Hilfe und Rat | Praktiker in Kiew

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Optimist
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Praktiker in Kiew

#1 Beitragvon Optimist » Dienstag 9. März 2010, 17:34

In Kiew soll es jetzt den Baumarkt Praktiker auch geben, kennt jemand die Adresse und wo das sich ungefähr befindet? Dankeschön!

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Handrij
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Re: Praktiker in Kiew

#2 Beitragvon Handrij » Dienstag 9. März 2010, 17:43

Auf der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... ist es zwar nicht, doch bei Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... schreibt man, dass am 11. März auf der Ringstraße 12 (Kolzewaja Doroga, ул. Кольцевая дорога, 12) ein Praktikermarkt eröffnet wird. Fotos von der Bauphase finden sich Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links .... Eine UNIAN-Meldung dazu Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ....

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Optimist
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Re: Praktiker in Kiew

#3 Beitragvon Optimist » Dienstag 9. März 2010, 19:08

DANKE !

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Schachjosef
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Re: Praktiker in Kiew

#4 Beitragvon Schachjosef » Mittwoch 22. September 2010, 20:06

Bin gerade aus Kiew zurück, ja es gibt diesen Praktiker und auch die Adresse stimmt. Habe vierlfach die städtische Werbung gelesen, war aber nicht selbst vor Ort. Es ist im nordwestlichem Bereich von Kiew ein Bereich hoher verkehrsdichte.

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Optimist
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Re: Praktiker in Kiew

#5 Beitragvon Optimist » Mittwoch 22. September 2010, 21:23

Danke.... war bereits mehrfach dort und habe auch gekauft, er ist zwar etwas teuer, aber das Einkaufen ist nicht so stressig wie im Epicenter. Sehr nette freundliche Bedienung, bis jetzt keine dort Probleme gehabt. Kann ich empfehlen, auch als Nachbar ein grosser Supermarkt, sehr sauber und sehr gute Auswahl, nun auch halt für ukrainische Verhältnisse teuer.

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lev
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Re: Praktiker in Kiew

#6 Beitragvon lev » Donnerstag 16. Juni 2011, 15:26

Optimist, du warst ja schon öfter im Praktiker in Kiev und kannst mir sicher weiterhelfen.
In Lviv gibt es ja ebenfalls den Praktiker und meine Frage ist: Sind die Preise günstiger als in Deutschland? Will Bad und Küche renovieren und weiß nicht so recht ob lieber in D kaufen, oder vor Ort in Lviv.
Oft sind Dinge durch die Zölle und Einfuhrsteuern in der Ukraine teurer als in Deutschland.

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Optimist
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Re: Praktiker in Kiew

#7 Beitragvon Optimist » Donnerstag 16. Juni 2011, 23:16

Also wenn es möglich ist, würde ich versuchen so viel wie möglich in Deutschland zu kaufen. A, weil doch die meisten Produkte teurer sind. B, die Auswahl nun doch nicht so gross ist. Desweiteren war/bin ich oft genervt weil, wenn man das passende gefunden hat die Mengen nicht vorhanden sind, oder gar starke Unterschiede farblicher oder qualitativer Art bestehen, sind die man zu Hause meist erst bemerkt. Krass gesagt, ich hege die Vermutung, dass hier sehr viel zweit oder gar drittklassige Ware vertrieben wird. Der Service ist auch noch weit entfernt von deutschen Standart, zumindest was ich hier in Kiew erlebt habe. Die Verkäufer wissen selbst nicht was sie verkaufen, es wird gesagt man wird in jedem Fall angerufen wenn Lieferung kommt u.s.w. Habe zwei Lampen im Baumarkt Vena vor 1,5 Jahren bestellt, jeden Monat nachgefragt, nie wusste einer was von meiner Bestellung...
Aber das ist nur halt meine Meinung und Erfahrung, für mich wäre es wiederum zu vielt Aufwand nach D zu fahren um dort alles zu besorgen, aber da würde ich nicht so genervt sein wie hier im Baumarkt. Epicenter, Novaja Linia, sind auf alle Fälle auch eine Alternative nehmen sich aber nichts.
Dann wünsche ich viel Glück!
Ja, die Grenze stellt immer das grösste Problem dar.

