Allgemeines Diskussionsforum | Schmiergeldzahlungen in Bussen

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freedom
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Schmiergeldzahlungen in Bussen

#1 Beitragvon freedom » Sonntag 31. Oktober 2010, 18:41

Handrij hat geschrieben: ...Btw. es bietet sich immer an wenigstens einen Fünfer für die Grenzbeamten in Reserve zu halten ;)...

Auch wenn es nicht gern gern gehört wird, für die Besoldung der Grenzbeamten ist der Staatspräsident zuständig, nicht die Fahrgäste. Keine Bestechung, bitte! NONO
Ich verstehe zwar den Hinweis des lieben Friedens willen, doch sowohl das Geben als auch das Nehmen von Bestechungsgeld stellen Verstöße gegen das ukrainische Strafgesetzbuch dar. Genauso wie ich die Gesetze der Ukraine achte, erwarte ich, dass Staatsbedienstete mein Leben und mein Eigentum achten, wie es in der ukrainischen Verfassung verankert ist.

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freedom
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#2 Beitragvon freedom » Donnerstag 18. November 2010, 17:17

Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad). ... Zug und Flugzeug sind in jedem Fall bequemer, doch dazu vielleicht später mehr ...

Das "später" beginnt am kommenden Montag, wenn Nachtfahrten für Busse verboten sind. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Ich hoffe, mich diesbezüglich zu irren und bitte um Erläuterungen von Insidern. Danke!

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Tilko
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#3 Beitragvon Tilko » Donnerstag 18. November 2010, 22:58

Ich bin schon oft mit dem Bus in die Ukraine gefahren meistens im Winter. Das Nachtfahrverbot hätte nicht ein einziges mal die Fernreise-Busse betroffen da diese sehr früh am Morgen an der ukrainischen Grenze eintreffen das heist Sie fahren am Tag durch die Ukraine und kommen zwischen 16.00 Uhr und 21.00 Uhr in Kiev an. Zurück nach Deutschland starten die meisten Busse zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr und sind am späten Nachmittag oder Abend an der Grenze.

Wo betrifft das Nachtfahrverbot die Fernreisen? Warscheinlich nur die Reisenden die weiter nach Osten wollen oder Richtung Krim. Aber die haben die Alternative weiter mit dem Zug zu fahren. Also alles halb so schlimm, im übrigen werden die Flugpreise langsam immer interessanter.

Gruß Tilko

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lev
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#4 Beitragvon lev » Montag 21. Februar 2011, 15:23

Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad).

Das ist relativ, denn wenn ein PKW mit vier Personen besetzt ist, kostet dies nicht halb soviel wie mit dem Bus. Ab der dritten Person rechnet sich der PKW.
Beispiel: Berlin - Kiev - Berlin
Bus: Person 145 € x 4 = 580 €
PKW: 240 L Benzin x ( 1,10 €/L Durchschnitt ) = 264 €

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howerla
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#5 Beitragvon howerla » Freitag 11. März 2011, 22:38

to > Handrij:

"einen Fünfer für die Grenzbeamten in Reserve zu halten"

was für Unsinn und Schande. Es gibt immer noch Leute, die so was mitmachen und damit selbst der Korruption "ja" sagen. Diese Bestechungsgelder erpressen, anders kann man es nicht nennen, die Busfahrer selbst. Zehn Minuten vor der Ankunft zur Grenze teilt Fahrer selbst den Insassen mit, "-so liebe Leute, wir sind gleich an der Ukrainischen Grenze. Welchen Übergang wollen sie? schnelleren oder langsameren?- fragt er.
("langsamer"- bedeutet soviel, wenn man eigenes Gepäck eventuell aus dem Kofferraum rausnehmen und in die Halle zur Kontrolle bringen müsste oder auch nicht.)".

