "Eigenen" zu Tode geprügelt
  • Serhijenko - unbekannt, störte wohl lokale "Autorität"
  • Iwanow - Regierungsgegner, nicht wegen seiner Arbeit getötet
  • Kutschynsky - unbekannt, störte wohl lokale "Autorität", aber angeblich zumindest Kontakte zu Achmetow-Umfeld
  • Moros - unbekannt, recherchierte zu Umweltsachen
  • Suchobok - Konflikt mit Nachbarn, nicht mit der Arbeit verbunden
  • Busyna - Regierungsgegner
  • Scheremet - Regierungsanhänger

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#30 Beitrag von Kolobok » Freitag 10. Februar 2017, 23:07

Erstmal Danke für die Diskussion, aber
Handrij hat geschrieben: Ich hab die Behauptung widerlegt und das gefällt dir offensichtlich überhaupt nicht. Also her mit den Belegen für die neue FREIHEIT!
Ich wollte erst einmal verstehen, warum du meinst, dass es vorher besser war. Naja, hat mich nicht besonders überzeugt.
Das der Stand der Ermittlungen zu den Morden an Journalisten nicht deinen Erwartungshaltungen entspricht, das kann ich verstehen, dient aber nicht unbedingt einer objektiven Beurteilung der Situation.
Aber lass uns doch mal schauen, was die anderen Journalisten, z.B. die von Reportern ohne Grenzen sagen. Die haben in der Rangliste der Pressefreiheit die Ukraine im Jahr 2013 auf dem 126. Platz gesehen. Wobei man sich zu 2012 um 10 Plätze verschlechtert hatte. In 2016 belegt die Ukraine den 107. Platz, was im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 22 Positionen war.
Klar gibt es da noch eine ganze Luft nach oben und man befindet sich durchaus in einem Bereich der kritisch zu betrachten ist. Aber warum soll man nicht auch mal Fortschritte anerkennen und benennen.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#31 Beitrag von Handrij » Samstag 11. Februar 2017, 01:37

Reporter ohne Grenzen (https://rsf.org/en/ukraine)
  • Jahr | Rang / Länder
  • 2016 | 107 / 181
  • 2015 | 129 / 179
  • 2014 | 127 / 179
  • 2013 | 126 / 177
  • 2012 | 126 / 177
  • 2010 | 131 / 172
  • 2009 | 89 / 169
  • 2008 | 87 / 167
  • 2007 | 92 / 163
  • 2006 | 105 / 160
  • 2005 | 112 / 160
  • 2004 | 138 / 157
  • 2003 | 132 / 158
  • 2002 | 112 / 134
Tja, dann ist es ja amtlich, jeder kann schreiben und senden was er will, ohne Gefahr für Leib und Leben, freier zumindest als in den Jahren der Diktatur des Wiktor Janukowytsch 2010 - 2013.
Die weiter oben von mir erwähnten Sachen sind alle nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf .....

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#32 Beitrag von Kolobok » Samstag 11. Februar 2017, 09:09

Handrij hat geschrieben: Die weiter oben von mir erwähnten Sachen sind alle nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf .....
Da kann ich nur den mbert zitieren "Also mal schön locker im Schritt."
Es ist ja wohl klar, dass bei allen Verbesserungen man bei einem 107. Platz zwar vor Russland und der Türkei liegt, aber noch weit weg ist von dem, was wir so in Deutschland gewohnt sind.
Für mich ist die Ukraine ein schönes Beispiel dafür, dass es nicht nur ausreicht alles sagen zu können. Man muss auch was bewegen können.Ich habe den Eindruck, dass den Mächtigen der Ukraine so ziemlich egal ist, was über sie die Presse schreibt.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#33 Beitrag von Handrij » Samstag 11. Februar 2017, 14:11

