Ukrainische Nationale NachrichtenagenturSBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

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Sonnenblume
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Re: SBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

#51 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. Oktober 2014, 11:40

cronos hat geschrieben: Fließbandarbeit im Kapitalismus ist ebenso unmenschlich wie im Kommunismus, aber es ist ein großer Unterschied, ob nach dem Ende der Arbeit ein soziales Kollektiv wartet, oder der Einzelne mit der Bewältigung der Lebensaufgaben alleine gelassen wird.)
Soziales Kollektiv - was für eine Verniedlichung von Einmischung in jede Lebensphase des Individuums.
Such dir doch dein soziales Kollektiv (vielleicht mit Feindflieger) aber lass die anderen leben, wie sie leben wollen. Dass sie dein "soziales Kollektiv" nicht mehr wollen, haben z. Bsp. die Deutschen 1989 gezeigt. Aber wahrscheinlich war das für dich eine der größten Katastrophen des 20 Jahrhunderts.

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cronos
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Re: SBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

#52 Beitrag von cronos » Dienstag 14. Oktober 2014, 11:42

toto66 hat geschrieben:Tja Cronos, ohne User wie dich wäre das Forum sicher in seiner Thematik wesentlich breiter und man müsste sich weniger mit Russland beschäftigen.

Und, die Ukraine müsste ein Land ohne Korruption sein ? Ein schöner Traum, den nicht nur die Ukrainer sondern eben auch die Russen träumen dürfen.2013 liegt die Ukraine im Korruptionsindex auf Platz 144, gemeinsam mit Papua-Neuguinea und dem Iran. Die RF ist um sagenhafte 17 Plätze besser notiert, gemeinsam mit Pakistan und dem Libanon. In jenem Umfeld zwischen RF und Ukraine findest du all jene postsowjetischen Staaten mit Ausnahme des Baltikums, egal ob Weissrussland, Aserbaidschan oder sonstwas.
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Vielleicht doch ein gesellschaftlich-politisches,postsowjetisches Erbe ? Oder ein unvermeidlicher begleitzustand in oligarchischen Systemen ohne funktionierende Rechtsstaatsorgane in all jenen Ländern ?
Zu erwarten das sich die Ukraine innerhalb von 6 Monaten in jenem Bereich grundlegend ändert ist entweder naiv oder die ständig wiederholten Vorhaltungen sind einfach nur böswillig.
Zu deinen ständig wiederholten Forderungen nach Enteignung von Oligarchen: bemerkenswerterweise haben solche wie Kurchenko, die wegen strafrechtlicher Ermittlungen aus der Ukraine geflohen sind in Russland oder auf der von Russland annektierten krim sofort neue Spielfelder gefunden. In vielen Bereichen würde eine Enteignung ukrainischer Oligarchen auch russische Superreiche treffen. Ob das Putins Clique gefallen würde ? Es steckt viel Geld Kreml-gesteuerter oder dem Kreml gern behilflicher Oligarchen in ukrainischen Unternehmungen, zB in der Stahlindustrie.
Der mysteriöse Oligarch im Dienst des Kremls
