Ukrainische Nationale NachrichtenagenturSyrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

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Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#1 Beitrag von RSS-Bot-UI » Donnerstag 5. September 2013, 11:15

Die Situation in Syrien und der mögliche Einsatz von militärischer Gewalt durch die Vereinigten Staaten
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UkraineInteressierter
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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#2 Beitrag von UkraineInteressierter » Freitag 6. September 2013, 20:20

Na hoffentlich wird dieser wahnsinnige Krieg noch gestoppt werden können...

Laut einem NATO-Bericht stehen 70 % der syrischen Bevölkerung hinter Assad: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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stefko
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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#3 Beitrag von stefko » Freitag 6. September 2013, 21:23

UkraineInteressierter hat geschrieben:Na hoffentlich wird dieser wahnsinnige Krieg noch gestoppt werden können...
Welchen Krieg meinst du? Den der im Gange ist, oder den der eventuell beginnen könnte?

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#4 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 7. September 2013, 07:51

Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder. Putin hat offen davon gesprochen, dass RF Waffen liefert und nicht daran denkt in ein "unabhängiges Land" einzugreifen, mit anderen Worten, RF verdient am Tod der Menschen in Syrien.
Ich bin für einen selektiven Vernichtungsschlag, der die technischen Möglichkeiten des Regimes für den Völkermord zerstört.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#5 Beitrag von paracelsus » Samstag 7. September 2013, 10:33

galizier hat geschrieben:Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder.
..... wenn das immer so einfach zu erkennen wäre.

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Wie sähe Syrien nach Assad aus? Was würde mit den Minderheiten in Syrien geschehen, wenn die sunnitischen Rebellen die Macht erringen könnten?

Was würde aus der Region, wenn wirklich ein Militärschlag gegen das Assad-Regime vollzogen würde?

Was brachte der arabische Frühling den Menschen?

Was brachte z.B. der Irak-Krieg den Irakis?
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#6 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 7. September 2013, 12:43

galizier hat geschrieben:

Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder.

Ich werde immer zwischen den Frage antworten!


Paracelsus
..... wenn das immer so einfach zu erkennen wäre.

Wer Öl ins Feuer gießt und alle Ansätze einer Verurteilung mit seinem Veto verhindert ist vom gleichen Holz.

von Paracelsus eingestellt:
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Rechtfertigt das Giftgas?

Paracelsus
Wie sähe Syrien nach Assad aus? Was würde mit den Minderheiten in Syrien geschehen, wenn die sunnitischen Rebellen die Macht erringen könnten?

Muss alle Welt wie Europa aussehen? Machen wir da nicht einen Fehler, wenn wir andere Gesellschaftsmodelle in anderen Religionen nicht akzeptieren. Aber Völkermord und der Bruch von Konventionen ist zu ächten.

Paracelsus
Was würde aus der Region, wenn wirklich ein Militärschlag gegen das Assad-Regime vollzogen würde?

Die Basis für Massenvernichtungsmittel wäre vernichtet und vielleicht würde auch ein hartes internationales STOPP für ein Umdenken bei den Nochanhängern des Diktators sorgen.
Andersherum sollte sich die Terroristen mal als Syrer verstehen und sich nicht Wanderkrieger im Namen Allahs verstehen. Dann sind sie nur Söldner und um keinen Deut besser als die Soldateska des Diktators.

Paracelsus
Was brachte der arabische Frühling den Menschen?

Was sie selbst daraus gemacht haben? Oder wolltest Du dort etwas hinbringen?

Paracelsus
Was brachte z.B. der Irak-Krieg den Irakis?

Sie können sich jetzt unter eigenem Kommando im Namen Allah in dessen Reich befördern.
Jeder ist seines Glückes Schmied.


Entschuldigt den Sarkasmus in einigen Antworten, aber was kann da gemacht werden?
Eigentlich könnte man die Sache im eigenen Saft köcheln lassen, wenn da nicht der unverschämte Anspruch wäre sich in Europa(Deutschland) auszukurieren, sich vor dem Krieg, dem eigenen Krieg in Sicherheit zu bringen und dann doch sich nicht an traditionelle europäische Werte halten zu wollen (Parallelgesellschaften). Wenn ich Gast bin, wenn ich nur meinen Allerwertesten retten will, dann bin ich zufrieden und gehe ganz schnell freiwillig nach Hause und helfe aufbauen.
Diese Leute hatten alle zu Hause ihre Aufgabe gegen den Krieg aufzustehen und für ihre Interessen einzustehen.
Wie lange hält das die deutsche Solidargemeinschaft noch aus?

