PolitikSeparatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

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Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#1 Beitrag von Wassermann3000 » Samstag 26. April 2014, 15:55

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... isten.html

Also ganz normale kriminelle Geiselnehmer mit politischem Hintergrund. Dann ist der Begriff Terrorist auch keine Kriegs-Rethorik sondern ganz nüchtern die sachlich korrekte Bezeichnung.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Rudi
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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#2 Beitrag von Rudi » Samstag 26. April 2014, 16:46

Wassermann3000 hat geschrieben:http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... isten.html

Also ganz normale kriminelle Geiselnehmer mit politischem Hintergrund. Dann ist der Begriff Terrorist auch keine Kriegs-Rethorik sondern ganz nüchtern die sachlich korrekte Bezeichnung.
Dass Sie sich oft ihre gewünschte Situation zusammen definieren ist mir schon aufgefallen. (Aber nicht nur sie...hier im Forum) Da gewöhnt man sich wohl mit der Zeit.
Auch die Möchtegernführung in Kiew ist darin Spitze.
So wie ich im Spiegel und anderen Quellen gelesen habe, scheint diese Truppe tatsächlich nicht zur OSZE Gruppe gehört, sondern eine Kiew – Berlin bilateral vereinbarte Truppe ist.
Wer einen Kopf zum Denken hat, weiß wozu diese Truppe eingestzt wurde.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/o ... 66281.html


Wenn man die Mainstreampresse in Germanien zu diesem Thema verfolgt, kann einen massiven Einfluss der Politik bemerken. Fast im Minutentakt ändern sich Überschriften und Inhalte der Artikel, je nach Vorgabe der Verteidigungsministerin von und zu. Während man due erstartikel immer noch finden kann, sind die brisanten Erstüberschriften und Erstinhalte spurlos verschwunden????
Beinhalteten die ersten Überschriften noch Deutsche Soldaten gehörten nicht zum OSZE Team, so änderte sich die Schreibweise: X OSZE.Mitglieder wurden gefangengesetzt, darunter 4 Deutsche.
Kein Wort mehr von Soldaten... kein der Rest ebenfalls Verschleierung. Sprich die Besetzung aus dem Westen ist schleichend in vollem Gange???
Übrigens habe ich in der germanischen Presse noch nicht die Bezeichnung Terrorist, immer nur prorussische Separatisten.
Terrorist ist eine Erfindung der Möchtegernführer aus Kiew, damit sie unter einer Pseudorechtslage die Ukrainische Armee und die vom rechten Sektor besetzte "Nationalgarde2 zu Mordtaten gegen das eigene Volk einsetzen zu können

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#3 Beitrag von Wassermann3000 » Samstag 26. April 2014, 17:06

Eben, daran ist zu erkennen, wie zurückhaltend die deutschen Medien sind.

Nach allgemein unstrittiger Definition sind ohne Rechtsgrundlage gefangengenommene Menschen, die nach Erfüllung von Bedingungen freigelassen werden sollen, Geiseln. Da dies eine schwere Straftat ist, sind die Täter natürlich Kriminelle. Hat die Tat einen politischen Hintergrund, gelten diese Leuten als Terroristen. Bitte nicht gleich wieder aufregen, diese Definitionen habe nicht ich mir ausgedacht, sondern andere. Die allgemeine russische Definition ist da noch viel härter. In Rußland bist Du schon viel schneller ein Terrorist, sonst zumindest.

Ansonsten ließ Dir mal die Verträge zur OSZE durch. OSZE-Mitarbeiter ist ja kein Ausbildungsberuf, sondern insbesondere aus den jeweiligen Armeen werden natürlich Soldaten dafür abgestellt, die dann aber einen anderen Auftrag haben und keinem Militärkommando unterstehen. Russische Soldaten waren auch schon öfters im Auftrag der OSZE unterwegs, woran niemand Anstoß genommen hat.

Hauptsache meckern, ob's stimmt, ist ja egal.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#4 Beitrag von Rudi » Samstag 26. April 2014, 21:30

Wassermann3000 hat geschrieben:Eben, daran ist zu erkennen, wie zurückhaltend die deutschen Medien sind.