Mit dieser Ansage wird den Leuten Angst angejagt, die schon ohnehin ca.16 Stunden fahren und sich sehr freuen würden, wenn es schneller gehen würde. Aber an der Grenzübergang ist ja klar nicht nur ein einziges Reisebus. Es werden alle Reihe nach abgefertigt.
Es gibt gesetztlich festgelegte Zeitrahmen für die Kontrolle von verschiedenen Verkehrsmitteln,
für Reisebusse beträgt diese maximal ca.2,5 Stunden.

Ich zahle NIE das Geld den Fahrern an der Grenze, weil ich weiss, dass in Deutschland so was nicht gehen würde, und der Zollbeamte würde schon heute nicht mehr da arbeiten.

Damit appelliere ich an alle Deutschen und Ukrainer, die die Ukrainische Grenze überqueren,
NIE in irgendeiner Weise Schmiergeld an die Fahrer zu zahlen!! Die Grenze werdet Ihr sowieso passieren.

[smilie=ukr_prapor] [smilie=rasom]

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howerla
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#6 Beitragvon howerla » Freitag 11. März 2011, 23:29

und noch zu den Reisebuss-Unternehmen, bei denen diese Schmiergeldangewohnheit noch fest sitzt:



  • Kyj Hrand
  • Kraft Reisen
  • ExspressA
  • Ewroklub....

habt Ihr vielleicht auch das wo anders erlebt, dann vervollständigt die Liste weiter...

Ihr habt Ticket gekauft, von A bis B.
Mehr ausser Ihrem Reisepass brauchen Sie an der Ukrainischen Grenze im Normalfall nicht vorzulegen oder einzuzahlen.

Nur wir, normale Leute können diese "Sovjetische Gewohnheiten" ändern.

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freedom
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#7 Beitragvon freedom » Samstag 12. März 2011, 15:08

howerla hat geschrieben:...Nur wir, normale Leute können diese "Sovjetische Gewohnheiten" ändern.

Zwei Dinge möchte ich hierzu anmerken:
1) Ob es rein "Sovjetische Gewohnheiten" sind, kann man nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, da nicht alle UkrainerInnen Engel sind. Auf alle Fälle bekräftigt die ukrainische Staatsführung ihren Willen zur EU-Mitgliedschaft permanent aufs Neueste. Deshalb dürften Ukraine-Reisende einen annnähernden Standard zu EU-Gesetzen und deren Rechtsauslegung erwarten.
2) Nicht nur Normalbürger ohne besondere staatliche Verpflichtungen können förderlich einwirken. Es gibt in jedem EU-Land Behörden und Einrichtungen, die mit der Pflege zwischenstaatlicher Beziehungen beauftragt sind. Wir, d. h. jeder Deutsche, können uns beispielsweise an das Auswärtige Amt in Berlin wenden, zu intervenieren. Wenn also die Demokratie in der Ukraine große Fortschritte macht, wie von Herrn Dr. Guido Westerwelle kürzlich bei seiner Ukraine-Visite verkündet, müssten Grenzbestechungen nun endlich der Vergangenheit angehören.

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Tilko
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#8 Beitragvon Tilko » Montag 14. März 2011, 20:41

howerla hat geschrieben:und noch zu den Reisebuss-Unternehmen, bei denen diese Schmiergeldangewohnheit noch fest sitzt:



  • Kyj Hrand
  • Kraft Reisen
  • ExspressA
  • Ewroklub....

habt Ihr vielleicht auch das wo anders erlebt, dann vervollständigt die Liste weiter...

Ihr habt Ticket gekauft, von A bis B.
Mehr ausser Ihrem Reisepass brauchen Sie an der Ukrainischen Grenze im Normalfall nicht vorzulegen oder einzuzahlen.

Nur wir, normale Leute können diese "Sovjetische Gewohnheiten" ändern.


Hi howerla,

zu Ewroklub/Euroclub darf ich dich verbessern, zumindest auf der Route auf der wir immer fahren. Wir haben die letzten 4 Jahre nichts mehr bezahlt, die Busfahrer haben nicht mal versucht das Geld ein zu sammeln. Es kann durchaus sein das es auf den anderen Routen von Euroclub noch üblich ist, aber auf der Strecke Rostock-Kiev hab ich das die letzten Jahre nicht mehr erlebt.

