Politik | Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#51 Beitragvon mbert » Freitag 13. Juli 2012, 09:06

stefko hat geschrieben:Der Begriff Volk steht in diesem Text über den sozialen Strukturen. Ethnische Zugehörigkeit ist daher wohl kaum ein Konstrukt des 19 Jhdt.

Vielen Dank! Das ist wirklich eine schöne Quelle!
Ich lese aus Deinem Beitrag heraus, dass Du wie ich die Bindungskraft von Kultur, Sprache, Tradition (von vielen eben auch als "Nation" bezeichnet) anerkennst, ohne dem Nationsbegriff deshalb eine ideologisierte Dimension zu geben.

Ich finde es wichtig festzustellen, dass die Entwicklung dieses Begriffs und auch der Umgang damit nicht in allen Teilen der Welt gleich ist. Deshalb halte ich ideologisch-reflexhafte Reaktionen auf diesen Begriff für völlig fehl am Platze.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#52 Beitragvon mbert » Freitag 13. Juli 2012, 09:24

eurojoseph hat geschrieben:Einfach nur Danke, Danke, Danke ....................
Ich bin wirklich froh, dich mit solcher Eloquenz die diversen Untergriffe und Gehässigkeiten der Moskalis zu parieren zu sehen...

Danke für das Kompliment :)
Ich möchte aber gern hervorheben, dass ich hier bei uns keine "Moskali" bzw. fanatische Ukrainophobe kenne.

Was ich hier immer wieder beobachte, ist eine ideologische Haltung, nach der der Begriff "Nation" recht schnell mit "SS-Runen und Stahlhelm" (wie Minuteman es so schön formulierte) verbunden ist.
Was dabei herauskommt, ist bei manchen (so wie ich es beobachte, ganz subjektiv betrachtet) eine latente Ablehnung des Ukrainischen die Folge (wer ukrainisch spricht und Wyschywanka trägt, ist schon rechts).

Was mir dabei Sorgen macht, ist, dass mit einer bewusst "antinationalen" Haltung man Gefahr läuft, durch die einseitige Parteinahme gegen die ukrainische nationale Bewegung implizit einen anderen Nationalismus zu fördern - sowohl radikalrussische Gruppierungen in der Ukraine als auch die neo-imperialen Träume Moskau, man dadurch also plötzlich auch zum Unterstützung von Nationalismus werden kann, nur eben der Gegenseite.

Es bleibt trotz allem zu sagen, dass auch die Stereotypen, die ich hier nenne, zu hinterfragen und immer wieder abzuklopfen sind. Aber auch das wird nichts, wenn man von vorn herein nur mit einer ideologischen Brille und in Deutschland antrainierten Phobien heran geht. Und das gilt, meine ich, für beide Seiten in der Diskussion hier.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Optimist
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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#53 Beitragvon Optimist » Samstag 14. Juli 2012, 20:19

Frage: " Wer sagt, wie weit Nationalismus gehen darf und wem nutzt eigentlich Nationalismus?"
In Russland und anderen diktaturischen Staaten ist es mit der nationalen Propaganda schon ekelhaft.
Warum sollen Menschen nicht in Freiheit, Demokratie und Frieden leben, wozu Nationalismus, für wen?

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Minuteman
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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#54 Beitragvon Minuteman » Samstag 14. Juli 2012, 21:23

Optimist hat geschrieben:Frage: " Wer sagt, wie weit Nationalismus gehen darf und wem nutzt eigentlich Nationalismus?"
In Russland und anderen diktaturischen Staaten ist es mit der nationalen Propaganda schon ekelhaft.
Warum sollen Menschen nicht in Freiheit, Demokratie und Frieden leben, wozu Nationalismus, für wen?


Als erstes schliesst Nationalismus weder Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aus.
Nationalismus schützt Sprache, Kultur und Werte einer Nation.
Ich will hier mal von meiner Warte aus sprechen:
Ich bin Anhänger des, wie schon geschrieben, inklusiven Nationalismus, und aufrichtiger Demokrat. Also kein Rechtsextremist wie viele beim "bösen" Wort Nationalismus vermuten mögen. So bin ich auch der Auffassung das andere Kulturen unsere Nation, sei es D oder UA durchaus bereichern können und ihren Platz in unserer Gesellschaft haben sollen und müssen. Allerdings, und hier scheiden sich sehr oft die Geister, in welchen Aussmaß diese "Bereicherung" stattfinden soll ist Stoff für Endlos-Diskussionen. Ein paar Beispiele:
Ich sehe mit bedauern, daß die deutsche Sprache immer mehr mit englisch durchsetzt wird und mir kommt schon die Galle in der Fußgängerzone hoch beim Wort "SALE" oder "public viewing". Natürlich ist mir bewusst das eine Sprache Einflüssen von aussen immer unterworfen ist und sich weiterentwickelt, aber mir persönlich ist es zuviel!
Religionsfreiheit und deren Ausübung ist ein verbrieftes Grundrecht, allerdings im Rahmen unseres geltendes Rechts und ohne Sakralbauten welche durch ihre Höhe und Ausmaße die Dominanz unseres religiösen Klturkreises in Frage stellen.
Jeder soll in unseren Ländern willkommen sein und ggf. Schutz und Hilfe erfahren. Allerdings soll im Gegenzug unsere Verfassung, unsere Werte und Kultur annekannt und respektiert werden.

Zum Abschluß eine Unterhaltung mit einem Russland-Deutschen seit über zehn Jahren in Deutschland mit mäßigen Deutschkenntnissen:
"Das was ihr mit Eurer Einheitswährung und EU Wirtschafts- und Staatengemeinschaft habt, hatten wir schon alles in der CCCP. Allerdings war da ( in der CCCP ) alles besser. Eure Demokratie ist schwach und der Putin macht eh alles viel besser und ist unseren Politikern sowieso überlegen in jeder Hinsicht, da er es dem Westen mal richtig "zeigt". Drr Westen bzw. die USA sind seiner ( des Russlandeutschen ) Auffassung Schuld am Niedergang der CCCP.
Auf meine Frage was zur Hölle er dann hier macht kommt die apidare Antwort in D gibt es ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem.
Das ärgert mich dann schon und ich kann schnell vom inklusiven zum exklusiven Nationalisten mutieren :)

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#55 Beitragvon mbert » Samstag 14. Juli 2012, 22:43

Optimist hat geschrieben:Frage: " Wer sagt, wie weit Nationalismus gehen darf und wem nutzt eigentlich Nationalismus?"
In Russland und anderen diktaturischen Staaten ist es mit der nationalen Propaganda schon ekelhaft.
Warum sollen Menschen nicht in Freiheit, Demokratie und Frieden leben, wozu Nationalismus, für wen?

