Kultur, Religion und GeschichteAuf der Suche nach einer graueren Sprache

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Auf der Suche nach einer graueren Sprache

#1 Beitrag von Handrij » Sonntag 22. November 2020, 13:10

Paul Celans Muttersprache war Deutsch. Und er schrieb in der Sprache der Mörder seiner Mutter. Diese Konstellation hat Gedichte hervorgebracht, die im 20. Jahrhundert einzigartig dastehen. Die besondere Tragik, in die Celan geriet, wird darin deutlich, was die Muttersprache zunächst konkret für ihn bedeutete.

Denn seine eigene Mutter war stark auf die deutsche Bildungstradition bezogen, besonders auf den Klang der deutschen Dichtung im Wien der Jahrhundertwende. Ihre Bezugspunkte waren Rainer Maria Rilke und das Burgtheater. Celans Bindung zu seiner Mutter war sehr eng, und er wuchs früh in die Vorstellung einer deutschen Hochkultur hinein – in Czernowitz, seiner Heimatstadt, gehörte sie wesentlich zur Identität des jüdischen Bürgertums.
Mehr bei der Jüdischen Allgemeinen

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Re: Auf der Suche nach einer graueren Sprache

#2 Beitrag von Handrij » Montag 23. November 2020, 11:21

Zu Paul Celans 100. auch die Berliner Zeitung:
Czernowitzer Poesie: Paul Celan zum Hundertsten

Die Schriftstellerin Tanja Langer versammelt Porträts von Dichterinnen und Dichtern aus Czernowitz, wo es einst mehr Buchläden als Bäcker gab.

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Re: Auf der Suche nach einer graueren Sprache

#3 Beitrag von mbert » Montag 23. November 2020, 18:58

Handrij hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 11:21
Die Schriftstellerin Tanja Langer versammelt Porträts von Dichterinnen und Dichtern aus Czernowitz, wo es einst mehr Buchläden als Bäcker gab.
Hmm, da hat sich aber jemand vergendert. Müsste eigentlich so heißen: "Die Schriftstellerin Tanja Langer versammelt Porträts von Dichterinnen und Dichtern aus Czernowitz, wo es einst mehr Buchläden als Bäckerinnen und Bäcker gab."
Oder man lässt den Quatsch einfach.

SCNR :-D
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Auf der Suche nach einer graueren Sprache

#4 Beitrag von Vorkuta » Montag 23. November 2020, 22:59

mbert hat geschrieben:Hmm, da hat sich aber jemand vergendert. Oder man lässt den Quatsch einfach.
Stimmt, bin ich auch dafür, einfach diesen Quatsch weglassen.

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