Das gilt auch für die uneigennützige Entwicklungshilfe. Ich bin für Hilfe, wenn es nur und nur die deutsche Wirtschaft unterstützt und den Export ankurbelt.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#7 Beitrag von paracelsus » Samstag 7. September 2013, 15:33

galizier hat geschrieben:
....
Wer Öl ins Feuer gießt und alle Ansätze einer Verurteilung mit seinem Veto verhindert ist vom gleichen Holz.

von Paracelsus eingestellt:
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Rechtfertigt das Giftgas?

........


Entschuldigt den Sarkasmus in einigen Antworten, aber was kann da gemacht werden?
Eigentlich könnte man die Sache im eigenen Saft köcheln lassen, wenn da nicht der unverschämte Anspruch wäre sich in Europa(Deutschland) auszukurieren, sich vor dem Krieg, dem eigenen Krieg in Sicherheit zu bringen und dann doch sich nicht an traditionelle europäische Werte halten zu wollen (Parallelgesellschaften). Wenn ich Gast bin, wenn ich nur meinen Allerwertesten retten will, dann bin ich zufrieden und gehe ganz schnell freiwillig nach Hause und helfe aufbauen.
Diese Leute hatten alle zu Hause ihre Aufgabe gegen den Krieg aufzustehen und für ihre Interessen einzustehen.
Wie lange hält das die deutsche Solidargemeinschaft noch aus?

Das gilt auch für die uneigennützige Entwicklungshilfe. Ich bin für Hilfe, wenn es nur und nur die deutsche Wirtschaft unterstützt und den Export ankurbelt.
Zuerst einmal: Ich will mit den von mir eingestellten Links keinen Giftgaseinsatz rechtfertigen, sondern aufzeigen, dass eine Unterscheidung in "GUT" oder "BÖSE" nicht so einfach ist. Ich glaube allerdings, dass dies in meinem vorigem Posting auch zum Ausdruck kommt.
Nach Deinen populistischen Ausführungen auf Stammtisch-Niveau wird mir natürlich auch manches klarer [smilie=dash2.gif]

Und darum möchte jetzt bei dem von Dir gewählten Sarkasmus bleiben:
Es gibt sehr oft schlecht informierte Member die zwar nicht unbedingt wissen wovon Sie sprechen, dies dafür aber mit Inbrunst tun. Eine besonders tiefe christliche Nächstenliebe und Sanftmut findet man anscheinend ab und an bei den zur UGKK konvertierten EX-Marxisten.

Wobei sogar der Papst einen Militärschlag für sinnlos hält.......
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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#8 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 7. September 2013, 16:06

paracelsus hat geschrieben: Wobei sogar der Papst einen Militärschlag für sinnlos hält.......
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Wenn man mal auf ihn hören würde, aber man kann sich nur noch schämen für manch angebliche Christen Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#9 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 7. September 2013, 16:10

galizier hat geschrieben:Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder. .
Genau, weil er nicht möchte, dass noch mehr gemordet wird und weil er verlangt, dass die Schuldigen ermittelt werden und vor ein internationales Strafgericht gestellt werden, deshalb steht er auf der Seite der Mörder. Wie kann man zu so einer "Logik" kommen? Ich verstehs nicht...

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#10 Beitrag von stefko » Samstag 7. September 2013, 17:30

Sonnenblume hat geschrieben:
galizier hat geschrieben:Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder. .
Genau, weil er nicht möchte, dass noch mehr gemordet wird
Um das Töten zu verringern liefert Russland Waffen an das Assad Regime?
Sonnenblume hat geschrieben:und weil er verlangt, dass die Schuldigen ermittelt werden und vor ein internationales Strafgericht gestellt werden,
Was natürlich sehr realistisch ist, so lange der Krieg am Laufen ist. Und bei einem Sieg, gleich welcher Seite, werden natürlich die Verantwortlichen aus den eigenen Reihen einem internationalen Gerichtshof übergeben. Das Assad Regime hat in der Vergangenheit erwiesenermaßen Giftgas eingesetzt.

