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Ist Russland das Unglück der Ukraine?

#1 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 5. November 2009, 11:07

Sonnenblume hat geschrieben:@eurojoseph,
sieht man eigentlich noch Irgendetwas, wenn Hass einem die Augen verklebt ?

Widerlegt ihr Satz irgendetwas von dem was ich geschrieben habe ? Uebrigens ich bin sehr gluecklich mit einer HalbUkrainerin, HalbRussin verheiratet, aus Zapporishe ....und ich mag auch ihre Familie vaeterlicherseits sehr gerne, ....Was da Hass sein sollte wenn man sieht wie Russlands Regierung und die staatlich kontrollierten Medien, unterstuetzt von 80% der Bevoelkerung gegenueber dem "nahen Ausland" wie auch der Opposition oder Minderheiten im Inland umgeht ....aber klar den andren des Hasses zu bezichtigen und schon ist man fein raus, Faschismuskeule, Hasskeule....Ich schaetze uebrigens Menschen wie Andrej Sacharow, Jelena Bonner, Lew Kopelew ausserordentlich.......Auch den russischen Menschen von Memorial, Menschen wie Frau Politkowskaja gehoert meine Liebe und Anerkennung, wenn zum Teil leider auch nur mehr posthum moeglich.....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Handrij
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#2 Beitragvon Handrij » Donnerstag 5. November 2009, 11:12

eurojoseph hat geschrieben:Ich bin ganz bei Ihnen, und wie man bei Paracelsus gleich so wunderbar sehen kann wird sofort Gift und Galle von Seiten der Verraeter an der Ukraine gespieen....
Zuerst mal Stephan Bandera, der im KZ war, und dessen Bruder von den Nazis ermordet wurde als Faschisten und Antisemiten zu bezeichnen, das kennen wir schon, die Existenz einer Ukraine in Abrede zu stellen, sozusagen die Ukraine als Produkt des 19.Jahrhundert als boesen Nationalismus hinzustellen, Verharmlosung oder Leugnung der Russifizierung (Bad Emser Ukas, Liquidierung des Zaporisher Sich durch Katharina "die Grosse" - was grosse - Schlaechterin an der Freien Ukraine ???



Ist ja schön das Stepan (und nicht Stephan) Bandera im KZ saß, wo saß er aber vorher und wieso haben die Deutschen ihn ins KZ gesperrt? Wieso sprichst du hier nicht die polnische "Unterdrückung" an? Wieso immer der Hass auf Russland? Wieso die Unterschlagung des Fakts, dass die Leute, die auf dem Gebiet der heutigen Ukraine lebten, immer auch auf beiden Seiten kämpften? Hat der ukrainische Adel, der sich einerseits polonisierte und andererseits russifizierte die Ukraine verraten oder nur seine eigenen Interessen vertreten? Im Englischen gibt es für dieses Geschichtsverständnis einen schönen Begriff:
"Whig history". Schlag mal nach ...
Als das Bataillon "Nachtigall" ins damalige Lwow einrückte begann erst einmal eine Massentötung von vermeintlichen Juden und Kommunisten, womit die Ukrainonationalisten nicht besser waren als der NKWD!
Selbst den Deutschen war das Wüten der ukrainischen Nationalisten unheimlich, sie wollten mehr Ordnung beim Abschlachten und Ausplündern der Juden. Zudem war natürlich ein ukrainischer Nationalstaat nicht eingeplant und die Trottel, die sich einbildeten, dass der Führer so etwas vorsah fanden sich recht schnell im KZ wieder.
Übrigens gibt es eine schöne Hymne der ukrainischen Nationalisten, die den antisemitischen Charakter des Vereins hervorhebt:
ГІМН УКРАЇНСЬКИХ НАЦІОНАЛІСТІВ
слова і музика народні

Ми зродились із крові народу
Колисала нас грізно тюрма
Гартували бої за свободу
І ненависть до ганьби ярма
Смерть, смерть
Смерть катам
Смерть московсько-жидівській комуні
В бій важкий ОУН нас веде
Нам братів на очах мордували
І знущались над нами кати
Ми повстанем ударом навали
Та не встане вже ворог лихий
Смерть, смерть
Смерть катам
Смерть московсько-жидівській комуні
В бій важкий ОУН нас веде
Ми всі вірні сини України
Грізні месники наших братів
Ми чекаємо тільки хвилини
Ждем наказу громить ворогів
Смерть, смерть
Смерть катам
Смерть московсько-жидівській комуні
В бій важкий ОУН нас веде

Tod der jüdisch-moskauer Kommune. Hollahossa, erinnert sehr stark an den jüdischen Bolschewismus meiner Großvatergeneration und wie interessant: von der Theiß bis an den Kaukasus. Schön, schön, das die ollen Nationalisten immer so klare Programme haben und genau wissen, welche Gebiete sie ethnisch säubern und anpassen wollen.
Fahren wir fort mit dem Dekalog der ukrainischen Nationalisten von 1929 aus dem damaligen Polen:
Я дух одвічної стихії, що зберіг Тебе від татарської потопи й поставив на грані двох світів творити нове життя:
1. Здобудеш Українську Державу або загинеш у боротьбі за Неї.
2. Не дозволиш нікому плямити слави, ні чести Твоєї Нації.
3. Пам'ятай про великі дні наших Визвольних змагань.
4. Будь гордий з того, що ти є спадкоємцем боротьби за славу Володимирового Тризуба.
5. Пімсти смерть Великих Лицарів.
6. Про справу не говори з тим, з ким можна, а з тим, з ким треба.
7. Не завагаєшся виконати найнебезпечнішого чину, якщо цього вимагатиме добро справи.
8. Ненавистю і безоглядною боротьбою прийматимеш ворогів Твоєї Нації.
9. Ні просьби, ні грозьби, ні тортури, ані смерть не приневолять Тебе виявити тайни.
10. Змагатимеш до поширення сили, слави, багатства й простору Української Держави.

Insbesondere Punkt 8, der Hass und die Rücksichtslosigkeit im Kampf gegen die Feinde "Deiner" Nation, zeugt davon, was Programm war: alles umbringen was nicht ukrainisch ist, Punkt!
Die Organisation Ukrainischer Nationalisten war kein Haufen von harmlosen "Patrioten" und Stepan Bandera, Roman Schuchewitsch und Konsorten waren in dieser keine kleinen Lichter sondern Hauptverantwortliche!
Oder meinst du, dass die OUN (M) (Melnyk) besser war, als die OUN (B) (Bandera)?
Nationalismus definiert sich über Ausschluss und das ist weder humanistisch noch unterstützenswert. Wie ich es anderswo bereits angemerkt habe, ist es bezeichnend, dass man sich nicht positiv auf einen Nestor Machno beruft, der in gewisser Weise auch für eine unabhängige Ukraine kämpfte und sowohl mit Petljura, als auch mit den Bolschewisten paktierte. Doch jemand dessen Ideologie nicht auf einem Verständnis des reinen Blutes basierte, ist für das heutige Nationbuilding nicht brauchbar, zudem war er ja auch noch (Anarcho-)Kommunist, wie schmutzig.

eurojoseph hat geschrieben:Der Krieg gegen die Ukraine von Seiten Russlands geht weiter, seit es die unabhaengige Ukraine gibt....und das hat nichts damit zutun das man Verantwortung fuer die eigenen Fehler und generell fuer sein Handeln uebernehmen muss.....

Sprache ist verräterisch. Nationalisten und deren Sympathisanten sprechen immer vom "Krieg" und vom "Kampf" ....

eurojoseph hat geschrieben:Es geht ganz einfach darum ob man zu Europa (im politisch-demokratischen) Sinn gehoert oder ein Teil einer von Moskau abhaengig unterdrueckten antidemokratisch "asiatisch" Landmasse von sogenannten "Zonen des besonderen Interesses aka nahen Auslandes aka Hinterhof sein will - mit allen Auswuechsen der "vertikalen Demokratie" und der Erosion der Nation und des nationalen Selbstverstaendnisses. Tatsache ist eine jahrhundertelange Unterdrueckung durch Moskau, ein Runtermachen bis hin zu "Kleinrussen" der systematischen Vernichtung als Ethnozid und Genozid .....

Du hast die jahrhundertelange Unterdrückung durch die Schlachta und die Habsburger und die jüdischen Blutsauger vergessen ....
Wer hat wen unterdrückt?? Die von dir erwähnte Unterdrückung wurde mehrheitlich durch (in deinem Verständnis) Ukrainer vorgenommen, die sich in einem größeren Machtverbund befanden. Das heutige Verständnis von STaat oder gar Nationalstaat ist hier nicht angebracht, siehe oben.

eurojoseph hat geschrieben:Mal ganz ehrlich - was haetten die ukrainischen Patrioten tun sollen, als sich von den Nazis bewaffnen zu lassen....weiterhin den Verursachern des Holodomor die Stiefel zu kuessen ??

Keine Frage, dass die in der heutigen Ukraine lebenden Menschen das Recht hatten sich zu verteidigen. Deswegen mit den Nazis kollaborieren, nein! Deswegen nach ethnischen Kriterien zu töten, nein!

eurojoseph hat geschrieben:Der Feind meines Feindes ist oft - temporaer natuerlich - mein Freund......das rechtfertigt weder Pogrome noch andere Scheusslichkeiten -und es kaempften auch Juden in der UPA und im Ueberlebenskampf muss man manchmal das kleinere Uebel waehlen - und wie man sieht kaempften die Patrioten noch bis in die 50er gegen die Okkupanten - und nicht zu vergessen bis 1945 gegen BEIDE !!!!

Die Behauptung des SBU, dass in der UPA auch Juden gekämpft haben, glaube ich erst, wenn dies von einer nichtukrainischen und nichtdiasporaukrainischen Kommission bestätigt wird. Die "Experten" des SBU, wie ein gewisser Kislinskij, der nicht einmal das erste Studienjahr überstanden hat, haben meines Dafürhaltens nach nicht genügend Kompetenz und wissenschaftliche Objektivität! Ich nehme mir genauso wie du das Recht heraus, die Dokumente des SBU als Propaganda abzutun.

eurojoseph hat geschrieben:Uebrigens bevor Anwuerfe gegen meine Ahnen kommen, einer meiner Grossvaeter hiess Aaron Ben David Mandelstam .......und er war mit einer Ukrainischen Bauerstochter liiert....Es haben ihn weder die Nazis noch die Roten lebend in die Haende bekommen !

Als ob es keine jüdischen Antisemiten gäbe ... Ich halte dich nicht für einen Antisemiten, aber dies ist kein Argument, dass dein Großvater der und der war. Wichtig ist, was du bist und wie du denkst und IMHO bist du ein Sympathisant von Nationalisten.

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#3 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 5. November 2009, 11:31

Handrij hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:Ich bin ganz bei Ihnen, und wie man bei Paracelsus gleich so wunderbar sehen kann wird sofort Gift und Galle von Seiten der Verraeter an der Ukraine gespieen....
Zuerst mal Stephan Bandera, der im KZ war, und dessen Bruder von den Nazis ermordet wurde als Faschisten und Antisemiten zu bezeichnen, das kennen wir schon, die Existenz einer Ukraine in Abrede zu stellen, sozusagen die Ukraine als Produkt des 19.Jahrhundert als boesen Nationalismus hinzustellen, Verharmlosung oder Leugnung der Russifizierung (Bad Emser Ukas, Liquidierung des Zaporisher Sich durch Katharina "die Grosse" - was grosse - Schlaechterin an der Freien Ukraine ???



