Allgemeines DiskussionsforumSaakaschwili wird Poroschenko-Berater

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#26 Beitrag von Sonnenblume » Montag 16. Februar 2015, 00:33

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Sehen wir,wer kommt - und wer wie geht! Das gilt!
Ich rate mal, wie es ausgeht. Ein paar nette Leute werden dir nach totos einführenden Worten wahrscheinlich zeigen, wo bei Mikola der Hammer hängt. Aber du musst dir keine Gedanken machen, sie haben keine Hoheitsabzeichen, also sind sie gar nicht da.

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#27 Beitrag von Malcolmix » Montag 16. Februar 2015, 00:36

toto66 hat geschrieben:na dann, hop hop, starte die Reise. Ich bin da ab morgen... wird eh wieder nix ausser heisser Luft und leerer Verssprechen.

Apropos Fussball,Uwe: ich hab Karten für Dienstag..^^
mbert wird wohl hoffen, daß Donezk nicht so viele Tore kassiert wie sein Lieblingsverein (wenn ich mich richtig entsinne) am Samstag. Im Moment verdaut er noch die Überdosis aus der Allianz-Arena:

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#28 Beitrag von toto66 » Montag 16. Februar 2015, 00:37

naja, auf einen Donezker Sieg wage ich nicht zu hoffen. Sie sollen sich gut verkaufen, dann isses okay.

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#29 Beitrag von mbert » Montag 16. Februar 2015, 09:12

Malcolmix hat geschrieben:mbert wird wohl hoffen, daß Donezk nicht so viele Tore kassiert wie sein Lieblingsverein (wenn ich mich richtig entsinne) am Samstag. Im Moment verdaut er noch die Überdosis aus der Allianz-Arena:
Naja, Lieblingsverein nicht gerade. Ich mag alle Nord-Clubs, und da bin ich eher undogmatisch. St. Pauli zu allererst, dann kommen die anderen.

Aber in Deutschland interessiert mich im Fußball vor allem eines: dass der %$§&-FCB bitte auf die Eier bekommen soll. Insofern war letzter Samstag nicht undedingt optimal [smilie=kosak_2]
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#30 Beitrag von Emilsenkel » Montag 16. Februar 2015, 09:31

Liebe Boardteilnehmer,

ich halte Saakaschwilli für eine eher unglückliche Wahl. Dies insbesondere aufgrund seiner Vergangenheit. Die Katze lässt das mausen nicht, sagt man doch.

Aus Gesprächen mit einigen Ukrainern (vorallen Leuten aus der Ostukraine) möchte ich kurz meine Sicht der Dinge darlegen:

1. Die jungen und vorallen die höher gebildeten Ukrainer waren meistens alle schon einmal in Westeuropa. Oder zumindest kennen sie jemanden der dort schon einmal war. Sie sehen wie es in Westeuropa aussieht. Die Strassen, die Häuser und der Wohlstand der dort herrscht.
2. Russland ist nicht weit von der Ostukraine weg. Sie sehen also auch wie es in Russland aussieht.
3. Dann sehen sie: In Russland sieht es ja genauso aus wie bei uns.
4. Das heisst also: Der Status Quo ist Russland, das Ziel ist Westeuropa. Wenigstens ein bisschen.

Ich habe schon oft bei Feiern die Erfahrung gemacht. Da heisst es dann: Wir haben den Krieg gewonnen, wir haben Euch Deutschen in den Hintern getreten. Das ist natürlich eher spasshaft gemeint. Dann sag ich immer: Das stimmt, aber was nützt es Euch heute. Ihr müsst Euch fragen: Wer hat denn den Frieden gewonnen?

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#31 Beitrag von Maniac » Montag 16. Februar 2015, 10:51

Emilsenkel hat geschrieben:Liebe Boardteilnehmer,

ich halte Saakaschwilli für eine eher unglückliche Wahl. Dies insbesondere aufgrund seiner Vergangenheit. Die Katze lässt das mausen nicht, sagt man doch.