All das heißt nicht das ich für ein Eingreifen bin. Aber so zu tun als ob die russische Position nur auf das Wohl der Menschen in Syrien aus ist, ist etwas naiv. Genauso übrigens wie wenn man annimmt, dass die USA sich der Komplexität der Situation nicht bewusst wären. Eine ganz gute Zusammenfassung aus amerikanischer Sicht findet sich Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links .... Insbesondere die Punkte 6-8 sollte man sich durchlesen.

Im Übrigen frage ich mich, welche Relevanz der Krieg in Syrien für ein Forum, das sich mit der Ukraine befasst, hat.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#11 Beitrag von guenther49 » Samstag 7. September 2013, 18:00

Leute-macht doch die Augen auf ! Haben wir nichts aus der geschichte gelernt? Es gibt doch Gleichnisse zum Irak-Konflikt.Dort wurde der Kriegsgrund konstruiert!!!! Wer-wenn nicht das syrische Volk muss ein Angriff der westliche Allianz ausbaden-und was kommt nach Assad ????? Die ganze Region wird destabilisiert. NEIN-zu dieser Machtdemonstration !!! Wieviel muss noch geschehen um die ganze Wahrheit zu erkennen,welche Interessen dort verfolgt werden.- Diese Situation geht uns alle an-Sprechen-nicht schießen !!!!

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#12 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 7. September 2013, 19:07

Paracelsus:
Nach Deinen populistischen Ausführungen auf Stammtisch-Niveau wird mir natürlich auch manches klarer [smilie=dash2.gif]

Und darum möchte jetzt bei dem von Dir gewählten Sarkasmus bleiben:
Es gibt sehr oft schlecht informierte Member die zwar nicht unbedingt wissen wovon Sie sprechen, dies dafür aber mit Inbrunst tun. Eine besonders tiefe christliche Nächstenliebe und Sanftmut findet man anscheinend ab und an bei den zur UGKK konvertierten EX-Marxisten.


Das ist ja wunderbar, dann haben wir ja am gleichen Stammtisch gesessen, denn die Fragen kamen am "Stammtisch" auf.

Warum hast Du dann die anderen Fragen/Antworten in Deinem Zitat gelöscht?

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#13 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 7. September 2013, 22:41

stefko hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
galizier hat geschrieben:Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder. .
Genau, weil er nicht möchte, dass noch mehr gemordet wird
Um das Töten zu verringern liefert Russland Waffen an das Assad Regime?
Ach komm, an wen hat denn Deutschland schon alles Waffen geliefert? Standen wir da auch auf der Seite der Mörder?
Wo haben denn die Rebellen die Waffen und vielleicht auch das Giftgas her - von Russland wahrscheinlich nicht.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#14 Beitrag von stefko » Sonntag 8. September 2013, 08:52

Sonnenblume hat geschrieben:
stefko hat geschrieben: Um das Töten zu verringern liefert Russland Waffen an das Assad Regime?
Ach komm, an wen hat denn Deutschland schon alles Waffen geliefert?
Es geht nicht darum, ob Russland irgendwann einmal Waffen um Assad geliefert hat, oder nicht.
Sondern dass so zu tun als ob Russland ein unbeteiligter Zuschauer wäre und nur am Frieden interessiert ist, nicht der Realität entspricht. Russland ist genauso eine beteiligte Partei.
Sonnenblume hat geschrieben:Wo haben denn die Rebellen die Waffen und vielleicht auch das Giftgas her - von Russland wahrscheinlich nicht.
Wie in jedem Bürgerkrieg werden die Rebellen mehrere Quellen für ihre Waffen haben. Eine nicht unbedeutenden Anteil werden auch die bereits vor dem Ausbruch des Konflikts im Land befindlichen Waffen haben. Es sind ja auch Teile der Armee und Polizei zu den Rebellen gewechselt und wenn Stützpunkte eingenommen wurden, wird man die Waffen auch nicht liegen gelassen haben. Wenn die Rebellen Giftgas haben, dann am wahrscheinlichsten aus den Arsenalen der syrischen Armee.