Ist ja schön das Stepan (und nicht Stephan) Bandera im KZ saß, wo saß er aber vorher und wieso haben die Deutschen ihn ins KZ gesperrt? Wieso sprichst du hier nicht die polnische "Unterdrückung" an? Wieso immer der Hass auf Russland? Wieso die Unterschlagung des Fakts, dass die Leute, die auf dem Gebiet der heutigen Ukraine lebten, immer auch auf beiden Seiten kämpften? Hat der ukrainische Adel, der sich einerseits polonisierte und andererseits russifizierte die Ukraine verraten oder nur seine eigenen Interessen vertreten? Im Englischen gibt es für dieses Geschichtsverständnis einen schönen Begriff:
"Whig history". Schlag mal nach ...
Als das Bataillon "Nachtigall" ins damalige Lwow einrückte begann erst einmal eine Massentötung von vermeintlichen Juden und Kommunisten, womit die Ukrainonationalisten nicht besser waren als der NKWD!
Selbst den Deutschen war das Wüten der ukrainischen Nationalisten unheimlich, sie wollten mehr Ordnung beim Abschlachten und Ausplündern der Juden. Zudem war natürlich ein ukrainischer Nationalstaat nicht eingeplant und die Trottel, die sich einbildeten, dass der Führer so etwas vorsah fanden sich recht schnell im KZ wieder.
Übrigens gibt es eine schöne Hymne der ukrainischen Nationalisten, die den antisemitischen Charakter des Vereins hervorhebt:
ГІМН УКРАЇНСЬКИХ НАЦІОНАЛІСТІВ
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Ми зродились із крові народу
Колисала нас грізно тюрма
Гартували бої за свободу
І ненависть до ганьби ярма
Смерть, смерть
Смерть катам
Смерть московсько-жидівській комуні
В бій важкий ОУН нас веде
Нам братів на очах мордували
І знущались над нами кати
Ми повстанем ударом навали
Та не встане вже ворог лихий
Смерть, смерть
Смерть катам
Смерть московсько-жидівській комуні
В бій важкий ОУН нас веде
Ми всі вірні сини України
Грізні месники наших братів
Ми чекаємо тільки хвилини
Ждем наказу громить ворогів
Смерть, смерть
Смерть катам
Смерть московсько-жидівській комуні
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Tod der jüdisch-moskauer Kommune. Hollahossa, erinnert sehr stark an den jüdischen Bolschewismus meiner Großvatergeneration und wie interessant: von der Theiß bis an den Kaukasus. Schön, schön, das die ollen Nationalisten immer so klare Programme haben und genau wissen, welche Gebiete sie ethnisch säubern und anpassen wollen.
Fahren wir fort mit dem Dekalog der ukrainischen Nationalisten von 1929 aus dem damaligen Polen:
Я дух одвічної стихії, що зберіг Тебе від татарської потопи й поставив на грані двох світів творити нове життя:
1. Здобудеш Українську Державу або загинеш у боротьбі за Неї.
2. Не дозволиш нікому плямити слави, ні чести Твоєї Нації.
3. Пам'ятай про великі дні наших Визвольних змагань.
4. Будь гордий з того, що ти є спадкоємцем боротьби за славу Володимирового Тризуба.
5. Пімсти смерть Великих Лицарів.
6. Про справу не говори з тим, з ким можна, а з тим, з ким треба.
7. Не завагаєшся виконати найнебезпечнішого чину, якщо цього вимагатиме добро справи.
8. Ненавистю і безоглядною боротьбою прийматимеш ворогів Твоєї Нації.
9. Ні просьби, ні грозьби, ні тортури, ані смерть не приневолять Тебе виявити тайни.
10. Змагатимеш до поширення сили, слави, багатства й простору Української Держави.

Insbesondere Punkt 8, der Hass und die Rücksichtslosigkeit im Kampf gegen die Feinde "Deiner" Nation, zeugt davon, was Programm war: alles umbringen was nicht ukrainisch ist, Punkt!
Die Organisation Ukrainischer Nationalisten war kein Haufen von harmlosen "Patrioten" und Stepan Bandera, Roman Schuchewitsch und Konsorten waren in dieser keine kleinen Lichter sondern Hauptverantwortliche!
Oder meinst du, dass die OUN (M) (Melnyk) besser war, als die OUN (B) (Bandera)?
Nationalismus definiert sich über Ausschluss und das ist weder humanistisch noch unterstützenswert. Wie ich es anderswo bereits angemerkt habe, ist es bezeichnend, dass man sich nicht positiv auf einen Nestor Machno beruft, der in gewisser Weise auch für eine unabhängige Ukraine kämpfte und sowohl mit Petljura, als auch mit den Bolschewisten paktierte. Doch jemand dessen Ideologie nicht auf einem Verständnis des reinen Blutes basierte, ist für das heutige Nationbuilding nicht brauchbar, zudem war er ja auch noch (Anarcho-)Kommunist, wie schmutzig.

eurojoseph hat geschrieben:Der Krieg gegen die Ukraine von Seiten Russlands geht weiter, seit es die unabhaengige Ukraine gibt....und das hat nichts damit zutun das man Verantwortung fuer die eigenen Fehler und generell fuer sein Handeln uebernehmen muss.....

Sprache ist verräterisch. Nationalisten und deren Sympathisanten sprechen immer vom "Krieg" und vom "Kampf" ....

eurojoseph hat geschrieben:Es geht ganz einfach darum ob man zu Europa (im politisch-demokratischen) Sinn gehoert oder ein Teil einer von Moskau abhaengig unterdrueckten antidemokratisch "asiatisch" Landmasse von sogenannten "Zonen des besonderen Interesses aka nahen Auslandes aka Hinterhof sein will - mit allen Auswuechsen der "vertikalen Demokratie" und der Erosion der Nation und des nationalen Selbstverstaendnisses. Tatsache ist eine jahrhundertelange Unterdrueckung durch Moskau, ein Runtermachen bis hin zu "Kleinrussen" der systematischen Vernichtung als Ethnozid und Genozid .....

Du hast die jahrhundertelange Unterdrückung durch die Schlachta und die Habsburger und die jüdischen Blutsauger vergessen ....
Wer hat wen unterdrückt?? Die von dir erwähnte Unterdrückung wurde mehrheitlich durch (in deinem Verständnis) Ukrainer vorgenommen, die sich in einem größeren Machtverbund befanden. Das heutige Verständnis von STaat oder gar Nationalstaat ist hier nicht angebracht, siehe oben.

eurojoseph hat geschrieben:Mal ganz ehrlich - was haetten die ukrainischen Patrioten tun sollen, als sich von den Nazis bewaffnen zu lassen....weiterhin den Verursachern des Holodomor die Stiefel zu kuessen ??

Keine Frage, dass die in der heutigen Ukraine lebenden Menschen das Recht hatten sich zu verteidigen. Deswegen mit den Nazis kollaborieren, nein! Deswegen nach ethnischen Kriterien zu töten, nein!

eurojoseph hat geschrieben:Der Feind meines Feindes ist oft - temporaer natuerlich - mein Freund......das rechtfertigt weder Pogrome noch andere Scheusslichkeiten -und es kaempften auch Juden in der UPA und im Ueberlebenskampf muss man manchmal das kleinere Uebel waehlen - und wie man sieht kaempften die Patrioten noch bis in die 50er gegen die Okkupanten - und nicht zu vergessen bis 1945 gegen BEIDE !!!!

Die Behauptung des SBU, dass in der UPA auch Juden gekämpft haben, glaube ich erst, wenn dies von einer nichtukrainischen und nichtdiasporaukrainischen Kommission bestätigt wird. Die "Experten" des SBU, wie ein gewisser Kislinskij, der nicht einmal das erste Studienjahr überstanden hat, haben meines Dafürhaltens nach nicht genügend Kompetenz und wissenschaftliche Objektivität! Ich nehme mir genauso wie du das Recht heraus, die Dokumente des SBU als Propaganda abzutun.

eurojoseph hat geschrieben:Uebrigens bevor Anwuerfe gegen meine Ahnen kommen, einer meiner Grossvaeter hiess Aaron Ben David Mandelstam .......und er war mit einer Ukrainischen Bauerstochter liiert....Es haben ihn weder die Nazis noch die Roten lebend in die Haende bekommen !

Als ob es keine jüdischen Antisemiten gäbe ... Ich halte dich nicht für einen Antisemiten, aber dies ist kein Argument, dass dein Großvater der und der war. Wichtig ist, was du bist und wie du denkst und IMHO bist du ein Sympathisant von Nationalisten.


Um es klar zu sagen, ich bin Sympatisant einer multikulturalen Ukraine wo alle nationalen Minderheiten - auch die Russen - die GLEICHEN Rechte haben - Minderheitenrechte eben - (wie in Suedtirol z.B.) aber keinen Sonderweg fuer die russischsprachigen - das absolut nicht...Ich bin auch voellig im Einklang mit ukrainischen Patrioten russischer Muttersprache (bin sogar gegen die "Einukrainisierung russischer Vornamen - meine Frau sollte ruhig Elena heissen duerfen, auch im Pass !)Ich hab auch nichts dagegen ALLES aufzuarbeiten, auch die Schattenseiten der UPA bzw. der antipolnischen , antijuedischen Scheusslichkeiten die im Namen der ukrainischen Nationalisten begangen wurden - IM GEGENTEIL !!!!!! Ich bin der Letzte der eine "reine Blutlinie" vertritt, wie gesagt meine Frau Olena ist selbst zur Haelfte russischstaemmig....ich bin und war immer schon ueberzeugter Multikulturalist - jedoch ist mir klar das Minderheiten nicht nur Rechte sondern auch Pflichten haben, u.a. Anerkennung einer Titularnation, Treue zum Staat - oder eben zu gehen - anstatt als 5.Kolonne fuer den Nachbarn - und da unterscheide ich nicht zwischen z.B. Sudetendeutschen und Russonationalisten in der Ukraine....
Sie sprechen meine Wortwahl bezueglich Kampf an - wenn dir der Gegner das Messer an die Kehle setzt - wie z.B. erst jetzt in Georgien, wie unzaehlige Male in der Ukraine, im Baltikum, in Moldawien - was willst du da machen ??? Ghandi konnte den Weg der Gewaltfreiheit gehen, weil die Englaender sich betroffen zeigten und nicht alles niederkaraetschten.....bei u.a. den Transporten nach Sibirien oder Genickschuessen oder Tod durch Arbeit (Dnipro-Kraftwerk z.B.)
hatte man, bzw. in Georgien hat (oder Anzetteln von Terror in Tallin ...) man von russischer Seite keine Skrupel.....Zur polnisch-ukrainischen Geschichte gibt es uebrigens Historikerkommissionen - und ein gegenseitiges Bemuehen (allerdings unter Kaczinski leider nicht mehr....) - etwas was es zwischen der Ukraine und Ru nicht nur nicht gibt, sondern im Gegenteil wird gedroht, werden boese Briefe geschrieben, droht man mit Annexion der Krim - und hat auch in Georgien gezeigt das man vor roher Gewalt nicht zurueckschreckt.....nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich........
Ausserdem finde ich es laecherlich von einer Habsburger Unterdrueckung (der Cisleithanischen Reichshaelfte) zu sprechen, die Ungarn allerdings mit ihrer Magyarisierungspolitik waren um nichts besser als die Russifizierer.....In Lviv Lemberg war sogar die ERSTE ukrainische Universitaet - im Gegensatz zum russisch besetzten Teil der Ukraine wo sogar das publizieren in Ukrainisch verboten war.....Ethnozid ala carte !!!!!
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#4 Beitragvon Handrij » Donnerstag 5. November 2009, 12:10

eurojoseph hat geschrieben:Um es klar zu sagen, ich bin Sympatisant einer multikulturalen Ukraine wo alle nationalen Minderheiten - auch die Russen - die GLEICHEN Rechte haben - Minderheitenrechte eben - (wie in Suedtirol z.B.) aber keinen Sonderweg fuer die russischsprachigen - das absolut nicht...Ich bin auch voellig im Einklang mit ukrainischen Patrioten russischer Muttersprache (bin sogar gegen die "Einukrainisierung russischer Vornamen - meine Frau sollte ruhig Elena heissen duerfen, auch im Pass !)Ich hab auch nichts dagegen ALLES aufzuarbeiten, auch die Schattenseiten der UPA bzw. der antipolnischen , antijuedischen Scheusslichkeiten die im Namen der ukrainischen Nationalisten begangen wurden - IM GEGENTEIL !!!!!!

Das ist schön, aber sehen das auch die Leute so, welche du verteidigst?
Typen, die jeden zweiten Satz mit "Slawa Ukrajiny" und "Slawa Herojam" beenden, bekommen sehr schnell Schaum vorm Mund, wenn man vom Multikulturalismus redet. Tjahnybok (Swoboda/Freiheit) hält sich derzeit mehr zurück und macht mehr den Haider, doch sind in seiner Ukraine keine anderen Sprachen und Religionen vorgesehen.

Zu Georgien: Sind nur die Russen schuld? Oder hat da ein kleiner "heißblütiger Dshigit" mit dem obligatorischen Opferstatus des kleinen Georgiens spekuliert?

eurojoseph hat geschrieben:Ausserdem finde ich es laecherlich von einer Habsburger Unterdrueckung (der Cisleithanischen Reichshaelfte) zu sprechen, die Ungarn allerdings mit ihrer Magyarisierungspolitik waren um nichts besser als die Russifizierer.....In Lviv Lemberg war sogar die ERSTE ukrainische Universitaet - im Gegensatz zum russisch besetzten Teil der Ukraine wo sogar das publizieren in Ukrainisch verboten war.....Ethnozid ala carte !!!!!

