PolitikSüdost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

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Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#1 Beitrag von Handrij » Montag 7. April 2014, 11:45

Erneut ist es im Südosten der Ukraine zu gewaltsamen Ausschreitungen prorussischer Gruppen gekommen. Auch in der Schwarzmeerstadt Odessa demonstrierten Tausende für ein Referendum und Russisch als Amtssprache. Kremltreue Kräfte planen eine Wiederholung des Szenarios der Krim-Annexion.
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Optimist
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#2 Beitrag von Optimist » Montag 7. April 2014, 20:40

Die Russen wollen Krieg und tun alles dafür!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#3 Beitrag von Wassermann3000 » Montag 7. April 2014, 20:49

Optimist hat geschrieben:Die Russen wollen Krieg und tun alles dafür!
''Die Russen'' sicherlich nicht, vielleicht der Putin-Clan. Bitte nimm nicht das ganze Volk in die Haftung, die können nichts dafür und sind mindestens genauso sympathisch, wie Ukrainer, Deutsche oder Marsmenschen.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#4 Beitrag von Sonnenblume » Montag 7. April 2014, 21:38

Wassermann3000 hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Die Russen wollen Krieg und tun alles dafür!
''Die Russen'' sicherlich nicht, vielleicht der Putin-Clan. Bitte nimm nicht das ganze Volk in die Haftung, die können nichts dafür und sind mindestens genauso sympathisch, wie Ukrainer, Deutsche oder Marsmenschen.
Nur jubeln im Moment 80 % der Russen ihrem Putin zu. Aber es sind (noch) nicht alle und den vielen standhaften wollen wir nicht unrecht tun.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#5 Beitrag von mbert » Montag 7. April 2014, 22:06

Sonnenblume hat geschrieben:Nur jubeln im Moment 80 % der Russen ihrem Putin zu. Aber es sind (noch) nicht alle und den vielen standhaften wollen wir nicht unrecht tun.
Ich denke, hier sollte auch berücksichtigt werden, dass die Fähigkeit der Menschen, in sich zu gehen und ihr eigenes Handeln kritisch zu überdenken, in Momenten der Erfolgstrunkenheit und Euphorie leider erfahrungsgemäß ziemlich eingeschränkt ist. Wir haben das mit unserem GröFaZ vor rund 80 Jahren auch nicht anders erlebt. Ich habe großen Respekt vor jedem, der damals auch nicht das gesamte deutsche Volk verurteilt hat, auch wenn - solange es "rund" lief - der allergrößte Teil von ihm keinen Widerstand geleistet hat, weder äußeren noch inneren.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#6 Beitrag von Wassermann3000 » Montag 7. April 2014, 22:49

Zum einen sind auch 80% nicht "die Russen" (allenfalls ein großer Teil davon) und zum anderen, wer sagt denn, das es wirklich 80% sind?

Davon abgesehen behaupte ich, daß man so ziemlich jedes Volk zu einer bestimmten Massenpsychose bringen kann. Bei geänderten politischen Verhältnissen könnte ich mir gut vorstellen, daß man auch die Deutschen zum Jubeln bringen könnte, wenn man vom Elsass bis Königsberg "heim ins Reich" holt. Amerikaner, Franzosen und Türken wären da auch nicht anders.

Es gibt eine Vielzahl entsprechender Psycho-Test, wohin man Menschen manipulieren kann.

Dann muß man einfach berücksichtigen, daß der normale Durchschnittsrusse nicht die offenen Informationsmöglichkeiten hat, wie etwa in der freien Welt. Er ist auf die russischen Regierungsmedien angewiesen, eine ausreichende Zahl an unabhängigen oder kritischen Medien gibt es nicht und die Informationen aus der freien Welt sind schwer zugänglich. Dann behaupte ich auch, daß in der freien Welt viel in politische Bildung investiert wird, damit politische Vorgänge kritisch hinterfragt werden können. Also völlig anders, als das jemals in Rußland war.

Natürlich entlastet das alles keinen einzelnen Bürger. Wir Deutschen müssen die Verantwortung dafür tragen, was im Namen der Deutschen getan wurde. Gleiches gilt für jedes andere Volk.

Wichtig ist, daß aus der politischen Krise der Mächtigen nicht noch "Völkerhaß" entsteht. Aus diesem Grund war es mir wichtig, Veto gegen diese Pauschalisierung einzulegen.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#7 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Dienstag 8. April 2014, 09:01

Wassermann3000 hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Die Russen wollen Krieg und tun alles dafür!
''Die Russen'' sicherlich nicht, vielleicht der Putin-Clan. Bitte nimm nicht das ganze Volk in die Haftung, die können nichts dafür und sind mindestens genauso sympathisch, wie Ukrainer, Deutsche oder Marsmenschen.
Lass doch endlich mal die Spitzfindigkeiten. Ja es wird der Tag kommen, wenn solche wie Du in der Methode der SPD immer dem Volk das Gute zutrauen und dann erschrecken, dass der millionenhändige Putin Millionen Waffen bedient.
Das Volk der Russen wird die Waffen benutzen, solange bis neue Friedhöfe das Bild Europas bestimmen.
Die Deutschen waren das Volk der Dichter und Denker und wurden zum Volk der KZ und des 2.WK.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#8 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 8. April 2014, 10:59