Na dann, entspannen wir uns ein wenig :-' und freuen uns über die Erfolge, natürlich nicht ohne uns nochmal beim Wahrheitsministerium - 'tschuldigung, Ministerium für Informationspolitik - zu vergewissern, ob wir auch die richtigen Worte verwendet und den richtigen Ton getroffen haben. Zur Not können wir ja in den vom Präsidialamt versendeten Empfehlungen nachschlagen. Denn wir wollen ja keinen Ärger mit dem Rundfunk- und Fernsehrat, der Steuer, dem Geheimdienst oder gar mit Awakows Buddy Anton Geraschtschenko haben. Denn der setzt uns gleich staatlich sanktioniert als Volksfeind auf Myrotworez. Und um da wieder runterzukommen, muss man(n)/frau richtig tief in die Tasche greifen. Aber wenn wir dann zufällig von irgendwelchen friedenstiftenden Patrioten umgelegt werden, dann haben wir wenigstens die Gewissheit, dass die ukrainischen Journalisten die Mordtat, natürlich nach vorheriger Rücksprache mit Minstez und dem Präsidialamt, in den richtigen Zusammenhang mit der "russischen Aggression" setzen. Und Awakows Adler finden die Mörder und das hiesige Rechtssystem wird diese ganz gewiss einer gerechten Strafe zuführen. Zeit für Entspannung, endlich ~~~c___

Aber offensichtlich ist selbst der Stez vom Minstez sich nicht ganz so sicher, ob denn hier auch alles super läuft:
04 мая 2016, среда, 16:13 1137
Стець заявил об увеличении случаев нападения на журналистов
http://ukranews.com/news/426297-stec-za ... urnalystov

Und vielleicht liegt die Bewertung von Reporter ohne Grenzen ja auch eher an ihrer Vertreterin hier.
https://www.facebook.com/oksana.romaniuk.33
und dem von ihr geschäftsführend geleiteten Institut für Massenmedien
http://imi.org.ua/
dem huch, von 2005 - 2014 Wiktorija Sjumar von der regierenden Volksfront vorstand. Parteigenossin Awakows. Aber das Ist bestimmt völlig aus der Luft gegriffen der Zusammenhang und nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf. [smilie=dash2.gif]

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#34 Beitrag von Handrij » Samstag 11. Februar 2017, 15:17

paracelsus hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:Das heißt leider (für Dich) aber nicht, dass Du uns hier etwas über die Ukraine erklären kannst.

lach, unserer "Oberdemokrat" hat gesprochen............... . Es scheint nicht nur "russische Trollfabriken" zu geben, sondern auch ukrainische [smilie=kosak_4] "Pressesprecher" müssen mitunter verzapften Blödsinn verquasen. Hoffentlich wird das wenigstens gut bezahlt......... [smilie=ukraina_toboj]
Der Unterschied zwischen Russlandistan und Ukrainistan besteht wie so oft in Zentralisierung vs. Dezentralisierung. Die "Meinungsführer", also Leute mit vielen Followern im hiesigen Segment von Gesichtsbuch usw., werden halt für ihre Beiträge bezahlt und bekommen Themenvorgaben. Das können sie von überall aus machen und müssen dafür nicht in eine Fabrik eingesperrt werden.
Schöne Analyse dazu, leider viel zu lang zum Übersetzen:
http://longread.strana.ua/territoriya_botov
Aber strana.ua ist verboten für Anhänger der Kirche des Heiligen Maidans, denn Antoschka kriegt jeden!
Anton_Geraschtschenko_IP_Like_Anatolij_Scharij.jpg


Der SBU interessierte sich übrigens für die Autorin Swetlana Krjukowa nachdem sie wohl von einem Treffen mit dem flüchtigen Pferdemann Onischtschenko zurückkam. Die Deppen durchsuchten sie bei ihrer Ankunft in Borispol nach Datenträgern. Als ob sie noch nie von verschlüsselten Dateiablagen im Netz gehört hätten. Gehört bestimmt zur erhöhten Pressefreiheit in diesem Land.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#35 Beitrag von Handrij » Samstag 11. Februar 2017, 15:29

Germanman hat geschrieben:BITTE UM ERKLÄRENDE WORTE

Könnte vielleicht jemand so freundlich sein, mir als Ukraine-Anfänger den Kern dieses bissig geführten Disputs einmal - ganz kurz - darzustellen, damit auch ich verstehen kann, welchen Standpunkt die Protagonisten einnehmen?