In der Tat hatten die Ukrainer im österreichischen Kronland Galizien und Lodomerien mehr Freiheiten als weiter im Osten, doch keinen eigenen Nationalstaat, wie es die Nationalisten fordern. Also wurden sie von "Fremden" beherrscht, vor allem polnischen Adligen und einigen wenigen österreichischen Beamten. Das kann ein freiheitsliebender Ukrainonationalist doch nicht für gut befinden, oder? Wir wollen unsere eigenen Henker wählen.

Kälbermarsch (1944)

Hinter der Trommel her
Trotten dir Kälber
Das Fell für die Trommel
Liefern sie selber.

Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert mit ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthof schon geflossen
Sie ziehn im Geist in seinen Reihen mit.

Sie heben die Hände hoch
Sie zeigen sie her
Sie sind schon blutgefleckt
Und sind noch leer.

Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert mit ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthof schon geflossen
Sie ziehn im Geist in seinen Reihen mit.

Sie tragen ein Kreuz voran
Auf blutroten Flaggen
Das hat für den armen Mann
Einen großen Haken.

Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert mit ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthof schon geflossen
Sie ziehn im Geist in seinen Reihen mit.

Bertholt Brecht


Russisch besetzt, haha. Wer hat denn vor den Russen und Ukrainern in der Südukraine und auf der Krim gelebt?
Waren die Osmanen Besatzer? Waren und sind die Tataren Besatzer oder autochthone Bevölkerung?
Wer hat denn eigentlich eine Ukrainisierung des Großteils Ukraine überhaupt erst ermöglicht? Waren es vielleicht die bösen Bolschewisten/Russen (was ja das gleiche ist, denn es gab ja niemals ukrainische Bolschewisten und wenn dann waren es kosmopolitische Juden)? Hatten die da kurzzeitlich ihren großen Plan der Auslöschung der Ukrainer vergessen? Ah, ich vergaß, die Kommunisten wollten ja eigentlich nur den ukrainischen Nationalismus auslöschen. Macht das für Nationalisten einen Unterschied?
Waren die Griechen, Genuesen, Armenier, Goten, Skythen usw. Besatzer??
Ist kirchenslawisch ukrainisch, russisch? Seit wann gibt es eine ukrainische Sprache? Gibt es einen "autochthonen" Glauben "der Ukrainer"? Was ist mit den Warägern? Waren die Ukrainer schon vor den Skythen da?
In welchen Funktionen waren eigentlich die jetzigen Machthaber, die von ihrer Vergangenheit nichts wissen wollen. Was hat Krawtschuk vor 1992 gemacht? Von bösen Russen beherrschte Ukraine?

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#5 Beitragvon Handrij » Donnerstag 5. November 2009, 13:43

Noch eines zu den harmlosen UPA Fans und Nationalisten der heutigen Ukraine.
Das nachfolgende ältere und immer wieder vorgezeigte Video von Tjahnybok ist für mich, neben den bereits aufgeführten Sachen, ausreichendes Zeugnis dafür, wo diese Typen stehen. Allein der Hass mit dem dieser Auftritt vorgenommen wurde reicht um diese Typen abzulehnen und die Hauptfeinde sind auch genannt wurden, neben den Deutschen und den Moskauern auch das Judentum/Shidtwoj/жидтвой und keiner der anwesenden aufrechten Veteranen der UPA hat Tjahnybok das Maul gestopft, da ja seine Kumpels (die Juden in der UPA) beleidigt wurden, mit denen er zusammen gekämpft hat, oder etwa doch?
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#6 Beitragvon paracelsus » Donnerstag 5. November 2009, 13:57

Wow, es ist bemerkenswert, dass dieses nationalistische Ideologiegefasel gerade in den threads zur EU vorgetragen wird. Slawa Ukrajiny!
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#7 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 5. November 2009, 14:34

Es wird nicht nur hier vorgetragen, sondern auch dort "http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=ubb_tindex&USER=user_252211&threadid=1170761284", nur hat er seinen Namen dort groß geschrieben. Aber das Prinzip ist das Gleiche:"Ich habe mir meine Meinung "gebildet" - verwirrt mich nicht mit Tatsachen!"

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#8 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 5. November 2009, 19:42

Handrij hat geschrieben:Noch eines zu den harmlosen UPA Fans und Nationalisten der heutigen Ukraine.
Das nachfolgende ältere und immer wieder vorgezeigte Video von Tjahnybok ist für mich, neben den bereits aufgeführten Sachen, ausreichendes Zeugnis dafür, wo diese Typen stehen. Allein der Hass mit dem dieser Auftritt vorgenommen wurde reicht um diese Typen abzulehnen und die Hauptfeinde sind auch genannt wurden, neben den Deutschen und den Moskauern auch das Judentum/Shidtwoj/жидтвой und keiner der anwesenden aufrechten Veteranen der UPA hat Tjahnybok das Maul gestopft, da ja seine Kumpels (die Juden in der UPA) beleidigt wurden, mit denen er zusammen gekämpft hat, oder etwa doch?

Wer will leugnen das es in der Ukraine genauso Faschisten und Nazis gibt / aber wo gibt es die nicht ? / grad in der hier so vehement verdeitigten Ru *Foederation* hetzt z.b. der Vizepraesident der Duma Shirinowski mindestens genauso / und okkupieren wollen nur die Russen und es gibt vehemente Drohungen gegen die Ukraine......
/ ich hab noch nix davon gehoert das die Ukrainer irgendwen bedrohen.....
Tjahinbok und Konsorten mal abgesehen.....
Man kann die Ukraine und deren multikulturelle Bevoelkerung lieben / und damit ganz sicher kein Nazi sein....und hier gibt es einige die den Russen, bzw. den Anspruch der Russen auf die Ukraine das Wort reden...Unter diesen Vorraussetzungen wundern auch solche Typen wie der Tjahinbok nicht, das sind nur 2 Seiten einer Medailie...die einen wollen einen faschistischen Staat wo die Ukrainer Herrenmenschen sind und die andren wollen das die Russen Herrenmenschen sind / beide male SPEI und pfui Teufel !!!!
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#9 Beitragvon Handrij » Donnerstag 5. November 2009, 20:18

eurojoseph hat geschrieben:Wer will leugnen das es in der Ukraine genauso Faschisten und Nazis gibt / aber wo gibt es die nicht ? / grad in der hier so vehement verdeitigten Ru *Foederation* hetzt z.b. der Vizepraesident der Duma Shirinowski mindestens genauso / und okkupieren wollen nur die Russen und es gibt vehemente Drohungen gegen die Ukraine......
/ ich hab noch nix davon gehoert das die Ukrainer irgendwen bedrohen.....
Tjahinbok und Konsorten mal abgesehen.....
Man kann die Ukraine und deren multikulturelle Bevoelkerung lieben / und damit ganz sicher kein Nazi sein....und hier gibt es einige die den Russen, bzw. den Anspruch der Russen auf die Ukraine das Wort reden...Unter diesen Vorraussetzungen wundern auch solche Typen wie der Tjahinbok nicht, das sind nur 2 Seiten einer Medailie...die einen wollen einen faschistischen Staat wo die Ukrainer Herrenmenschen sind und die andren wollen das die Russen Herrenmenschen sind / beide male SPEI und pfui Teufel !!!!

`tschuldigung, wer hatte hier noch einmal Bandera in Schutz genommen und sich zu denen gesellt, die hier immer Russland für alles verantwortlich machen wollen, was auch immer in der Ukraine schief läuft, schief gelaufen ist (schief laufen wird) und ständig von Völkermord faseln?

Ich erinnere noch einmal:
eurojoseph hat geschrieben:Zuerst mal Stephan Bandera, der im KZ war, und dessen Bruder von den Nazis ermordet wurde als Faschisten und Antisemiten zu bezeichnen, das kennen wir schon

und
eurojoseph hat geschrieben:Es geht ganz einfach darum ob man zu Europa (im politisch-demokratischen) Sinn gehoert oder ein Teil einer von Moskau abhaengig unterdrueckten antidemokratisch "asiatisch" Landmasse von sogenannten "Zonen des besonderen Interesses aka nahen Auslandes aka Hinterhof sein will - mit allen Auswuechsen der "vertikalen Demokratie" und der Erosion der Nation und des nationalen Selbstverstaendnisses. Tatsache ist eine jahrhundertelange Unterdrueckung durch Moskau, ein Runtermachen bis hin zu "Kleinrussen" der systematischen Vernichtung als Ethnozid und Genozid .....


Btw. die
Erosion der Nation und des nationalen Selbstverständnisses
findet die nicht auch in der EU statt? Bzw. ist das nicht immer eines der Hauptargumente der EU-Gegner, die immer kurz davor stehen von einem Völkerbrei zu reden. Vielleicht solltest du mal das Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... besuchen, vielleicht fühlst du dich dort wohl und Gerüchten nach, soll Tjahnybok auch Kenntnis davon haben.

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#10 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 5. November 2009, 20:50

Handrij hat geschrieben:[quote="e

Btw. die
Erosion der Nation und des nationalen Selbstverständnisses
findet die nicht auch in der EU statt? Bzw. ist das nicht immer eines der Hauptargumente der EU-Gegner, die immer kurz davor stehen von einem Völkerbrei zu reden. Vielleicht solltest du mal das Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... besuchen, vielleicht fühlst du dich dort wohl und Gerüchten nach, soll Tjahnybok auch Kenntnis davon haben.

Nein findet in der EU nicht statt / im Gegenteil ! Das ich nicht kritiklos zu Bandera stehe habe ich geschrieben, alles andre stimmt eben auch.....Und das es eine andre Zeit war und eine existentielle Bedrohuing von 2!!! Seiten leugnen nur die, die die Sache Moskaus weitertreiben wollen....
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#11 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 5. November 2009, 20:55

Btw. die
Erosion der Nation und des nationalen Selbstverständnisses
findet die nicht auch in der EU statt? Bzw. ist das nicht immer eines der Hauptargumente der EU-Gegner, die immer kurz davor stehen von einem Völkerbrei zu reden. Vielleicht solltest du mal das Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... besuchen, vielleicht fühlst du dich dort wohl und Gerüchten nach, soll Tjahnybok auch Kenntnis davon haben.[/quote]
Typisch / wer vor den Russen warnt wird mit Nazis in einen Topf geworfen, alte KGB-Taktik
funktioniert nimmer - ich bin prowestlich, transatlantisch,proisraelisch *in kritischer Solidaritaet....hab mit Nazis und Faschisten gar nix am Hut.....aber vielleicht reicht das ja schon aus um mich als Faschisten hinzustellen / so ala USA ist gleich SS oder Kapitalismus ist gleich Faschismus.....wers glaubt....
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#12 Beitragvon Handrij » Donnerstag 5. November 2009, 21:28

eurojoseph hat geschrieben:Typisch / wer vor den Russen warnt wird mit Nazis in einen Topf geworfen, alte KGB-Taktik

`tschuldigung, ich habe dich nicht in einen Topf mit Neonazis geworfen, weil du vor "den Russen" warnst, sondern weil du ein Selbstverständnis von Nation hast, was diese Kategorie als "natürlich" und schon immer da gewesen begreift. Um es zu wiederholen: Nation, Nationalismus und dergleichen sind Produkte des 19. Jahrhunderts. Das ist das was du nicht begreifst, wenn du von der im 17. Jahrhundert von den "Russen" besetzten Ukraine sprichst und in die Luft gehst, wenn dir vorgeführt wird, dass es die Ukraine im heutigen Sinne erst seit den 1940ern gibt und die heutigen Ukrainer dies wohl oder übel Stalin zu verdanken haben.
Und ich werfe dich auch in einen Topf mit Neonazis, weil du ständig von Ethnozid und Genozid faselst, obwohl du eigentlich gar nicht weißt, was das bedeutet! [smilie=nhl_checking.gif]

eurojoseph hat geschrieben:funktioniert nimmer - ich bin prowestlich, transatlantisch,proisraelisch *in kritischer Solidaritaet....hab mit Nazis und Faschisten gar nix am Hut.....aber vielleicht reicht das ja schon aus um mich als Faschisten hinzustellen / so ala USA ist gleich SS oder Kapitalismus ist gleich Faschismus.....wers glaubt....

Erzähl das deinem Therapeuten ... (Gegner pathologisieren, alter KGB Trick, weißt schon [smilie=take_example.gif] ).