Um noch eine weitere Schattierung hinzuzufügen - ich bin der Meinung, dass es ein nützlicher und wichtiger Prozess ist, sich seiner kulturellen Besonderheiten (u.a. Mentalität, Sprache, Kultur) bewusst zu machen und sie anzunehmen, manchmal auch sie zu verteidigen. Nationalismus geht m.E. weiter als das, und damit habe ich eigentlich nichts am Hut.

Die Grenze zu definieren, ist sicher nicht immer einfach. Ich persönlich ziehe sie da, wo die Nation und die Nationalität zum Selbstzweck und überwiegend Sinnstiftenden wird. Das wäre mir zu wenig. Außerdem ist mir immer wichtig, dass durch die Wertschätzung der eigenen Sippe nicht der Rest der Welt abgewertet wird.
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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#56 Beitragvon Optimist » Samstag 14. Juli 2012, 22:43

"Nationalismus schützt Sprache, Kultur und Werte einer Nation. "
Wo und Wann?
Ich weiss nur, dass Nationalismus Kulturen und Kulturgüter zerstört hat ( auf allen Kontinenten ), und sehr viele Menschen gelitten haben , die nicht in die Schablone der Nationalisten passten.
Aber Nationalismus ist immerhin ein Grund, anderen auf die Mütze zu hauen, wenn einem nichts mehr einfällt!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#57 Beitragvon eurojoseph » Samstag 14. Juli 2012, 22:54

Minuteman hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Frage: " Wer sagt, wie weit Nationalismus gehen darf und wem nutzt eigentlich Nationalismus?"
In Russland und anderen diktaturischen Staaten ist es mit der nationalen Propaganda schon ekelhaft.
Warum sollen Menschen nicht in Freiheit, Demokratie und Frieden leben, wozu Nationalismus, für wen?


Als erstes schliesst Nationalismus weder Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aus.
Nationalismus schützt Sprache, Kultur und Werte einer Nation.
Ich will hier mal von meiner Warte aus sprechen:
Ich bin Anhänger des, wie schon geschrieben, inklusiven Nationalismus, und aufrichtiger Demokrat. Also kein Rechtsextremist wie viele beim "bösen" Wort Nationalismus vermuten mögen. So bin ich auch der Auffassung das andere Kulturen unsere Nation, sei es D oder UA durchaus bereichern können und ihren Platz in unserer Gesellschaft haben sollen und müssen. Allerdings, und hier scheiden sich sehr oft die Geister, in welchen Aussmaß diese "Bereicherung" stattfinden soll ist Stoff für Endlos-Diskussionen. Ein paar Beispiele:
Ich sehe mit bedauern, daß die deutsche Sprache immer mehr mit englisch durchsetzt wird und mir kommt schon die Galle in der Fußgängerzone hoch beim Wort "SALE" oder "public viewing". Natürlich ist mir bewusst das eine Sprache Einflüssen von aussen immer unterworfen ist und sich weiterentwickelt, aber mir persönlich ist es zuviel!
Religionsfreiheit und deren Ausübung ist ein verbrieftes Grundrecht, allerdings im Rahmen unseres geltendes Rechts und ohne Sakralbauten welche durch ihre Höhe und Ausmaße die Dominanz unseres religiösen Klturkreises in Frage stellen.
Jeder soll in unseren Ländern willkommen sein und ggf. Schutz und Hilfe erfahren. Allerdings soll im Gegenzug unsere Verfassung, unsere Werte und Kultur annekannt und respektiert werden.

Zum Abschluß eine Unterhaltung mit einem Russland-Deutschen seit über zehn Jahren in Deutschland mit mäßigen Deutschkenntnissen:
"Das was ihr mit Eurer Einheitswährung und EU Wirtschafts- und Staatengemeinschaft habt, hatten wir schon alles in der CCCP. Allerdings war da ( in der CCCP ) alles besser. Eure Demokratie ist schwach und der Putin macht eh alles viel besser und ist unseren Politikern sowieso überlegen in jeder Hinsicht, da er es dem Westen mal richtig "zeigt". Drr Westen bzw. die USA sind seiner ( des Russlandeutschen ) Auffassung Schuld am Niedergang der CCCP.
Auf meine Frage was zur Hölle er dann hier macht kommt die apidare Antwort in D gibt es ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem.
Das ärgert mich dann schon und ich kann schnell vom inklusiven zum exklusiven Nationalisten mutieren :)


IMHO ist dieser Russlanddeutsche nur eine faschistoide Schmeissfliege.....Abschub wär das Mindeste....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#58 Beitragvon Optimist » Samstag 14. Juli 2012, 23:05

Er ist halt noch sowjetischer Nationalist... also von Langzeit- und Nebenwirkung des Nationalismus hat noch keiner gesprochen. Muss auch nicht, Beispiele gibt es ja genug.

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#59 Beitragvon Sonnenblume » Samstag 14. Juli 2012, 23:27

Zuletzt geändert von Anonymous am Samstag 14. Juli 2012, 23:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#60 Beitragvon Bogonag » Samstag 14. Juli 2012, 23:28

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Es tut mir leid das Du schon wieder nicht auf meine Kommentare antwortest, sondern nur Splitter einiger Aussagen auswählst und diese dann in ungebührlicher Weise verdrehst, teilweise auf Kosten der Tatsachen „ Russifizierungsgesetz“ und dann in polemischer Weise torpedierst, dabei auch noch in unprofessioneller Weise argumentierst und es dann auch noch mit sehr dummwitzigen Anspielungen versuchst ins lächerliche zu ziehen.

Du magst es nicht, wenn man deine Kommentare Satz für Satz durchgeht und deine Äußerungen zu Ende denkt?

Und nochmal lieber Handrij,

Du liest meine Kommentare nicht richtig und setzt Dich auch gar nicht mit dem Sinn auseinander, wie es auch „@mbert“ schon bemerkte, sondern nimmst einige Details und, nicht wie Du behauptest um meine Gedanken weiterzuführen, sondern im Gegenteil !!!, Du gebrauchst Dein Gedankengut und die Dir eigene Ideologie, um das was ich meine, in diesem ihrem Sinne zu verdrehen und das hat System !!! ???, das zieht seine Spur durch all Deine Kommentare und Antworten, auch anderen gegenüber.

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Und wenn Du keine Gegenargumente hast, dann schweigst Du, so wie als ich Dich fragte , was für einen Kommunismus Du den Ukrainern angedacht hast. Bis heute fehlt die Antwort .... ?