Bei Kyj Gand und Kraft Reisen kann ich dich bestätigen und deiner Liste noch Redraytrans hinzufügen.

Gruß Tilko

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#9 Beitragvon Optimist » Montag 14. März 2011, 21:59

Werde das dumme Gefühl nicht los, dass sich einige Busfahrer mit dem Schmiergeld ihr Gehalt aufbessern. Denn es ist sowieso hirnrissig zu glauben, dass man an der Grenze schneller abgefertigt wird im Bus, wenn man Schmiergeld bezahlt, die Polen zum Beispiel könnten auch eine grünliche Kontrolle durchführen. Bei der Schmiergeldübergabe ist kein Reisender dabei, oder gibt es Zeugen? Es spielt auch keine Rolle wieviel der Reisenden den Obulus entrichtet. Der Busfahrer hat bei meinen Busreisen nie Geld eingesammelt, es war immer ein Passagier. Später, sollte mal etwas auffliegen, kann man das immer noch als kleines freiwilliges Trinkgeld für den Fahrer bezeichnen. Glaube auch dass ein Busunternehmer etwas Wind machen würde bei den Zollbehörden, weil seine Kundschaft vergrault wird und mit dem Mitbewerber reist.
Aber das ist nur eine Vermutung von mir!

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freedom
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#10 Beitragvon freedom » Mittwoch 16. März 2011, 04:28

Optimist hat geschrieben:Werde das dumme Gefühl nicht los, dass sich einige Busfahrer mit dem Schmiergeld ihr Gehalt aufbessern. Denn es ist sowieso hirnrissig zu glauben, dass man an der Grenze schneller abgefertigt wird im Bus, wenn man Schmiergeld bezahlt, die Polen zum Beispiel könnten auch eine grünliche Kontrolle durchführen. Bei der Schmiergeldübergabe ist kein Reisender dabei, oder gibt es Zeugen? Es spielt auch keine Rolle wieviel der Reisenden den Obulus entrichtet. Der Busfahrer hat bei meinen Busreisen nie Geld eingesammelt, es war immer ein Passagier. Später, sollte mal etwas auffliegen, kann man das immer noch als kleines freiwilliges Trinkgeld für den Fahrer bezeichnen. Glaube auch dass ein Busunternehmer etwas Wind machen würde bei den Zollbehörden, weil seine Kundschaft vergrault wird und mit dem Mitbewerber reist. Aber das ist nur eine Vermutung von mir!

Folgende Erlebnisse: Eine Stunde vor Erreichen der ukrainischen Grenze in Richtung Polen geht ein Passagier durch den Bus und sammelt Geld für die notleidenden Zöllner ein. Der Geldstapel wird in einen Pass der Busfahrer gesteckt und beide Pässe der Busfahrer werden auf die Ablage vor der Windschutzscheibe gelegt. Im Grenzkontrollpunkt betritt der Grepo den Bus und sammelt die Pässe der Reisenden ein. Nachdem der Grepo die bearbeiteten Pässe der Passagiere einem Busfahrer in die Hände gedrückt hat, nimmt er den Geldstapel aus einem Busfahrerpass und stempelt im Bus beide Reisepässe der Busfahrer ab. Eine andere Variante besteht darin, für die notleidenden polnischen Grepos 5€ einzusammeln ohne die Übergabe derart filmreif zu inszenieren sondern einfach nur mit dem Geldstapel den Bus zu verlassen... Und während des Aufenthalts im polnischen Grenzkontrollpunkt, dann 5€ bzw. 50 UAH für die armen UA-Zöllner abzukassieren. Als sich später einmal die Fahrgäste weigerten, für polnische Grepos zu zahlen, durfte das gesamte Gepäck ins polnische Zollhaus mit dem Förderband geschleppt werden. Angeblich würden Passagiere Zigaretten und Alkohol schmuggeln und alles müsse sehr genau geprüft werden! Einer der Fahrgäste äußerte unmissverständlich seinen Missgefallen bezüglich des Abkassierens von Bestechungsgelder und der Schikane. Seit diesem Ereignis gab es bislang nichts mehr bei den polnischen Zöllnern zu beanstanden. Da Reisebusfahrer ständig mit einem Bein im Knast stehen, weil der Job mit unwahrscheinlich vielen Risiken und Abhängigkeiten behaftet ist, würde ich denen pauschal keine Schuld zuschieben.