Nach allgemein unstrittiger Definition sind ohne Rechtsgrundlage gefangengenommene Menschen, die nach Erfüllung von Bedingungen freigelassen werden sollen, Geiseln. Da dies eine schwere Straftat ist, sind die Täter natürlich Kriminelle. Hat die Tat einen politischen Hintergrund, gelten diese Leuten als Terroristen. Bitte nicht gleich wieder aufregen, diese Definitionen habe nicht ich mir ausgedacht, sondern andere. Die allgemeine russische Definition ist da noch viel härter. In Rußland bist Du schon viel schneller ein Terrorist, sonst zumindest.

Ansonsten ließ Dir mal die Verträge zur OSZE durch. OSZE-Mitarbeiter ist ja kein Ausbildungsberuf, sondern insbesondere aus den jeweiligen Armeen werden natürlich Soldaten dafür abgestellt, die dann aber einen anderen Auftrag haben und keinem Militärkommando unterstehen. Russische Soldaten waren auch schon öfters im Auftrag der OSZE unterwegs, woran niemand Anstoß genommen hat.

Hauptsache meckern, ob's stimmt, ist ja egal.
Allgemein "unstrittige" Definitionen sind bewusst so gehalten, dass sie für alle möglichen und unmöglichen Situationen ausgeschlachtet und missbraucht werden können. Besonders dann, wenn es um politische Dinge geht, bei denen die Herrschaft der USA und ihrer Vasallen über die Welt nicht akzeptiert wird.

http://www.spotlight-festival.de/film/du-bist-terrorist :-)

Im übrigen sind die von den Aufständischen Gefangengenommenen keine OSZE- Beobachter, sondern ausländische Militärexperten, die mit dem OSZE - Auftrag absolut nichts zutun haben. Das dürfte sich ja wohl herum gesprochen haben Ich nehme mal an im Rahmen eines Spionageprogramms. Wie blöd muss man eigentlich sein, sich von irgendwelchen unorganisierten Separatisten gefangen nehmen zu lassen.
Soviel zu Hauptsache meckern....

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#5 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 26. April 2014, 21:38

Rudi hat geschrieben: Wie blöd muss man eigentlich sein, sich von irgendwelchen unorganisierten Separatisten gefangen nehmen zu lassen.
Soviel zu Hauptsache meckern....
Wie blöd muss man eigentlich sein so etwas zu glauben und auch noch öffentlich zu äußern?

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#6 Beitrag von Optimist » Samstag 26. April 2014, 22:05

Manche Deutsche bekommen nicht viel mit. Die Ukrainer werden auf Putin immer mehr böse. Man denkt jetzt nach, was hat Russland überhaupt für die Ukraine die letzten 20 Jahre getan?
Rudi, bei den Ukrainern ist jetzt Ihr Platz, bringen Sie den Ukrainern die russische Politik nahe. Hier im Forum erreichen Sie nur uns, das bringt nichts!
Gehen Sie unter die Ukrainer, in die ukrainischen Gemeinden in Deutschland, dort wird man dankbar sein für Ihre Ausführungen und vielleicht macht das den Anschluss an Russland für die Ukrainer erträglicher! Hier im Forum ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Bitte nehmen Sie auch cronos mit!
Danach können Sie diese Erlebnisse unter den Ukrainern uns schildern, gute Idee oder?

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#7 Beitrag von Rudi » Samstag 26. April 2014, 23:04

Optimist hat geschrieben:Manche Deutsche bekommen nicht viel mit. Die Ukrainer werden auf Putin immer mehr böse. Man denkt jetzt nach, was hat Russland überhaupt für die Ukraine die letzten 20 Jahre getan?
Rudi, bei den Ukrainern ist jetzt Ihr Platz, bringen Sie den Ukrainern die russische Politik nahe. Hier im Forum erreichen Sie nur uns, das bringt nichts!
Gehen Sie unter die Ukrainer, in die ukrainischen Gemeinden in Deutschland, dort wird man dankbar sein für Ihre Ausführungen und vielleicht macht das den Anschluss an Russland für die Ukrainer erträglicher! Hier im Forum ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Bitte nehmen Sie auch cronos mit!
Danach können Sie diese Erlebnisse unter den Ukrainern uns schildern, gute Idee oder?
Welche Ukrainer meinen sie denne mit "Die Ukrainer"?? "Die Ukrainer" oder "Die Ukrainer"??? :-)

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#8 Beitrag von Optimist » Samstag 26. April 2014, 23:24