galizier hat geschrieben:
Wassermann3000 hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Die Russen wollen Krieg und tun alles dafür!
''Die Russen'' sicherlich nicht, vielleicht der Putin-Clan. Bitte nimm nicht das ganze Volk in die Haftung, die können nichts dafür und sind mindestens genauso sympathisch, wie Ukrainer, Deutsche oder Marsmenschen.
Lass doch endlich mal die Spitzfindigkeiten. Ja es wird der Tag kommen, wenn solche wie Du in der Methode der SPD immer dem Volk das Gute zutrauen und dann erschrecken, dass der millionenhändige Putin Millionen Waffen bedient.
Das Volk der Russen wird die Waffen benutzen, solange bis neue Friedhöfe das Bild Europas bestimmen.
Die Deutschen waren das Volk der Dichter und Denker und wurden zum Volk der KZ und des 2.WK.
Ich bitte um Entschuldigung, aber da bin ich wirklich sehr genau. Ein Krieg schafft sowieso viel Leid und auch Hass. Das sollte man nicht noch schüren, in dem man Völker pauschalisierend in Sippenhaft nimmt. Sonst endet es, wie teilweise im 2. WK oder in Ruanda. Putin & Co. haben Volksemotionen geschürt ("Heim ins Reich"), deren Folgen einige Länder noch eine längere Zeit ausbaden müssen. Wir sollten nicht das gleiche umgekehrt tun.
Freundliche Grüße
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#9 Beitrag von Optimist » Dienstag 8. April 2014, 22:03

Gut Wassermann, zähl bitte alle Russen auf, die Krieg mit der Ukraine wollen, mir reicht es nicht mehr aus, einfach nur Putin zu nennen!
Ich werde dann die Liste übernehmen und so als Eröffnung einstellen und das "Russen" weglassen!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#10 Beitrag von Wassermann3000 » Mittwoch 9. April 2014, 01:51

Damit überforderst Du mich :-(

Du hast völlig Recht, es ist nicht nur Putin. Er steht nur als die im Westen bekannte Person für die vielen russischen Radikalnationalisten.
Freundliche Grüße
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#11 Beitrag von Lara » Donnerstag 10. April 2014, 20:36

Auf Facebook lachen einige Russen, dass man in der Ukraine Angst hat, dass Puten mit seiner Armee den Süd-Osten überfällt. Aber wenn ich diese Satelitenbilder sehe, kriege ich wirklich Angst. Die russische Armee steht an der ukrainischen Grenze nicht, um ein Picknick zu machen. [smilie=kosak_2]
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#12 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 10. April 2014, 22:25

Lara hat geschrieben:Auf Facebook lachen einige Russen, dass man in der Ukraine Angst hat, dass Puten mit seiner Armee den Süd-Osten überfällt. Aber wenn ich diese Satelitenbilder sehe, kriege ich wirklich Angst. Die russische Armee steht an der ukrainischen Grenze nicht, um ein Picknick zu machen. [smilie=kosak_2]
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Diese Russen lassen sich benutzen und merken es nicht einmal. Das Erwachen wird dafür um so schlimmer. Leider leiden bis dahin die Falschen...

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#13 Beitrag von Lara » Donnerstag 10. April 2014, 22:55

Absolut richtig. Das Lachen wird allen vergehen, wenn Blut auf beiden Seiten fließt und erste Zinksärge auf die Heimatreise gehen. Für die Russen, die in Moskau und anderen weit entfernten Regionen leben, genauso wie für viele Deutschen, die Putins Politik begrüßen, mag sein, scheinen unsere Ängste übertrieben. Aber ich möchte nicht in der Haut der Menschen stecken, die 30 km vor der russischen Grenze leben und von den beiden Seiten rollende Panzer sehen... Wer kann garantieren, dass ein geladenes Gewähr nicht doch einen Todesschuss abgibt und zum Startschuss für einen Krieg wird?! Keiner! Heute kann man nur froh sein, dass es kein Internet im zweiten Weltkrieg gegeben hat, sonst hätte man noch mehr Opfer beklagen müssen. Der Krieg mit viel Hass ist schon da, in den Köpfen an den beiden Seiten. Das Problem ist, dass Putins, Timoschenkos, Tjagnibog, Lavrovs, Janukovitsch… kommen und gehen, aber diese zwei Völker sind Nachbarn und können nicht ihr Haus verkaufen und wo anders hin fahren. Es schmerzt einfach…
Freundliche Grüße
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#14 Beitrag von Optimist » Freitag 11. April 2014, 00:33

Angst ja, aber die Menschen hier werden gegen das Unrecht von "Putin & Co" kämpfen, das ist 100% sicher. Auch ich als Deutscher werde hier mit meiner ukrainischen Familie bleiben und auch kämpfen!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#15 Beitrag von selfmade » Freitag 11. April 2014, 02:52

Wenn J. nicht gegangen, geflüchtet oder was auch immer wäre, hätte es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Form der Einfluss-Übernahme gegeben. Ein kleiner Teil der Bevölkerung hat aber die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und das Schicksal mitbestimmt.
Abgesehen davon ist der Militärapparat Russlands vollkommen überproportioniert sprich kann nicht mehr richtig finanziert werden in Hinblick auf die desolate Konjunkturlage.

Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings: Die Ukraine ist ein noch überschaubares Land im Vergleich zu RF. Wer weiß, was passierte, wenn es ebenfalls zu einer wahren Demokratisierung käme. Nordkaukasus ade, Jakutien ade (vielleicht will es sich ja Japan oder der Mongolei anschließen), usw.
Btw, warum lässt man die Bevölkerung nicht in allen Republiken abstimmen? Karelien war doch mal finnisch und es will bestimmt die ein oder andere muslimische Region ihren eigenen Gottesstaat errichten, oder nicht?