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Re: Praktiker in Kiew

#8 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 16. Juni 2011, 23:33

Hallo Lev,

da kann ich Optimist nur beipflichten. Ich baue auch und bringe mir soviel wie geht es aus D mit.
Massenbaustoffe wie Gipskarton, Rotband etc. kaufe ich hier. Aber alles andere wie Laminat, Türen, Armaturen Gastherme und E-Material bringe ich mit. Dito Farben und Tapeten.
Grenze ist kein Problem. Ich komme nie über 290 Euros pro Person und dann muss man richtig laden.
Wenn ich an Lviv vorbeifahre können wir ja mal reden.

Viel Spaß beim Bauen und mit den ukrainischen Supermeistern.

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Re: Praktiker in Kiew

#9 Beitragvon lev » Donnerstag 16. Juni 2011, 23:48

Optimist und galizer Molodez, ich hatte die selben Bedenken, das die Auswahl und der Service nicht so gut sind. Ich bin froh, dass ihr mir dieses bestädigt. Mal vor Ort eine Tube Kleber nachzukaufen ist sicher nicht das Problem, aber bei Installationsmaterial und erklärungsbedürftigen Dingen kaufe ich dann doch lieber in Deutschland. Ich fahre jetzt regelmäßig nach Lviv und da lohnt es sich sicher, auch immer was mitzunehemen. Ich war immer so blauäugig und dachte alles ist in der Ukraine ist billiger, (ich glaube aber nur Horilka) aber dem ist nicht so. Fahre ja "erst" seit 27 Jahren in die Ukraine, muss aber zugeben, hatte mit solchen Dingen noch nichts zu tun. [smilie=blush.gif]

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Optimist
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Re: Praktiker in Kiew

#10 Beitragvon Optimist » Freitag 17. Juni 2011, 07:55

Also Fliessen und Fliessenkleber kann man hier auch kaufen, aber halt bei Fliessen sehr gut aufpassen.

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Re: Praktiker in Kiew

#11 Beitragvon Siggi » Freitag 17. Juni 2011, 09:10

Ich denke, es kommt darauf an, was Du willst. Wir haben 4 Immobilien renoviert (oder besser kernsaniert) ohne irgendwelchen Direktimporte aus DE. Und ohne eine Baumarkt (so etwas gab es damals in Sumy noch nicht und in Schelkino gibt es das heute noch nicht.) Alles in kleinen Geschäften oder auf dem Markt gekauft. Das ganze zu Preisen, die man in DE niemals erhalten würde (auch von den Materialen her). Beispiel auf der Krim: 3 Zimmer Wohnung kernsaniert und möbliert für unter $10000,- (ohne Eigenleistung - außer der Überwachung). Das Ergebnis schaut ordentlich aus und auch nach ein paar Jahren sind keine wesentlichen Mängel feststellbar. (Nur die ukrainischen Billigmöbel in der Küche zeigen Alterserscheinung. Es liegt aber nicht am Preis. In einer anderen Wohnung ist kein Defekt erkennbar, obwohl vom gleichen Hersteller in der gleichen Preisklasse. Und eine Klimaanlage ist halbtot. Dafür kosten die Splitgeräte in UA auch nur $200.)

In Sumy fing ich dann an meiner Frau von Brennwerttechnik zu erzählen. Der lokale Heizungsbauer sagte, dass der Gasdruck stark schwangt und man daher Geräte benötigt, die auf die ukrainischen Verhältnisse angepasst sind. Ich weiß nicht, ob die Aussage korrekt ist, wollte es aber nicht probieren. Vermutlich haben wir jetzt kein Energiesparwunder (ist das wirklich wichtig, bei monatlichen Kosten von ca. 300 UAH in der Heizperiode), aber das Ding funktioniert zuverlässig und der lokale Heizungsbauer hat Ersatzteile und kommt mit dem Ding klar. Ich bin da sehr pragmatisch und habe meine verrückten (zum Teil sicher auch überzogenen) deutschen Ansprüche eben nicht auf UA übertragen. Es muss nicht immer alles 100% perfekt sein - das ist nicht der Sinn des Lebens.

