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Handrij
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Schon 2016 auf der russischen Breitspur zum Pazifik?

#1 Beitrag von Handrij » Sonntag 25. April 2010, 22:22

Schon 2016 auf der russischen Breitspur zum Pazifik?
Das von der Russischen Eisenbahnen AG Russian Railways gemeinsam mit den ÖBB sowie den Bahngesellschaften der Slowakei und der Ukraine initiierte Vorhaben, die russischen Breitspurgleise bis in den Raum Wien und Niederösterreich zu verlängern, geht in die nächste Phase: Die Projektbetreiber haben eine renommierte Unternehmensberatungsfirma mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt, die den Bau der rund 560 Kilometer langen Bahnstrecke von Kosice in der Ostslowakei bis in die Region Wien-Bratislava prüfen und bewerten soll. Die Studie wird im Herbst vorliegen.
In den Jahren 2011 bis 2013 will man dann eine umfassende Projektstudie und den Geschäftsplan erarbeiten. Halten die engagierten Zeitvorgaben, könnte der Schienenstrang ab 2013 gebaut werden. Schon ab 2016 sollen dann Züge aus Österreich ohne Umladen und Umsteigen bis in die chinesische Hauptstadt Peking oder nach Wladiwostok an der russischen Pazifikküste fahren. Die Gesamtkosten der “verlängerten” Transsibirischen Eisenbahn werden auf über 4,7 Milliarden Euro geschätzt.
“Verglichen mit dem Seeweg über den Indischen Ozean würde die Breitspurbahn die Transportzeiten von Westeuropa nach Wladiwostok von 25 auf 15 Tage verkürzen. Das ist eine Riesenchance für den Unternehmensstandort Ostösterreich”, heisst es von Seiten der Industriellenvereinigung (IV), deren beide Landesgruppen von Niederösterreich und Wien das Projekt ebenso befürworten wie die Wirtschaftskammer und die Wiener Grünen. Denn laut Verkehrsexperten wird das Gütertransportvolumen allein zwischen den beiden Hauptstädten Wien und Bratislava bis 2015 auf 18,5 Millionen Tonnen steigen. Rollt die Transsibirische Eisenbahn bis nach Ostösterreich, will die IV im Marchfeld oder bei Bruck/Leitha einen “Logistik-Hub” errichten, der die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserweg optimal miteinander verknüpfen soll.
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