Konstantin Malofejew ist ein millionenschwerer Oligarch. Verbindungen zu Putin hat er angeblich keine. Doch alle Spuren des strenggläubigen 39-Jährigen führen zu den Separatisten in der Ostukraine.
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"Heute sprechen wir ohne meinen PR-Berater, denn ich habe keinen mehr. Er arbeitet jetzt als Premierminister der Volksrepublik Donezk", sagt er zu Beginn des Gesprächs.
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Politisch haben viele – aber nicht alle – der alten Oligarchen zwar an Einfluss verloren, und Putin forderte von ihnen Zurückhaltung im Gegenzug dafür, dass er ihre Geschäfte nicht störte oder weiter förderte. Dafür ist aber eine neue Oligarchen-Kaste entstanden aus Vertrauten des Präsidenten, vor allem aus dem früheren KGB. Männer wie Putins Datschen-Nachbar Juri Kowaltschuk, sein Freund Gennadi Timtschenko, sein Judo-Partner Boris Rotenberg und zahlreiche andere wurden von mittelmäßigen Geschäftsleuten zu einflussreichen Magnaten mit gigantischen Vermögen, die heute über Russlands Schicksal bestimmen.
De facto ist die Zahl der Oligarchen unter Putin gestiegen, und die „Aufsteiger“ in den elitären Zirkeln aus den Geheimdienste haben den „Alteingesessenen“ in Sachen politischer Einfluss beerbt; die Clans bzw. ihre Anführer bilden heute eine Art modernes Politbüro und sind an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Kritiker klagen zudem, dass viele Firmen formell zwar in staatlichem Besitz sind, tatsächlich aber von Männern aus Putins Umfeld wie seinen früherer Vorzimmer-Chef Igor Setschin kontrolliert werden, und die Gewinne de facto privatisiert werden – etwa über Verträge mit dubiosen Mittlerfirmen oder durch den Verkauf von Rohstoffen zu verbilligten Preisen.
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Seine Milliardenerlöse aus dem Verkauf seines Öl- und Aluminiumimperiums investierte Abramowitsch in den Stahlsektor: mit 41% beteiligte sich die Millhouse Holding von Abramowitsch und Partnern an der Euras-Holding von Abramow. Damit kontrollieren sie eines der größten vertikal-integrierten Montanunternehmen in Russland Russische Beobachter mutmaßen, dass der Einstieg ein Teil eines Deals war. Abramowitsch erhält einen sehr guten Preis für seinen Ölkonzern vom staatlich kontrollierten Gasprom-Konzern. Im Gegenzug investiert er in die Stahlindustrie, einen strategisch wichtigen Sektor, den der Kreml wieder unter seine Kontrolle bringen will.
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m August 2008 verhandelte der Euras Stahlkonzern noch über die Übernahme eines grossen ukrainischen Stahlkomplexes, womit Abramowitsch dann den 5. grössten Stahlkonzern der Welt kontrolliert hätte. Doch es kam anders.
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Mir persönlich ist es auch egal ob es Oligarchen in der Wirtschaft gibt. Ich habe auch Zweifel ob ihre Unternehmungen in des Staates Hand besser aufgehoben wären. Rechtsstaatlichkeit, politische Hygiene und fairer, freier Wettbewerb können und müssen ihre Macht beschneiden.