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#16 Beitrag von Lara » Freitag 11. April 2014, 06:10

Optimist hat geschrieben:Angst ja, aber die Menschen hier werden gegen das Unrecht von "Putin & Co" kämpfen, das ist 100% sicher. Auch ich als Deutscher werde hier mit meiner ukrainischen Familie bleiben und auch kämpfen!
Es ist zwar lobenswert, aber ich bete zum Gott, dass es nicht so weit kommt. Klar, die Ukrainer werden wissen wofür sie kämpfen, die Russen aus ihrer Sicht auch- gegen Faschisten, Banderas,amerikanischen Aggressoren, für das kleine Brudervolk [smilie=dash2.gif] ... Ergebnisse der gezielten Propaganda von Putler. Nicht klar ist, was ist mit den Familien, die verteilt in beiden Ländern leben, wenn werden sie unterstützen. Ich hoffe nur, dass die besofene Euphorie der Russen bald zu Ende ist und sie ihr Potential gegen Putin und Raschismus wenden. Und auch wenn ich weiß gegen wen ich bin, möchte ich auf keinen Fall einen Krieg. Das zerstört nicht nur Beziehungen zwischen den Nachbarn, Familien, sondern auch das ganze wirtschaftliche, politische Leben der Ukraine, die gerade versucht von den Knien aufzustehen. Bloß keinen Krieg! In diesem Jahr zum 8. März habe ich meinen Freundinnen sowohl in der Ukraine als auch in Russland Frieden gewünscht :~(~~~ Früher dachte ich, dass das eine Selbstverständlichkeit ist, dass wir im Frieden leben... Ich musste mich irren. :~(~~~
Freundliche Grüße
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#17 Beitrag von Lara » Dienstag 22. April 2014, 10:51

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Russische Grüne Männchen sind wohl schon da [smilie=dash2.gif] :-|| [smilie=kosak_5]
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#18 Beitrag von Rudi » Dienstag 22. April 2014, 11:16

Lara hat geschrieben:Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Russische Grüne Männchen sind wohl schon da [smilie=dash2.gif] :-|| [smilie=kosak_5]
Gezielte Panikmache. Das sind auch die "zuverlässigen" Quellen, die im Irak Massenvernichtungswaffen "gefunden" haben. In der Ostukraine krebsen irgendwelche OSCE-Beobachter herum. Die hätten sich schon tot gekreischt, wenn sie etwas annähernd "Russisches" gefunden hätten. Ne KGB Wodkaflasche, natürlich deponiert von "Swoboda", hätte da schon genügt....

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#19 Beitrag von Optimist » Dienstag 22. April 2014, 11:39

Rudi hat geschrieben:
Lara hat geschrieben:Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Russische Grüne Männchen sind wohl schon da [smilie=dash2.gif] :-|| [smilie=kosak_5]
Gezielte Panikmache. Das sind auch die "zuverlässigen" Quellen, die im Irak Massenvernichtungswaffen "gefunden" haben. In der Ostukraine krebsen irgendwelche OSCE-Beobachter herum. Die hätten sich schon tot gekreischt, wenn sie etwas annähernd "Russisches" gefunden hätten. Ne KGB Wodkaflasche, natürlich deponiert von "Swoboda", hätte da schon genügt....
Rudi, die Ukrainer hier arbeiten nicht mit Putins miesen Methoden! Russlands Politik ist total verlogen, nun glaubt denen keiner mehr! Ausser die, die dafür bezahlt werden!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#20 Beitrag von caMi » Dienstag 22. April 2014, 11:44

...ich habe auch den Eindruck, dass die (Spezialkräfte) schon (länger) drin sind und jetzt den Sack zumachen.
Putin macht das, was er gelernt hat und es funktioniert. Die deutsche Wirtschaft fällt dabei der Ukraine in den Rücken, und Dirk Müller auch (...habe mal etwas von ihm gehalten, aber jetzt..)





..es gibt da auch noch aktuellere und fiesere Äußerungen.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#21 Beitrag von Lara » Dienstag 22. April 2014, 11:46

Rudi hat geschrieben:
Lara hat geschrieben:Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Russische Grüne Männchen sind wohl schon da [smilie=dash2.gif] :-|| [smilie=kosak_5]
Gezielte Panikmache. Das sind auch die "zuverlässigen" Quellen, die im Irak Massenvernichtungswaffen "gefunden" haben. In der Ostukraine krebsen irgendwelche OSCE-Beobachter herum. Die hätten sich schon tot gekreischt, wenn sie etwas annähernd "Russisches" gefunden hätten. Ne KGB Wodkaflasche, natürlich deponiert von "Swoboda", hätte da schon genügt....
Ja, ja, OSZE Beobachter sind in der Ukraine, nur nach Slawjansk wurden sie nicht reingelassen. Das erinnert mich schon sehr stark an das Krimscenario ...---...
Zuletzt geändert von Lara am Dienstag 22. April 2014, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#22 Beitrag von Optimist » Dienstag 22. April 2014, 11:52

Denke das ist keine Panikmache, das ist einfach das Ziel Putins, warum auch nicht? Er ist auch nur ein Diktator.
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#23 Beitrag von Lara » Dienstag 22. April 2014, 12:46

Optimist hat geschrieben:Denke das ist keine Panikmache, das ist einfach das Ziel Putins, warum auch nicht? Er ist auch nur ein Diktator.
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Danke fürs Link. Ich habe viel über Illarionow, ehemaligen Wirtschaftsberater von Putin (2000-2005) gelesen. Noch 2006 berichtete er über Pläne Putins die Krim, Osten und Süden der Ukraine zu erobern. Am 31. Januar 2014 habe ich sein Interview gelesen, wo er warnte, dass Putin nach der olympischen Spielen am 1. März russische Truppen auf die Krim schicken wird. Damals wollten meine russischen Freunde mir nicht glauben und ich wäre froh, wenn sie Recht beibehalten hätten. Aber die Ereignisse im März 2014 haben meine Befürchtungen bestätigt. Ich möchte vom ganzen Herzen, dass ich nur Panikmacherin bin und der gute Putin nicht vor hat, die Ostukraine zu verspeisen, aber es ist schwer Angst los zu werden, wenn die russischen Truppen vor der ukrainischen Grenze stehen, wenn grüne Männchen wie auf der Krim sich ausbreiten...
Grüne Männchen in Slawjansk sind mit neuen russischen Waffen ausgestattet.
Bild
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Zuletzt geändert von Lara am Dienstag 22. April 2014, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüße
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#24 Beitrag von Lara » Dienstag 22. April 2014, 12:49