Rudi hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Manche Deutsche bekommen nicht viel mit. Die Ukrainer werden auf Putin immer mehr böse. Man denkt jetzt nach, was hat Russland überhaupt für die Ukraine die letzten 20 Jahre getan?
Rudi, bei den Ukrainern ist jetzt Ihr Platz, bringen Sie den Ukrainern die russische Politik nahe. Hier im Forum erreichen Sie nur uns, das bringt nichts!
Gehen Sie unter die Ukrainer, in die ukrainischen Gemeinden in Deutschland, dort wird man dankbar sein für Ihre Ausführungen und vielleicht macht das den Anschluss an Russland für die Ukrainer erträglicher! Hier im Forum ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Bitte nehmen Sie auch cronos mit!
Danach können Sie diese Erlebnisse unter den Ukrainern uns schildern, gute Idee oder?
Welche Ukrainer meinen sie denne mit "Die Ukrainer"?? "Die Ukrainer" oder "Die Ukrainer"??? :-)
Das sind die, die Putin als 2. Sorte Menschen bezeichnet, jetzt verstanden?

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#9 Beitrag von Wassermann3000 » Samstag 26. April 2014, 23:34

Optimist hat geschrieben:
Rudi hat geschrieben:Welche Ukrainer meinen sie denne mit "Die Ukrainer"?? "Die Ukrainer" oder "Die Ukrainer"??? :-)
Das sind die, die Putin als 2. Sorte Menschen bezeichnet, jetzt verstanden?
Also Mensch 2.0, wo die Bugs der ersten Version ausgebessert wurden :-)
Zuletzt geändert von Wassermann3000 am Samstag 26. April 2014, 23:48, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüße
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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#10 Beitrag von Optimist » Samstag 26. April 2014, 23:45

Oder die, wie Putin gesagt hat, die immer schon arm waren und die es gewöhnt sind arm zu sein! Da gibt es noch mehr Äusserungen, mal sehen wann er es versteht.

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#11 Beitrag von wikna » Mittwoch 30. April 2014, 00:40

Im übrigen sind die von den Aufständischen Gefangengenommenen keine OSZE- Beobachter, sondern ausländische Militärexperten, die mit dem OSZE - Auftrag absolut nichts zutun haben. Das dürfte sich ja wohl herum gesprochen haben Ich nehme mal an im Rahmen eines Spionageprogramms. Wie blöd muss man eigentlich sein, sich von irgendwelchen unorganisierten Separatisten gefangen nehmen zu lassen.
Soviel zu Hauptsache meckern....
Ich nehme mal an...
Wie blöd muss man eigentlich sein...

Tja, wie blöd -oder besser gesagt- wie selbstgefällig dümmlich doch so manche sind...
Können nicht einmal lesen:
Im "Wiener Dokument 2011 der Verhandlungen über vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen" gewähren die OSZE-Mitgliedsländer Inspektionen von "Bezeichneten Gebieten", um festzustellen, ob dort militärische Aktivitäten stattfinden. "Die Inspektionsgruppe darf das bezeichnete Gebiet zu Lande und aus der Luft inspizieren", heißt es in dem Dokument. "Sie wird durch Vertreter des Empfangsstaats begleitet."
25.04.2014 http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... ml#ref=rss

Aber noch dümmer wird es, wenn weitergelesen wird, z.B.:
unter die Gruppe habe sich ein "militärischer Spion" aus Kiew gemischt, der "für den ukrainischen Generalstab" arbeite.....
.....hätten Zivil getragen und angegeben, sie wollten Sehenswürdigkeiten besichtigen, sagte Ponomarjow vor Journalisten in Slawjansk.... „Hätten sie Uniformen getragen, hätte es kein Problem gegeben.“
.....„Sie sind keine Geiseln, sie sind Kriegsgefangene“, so Ponomarew....
.......Verdacht liege nahe, dass die Gruppe „Sabotageakte“ im Auftrag der ukrainischen Regierung vorbereiten wolle

26.04.2014 http://www.faz.net/aktuell/politik/sepa ... 10895.html
Und dieser ganze Bubbes von Schwachsinn in einem einzigen Interview!
Von einem einzigen "echten Mann" -also kein Weichei, was sich von den USA und seinen Vasallen unterdrücken lässt (Neeee!).