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#13 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 5. November 2009, 21:57

Handrij hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:Typisch / wer vor den Russen warnt wird mit Nazis in einen Topf geworfen, alte KGB-Taktik

`tschuldigung, ich habe dich nicht in einen Topf mit Neonazis geworfen, weil du vor "den Russen" warnst, sondern weil du ein Selbstverständnis von Nation hast, was diese Kategorie als "natürlich" und schon immer da gewesen begreift. Um es zu wiederholen: Nation, Nationalismus und dergleichen sind Produkte des 19. Jahrhunderts. Das ist das was du nicht begreifst, wenn du von der im 17. Jahrhundert von den "Russen" besetzten Ukraine sprichst und in die Luft gehst, wenn dir vorgeführt wird, dass es die Ukraine im heutigen Sinne erst seit den 1940ern gibt und die heutigen Ukrainer dies wohl oder übel Stalin zu verdanken haben.
Und ich werfe dich auch in einen Topf mit Neonazis, weil du ständig von Ethnozid und Genozid faselst, obwohl du eigentlich gar nicht weißt, was das bedeutet! [smilie=nhl_checking.gif]

eurojoseph hat geschrieben:funktioniert nimmer - ich bin prowestlich, transatlantisch,proisraelisch *in kritischer Solidaritaet....hab mit Nazis und Faschisten gar nix am Hut.....aber vielleicht reicht das ja schon aus um mich als Faschisten hinzustellen / so ala USA ist gleich SS oder Kapitalismus ist gleich Faschismus.....wers glaubt....

Erzähl das deinem Therapeuten ... (Gegner pathologisieren, alter KGB Trick, weißt schon [smilie=take_example.gif] ).

einfach nur peinlich.................
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#14 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 5. November 2009, 22:13

@eurojoseph,
peinlich ist, wenn man über Argumente des Anderen nicht einmal nachdenkt, sondern immer wieder nur seine Meinung wiederholt. Davon, dass sie in verschiedenen Foren auftaucht, wird sie nicht wahrer! Ihre Ukraine ist seit 18 Jahren unabhängig, was wollen Sie mehr ? Sie wollen andere Nachbarn ? Diesen Wunsch wird Ihnen wohl keiner erfüllen können. Also verwenden Sie lieber Ihre Kraft dafür, dass es Ihrem Land bald besser geht!

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#15 Beitragvon Lutzkyj » Freitag 6. November 2009, 03:31

Also irgendwie verstehe ich diese Art von Diskussion überhaupt nicht.
1. dies ist doch eigentlich ein Beitrag, wo nach der Zugehörigkeit der Ukraine zur EU gefragt wurde !
2. Teilnehmer wie Sonnenblume + Paracelsus reagieren immer nur mit Verleumdung und Beleidigungen, typisch wie von EuroJosef beschrieben nach Moskowitischer Art und Weise von Gegnerdiffamierung. Wer seid Ihr beide überhaupt und was macht Ihr nur in diesem Forum, wo, so wie ich es verstanden habe, es um ukrainische Belange geht. Aber Ihr sprecht so eindeutig, einseitig dem Russland und Moskau das Wort, das ich finde, entweder seid Ihr bezahlt oder über Maßen verblendet. Ich dachte, dass es so etwas gar nicht mehr gibt.

3. Handrij , Du weißt soviel über diese ganzen Vorgänge in und um die Ukraine, jedoch erscheint mir dieses alles was Du schreibst, so systematisch protokolliert, so einstudiert, so vorbereitet um alles in jedweder Art und Weise zu demontieren um am Ende doch immer wieder die Ukraine als Schuldigen seiner Situation darzustellen. Und auch Du wirst leider auf dumme Art polemisch. TERAPEUTEN ???

4. Doch das kann so nicht sein, denn sie ist immer fremd regiert worden, hat sich nie frei entfalten können, seine schöpferische Kraft und Energie ist immer abgeschöpft worden, seiner Fähigkeiten immer entwendet, so geht RU auch soweit, einen Taras Shevchenko als den seinigen darzustellen, neuerdings ist auch noch die Pseudoautobiografie “Taras Bulba“ von Mykola Hohol von RU eingenommen worden, wobei doch genau diese das Dilemma der Ukrainer beschreibt.


Auch das entspricht nicht den historischen Tatsachen.

A. Euer Lieblingsfeindbild,“Stepan Bandera“. Das zeigt doch schon wie Ihr tickt. Wer hat mit den Faschisten von 1933 bis 1939 kooperiert um dann 1939 einen Pakt mit Hitlerdeutschland zu schließen um dann eben auf faschistische Art und Weise das ukrainische Volk zu ermorden oder nach Sibirien oder Kasachstan zu verschleppen.
B. Das sind genau die, in deren Land heute die größten und meisten Faschisten leben.
Eben Euer geliebtes Russland.

Auch alle anderen von Euch genannten UKRAINER, haben wie die Menschen in jedem anderen Land von Ihrem Recht Gebrauch gemacht, ihr Haus und Land zu verteidigen, das sie sich bauen wollten, so wie es in ganz Europa im 19. Jahrhundert der Fall war, wo sich Völker und Volksstämme zusammenschlossen zu Länderformationen,wie zum Beispiel Deutschland aus ca. 320 Kleinstaaten oder Italien aus den verschiedensten Kleinrepubliken, auch den Begriff Italien gibt es erst seid ca. 150 Jahren als Landesname für ein vereintes Reich.
UKRAINA gibt es seid dem Mittelalter.
Und in all diesen Ländern blühte Nationalismus auf und das ist normal, denn ohne Nationalismus entsteht keine Nation. Erst durch nationale Gesinnung kann der Mensch sich mit seinem Land identifizieren. Mit gesundem Nationalbewusstsein kann ich als Land und Volk anderen souverain entgegentreten und artikulieren.
Und ausgerechnet Ihr, die einem derart nationalistisch angehauchtem Land wie es Russland ist, das Wort redet, wollt anderen ebensolches als Verbrechen ankreiden.

Der Ukraine ging es schlecht zur Zeit der Habsburger !! ????
Sag mal, das ist doch wohl der Höhepunkt Eurer Verleumdung. Zu keiner Zeit ging es den Ukrainern so gut wie zu der Zeit.
Wer was und zu welcher Zeit in der Ukraine aufgebaut hat und wer was und zu welcher Zeit in der Ukraine zerstört, vernichtet und gestohlen hat, ist mir erst so richtig klar geworden als ich vor 10 Jahren das erste mal (von jetzt 8 mal) in die Heimat meiner Eltern fuhr. Dort konnte ich es gerade in L’wiw , IwanoFrankiwsk, Ternopil und Kolomyja nachvollziehen. Die schönsten Gebäude italienisch/östereichischer Architekten und Erbauer waren in der glorreichen kommunistischen Herrscherzeit verkommen und zerstört. Selbst eine der schönsten Straßen in der Nähe vom Halytschkyj Rynok in L’wiw war der Basaltstein 1989 entnommen worden., für eine schöne Stadt im SU Norden.

Übrigens Kommunismus ??? wo ??? in der SU … Ihr spinnt doch, das war doch Ausbeutung pur, alles für eine kleine Riege Erlesener, der Moskauer Nomenklatura angehörig. Diese hatte aber auch eine Filiale = KYJW, und versucht sie krampfhaft zu behalten, doch das war wohl mal.
Echten Kommunismus gibt es nur in Israel , darum existiert er ja auch noch, denn der ist demokratisch aufgebaut, er heißt dort nur nicht so, dafür funktioniert er aber umso besser.

Schamgefühl, Skrupel, was ist das ! Wir nehmen uns was wir wollen, das haben uns doch die Mongolen, die uns aufgebaut haben doch injiziert, das sitzt uns doch im Blut!
Wir haben doch das Recht unsere Nachbarn zu überfallen und auszubeuten, egal ob die Ukraine, die sibirischen Völker (mit Hilfe der Kosaken, denen Moskau dann durch die größte aller Zaren !!! als Dank der Kuban abgenommen wurde und die dann auch noch als Teil der Armee eingegliedert wurden) ,Tchechenien oder auch evtl. Georgien!
Nach dem Motto..De my, tam jest Rossija!

Selbst hier in Italien benehmen sich diese Neureichen der Oligarchenklasse so, wie als wenn ihnen demnächst auch diese Land zufallen würde.
Genau genommen ist dieses Verhalten auch verständlich, sie sind es über Jahrhunderte
so gewohnt, überfallen und nehmen was ihnen gefällt und dann auch noch zerstören und verhöhnen.

Die Ukraine gibt es erst seid 18 Jahren? Die mit dem Halbwissen bist Du.

Angst vor dem russischen Bären?
Hier haben Euch die Deutschen einen BÄREN aufgebunden,ihre Erfindung, damit war ein gutmütiger BÄR gemeint.
Und wenn es einen solchen Bären in RU gab, dann war der letzte Bär JELZIN.
Nach diesem ist aus dem BÄR ein SCHAKAL geworden.
Der frisst sogar seine Eigenen.
Ach ja, noch mal, die Stimmenzähler bei den Wahlen in RU haben für Putin eine Mehrheit von ca. 63% gezählt. Frei nach Stalins Gebot, nicht wer die meisten Stimmen bekommt gewinnt die Wahl, sondern derjenige der die Stimmen zählt.
Ob diese wohl auch am 17.01.2010 zum zählen kommen, wie 2004?
Ach nee, vielleicht nicht, denn mittlerweile wollen alle Politiker der Ukraine in die EU.
Oder ist es der Wahlkampf ??
Die Ukrainer sind ein Slawenvolk... Die Russen sind Ugro-Finno-Tataren und brauchten die Ukraine immer als Slawisches Alibi.

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#16 Beitragvon paracelsus » Freitag 6. November 2009, 09:13

Oh je Lutzkyj, was laberst du für einen Mist.

Die Ukraine ist bereits seit 18 Jahren ein unabhängiger Staat. Nichts anderes wollte dir wohl Sonnenblume mitteilen.

Das was du anscheinend nicht mitbekommen hast, ist das die "real-existierende" Ukranine nicht nur aus Galizien und den Sympathisanten der OUN besteht. Für eine nationale Identifikation gibt dein extremer Nationalismus nicht viel her, die Ukraine ist vielschichtiger.

Leider ist es so, dass - meiner Meinung nach - eine Ukraine in der derzeitigen Verfassung nicht EU beitrittsfähig ist. Dazu kann man sicherlich anderer Meinung sein. Diese aber mit ideologisch, nationalistisch verbrämter Geschichtsverfälschung begründen zu wollen ist einfach blöder Quark.

Deine Russophobie nimmt groteske, pathologische Züge an.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#17 Beitragvon eurojoseph » Freitag 6. November 2009, 15:43

paracelsus hat geschrieben:Oh je Lutzkyj, was laberst du für einen Mist.

Die Ukraine ist bereits seit 18 Jahren ein unabhängiger Staat. Nichts anderes wollte dir wohl Sonnenblume mitteilen.

Das was du anscheinend nicht mitbekommen hast, ist das die "real-existierende" Ukranine nicht nur aus Galizien und den Sympathisanten der OUN besteht. Für eine nationale Identifikation gibt dein extremer Nationalismus nicht viel her, die Ukraine ist vielschichtiger.

Leider ist es so, dass - meiner Meinung nach - eine Ukraine in der derzeitigen Verfassung nicht EU beitrittsfähig ist. Dazu kann man sicherlich anderer Meinung sein. Diese aber mit ideologisch, nationalistisch verbrämter Geschichtsverfälschung begründen zu wollen ist einfach blöder Quark.

Deine Russophobie nimmt groteske, pathologische Züge an.

Ausser dumme Beleidigungen faellt ihnen wohl nichts ein....das Letzte.....
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#18 Beitragvon EUkraine » Samstag 7. November 2009, 21:40

Lutzkij das war ein sehr guter Beitrag!!!! O.O

Paracelsus, du nimmst gar keine Stellung zum Beitrag!
Beleidigungen? Ich bin auch der Meinung das du zu allem was hier im Forum gesagt wird keine Stellung nimmst, sondern bei deiner Meinung bleibst ohne zu zeigen was für dich im Beitrag falsch war!

Von welcher Russophobie spricht Ihr?
Paracelsus, wo bist du anderer Meinung und auch Eurojoseps?
Die Ukraine ist so wie sie jetzt ist nicht Beitrittsfähig. Das haben wir schon vom Beginn an des Forums festgestellt.