P.S.: Cronos, auch in der Ukraine ist ein Gericht für ein Parteienverbot zuständig. Red oder schreib nicht solchen Mist.
Warum, denkst du, zieht sich die Geschichte schon Monate hin ?
Und wieder hast Du Dich ausschließlich mit Russland beschäfftigt. !!!

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Re: SBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

#53 Beitrag von toto66 » Dienstag 14. Oktober 2014, 11:47

das würde ich nun allerdings wieder selektive Wahrnehmung nennen, ich finde schon das es sich im wesentlichen mit der Ukraine beschäftigt.
Ist ja nun nicht mein Verschulden wenn es da so viele russische "Mitspieler" gibt.
Einen längeren Artikel zu zitieren um nur einen Satz dazu zu hinterlassen und auf Inhalte null einzugehen ist nun auch nicht gerade eine Glanzleistung.
Die Frage was Putins Oligarchen dazu sagen würden wenn ihre Milliarden in der UA verstaatlicht würden beantwortest du auch nicht....

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Re: SBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

#54 Beitrag von telzer » Dienstag 14. Oktober 2014, 12:30

cronos hat geschrieben:
telzer hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Buchstäblich JEDES Thema mutiert irgendwann in die Richtung: böses Russland, Krieg Russlands gegen die Ukraine, Propaganda Russlands usw.
Liegt eindeutig nur an den Trollen , ich zähle sie auch dazu . Die finden immer einen Weg um auch wirklich jedes Thema in die "richtige Richtung" zu lenken . Und dann sich beschweren wenn darauf reagiert wird [smilie=dash2.gif]

Und [smilie=ukr_prapor]
Blösinn ,genau DAS machst gerade DU IMMER.
Ich ?
Seit 2009 gibt es dieses Forum (ukraine-nachrichten) , ich bin seit 2010 dabei , durch Zufall hier reingeraten , nie bereut :-D
(d.h. ca. 70.000 Beiträge | Admin ich glaube das kommt hin | die sich in erster Linie mit der Ukraine und dem Drumherum befassen)
Dann kam der Maidan Ende 2013 , noch relativ ruhig , aber dann .
Die Ukraine erdreistet sich eine ATO gegen , unrechtmäßig mit scheinheiligem Referendum okkupierte Gebiete ,
durchzuführen , das schlägt hohe Wellen .
Und Trolle überschwemmen mit ihrem "Hass" dieses Forum .... wir sind mittlerweile wohl bei fast 84.000 Posts ,
na Bravo [smilie=dash2.gif]
Und , auch wenn einige nicht auf Winkelemente stehen [smilie=cool_ukr] (Auch ich vermisse den EU Banner , dafür könnte der russische entfallen oder zumindest könnte man ihm das breite Grinsen abgewöhnen )

Und cronos , halten sie die Klappe (der dritte Affe)
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: SBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

#55 Beitrag von toto66 » Dienstag 14. Oktober 2014, 12:48

Sonnenblume hat geschrieben:
cronos hat geschrieben: Fließbandarbeit im Kapitalismus ist ebenso unmenschlich wie im Kommunismus, aber es ist ein großer Unterschied, ob nach dem Ende der Arbeit ein soziales Kollektiv wartet, oder der Einzelne mit der Bewältigung der Lebensaufgaben alleine gelassen wird.)
Soziales Kollektiv - was für eine Verniedlichung von Einmischung in jede Lebensphase des Individuums.
Such dir doch dein soziales Kollektiv (vielleicht mit Feindflieger) aber lass die anderen leben, wie sie leben wollen. Dass sie dein "soziales Kollektiv" nicht mehr wollen, haben z. Bsp. die Deutschen 1989 gezeigt. Aber wahrscheinlich war das für dich eine der größten Katastrophen des 20 Jahrhunderts.
Ich hatte vor einigen Wochen die Gelegenheit mir "Fliessbandarbeit" bei Audi in Ingolstadt anzuschauen.
Ich fand das nicht unmenschlich und vor allem ausserordentlich gut bezahlt.
Ich glaub das da die allermeisten mit der Bewältigung ihrer Lebensaufgaben ganz gut zurecht kommen. Menschen, das hat das Experiment des real existierenden Sozialismus mit seinem Scheitern gezeigt, sind zuallererst mal Individuen und kein Kollektiv.

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Re: SBU und Justizministerium trachten nach Verbot der KPU – Nalywaitschenko - UI

#56 Beitrag von toto66 » Freitag 17. Oktober 2014, 18:59

„Donezker Volksrepublik“ schließt Kommunisten von der Wahl aus

Die Wahlkommission der von Kiew abtrünnigen Donezker Volksrepublik im Osten der Ukraine hat der Kommunistischen Partei Zulassung zu der für den 2. November geplanten Parlamentswahl verweigert.
Kommissionschef Roman Ljagin begründete am Freitag die Entscheidung unter anderem damit, dass alle Kandidaten der KP falsche Angaben vorgelegt hätten. Zu den Parlamentswahlen in der international nicht anerkannten DVR sind nur zwei Parteien zugelassen: „Donezkaja Respublika“ und „Swobodny Donbass“.

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Cronos, aber nun mach mal deinen Einfluss da geltend, so geht das ja nicht..... immer diese sch.. Faschisten.

Und nun nur noch 2 Parteien, ich sagte ja, das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera.

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