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howerla
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#11 Beitragvon howerla » Mittwoch 16. März 2011, 20:03

Optimist hat geschrieben:Werde das dumme Gefühl nicht los, dass sich einige Busfahrer mit dem Schmiergeld ihr Gehalt aufbessern. Denn es ist sowieso hirnrissig zu glauben, dass man an der Grenze schneller abgefertigt wird im Bus, wenn man Schmiergeld bezahlt, die Polen zum Beispiel könnten auch eine grünliche Kontrolle durchführen....
Aber das ist nur eine Vermutung von mir!


Die Vermutung ist auch richtig, da das eingenommene Geld wird teilweise von Fahrern einbehalten.


Der Busfahrer hat bei meinen Busreisen nie Geld eingesammelt, es war immer ein Passagier.


also es kommt drauf an, wenn sich kein Passagier meldet, gibt es selten, läuft ganz nerwös der Fahrer selbst durch den Bus und sammelt das Geld. Das habe ich schon selbst erlebt. Ich verstehe diese Leute nicht, die für nichts zu zahlen bereit sind, während in der Stadt, selbst in Kyiw, einer BettlerIn auf der Strasse würden sie wahrscheinlich nichts geben, geschweige 5,-Euro.
Zuletzt geändert von howerla am Mittwoch 16. März 2011, 20:16, insgesamt 1-mal geändert.

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howerla
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#12 Beitragvon howerla » Mittwoch 16. März 2011, 20:08

Tilko hat geschrieben:Hi howerla,

zu Ewroklub/Euroclub darf ich dich verbessern, zumindest auf der Route auf der wir immer fahren. Wir haben die letzten 4 Jahre nichts mehr bezahlt, die Busfahrer haben nicht mal versucht das Geld ein zu sammeln. Es kann durchaus sein das es auf den anderen Routen von Euroclub noch üblich ist, aber auf der Strecke Rostock-Kiev hab ich das die letzten Jahre nicht mehr erlebt.

Bei Kyj Gand und Kraft Reisen kann ich dich bestätigen und deiner Liste noch Redraytrans hinzufügen.

Gruß Tilko


Danke Dir für die Vervollständigung/Korrektur.
Es ist sehr erfreulich, dass bei einigen Unternehmern sich etwas ändert.

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freedom
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#13 Beitragvon freedom » Donnerstag 17. März 2011, 01:54

howerla hat geschrieben:...Es ist sehr erfreulich, dass bei einigen Unternehmern sich etwas ändert.

Das Ende der Wegelagerei in den Reisebussen bei Fahrten von und nach der Ukraine, kann sich für die Bewohner im Lande nur vorteilhaft auswirken, denn jeder normale Mensch geht mit den umgetauschten Hryvnias viel entspannter um, wenn diese Stressmomente der Abzocke mit Sicherheit der Vergangenheit angehören.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#14 Beitragvon freedom » Samstag 21. Mai 2011, 05:43

Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad)...