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#19 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 8. November 2009, 00:18

Lutzkyj hat geschrieben:2.Teilnehmer wie Sonnenblume + Paracelsus ... Wer seid Ihr beide überhaupt und was macht Ihr nur in diesem Forum, wo, so wie ich es verstanden habe, es um ukrainische Belange geht.

Wer Paracelsus hier im Forum ist, kann ich Ihnen nicht sagen.
Ich lebe nicht in Italien und schau mir das Geschehen von weit weg an, sondern habe die letzten Jahre das Geschehen in der Ukraine live erlebt. Und ich kann nicht bestätigen, dass die Russen am Zustand der Ukraine schuld sind.
Lutzkyj hat geschrieben:Selbst hier in Italien benehmen sich diese Neureichen der Oligarchenklasse so, wie als wenn ihnen demnächst auch diese Land zufallen würde.

Und was war das hier ?

Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Übrigens war der Vater von Luzenko ein ziemlich "hohes Tier" in der KPdSU der Ukraine. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass Politik auf dem Territorium der Ukraine von Ukrainern gemacht wurde (und jetzt erzählt mir nicht, sie wurden dazu gezwungen).

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#20 Beitragvon EUkraine » Sonntag 8. November 2009, 04:19

1. Ich finde das mutig in der Ukraine zu leben! Bist du geschäftlich da? (musst nicht antworten ;D )
2. Es ist ein riesiger Unterschied ob man beim Fussball selber spielt oder nur vom weiten zusieht, den von außen denkt man ist doch alles einfach! Genau so ist das auch in der Ukraine, es ist schade das nicht alles in den Medien der Ukraine durchdringt. Was der Präsident macht die Premier und Putin und Medwedew.
3. Alles in der CCCP hatte seine Strukturen, ich kann dir versichern das das ukrainische Volk gelitten hat und die Befehlshaber in Moskau waren. Die wenigen ukrainschen Politiker führten wie Soldaten die Befehle aus.
Es ist einfach schade wie Russland die Geschichte fälschte und Mythen hervorgerufen hat.
Das Lenin wie Stalin und Stalin wie Lenin waren wissen wir heute aus den Briefen Lenins die zugänglich gemacht wurden.
Gorbatshow war der einzige Herrscher dem nicht Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind (im eigenen Land).
Sowie beim Peter dem schrecklichen Katharina Nikolaus Lenin Stalin Putin. Medwedew ist da mit Georgien Krieg auch dabei. (auch wenn ich Sakashwilli für den provuzierenden halte. Trotzdem war das von Russlands Seite lange durchdacht und geplant und ist nicht unkontrolliert von heute auf morgen passiert.)

Ob du jetzt bestätigen kannst das die Russen an der Situation der Ukrainer schuld sind weiß ich nicht. Dazu müsstest du nur die Geschichte kennen, von Kiever Rus bis heute( die ganze Geschichte). Besonders in der Udssr wo die Ukraine besonders zu Opfer gefallen ist unter Lenin Stalin Hitler, Golodomor, Planwirtschaft, Aggrastrukturen etc.
Die Ukraine wurde sehr stark von Russland beeinträchtigt und die Propaganda war algegenwertig. Ukrainer der 70er 80er 90er sprachen kein ukrainisch weil Sie die Sprache für lächerlich hielen. Du darfst raten warum ;D ? Da habe ich persönlich nette Geschichten von meiner Oma und Mutter gehört ( meine Mutter macht sich bis heute über die Sprache lustig).

Dieses Land, diese Bevölkerung muss endlich von Russland getrennt werden. Putins Russland schadet der Ukrainer (Gasdruck) . Die Richtung EU stimmt. Die Korruption INfra Struktur, Wirtschaft und Politik müssen stabilisiert und verbessert werden, erst dann kann man von einer europäischen Ukriane sprechen. Die revolution 2004 war eine Flamme die nicht erloschen werden darf ( auch wenn das von den USA finanziert wurde, dient das einer friedlichen und guten Sache).

Sonnenblume, lies dir die genauen Sachen der CCCP, Zaristischen Russlands, und der R Föderation bezüglich der Ukraine durch.
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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#21 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 8. November 2009, 10:41

EUkraine hat geschrieben:1. Ich finde das mutig in der Ukraine zu leben! Bist du geschäftlich da? (musst nicht antworten ;D )


Naja, mutig ist doch noch etwas Anderes – oder ?
Nein, es ist nicht geschäftlich, sondern wegen der Liebe.

EUkraine hat geschrieben:2. Es ist ein riesiger Unterschied ob man beim Fussball selber spielt oder nur vom weiten zusieht, den von außen denkt man ist doch alles einfach! Genau so ist das auch in der Ukraine, es ist schade das nicht alles in den Medien der Ukraine durchdringt. Was der Präsident macht die Premier und Putin und Medwedew.


Dass nicht alles in den Medien durchdringt von Präsident und Premier kann nur daran liegen, dass sie nicht wollen, dass etwas durchdringt. Ich weiß nicht, ob ich das schade finden soll, denn ehrlich gesagt, reicht mir manchmal schon das, was durchdringt ;( Wenn man mehrere Sprachen spricht, kann man sich Dank Internet auch so ein ganz gutes Bild von der Lage machen.

EUkraine hat geschrieben:3. Alles in der CCCP hatte seine Strukturen, ich kann dir versichern das das ukrainische Volk gelitten hat und die Befehlshaber in Moskau waren. Die wenigen ukrainschen Politiker führten wie Soldaten die Befehle aus.
Es ist einfach schade wie Russland die Geschichte fälschte und Mythen hervorgerufen hat.
Das Lenin wie Stalin und Stalin wie Lenin waren wissen wir heute aus den Briefen Lenins die zugänglich gemacht wurden.
Gorbatshow war der einzige Herrscher dem nicht Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind (im eigenen Land).
Sowie beim Peter dem schrecklichen Katharina Nikolaus Lenin Stalin Putin. Medwedew ist da mit Georgien Krieg auch dabei. (auch wenn ich Sakashwilli für den provuzierenden halte. Trotzdem war das von Russlands Seite lange durchdacht und geplant und ist nicht unkontrolliert von heute auf morgen passiert.)

Ob du jetzt bestätigen kannst das die Russen an der Situation der Ukrainer schuld sind weiß ich nicht. Dazu müsstest du nur die Geschichte kennen, von Kiever Rus bis heute( die ganze Geschichte). Besonders in der Udssr wo die Ukraine besonders zu Opfer gefallen ist unter Lenin Stalin Hitler, Golodomor, Planwirtschaft, Aggrastrukturen etc.
Die Ukraine wurde sehr stark von Russland beeinträchtigt und die Propaganda war algegenwertig. Ukrainer der 70er 80er 90er sprachen kein ukrainisch weil Sie die Sprache für lächerlich hielen. Du darfst raten warum ;D ? Da habe ich persönlich nette Geschichten von meiner Oma und Mutter gehört ( meine Mutter macht sich bis heute über die Sprache lustig).

Dieses Land, diese Bevölkerung muss endlich von Russland getrennt werden. Putins Russland schadet der Ukrainer (Gasdruck) . Die Richtung EU stimmt. Die Korruption INfra Struktur, Wirtschaft und Politik müssen stabilisiert und verbessert werden, erst dann kann man von einer europäischen Ukriane sprechen. Die revolution 2004 war eine Flamme die nicht erloschen werden darf ( auch wenn das von den USA finanziert wurde, dient das einer friedlichen und guten Sache).

Sonnenblume, lies dir die genauen Sachen der CCCP, Zaristischen Russlands, und der R Föderation bezüglich der Ukraine durch.


Jedes Land hat seine Entwicklung durchgemacht und jedes Land war auch immer von der Entwicklung in anderen Ländern abhängig. Haben die Ukrainer immer nur gelitten oder waren sie nicht auch Nutznießer von den verschiedenen Entwicklungen ? Ich kann nicht bestätigen, dass ukrainisch in den 70gern und 80 gern nicht gesprochen wurde. Sogar Dozenten haben sie verwendet und ihnen ist selbstverständlich nichts passiert. Wenn sich ihre Mutter bis heute über die Sprache lustig macht, so ist das nicht schön, aber eben ihr Empfinden. Vielleicht hat sie einfach keine Möglichkeit die wahre Schönheit der Sprache zu erleben, weil es ihr wie mir geht. Ich habe die letzten Jahre vergeblich versucht einen Selbstlernkurs für Ukrainisch mit CD in der Ukraine zu kaufen. Es ist mir nicht gelungen.
In einem gebe ich Ihnen Recht, die Entwicklung der Ukraine ist sehr mit der Entwicklung Russlands verbunden. Gerade deshalb wäre es auch nicht anständig, die Menschen zu vergessen, die sich dieser Kultur auf die eine oder andere Art verbunden fühlen. Der Prozentsatz ist in der Ukraine erheblich.
Zum Schluss möchte ich Sie bitten, vor der Veröffentlichung von Karikaturen deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zu keiner Zeit bestand solch eine Differenz in den Gaspreisen zwischen Weißrussland und der Ukraine. 2006 zahlte Weißrussland das letzte mal 47 Dollar. In dem Jahr lag der Gaspreis für die Ukraine bei 95 Dollar. Wie Sie sicherlich wissen, hat sich der Preis für beide Länder seitdem erhöht. Ich möchte hier nur anmerken, dass es ganz normal ist, dass Preise von verschiedenen Faktoren abhängen und jeder den Preis für sein Produkt bestimmt, den er für richtig hält (wenn er es kann). Und dass es auch in der Marktwirtschaft Freundschaftspreise gibt, ist nichts Neues und keine Erfindung Russlands.

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#22 Beitragvon Handrij » Sonntag 8. November 2009, 13:48

Ich gieße mal weiter Öl ins Feuer, auch wenn dabei nichts gutes rauskommt

Lutzkyj hat geschrieben:4. Doch das kann so nicht sein, denn sie ist immer fremd regiert worden, hat sich nie frei entfalten können, seine schöpferische Kraft und Energie ist immer abgeschöpft worden, seiner Fähigkeiten immer entwendet, so geht RU auch soweit, einen Taras Shevchenko als den seinigen darzustellen,

Wer erzählt denn so etwas? Aus welchen dunklen Kanälen beziehst du denn deinen Informationen, Wissen ist es ja offenbar nicht.

Lutzkyj hat geschrieben:neuerdings ist auch noch die Pseudoautobiografie “Taras Bulba“ von Mykola Hohol von RU eingenommen worden, wobei doch genau diese das Dilemma der Ukrainer beschreibt.

"Pseudoautobiografie"?
Hast du diese Erzählung auch nur mal in Auszügen gelesen?

Beide, sowohl Gogol als auch Schewtschenko waren Einwohner des Russischen Imperiums. Gogol hat auf Russisch geschrieben und Schewtschenko in beiden Sprachen, dabei mehrheitlich auf Ukrainisch und damit maßgeblich die ukrainische Schriftsprache mitgeprägt. Aber das ist jetzt wohl auch nur ein russischer Mythos ....

Lutzkyj hat geschrieben:A. Euer Lieblingsfeindbild,“Stepan Bandera“. Das zeigt doch schon wie Ihr tickt. Wer hat mit den Faschisten von 1933 bis 1939 kooperiert um dann 1939 einen Pakt mit Hitlerdeutschland zu schließen um dann eben auf faschistische Art und Weise das ukrainische Volk zu ermorden oder nach Sibirien oder Kasachstan zu verschleppen.

1933 - 39?
Man, man da fehlt aber eine Menge ....
Schon mal was vom Rapallovertrag gehört? Nich`, dann schlag mal nach. Es ist ziemlich beknackt, den Leuten von damals bei ihren Entscheidungen mit dem Wissen von heute zu kommen. Was ist mit dem Münchener Abkommen? Der Zerschlagung der Tschechoslowakei und dabei der Weigerung Polens sowjetische Truppen passieren zu lassen, so dass diese der Tschechoslowakei (was die Karpathoukraine einschließt) nicht gegen die Deutschen zu Hilfe kommen konnten. Was ist dann mit dem deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 1934?
Btw. du hast den Angriff auf Finnland vergessen und die Annektion des Baltikums und Bessarabiens ...

Lutzkyj hat geschrieben:B. Das sind genau die, in deren Land heute die größten und meisten Faschisten leben.
Eben Euer geliebtes Russland.

Tja, auch ein blindes Huhn ....
Wieso sollte dann die Ukraine Russland im Nationalismus nacheifern? Die Folgen der nationalistischen Politik für die Migranten aus Zentralasien und dem Kaukasus sind offensichtlich und die Untätigkeit der russischen Behörden auch.