Noch ne' Kostprobe gefällig?
.....Er nannte die vier Deutschen sowie die Bürger aus Polen, Tschechien und Dänemark seine "Gäste"....
......Wir werden den Dialog über den Status der Kriegsgefangenen nur dann wiederaufnehmen

29.04.14 http://derstandard.at/1397521924497/Rus ... ck?ref=rss

Also: "Gäste", dann "Spione", dann "Kriegsgefangene", dann "Saboteure". Schwierige Entscheidung. Dann am besten gleich alles zusammen, kann man nix verkehrt machen.
Und das alles vor demm Hintergrund der Ponomarew-Weisheit: „Hätten sie Uniformen getragen, hätte es kein Problem gegeben.“

So viel zum Thema Hinterfragen und Vergleichen.
Macht etwas Arbeit, stimmt; Twitter-Gekotze ist einfacher.
So für einfache Gemüter langt ja der Hinweis auf "USA..., Weltherrschaft..."!

Ob Ponomarew, ob Putin: Dieses rechte Hell-Angels-Projekt der echten Männlichkeit für äußerst durchschnittliche Gemüter bedient vor allem das primitiv-machohafte einer Männlichkeit, die sich nur frei fühlt mit Tarnfleck, Maske und Schießprügel.
Also Macht!
Ungehemmt ausgelebte Macht!
In Händen echter Männer mit ihren jeweiligen inneren Schweinehunden!

Nein -natürlich ist das kein faschistoides Denken...., bestimmt nicht. Kann gar nicht sein!!
"Stört" halt nur der Satz:
„Hätten sie Uniformen getragen, hätte es kein Problem gegeben.“
Wie gesagt: EIN ECHTER MANN
Also KEIN WEICHEI oder so...
Einer der's uns (und der Welt, jedenfalls die Lesen UND Denken kann) "mal so richtig zeigt"
Also SMERT SCHPIONAM ("back to the roots").

Naja, wenn's schön macht...
(oder ist's doch "die Gnade des späten Geburt"?)

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#12 Beitrag von selfmade » Mittwoch 30. April 2014, 01:24

wikna hat geschrieben:So viel zum Thema Hinterfragen und Vergleichen.
Macht etwas Arbeit, stimmt; Twitter-Gekotze ist einfacher.
:-)
wikna hat geschrieben:Ob Ponomarew, ob Putin: Dieses rechte Hell-Angels-Projekt der echten Männlichkeit für äußerst durchschnittliche Gemüter bedient vor allem das primitiv-machohafte einer Männlichkeit, die sich nur frei fühlt mit Tarnfleck, Maske und Schießprügel.
Also Macht!
Ungehemmt ausgelebte Macht!
In Händen echter Männer mit ihren jeweiligen inneren Schweinehunden!

Nein -natürlich ist das kein faschistoides Denken...., bestimmt nicht. Kann gar nicht sein!!
"Stört" halt nur der Satz:
„Hätten sie Uniformen getragen, hätte es kein Problem gegeben.“
Wie gesagt: EIN ECHTER MANN
Also KEIN WEICHEI oder so...
Einer der's uns (und der Welt, jedenfalls die Lesen UND Denken kann) "mal so richtig zeigt"
Also SMERT SCHPIONAM ("back to the roots").

Naja, wenn's schön macht...
(oder ist's doch "die Gnade des späten Geburt"?)
Du hast da etwas angesprochen, was meines Erachtens von großer Relevanz heutzutage ist, aber kaum beachtet: die verquerte Männerrolle. Habe dazu einen Beitrag auf ServusTV (Hangar 7) gesehen, aber nicht gefunden.
Ich denke, P. erlangt einen Großteil seiner Sympathie durch die vorgelebte, angebliche Männlichkeit.

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#13 Beitrag von wikna » Mittwoch 30. April 2014, 15:06

ServusTV (Hangar 7) sagt mir leider nichts, vielleicht könntest Du mir da einen Tipp geben, wo + wie ich mich da als "smartphone-Legastheniker" und "so-lala-PC-Freak" zurechtfinden könnte.