Aus Gesprächen mit einigen Ukrainern (vorallen Leuten aus der Ostukrainer) möchte ich kurz meine Sicht der Dinge darlegen:

1. Die jungen und vorallen die höher gebildeten Ukrainer waren meistens alle schon einmal in Westeuropa. Oder zumindest kennen sie jemanden der dort schon einmal war. Sie sehen wie es in Westeuropa aussieht. Die Strassen, die Häuser und der Wohlstand der dort herrscht.
Also wenn ich meine Frau und Ihre Verwandschaft nehme,
Da haben ca. 70% incl. Freunde in Europa/Kanada gearbeitet!
10% ist nach Russland als Arbeiter gegangen!
Hier sollte man auch geographie und leute nicht vergessen!
Die Ukrainer die aus dem Westen sind gehen mehr im Westen arbeiten,
Die aus dem Osten mehr nach Russland, so meine Frau!
Mag ja auch die nähe zur jeweiligen Grenze liegen!

Wenn man jetzt mal russische Foren oder Bekannte spricht, kenne ich viele die nach Europa kommen, wegen Arbeit und Geld verdienen!
Aber alle klagen das das Leben in Deutschland so schwer ist und in Russland einfacher und alles viel besser!

Vielleicht findet jemand für uns eine antwort, warum man so denkt und woher das gefühl kommt!
Meine Frau kann das nicht nachvollziehen! Sie sagt, ok, leben in deutschland ist schwieriger, aber Sie hat es so gewollt!

Aber die Freiheit die Sie hier hat, ist für Sie weit aus viel wichtiger!

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#32 Beitrag von Emilsenkel » Montag 16. Februar 2015, 11:05

Maniac hat geschrieben:
Emilsenkel hat geschrieben:Liebe Boardteilnehmer,

ich halte Saakaschwilli für eine eher unglückliche Wahl. Dies insbesondere aufgrund seiner Vergangenheit. Die Katze lässt das mausen nicht, sagt man doch.

Aus Gesprächen mit einigen Ukrainern (vorallen Leuten aus der Ostukrainer) möchte ich kurz meine Sicht der Dinge darlegen:

1. Die jungen und vorallen die höher gebildeten Ukrainer waren meistens alle schon einmal in Westeuropa. Oder zumindest kennen sie jemanden der dort schon einmal war. Sie sehen wie es in Westeuropa aussieht. Die Strassen, die Häuser und der Wohlstand der dort herrscht.
Also wenn ich meine Frau und Ihre Verwandschaft nehme,
Da haben ca. 70% incl. Freunde in Europa/Kanada gearbeitet!
10% ist nach Russland als Arbeiter gegangen!
Hier sollte man auch geographie und leute nicht vergessen!
Die Ukrainer die aus dem Westen sind gehen mehr im Westen arbeiten,
Die aus dem Osten mehr nach Russland, so meine Frau!
Mag ja auch die nähe zur jeweiligen Grenze liegen!

Wenn man jetzt mal russische Foren oder Bekannte spricht, kenne ich viele die nach Europa kommen, wegen Arbeit und Geld verdienen!
Aber alle klagen das das Leben in Deutschland so schwer ist und in Russland einfacher und alles viel besser!

Vielleicht findet jemand für uns eine antwort, warum man so denkt und woher das gefühl kommt!
Meine Frau kann das nicht nachvollziehen! Sie sagt, ok, leben in deutschland ist schwieriger, aber Sie hat es so gewollt!

Aber die Freiheit die Sie hier hat, ist für Sie weit aus viel wichtiger!
Ich spreche von denen, die nicht nach Deutschland / Westeuropa oder Russland zum arbeiten immigrieren wollen. Ich spreche von denen, die in der Ukraine bleiben wollen und von daher eine klare Vorstellung davon haben, in welche Richtung die Ukraine sich entwickeln soll. Und Russland fällt dabei sozusagen als Vorbild aus.

Grüße

Emilsenkel

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#33 Beitrag von Maniac » Montag 16. Februar 2015, 13:38

Soweit sind wir beide nicht weg!

