Politik"Putins Trolle ziehen in die Propagandaschlacht"

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Ukraine

"Putins Trolle ziehen in die Propagandaschlacht"

#1 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 23. Juli 2014, 14:36

Die Infiltration der westlichen Meinungsbildung ist mittlerweile auch ein Thema für Journalistenorganisationen. "Wir beobachten ein wachsendes Ausmaß verdeckter Propaganda von diktatorisch oder autoritär geführten Staaten auf deutschsprachigen Seiten von sozialen Netzwerken", sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen in Deutschland, der "Welt". Das sei in jüngster Zeit vor allem von offenbar russischen Quellen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, aber auch im Zusammenhang mit Bürgerrechtskonflikten in der Türkei zu beobachten. Wenn solche Propaganda sogar die Form persönlicher Bedrohung annimmt, "ist das für uns natürlich eine Frage der Pressefreiheit – auch weil das zu Selbstzensur führen kann." Mihr spielt damit auf den Fall des Russlandjournalisten und Buchautors Boris Reitschuster an ("Putins Demokratur", Econ 2014). Der erntet für seine kremlkritische Berichterstattung nicht nur wüste Beschimpfungen, sondern auch Todesdrohungen. In den vergangenen 20 Jahren sind in Russland nach Angaben des russischen Journalistenverbandes 341 Reporter ums Leben gekommen.
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Re: "Putins Trolle ziehen in die Propagandaschlacht"

#2 Beitrag von telzer » Mittwoch 23. Juli 2014, 14:59

Stimmt
Der Tenor ist immer der gleiche:
"Die Rechtspopulisten von ARD, ZDF und Springer können nicht anders, als völkische Hetze zu betreiben."
"Wieder einmal will eine faschistische Regierung in Europa Menschen in Osteuropa aushungern." (gemeint ist die ukrainische Reformregierung, d. Red.)
"Widerliche Hetze gegen Putin und Russland."
So oder ähnlich kommen die Äußerungen massenhaft daher. Und sind eben zum Teil nicht leicht zu unterscheiden von in lauterer Absicht geäußerter Meinung zu einem Thema, über das man ja in der Tat unterschiedlicher Ansicht sein kann. Bei näherer Betrachtung fallen allerdings Stereotype in den Internetbotschaften auf, die mehr als deutliche Hinweise auf ihren Ursprung und den koordinierten Charakter geben. Zum einen taucht sehr häufig der Begriff "Maidan-Faschismus" auf, womit auf die Beteiligung von rechtsextremen Aktivisten an der Kiewer Freiheitsbewegung angespielt wird und eine Gleichsetzung derselben mit Faschisten insinuiert werden soll.
da sind wir hier ja noch ganz gut weggekommen
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: "Putins Trolle ziehen in die Propagandaschlacht"

#3 Beitrag von Ternopiler Kati » Donnerstag 24. Juli 2014, 14:25

Es gibt in Deutschland einen Politiker mit Russlanddeutschen Hintergrund der im Deutschen Bundestag vertreten ist. Er ist persönlich mit der Bundeskanzlerin bekannt. Dieser Mann vertritt die
inoffiziell die Meinung Putins er hängt sehr an Mütterchen Russland. Zu hören sind diese Meinungsäußerungen allerdings nur im engeren Kreis dieses Mannes oder wenn er etwas zu viel getrunken hat. ( Ich habe darüber eindeutige glaubwürdige Aussagen.)
Ich bin besorgt ist er möglicherweise ein Ableger Moskaus?
Jetzt braucht die Ukraine dringend ein Heldenhaftes Vorbild so wie es Stepan Bandera zu seiner Zeit war. Er hat versucht in dieser schwierigen Zeit damals einen Weg zur Unabhängigkeit für die Ukraine zu finden, gegen die Sowjetrussischen, Polnischen und später auch den Nazi deutschen Hegemonie Ansprüchen. Von den Polen wurde er zum Tode verurteilt und später eingesperrt, von den Nazis wurde er ins KZ geschickt und vom KGB wurde er letztendlich 1959 in München Deutschland ermordet. Ps: Die Drahtzieher wurden nie zur Verantwortung gezogen.
Der Abschuss des Passagierflugzeuges durch prorussische Terroristen, die im Auftrag Russlands handeln, da werden wohl auch nie die wahren Drahtzieher zur Verantwortung gezogen. Der Westen sollte sich nun entscheiden effektiv gegen dies Terroristen vorzugehen. Es gibt Länder in der Welt die solche Verbrechen sehr direkt und auch über sehr Lange Zeiträume verfolgen und ahnden.

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Re: "Putins Trolle ziehen in die Propagandaschlacht"

#4 Beitrag von toto66 » Donnerstag 24. Juli 2014, 15:43

Ich möchte mich an der "Schlacht" für die andere Seite beteiligen. Diese Woche fand in Lviv das Fussballspiel um den ukrainischen Supercup statt. Die Fans von Kiev, Donek ( diese Mannschaften bestritten das Spiel), Lviv vereinigten sich mit Bürgern der Stadt zu einer Demo für die Einheit der Ukraine, naja, und gegen Putin natürlich.
Ein paar Eindrücke:





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Re: "Putins Trolle ziehen in die Propagandaschlacht"

#5 Beitrag von bohne_68 » Donnerstag 24. Juli 2014, 21:13

Hier ein paar interessante Artikel zum Thema: ... das ist doch Grundwissen eines jeden Agitators. Und Foren sind eine gute Möglichkeint sich auf internationalem Parket zu bewähren ... :-D.

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