Wenn Du natürlich ohnehin fährst, kannst Du ja das eine oder andere mitnehmen. Fliesen machen m.E. aber keinen Sinn, wenn Du nicht gerade Bodenfliesen für den Objektbereich brauchst. Sind viel zu schwer und in UA gab es eine riesige Auswahl von günstigen Fliesen, die auch viel besser den ukrainischen Geschmack treffen. Fliesen müssen in UA ja praktisch keine Belastung aushalten, denn niemand betritt die Wohnung mit Straßenschuhen.

Gruß
Siggi

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Re: Praktiker in Kiew

#12 Beitragvon lev » Freitag 17. Juni 2011, 15:29

Wie schon erwähnt, ich möchte das Bad und die Küche komplett sanieren. Alles ist noch aus SU- Zeiten und somit schlichtweg verbraucht. Das heißt im Bad muss alles raus Badewanne, Toilette, Waschbecken. Es soll neu gefliest werden und eine Dusche eingebaut werden. In der Küche, soll ebenfalls alles raus. Ein Fliesenspiegel und eine Küchenzeile (ukrainisches Model) mit Gasherd soll installiert werden. Anschlüsse und Wasseruhren haben wir schon erneuert, aber alle Armaturen werden neu gekauft, die sind meines Erachtens in D besser und preiswerter als in UA, oder? Schwierig wird es mit dem alten Kühlschrank, der ist Baujahr 1967 und funktioniert bis heute ohne eine Reparatur tadellos. Er verbraucht natürlich wesentlich mehr Strom wie die heutigen Modelle, aber er ist die gute Seele in der Küche und hat wohl Bestandsschutz.
Noch eine Frage zum Sperrmüll. Wie kann man die alten Möbel und Badinventaren wie Badewanne, Waschbecken usw. entsorgen?

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Re: Praktiker in Kiew

#13 Beitragvon Siggi » Freitag 17. Juni 2011, 16:37

Bei Armaturen haben wir in Sumy folgendes Problem: Die Wasserqualität ist (trotz zweier vorgeschalteter Filter) so schlecht, dass auch gute Qualitätsarmaturen nur wenige Jahre leben. Erkundige Dich vor Ort, ob es sich überhaupt lohnt, viel Geld dafür auszugeben. Wir kaufen in Sumy jetzt immer billiges Zeug in der 30-40 Euro Preisklasse und das fliegt es eben alle paar Jahre heraus. (Auf der Krim leben unsere Armaturen deutlich länger.)

Mal ein paar vorher/nachher Vergleiche:
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Gruß
Siggi

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Re: Praktiker in Kiew

#14 Beitragvon Optimist » Freitag 17. Juni 2011, 22:19

Für die alten Einrichtungsgegenstände finden sich eigentlich immer Menschen die dafür Verwendung haben.
Siggi , Du hast schon recht, aber wenn Du selbst wohnen möchtest und kleine Ansprüche stellst in Funktion, Haltbarkeit und Aussehen gibt es hier Probleme. Gehe davon aus, dass Du das Material nicht selbst organisiert und verarbeitet hast.
Aber wie gesagt, es muss jeder selbst wissen wie er sich einrichtet, aber unbestritten gibt es hier sehr viel Schrott, man spart dabei überhaupt nicht, wenn man längere Zeit ohne Probleme damit leben möchte. Und wenn man nur besuchsweise sich hier ein par Wochen aufhält geht sehr viel Zeit verloren alles zu finden, bis 6 Monate Lieferzeit sind hier normal und die Kohle wollen sie auch gleich im vorraus.
Mit der Technik klar, sollte man die ukrainischen Bedingungen unbedingt beachten.