Verbindlichen Dank.
Du suchst nach einer einordnenden Schablone?
Der Grundkonflikt besteht wohl darin, dass es einen Teil unter den Usern gibt, die als Anhänger der gewaltsamen Veränderungen nach dem November 2013 gelten können. Diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, können dann in die Schublade Russland/antiwestlich/Pro-Putin gesteckt werden. Konfliktlinien bestehen also um die Maidanproteste, die Annektion/Heimholung der Krim, den (Bürger-)Krieg im Donbass, Putin-zu-hilf vs. "Putin war es". Freedom and democracy vs. russische Freiheit, ukrainischer Nationalismus vs. russischer Nationalistmus.
Das ist natürlich alles Quatsch, aber erleichtert für einige das Leben ungemein. Den Rest solltest du den obigen mehr oder weniger vollständigen Argumentationsketten entnehmen können.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#36 Beitrag von Germanman » Samstag 11. Februar 2017, 15:34

Vielen Dank.

War wichtig für eine Einordnung.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#37 Beitrag von Handrij » Samstag 11. Februar 2017, 15:47

Wie gesagt, das ist eigentlich Quatsch, weil die Sache Ablehner des Maidans = Anhänger von Putin, der Annektion der Krim, Neurussland nicht funktioniert. Aber viele haben die Kriegslogik "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" bzw. vorher überhaupt schon eine Subsumierung unter ein "wir" vs. "die" verinnerlicht.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#38 Beitrag von mbert » Samstag 11. Februar 2017, 18:30

Handrij hat geschrieben:Der Unterschied zwischen Russlandistan und Ukrainistan besteht wie so oft in Zentralisierung vs. Dezentralisierung. Die "Meinungsführer", also Leute mit vielen Followern im hiesigen Segment von Gesichtsbuch usw., werden halt für ihre Beiträge bezahlt und bekommen Themenvorgaben. Das können sie von überall aus machen und müssen dafür nicht in eine Fabrik eingesperrt werden.
Ich weiß ja nicht, an wen Du da konkret denkst. Mir fallen da auf die Schnelle Leute wie Najem, Umland, Volokh usw. ein, die sind aber nicht gerade auf die gleiche Ebene wie Blog- und Kommentarsklaven aus der Fabrik zu setzen :-D

Hier gibt es ja - abgesehen von einigen Ausnahmen - einen Kreis von Leuten, die einander schon einigermaßen "kennen". Und wenn dann Meinungen und Einschätzungen abgegeben werden, sind die sicher nicht unparteiisch - jeder steckt ja letztlich im gedanklichen Käfig seiner Weltanschauung sowie des Umfelds, welches man in der Ukraine hat oder nicht hat.
Handrij hat geschrieben:Wie gesagt, das ist eigentlich Quatsch, weil die Sache Ablehner des Maidans = Anhänger von Putin, der Annektion der Krim, Neurussland nicht funktioniert.
Sicher richtig, aber hier geht es doch eigentlich (bis auf einige Ausnahmen) relativ frei von solchen Verallgemeinerungen zu, oder?
Handrij hat geschrieben:Aber viele haben die Kriegslogik "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" bzw. vorher überhaupt schon eine Subsumierung unter ein "wir" vs. "die" verinnerlicht.
Ja, aber von beiden Seiten.
Es gibt aber auch eine andere Ebene: Haltungen, die man nicht teilt, können zumindest nachvollziehbar werden, wenn man sich nur ansieht, wie viele Opfer dieser Krieg schon gekostet hat. Deshalb muss man sie nicht verinnerlicht haben.

Auf der anderen Seite gibt es die, die Anführungszeichen benutzen, wenn sie andere als Demokraten bezeichnen, für die man automatisch Nationalist ist, wenn man auf der "falschen" Seite steht und die es als unter ihrer Würde betrachten, mit anderen zu argumentieren.