Berücksichtige mal die Saison Arbeiter die nach Europa oder Russland fahren!
Die ihr Geld entsprechend im Ausland verdienen und in der Heimat ausgeben!

Der Wunsch den gleichen Standard zu erreichen!
Schöne Haus, schöne Küche, etc., ich denke da ist Deutschland und Europa noch Jahrzehnte voraus!

Ich kann nur meine Frau zitieren die sagt im denken und im handeln,
Im täglichen Leben, liegen 50 Jahre zwischen der Ukraine und Deutschland!

Sieh sagt immer mit 40 bin ich eine alte Frau die an die Rente denken muss in der Ukraine,
In Deutschland beginnt mit 40 erst das Leben!

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Emilsenkel
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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#34 Beitrag von Emilsenkel » Montag 16. Februar 2015, 14:45

Naja, kann man es den Leute verdenken?

Kann man es ihnen verdenken, wenn sie auch etwas vom Wohlstandskuchen abhaben wollen? Wenn sie sehen, wir rackern und rackern und doch kommen wir zu nichts?

Und seien wir doch mal ehrlich die meisten Ukrainer die in Europa oder Russland arbeiten, werden dort doch nur für niedere und relativ schlecht bezahlte Tätigkeiten eingesetzt. Freund von mir ist Pole. Seine Eltern haben in Ost-Polen große Obstplantagen. Der sagt: Wir nehmen inzwischen keine Polen mehr als Arbeiter. Wir nehmen Weissrussen und Ukrainer..Die sind viel billiger und wenn einer nicht spurt, dann fliegt er raus. Der nächste wartet bereits.

Hier bei uns ist ein relativ großes Schlachthaus. Ca. 500 Leute arbeiten hier. Inzwischen sehe ich immer weniger PL Kennzeichen, dafür aber immer mehr UA Kennzeichen hier rumfahren. Die armen Schweine werden dann in Baracken oder Gemeinschaftswohnungen zusammengefercht, die meistens auch noch dem Unternehmen gehören und für das sie ne ordentliche Miete abdrücken müssen.

Wenn wir es weiter zulassen, daß meist gebildete Leute aus der UA abhaun um in Russland oder Westeuropa irgendwelche niederen Arbeiten zu verrichten, dann hat die Ukraine wirklich keine Chance mehr.

Ja Deutschland und West-Europa sind Jahrzehnte voraus. Und ob die Ukraine je den gleichen Lebensstandard wie wir erreichen, das wage ich zu bezweifeln. Aber wenn es wenigstens die Hälfte dessen ist, dann wäre das schon ein großer Erfolg. Und meiner Meinung nach geht das nicht, wenn die Ukraine weiter der Vasall Russlands bleibt. Denn der Lebensstandard in Russland ist dem in Westeuropa auch um Jahrzehnte hinterher. Klar gibt es in Russland die Glitzermetropolen. Aber fahrt dort mal aufs Land oder in kleinere Städte, dann siehts doch dort nicht viel besser aus als in vergleichbaren Städten in der Ukraine. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe das Land Ukraine und es soll auch überhaupt nicht abfällig wirken. Aber die Ukrainer haben ein besseres Leben verdient - und zwar in ihrem Land und durch Arbeit in ihrem Land. Denn dafür gehen sie studieren, denn dafür sind die Leute auf dem Maidan demonstrieren und sterben gegangen und dafür fallen jetzt auch ihre Söhne. Und dafür sterben jetzt unschuldige Kinder und Frauen massenhaft. Meiner Meinung nach deshalb, weil EIN Land es nicht will, dass es den Nachbarn besser geht und weil irgendwelche Oligarchen-Schweine weiterhin ihre 20 m Yachten fahren wollen.



Maniac hat geschrieben:Soweit sind wir beide nicht weg!

Berücksichtige mal die Saison Arbeiter die nach Europa oder Russland fahren!
Die ihr Geld entsprechend im Ausland verdienen und in der Heimat ausgeben!