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Re: Praktiker in Kiew

#15 Beitragvon Siggi » Freitag 17. Juni 2011, 23:28

Optimist hat geschrieben:Siggi , Du hast schon recht, aber wenn Du selbst wohnen möchtest und kleine Ansprüche stellst in Funktion, Haltbarkeit und Aussehen gibt es hier Probleme.

Sorry, wir hatten schon einige Gäste auf der Krim. Keiner sagte etwas von "geringer Funktionalität" oder "schlechtem Aussehen".

Gehe davon aus, dass Du das Material nicht selbst organisiert und verarbeitet hast.

Verarbeitet sicher nicht. Ich bin kein Handwerker. Gekauft schon selbst bzw. meine Frau. Das meiste bei den kleinen Baugeschäften an Ort.

bis 6 Monate Lieferzeit sind hier normal und die Kohle wollen sie auch gleich im vorraus.

Solche Lieferzeiten haben wir noch nie erlebt. Wir waren aber auch nie dickköpfig und haben Dinge bestellt, wo man uns zuvor auf Lieferschwierigkeiten hingewiesen hat.

Gruß
Siggi

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Re: Praktiker in Kiew

#16 Beitragvon eurojoseph » Sonntag 19. Juni 2011, 20:21

lev hat geschrieben:Wie schon erwähnt, ich möchte das Bad und die Küche komplett sanieren. Alles ist noch aus SU- Zeiten und somit schlichtweg verbraucht. Das heißt im Bad muss alles raus Badewanne, Toilette, Waschbecken. Es soll neu gefliest werden und eine Dusche eingebaut werden. In der Küche, soll ebenfalls alles raus. Ein Fliesenspiegel und eine Küchenzeile (ukrainisches Model) mit Gasherd soll installiert werden. Anschlüsse und Wasseruhren haben wir schon erneuert, aber alle Armaturen werden neu gekauft, die sind meines Erachtens in D besser und preiswerter als in UA, oder? Schwierig wird es mit dem alten Kühlschrank, der ist Baujahr 1967 und funktioniert bis heute ohne eine Reparatur tadellos. Er verbraucht natürlich wesentlich mehr Strom wie die heutigen Modelle, aber er ist die gute Seele in der Küche und hat wohl Bestandsschutz.
Noch eine Frage zum Sperrmüll. Wie kann man die alten Möbel und Badinventaren wie Badewanne, Waschbecken usw. entsorgen?


Also wegen Gasgeräten würd ich auch auf ukrainisches Material zurückgreifen, da ist einfacher einfach besser ( allerdings auf Thermo-flamm-sicherungen würd ich wert legen, es gibt noch Gasherde neu, die das nicht haben - wundert mich, das da in UA nicht mehr passiert...)
Märkte haben da ALLES - und oft zu Preisen, da schlackerst (im positiven Sinn) mit den Ohren...überkanditelter Hi-tech ist sowieso die ukrainische Sache nicht, Gasgeräte mit Zündflamme sicher besser als vollelektronik.....Badewannen und so kommen aus China und sind sagenhaft preiswert in UA (oder waren es jedenfalls bis 2010) ...die Märkte sind ein echter Hit - und für manche Geräte gibts Ersatzteile hin bis zu 50 cent Dichtungen, da muss man bei uns einen Teil um 120€ kaufen, obwohl nur diese blöde Dichtung ex ist...
Viel Baumaterial so wie Betonsteine etc. sind teurer als im Westen, das kann nur mit der allgemeinen Korruption zu tun haben, die Energie, die Arbeitszeit und Rohmaterial (zumindest Schotter, Zement kostet gleich) sind viel billiger, aber mit Lebensmittelpreisen ist es ja leider auch schon so...teurer als hier.....Käse, Wurst ......
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Praktiker in Kiew

