Ukraine-Nachrichten.deStalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

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Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#1 Beitrag von RSS-Bot-UN » Dienstag 5. März 2013, 01:15

„Schlagloch-Kollaps“ und „Minenfelder“: Temperaturschwankungen, unzureichende Finanzierung und Veruntreuung öffentlicher Gelder haben den ukrainischen Straßen in diesem Frühjahr besonders stark zugesetzt und selbst für hiesige Verhältnisse bislang ungekannte Spuren der Verwüstung hinterlassen. Etwa 90 Prozent der Straßen bedürfen einer Generalüberholung.
Herkunft: Ukraine-Nachrichten: Politik: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013

Siehe auch die Diskussion hier: http://forum.ukraine-nachrichten.de/off ... tml#p34036

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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#2 Beitrag von mbert » Samstag 30. März 2013, 18:47

Zum Thema "Straßen" bin ich gerade über folgendes gestolpert:

Bild

Der Text ist grob übersetzt folgender: "Haben schon wieder Vorgänger das Geld für die Straßen geklaut?" (mit "Vorgängern" ist hier die Vorregierung gemeint, die grundsätzlich an allem Schuld ist).

Das Ganze war in diesem Artikel hier: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#3 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 30. März 2013, 18:54

Sind die Vorgänger in ihren Haftanstalten Freigänger.

Bei uns sind vor allen dié Reparaturen der letzten zwei Jahre hochgekommen. Da war schon die Janek-Garde am Taschenfüllen.

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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#4 Beitrag von Handrij » Sonntag 31. März 2013, 13:00

Das mag ja alles lustig sein, nur ist es wieder einmal an den Realitäten vorbei. Aller Oppositionspropaganda zum Trotz haben die Regionalen und ihre Satelliten in der Gegend von Lwiw nicht viel zu sagen und das trifft ebenso auf die anderen galizischen Oblaste, die Transkarpaten, die Bukowina und Wolhynien zu.

Der Chef des Straßenbauamts der Oblast Lwiw ist seit 2002 ununterbrochen ein gewisser Juri Tarassowytsch (Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...). Die Oblastrada ist trotz der massiv manipulierten Wahlen 2010 fest in der Hand der Regierungskritiker: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... und in der Grenzstadt Rawa-Russka sieht es ähnlich aus: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links .... Sie bekommen keine Vorzugsanteile vom Budget, aber verteilen müssen sie es selbst ...

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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#5 Beitrag von mbert » Sonntag 31. März 2013, 23:34

Handrij hat geschrieben:Das mag ja alles lustig sein, nur ist es wieder einmal an den Realitäten vorbei. Aller Oppositionspropaganda zum Trotz haben die Regionalen und ihre Satelliten in der Gegend von Lwiw nicht viel zu sagen und das trifft ebenso auf die anderen galizischen Oblaste, die Transkarpaten, die Bukowina und Wolhynien zu.
Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Ich habe keine Zweifel, dass es die lokalen Politiker in der Westukraine problemlos schaffen, Gelder zu veruntreuen und bei der organisation komplett zu versagen. Allerdings muss man auch festhalten, dass die Ukraine im Vergleich zu etwa der BRD ein deutlich zentralistisch ausgerichteter Staat ist. Das merkt man an vielen Ecken, auch daran, dass gerade Kommunen, in denen die Opposition das Sagen hat, bei der Zuteilung von finanziellen Mitteln stark benachteiligt werden. Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten mal von dem erzählt, was ich von Freunden in Ternopil gehört habe. Insofern dürfte die "Fehlersuche" eher kompliziert ausfallen.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#6 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 31. März 2013, 23:54

mbert hat geschrieben:Allerdings muss man auch festhalten, dass die Ukraine im Vergleich zu etwa der BRD ein deutlich zentralistisch ausgerichteter Staat ist. Das merkt man an vielen Ecken, auch daran, dass gerade Kommunen, in denen die Opposition das Sagen hat, bei der Zuteilung von finanziellen Mitteln stark benachteiligt werden.
Umso schlimmer, wenn von den paar Mitteln, die dann ankommen, auch noch große Teile veruntreut werden.

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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#7 Beitrag von Handrij » Montag 1. April 2013, 00:14

mbert hat geschrieben:Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Ich habe keine Zweifel, dass es die lokalen Politiker in der Westukraine problemlos schaffen, Gelder zu veruntreuen und bei der organisation komplett zu versagen. Allerdings muss man auch festhalten, dass die Ukraine im Vergleich zu etwa der BRD ein deutlich zentralistisch ausgerichteter Staat ist. Das merkt man an vielen Ecken, auch daran, dass gerade Kommunen, in denen die Opposition das Sagen hat, bei der Zuteilung von finanziellen Mitteln stark benachteiligt werden. Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten mal von dem erzählt, was ich von Freunden in Ternopil gehört habe. Insofern dürfte die "Fehlersuche" eher kompliziert ausfallen.
Die westlichen Regionen und nicht nur diese bekommen momentan erheblich weniger Geld zugeteilt. Dennoch müssen sie die Gelder selbst verwalten und zuteilen. Sicherlich gibt es Druck von allen Seiten, den Auftrag xyz der Firma des Spezies A zuzuschanzen. Doch wann gibt es diesen nicht? Und der Typ des Straßenbauamts der Oblast Lwiw hat seit 2002 schon einige Regierungen kommen und sehen gehen und sitzt immer noch im Amt.
Wenn die jetzige Regierung so schlecht ist, wieso zeigt man nicht vor Ort im Westen, dass man es besser kann? Funktioniert die öffentliche Verwaltung im Gebiet Ternopil besser als im Gebiet Lugansk?
Genauso wie Asarow und Co. immer noch auf die Vorgänger verweisen, obwohl sie seit über drei Jahren regieren, genauso verweist man in den Regionen auf den Zentralstaat: "Tja, wir können halt nichts machen, uns sind die Hände gebunden, ihr wisst ja die Banditen in Kiew". So wird sich nie was ändern ...

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Re: Stalingrad 2013: Zum Zustand der ukrainischen Straßen im Frühjahr 2013 - UN

#8 Beitrag von mbert » Montag 1. April 2013, 00:27

Handrij hat geschrieben: Wenn die jetzige Regierung so schlecht ist, wieso zeigt man nicht vor Ort im Westen, dass man es besser kann? Funktioniert die öffentliche Verwaltung im Gebiet Ternopil besser als im Gebiet Lugansk?
Hier bist Du nun wirklich nicht ganz fair. Ich denke, wir beide wissen verdammt gut, dass die Fähigkeit, eine effiziente und korrekt arbeitende Verwaltung aufzubauen nicht in erster Linie von der Parteizugehörigkeit abhängt.
Dass die Opposition den Stein der Weisen gefunden hat und alles besser kann als die Regierung, behauptet hier ja auch niemand ernsthaft. Der Rest:
Handrij hat geschrieben: Genauso wie Asarow und Co. immer noch auf die Vorgänger verweisen, obwohl sie seit über drei Jahren regieren, genauso verweist man in den Regionen auf den Zentralstaat: "Tja, wir können halt nichts machen, uns sind die Hände gebunden, ihr wisst ja die Banditen in Kiew". So wird sich nie was ändern ...
... gehört ja nun bekanntlich zur üblichen politischen Folklore. Und abgesehen davon mag diese Aussage dennoch nicht völlig falsch sein :)
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