Was Unterstützung aus dem Ausland betrifft, so soll man nicht vergessen, dass die Rebellen keine homogene Gruppe darstellen. al-Quaida nahestehende Gruppe werden wohl kaum Waffen aus den USA, dafür aber vielleicht aus Pakistan bekommen haben, usw. Zumindest laut einer Auskunft des Weissen Hauses gegenüber dem Kongress hat es noch keine Waffenlieferungen der USA an Rebellen gegeben, da man nicht sicher sein konnte, dass die Waffen nicht in die Hände von al-Quaida gelangen. Das ist zumindest die offizielle Haltung. Was inoffiziell geschehen ist, ist natürlich viel schwerer zu beurteilen. Es mag sein, dass die USA sehr wohl bestimmten Rebellengruppen Unterstützung zukommen hat lassen.

Ach, und das es nur auf der Seiten der Rebellen islamistische Extremisten gibt, ist auch nur eine Seite der Medaille. Auf Seiten es Assad Regimes kämpft auch die Hisbollah. Die hat ja davor immer Unterstützung durch Syrien erhalten und hätte auch ein Problem, wenn das Regime fallen würde. Schliesslich wäre dann die Nachschublinie aus dem Iran unterbrochen.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#15 Beitrag von paracelsus » Sonntag 8. September 2013, 11:18

stefko hat geschrieben:
Was Unterstützung aus dem Ausland betrifft, so soll man nicht vergessen, dass die Rebellen keine homogene Gruppe darstellen. al-Quaida nahestehende Gruppe werden wohl kaum Waffen aus den USA, dafür aber vielleicht aus Pakistan bekommen haben, usw. Zumindest laut einer Auskunft des Weissen Hauses gegenüber dem Kongress hat es noch keine Waffenlieferungen der USA an Rebellen gegeben, da man nicht sicher sein konnte, dass die Waffen nicht in die Hände von al-Quaida gelangen. Das ist zumindest die offizielle Haltung. Was inoffiziell geschehen ist, ist natürlich viel schwerer zu beurteilen. Es mag sein, dass die USA sehr wohl bestimmten Rebellengruppen Unterstützung zukommen hat lassen.
Die Hauptunterstützer der Rebellen sind derzeit wohl die Türkei, Saudi-Arabien und Katar. Der Waffennachschub zu den Rebellen soll derzeit hauptsächlich über den Irak und über die Türkei laufen. Angeblich sollen in der Türkei auch Rebellen militärisch ausgebildet werden. Auch sollen die angekündigten Waffenlieferungen der USA bereits begonnen haben.

Verlinkt ist eine m.E. erstklassige, ziemlich sachliche Analyse über den "Syrian Jihadism" und deren Bürgerkriegsgruppierungen aus dem Jahre 2012.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#16 Beitrag von stefko » Sonntag 8. September 2013, 14:22

paracelsus hat geschrieben:
stefko hat geschrieben:
Was Unterstützung aus dem Ausland betrifft, so soll man nicht vergessen, dass die Rebellen keine homogene Gruppe darstellen. al-Quaida nahestehende Gruppe werden wohl kaum Waffen aus den USA, dafür aber vielleicht aus Pakistan bekommen haben, usw. Zumindest laut einer Auskunft des Weissen Hauses gegenüber dem Kongress hat es noch keine Waffenlieferungen der USA an Rebellen gegeben, da man nicht sicher sein konnte, dass die Waffen nicht in die Hände von al-Quaida gelangen. Das ist zumindest die offizielle Haltung. Was inoffiziell geschehen ist, ist natürlich viel schwerer zu beurteilen. Es mag sein, dass die USA sehr wohl bestimmten Rebellengruppen Unterstützung zukommen hat lassen.
Die Hauptunterstützer der Rebellen sind derzeit wohl die Türkei, Saudi-Arabien und Katar. Der Waffennachschub zu den Rebellen soll derzeit hauptsächlich über den Irak und über die Türkei laufen. Angeblich sollen in der Türkei auch Rebellen militärisch ausgebildet werden. Auch sollen die angekündigten Waffenlieferungen der USA bereits begonnen haben.

Verlinkt ist eine m.E. erstklassige, ziemlich sachliche Analyse über den "Syrian Jihadism" und deren Bürgerkriegsgruppierungen aus dem Jahre 2012.