Welche Antwort erwartest du auf diese Frage? Möchtest du nicht auch im Kommunismus leben?


Kommunismus ja vielleicht, aber mit Respekt vor - und Liebe zu dem Menschen.

Den aber haben Eure Vorbilder nicht gehabt. Und dazugelernt haben sie auch nicht, die Nachfolger,
die Symonenko's, Sjuganow's und Co. Und Ihr lauft solchen Idioten noch immer hinterher.

Die einzig wahren Kommunisten haben die Sowjets damals nicht gelten lassen und die Amis haben die … auf einmal waren sie verschwunden, ... tot oder so.

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Ich habe manchmal den Eindruck das Du aus Verblendung, einer aussterbenden IDEE hinterher läufst.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bin so in die verschiedensten Themen eingestiegen, welche die Ukraine an sich betreffen. In manchen Themen in denen Du Dich mit einigen Teilnehmern wie etwa “Eurojoseph“ sehr !!! intensiv auseinandergesetzt hast sind dem Sinn nach Aussagen von Dir zu lesen wie =

Die Ukrainer sind kein Volk und haben kein Anrecht auf eine Nation!
Die Idee eines Volkes mit Nation ist überhaupt absurd.
Denn, Völker gibt’s überhaupt nicht !
Die Ukraine hat nie existiert.

Ich bin es eigentlich Leid auf so etwas einzugehen, weil es absolut keinen Sinn hat:
Nation ist ein Begriff aus dem 19. Jahrhundert und in jeder Hinsicht ein Konstrukt.
Wenn jemand vor 200 Jahren Deutscher oder Deutschland gesagt hat, dann verstand er darunter etwas anderes als du heute. Deutschland gibt es erst seit 1871.
Völker werden genauso erst geschaffen und der Begriff von Ethnie oder Stamm, wie du ihn scheinbar pflegst, ist ebenso ein Produkt des 19. Jahrhunderts.
Die Ukraine, wie wir sie heute kennen, ist ein Ergebnis des 2. Weltkrieges und des nachfolgenden Zerfalls der Sowjetunion. Vorher gab es nie eine Ukraine als Staat, allenfalls eine Region mit dieser Bezeichnung und in anderen Grenzen als heute. Das Bestreben etwas als Ukraine zu bezeichnen, damit mehr als eine Gegend zu meinen und die dort lebende Bevölkerung unter dem Begriff der Nation zu subsumieren, stammt ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert.
Du wirst mir jetzt bestimmt schriftliche Zeugnisse von großen Ukrainern aus dem 16./17. und 18. Jahrhundert um die Ohren hauen.



Deine Definitionen von der Staatlichkeit der Ukraine gehen nicht konform mit den verschiedensten Gebilden und Strukturen unter denen sich die Bevölkerung der Ukraine sozial oder administrativ organisierte oder organisiert wurde. Du übernimmst und verteidigst vehement die Thesen welche seid ehedem aus Moskau als Propaganda gegen ein Anrecht auf Selbstbestimmung der Bevölkerung in der Ukraine verlautbart werden und trägst so gar nicht dazu bei das hier im Forum ein, wenn auch ein diskutierter, pro-ukrainischer Konsens entsteht.
Im Gegenteil es erweckt in mir den Eindruck das Du diesen verhindern willst.

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Wieso hat dann ein russisches Volk eine Existenzberechtigung, wieso gibt es dann ein russisches Volk, die sind doch nun wirklich nicht ein Volk, mit den vielstämmigen Sibirianern und Kaukasusvölkern, den Russen gestehst Du es zu, den Ukrainern nicht.

Ich weiß nicht, wovon du redest ...
Meine Position ist lediglich die, dass man bitte schön nicht davon reden sollte, dass etwas schon ewig da sei und immer so sein wird. Die Ukrainer als gedankliches Konstrukt gibt es erst seit relativ kurzer Zeit und das muss man bitte schön zur Kenntnis nehmen. Die Russen gibt es übrigens nur etwas länger. Vorher waren es Moskowiter, Saporoger, was auch immer ...
Bist du zu Differenzierungen fähig?



Das nichts seid jeher da war ist doch wohl nicht zu diskutieren, jedoch das Du die Ukraine ein gedankliches Konstrukt definierst ist doch sehr falsch, die Ukraine als strukturiertes Gebiet gibt es schon seid ca. anno 1500, ist aber schon ca. anno 1300 in einer Schrift in der Lavra erwähnt worden, tut mir leid das ich keine Fakten benennen kann, ich habe dies von einem russisch stämmigen Geschichtsprofessor der in Kyjiv eine Bibliothek leitet.

Und nicht ich bin nicht fähig zu Variationen oder Differenzierungen ( in meinem beruflichen Leben muss ich das tagtäglich), sondern Du reitest immer mit der gleichen Masche auf den Themen herum. Ich habe kein Problem damit mein Wissen zu verbessern und wenn es aus kompetenten Hirnen stammt umso eher, jedoch nicht aus getrimmten Denkmaschinen welche immer nur eindimensional ihr Repertoire abspulen egal ob sie nun dagegen oder dafür sind.

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Und auf Anwürfe welche die Koexistenz eines Russlands und einer Ukraine betreffen, egal um was es da geht, lenkst Du ab und bringst immer Dein, die Ukraine selber schuld nach dem Motto, das Opfer ist schuld daran das der Täter zum Mörder wurde.

Was meinst du konkret?
Wenn wir den jetzigen Staat Ukraine meinen, dann fällt es vielen der "bewussten Ukrainern" ziemlich leicht alle Schuld immer wieder nur bei Russland und den "Okkupanten" zu sehen. Inwieweit man selbst Teil der Problems ist, ist nicht einmal diskussionswürdig.
Genauso ist auch das Geschichtsbild dieser Leute und das ist mir zu einfach.



Das Geschichtsbild ist nicht zu interpretieren, es ist ein Fakt und historisch bekundet das die Ukraine immer unterjocht war meistens von RU und das lässt immer noch nicht los, warum haben wir denn diese Diskussion jetzt hier., sollen die Ukrainer dies jetzt verneinen ?????


Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Dann wiederum machst Du Dich über Ukrainer lächerlich die in die Kirche gehen. Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, warum gerade auch die Ukrainer die Kirche suchen, Ja genau !, sie ist die einzige Institution die es seid 2000 Jahren gibt und immer die gleiche Aussage hat und gleiche Werte vermittelt, mit all ihren Fehlern die sie hat, etwas was Deine IDEE leider nicht besitzt.

