Kultur, Religion und GeschichteRussland / Ukraine: Geschichtspolitik für andere

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Russland / Ukraine: Geschichtspolitik für andere

#1 Beitrag von Handrij » Freitag 5. Juli 2019, 11:14

50.000 Unterschriften gibt es bereits für eine Petition, dass der Bundestag den „Holodomor“ als Völkermord verurteilen möge – das Aushungern der Ukrainer durch die sowjetische Regierung 1932/1933. Doch die Ukraine-Aktivisten fürchten, dass die deutsche Politik das Thema aus Rücksicht auf Moskau kleinhält.
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Russland / Ukraine: Geschichtspolitik für andere

#2 Beitrag von Vorkuta » Freitag 5. Juli 2019, 14:18

Guten Tag . . .

. . . selbstverständlich war der HOLODOMOR ein Völkermord, auch wenn es vielleicht manche Ewiggestrige nicht wahrhaben wollen. - Aber nicht nur der HOLODOMOR war ein Völkermord, "made by Joseph Stalin", sondern auch viele andere Greueltaten, die sich unter Stalin ereigneten; ich erinnere bei der Gelegenheit nur mal an die GULAG's in Vorkuta mit der Gauptverwaltung in Petschora, aber auch in einem der größten GULAG's, in Magadan. Nicht umsonst wurde der Slogan geprägt: "Nach Magadan geht man nicht - man wird gebracht."

Die Frage, die sich diesbezüglich aber in der heutigen Zeit stellt, ist die: "Wen interessiert das eigentlich heute noch?" Wahrscheinlich niemanden, ich erinnere mal an die "erste sozialistische Stadt** auf deutschem Boden": Stalingrad. Selbst nach den Aufdeckungen der Greueltaten Stalin's durch Chrustschow wurde diese Stadt sehr schnell und ebenfalls sehr unauffällig in Eisenhüttenstadt umbenannt - interessiert heute auch nemanden mehr.

** = die "erste sozialistische Stadt auf deutschem Boden" war das Synonym für eine DDR-Stadt, in der es erstmalig KEINE Kirche gegeben hat, das war mit dem Satz: "Die erste sozial. Stadt auf deutschem Boden" gemeint - lang, lang ist's her, aber so richtig interessieren tut das keinen Menschen mehr - heute haben die Bürger andere Sorgen und Probleme.

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