Lutzkyj hat geschrieben:UKRAINA gibt es seid dem Mittelalter.

Meinst du Ukrajina oder Ukraina oder Okraina oder Wkrajina? Gas es im Mittelalter schon ukrainisch?

Lutzkyj hat geschrieben:Mit gesundem Nationalbewusstsein kann ich als Land und Volk anderen souverain entgegentreten und artikulieren.

Tja, du bist ganz schön arm dran, wenn du dich sonst nicht artikulieren oder gar jemandem souverän gegenüber treten kannst. Es tut mir leid für dich, dass du nicht "ICH" sagen kannst.

Lutzkyj hat geschrieben:Und ausgerechnet Ihr, die einem derart nationalistisch angehauchtem Land wie es Russland ist, das Wort redet, wollt anderen ebensolches als Verbrechen ankreiden.

Nationalisten und Patrioten sind nun mal überall Idioten und das ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung!

Lutzkyj hat geschrieben:Der Ukraine ging es schlecht zur Zeit der Habsburger !! ????
Sag mal, das ist doch wohl der Höhepunkt Eurer Verleumdung. Zu keiner Zeit ging es den Ukrainern so gut wie zu der Zeit.
Wer was und zu welcher Zeit in der Ukraine aufgebaut hat und wer was und zu welcher Zeit in der Ukraine zerstört, vernichtet und gestohlen hat, ist mir erst so richtig klar geworden als ich vor 10 Jahren das erste mal (von jetzt 8 mal) in die Heimat meiner Eltern fuhr. Dort konnte ich es gerade in L’wiw , IwanoFrankiwsk, Ternopil und Kolomyja nachvollziehen. Die schönsten Gebäude italienisch/östereichischer Architekten und Erbauer waren in der glorreichen kommunistischen Herrscherzeit verkommen und zerstört. Selbst eine der schönsten Straßen in der Nähe vom Halytschkyj Rynok in L’wiw war der Basaltstein 1989 entnommen worden., für eine schöne Stadt im SU Norden.

In habe nicht behauptet, dass es den Ukrainern schlecht unter den Habsburgern ging, sondern, dass es die Nationalisten nicht zufriedenstellte, da zu dieser Zeit ebenfalls kein unabhängiger Staat "Ukraine" existierte.
Außerdem solltest du bei deinem Abfeiern der galizischen Städte beachten, dass diese zu ihrer Glanzzeit vor allem von Polen, Juden und ein paar Österreichern bewohnt wurden, die in dein Weltbild von der Ukraine wohl kaum passen.

Lutzkyj hat geschrieben:Übrigens Kommunismus ??? wo ??? in der SU … Ihr spinnt doch, das war doch Ausbeutung pur, alles für eine kleine Riege Erlesener, der Moskauer Nomenklatura angehörig. Diese hatte aber auch eine Filiale = KYJW, und versucht sie krampfhaft zu behalten, doch das war wohl mal.

Seltsam, seltsam ... jeder der Russland nicht für alles beschuldigt, was nur geht, dem wird die Verteidigung des "real existierenden Sozialismus" untergeschoben. Tja, für einige ist der "Kalte Krieg" immer noch nicht zu Ende.

Lutzkyj hat geschrieben:Schamgefühl, Skrupel, was ist das ! Wir nehmen uns was wir wollen, das haben uns doch die Mongolen, die uns aufgebaut haben doch injiziert, das sitzt uns doch im Blut!
Wir haben doch das Recht unsere Nachbarn zu überfallen und auszubeuten, egal ob die Ukraine, die sibirischen Völker (mit Hilfe der Kosaken, denen Moskau dann durch die größte aller Zaren !!! als Dank der Kuban abgenommen wurde und die dann auch noch als Teil der Armee eingegliedert wurden) ,Tchechenien oder auch evtl. Georgien!
Nach dem Motto..De my, tam jest Rossija!

Da sprach es wieder, das Blut.
Ich lass mich mal auf dein Niveau herunter: Wer ritt gleich noch 1240 in Kiew ein (das ist doch das Stammland der Ukraine, nich`) und wurde für einige hundert Jahre zum Machtfaktor in der Gegend der heutigen Ukraine? Wenn, wie du oben behauptest irgendetwas den Russen injiziert wurde, so muss das doch auch die Ukrainer betreffen? Nein?
Ah, ich vergaß, nur das Fürstentum Halitsch-Wolhynien repräsentiert die heutige Ukraine? Richtig? Aber wieso nur, sind die Mongolen und Tartaren bis nach Liegnitz durchgeritten und haben die Leute auf dem Zwischenweg nicht infiziert?
Übrigens, mein Beileid für den "abgenommenen" Kuban. Wer lebte dort noch vorher? Die Nogaier? Niemand? Gab es vielleicht Vermischungen, Neuansiedlungen?

Lutzkyj hat geschrieben:Selbst hier in Italien benehmen sich diese Neureichen der Oligarchenklasse so, wie als wenn ihnen demnächst auch diese Land zufallen würde.
Genau genommen ist dieses Verhalten auch verständlich, sie sind es über Jahrhunderte
so gewohnt, überfallen und nehmen was ihnen gefällt und dann auch noch zerstören und verhöhnen.

Benehmen sich die ukrainischen Neureichen anders? Oder sind nur die galizischen Neureichen, echte ukrainische Neureiche?
Willst du etwa auf die tatarische Herkunft von Achmetow anspielen?

Lutzkyj hat geschrieben:Die Ukraine gibt es erst seid 18 Jahren? Die mit dem Halbwissen bist Du.

Darauf wurde dir ja bereits adäquat geantwortet.

Lutzkyj hat geschrieben:Angst vor dem russischen Bären?
Hier haben Euch die Deutschen einen BÄREN aufgebunden,ihre Erfindung, damit war ein gutmütiger BÄR gemeint.
Und wenn es einen solchen Bären in RU gab, dann war der letzte Bär JELZIN.
Nach diesem ist aus dem BÄR ein SCHAKAL geworden.
Der frisst sogar seine Eigenen.

|-D Das ist so schlecht, dass es gleich wieder gut ist ....

EUkraine hat geschrieben:3. Alles in der CCCP hatte seine Strukturen, ich kann dir versichern das das ukrainische Volk gelitten hat und die Befehlshaber in Moskau waren. Die wenigen ukrainschen Politiker führten wie Soldaten die Befehle aus.

Man merkt sofort, da war jemand dabei, zumindest spricht eine Koryphäe. Andere würden sagen: "Der Ozean der Weisheit", doch der Titel ist gerade anderweitig in Nutzung. Aber wenn EUkraine es uns "versichert", dann müssen wir es glauben. Es ist ein Augenzeugenbericht, wertvolle "Oral History".
Nur ein paar klitzekleine Fragen.
War Breshnew Ukrainer? War Chrustschow Ukrainer? Woher kam Tschernenko? Wie war die "ethnische" (was anderes interessiert dich ja nicht, denn nur das Blut, äh moderner ausgedrückt die Gene, denkt für mich, nich`?) Zusammensetzung des Politbüros in den 50er - 90er Jahren? Wie wurden die Schwierigkeiten des Kadertransfers aus Moskau in die ganzen ukrainischen Regionen gelöst, ah ich vergaß, es gab ja keine Entscheidungsspielräume vor Ort, wie es uns der "Ozean der Weisheit 2.0" verkündet hat.

EUkraine hat geschrieben:Es ist einfach schade wie Russland die Geschichte fälschte und Mythen hervorgerufen hat.
Das Lenin wie Stalin und Stalin wie Lenin waren wissen wir heute aus den Briefen Lenins die zugänglich gemacht wurden.
Gorbatshow war der einzige Herrscher dem nicht Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind (im eigenen Land).
Sowie beim Peter dem schrecklichen Katharina Nikolaus Lenin Stalin Putin. Medwedew ist da mit Georgien Krieg auch dabei.

Peter der Schreckliche |-D ? Who?
Die in Russland müssen eine Menge Leute beschäftigen, für die Produktion der Mythen meine ich.
Was steht denn in den Briefen Lenins (an wen)? Oder will uns der "Ozean der Weisheit 2.0" nicht an seinem Wissen teilhaben lassen? War Chrustschow ein Massenmörder? Wie steht es mit Breshnew? Wie mit Andropow? Wie war die ethnische Zusammensetzung der Gulaginsassen? Waren Ukrainer überproportional vertreten? Wurden sie überproportional hart bestraft? Wie war die ethnische Zusammensetzung der Gulagbewacher? Wie verhielt es sich mit den Gerichten zu Sowjetzeiten?
Bring mal Fakten!

EUkraine hat geschrieben:Ob du jetzt bestätigen kannst das die Russen an der Situation der Ukrainer schuld sind weiß ich nicht. Dazu müsstest du nur die Geschichte kennen, von Kiever Rus bis heute( die ganze Geschichte). Besonders in der Udssr wo die Ukraine besonders zu Opfer gefallen ist unter Lenin Stalin Hitler, Golodomor, Planwirtschaft, Aggrastrukturen etc.

Mensch, mensch das klingt ja wieder dramatisch.
Verstehe ich dich richtig: die Ukrainer sind in der UdSSR Hitler zum Opfer gefallen, wegen der UdSSR?
Woher bezieht der "Ozean der Weisheit 2.0" eigentlich sein Wissen über "die ganze Geschichte"? So herablassend, wie du hier verkündest:
Dazu müsstest du nur die Geschichte kennen, von Kiever Rus bis heute( die ganze Geschichte).
hat der Herr ja einige Buchmeter verschlungen, um sich eine objektive Meinung bilden zu können. Glücklicherweise wird er damit nicht hinterm Berg halten und uns an seiner Weisheit teilhaben lassen, so hoffe ich jedenfalls.

EUkraine hat geschrieben:Die Ukraine wurde sehr stark von Russland beeinträchtigt und die Propaganda war algegenwertig. Ukrainer der 70er 80er 90er sprachen kein ukrainisch weil Sie die Sprache für lächerlich hielen. Du darfst raten warum ;D ? Da habe ich persönlich nette Geschichten von meiner Oma und Mutter gehört ( meine Mutter macht sich bis heute über die Sprache lustig).

Auch Bulgakow hielt die Sprache übrigens für lächerlich, trotzdem wurden die Gebiete der Sowjetukraine in den 20ern ukrainisch alphabetisiert, ein Widerspruch? Hatte Lenin sich geirrt? Sicherlich weiß der "Ozean der Weisheit 2.0" mehr zu den Beweggründen, aus den Briefen Lenins. Wie verhielt es sich mit der Westukraine? Und was machte die Karpatoukraine?

EUkraine hat geschrieben:Dieses Land, diese Bevölkerung muss endlich von Russland getrennt werden. Putins Russland schadet der Ukrainer (Gasdruck) .

Meinst du nicht, dass das die Sache der Ukrainer ist? Das die Leute selbst entscheiden sollten, mit wem sie wollen und mit wem nicht?

EUkraine hat geschrieben:Sonnenblume, lies dir die genauen Sachen der CCCP, Zaristischen Russlands, und der R Föderation bezüglich der Ukraine durch.

Gibt der "Ozean der Weisheit 2.0" uns ein paar konkrete Literaturempfehlungen? Wir werden natürlich niemals sein unvergleichliches Niveau erreichen, doch sollten wir wenigstens danach streben dürfen, etwas von diesem Wissen zu erhaschen.

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#23 Beitragvon EUkraine » Sonntag 8. November 2009, 14:25

Man merkt sofort, da war jemand dabei, zumindest spricht eine Koryphäe. Andere würden sagen: "Der Ozean der Weisheit", doch der Titel ist gerade anderweitig in Nutzung. Aber wenn EUkraine es uns "versichert", dann müssen wir es glauben. Es ist ein Augenzeugenbericht, wertvolle "Oral History".
Nur ein paar klitzekleine Fragen.
War Breshnew Ukrainer? War Chrustschow Ukrainer? Woher kam Tschernenko? Wie war die "ethnische" (was anderes interessiert dich ja nicht, denn nur das Blut, äh moderner ausgedrückt die Gene, denkt für mich, nich`?) Zusammensetzung des Politbüros in den 50er - 90er Jahren? Wie wurden die Schwierigkeiten des Kadertransfers aus Moskau in die ganzen ukrainischen Regionen gelöst, ah ich vergaß, es gab ja keine Entscheidungsspielräume vor Ort, wie es uns der "Ozean der Weisheit 2.0" verkündet hat.