2000 Jahre Christianisierung in der Ukraine? Habe ich etwas verpasst?
Sicherlich wenden sich viele Ukrainer der Kirche zu, da sie Halt verspricht. Genau das aber wird auch von dieser Institution ausgenutzt und die verbreiteten Ansichten (ich sage nur Moral) halte ich für gefährlich.
Wenn es hilft, dann sollen die Leute von mir aus da weiter hin gehen.
Was meinst du mit meiner IDEE?



Christianisierung …. hast wieder nicht richtig gelesen,
mit 2000 Jahren war gemeint das es seid dem die Kirche durch Petrus gibt..... zu der sich die jetzigen Ukrainer seid 988 bekennen (mussten). Und das die Ukrainer jetzt schon wieder so in die Kirche rennen ist eben eine Reaktion auf die ehemalige Repression durch Moskau und die jetzigen Miseren.

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Und nochmal, Russland ist 77% asiatisch und 23% europäisch und hat in seinem gesamten nichts was den Ukrainern oder Europäern wichtig wäre. Darum hat schon Zar Peter der Große sein Volk als unkultiviertes und verhurtes Saufvolk bezeichnet und sein Sankt Petersburg gebaut um es logistisch den Europäern näher zu bringen.(Geschichte, nicht interpretierbar!).

Kannst du zwischen Geographie und Kultur unterscheiden? Kannst du den europäischen Beitrag der Ukrainer benennen? Was wäre den Europäern an der Ukraine wichtig? Wo liegt dann der Unterschied zu Russland?
Zum "unkultivierten und verhurten Saufvolk" haben zu Peters Zeiten viele der Leute gehört, die du heute als Ukrainer bezeichnen würdest. Sind in der Zwischenzeit nicht auch ein paar Jahre vergangen? Ist in dieser Zeit etwas passiert?


Oh Handrij....
Auch dieses ist schon wieder falsch , Russland ist aus dem Mittelalter heraus in seiner kulturellen und sozialen Entwicklung aufgrund der Mongolenherrschaft und seiner asiatischen Ausrichtung stark zurückgeblieben im Vergleich zu den Mittel - oder West-europäischen Ländern. Darunter litt leider auch die Ukraine, denn als die Bevölkerung der Ukraine dank Polen eine gute Bildung besaß wurde diese durch die unglückliche Verbindung Chmylnytzkis mit RU zerstört und durch eine schlechtere russische Bildungsreform ersetzt, welche zur Aufgabe hatte den Ukrainer nur zum Bauern zu haben. Und als der Umbruch für RU durch den Zaren Peter zu wirken begann, da kamen dann die Bolschewiki und Stalinisten und fegten alles was blühte weg und machten in den folgenden 40 Jahren jeden platt der nur einen Gedanken an westliches Allgemeingut hatte, dieses hatte zur Folge das dann in der Poststalinzeit eine immense Aufholjagd in Bezug auf Bildung entbrannte, doch dieses hat bis heute nicht zu der kulturellen und sozialen Reife geführt. Man sieht es an den verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Prozessen in RU. Die Ukraine hat es da zum Teil leichter, wegen der Epoche mit der K&K .
Darum braucht die Ukraine überhaupt nicht ein Diktator beherrschtes RU als Führungsnation, sondern eine demokratische EU als Partner und derer Mitgliedschaft.

Ich hoffe das die Ukrainer sich im Herbst nicht noch einmal verarschen lassen.

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Ja die Japaner,Koreaner und Taiwaner haben einen viel besseren Lebensrythmus als die Ukrainer.
Aber da haben die Russen sogar als 3/4tel Asiaten leider rein gar nichts mit zu tun ???
Die sorgen doch nur für Lebensumstände wie in Nordkorea und verteidigen das Super Lebensgefühl in Syrien.

Kannst du zwischen der Regierung eines Staates und der zugehörigen Bevölkerung unterscheiden?
Was meinst du mit Lebensrhythmus?
Kann es sein, dass Asiat bei dir ein Schimpfwort ist oder verstehe ich dich etwa falsch?


NEIN

Handrij hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Ist es das was die Ukrainer brauchen ?
Und Du bist Ukraine Forum !!!
Mit welchem Auftrag ???

Ja, ich betreibe diese Seite und mich bezahlt der FSB für jede meiner Äußerungen. Ist es das, was du hören
wolltest?


Und schon wieder.!!!! ... wenn Du lesen würdest und überlegt hättest was ich Dich fragte, wäre Dir dieses Malheur nicht passiert, meine Frage war “mit welchem Auftrag“ und nicht “in wessen Auftrag“ !!!
Damit Du's kapierst, >> mit welchem Auftrag<< heißt auf einfach deutsch, >>welche Aufgabe hast Du Dir damit gestellt<<.

Somit stellt sich mir die Frage, warum war sofort Deine Antwort FSB ??? liegt daran das Du nur eine Linie kennst, wohl die >> in wessen Auftrag<< !!!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#61 Beitragvon Sonnenblume » Samstag 14. Juli 2012, 23:30

Mußt du deshalb die ganze Diskussion hier nochmal kopieren?

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Bogonag
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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#62 Beitragvon Bogonag » Samstag 14. Juli 2012, 23:40

Sonnenblume hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:Oder um es mal mit Joubert zu sagen: „Zweck des Disputs oder der Diskussion soll nicht der Sieg, sondern der Gewinn sein.“ Joseph Joubert (1754-1824)



Ich finde den Spruch sehr gut !!


Ich auch und einige hier sollten manchmal innehalten und diesen ernst nehmen - Gruß an eurojoseph ;)


Bogonag hat geschrieben:Dein Satz = >>>Mir ist genau das Gegenteil passiert, obwohl man hört, dass ich Ausländerin (*)bin, ist man mir vor 6 Jahren in Kiew dumm gekommen, warum ich mit ihnen russisch rede und nicht ukrainisch. <<

Also, ich bin gerade mit meiner Frau (sie spricht mehr russisch) aus Kyjiw gekommen und habe wie in all den Jahren so eine Frage nicht gehört. Nur das Gegenteil ! Selbst in Yaremcha würde das niemand fragen, sondern nur ukrainisch antworten, weil der Ukrainer es so gewohnt ist, denn fast alle Leute aus EU, kommen mit russisch in die Ukraine, egal ob Business oder Mass-Media.

Willst du damit sagen, ich würde lügen?

Bogonag hat geschrieben:Ich habe Dich vor kurzem gebeten mir doch mal etwas über RU und seinem Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt und seiner Bevölkerung zu linken.....
Ich würde mich ehrlich freuen !