Das Auswärtige Amt antwortete auf meine Ein- und Ausreisefragen wie folgt:
Zur Frage des fehlenden Ausreisestempels teilte der Leiter der Passabteilung der staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine auf Nachfrage der Deutschen Botschaft in Kiew mit, dass ein Fehlen des Ein- oder Ausreisestempels für spätere Ein- oder Ausreisen unbeachtlich sei, da alle Ein- und Ausreisen an ukrainischen Grenzen auch elektronisch dokumentiert würden. Auch hier (Anm. Wie im Falle des Datenschutzes) empfiehlt sich die Einholung einer rechtsverbindlichen Auskunft von der zuständigen Botschaft der Ukraine in Berlin.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#15 Beitragvon Optimist » Samstag 21. Mai 2011, 23:46

Also besser mehr Kontrolle?

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freedom
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#16 Beitragvon freedom » Sonntag 22. Mai 2011, 01:03

Optimist hat geschrieben:Also besser mehr Kontrolle?

Viel hilft nicht unbedingt viel. Nach meiner Ansicht liegt es an der Qualität der Dienstverrichtungen und nicht an fehlenden Kontrollen. Wobei es durchaus der Fall sein kann, dass ukrainische Grenzübergänge personell unterbesetzt sind und fehlerhaftes Arbeiten dadurch eher auftritt. Jedoch, wenn die Busfahrer ihren Ausreisestempel in den Pass bekommen, Fahrgäste aber nicht, dann stimmt irgendetwas nicht. Da die Aufenthaltsdauer für Ausländer in der Ukraine strengen Vorschriften unterliegt, ist die einzige Beweismöglichkeit für den Betreffenden der Stempel im Reisepass. Angenommen dieser fehlt und der Grenzbeamte hat den Grenzübertritt nicht im Computer vermerkt oder der Computer hat einen schlechten Tag, dann ist der Stress unausweichlich. Zufällige Situationen können auch konstruiert werden, und dass sich die Ukraine über einen Mangel an Menschenrechtsverletzungen und Korruption nicht beklagen kann, dürfte unbestreitbar sein. Bislang war es mir nicht möglich, von der Ukrainischen Botschaft in Berlin ein Dokument zur erhalten, worin meine Ausreise ordnungsgemäß erfolgte. Wer einige Anklagekonstrukte der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine in der vergangenen Zeit etwas näher verfolgt hat, kann deutliche Qualitätsunterschiede zu Rechtsstaaten der Europäischen Union feststellen. Offensichtlich ist es doch zuviel verlangt, meine Befürchtungen möglicher staatlicher Willkür durch ukrainische Grenzbeamte ernst zu nehmen. Chef der Exekutivbehörden in der Ukraine ist der Staatspräsident. Vielleicht könnte ein Wechsel des Staatspräsidenten eine bessere Abfertigung an der Grenze bewirken, oder der jetzige Präsident gibt Ukraine-Reisenden die Möglichkeit des Feedbacks durch eine Hotline und ein Postfach in Kiew. Meine bisherigen Versuche, jemanden bei der Ukrainischen Botschaft in Berlin telefonisch zu erreichen, haben sich als Zeitverschwendung und vergebene Mühe herausgestellt.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#17 Beitragvon freedom » Dienstag 31. Mai 2011, 03:10

[/attachment]
freedom hat geschrieben:... Das Auswärtige Amt antwortete auf meine Ein- und Ausreisefragen wie folgt:
Zur Frage des fehlenden Ausreisestempels teilte der Leiter der Passabteilung der staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine auf Nachfrage der Deutschen Botschaft in Kiew mit, dass ein Fehlen des Ein- oder Ausreisestempels für spätere Ein- oder Ausreisen unbeachtlich sei, da alle Ein- und Ausreisen an ukrainischen Grenzen auch elektronisch dokumentiert würden. Auch hier (Anm. Wie im Falle des Datenschutzes) empfiehlt sich die Einholung einer rechtsverbindlichen Auskunft von der zuständigen Botschaft der Ukraine in Berlin.