#17 Beitragvon Optimist » Sonntag 19. Juni 2011, 20:52

lev- falls Decke oder Wand vertäfeln, gebe ich noch einen Tip. Man muss nicht unbedingt im Baumarkt suchen, Profilbretter Echtholz sind dort teuer und von minderer Qualität, bei mir in der Nähe habe ich eine kleine Fabrik dafür gefunden, vielleicht gibt es so eine auch bei Euch "um die Ecke". Die Paneele die man hier kaufen kann hat leider auch nichts mit der in D zu tun. Ich habe hier z.B. Laminat (grosse Auswahl, Preis normal) benutzt zum vertäfeln von Decke und Wand. Scheuerleisten gibt es genug Auswahl. Sanitärtechnik wie Wasserhähne sind auch kein Problem, nur teurer. Lichtschalter, Steckdosen, Aluminiumprofil oder Kupferrohrewürde ich aus D empfehlen, falls benötigt.

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Re: Praktiker in Kiew

#18 Beitragvon Siggi » Sonntag 19. Juni 2011, 21:17

Optimist hat geschrieben:Lichtschalter, Steckdosen, Aluminiumprofil oder Kupferrohrewürde ich aus D empfehlen, falls benötigt.

Die gesamte Elektrik haben wir in UA gekauft. 2005 saniert, bislang kein Ausfall. (War nicht die billigste China Produktion.) Die gesamte Elektrik für eine Wohnung inkl. Arbeit haben wir für den Preis bekommen, welcher mich in DE in meinem Haus 3 fernbedienbare Dimmer von Busch Jäger gekostet haben. Noch einmal mache ich im meinen Leben diesen Nepp nicht mit.

Gruß
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Re: Praktiker in Kiew

#19 Beitragvon Optimist » Sonntag 19. Juni 2011, 21:56

Zum Beispiel gibt es für meine elektrische Installation im Haus keine Serie die alle Schalter, Steckdosen und Blenden in einer Farbe abdeckt. Ich muss nun verschiedene Hersteller und unterschiedliche Schalter im Haus verbauen, warum kann man hier nicht einheitlich von einem Hersteller? Entweder keine Tastschalter, oder Blenden für drei oder vier Schalter Steckdosen, Antennendose ganz zuschweigen. "Karli" schönes System nur ich bekomme nicht alles... also wieder improvisieren...oder gebt mir einen Tip wo man das komplette Programm kaufen kann, wäre sehr dankbar dafür. Oder ist der Wunsch zu gross, einheitliche Schalter und Dosen im neuen Haus einzubauen?

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Re: Praktiker in Kiew

#20 Beitragvon Siggi » Sonntag 19. Juni 2011, 22:29

Optimist hat geschrieben:Oder ist der Wunsch zu gross, einheitliche Schalter und Dosen im neuen Haus einzubauen?

Sorry, ich habe das Problem nicht in Erinnerung. Ich vermute, wir haben alles einheitlich. Mag aber sein, dass eine Antennendose, die sich hinter einem Möbelstück versteckt (und ohnehin nicht genutzt wird), nicht im selben Design zu bekommen war. Ist das wirklich wichtig?

Busch Jäger hat alles einheitlich, bis hin zu Netzwerkdosen, Spezialdosen für VGA und Tastaturverlängerung, Lautsprecherdosen, ISDN Verkabelung, etc. Ich habe mich damals zur Freude meines Elektrikers in DE richtig ausgetobt. Aber über die Preise reden wir jetzt nicht. [smilie=blush.gif]

Gruß
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Optimist
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Re: Praktiker in Kiew

#21 Beitragvon Optimist » Sonntag 19. Juni 2011, 22:53

Siggi, ich weiss Du meinst es nur gut. Aber sieh das mal so, lev kommt für ein par Wochen in die Ukraine und möchte zwei Zimmer renovieren. Mit einem guten Plan und dem wichtigsten Material spart er viel Zeit und Nerven, die man hier benötigt um alles zusammenzutragen, bei der Renovierung selbst entstehen meist unvorhergesehene Probleme, also auch wieder Zeit verloren. Denke, besser er muss die Baustelle nicht unfertig verlassen, oder?
Wir leben hier und können die Zeit anders einteilen.