Wenn du deine schwarze Brille wegläßt, die du immer aufsetzt, wenn du nach Russland schaust, wirst du selbst eine Menge positiver Beiträge Russlands zur Entwicklung der Welt sehen. Es ist fast unmöglich, mit einem Blinden über Farben zu reden.


Bogonag hat geschrieben:(*) Du hast mich nach einem meiner Beiträge mal gefragt, wie ich darauf komme das Du eine Frau bist ….........????

Ist mir entfallen, kannst du mir den Link geben?





@ Sonnenblume

Da ich keine schwarze Brille besitze, kann ich sie auch nicht aufhaben, da Du mir aber wiederum nicht sagen kannst was es Gutes aus RU gab, welches der Menschheit zur positiven Entwicklung gedieh, gehe ich davon aus, das es dort wirklich nichts gab was es begehrlich machte sich zu russifizieren.
Jedoch, da Du aber anscheinend eine RU -Freundin bist, bitte ich Dich noch einmal mir etwas über RU und seinem Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt und seiner Bevölkerung zu linken.....gerne ändere ich mein Bild über RU. Aber wie gesagt bitte keine Propaganda aus Moskauer Kaderschulen oder Zhatulins Polit-Märchen.
Übrigens die 2 Gesetze ( Agentengesetz und Verleumdungsgesetz) welche gestern in Moskau in der Duma “ einstimmig“ durchgewunken wurden, widersprechen total jeder demokratischen Denkweise sind genau diese Art von Staatspolitik dem eigenen Volke zum Schaden, welche Zar Putin immer mehr zum Diktator machen. Selbst unter den Zaren gab es solche Gesetze nicht. Nur unter dem politischen Großvater von W.P. nämlich J. Stalin.

Und so etwas braucht die Ukraine ???

Egal wer solche Ansichten vertritt hat in einer Ukraine welche vom Großteil der ukrainischen Bevölkerung in die EU gewünscht wird, nichts aber auch gar nichts zu suchen. Altstalinistisches Gedankengut vergiftet nur die Atmosphäre. Und wer wie Asarow darauf besteht das seine Heimat RU ist, der hat erst recht nichts mehr in der UA zu suchen, denn der folgt nachweislich den Zielen Moskaus.

Die Ukraine braucht keine Russifizierung mehr, sie hat sie schon hinter sich, mehr als jemand der in der Ukraine lebt es merkt, weil im die Distanz fehlt, um es von außen zu betrachten.


Und genau wie @mbert es formuliert, ein jeder, welcher für eine unabhängige Ukraine eintritt und evtl. sogar eine Wyshywanka trägt und vielleicht sogar das Kreuz küsst, den gilt es als Faschisten und Banderiwez' zu diffamieren nach Moskauer Art.

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#63 Beitragvon Bogonag » Samstag 14. Juli 2012, 23:50

????????????????????????????????????

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe schon lange den Eindruck das es hier in diesem Forum einige “ Geister “ gibt die alle aus einem Krug schlüpfen, um Ihrem Schöpfer immer wieder mal einige Kommentare positiv zuzuschieben und um Ihm, der alles richtig !!! weiß, zu huldigen. Soll heißen das jemand sich hier mit Beifallskommentaren selbst beweihräuchert, sich bei sich selbst bedankt um uns anderen Glauben zu machen das er, dieser Superwisser im Großen und Ganzen im Recht ist. Auch das hat System und vor allem Schule die schon in Stalins Sowjetzeit gut gewirkt hat. Davon macht heute auch wieder der Neue Zar heftig Gebrauch.


Und dann dieses !!! = ...Oh Paracelsus, schön das Du auch was schreibst, denn Du hast doch so viel richtiges zu sagen..... wie find ist das denn ????
Zuletzt geändert von Bogonag am Sonntag 15. Juli 2012, 07:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#64 Beitragvon Bogonag » Samstag 14. Juli 2012, 23:52

paracelsus hat geschrieben:was für eine Diskussion...................,
wie hier Geschichte für ein Nationbuilding gequält wird......., ist echt beieindruckend.

Ist aber doch vollkommen überflüssig. Die Ukraine ist mittlerweile ein Staat, eine Nation....... aber halt in ihrer Zusammensetzung "multikulturell" und mehrsprachig.

Was soll also das ganze Theater? Ich glaube auch die Menschen interessieren sich weitaus mehr für die Gegenwart als für die Ukraine des 17. Jahrhundert.
Der Durchschnittsmensch interessiert sich mehr für für sein wirtschaftliches Wohlergehen als um eine 2te Amtssprache.

mbert hat geschrieben:Letztlich ist ja aber auch eine Politik, die auf Destabilisierung der Ukraine abzielt, schlimm genug.


Die Ukraine destabilisiert sich auch ohne fremde Hilfe.

Mich würde wirklich interessieren wie oder was sich die "national eingefärbten Member" unter "ihrer" Ukraine vorstellen [smilie=ru_prapor]

Also `ne Menge Ukrainer, die ich kenne, würden einem ukrainischen "Vertikaldemokraten" mit dem Format eines Putin gar nicht mal so anlehnend gegenüber stehen.





Oh Paracelsus..........,

was bist Du denn für einer ???, das geht ja nun gar nicht....... oder bist auch Du ein Geist ?


paracelsus hat geschrieben:
Also 'ne Menge Ukrainer, die ich kenne, würden einem ukrainischen "Vertikaldemokraten" mit dem Format eines Putin gar nicht mal so ablehnend gegenüber stehen.

Das glaube ich gerne !!! das sind dann wohl die Ru.Ukrainer welche vor der Wahl mit 100 Hr. bestochen und 'ner Flasche Wodka abgefüllt werden, denn den Wodka hat bei der letzten Wahl wohl W.P. zur Verfügung gestellt, nachdem er dem V. J. das Know-How Stalins erklärt hat wie man Wahlen perfekt gewinnt.

Aber eine Zareninauguration wie es der W. Putin hingekriegt hat, das bekommen Deine Freunde aber nicht hin ( tolles Spektakel, dabei muss Dir wohl ein Supergefühl abgegangen sein was, etwa so wie dem G. Schröder der seinem >>lupenreinen demokratischen Freund<< huldigte.




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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#65 Beitragvon mbert » Sonntag 15. Juli 2012, 00:03

Bogonag hat geschrieben:Jedoch, da Du aber anscheinend eine RU -Freundin bist, bitte ich Dich noch einmal mir etwas über RU und seinem Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt und seiner Bevölkerung zu linken.....