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Die Analyse ist wirklich gut. Danke für den Link. Auf was ich mit "vielleicht aus Pakistan" anspielen wollte, wird in dem Artikel auch beschrieben: die Unterstützung der Rebellen aus dem Ausland von nicht staatlicher Seite z.B. Geld das in Moscheen zur Unterstützung der Rebellen gesammelt wird. Als Quelle für Giftgas, falls die Rebellen über solches verfügen, kann ich mir aber nur Bestände der syrischen Armee vorstellen, die in die Hände der Rebellen gefallen sind.

Die Analyse bestärkt mich in meiner Ansicht, dass der Krieg in Syrien ein sehr komplexes Thema ist. Ich sehe nicht wie der Konflikt in Syrien gelöst werden kann. Mein Eindruck ist, es wird sich zu einem weiteren Libanon entwickeln. Unabhängig davon ob die USA eingreifen oder nicht.

Ich finde es aber bedenklich wie einige in diesem Forum unkritisch gegenüber dem Assad Regime sind, nur weil es sich irgendwann einmal als sozialistisch bezeichnet hat, Verbündeter der Sowjetunion war und gegen die USA ist.

ps: Übrigens hier ein Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... vom selben Autor. Anscheinend gibt es auch auf Assads Seite diverse paramilitärische Gruppierungen.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#17 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Montag 9. September 2013, 11:02

Ich pflichte Deinen Ausführungen bei, Stefko.
Möge es manchem Parteitagsredner nicht gefallen, aber ich bin es gewohnt einfache Sachverhalte auch einfach zu formulieren. Mag manchmal hart klingen, aber alle sind gegen den Liedtext, dass am deutschen Wesen die Welt genesen solle. Viele bezeichnen A. Merkel als Hitlernachfolger, unschöne Aufmachungen ausländischer Zeitungen machen das sehr plakativ deutlich, aber in Deutschland kann sich die Wunden lecken und kann genesen.
Dieser Widerspruch ärgert mich. Wer Revolutionen machen will, muss auch mit den Steinen auf dem Weg in die Zukunft klarkommen.
Natürlich ist der ganze Nahe Osten ein unkalkulierbares Pulverfass mit einer religiöses Bemäntelung, natürlich sind die Prozesse komplex und nicht einfach lösbar, aber der Okzident sollte die Distanz wahren, die diese Gottesfanatiker haben wollen, auch in humanitären Fragen. Allah weiß auch da als einziger Rat.

Aber vielleicht haben alle Revolutionäre von den Bolschewiki gelernt und wollen sich ihre Revolutionen von Deutschland bezahlen lassen.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#18 Beitrag von mbert » Montag 9. September 2013, 11:31

galizier hat geschrieben:Aber vielleicht haben alle Revolutionäre von den Bolschewiki gelernt und wollen sich ihre Revolutionen von Deutschland bezahlen lassen.
Die Bolschewiki sind auch in anderer Hinsicht ein gutes Beispiel: Der Sturz des Zaren war ja Ergebnis einer "Koalition" aus Sozialisten und Bürgerlichen, die alle gemeinsam wussten, gegen was sie waren. Als der Zar abgedankt hatte, stellte man fest, dass es viel schwieriger war, einen Konsens dazu zu finden, für was man eigentlich war. Die Folge war ein weiteres Hauen und Stechen unter den Siegern der Revolution, in Folge dessen sich dann die Seite durchsetzte, die rücksichtsloser war als die anderen, und die - aus welchen Quellen auch immer - die notwendigen Ressourcen heranschaffen konnte. Ich glaube nicht, dass sich diese Situation, was Revolutionen allgemein betrifft, bis heute wesentlich geändert hat: die Mehrzahl ist mehr gegen als für etwas gerichtet und hat Schwierigkeiten, mit ihrem eigenen Erfolg umzugehen. Der Weg danach ist immer schwierig und oft blutig. Ob er es dennoch wert ist, wird praktisch immer nur sehr schwer zu beantworten sein...
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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#19 Beitrag von UkraineInteressierter » Dienstag 10. September 2013, 11:49

galizier hat geschrieben:Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder. Putin hat offen davon gesprochen, dass RF Waffen liefert und nicht daran denkt in ein "unabhängiges Land" einzugreifen, mit anderen Worten, RF verdient am Tod der Menschen in Syrien.
Ich bin für einen selektiven Vernichtungsschlag, der die technischen Möglichkeiten des Regimes für den Völkermord zerstört.
Oh, und die schon länger anhaltende Unterstützung der Rebellen ist etwas anderes?