Panikmache? NONO
Grüne Männchen in Slawjansk
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#25 Beitrag von Optimist » Dienstag 22. April 2014, 12:57

Es ist leider nicht Panikmache, so hat es damals in Deutschland auch angefangen, viele haben gesagt:" Ach das wird der Führer nicht machen!"
Von einem Sieg zum anderen... bis in den totalen Untergang! Auch als schon alles verloren war, gab es immer noch begeisterte Idioten! Wir Deutsche müssen und dürfen das nicht vergessen, nur gibt es immer wieder Menschen die auf die totale Diktatur abfahren und der Propaganda verfallen.
Ich weiss, es gibt nicht wenige Russen, die die Politik und Propaganda von Putin nicht unterstützen und das lässt hoffen!
Wir sind nur am Anfang von Putins Plänen. Und seine Äusserungen wie:"Es gibt verschiedene Sorten von Menschen, Ukrainer sind 2. Sorte!" sagen eigentlich alles was uns erwarten wird!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#26 Beitrag von Optimist » Dienstag 22. April 2014, 13:39

Panikmache oder Realität?
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#27 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 22. April 2014, 13:47

Rudi hat geschrieben:Gezielte Panikmache. Das sind auch die "zuverlässigen" Quellen, die im Irak Massenvernichtungswaffen "gefunden" haben. In der Ostukraine krebsen irgendwelche OSCE-Beobachter herum. Die hätten sich schon tot gekreischt, wenn sie etwas annähernd "Russisches" gefunden hätten. Ne KGB Wodkaflasche, natürlich deponiert von "Swoboda", hätte da schon genügt....
Vielleicht kannst Du etwas differenzierter und sachlicher schreiben? "Panikmache" ist eine recht verteufelnde Unterstellung der absichtlichen Verunsicherung. Die Ukraine ist in ihrem Bestand bedroht, das kann keiner bestreiten. Es gab schon vor Monaten warnende Hinweise und sie wurden abgetan. Vieles von dem ist dann aber tatsächlich eingetreten (Krim, Osten). Also so viel Panikmache wohl doch nicht, sondern berechtigte Warnungen.

Sicherlich ist es möglich, daß einzelne Warnhinweise sich später als unzutreffend erweisen. Im Moent wird in der Tat auf allen Seiten vieles geschrieben und auch manches übertrieben. Bisher bestätigen aber die Realitäten jeweils, daß die Warnungen berechtigt sind und sich die Warnhinweise bestätigt haben.

Oder willst Du ernsthaft behaupten, daß an dem Geschehen im Osten Rußland unbeteiligt ist?

Die OSCE-Beobachter arbeiten seriös. Sie tragen zuerst die Informationen zusammen und berichten dann mit belegten Fakten. So enthielt ein erster Bericht die klare Stellungnahme, daß es für die von Rußland unterstellte organisierte Verfolgung oder Übergriffe von Minderheiten keine Belege gibt. Heute berichtet sie, daß sie erste ernsthafte Bemühungen der Kiever Regierung zur Umsetzung des Genfer Abkommens bestätigen kann. Zu den letzten Ereignisse in Slawjansk sagte ein Beobachter, daß erst die Fakten zusammentragen werden und danach ein Bericht erstellt wird. Also nicht, wie bei russischer Propaganda, die wenige Stunden nach den Ereignissen bereits allumfassend wußte, was passiert sein soll.

Auch da sieht man, was Propaganda ist. Die westlichen Medien - den einen sind sie zu lasch, die anderen kritisieren sie als zu einseitig gegen Rußland - haben kein Endurteil ausgesprochen, sondern einfach die offenen Fragen genannt:

1) Warum wußte die ausgewählten regierungsfreundlichen russischen Medien weit vor allen anderen Bescheid und waren viel früher vor Ort?
2) Gefundene Utensilien als Beleg für die Urheberschaft des rechten Sektors, die aus den verbrannten Autos geborgen wurden, allerdings komplett unversehrt
3) Danach waren die Utensilien plötzlich nicht mehr da, sie seien den Kämpfern als Andenken überlassen worden (wer gibt schon so wichtige Beweismittel wieder aus der Hand)
etc.
Zuletzt geändert von Wassermann3000 am Dienstag 22. April 2014, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#28 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 22. April 2014, 14:15

caMi hat geschrieben:...ich habe auch den Eindruck, dass die (Spezialkräfte) schon (länger) drin sind und jetzt den Sack zumachen.
Putin macht das, was er gelernt hat und es funktioniert. Die deutsche Wirtschaft fällt dabei der Ukraine in den Rücken, und Dirk Müller auch (...habe mal etwas von ihm gehalten, aber jetzt..)
Was ist das denn für ein Kasper, muß man den kennen?
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#29 Beitrag von caMi » Dienstag 22. April 2014, 14:39

Nein, den muss man jetzt nicht mehr kennen.
Er hat aber ein bisschen Schwung in die Euro-Krisen-Debatte gebracht, war ja fast in jeder Talkshow und hat Bestseller geschrieben- aber irgendwie ist Mr. Dax der Erfolg zu Koppe gestiegen. In einem Video kritisiert er einen ukrainefreundlichen FAZ-Journalisten - dieser habe noch keine Ahnung, das sei ja so wie noch keine Haare am.....(ihr wisst schon wie es weitergeht).