Der Wunsch den gleichen Standard zu erreichen!
Schöne Haus, schöne Küche, etc
., ich denke da ist Deutschland und Europa noch Jahrzehnte voraus!

Ich kann nur meine Frau zitieren die sagt im denken und im handeln,
Im täglichen Leben, liegen 50 Jahre zwischen der Ukraine und Deutschland!

Sieh sagt immer mit 40 bin ich eine alte Frau die an die Rente denken muss in der Ukraine,
In Deutschland beginnt mit 40 erst das Leben!

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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#35 Beitrag von gunny » Montag 16. Februar 2015, 16:29

paracelsus hat geschrieben:Beraterposten für Saakaschwili in der Ukraine
Die Rosenrevolution wurde zum Vorbild für friedliche Revolutionen in Osteuropa und Zentralasien. Während der Orange Revolution in der Ukraine im November 2004 schwenkten Anhänger des Präsidentschaftskandidaten Juschtschenko georgische Fahnen und Juschtschenko begrüßte die Menge mit einer roten Rose. Der Vorsitzende des georgischen Parlamentsausschusses für Verteidigung und Sicherheit, Targamadse wurde von ukrainischen Oppositionsführern über Techniken des gewaltfreien Widerstandes befragt. Später beriet er während der Tulpenrevolution 2005 Anführer der kirgisischen Opposition.

Es heißt, nach der Rosenrevolution habe in Georgien eine neue Ära begonnen. Während der Westen sie als einen Schritt zu mehr Demokratie in Transkaukasien betrachtet, vertreten andere, darunter Schewardnadse und verschiedene russische Politiker, die Auffassung, es habe sich um einen Putsch "Made in America" gehandelt. Sie betonen dabei die Rolle des von George Soros gegründeten Open Society Institute, das die georgische Opposition finanziert habe.

Tatsächlich hat Georgiens Regierung unter Saakaschwili seit 2004 verschiedene Reformen in Angriff genommen und scharfe Maßnahmen gegen die Korruption ergriffen.

In der Regierung zeigen sich zwei Jahre nach der Rosenrevolution Zeichen einer Wiederkehr der alten Clanwirtschaft. Georgische Reformer, die vom Präsidenten aus dem Ausland in die Regierung geholt wurden, um moderne politische Konzepte durchzusetzen, sind inzwischen kaltgestellt worden.



Das heißt:

Saakaschwili hat nicht nur Erfahrung in der Durchsetzung friedlicher Revolutionen und in der anschliessenden Bekämpfung von Korruption und Misswirtschaft.
Wertvoll sind auch seine Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit dem ultranationalistischen und neoimperialen Machtgehabe Russlands - welches jedes zarte Pflänzchen von Demokratie an seiner Aussengrenze erdrücken möchte.

Die Versuche der Putinisten, Duginisten und von russischen Präfaschisten Saakaschwili mit Dreck zu beschmeissen zeigen das er der richtige Mann
für den beraterposten in der Ukraine ist.

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Anuleb
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Re: Saakaschwili wird Poroschenko-Berater

#36 Beitrag von Anuleb » Montag 16. Februar 2015, 20:15

Richtig, und genau deshalb halte ich den Saakaschwili für eine sehr gute Wahl.

Überhaupt wäre die Ukraine gut beraten, in Sachen Reformen einen Blick auf Georgien zu werfen. Schliesslich habe beide Staaten eine ähnliche Vergangenheit. Nur Georgien hat trotz der russischen Provokationen und eines kurzen törichterweise ausgelösten Krieges gegen Russland das Land umgestalten können. Die Rezepte von damals, Transparenz, Stärkung der Presse, Konsequente Gesetze nebst Umsetzung derselben durch die Justiz, sollten eigentlich auch in der Ukraine ziehen. Nur sollte man keine Wunder erwarten, schliesslich verfügt die Ukraine über eine wesentliche grössere Bevölkerung. Die georgische Bevölkerung ist im gegensatz dazu ja schon ziemlich überschaubar, wodurch sich Reformen wesentlich leichter durchsetzen lassen.

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