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Re: Praktiker in Kiew

#22 Beitragvon lev » Montag 20. Juni 2011, 15:34

Optimist, du bringst die Sache auf den Punkt, genau so ist es. Ich habe nur wenig Zeit für die Renovierung und suche gerade nach dem „Masterplan“. Ich weiß, nach 27 Jahren Ukraineerfahrung, dass Zeit, Geduld und gute Nerven für fast jede Arbeit ein unbedingtes Muss sind. Es kommt mir auch nicht auf den einen Euro an, aber die Dinge die im jeweiligen Land gut und preiswert sind gilt es zu suchen und wenn es geht, bevor ich mit den Arbeiten anfange.
Siggi, so wie deine vorher/nachher Vergleichsbilder, so ist auch mein Ausgangspunkt und mein Ziel.
Ein Problem welches ich aber immer noch sehe, ist der anfallende Schutt wie alte Fließen, Bodenbeläge, die alte Badewanne und echter Sperrmüll, den wirklich keiner mehr braucht.
Das alles, kann man doch sicher nicht in den normalen Müll entsorgen.

Vielen Dank für euer Tipps bisher. Es ist wohl das, was ein gutes Forum ausmacht, wenn jemand, Ratschläge und Erfahrungen anderer benötigt, sind diese gleich zur Stelle.

Mолодцi GOOD

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Re: Praktiker in Kiew

#23 Beitragvon Siggi » Montag 20. Juni 2011, 15:52

Ein paar Eimer Bauschutt kann man ganz normal über den Hausmüll entsorgen. Wenn die Badewanne noch dicht, bekommt man sie für kleines Geld verkauft oder verschenkt. Irgendeiner hat entweder ein noch schlechteres Badezimmer oder verwendet es für die Datscha. Ansonsten in der lokalen Presse schauen. Da gibt es Anzeigen zur Entsorgung. (So ähnlich, wie man sich in DE eine Mulde bestellt, nur in diesem Fall kommt ein Wagen). Kostet ein paar Hundert UAH.

Gruß
Siggi

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Re: Praktiker in Kiew

#24 Beitragvon Optimist » Montag 20. Juni 2011, 20:58

Beton und Fliessenreste gut für den Bau von Fundamenten, viele bauen jetzt, gleich nach der Ankunft Umgebung "abgrasen", Nachbarn fragen wer, wo zur Zeit baut. Ich denke so wird man die Reste am besten los, auch die nach Bauende verbleiben.

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Jensinski
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Re: Praktiker in Kiew

#25 Beitragvon Jensinski » Sonntag 14. August 2011, 13:01

Hallo liebe Baulöwen,

ich bin nun über ein Jahr in der Ukraine und wir haben das Haus meiner Frau renoviert bzw. sind ja noch voll dabei. Dabei haben wir natürlich einiges erlebt und erlaubt mir daher ein persönliches Fazit. Baumaterialien sind beim örtlichen "Budmaterial"-Unternehmer in der Regel preiswerter als z.B. im Epicenter plus einem viel besseren Service. Es lässt sich auch schön handeln. Vor allem, wenn es größere Mengen sind. Trotzdem sind wir froh, dass ein Epicenter in der Nähe ist, weil grad bei Elektroartikeln die Auswahl ungleich besser ist. Beim Schaltermaterial habe ich z.B. auf El-Bi gesetzt. Ist soviel ich weiß, türkische Produktion und ich bin als gelernter Elektriker ganz zufrieden. Auch wenn Steckverbindungen in der Ukraine wohl noch ein Fremdwort sind. Ansonsten, klar, wer liebt nicht die Basare?

etwas OT: Ich lese schon so lange hier im Forum mit, jetzt habe ich mich endlich mal registriert. Denn dieses Thema ist ein kleines Steckenpferd von mir. ;)

Jens

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