Ganz ehrlich: NEIN das waren keine Ukrainer mehr, das waren einfach Russen. Nikita hat Stalin kritisiert und selbst war er ein Bauer wie du der an eine Weltmacht SU glaubte. Den Leuten gings total dreckig, aber ein Bauer wie du wird das anders sehen das ist mir schon klar.

Peter der Schreckliche |-D ? Who?
Die in Russland müssen eine Menge Leute beschäftigen, für die Produktion der Mythen meine ich.
Was steht denn in den Briefen Lenins (an wen)? Oder will uns der "Ozean der Weisheit 2.0" nicht an seinem Wissen teilhaben lassen? War Chrustschow ein Massenmörder? Wie steht es mit Breshnew? Wie mit Andropow? Wie war die ethnische Zusammensetzung der Gulaginsassen? Waren Ukrainer überproportional vertreten? Wurden sie überproportional hart bestraft? Wie war die ethnische Zusammensetzung der Gulagbewacher? Wie verhielt es sich mit den Gerichten zu Sowjetzeiten?
Bring mal Fakten!


Das hast du sehr gut erkannt. Stalin war der Herausgeber der Zeitung Prawda. Lenin hat seine Gegner weggefegt, aber keine Angst du wärst sein Musterschüler!
FAKTEN: die kannst du dir selber angucken bei N24 die Geschichte der SU, aber auch selber im Inet.
Das ist einfach nur lachhaft was du für Kommentare abgibst, WARTE, bist du Medwedew ???? :o

Auch Bulgakow hielt die Sprache übrigens für lächerlich, trotzdem wurden die Gebiete der Sowjetukraine in den 20ern ukrainisch alphabetisiert, ein Widerspruch? Hatte Lenin sich geirrt? Sicherlich weiß der "Ozean der Weisheit 2.0" mehr zu den Beweggründen, aus den Briefen Lenins. Wie verhielt es sich mit der Westukraine? Und was machte die Karpatoukraine?


Ich weiß gar nicht wo ich dein Wissen ergänzen soll [smilie=blush.gif] .
Die Westukraine machte sich mit deutscher Hilfe unabhängig. Die roten haben gegen die von ALlierten unterstütze weiße Armee gekämpt. Schließlich hat Lenin auch noch gewonnen weil die weißen waren schlecht organisiert. Die Ukraine( mit Hauptstadt Lviv) wurde ebenfalls besetzt auch Belarus. In Weißrussland wurde bei der Besatzung 1/3 der Einwohner getötet. >> Aber Sie herr Medwedew wollen davon nichts wissen.<<

Handrij passt PERFEKT zu dir, den dich juckt nichts. Du warst ein Musterschüler der R.F.
Ich kann dir Beweise zeigen mit Holodomor Vasallentum etc der Ukraine. Deinen russischen Mythos von Ukraine hat das selbst alles gemacht und wir die R.F haben sie nur gefördert, das musst du mir einmal zeigen du Wunderknabbe :-D . WERDE PRÄSIDENT RUSSLAND! Handrij FOR PRESIDENT! (mal gucken ob Putin das zulässt)

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#24 Beitragvon Handrij » Sonntag 8. November 2009, 14:38

EUkraine hat geschrieben:FAKTEN: die kannst du dir selber angucken bei N24 die Geschichte der SU, aber auch selber im Inet.

Ah, der "Ozean der Weisheit 2.0" bildet sich im Internet und bei N24 weiter. Ok, danke für die Hinweise.

EUkraine hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Auch Bulgakow hielt die Sprache übrigens für lächerlich, trotzdem wurden die Gebiete der Sowjetukraine in den 20ern ukrainisch alphabetisiert, ein Widerspruch? Hatte Lenin sich geirrt? Sicherlich weiß der "Ozean der Weisheit 2.0" mehr zu den Beweggründen, aus den Briefen Lenins. Wie verhielt es sich mit der Westukraine? Und was machte die Karpatoukraine?

Ich weiß gar nicht wo ich dein Wissen ergänzen soll [smilie=blush.gif] .
Die Westukraine machte sich mit deutscher Hilfe unabhängig. Die roten haben gegen die von ALlierten unterstütze weiße Armee gekämpt. Schließlich hat Lenin auch noch gewonnen weil die weißen waren schlecht organisiert. Die Ukraine( mit Hauptstadt Lviv) wurde ebenfalls besetzt auch Belarus. In Weißrussland wurde bei der Besatzung 1/3 der Einwohner getötet.

`tschuldigung, du hast dich hiermit wirklich komplett selbst demontiert ...

EUkraine hat geschrieben: Ich kann dir Beweise zeigen mit Holodomor Vasallentum etc der Ukraine.

Ich warte ... [smilie=lazy2.gif]

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Re: Ukraine zur EU oder RUssland ???

#25 Beitragvon eurojoseph » Sonntag 8. November 2009, 14:59

Handrij hat geschrieben:Ich gieße mal weiter Öl ins Feuer, auch wenn dabei nichts gutes rauskommt
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Ach fuer euch Putinbewunderer ist doch jeder kleine Brand in der Ukraine ein Fest....

Lutzkyj hat geschrieben:4. Doch das kann so nicht sein, denn sie ist immer fremd regiert worden, hat sich nie frei entfalten können, seine schöpferische Kraft und Energie ist immer abgeschöpft worden, seiner Fähigkeiten immer entwendet, so geht RU auch soweit, einen Taras Shevchenko als den seinigen darzustellen,

Wer erzählt denn so etwas? Aus welchen dunklen Kanälen beziehst du denn deinen Informationen, Wissen ist es ja offenbar nicht.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Siehe weiter unten, Hohol wurde als einer der ihren ausgegeben, na ja der war eh ein Verraeter an der ukrainischen Kultur......

Lutzkyj hat geschrieben:neuerdings ist auch noch die Pseudoautobiografie “Taras Bulba“ von Mykola Hohol von RU eingenommen worden, wobei doch genau diese das Dilemma der Ukrainer beschreibt.

"Pseudoautobiografie"?
Hast du diese Erzählung auch nur mal in Auszügen gelesen?

Beide, sowohl Gogol als auch Schewtschenko waren Einwohner des Russischen Imperiums. Gogol hat auf Russisch geschrieben und Schewtschenko in beiden Sprachen, dabei mehrheitlich auf Ukrainisch und damit maßgeblich die ukrainische Schriftsprache mitgeprägt. Aber das ist jetzt wohl auch nur ein russischer Mythos .... XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

(das wollten !!!! die Russen verhindern, xa,xa war nix geworden, nichts trotz Deportation und Bad Emser Ukas)....lange Nase !!!!

Lutzkyj hat geschrieben:A. Euer Lieblingsfeindbild,“Stepan Bandera“. Das zeigt doch schon wie Ihr tickt. Wer hat mit den Faschisten von 1933 bis 1939 kooperiert um dann 1939 einen Pakt mit Hitlerdeutschland zu schließen um dann eben auf faschistische Art und Weise das ukrainische Volk zu ermorden oder nach Sibirien oder Kasachstan zu verschleppen.

1933 - 39?
Man, man da fehlt aber eine Menge ....
Schon mal was vom Rapallovertrag gehört? Nich`, dann schlag mal nach. Es ist ziemlich beknackt, den Leuten von damals bei ihren Entscheidungen mit dem Wissen von heute zu kommen. Was ist mit dem Münchener Abkommen? Der Zerschlagung der Tschechoslowakei und dabei der Weigerung Polens sowjetische Truppen passieren zu lassen, so dass diese der Tschechoslowakei (was die Karpathoukraine einschließt) nicht gegen die Deutschen zu Hilfe kommen konnten. Was ist dann mit dem deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 1934?
Btw. du hast den Angriff auf Finnland vergessen und die Annektion des Baltikums und Bessarabiens ...
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Wieso haette Polen russische Truppen passieren lassen sollen, und den Leuten bei ihren Entscheidungen mit dem Wissen von Heute zu kommen gilt fuer Stepan Bandera wohl nicht ????? Die Geheimprotokolle zum Hitler-Stalin-Pakt auch nicht - die blutige Annexion des Baltikums und Ostpolens nach dem Pakt und die Morde von Katyn auch nicht ??
Lutzkyj hat geschrieben:B. Das sind genau die, in deren Land heute die größten und meisten Faschisten leben.
Eben Euer geliebtes Russland.

Tja, auch ein blindes Huhn ....
Wieso sollte dann die Ukraine Russland im Nationalismus nacheifern? Die Folgen der nationalistischen Politik für die Migranten aus Zentralasien und dem Kaukasus sind offensichtlich und die Untätigkeit der russischen Behörden auch.

Lutzkyj hat geschrieben:UKRAINA gibt es seid dem Mittelalter.

Meinst du Ukrajina oder Ukraina oder Okraina oder Wkrajina? Gas es im Mittelalter schon ukrainisch?
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Nein,Ukrainisch wurde sicher erst durch einen Ukas von Stalin entwickelt - gell.....

Lutzkyj hat geschrieben:Mit gesundem Nationalbewusstsein kann ich als Land und Volk anderen souverain entgegentreten und artikulieren.

Tja, du bist ganz schön arm dran, wenn du dich sonst nicht artikulieren oder gar jemandem souverän gegenüber treten kannst. Es tut mir leid für dich, dass du nicht "ICH" sagen kannst.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

persoenliche Angriffe - gern mal auch unter die Guertellinie - ist das ala russe - oder nur persoenliche Deformierung ?

Lutzkyj hat geschrieben:Und ausgerechnet Ihr, die einem derart nationalistisch angehauchtem Land wie es Russland ist, das Wort redet, wollt anderen ebensolches als Verbrechen ankreiden.

Nationalisten und Patrioten sind nun mal überall Idioten und das ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung!
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Na da simma aber froh das Nationalisten und Parioten gleich wieder in einen Topf geworfen werde......wenn ich meine Frau mehr als alle andren Frauen liebe muss ich dann alle andren Frauen hassen oder schlecht finden ??? (Frau schreib ich nur weil ich maennlicher Hetero bin)
desgleichen fuer meine Kids ???

Lutzkyj hat geschrieben:Der Ukraine ging es schlecht zur Zeit der Habsburger !! ????
Sag mal, das ist doch wohl der Höhepunkt Eurer Verleumdung. Zu keiner Zeit ging es den Ukrainern so gut wie zu der Zeit.
Wer was und zu welcher Zeit in der Ukraine aufgebaut hat und wer was und zu welcher Zeit in der Ukraine zerstört, vernichtet und gestohlen hat, ist mir erst so richtig klar geworden als ich vor 10 Jahren das erste mal (von jetzt 8 mal) in die Heimat meiner Eltern fuhr. Dort konnte ich es gerade in L’wiw , IwanoFrankiwsk, Ternopil und Kolomyja nachvollziehen. Die schönsten Gebäude italienisch/östereichischer Architekten und Erbauer waren in der glorreichen kommunistischen Herrscherzeit verkommen und zerstört. Selbst eine der schönsten Straßen in der Nähe vom Halytschkyj Rynok in L’wiw war der Basaltstein 1989 entnommen worden., für eine schöne Stadt im SU Norden.

In habe nicht behauptet, dass es den Ukrainern schlecht unter den Habsburgern ging, sondern, dass es die Nationalisten nicht zufriedenstellte, da zu dieser Zeit ebenfalls kein unabhängiger Staat "Ukraine" existierte.
Außerdem solltest du bei deinem Abfeiern der galizischen Städte beachten, dass diese zu ihrer Glanzzeit vor allem von Polen, Juden und ein paar Österreichern bewohnt wurden, die in dein Weltbild von der Ukraine wohl kaum passen.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Nun es gab genug Ruthenen, so das die Armee sogar ein eigenes Woerterbuch fuer Truppenaerzte in ruthenisch drucken lies...)

Lutzkyj hat geschrieben:Übrigens Kommunismus ??? wo ??? in der SU … Ihr spinnt doch, das war doch Ausbeutung pur, alles für eine kleine Riege Erlesener, der Moskauer Nomenklatura angehörig. Diese hatte aber auch eine Filiale = KYJW, und versucht sie krampfhaft zu behalten, doch das war wohl mal.

Seltsam, seltsam ... jeder der Russland nicht für alles beschuldigt, was nur geht, dem wird die Verteidigung des "real existierenden Sozialismus" untergeschoben. Tja, für einige ist der "Kalte Krieg" immer noch nicht zu Ende.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Gut das ist wirklich unnoetig - Russischer Imperialismus war vorher da und ist nachher nicht weniger geworden - der kalte Krieg ist uebrigens nicht zu Ende, solange RU sich gebaerdet wie derzeit....

