PolitikDas "schwule" Europa, die "faschistische" Ukraine?

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Handrij
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Ukraine

Das "schwule" Europa, die "faschistische" Ukraine?

#1 Beitrag von Handrij » Dienstag 10. März 2015, 12:00

Ein Jahr nach der Annexion der Krim analysieren Experten die Lage der Ukraine. Ihr Fazit: Das Land bleibt zerrissen zwischen Liberalismus und Russenpropaganda. Die wahren Helden sitzen in der Grube.
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gunny
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Re: Das "schwule" Europa, die "faschistische" Ukraine?

#2 Beitrag von gunny » Dienstag 10. März 2015, 12:43

Handrij hat geschrieben:Liberalismus und Russenpropaganda
Glaube nicht das es sinnvoll ist russisches Propagandagesülze [smilie=dash2.gif] :-|| auch noch in plakativen Überschriften zu widerholen.


Rückwärts in die Stagnation - damit sollten sich die wenigen noch verbliebenen Unterstützer des Dissidentenmörders Putin auseinandersetzen.


""Ist es einfach Paranoia, die den Kreml dazu treibt, die mit dem Untergang der Sowjetunion errungenen Freiheiten Schritt um Schritt einzuschränken? Es steckt wohl mehr dahinter. Putins Regime verfügt über keine festgefügte Ideologie, die als Basis für seine langfristige Legitimation dienen könnte. Es macht Anleihen bei kommunistischem wie auch faschistischem Gedankengut, zelebriert Nationalstolz, Grossmachtdenken und traditionelle Werte. Aber einen Schlüssel für die Zukunft bietet all dies nicht. Um Rückhalt zu mobilisieren, muss der Kreml ständig gegen äussere und innere Feinde hetzen.

Der Westen und die prowestliche Opposition geben dabei willkommene Ziele ab. Zu Beginn von Putins Herrschaft war dies noch anders. Der Präsident inszenierte sich als Modernisierer, der zwar nicht demokratisch, aber effizient für Ordnung im Lande sorgte. Ein jahrelanger Wirtschaftsboom sorgte für steigenden Wohlstand und legitimierte das System Putin.""

""Die russiche Wirtschaft verlor in den letzten Jahren kontinuierlich an Schwung. Ab 2013 herrschte faktisch Stagnation, im laufenden Jahr wird eine Rezession erwartet. Die Situation erinnert an die späte Sowjetzeit, als der Wirtschaft des Proletarier-Paradieses buchstäblich der Atem ausging. Auch Putins Modernisierungsdiktatur ist gescheitert. Gründe dafür sind die groteske Selbstbereicherung der Elite, der verschwenderische Ausbau des Sicherheitsapparats und das Versäumnis, Russlands Abhängigkeit von Rohstoffexporten zu verringern. Wohlgemerkt hat dieses Scheitern nichts mit der Ukraine-Krise, den Sanktionen oder dem Zerfall des Ölpreises zu tun. Russlands Wirtschaft lahmte schon 2013, als der Ölpreis noch doppelt so hoch lag und nichts auf den kommenden Krieg im Donbass hindeutete. Russlands Probleme sind völlig hausgemacht. Doch mit seiner tolldreisten Aggressionspolitik hat Putin die Lage verschlimmert und steuert auf ein Debakel zu.

Denn unter der Last der Kriegskosten, der Sanktionen, der rekordhohen Kapitalflucht und der Ölpreiskrise stehen Russland magere Jahre bevor.""

http://www.nzz.ch/international/komment ... 1.18496725

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Anuleb
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Re: Das "schwule" Europa, die "faschistische" Ukraine?

#3 Beitrag von Anuleb » Dienstag 10. März 2015, 17:28

Dazu kommt noch der aus der Sovjetzeit bekannte Gigantismus. Statt 1000 Landwirten jeweils 60 Hektar zur Bewirtschaftung zu geben, geben sie lieber einen Oligarchen 60000 Hektar. Dieser 1 Oligarch lässt sich eben besser kontrollieren und verlangt keine demokratischen Strukturen, wie sie womöglich die 1000 Landwirte haben wollen, arbeitet aber so uneffektiv wie ein Grossunternehmen mit grosser Fertigungstiefe nun mal am werklen ist. Ähnliches findet ja auch in anderen Branchen statt, und wird nie und nimmer zum Erfolg führen. Deutschland ist ein recht guter Beweis, dass viele kleine mittlelständische Unternehmen in einem demokratischen Umfeld ziemlich erfolgreich wirken können.

P. S.: Das homosexuelle, pädophile und faschistische Europa, bezieht sich das eigentlich auch auf die hier lebenden Russen, oder sind damit nur die "Ureinwohner" gemeint?

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