Was willste nun - Leute, die ihre Meinung (selbst wenn Du sie nicht teilst) begründen, oder solche, die "es" sowieso schon immer gewusst haben?
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#39 Beitrag von OhWeh » Samstag 11. Februar 2017, 19:26

mbert hat geschrieben:...Auf der anderen Seite gibt es die, die Anführungszeichen benutzen, wenn sie andere als Demokraten bezeichnen, für die man automatisch Nationalist ist, wenn man auf der "falschen" Seite steht und die es als unter ihrer Würde betrachten, mit anderen zu argumentieren...
Er wird schon seine Gründe haben, wieso er mit dir so umgeht. Ich kann ihn gut verstehen.

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#40 Beitrag von mbert » Samstag 11. Februar 2017, 19:40

OhWeh hat geschrieben:Er wird schon seine Gründe haben, wieso er mit dir so umgeht. Ich kann ihn gut verstehen.
Oh ja, ich kann ihn auch gut verstehen :-D
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Kolobok
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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#41 Beitrag von Kolobok » Samstag 11. Februar 2017, 22:24

Handrij hat geschrieben: Und vielleicht liegt die Bewertung von Reporter ohne Grenzen ja auch eher an ihrer Vertreterin hier.
https://www.facebook.com/oksana.romaniuk.33
und dem von ihr geschäftsführend geleiteten Institut für Massenmedien
http://imi.org.ua/
dem huch, von 2005 - 2014 Wiktorija Sjumar von der regierenden Volksfront vorstand. Parteigenossin Awakows. Aber das Ist bestimmt völlig aus der Luft gegriffen der Zusammenhang und nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf. [smilie=dash2.gif]
Immer wieder schön zu lesen, dass man überall gleich Verschwörung oder Unfähigkeit anderer wittert, wenn die Meinung renommierter Organisationen nicht in das eigene Bild passt.
Handrij hat geschrieben: Die Deppen durchsuchten sie bei ihrer Ankunft in Borispol nach Datenträgern. Als ob sie noch nie von verschlüsselten Dateiablagen im Netz gehört hätten.
Wow, was du alles weißt. Die Kriminalpolizei der Ukraine ist unfähig und der SBU alles Deppen. Komisch nur, dass die Niederländer mit einer ähnlichen Aktion vor kurzem Erfolg hatten und Datenträger sicher stellten bei Leuten die gerade aus dem Donbass kamen.
Handrij hat geschrieben: Die Deppen durchsuchten sie bei ihrer Ankunft in Borispol nach Datenträgern. Als ob sie noch nie von verschlüsselten Dateiablagen im Netz gehört hätten.
Handrij hat geschrieben: Schöne Analyse dazu, leider viel zu lang zum Übersetzen:
http://longread.strana.ua/territoriya_botov
Die Arbeit kannst du dir tatsächlich sparen. Der Artikel ist doch recht nichtssagend. Nur Behauptungen die auch schnell wieder revidiert werden. Sehr viele Worte aber keine tatsächliche Analyse.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#42 Beitrag von Handrij » Sonntag 12. Februar 2017, 01:02

Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Und vielleicht liegt die Bewertung von Reporter ohne Grenzen ja auch eher an ihrer Vertreterin hier.
https://www.facebook.com/oksana.romaniuk.33
und dem von ihr geschäftsführend geleiteten Institut für Massenmedien
http://imi.org.ua/
dem huch, von 2005 - 2014 Wiktorija Sjumar von der regierenden Volksfront vorstand. Parteigenossin Awakows. Aber das Ist bestimmt völlig aus der Luft gegriffen der Zusammenhang und nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf, nur in meinem Kopf. [smilie=dash2.gif]
Immer wieder schön zu lesen, dass man überall gleich Verschwörung oder Unfähigkeit anderer wittert, wenn die Meinung renommierter Organisationen nicht in das eigene Bild passt.
Es geht nicht um Bilder, sondern um Tatsachen, die ich weiter oben nicht nur für dich erläutert habe. Und wir reden hier immer noch über die Ukraine, bei dieser kleinen Edelfeder-Journalisten-Tussowka hier, sind meine Unterstellungen mehr als nahe liegend.
Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Die Deppen durchsuchten sie bei ihrer Ankunft in Borispol nach Datenträgern. Als ob sie noch nie von verschlüsselten Dateiablagen im Netz gehört hätten.
Wow, was du alles weißt. Die Kriminalpolizei der Ukraine ist unfähig und der SBU alles Deppen. Komisch nur, dass die Niederländer mit einer ähnlichen Aktion vor kurzem Erfolg hatten und Datenträger sicher stellten bei Leuten die gerade aus dem Donbass kamen.
Jo, ein ähnlich Vorgang. Löste immerhin einen Skandal aus. Hier: NULL!
Nochmal für den Kolobok zum Mitlesen.
Die Bullerei hier hat zwei mutmaßliche Mörder eines bekannten regimekritischen Journalisten anhand ihrer DNA-Spuren überführt, sagt der Innenminister. Nach mehreren Stationen in Untersuchungshaft und Hausarrest werden sie freigelassen und das Verfahren wird vergessen. Gleichzeitig sitzt ein anderer regimekritischer Journalist wegen eines Videos fast anderthalb Jahre im Knast ohne Möglichkeit zumindest auf Hausarrest. Er wird erst in der Berufung nach internationalem Druck freigelassen. Eine regierungskritische Journalistin wird nach Recherchen in London bei einem abtrünnigen Mitglied der Regierungsmannschaft, der vorgibt belastendes Material gegen den Präsidenten zu haben, bei der Rückkehr in die Ukraine vom SBU auf mögliche Datenträger durchsucht, die nicht gefunden wurden. Weder national noch international Reaktionen oder Solidaritätsbekundungen.

Ich übersetz dir den letzteren Vorgang nochmal in ein Koordinatensystem aus der Zeit von 2010-2013, damit auch du die Möglichkeit erhältst die Dimension zumindest dieses Vorgangs zu erfassen. Es wird vergeblich sein.
Michail Tschetschetow verkracht sich mit Janyk und Co. und sucht das Weite. Haut ab nach London. Von dort verkündet er, dass er auspacken will. Die Ukrajinska Prawda sagt: Das ist doch mal was und schickt ihren besten Mann. Serjoga Leschtschenko macht sich auf die Socken und redet mit ihm. Es wird ein Interview aufgezeichnet. Bei seiner Rückkehr in die Ukraine erwarten ihn schon Choroschkowskijs Adler: "Los Serjoga, rück deine Datenträger und dein Telefon raus." Nach mehreren Stunden Festhalten wird Leschtschenko frei gelassen. In der Zwischenzeit hat sich in der Journalistenzunft die verspätete Ankunft herumgesprochen. Spontandemos vor SBU-Gebäude und bei Janyks Bude. Die G7-Botschafter versammeln sich und verabschieden eine Erklärung zum unzulässigen Eingriff in die Tätigkeit eines Journalisten. Reporter ohne Grenzen veröffentlicht ebenfalls eine Presseerklärung. Stop Zensuri macht wochenlang mobil. Pressekonferenzen von Regierungsvertretern werden boykottiert ...

Alles in allem kann sich Petja also wirklich über die erreichten Fortschritte freuen und Reporter ohne Grenzen gibt ihm noch das Gütesiegel dazu.
Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Schöne Analyse dazu, leider viel zu lang zum Übersetzen:
http://longread.strana.ua/territoriya_botov
Die Arbeit kannst du dir tatsächlich sparen. Der Artikel ist doch recht nichtssagend. Nur Behauptungen die auch schnell wieder revidiert werden. Sehr viele Worte aber keine tatsächliche Analyse.
Ich weiß, mehr als zwei Absätze liest heutzutage keiner mehr. Schön, dass wir das jetzt nach deinem Urteil zu den Akten legen können. Danke für den Hinweis.
mbert hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, an wen Du da konkret denkst. Mir fallen da auf die Schnelle Leute wie Najem, Umland, Volokh usw. ein, die sind aber nicht gerade auf die gleiche Ebene wie Blog- und Kommentarsklaven aus der Fabrik zu setzen :-D
Najem arbeitet inzwischen wohl weitgehend auf eigenem Ticket.
Umland hat nichts mit dem ukrainischen Gesichtsbuchsegment zu tun.
Woloch hat sich während des Maidans ins Gespräch gebracht, um mehr ins Business zu kommen. Anscheinend mit mäßigem Erfolg. Eher auf eigenem Ticket arbeitend, aber wer weiß, lese den Kram nicht.

