PolitikSpiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

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Spiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

#1 Beitrag von Handrij » Samstag 5. September 2009, 12:41

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Der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko wirft Russland vor, die Souveränität der Ukraine in Frage zu stellen. In einem Interview für das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL ruft er die europäischen Länder dazu auf, ihre demokratischen Grundwerte besser zu verteidigen – dass Moskau seinen Botschafter aus Kiew abberufen habe und keinen neuen schicke, solange er noch als ukrainischer Staatschef amtiere, sei ein für Europa beispielloser Vorgang, so Juschtschenko zum SPIEGEL. An den jüngsten Zusammenstößen zwischen ukrainischer Polizei und den Militärs der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim seien nicht etwa die Ukrainer, sondern allein "Gesetzlosigkeit und Schlamperei" der russischen Seite Schuld, erklärt Juschtschenko in dem Interview: Es sei das Recht der Ukrainer, Moskaus Militärpräsenz zu kontrollieren. Offenbar gebe es Kräfte, "die auf eine Destabilisierung der Krim setzen". Eben deshalb müsse die Ukraine ihre Sicherheit im Nato-Bündnis suchen. Seine Premierministerin und frühere Verbündete Julija Timoschenko beschuldigt der Präsident, Interessenvertreterin Russlands in der Ukraine zu sein; statt Reformen betreibe die Regierung eine Politik des reinen Machterhalts – mittels geheimer Absprachen und Putsche. Trotz seiner eigenen Isolierung trete er bei der Präsidentenwahl im kommenden Januar noch einmal an, so bekräftigt der Staatschef. Timoschenkos Umgebung behindere auch die Aufklärung des Giftanschlags gegen ihn im Jahr 2004. Die Ermittlungen dazu seien inzwischen abgeschlossen, über tausend Zeugen wurden befragt. "Leute, die meine Vergiftung während jenes offiziellen Abendessens unmittelbar organisierten, befinden sich seit vier Jahren in Moskau – darunter ein früherer stellvertretender Geheimdienstchef, der Koch und jemand von der Bedienung", so Juschtschenko: "Ich habe mich dreimal an den Präsidenten Russlands gewandt und gebeten, sie von ukrainischen Ermittlern vernehmen zu lassen. Bislang leider vergebens."

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Re: Spiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

#2 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 5. September 2009, 15:35

Ja ja - "Haltet den Dieb, der hat mein Messer im Rücken"!
Und wenn alle um VJ herum Sch... sind, kann es ja wohl nur an ihm liegen!

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Re: Spiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

#3 Beitrag von Handrij » Montag 7. September 2009, 09:25

Sonnenblume hat geschrieben:Ja ja - "Haltet den Dieb, der hat mein Messer im Rücken"!
Und wenn alle um VJ herum Sch... sind, kann es ja wohl nur an ihm liegen!
Er hat ja nur noch bis Februar Zeit den großen Staatsmann zu mimen, daher sollten wir ihm noch ein paar Interviews gönnen. Interessieren würde mich, welche Position die Spiegelinterviewer in diesem Gespräch beziehen - Russlandbashing oder Juschtschenko bloß stellen ...

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Re: Spiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

#4 Beitrag von Handrij » Montag 7. September 2009, 20:23

Das Interview wurde auch in der Ukraine beachtet, siehe Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... und Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... bzw. vollständig Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ....

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Re: Spiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

#5 Beitrag von Taras B » Dienstag 8. September 2009, 06:44

Ich las das Interview in der Printausgabe des Spiegel. Und fühlte mich sofort an manche letzte Worte Honeckers erinnert. ("Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf")
Jetzt glaubt Juschtschenko also tatsächlich an eine Chance im anstehenden Wahlkampf? Und er behauptet, dies Russland verdanken zu haben? - Der ist doch nicht mehr in der Realität! Einzig sinnvoll ist inzwischen nur die Frage, ob Juschtschenko selbst glaubt, was er sagt. Die Frage an die Psychologen. Befürchte deren Gutachten - so sie neutral sind - wird alle Welt erschrecken.

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Re: Spiegel: Juschtschenko: Moskau destabilisiert die Krim ...

#6 Beitrag von Handrij » Dienstag 8. September 2009, 13:27

Tja, es ist echt seltsam und man kann es kaum glauben, dass er wirklich denkt, diese Wahlen noch zu gewinnen oder zumindest in die zweite Runde zu kommen. Wenn er wirklich Größe hätte, dann würde er einfach so seine Zeit ablaufen lassen und einsehen, dass es keinen Sinn mehr hat oder wie der letzte Sachsenkönig zurücktreten mit den Worten "Macht doch euren Dreck alleene!" ;). Genug zu tun hätte er ja auch so mit der Bienenzucht und der Suche nach den Vorfahren der Ukrainer ...

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