Die rechtsverbindliche Auskunft der zuständigen Botschaft der Ukraine in Berlin lautet wie folgt:
Ausreisestempel - Kopie.jpg
Ausreisestempel - Kopie.jpg (625.44 KiB) 4065 mal betrachtet
Ausreisestempel - Kopie.jpg
Ausreisestempel - Kopie.jpg (625.44 KiB) 4065 mal betrachtet

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#18 Beitragvon freedom » Dienstag 31. Mai 2011, 03:27

freedom hat geschrieben:Die rechtsverbindliche Auskunft der zuständigen Botschaft der Ukraine in Berlin lautet wie folgt:

Wer die Webseite der staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine aufsucht Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... wird feststellen, dass hier kein deutsches Wort zu finden ist und die Hausnummer "26" lautet und nicht "30" wie im botschaftlichen Schreiben angegeben. Es sei weiterhin bemerkt, dass mein gestriger Anruf unter der angegebenen Telefonnummer 00380 44 527-64-29 erfolglos endete, weil dort niemand mit deutschen oder englischen Sprachkenntnissen zu erreichen war.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#19 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 31. Mai 2011, 08:38

freedom hat geschrieben:Wer die Webseite der staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine aufsucht Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... wird feststellen, dass hier kein deutsches Wort zu finden ist und die Hausnummer "26" lautet und nicht "30" wie im botschaftlichen Schreiben angegeben. Es sei weiterhin bemerkt, dass mein gestriger Anruf unter der angegebenen Telefonnummer 00380 44 527-64-29 erfolglos endete, weil dort niemand mit deutschen oder englischen Sprachkenntnissen zu erreichen war.

Wenn man etwas von einer ukrainischen Behörde möchte, sollte man entweder selbst Ukrainisch können oder einen der Sprache Kundigen dabei haben. Allein der Anstand gebietet das schon, ganz abgesehen von der Logik.
Ich möchte Sie hier aus einem anderen Beitrag vom heutigen Tag zitieren:"Es gehört einfach zum guten Ton, sich in der Sprache zu üben, die mein freundlich gesinntes Gegenüber spricht."
Wenn Sie in Deutschland bei der Behörde anrufen und auf Ukrainisch eine Frage stellen, werden Sie auch kaum jemanden finden, der Ihnen antworten kann.
Ich möchte nur daran erinnern, dass Sie ein Problem haben und nicht die ukrainische Behörde.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#20 Beitragvon dieter49 » Dienstag 31. Mai 2011, 12:10

Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad).
Dienstleistungen dieser Art werden von mehreren Firmen angeboten, nachfolgende eine kleine Auswahl:
Kraft-Reisen
fahren von Augsburg, Bad Hersfeld, Bayreuth, Berlin, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Eisenach, Erfurt, Essen, Frankfurt, Fulda, Gera, Görlitz, Hamburg, Hannover, Heilbronn, Hof, Jena, Karlsruhe, Kassel, Koblenz, Leipzig, Limburg, Mageburg, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Pforzheim, Regensburg, Siegburg, Stuttgart, Ulm, Würzburg und Zwickau in die Ukraine.
Zielorte sind: Dnepropetrowsk, Donezk, Charkow, Cherson, Chmelnizkij, Kiew, Kirowograd, Kowel, Krasnoperekopsk, Lwiw, Nikolajew, Odessa, Poltawa, Riwne, Sewastopol, Shitomir, Simferopol, Ternopil, Uman und Winnyzja.
Näheres unter:
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Ich weiß jetzt nicht was die Busfahrt kostet; aber mir wäre das zu anstrengend.

Mittlerweile fliegt doch - wizzair - Direktflüge nach Kiew.