Wenn wir uns diese Top-Liste von Ende 2015 anschauen
Russisch: http://nv.ua/publications/ukrainskie-li ... 83345.html
Ukrainisch: http://nv.ua/ukr/publications/ukrajinsk ... 83345.html

Dmtrij Timtschuk - die täglichen Fantasien zum Donbass, Putin und Russland bringt er auf keinen Fall unentgeltlich, dutzende Schächte vollgekippt mit Russenleichen sag ich da nur.
Semjon Sementschenko - EigenPR + was gerade Kohle bringt
Sergej Leschtschenko - was gerade Kohle bringt
Alexej Motschanow - ich erinnere nur an den Kram zur Party Jazenjuks wegen seiner ersten Milliarde
Jurij Birjukow - inzwischen (hoffentlich gut bezahlter) Porobot, dafür dass er damals auf die Scheiß-Situation der Jungs im Grenzkessel hinwies, kann er von mir aus noch Jahre Kupons schneiden.
Jurij Butussow - Volksfront-Bot
Taras Beresowez - Porobot

Leschtschenkos Nimbus wurde wohl nicht unentgeltlich vom als Klospülung benutzten Dsyndsja (der Typ vom späteren Automaidan mit dem Bulldozer am 1. Dezember 2013 auf der Bankowa) beschädigt usw. Mutmaßlich Volksfront Paschynsky. usw. Im Artikel wurden solch illustre Gestalten wie Pawlo Nuss ja genannt. In jedem Fall alles schmutzig und ekelhaft.
mbert hat geschrieben:Was willste nun - Leute, die ihre Meinung (selbst wenn Du sie nicht teilst) begründen, oder solche, die "es" sowieso schon immer gewusst haben?
Sowohl als auch ...

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#43 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 12. Februar 2017, 01:14

Das größte Problem der Ukraine ist, daß die Watniks in allen Ebenen sitzen.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#44 Beitrag von mbert » Sonntag 12. Februar 2017, 01:14

Handrij hat geschrieben:Wenn wir uns diese Top-Liste von Ende 2015 anschauen
Russisch: http://nv.ua/publications/ukrainskie-li ... 83345.html
Ukrainisch: http://nv.ua/ukr/publications/ukrajinsk ... 83345.html
Na, was es nicht alles gibt. Liest die hier jemand regelmäßig?

Die "Kasernierten" haben immerhin den Vorteil, dass sie auch für des großrussischen Dialekts nicht mächtige Interessierte hierzulande in der Sprache Schillers (OK, was sie dafür halten) korrespondieren :-D
Handrij hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:Was willste nun - Leute, die ihre Meinung (selbst wenn Du sie nicht teilst) begründen, oder solche, die "es" sowieso schon immer gewusst haben?
Sowohl als auch ...
Cool. Dann kann ich es mir ja einfach machen, Dein Wohlwollen zu erlangen - hab ich doch schon immer gewusst DANCE
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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#45 Beitrag von Handrij » Sonntag 12. Februar 2017, 01:19

mbert hat geschrieben:Na, was es nicht alles gibt. Liest die hier jemand regelmäßig?
Was meinst du? Die Neue Zeit oder die da aufgeführten Leute?

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#46 Beitrag von mbert » Sonntag 12. Februar 2017, 01:21

Handrij hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:Na, was es nicht alles gibt. Liest die hier jemand regelmäßig?
Was meinst du? Die Neue Zeit oder die da aufgeführten Leute?
Die Leute.
Die Ukrainer, mit denen ich auf Gesichtsbuch zu tun habe, scheinen jedenfalls nicht besonders auf die abzufahren.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#47 Beitrag von Handrij » Sonntag 12. Februar 2017, 01:28

Schon erwähnter Tymtschuk wird hier jeden Tag rauf und runterzitiert.