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#30 Beitrag von Rudi » Dienstag 22. April 2014, 16:35

caMi hat geschrieben:...ich habe auch den Eindruck, dass die (Spezialkräfte) schon (länger) drin sind und jetzt den Sack zumachen.
Putin macht das, was er gelernt hat und es funktioniert. Die deutsche Wirtschaft fällt dabei der Ukraine in den Rücken, und Dirk Müller auch (...habe mal etwas von ihm gehalten, aber jetzt..)





..es gibt da auch noch aktuellere und fiesere Äußerungen.
Der Sympathischste scheint er gerade nicht zu sein, aber was er sagt hat Hand und Fuß und ist durchaus nachvollziehbar... Gratuliere Müller oder wie Sie heissen

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#31 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 22. April 2014, 17:14

Wenn jemand schon die grundlegendsten Dinge total durcheinanderschmeißt, dann ist auch gegenüber den Schlußfolgerungen äußerste Skepsis angebracht:

z.B. nicht gewähltes Parlament

Den Rest erspare ich mir daher.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#32 Beitrag von Rudi » Dienstag 22. April 2014, 17:24

Wassermann3000 hat geschrieben:Wenn jemand schon die grundlegendsten Dinge total durcheinanderschmeißt, dann ist auch gegenüber den Schlußfolgerungen äußerste Skepsis angebracht:

z.B. nicht gewähltes Parlament

Den Rest erspare ich mir daher.
Sie sind aber auch nicht gerade ein Ausbund an Exaktheit. Ihre Methode der Aufbauschung von Unwesentlichem und Verniedlichung von Wesentlichem, der Diffamierung von Autoren die andere Meinung sind und bei offensichtlichem Argumentationsmangel, ist nicht zu übersehen.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#33 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 22. April 2014, 17:58

Naja, die Wahl eines Parlaments ist nicht wirklich eine Nebensächlichkeit. Sie ist letztlich der Angelpunkt jeglicher Legitimität von Entscheidungen.

Meine respektlose Äußerung gegenüber dem Autor bitte ich zu entschuldigen. Manchmal kann ich es mir nicht verkneifen.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#34 Beitrag von Lara » Dienstag 22. April 2014, 18:05

Rudi hat geschrieben:
Der Sympathischste scheint er gerade nicht zu sein, aber was er sagt hat Hand und Fuß und ist durchaus nachvollziehbar... Gratuliere Müller oder wie Sie heissen
Im Ernst? Ich sehe nur populistische Rede, die nicht mal mit Fakten belegt ist.
Herr Müller bedient sich wohl der Therminologie aus der russischen Propaganda (ich frage mich, ob die aktuelle Situation seine Aktiengeschäfte mit Russland stört? :-P ) benutzt gern Begriffe "Putsch", "Putschisten". Laut Duden "Putsch - von einer kleineren Gruppe [von Militärs] durchgeführter Umsturz[versuch] zur Übernahme der Staatsgewalt
Beispiele
ein missglückter, unblutiger Putsch
der Putsch wurde blutig erstickt
einen Putsch anzetteln
der Diktator ist durch einen Putsch an die Macht gekommen"
Auf dem Maidan war keine kleine Gruppe von Militärs, es waren mehr als eine Million ukrainischer Bürger. [smilie=ukr_prapor] Dabei waren nicht alle von den jeden Tag da, sondern immer wieder kamen neue Bürger, die durch ganze Situation im Land frustriert waren. Hat Westen über eine Million Menschen bezahlt hat? Davon waren wahrscheinlich nur 40 Tausend, die drei Monate auf dem Platz verbracht haben, Rest waren die, die hinfuhren bzw. gingen, um an der Demonstration teilzunehmen, einige einfach für paar Stunden nach ihrer Arbeit. Wie viele davon waren Militär? Wie viele davon "Faschisten"?... Unter Putsch verstehe ich was anderes. Die jetzige Regierung genießt nicht gerade Popularität bei der Bevölkerung, aber man konnte nicht alle von Majdan in die Regierung holen. Jetzige Regierung ist auch legitim (auch wenn völlig unfähig ist), die wurden auch von dem Volk gewählt, weil sie Mitglieder der Rada sind. Wer ist nun nicht legitim? Ist ein Diktator an die Macht gekommen? Ein Zugeständnis an die Rechten gab es leider auch. Aber die genießen bei der Bevölkerung so gut wie keine Anerkennung und Unterstützung. Und bevor man vom Faschismus in der Ukraine spricht, sollte man Russland unter die Lupe nehmen. Z. B. Aktion "Weißer Wagon" in Moskau, St. Petersburg und anderen Großstädten Russland. Junge Nazis haben alle Bürger, die nicht russisch aussahen, verprügelt, dabei unternahm Polizei keine Versuche die Betroffenen zu schützen. Mich, als Russin, deren Oma und Vater Leningrader Blockade überlebt haben, erschreckt vor allem die Tatsache, dass Neofaschismus in Russland nicht nur salofähig ist, sondern auch von der Kirche und Putins Regierung geschützt wird. Das macht mir Angst! Eigentlch sollte man das zu einem Extrathema machen.
Freundliche Grüße
Lara

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#35 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 22. April 2014, 18:07

Soviel zum Thema Panikmache: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#36 Beitrag von Rudi » Dienstag 22. April 2014, 18:54