Du hattest Dich weiter oben netterweise zu meinem Beitrag bedankt, in dem ich u.a. auch über Phobien und ideologische Brillen geschrieben habe. Es ging mir da auch etwas um "Frontendenken". Ich halte Dich eigentlich zu einem derartigen Frontendenken für zu gescheit. Wenn Du die Beiträge unserer Sonnenblume in den letzten paar Jahren liest, wirst Du sehen, dass sie sich immer um ein differenziertes Bild bemüht. Deine Frage ist daher wirklich unpassend und geht aus meiner Sicht am eigentlichen Thema vorbei.

Ich glaube auch, dass sowohl sie als auch viele andere hier genau beobachten, was derzeit in Moskau passiert und das nicht gutheißen. Viele von uns haben auch schon Erfahrungen mit russischem Chauvinismus gemacht, aber der hat leider auch kein Alleinstellungsmerkmal - diese Art Chauvinismus gibt es auch in anderen Ländern. Schade ist, dass offenbar Putin's Politik in Russland einen gewissen Nerv trifft...

Übrigens gibt es in Russland eine Menge Dinge, die ich liebe. Allen voran ist mein persönlicher Held Pavel Chesnovkov - wer in der Ostkirche zuhause ist, mag schon einmal mit seinen Kompositionen in Berührung gekommen sein Es gibt noch weit mehr Beispiele, aber dieses hier soll erst einmal reichen :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#66 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 00:08

An Handrij , Sonnenblume, Sigi, Paracelsus und Co.

Da wir aber mittlerweile schon ziemlich vom eigentlichen Thema abgewichen sind und diese Diskussion schon teilweise in das Thema NATION gehört und einige ganz schöne Probleme mit dem Begriff Nation und Volk haben hier noch einer .................... mal ganz anders


Da einige hier die Entwicklung der Menschheit anscheinend nicht verstanden haben oder sie nicht akzeptieren, vielleicht aber auch nur ignorieren oder einfach nur ...?....... ich dieses aber nicht nachvollziehen kann , habe ich mal meine 12jährige Nichte gefragt was sie über die Welt und die Menschheit weiß und dieses niedergeschrieben......

Am Anfang stand ADAM und EVA (sinnbildlich OK? )…. dazu kamen die Kinder, daraus wurde dann eine Familie, aus diesen Familien wurden mehrere und diese mehreren Familien bildeten wiederum eine Sippe. Aus vielen Sippen entstanden Stämme. Aus vielen Stämmen entstanden Völker. Diese “Völker“ bildeten aus den, der Stämme eigenen Verhaltensweisen durch einfließende geografische Lebensumstände eine jeweils eigene Kultur, Sprache und Lebensart. Die Völker errichteten aus den von Ihnen bewohnten Ländern verschiedene Staatsgebilde in den verschiedenen Epochen, gaben sich eine Ordnung die verbindend war und nach Gesetz genannten Verhaltensregeln einen geeigneten Umgang miteinander regelten.

Problem der Ukrainer, sie sind in der Staats- und Nationen-Gründungsepoche leider ein Spielball aller verschiedenen West-Zentral oder-Ostmächte gewesen und die Eigenstaatlichkeit ist der Ukraine oftmals vorgespiegelt worden, doch dann immer als politisches Pfand verwendet worden. Bestes Beispiel dafür der wirrwarr durch Deutschland und der Entente vor und nach dem 1. Weltkrieg.

Auf die Frage was eine Nation ist wusste sie keine Antwort, ist aber auch logisch denn das ist noch nicht Thema in der Schule denn Nation ist nun mal ein relativ alter/neuer Begriff der wohl erst im Industriezeitalter populär wurde um
a. die neu entstehenden Industriefürstentümer zu schützen
b. den sich aus kleinen Ländern und Republiken bildenden Staaten eine Identität zu geben.

Soll ich dem jetzt Kind sagen das es einige Leute gibt die das Menschheitsbild in Frage stellen, indem sie aus irr geleiteten Anschauungen meinen das aus Eskimos und Südafrikanern ein Volk wird, man muss es Ihnen nur lange genug einbläuen, das aus einem Espresso trinkenden Sizilianer der von 12.00 bis 17.00 Mittagspause macht und dann wieder bis 21.00 zur Arbeit geht …. und einen Schweden, welcher um 16.00 Feierabend hat, um 18.00 Uhr sein Abendbrot isst und um spätestens 22.00 ins Bett geht, während genau zu dieser Zeit der Sizilianer seine Kinder von der Straße ruft weil la Mamma die Pasta asciutta zum Abendessen serviert, zwei “ Schwedizilianer “ werden.

Nein mein Lieber das wird nichts. Dein Weltbild ist zu einfach, Dein Menschenverständniss null !!! Die Welt wird nicht an Deinem Wesen genesen! Dafür ist sie viel zu schön in ihrer Vielschichtigkeit und Coloration, eben durch die verschiedensten Menschen und deren Lebensarten. Und die bestimmen nun mal den Rhythmus in den einzelnen Ländern.

schönen Sonntag noch an alle !
Zuletzt geändert von Bogonag am Sonntag 15. Juli 2012, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#67 Beitragvon mbert » Sonntag 15. Juli 2012, 00:08

Sonnenblume hat geschrieben:Mußt du deshalb die ganze Diskussion hier nochmal kopieren?

[mbert moderiert: ] Das möchte ich hier gern einmal aufgreifen. Die Zitierfunktion ist dazu da, den Kontext dessen, worauf man sich bezieht, deutlich zu machen. Alles, was für den Kontext nicht unmittelbar vonnöten ist, sollte man löschen. Ich bitte alle beteiligten, in Zukunft mehr darauf zu achten, dass der eigene Beitrag den Platz einnimmt und nicht ein Komplettzitat :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#68 Beitragvon mbert » Sonntag 15. Juli 2012, 00:11

Bogonag hat geschrieben:
Oh Paracelsus..........,

was bist Du denn für einer ???, das geht ja nun gar nicht....... oder bist auch Du ein Geist ?

[mbert moderiert:] Ich habe den Eindruck, dass hier die Emotionen langsam etwas Überhand nehmen. Ich möchte alle Beteiligten bitten, hier etwas mehr Sachlichkeit walten zu lassen. Ich möchte nicht, dass diese aus meiner Sicht relevante und wichtige Diskussion dahin abgleitet, dass sich Leute hier nur noch gegenseitig mit Sarkasmus überziehen oder gar anblaffen.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#69 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 00:21

Bogonag hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:Jedoch, da Du aber anscheinend eine RU -Freundin bist, bitte ich Dich noch einmal mir etwas über RU und seinem Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt und seiner Bevölkerung zu linken.....