Kannst ja nochmal hier reinschauen:
http://ictv.ua/ru/100bloggers/

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#48 Beitrag von Kolobok » Sonntag 12. Februar 2017, 10:36

Handrij hat geschrieben: Jo, ein ähnlich Vorgang. Löste immerhin einen Skandal aus. Hier: NULL!
Ich weiß ja nicht welche Laus dir über die Leber gelaufen ist. Aber genau das habe ich ein paar Posts zurück geschrieben, dass mich immer wieder verblüfft wie wenig Pressefreiheit in der Ukraine bewirkt.
Ansonsten kann ich dir nur empfehlen noch einmal bei Reportern ohne Grenzen nachzulesen, insbesondere die Einschätzung zur Ukraine. Komisch, hört sich fast so an was du so schreibst. Aber Platz 107 ist nun mal besser als Platz 122 oder so. Wenn ich mir die Methodik von Reportern ohne Grenzen anschaue, dann ist die wesentlich komplexer, als das was du machst.
Aber bitte, ich kann ja mal genau so vorgehen wie du und nur betrachten, wer für was bezahlt. Da guck ich mir das auf deinem Forum platzierte Werbebanner an und mir wird alles klar. Ich nehme mal an, dass du so eine Beurteilung für völlig ungerecht halten würdest.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#49 Beitrag von Handrij » Sonntag 12. Februar 2017, 18:03

Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Jo, ein ähnlich Vorgang. Löste immerhin einen Skandal aus. Hier: NULL!
Ich weiß ja nicht welche Laus dir über die Leber gelaufen ist. Aber genau das habe ich ein paar Posts zurück geschrieben, dass mich immer wieder verblüfft wie wenig Pressefreiheit in der Ukraine bewirkt.
Ansonsten kann ich dir nur empfehlen noch einmal bei Reportern ohne Grenzen nachzulesen, insbesondere die Einschätzung zur Ukraine. Komisch, hört sich fast so an was du so schreibst. Aber Platz 107 ist nun mal besser als Platz 122 oder so. Wenn ich mir die Methodik von Reportern ohne Grenzen anschaue, dann ist die wesentlich komplexer, als das was du machst.
Aber bitte, ich kann ja mal genau so vorgehen wie du und nur betrachten, wer für was bezahlt. Da guck ich mir das auf deinem Forum platzierte Werbebanner an und mir wird alles klar. Ich nehme mal an, dass du so eine Beurteilung für völlig ungerecht halten würdest.
Wenn der Staat hier eine öffentlich einsehbare Adressdatenbank als Abschussliste betreibt, dann kann die Situation nicht besser sein, als in den Jahren 2010-2013, weder für die Presse- noch für die Meinungsfreiheit. Mindestens zwei aus der Liste wurden erschossen, nicht verprügelt oder mit grüner Farbe übergossen, erschossen und damit Tausende "erzogen". Hinzu kommen noch die oben aufgezählten Ereignisse. Das Ranking von Reporter ohne Grenzen kann das Klima, das zur Selbstzensur führen muss, nicht erfassen, auch ganz ohne die von mir unterstellte Nähe der entscheidenden Leute zur derzeitigen Regierung.

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Re: Pogrom im Zentrum für visuelle Kultur in Kiew

#50 Beitrag von paracelsus » Sonntag 12. Februar 2017, 18:39

Handrij, vielen Dank für Deine Ausführungen.

Wer sich versucht objektiv der Ukraine zu nährern, dem werden Deine Postings helfen die Pressefreiheit einzuordnen.
Für die "Demokraten" allerdings, die ihre Meinung bereits zementierten wird eh jede Erklärung vergebens sein.

Da würde selbst ein Schriftleitergesetz durch das "Wahrheitsministerium" nichts dran ändern. Schließlich herrscht ja ein (Bürger)krieg der alles andere unterordnet........... und "Verräter" stören nur; es gibt halt überall diese Watniks, die beseitigt werden müssen.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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