Optimist hat geschrieben:
Rudi hat geschrieben:
Lara hat geschrieben:Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Russische Grüne Männchen sind wohl schon da [smilie=dash2.gif] :-|| [smilie=kosak_5]
Gezielte Panikmache. Das sind auch die "zuverlässigen" Quellen, die im Irak Massenvernichtungswaffen "gefunden" haben. In der Ostukraine krebsen irgendwelche OSCE-Beobachter herum. Die hätten sich schon tot gekreischt, wenn sie etwas annähernd "Russisches" gefunden hätten. Ne KGB Wodkaflasche, natürlich deponiert von "Swoboda", hätte da schon genügt....
Rudi, die Ukrainer hier arbeiten nicht mit Putins miesen Methoden! Russlands Politik ist total verlogen, nun glaubt denen keiner mehr! Ausser die, die dafür bezahlt werden!
Das glauben sie doch selbst nicht. Hier lügen alle Seiten sich die Hucke voll, aber sowas von kräftig. Nun nutzt der "russische Urwaldmensch" die gleichen Lügen- und Propagandaverblödungsmethoden wie die "zivilisierte Welt" (bei den berüchtigten „Blumen-, Farben- und Frühlingsrevolutionen“) und da ist das Gejaule der so genannten "zivilisierten Welt" mächtig gewaltig. Es war schon immer so, was dem „zivilisiertem Menschen“ erlaubt, ist dem „russischem Urwaldheini“ noch lange nicht gestattet. Und das legt fest??? Natürlich die „(Un-)zivilisierte Welt“

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#37 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 22. April 2014, 19:03

Don't feed the troll!

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#38 Beitrag von Optimist » Dienstag 22. April 2014, 19:07

Da haben Sie, Rudi, den Putin aber falsch verstanden, der teilt die Menschen in Sorten ein, die Ukrainer sind 2. Sorte, so hat er gesagt. Wer ist denn nun erste Sorte? Alles richtig lesen und verstehen, auch die gepflegte Ausdrucksweise des Herrn Schirinowski, der Mann sagt was er denkt und tut, was erst wenn keine Kamera und Mikrofon dabei?
Bitte verkaufen sie uns diese Leute hier nicht als Demokraten, das währe nur noch peinlicher!
Die Kriegsplanung und Ausführung Russlands ist in vollem Gange, da brauchen Sie hier nicht zu beschwichtigen.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#39 Beitrag von Lara » Dienstag 22. April 2014, 19:31

Rudi, Sie suchen bei den Beiträgen auch nur das, was in Ihre Ansicht passt. ;)
Freundliche Grüße
Lara

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#40 Beitrag von jecko klausowitsch » Freitag 25. April 2014, 01:02

Nur mal so von hinten kurz angemerkt.
Zu 4. ist es nicht merkwürdig wenn sogar dein Name plötzlich Ukrainisiert wurde? Also nach 50 Jahren Alexander nun plötzlich Oleksander im Pass steht? Deine Kinder im Kindergarten nicht mehr russisch sprechen dürfen sondern Ukrainisch lernen müssen um mit der Kindergärtnerin zu kommunizieren?
Zu 3.Militärisch gut ausgebildet ist wohl jeder in der Region, von verdammt vielen Afghanenveteranen noch gar nicht zu sprechen. Die Waffen werden sie genau so geklaut haben wie die Freiheitskämpfer im Westen.
Zu 2. die Frage ist nicht an mich gerichtet, ich werde jedoch sehr gerne antworten wenn es passiert ist.
Zu 1. sicher das Gleiche wie in Berlin oder Washington
Gruß Jecko Klausowitsch, der einen Blick auf die Präsidentschaftskandidaten empfiehlt um den Blick Richtung Putin vieler " Seperatisten " zu verstehen.

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selfmade
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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#41 Beitrag von selfmade » Freitag 25. April 2014, 01:19

jecko klausowitsch hat geschrieben: Gruß Jecko Klausowitsch, der einen Blick auf die Präsidentschaftskandidaten empfiehlt um den Blick Richtung Putin vieler " Seperatisten " zu verstehen.
Achso, ja. Man begehrt auf, weil die Kandidaten nicht passen.
Keiner kann wissen, wie der oder die später regiert hätte. Aber vorsorglich mal Gebäude stürmen.
Klingt im Promillebereich logisch.


Zu 4. Wie lange will man diesem Zustand noch nachtrauern? Gerade in diesen Tagen wird vor Augen geführt, in welch missliche Situation er geführt hat.
Eine linguistische Anekdote: Eine in D aufgewachsene Freundin von mir kann zwar fließend türkisch, wird aber in der Türkei sofort als nicht-gebürtig erkannt, wenn sie etwas spricht, weil ihr Akzent nicht zu überhören ist.
Nebenbei, mit Blick auf die nette, zeitgemäße Flagge, die du im Profil hast, man hat in der DDR ebenso Schindluder mit der Umgangssprache über Fernsehen und Radio betrieben. Allenfalls im Harz oder in Regionen an der Ostsee werden noch urtümliche Dialekte verwendet. "Ostdeutsch" ist eine künstliche Sprachform, die u.a. durch die Regierung kreiert wurde. Echtes Sächsisch hört sich anders an als das Kauderwelsch vieler Ostdeutscher.
Wieso diese Erwähnung. Für mich stellt sich bei einem Verbotsvorwurf die Frage, betont man die Bedeutung des Russischen in der Ostukraine wegen Fortführung einer Tradition oder ist es eher ein weiteres Mittel der Unterdrückung, sich bloß nicht der eigentlichen Regierung annähern zu können?

