Politik | Serhij Kudelia: Ukrainian Opposition in the 2012 Election: Elvis has Left the Building

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mbert
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Serhij Kudelia: Ukrainian Opposition in the 2012 Election: Elvis has Left the Building

#1 Beitragvon mbert » Samstag 29. September 2012, 11:23

Der ukrainische Politikwissenschaftler Serhij Kudelia hat eine interessante Analyse zur Situation der ukrainischen Opposition vor der anstehenden Parlamentswahl veröffentlicht. Er fokussiert sich auf 5 Kernaspekte, weshalb es seiner Meinung nach der Opposition schwerfallen wird, sich in den nächsten Wahlen und auch im Hinblick auf die Präsidentschaftswahl in zwei Jahren gegen das Regime durchzusetzen:
  • Mangelndes Charisma der Kandidaten (Yatsenyuk hat eher den Charme eines Bankers als den eines Anführers der Massen)
  • Stimmverlust durch Technische Kandidaten der Regionalen (Korolevska und Klitschko - was ich in Bezug auf Klitschko bemerkenswert finde; Kudelia beruft sich hier vor allem auf die Tatsache, dass Klitschko von Firtasch gefördert wird und geht daher davon aus, dass er nicht wirklich gegen die Regionalen wird agieren können)
  • Persönliche Eitelkeiten, vor allem die Tatsache, dass sowohl Yatsenyuk als auch Klitschko Ambitionen auf den Präsidentenposten haben und sich so gegenseitig schaden werden
  • Abhängigkeit der politischen Parteien von verschiedenen Gruppen, wozu auch zählt, dass die "Vereinigte Opposition" so blöd war, Kandidaten von Svoboda in ihren Listen aufzunehmen
  • Die Desillusionierung der Ukrainer bezüglich der moralischen Qualitäten der Politiker hat zu einer Art von Nihilismus geführt, der dem Regime mehr nützt als der Opposition (die sich ja als moralisch höherwertig präsentieren müsste, was ihr aber nicht gelingt)

Der Artikel ist in 5 Teile aufgeteilt, die leider durch die Navigation auf der Seite nicht korrekt angesprungen werden können, daher hier die direkten Links zu den einzelnen Abschnitten:
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Serhij Kudelia: Ukrainian Opposition in the 2012 Election: Elvis has Left the Building

#2 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Sonntag 30. September 2012, 08:56

Das ist starke Kost. Darüber sollte man nachdenken. Deshalb erstmal meine gedanken zu 2. und konkret zu UDAR.
Vitali Klitschko traue ich nicht die Käuflichkeit zu. Ich sehe in ihm aber eine große Kraft zur Wende hin, aber nur in ihm.
In den Vorständen der Oblaste, konkret hier in I-F sind es nur noch Gehaltsempfänger. Das untergräbt seine Chancen, denn Leute ohne Engagement und Begeisterung können keine Wähler mobilisieren.

Doch zurück zu Firtasch. Der Mann ist meines Erachtens nach klug genug sein Geld zu streuen. Er sieht wachen Auges die Gefahr, die in der Opposition wächst und er hat genug Sensoren in den Massen, als dass er die Suche nach Auswegen unter den Wählern nicht wahrnehmen würde.
Aus meiner Sicht bereitet er sich auf einen möglichen Wechsel in der Ukraine vor. Was schadet ihm das bischen Wahlkampfhilfe für Klitschko? Wenns anders kommt, war er schon immer für Demokratie.

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