Im Übrigen ist ein Militärschlag jetzt vielleicht ohnehin bald vom Tisch: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
stefko hat geschrieben:Ich finde es aber bedenklich wie einige in diesem Forum unkritisch gegenüber dem Assad Regime sind, nur weil es sich irgendwann einmal als sozialistisch bezeichnet hat, Verbündeter der Sowjetunion war und gegen die USA ist.
Geht es wirklich um das "sozialistisch"? Ich denke das ist den meisten hier völlig schnurz. Syrien ist derzeit noch ein säkulärer Staat und es wäre äußerst schade wenn an dessen Stelle ein instabiler, intoleranter und vom Terror geplagter Gottesstaat treten würde.
galizier hat geschrieben:Sie können sich jetzt unter eigenem Kommando im Namen Allah in dessen Reich befördern.
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Ich hoffe das ist Zynismus...

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#20 Beitrag von Jensinski » Dienstag 10. September 2013, 20:15

Gerade zufällig gefunden, der Artikel stammt von 2006, bitte den 6. Absatz lesen!! Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Noch Fragen?

LG,
Jens

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stefko
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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#21 Beitrag von stefko » Mittwoch 11. September 2013, 10:47

UkraineInteressierter hat geschrieben: Im Übrigen ist ein Militärschlag jetzt vielleicht ohnehin bald vom Tisch: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Es war immer sehr zweifelhaft, ob es einen Militärschlag geben wird. Obama wollte ihn nicht ohne parlamentarisch Zustimmung durchführen und eine parlamentarische Mehrheit war nicht in Sicht.
UkraineInteressierter hat geschrieben:
stefko hat geschrieben:Ich finde es aber bedenklich wie einige in diesem Forum unkritisch gegenüber dem Assad Regime sind, nur weil es sich irgendwann einmal als sozialistisch bezeichnet hat, Verbündeter der Sowjetunion war und gegen die USA ist.
Geht es wirklich um das "sozialistisch"? Ich denke das ist den meisten hier völlig schnurz. Syrien ist derzeit noch ein säkulärer Staat und es wäre äußerst schade wenn an dessen Stelle ein instabiler, intoleranter und vom Terror geplagter Gottesstaat treten würde.
Säkulär stimmt, über den Rest kann man streiten. Die Stabilität wurde mit Gewalt erkauft. Wenig erstaunlich brechen die Fronten genau an denselben Linien auf, die schon mehr als 30 Jahren bestanden und bei denen der Konflikt in einem vom Assad Regime durchgeführten Massaker endete.

Auch sollte bedacht werden, dass die religiös-fundamentalen Kräfte erst durch den inzwischen gut 2 Jahre dauernden Krieg so an Bedeutung gewannen. Aus verschiedensten Gründen, unter anderem weil sie sich leichter aus nicht-staatlichen Quellen finanzieren können. Abgesehen davon sollte man wohl, laut dem Artikel den Paracelsus postete, nicht hinter jedem islamistisch wirkenden Namen auch Fundamentalisten annehmen.

Aber ich gebe dir recht, bei einem Sieg der Rebellen ist zu befürchten, dass es danach keinen toleranten, die Menschenrechte respektierenden Staat geben wird. Nur trifft das auch auf den Fall eines Siegs des Regimes zu. Das herrschende System wäre nur durch äußerste Gewalt zu halten.

Vielleicht wäre es nie zu diesem Krieg gekommen, hätte Assad nicht die ursprünglich friedlichen und eben nicht religiös-fundamentalistischen Proteste gewaltsam bekämpft.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#22 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Mittwoch 11. September 2013, 11:21

UkraineInteressierter hat geschrieben:
galizier hat geschrieben:Und wieder steht Moskau auf der Seite der Mörder. Putin hat offen davon gesprochen, dass RF Waffen liefert und nicht daran denkt in ein "unabhängiges Land" einzugreifen, mit anderen Worten, RF verdient am Tod der Menschen in Syrien.
Ich bin für einen selektiven Vernichtungsschlag, der die technischen Möglichkeiten des Regimes für den Völkermord zerstört.
Oh, und die schon länger anhaltende Unterstützung der Rebellen ist etwas anderes?