Zu 2. Dann werde ich sehr, sehr gespannt sein auf deine Antwort. Meine Vermutung ist, dass der Westen in die Argumentation eingebaut wird.
Zuletzt geändert von selfmade am Freitag 25. April 2014, 03:11, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#42 Beitrag von Wassermann3000 » Freitag 25. April 2014, 01:23

jecko klausowitsch hat geschrieben:Nur mal so von hinten kurz angemerkt.
Zu 4. ist es nicht merkwürdig wenn sogar dein Name plötzlich Ukrainisiert wurde? Also nach 50 Jahren Alexander nun plötzlich Oleksander im Pass steht? Deine Kinder im Kindergarten nicht mehr russisch sprechen dürfen sondern Ukrainisch lernen müssen um mit der Kindergärtnerin zu kommunizieren?
Zu 3.Militärisch gut ausgebildet ist wohl jeder in der Region, von verdammt vielen Afghanenveteranen noch gar nicht zu sprechen. Die Waffen werden sie genau so geklaut haben wie die Freiheitskämpfer im Westen.
Zu 2. die Frage ist nicht an mich gerichtet, ich werde jedoch sehr gerne antworten wenn es passiert ist.
Zu 1. sicher das Gleiche wie in Berlin oder Washington
Gruß Jecko Klausowitsch, der einen Blick auf die Präsidentschaftskandidaten empfiehlt um den Blick Richtung Putin vieler " Seperatisten " zu verstehen.
Nur kurz, stecke voller Arbeit ...

zu 1) Eben, und warum dann die Aufregung in der Ost-Ukraine? Ob es geschickt ist, ist eine andere Frage, aber legitim und absolut moderat und angemessen ist es allemal. Davon ab, daß sich ja auch im Osten viele Menschen beschweren, warum Kiev nicht endlich Ordnung schafft.
zu 4) ich habe nicht gesagt, daß alles optimal gemacht wird, ganz im Gegenteil. Ich rege mich nur auf, wenn absolut wahrheitswidrig Dinge behauptet werden, die verlogen sind. "Verboten" heißt noch immer "verboten", und das ist es ja wohl nicht. Meine Freundin ist russischsprechende Ukrainerin und ich weiß, wovon ich rede.

Es gäbe sicherlich einige Kritikpunkte an der jetzigen Politik. Grantig werde ich nur bei der völlig wahrheitsverdrehenden und verdummenden Masche einiger Putin-Verteidiger. Sollen sie doch endlich mal mit sachlichen und gehaltvollen Argumenten kommen, dann könnte man darüber auch fruchtbar diskutieren.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#43 Beitrag von jecko klausowitsch » Freitag 25. April 2014, 02:32

Zu 1. Fragen sich eben auch viele warum das Demokratieverständnis in Kiew aufhört? Warum mit einer Zwangsabgabe welche vom Lohn abgezogen wird, sie auch noch den Militäreinsatz gegen sie selber bezahlen müssen.
Zu 2. ich empfinde es schon als Verbot wenn man seinen Geburtsnamen nicht mehr behält, im Kindergarten und Schule der Gebrauch der Muttersprache untersagt ist. Wo hingegen die Deutschlehrerin vor einem Gespräch in deutscher Sprache flieht.
Gruß Jecko Klausowitsch, der jeden in UA verstehen kann, der keinen Bock auf Orange 2.0 hat

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#44 Beitrag von jecko klausowitsch » Freitag 25. April 2014, 03:09

Huch, jetzt habe ich diesen Unsinn mit dem von der ostdeutschen Regierung erfundenen Dialekt erst gelesen. Sind das die Argumente die man als Grundlage sieht,um zu Diskutieren?
Gruß Jecko Klausowitsch in dessen Heimatstadt auch der Verfasser des Buches LTI wohnte. Und der in lichten Momenten den Victor Klemperer verstehen kann....aber das wisst ihr ja auch alles viel besser.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#45 Beitrag von selfmade » Freitag 25. April 2014, 03:33

jecko klausowitsch hat geschrieben:Zu 1. Fragen sich eben auch viele warum das Demokratieverständnis in Kiew aufhört
Woher will man wissen, wie das Demokratieverständnis aussieht. Man kann höchstens versuchen, es aus dem Handeln abzuleiten.
jecko klausowitsch hat geschrieben:Warum mit einer Zwangsabgabe welche vom Lohn abgezogen wird, sie auch noch den Militäreinsatz gegen sie selber bezahlen müssen.
Die können sich bei denen bedanken, die den Einsatz nötig gemacht haben.
Oder siehst du etwa die aufgeputschte Referendumsforderung als legitim an, wenn von vornherein klar ist, dass eine Angliederung an Russland keine mehrheitliche Zustimmung hat?
Du bestätigst quasi selbst, dass der "Aufstand" keinen Sinn hat.
jecko klausowitsch hat geschrieben:Zu 2. ich empfinde es schon als Verbot wenn man seinen Geburtsnamen nicht mehr behält, im Kindergarten und Schule der Gebrauch der Muttersprache untersagt ist. Wo hingegen die Deutschlehrerin vor einem Gespräch in deutscher Sprache flieht.
Das ist für mich zweitrangig. Außerdem, ist es an allen Schulen untersagt?
In D ist es vielfach umgekehrt. Viele Leute, die recht fremd anmuten, ob verbal oder optisch, tragen seltsamerweise deutsche Namen. Meines Erachtens, um sich anzupassen oder bessere Arbeitschancen zu erhalten. Die "Mischlinge" z.B., also wo ein Elternteil Deutsche/r ist, haben häufig einen deutschen Nachnamen. Russen zumindest in D sind meiner Erfahrung nach die ersten, die ihren Namen zugunsten des Umfelds ablegen.
jecko klausowitsch hat geschrieben:Gruß Jecko Klausowitsch, der jeden in UA verstehen kann, der keinen Bock auf Orange 2.0 hat
...und sich jeglichen Veränderungen versperrt.
jecko klausowitsch hat geschrieben:Huch, jetzt habe ich diesen Unsinn mit dem von der ostdeutschen Regierung erfundenen Dialekt erst gelesen. Sind das die Argumente die man als Grundlage sieht,um zu Diskutieren?
Aber deine Argumente sind schließlich von Welt, ich verstehe schon.
Es war in der Tat Unsinn. Um die Uhrzeit vergisst man auch mal was, habe es daher ergänzt. Gemeint war, dass die SED-Führung diesen Pseudo-Dialekt in Abgrenzung zur BRD gutgeheißen hat. Ob sie ihn direkt gefördert hat, weiß ich nicht. Ich möchte aber auch nicht mehr ins Detail gehen, wie sich Rundfunk- und Umgangssprache angenähert haben.