Zu unterschiedlichen Preisen und, man muss zeitig buchen.... aber bei den Preisen:

von Köln 54,99 €
von Hamburg/Lübeck 49,99 €
von Memmingen 44,99 €

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Holzwurm
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#21 Beitragvon Holzwurm » Dienstag 31. Mai 2011, 13:01

Wizzair kommt aber leider um 0:30 in Kiew an:Der Nachtzug auf die Krim ist dann schon weg und Weiterflug zur Krim auch erst nächsten Morgen möglich . . . .
Preis ist zwar günstig aber die weitere Verbindung wahrlich nicht! [smilie=dash2.gif]

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#22 Beitragvon lev » Dienstag 31. Mai 2011, 14:44

dieter49 hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Mit dem Bus in die Ukraine zu fahren ist wohl die günstigste Variante (abgesehen von Trampen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad).
Dienstleistungen dieser Art werden von mehreren Firmen angeboten, nachfolgende eine kleine Auswahl:
Kraft-Reisen
fahren von Augsburg, Bad Hersfeld, Bayreuth, Berlin, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Eisenach, Erfurt, Essen, Frankfurt, Fulda, Gera, Görlitz, Hamburg, Hannover, Heilbronn, Hof, Jena, Karlsruhe, Kassel, Koblenz, Leipzig, Limburg, Mageburg, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Pforzheim, Regensburg, Siegburg, Stuttgart, Ulm, Würzburg und Zwickau in die Ukraine.
Zielorte sind: Dnepropetrowsk, Donezk, Charkow, Cherson, Chmelnizkij, Kiew, Kirowograd, Kowel, Krasnoperekopsk, Lwiw, Nikolajew, Odessa, Poltawa, Riwne, Sewastopol, Shitomir, Simferopol, Ternopil, Uman und Winnyzja.
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Ich weiß jetzt nicht was die Busfahrt kostet; aber mir wäre das zu anstrengend.

Mittlerweile fliegt doch - wizzair - Direktflüge nach Kiew.

Zu unterschiedlichen Preisen und, man muss zeitig buchen.... aber bei den Preisen:

von Köln 54,99 €
von Hamburg/Lübeck 49,99 €
von Memmingen 44,99 €

Aber nicht jeder der in die Ukraine reist, möchte nach Kiev oder wohnt im Umfeld von den genannten Flughäfen in Deutschland.
Schau dir mal die vielen Abfahrt- und Zielorte der Buslinien an, geschweige von den Gebäcktransport.

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freedom
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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#23 Beitragvon freedom » Mittwoch 1. Juni 2011, 02:34

Sonnenblume hat geschrieben:...Ich möchte nur daran erinnern, dass Sie ein Problem haben und nicht die ukrainische Behörde.

Und ich möchte darauf erwidern, dass nicht ich derjenige bin, der den Ausreisestempel (aus Versehen?) vergessen hat!
Man kann auch künstlich Probleme produzieren, um anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen, beispielsweise mit dem Bedarf eines Dolmetschers oder Rechtsanwalts.
Abgesehen vom ungelösten Problem, gab es von ukrainischer Seite bislang nicht die geringste Bitte um Entschuldigung für den Stress und die Unannehmlichkeiten.

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#24 Beitragvon Robert » Mittwoch 1. Juni 2011, 07:31

freedom hat geschrieben:Man kann auch künstlich Probleme produzieren.


der war richtig gut ! [smilie=dance3.gif]
Wo kämen wir hin ?
Gingen wir hin - um zu sehen wohin wir kämen

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Re: Mit dem Bus in die Ukraine

#25 Beitragvon Sonnenblume » Mittwoch 1. Juni 2011, 09:42

freedom hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:...Ich möchte nur daran erinnern, dass Sie ein Problem haben und nicht die ukrainische Behörde.

Und ich möchte darauf erwidern, dass nicht ich derjenige bin, der den Ausreisestempel (aus Versehen?) vergessen hat!
Man kann auch künstlich Probleme produzieren, um anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen, beispielsweise mit dem Bedarf eines Dolmetschers oder Rechtsanwalts.
Abgesehen vom ungelösten Problem, gab es von ukrainischer Seite bislang nicht die geringste Bitte um Entschuldigung für den Stress und die Unannehmlichkeiten.

Freedom, herzlichen Glückwunsch zum Internationalen Kindertag!

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