Im Übrigen ist ein Militärschlag jetzt vielleicht ohnehin bald vom Tisch: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
stefko hat geschrieben:Ich finde es aber bedenklich wie einige in diesem Forum unkritisch gegenüber dem Assad Regime sind, nur weil es sich irgendwann einmal als sozialistisch bezeichnet hat, Verbündeter der Sowjetunion war und gegen die USA ist.
Geht es wirklich um das "sozialistisch"? Ich denke das ist den meisten hier völlig schnurz. Syrien ist derzeit noch ein säkulärer Staat und es wäre äußerst schade wenn an dessen Stelle ein instabiler, intoleranter und vom Terror geplagter Gottesstaat treten würde.
galizier hat geschrieben:Sie können sich jetzt unter eigenem Kommando im Namen Allah in dessen Reich befördern.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Ich hoffe das ist Zynismus...
Wer unterstützt die Rebellen?
Wieder so ein typisch russischer Ablenkungsversuch. Bleib doch mal dabei, dass Putin offen ein Mörderregime unterstützt. Beihilfe ist ebenso strafbar wie die Tat selbst.
Oderwillst Du dem widersprechen. Bis jetzt sind alle diese halbgewalkten Sozialisten in den von der SU früher ausgehaltenen Staaten zu genau den gleichen "Humanisten" geworden wie ihre Ziehväter in Moskau auch.

Stefko stimme ich voll zu.

Das ist kein Zynismus. Jeder ist seines Glückes Schmied. Lies noch mal meine Gedanken zu dem Was dann wird. Muss alles so sein wie in Europa? Wer im ideologischen Mittelalter und in der juristischen Steinzeit leben will, muss das dürfen. Solche Systeme reformieren sich nur durch innere Vorgänge.
Also Zaun drum und beobachten.

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Re: Syrien - Hauptthema des G20-Gipfels in St. Petersburg - UI

#23 Beitrag von mbert » Mittwoch 11. September 2013, 11:36

galizier hat geschrieben:Bleib doch mal dabei, dass Putin offen ein Mörderregime unterstützt. Beihilfe ist ebenso strafbar wie die Tat selbst.
In den 80er Jahren wurde bei uns vollkommen zu recht in Frage gestellt, ob es moralisch vertretbar war, dass die USA aus geopolitischen Interessen, bzw. im "Wettbewerb" mit dem Ostblock um Einfluss in verschiedenen Teilen der Welt, Systeme wie die Apartheid in Südafrika, rechte Diktaturen in Lateinamerika etc. unterstützten. In Bezug auf die Sowjetunion wurden derartige Fragen kaum gestellt - die radikale Linke fand das wohl kontraproduktiv, die gemäßigte und der Rest waren sich wohl darüber im Klaren, dass derartige Kritik zwar angebracht gewesen wäre, aber wohl hinter dem eisernen Vorhang wirkungslos verpufft wäre.

Ich persönlich finde es angebracht, die gleichen Maßstäbe wie damals auch heute anzusetzen, und dabei bleibt aus meiner Sicht von der gewissen moralischen Überlegenheit, die Moskau aktuell gern für sich in Anspruch nimmt, wenig übrig. Ich sehe es auch wie Stefko - eine direkte Unterstützung einer mörderischen Diktatur ist m.E. nicht zu verantworten. Eine Unterstützung der Rebellen auf der anderen Seite halte ich zumindest für ziemlich ambivalent. Es bleibt der Schluss, dass eine moralische Überlegenheit wohl nur von einer gewissen Neutralität und auch Zurückhaltung ausginge. Davon zeigt Moskau nichts (es spielt hier offen ein Spiel geopolitischer Interessen ohne Rücksicht auf moralische Werte), und daher empfinde ich auch die Versuche, hier Moskaus Haltung als irgendwie besser oder gar vorbildlich zu charakterisieren, eher für - im Sinne des Neuen Kalten Krieges - ideologisch motiviert als irgendwie plausibel.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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