Der Schwenk über das "betont Männliche" speist sich aus vielerlei Beaobachtetem (z.B. "Russisch Maaaaamaaa", auch auf "Ukrainisch Maaamaaa" umlegbar) und niedergeschriebenen Beobachtungen.
Letzteres angefangen bei Fischer-Ruge bis zum sehr empfehlenwerten (leider nicht mehr aufgelegten) Taschenbuch "Moskau ist anders" von Claudia Siebert. Hier wurde in amüsant-nachdenklicher Form der "Erziehungsweg eines Sohnes" skizziert; "eigentlich" zum Schmunzeln aber traurig-treffend. Hatte dieses Buch seinerzeit einer Deutschlehrerin und ihrer Klasse im südlichen Russland überlassen, wollte es immer mal wieder besorgen....

Das Beobachtete:
Mir ist noch ein TV-Beitrag in Erinnerung, Anfang der Neunziger, als der "unbekannte Nachbar" im Osten mit seiner uns im Westen etwas "unheimlichen Lebensweise" in einer Fülle von Reportagen nahegebracht wurde. Titel, Datum u.a. Details weiß ich nicht mehr.
Jedenfalls ging es auch um Prostitution plus "Prostitutions-Einschleusung". Die im Kopf verbliebene Szene zeigte den (russ.) "Business-Men" mit üblichem Kurzhaarschnitt, Lederklamotten, Tatoos und sonstig männlichen Attributen, im Hintergrund seine Freundin und der freundliche Plauderton:
"Ich könnte für ... locker 50.000,- $ erzielen, aber ich liebe sie..."

Dass aus einer solchen Aussage (+ dem weiteren Reportagenverlauf) der (logische) Rückschluss gezogen werde kann (+ MUSS), dass er alle anderen Frauen -welche "das Pech haben" von ihm nicht geliebt zu werden-
ohne mit der Wimper zu zucken in die "Prostitutionsschleuse" schickt...
aus dieser Tatsache seine "Einstellung" zu ersehen ist...
was wiederum eine sichere Einschätzung seines "Charakters" erlaubt


...dieser Gedanke ist diesem hoffnungsvollen, jungen, dynamischen "Business-Men" augenscheinlich nicht gekommen.
Warum auch!
Woher auch!
Alles Weich-Eier!
Wir sind anders!

So auf der Zeitebene der 60-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit der süd-italienischen Einstellung "alle Weiber sind Huren -außer Maaaamaaa"!
In leicht veränderter, doch strukturell bestimmender Art und Weise wanken dann diese "echten Männer" heute durch ihr "(Pantoffel-)heldenhaftes Leben".
Unterstützt durch entsprechende Rhetorik eines um Geschichte bemühten Geheimdienstoffiziers, der nicht anderes als "Blut" und "Boden" beschwört, "Opferbereitschaft fürs Vaterland", also "als Volk ganz anders ist"!
Da braucht es "Echte Kerle" wie diese "zur Verzweiflung getriebenen..." (mein Gott, und dann lese ich was von USA + Weltherrschaft oder EU unter der Fuchtel von Washington. Herr lass' Hirn regnen!)

Manche tragen ihr Hirn tatsächlich in der Hose.
Was zwangsläufig bedeuten würde, dass sie dann ihren Arsch außerhalb der schon besetzten Hose hätten.
Optischen Verwechselungen wäre dann Tür und Tor geöffnet.
Oder: Jetzt wissen wir, warum so viele Maskierte herumlaufen.
Die haben anschweinend irgend etwas bemerkt.
Sie überlegen halt noch was sie bemerkt haben könnten....
Dazu brauchen sie dann "Kriegsgefangene"!

MEIN LIEBER MANN
(muss das schön machen, nicht zum Aushalten)

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#14 Beitrag von selfmade » Mittwoch 30. April 2014, 17:30

Wollte zuerst wegschalten, habe die Diskussion dann doch gesehen.
Vielleicht hast du mehr Glück, die Reihe heißt Kultur und Gesellschaft, ist aber generell gehalten.

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Re: Separatisten wollen OSZE-Beobachter gegen gefangene austauschen

#15 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 30. April 2014, 18:48

wikna hat geschrieben:... Taschenbuch "Moskau ist anders" von Claudia Siebert. Hier wurde in amüsant-nachdenklicher Form der "Erziehungsweg eines Sohnes" skizziert; "eigentlich" zum Schmunzeln aber traurig-treffend. Hatte dieses Buch seinerzeit einer Deutschlehrerin und ihrer Klasse im südlichen Russland überlassen, wollte es immer mal wieder besorgen....
Bei Amazon gibt es das für kleines Geld gebraucht - hab es mir mal bestellt. Danke für den Tipp.

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