Du hattest Dich weiter oben netterweise zu meinem Beitrag bedankt, in dem ich u.a. auch über Phobien und ideologische Brillen geschrieben habe. Es ging mir da auch etwas um "Frontendenken". Ich halte Dich eigentlich zu einem derartigen Frontendenken für zu gescheit. Wenn Du die Beiträge unserer Sonnenblume in den letzten paar Jahren liest, wirst Du sehen, dass sie sich immer um ein differenziertes Bild bemüht. Deine Frage ist daher wirklich unpassend und geht aus meiner Sicht am eigentlichen Thema vorbei.

Ich glaube auch, dass sowohl sie als auch viele andere hier genau beobachten, was derzeit in Moskau passiert und das nicht gutheißen. Viele von uns haben auch schon Erfahrungen mit russischem Chauvinismus gemacht, aber der hat leider auch kein Alleinstellungsmerkmal - diese Art Chauvinismus gibt es auch in anderen Ländern. Schade ist, dass offenbar Putin's Politik in Russland einen gewissen Nerv trifft...

Übrigens gibt es in Russland eine Menge Dinge, die ich liebe. Allen voran ist mein persönlicher Held Pavel Chesnovkov - wer in der Ostkirche zuhause ist, mag schon einmal mit seinen Kompositionen in Berührung gekommen sein Es gibt noch weit mehr Beispiele, aber dieses hier soll erst einmal reichen :)



Hallo @mbert , danke für die korrigierende Antwort... es war nicht meine Absicht Sonnenblume zu beleidigen.... sondern aufgrund der Vehemenz ihrer Aussagen, interressiert an eben diesen Infos welche mir fehlen.

[edit mbert] Ich habe mal die Zitiererei in Ordnung gebracht, bitte ein bisschen mehr Sorgfalt damit (vor allem: sinnvoll kürzen!), das macht es für alle besser lesbar!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#70 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 15. Juli 2012, 10:55

Bogonag hat geschrieben:...
Jedoch, da Du aber anscheinend eine RU -Freundin bist, bitte ich Dich noch einmal mir etwas über RU und seinem Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt und seiner Bevölkerung zu linken.....gerne ändere ich mein Bild über RU. Aber wie gesagt bitte keine Propaganda aus Moskauer Kaderschulen oder Zhatulins Polit-Märchen..

Was ist eine "Russlandfreundin"? Wenn du damit meinst, dass ich russische Freunde habe, dann hast du recht. Ich habe auch mindestens genau so viele ukrainische Freunde. Für mich ist Russland nicht Putin und die Ukraine nicht Janukowitsch. Das ist mir zu einfach.
Und ich finde, du solltest auch mal ganz ruhig darüber nachdenken, ob du nicht mit deinen ständigen Vorwürfen Widerstand provozierst. Ich bin leider so gestrickt, dass wenn jemand ständig angegriffen wird, ich automatisch versuche, denjenigen zu verteidigen. Und dann kann es schonmal so aussehen, als würde ich mich mehr um den Angegriffenen sorgen, als um die Probleme des Angreifers. Ist doch natürlich-oder?
Wie mbert schon sagte, es gibt eine Menge Dinge in Russland, mit denen ich mich ganz und gar nicht identifizieren kann, aber ich lebe nunmal zeitweise als Gast hier und halte es nicht für angebracht meinen Gastgeber zu brüskieren. Aber Russland hat viele liebenswerte Menschen und mit denen umgebe ich mich dann eben. Und wenn du dann mit deinen Äußerungen auch diese beleidigst, dann fühle auch ich mich beleidigt.
Wie bewandert bist du in Kunst und Kultur? Willst du ernsthaft behaupten, dass es da nichts positiv erwähnenswertes in Russland gäbe? Dann bist du wirklich blind vor Hass oder Ignoranz.
Es wäre dasselbe, als wenn du sagst, Deutschland hätte nichts Positives in der Welt beigetragen. Obwohl Dtl. sogar 2 Weltkriege angezettelt hat, würde ich das nie sagen. Und übrigens, von dem, der den letzten Weltkrieg angezettelt hat, haben uns die "Russen" befreit. Der Versuch von uns Deutschen war da ja schiefgegangen, soviel ich weiß. Oder verdreh ich da Geschichte?

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#71 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 15. Juli 2012, 15:02

Bogonag hat geschrieben:????????????????????????????????????

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe schon lange den Eindruck das es hier in diesem Forum einige “ Geister “ gibt die alle aus einem Krug schlüpfen, um Ihrem Schöpfer immer wieder mal einige Kommentare positiv zuzuschieben und um Ihm, der alles richtig !!! weiß, zu huldigen. Soll heißen das jemand sich hier mit Beifallskommentaren selbst beweihräuchert, sich bei sich selbst bedankt um uns anderen Glauben zu machen das er, dieser Superwisser im Großen und Ganzen im Recht ist. Auch das hat System und vor allem Schule die schon in Stalins Sowjetzeit gut gewirkt hat. Davon macht heute auch wieder der Neue Zar heftig Gebrauch.


Und dann dieses !!! = ...Oh Paracelsus, schön das Du auch was schreibst, denn Du hast doch so viel richtiges zu sagen..... wie find ist das denn ????


Ich persönlich bedanke mich für Kommentare, die meiner Meinung zumindest sehr nahe kommen und es ist mir ziemlich egal, wer sie nun gerade gepostet hat. Ich glaube, du hast von mir auch schon ab und an ein Danke bekommen. Ich verstehe aber nicht, wie man sich darüber aufregen kann, dass manche die selbe Einstellung zu bestimmten Themen haben, weil das ganz normal ist. Und was soll jetzt Handrij machen? Darf er nicht mehr posten, weil er ja "der Chef des Ganzen" ist, oder dürfen wir ihm deshalb nicht mehr danken? Ein seltsames Verständnis von persönlicher Freiheit hast du schon!

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#72 Beitragvon Optimist » Sonntag 15. Juli 2012, 16:02

"IMHO ist dieser Russlanddeutsche nur eine faschistoide Schmeissfliege.....Abschub wär das Mindeste...."

Dafür, dass einer seine eigene Meinung ehrlich gesagt hat? Hätte er gehäuchelt wie schrecklich die CCCP war und wie toll jetzt Deutschland und die EU für ihn sind, hätte man ihm auf die Schulter geklopft und ihn einen guten Jungen genannt.
Nun muss man sich fragen was besser ist, wenn Menschen ehrlich sind oder dazu gewungen werden zu heucheln, um sich durchs Leben zu schlagen. Mensch, wir hatten doch diesen Zustand in Deutschland .... viel zu lang.