Sollen wir nicht lieber über die gute, alte DDR reden?

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#46 Beitrag von jecko klausowitsch » Freitag 25. April 2014, 04:12

Warum sollte ich im Forum der Ukraine Nachrichten über die DDR reden wollen? Die Fahne steht da übrigens weil sie zur Auswahl stand und ich in diesem Land geboren wurde. Genau so wie ich es auch jedem erzähle, einfach weil ich Freude daran habe, anschließend erklärt zu bekommen wo ich gewohnt habe und wie wir wir gelebt haben.
Sehr witzig finde ich ja die Schlußfolgerung, nachdem man nicht beweisen kann das es die Regierung kreiert hat, zu behaupten sie habe es gefördert. Und wenn das nicht haltbar ist kann man sich immer noch damit heraus reden wie gut sie lügen konnten!
Gruß Jecko Klausowitsch, der wohl das Privileg hat Promillebereiche in der Mehrheit zu erleben

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#47 Beitrag von Jensinski » Freitag 25. April 2014, 08:38

jecko klausowitsch hat geschrieben:Nur mal so von hinten kurz angemerkt.
Zu 4. ist es nicht merkwürdig wenn sogar dein Name plötzlich Ukrainisiert wurde? Also nach 50 Jahren Alexander nun plötzlich Oleksander im Pass steht?
Ist das denn sooooo schlimm? Der Name wurde eben ins Ukrainische übersetzt. Außerdem wird er doch eh mit Sascha angesprochen. ;)
Kurioser sind dann schon diese "behördlichen Empfehlungen" in Deutschland: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Na, wenn das kein Grund zum einmarschieren ist....

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#48 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 25. April 2014, 09:31

jecko klausowitsch hat geschrieben:Warum sollte ich im Forum der Ukraine Nachrichten über die DDR reden wollen? Die Fahne steht da übrigens weil sie zur Auswahl stand und ich in diesem Land geboren wurde. Genau so wie ich es auch jedem erzähle, einfach weil ich Freude daran habe, anschließend erklärt zu bekommen wo ich gewohnt habe und wie wir wir gelebt haben.
Sehr witzig finde ich ja die Schlußfolgerung, nachdem man nicht beweisen kann das es die Regierung kreiert hat, zu behaupten sie habe es gefördert. Und wenn das nicht haltbar ist kann man sich immer noch damit heraus reden wie gut sie lügen konnten!
Gruß Jecko Klausowitsch, der wohl das Privileg hat Promillebereiche in der Mehrheit zu erleben
Aber du streitest nicht ernsthaft ab, dass sich in der DDR ein eigenes Deutsch entwickelt hat und dass es typische Worte gab, die sonst kein deutschsprachiges Land benutzt hat? Oder gab es woanders zum Beispiel den Begriff "Kaderabteilung"? So gab es viele Begriffe, die DDR-typisch waren und ganz bestimmt nicht vom einfachen Volk kreiert wurden oder Dialekt waren. Es ist dir vielleicht nicht so aufgefallen - aber es war so.

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Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#49 Beitrag von jecko klausowitsch » Freitag 25. April 2014, 10:27

Bin ich der einzige der auch die Beiträge von anderen liest? Da wird ernsthaft behauptet, die DDR hätte mit Hilfe von Fernsehen und Rundfunk Schindluder mit dem Dialekt betrieben! Wenn das Stimmen würde, hätten hier in Thüringen alle Bayern 3 gesprochen.
Tja liebe Sonnenblume, Kaderleiter nur in der DDR! Komisch das es auch nur in der DDR Volkseigene Betriebe gab. Da brauch ich doch niemandem Schindluder zu unterstellen, um zu erkennen das sich Sprachen in geschlossenen Systemen ganz eigen entwickeln.
Im Handwerk hat man das früher sehr gut beobachten können.
Gruß Jecko Klausowitsch, der Jensinsky bittet ihn zu ignorieren.

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Deutschland

Re: Südost-Ukraine: Angst vor russischem Einmarsch

#50 Beitrag von mbert » Freitag 25. April 2014, 10:35

Meine Güte, könnte Ihr BITTE mal herunterkommen?

Ich habe langsam wirklich keine Lust mehr, zu erleben, dass hier bei jedem Dissens gleich latent oder offen gegiftet wird. Nur mal für die, die Jecko noch nicht kennen - er ist schon sehr lange hier Mitglied, wenn er auch wenig schreibt. Und, Jecko, Du darfst auch ruhig ein wenig großzügiger sein. Es ist schlimm genug, dass wir hier in der letzten Zeit so viele Trolls hatten und haben, das darf aber nun wirklich nicht dazu führen, dass die Alteingesessenen übereinander herfallen (oder alternativ: anfangen einander zu ignorieren), weil sie Dinge unterschiedlich sehen.

Gruß, mbert, der hier mal Jecko imitiert und gern sehen würde, welche Argumente die Diskutanten hier für ihre Themen zu bieten haben...
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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