Lutzkyj hat geschrieben:Schamgefühl, Skrupel, was ist das ! Wir nehmen uns was wir wollen, das haben uns doch die Mongolen, die uns aufgebaut haben doch injiziert, das sitzt uns doch im Blut!
Wir haben doch das Recht unsere Nachbarn zu überfallen und auszubeuten, egal ob die Ukraine, die sibirischen Völker (mit Hilfe der Kosaken, denen Moskau dann durch die größte aller Zaren !!! als Dank der Kuban abgenommen wurde und die dann auch noch als Teil der Armee eingegliedert wurden) ,Tchechenien oder auch evtl. Georgien!
Nach dem Motto..De my, tam jest Rossija!

Da sprach es wieder, das Blut.
Ich lass mich mal auf dein Niveau herunter: Wer ritt gleich noch 1240 in Kiew ein (das ist doch das Stammland der Ukraine, nich`) und wurde für einige hundert Jahre zum Machtfaktor in der Gegend der heutigen Ukraine? Wenn, wie du oben behauptest irgendetwas den Russen injiziert wurde, so muss das doch auch die Ukrainer betreffen? Nein?
Ah, ich vergaß, nur das Fürstentum Halitsch-Wolhynien repräsentiert die heutige Ukraine? Richtig? Aber wieso nur, sind die Mongolen und Tartaren bis nach Liegnitz durchgeritten und haben die Leute auf dem Zwischenweg nicht infiziert?
Übrigens, mein Beileid für den "abgenommenen" Kuban. Wer lebte dort noch vorher? Die Nogaier? Niemand? Gab es vielleicht Vermischungen, Neuansiedlungen?
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ach ja "Neuansiedlungen" nennt man das - und das die Mongolen bis Liegnitz durchgeritten sind
wie lange sind dort sie geblieben - wie lange haben sie dortgeherrscht - wie unten geschrieben keine Blut - sondern eine Kulturfrage...

Lutzkyj hat geschrieben:Selbst hier in Italien benehmen sich diese Neureichen der Oligarchenklasse so, wie als wenn ihnen demnächst auch diese Land zufallen würde.
Genau genommen ist dieses Verhalten auch verständlich, sie sind es über Jahrhunderte
so gewohnt, überfallen und nehmen was ihnen gefällt und dann auch noch zerstören und verhöhnen.

Benehmen sich die ukrainischen Neureichen anders? Oder sind nur die galizischen Neureichen, echte ukrainische Neureiche?
Willst du etwa auf die tatarische Herkunft von Achmetow anspielen?
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Ich kann nicht fuer Lutzky sprechen, das ist sehr subjektiv jetzt ....
Was Achmetow umtreibt weiss keiner - dem geht Geld und Macht ueber alles - seine tatarische Herkunft verleugnet er gut....(mir sind die Tataren auf der Krim beim Arsch lieber als der Offspring der Okkupanten beim Gsicht...)Und ja die Neureichen der Ex-SU sind alle gleich - na ja fast alle - das liegt eher am Erbe der SU - die ja auch russisch dominiert war...hat eher was zu tun mit der russischen Art zu "feiern" - na ja wers mag....

Lutzkyj hat geschrieben:Die Ukraine gibt es erst seid 18 Jahren? Die mit dem Halbwissen bist Du.

Darauf wurde dir ja bereits adäquat geantwortet.

XA XA XA "adaequat" quod erat demonstrandum.....

Lutzkyj hat geschrieben:Angst vor dem russischen Bären?
Hier haben Euch die Deutschen einen BÄREN aufgebunden,ihre Erfindung, damit war ein gutmütiger BÄR gemeint.
Und wenn es einen solchen Bären in RU gab, dann war der letzte Bär JELZIN.
Nach diesem ist aus dem BÄR ein SCHAKAL geworden.
Der frisst sogar seine Eigenen.

|-D Das ist so schlecht, dass es gleich wieder gut ist ....
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX]
Da tut es mir um den Schakal leid, wenn der mit der offiziellen RF, Putin oder seinen 80% Zustimmenden verglichen wird.....
Nun ab hier lohnt es nimmer ins Detail zu gehen
EUkraine hat geschrieben:3. Alles in der CCCP hatte seine Strukturen, ich kann dir versichern das das ukrainische Volk gelitten hat und die Befehlshaber in Moskau waren. Die wenigen ukrainschen Politiker führten wie Soldaten die Befehle aus.

Man merkt sofort, da war jemand dabei, zumindest spricht eine Koryphäe. Andere würden sagen: "Der Ozean der Weisheit", doch der Titel ist gerade anderweitig in Nutzung. Aber wenn EUkraine es uns "versichert", dann müssen wir es glauben. Es ist ein Augenzeugenbericht, wertvolle "Oral History".
Nur ein paar klitzekleine Fragen.
War Breshnew Ukrainer? War Chrustschow Ukrainer? Woher kam Tschernenko? Wie war die "ethnische" (was anderes interessiert dich ja nicht, denn nur das Blut, äh moderner ausgedrückt die Gene, denkt für mich, nich`?) Zusammensetzung des Politbüros in den 50er - 90er Jahren? Wie wurden die Schwierigkeiten des Kadertransfers aus Moskau in die ganzen ukrainischen Regionen gelöst, ah ich vergaß, es gab ja keine Entscheidungsspielräume vor Ort, wie es uns der "Ozean der Weisheit 2.0" verkündet hat.

EUkraine hat geschrieben:Es ist einfach schade wie Russland die Geschichte fälschte und Mythen hervorgerufen hat.
Das Lenin wie Stalin und Stalin wie Lenin waren wissen wir heute aus den Briefen Lenins die zugänglich gemacht wurden.
Gorbatshow war der einzige Herrscher dem nicht Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind (im eigenen Land).
Sowie beim Peter dem schrecklichen Katharina Nikolaus Lenin Stalin Putin. Medwedew ist da mit Georgien Krieg auch dabei.

Peter der Schreckliche |-D ? Who?
Die in Russland müssen eine Menge Leute beschäftigen, für die Produktion der Mythen meine ich.
Was steht denn in den Briefen Lenins (an wen)? Oder will uns der "Ozean der Weisheit 2.0" nicht an seinem Wissen teilhaben lassen? War Chrustschow ein Massenmörder? Wie steht es mit Breshnew? Wie mit Andropow? Wie war die ethnische Zusammensetzung der Gulaginsassen? Waren Ukrainer überproportional vertreten? Wurden sie überproportional hart bestraft? Wie war die ethnische Zusammensetzung der Gulagbewacher? Wie verhielt es sich mit den Gerichten zu Sowjetzeiten?
Bring mal Fakten!

EUkraine hat geschrieben:Ob du jetzt bestätigen kannst das die Russen an der Situation der Ukrainer schuld sind weiß ich nicht. Dazu müsstest du nur die Geschichte kennen, von Kiever Rus bis heute( die ganze Geschichte). Besonders in der Udssr wo die Ukraine besonders zu Opfer gefallen ist unter Lenin Stalin Hitler, Golodomor, Planwirtschaft, Aggrastrukturen etc.

Mensch, mensch das klingt ja wieder dramatisch.
Verstehe ich dich richtig: die Ukrainer sind in der UdSSR Hitler zum Opfer gefallen, wegen der UdSSR?
Woher bezieht der "Ozean der Weisheit 2.0" eigentlich sein Wissen über "die ganze Geschichte"? So herablassend, wie du hier verkündest:
Dazu müsstest du nur die Geschichte kennen, von Kiever Rus bis heute( die ganze Geschichte).
hat der Herr ja einige Buchmeter verschlungen, um sich eine objektive Meinung bilden zu können. Glücklicherweise wird er damit nicht hinterm Berg halten und uns an seiner Weisheit teilhaben lassen, so hoffe ich jedenfalls.

EUkraine hat geschrieben:Die Ukraine wurde sehr stark von Russland beeinträchtigt und die Propaganda war algegenwertig. Ukrainer der 70er 80er 90er sprachen kein ukrainisch weil Sie die Sprache für lächerlich hielen. Du darfst raten warum ;D ? Da habe ich persönlich nette Geschichten von meiner Oma und Mutter gehört ( meine Mutter macht sich bis heute über die Sprache lustig).

Auch Bulgakow hielt die Sprache übrigens für lächerlich, trotzdem wurden die Gebiete der Sowjetukraine in den 20ern ukrainisch alphabetisiert, ein Widerspruch? Hatte Lenin sich geirrt? Sicherlich weiß der "Ozean der Weisheit 2.0" mehr zu den Beweggründen, aus den Briefen Lenins. Wie verhielt es sich mit der Westukraine? Und was machte die Karpatoukraine?

EUkraine hat geschrieben:Dieses Land, diese Bevölkerung muss endlich von Russland getrennt werden. Putins Russland schadet der Ukrainer (Gasdruck) .

Meinst du nicht, dass das die Sache der Ukrainer ist? Das die Leute selbst entscheiden sollten, mit wem sie wollen und mit wem nicht?
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Ja eben - aber weder die Sache Putins noch ihre !!!!!!!!!!!!Und die Ukraine HAT entschieden !!!

EUkraine hat geschrieben:Sonnenblume, lies dir die genauen Sachen der CCCP, Zaristischen Russlands, und der R Föderation bezüglich der Ukraine durch.

Gibt der "Ozean der Weisheit 2.0" uns ein paar konkrete Literaturempfehlungen? Wir werden natürlich niemals sein unvergleichliches Niveau erreichen, doch sollten wir wenigstens danach streben dürfen, etwas von diesem Wissen zu erhaschen.


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Nun der "Ozean des Zynismus" soll besser sein ????....uebrigens geht es bei unterschiedlichen Nationalkulturen NICHT ums Blut - sondern um die Uebermittlung verschiedener Werte im gesellschaftlichen Kontext.....aber der alte Trick einem Jeden der von nationaler Selbstbestimmung spricht rassische "Blut- und Boden"-Ideologie zu unterstellen wird von sogenannten " Linken" und Russo-Imperialisten immer gern angewendet......
Die Grausamkeiten und der Ethnozid der Russifizierung wird verharmlost, sogar der Genozid
Holodomor in der Ukraine, bis zu 25% Deportationen der autochtonen Bevoelkerung (oder Liquidierung) im Baltikum (mit Mann und Maus...dh. auch Frauen und Kinder, ganze Familien)
Verstaendnis fuer die Annexionen all ueberall, von Sibirien ueber den Kaukasus, der Suedukraine - auch wenn sie damals tatarisch war, sie war definitiv NICHT russisch, Bessarabiens, der Angriffskrieg gegen Finnland und die darauf folgende Annexion eines grossen Teiles Finnlands, der Krieg gegen die Ukrainische Sprache, Verbot, bis zur Deportation Sevchienkos wird verharmlost, heutige russischsprachige werden als 5.Kolonnen gegen die Titularnationen benutzt (bis hin zum blutigen Aufruhr "BronzeSoldat Tallin", das Belarussische hat man bereits ausgerottet (na ja fast..), die Annexion des Kuban wird laecherlich gemacht, die Vernichtung des Zaporisher Sichs detto, die jahrzehntelange Auspluenderung der "Sovietrepubliken" und der "Bruderstaaten" so wie auch schon vorher durch die Zaren....die Liste ist endlos.....Ausserdem wird immer wieder unterstellt Breschniew und Chrustschow seien Ukrainer gewesen, waerend Breschniew zwar auf ukrainischem Boden geboren wurde stimmt das fuer Chrustschow schon mal gar nicht (und ausserdem wenn ein Esel im Kuhstall geboren wird ist der dann ein Rind ?) aber wenn es darum geht gegen die Ukraine mobil zu machen und russische Hegemonie zu rechtfertigen ist jedes Mittel recht.....
Ich schaetze Ukrainische Patrioten russischer Muttersprache so wie ich auch andreseits nichts fuer Ukrainische Buerger (egal welcher Zunge) uebrig habe die sich den Russen anbiedern oder vielleicht sogar unterwerfen wollen....das sind Verraeter - und die Motive dafuer sind mir egal.....Russland ist so gross - deren Bevoelkerung schrumpft - und dank zusammengeraubter Rohstoffe - vor allem aus Sibirien - kann solchen "Spaetumsiedlern" genug Zucker in den Po geblasen werden in GazPutistan.....also Heim ins Reich mit Euch.....
Wird euch keiner eine Traene nachweinen......jedenfalls keiner der eine Freie, Unabhaengige Ukraine liebt....Slava Ukrajina !!!!!!!!!!
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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