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#73 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 18:22

Sonnenblume hat geschrieben:
Bogonag hat geschrieben:...
Jedoch, da Du aber anscheinend eine RU -Freundin bist, bitte ich Dich noch einmal mir etwas über RU und seinem Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt und seiner Bevölkerung zu linken.....gerne ändere ich mein Bild über RU. Aber wie gesagt bitte keine Propaganda aus Moskauer Kaderschulen oder Zhatulins Polit-Märchen..

Was ist eine "Russlandfreundin"? Wenn du damit meinst, dass ich russische Freunde habe, dann hast du recht. Ich habe auch mindestens genau so viele ukrainische Freunde. Für mich ist Russland nicht Putin und die Ukraine nicht Janukowitsch. Das ist mir zu einfach.
Und ich finde, du solltest auch mal ganz ruhig darüber nachdenken, ob du nicht mit deinen ständigen Vorwürfen Widerstand provozierst. Ich bin leider so gestrickt, dass wenn jemand ständig angegriffen wird, ich automatisch versuche, denjenigen zu verteidigen. Und dann kann es schonmal so aussehen, als würde ich mich mehr um den Angegriffenen sorgen, als um die Probleme des Angreifers. Ist doch natürlich-oder?
Wie mbert schon sagte, es gibt eine Menge Dinge in Russland, mit denen ich mich ganz und gar nicht identifizieren kann, aber ich lebe nunmal zeitweise als Gast hier und halte es nicht für angebracht meinen Gastgeber zu brüskieren. Aber Russland hat viele liebenswerte Menschen und mit denen umgebe ich mich dann eben. Und wenn du dann mit deinen Äußerungen auch diese beleidigst, dann fühle auch ich mich beleidigt.
Wie bewandert bist du in Kunst und Kultur? Willst du ernsthaft behaupten, dass es da nichts positiv erwähnenswertes in Russland gäbe? Dann bist du wirklich blind vor Hass oder Ignoranz.
Es wäre dasselbe, als wenn du sagst, Deutschland hätte nichts Positives in der Welt beigetragen. Obwohl Dtl. sogar 2 Weltkriege angezettelt hat, würde ich das nie sagen. Und übrigens, von dem, der den letzten Weltkrieg angezettelt hat, haben uns die "Russen" befreit. Der Versuch von uns Deutschen war da ja schiefgegangen, soviel ich weiß. Oder verdreh ich da Geschichte?





Denk Du doch mal nach !!.........

Ich habe gerade Dir schon oftmals geantwortet das ich nichts aber auch gar nichts gegen den Russen als Mensch habe, ich unterstreiche immer wieder das ich das Übel in Moskau sehe und das weißt Du auch. Denn leider ist es nun mal so ! Mir ist genau wie Dir bewusst das ein russischer Fabrikarbeiter/ Angestellter nichts gegen einen ukr. Fabrikarbeiter/Angestellten haben und genauso umgekehrt.
Auch ich habe russ. Bekannte und Geschäftspartner bzw. sogen. Deutschrussen , mit denen ich sehr angenehme private Kontakte pflege. Doch komischerweise haben wir gemeinsam die gleiche Ansicht was Moskau anbetrifft.
Doch all dieses hat nichts mit dem Thema ““Russifizierungsgesetz““ zu tun, ich habe lediglich dazu gesagt das ich es nicht für nötig halte aus den bestimmten Gründen, doch Du scheinst daraus einen Grundsatzdiskurs zu machen über Russen. Das ist hier nicht das Thema !!!

Du unterstellst mir irgendjemand anzugreifen, NEIN !!! ich bin nicht gegen die Russen in Russland, ich bin gegen die Russifizierung in der UKRAINE, das verstehst Du doch oder ?


Auf jeden Fall bedanke ich mich für Deine Kommentare.

Schönen Sonntag noch, ehrlich gemeint .............

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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#74 Beitragvon mbert » Sonntag 15. Juli 2012, 18:28

Sonnenblume hat geschrieben:Für mich ist Russland nicht Putin und die Ukraine nicht Janukowitsch. Das ist mir zu einfach.

Das bringt es m.E. absolut auf den Punkt. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Sprache, Religion, Hautfarbe hat einen Anspruch und verdient es, als Individuum betrachtet zu werden.

Dass schlimme Erlebnisse mit Angehörigen einer jeweiligen Nation oft dazu führen, dass Menschen ein ganzes Volk kollektiv ablehnen, finde ich menschlich nachvollziehbar, aber gleichzeitig auch sehr bedauerlich. Wir selber haben (das setze ich mal für die meisten hier voraus) keine derartigen Erfahrungen gemacht, und daher fällt es uns etwas leichter, das o.g. Prinzip nicht zu vergessen. Ich finde es wichtig, uns das immer wieder bewusst zu machen, denn aus Hass kommt nie etwas gutes.

Gleichzeitig finde ich es aber auch wichtig, das Wahrheit ausgesprochen werden muss. Wenn schon von vorn herein ein Filter existiert, was wohl Gefahr bieten könnte "der falschen Seite" Auftrieb zu geben oder einfach nicht "politisch korrekt" ist, fördern wir indirekt genau die, die Mythen kreieren und sie für ihre eigenen Zwecke ausnutzen.
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Re: Russifizierungsgesetz durch zweite Lesung

#75 Beitragvon Bogonag » Sonntag 15. Juli 2012, 18:47

Sonnenblume hat geschrieben: Obwohl Dtl. sogar 2 Weltkriege angezettelt hat, würde ich das nie sagen. Und übrigens, von dem, der den letzten Weltkrieg angezettelt hat, haben uns die "Russen" befreit. Der Versuch von uns Deutschen war da ja schiefgegangen, soviel ich weiß. Oder verdreh ich da Geschichte?


Auch hier liegst Du falsch …

Die haben uns nicht davor befreit ….. sondern haben von 1934-1939 an mit dem Onkel Adolf paktiert, haben ihm Getreide und Petrolprodukte geleifert, teilweise auf spätere Bezahlung denn D war ja bekanntlich pleite zu der Zeit. Die haben dann 1939 einen neuen Pakt geschlossen.

[mbert entschuldigt sich: ] Autsch! Ich habe hier versehentlich Deinen Beitrag verändert und dabei glaube ich ein Stückchen weggeschmissen. Das tut mir aufrichtig leid, habe vorhin "zitieren" und "ändern" verwechselt (man sollte mir die Moderationsrechte entziehen für so einen Fauxpas)...

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