Politik | Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

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Ukraine

Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#1 Beitragvon Handrij » Montag 19. März 2012, 18:16

Die in Haft sitzende ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat die Erklärung von Präsident Viktor Janukowitsch über die baldige Verabschiedung eines Gesetzes, in dem Russisch den Status einer zweiten Staatssprache gewährt wird, als einen Wahltrick im Vorfeld der Parlamentswahlen im Herbst 2012 eingeschätzt.


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Re: Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#2 Beitragvon eurojoseph » Dienstag 20. März 2012, 01:00

Handrij hat geschrieben:
Die in Haft sitzende ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat die Erklärung von Präsident Viktor Janukowitsch über die baldige Verabschiedung eines Gesetzes, in dem Russisch den Status einer zweiten Staatssprache gewährt wird, als einen Wahltrick im Vorfeld der Parlamentswahlen im Herbst 2012 eingeschätzt.


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Vielleicht sollte die Westukraine doch über eine friedliche Scheidung a la Tschechoslowakei nachdenken,
ich glaub irgendwo wird das nix mehr mit den Betonschädln der Ostukraine...und dann schnell in NATO und später auch EU...Lviv Hauptstadt ??? wenn nicht ein Wunder geschieht denk ich wird das kommen.....
Ich freu mich schon über eure Stellungnamen, und rate schon wieviel mich in der Luft zerreissen werden ???...aber ich bin so traurig wie die Ukraine immermehr ein 2.Belarus wird....manchmal is es eben besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...was denkt ihr, und überschüttet mich nicht gleich mit Teer und Federn, vor allem meine speziellen Freunde....man wird ja in einem Forum mal seine Gedanken loswerden dürfen oder ???Wie gesagt ich will nicht provozieren, ich bin einfach nur traurig - und wütend, das die Orangen ihren Sieg so runtergewirtschaftet haben, damals....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#3 Beitragvon mbert » Dienstag 20. März 2012, 09:06

Naja, genauso könnte man das Donbass-Gebiet abtrennen.

Ich glaube, dass trotz aller kulturellen Unterschiede in allen Gebieten der Ukraine die Menschen eine gewisse Gemeinsamkeit miteinander empfinden und durchaus nicht meinen, man würde besser ohne einander leben. Das Problem ist hier aus meiner Sicht einfach nur eine Verbrecherbande, die sich Regierung schimpft. Ich weiß nicht wie, aber ich hoffe von ganzem Herzen, dass das Volk sich dieser Parasiten schnell entledigt und dafür sorgt, dass die richtigen Leute hinter Gitter sitzen.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#4 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 20. März 2012, 09:14

eurojoseph hat geschrieben:Vielleicht sollte die Westukraine doch über eine friedliche Scheidung a la Tschechoslowakei nachdenken...

Zu dieser Meinung bin ich inzwischen auch gekommen, leider.
eurojoseph hat geschrieben:... ich bin einfach nur traurig - und wütend, das die Orangen ihren Sieg so runtergewirtschaftet haben, damals....

Ja, sie wisssen gar nicht, was sie wirklich angerichtet haben.

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Re: Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#5 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 20. März 2012, 09:15

mbert hat geschrieben:Naja, genauso könnte man das Donbass-Gebiet abtrennen.
Ich glaube, dass trotz aller kulturellen Unterschiede in allen Gebieten der Ukraine die Menschen eine gewisse Gemeinsamkeit miteinander empfinden und durchaus nicht meinen, man würde besser ohne einander leben. Das Problem ist hier aus meiner Sicht einfach nur eine Verbrecherbande, die sich Regierung schimpft. Ich weiß nicht wie, aber ich hoffe von ganzem Herzen, dass das Volk sich dieser Parasiten schnell entledigt und dafür sorgt, dass die richtigen Leute hinter Gitter sitzen.

Das wär zu schön, um wahr zu sein, glaube ich.
Natürlich haben die Menschen in allen Gebieten durch die vergangene Entwicklung Gemeinsamkeiten, die sie verbinden. Sie müssen ja nicht ohne einander leben, wenn man Visafreiheit hat. Dann ändert sich an den Möglichkeiten nichts.

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Re: Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#6 Beitragvon Handrij » Dienstag 20. März 2012, 09:38

eurojoseph hat geschrieben:Vielleicht sollte die Westukraine doch über eine friedliche Scheidung a la Tschechoslowakei nachdenken,
ich glaub irgendwo wird das nix mehr mit den Betonschädln der Ostukraine...und dann schnell in NATO und später auch EU...Lviv Hauptstadt ??? wenn nicht ein Wunder geschieht denk ich wird das kommen.....
Ich freu mich schon über eure Stellungnamen, und rate schon wieviel mich in der Luft zerreissen werden ???...aber ich bin so traurig wie die Ukraine immermehr ein 2.Belarus wird....manchmal is es eben besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...was denkt ihr, und überschüttet mich nicht gleich mit Teer und Federn, vor allem meine speziellen Freunde....man wird ja in einem Forum mal seine Gedanken loswerden dürfen oder ???Wie gesagt ich will nicht provozieren, ich bin einfach nur traurig - und wütend, das die Orangen ihren Sieg so runtergewirtschaftet haben, damals....


Mensch Joseph, lass dich doch nicht von solchen Meldungen beeindrucken. Das war nur für die Russen. Timoschenko - wie kann sie eigentlich so schnell reagieren, wo sie doch total isoliert ist???? - muss das natürlich wieder im "nationalen" Sinne nutzen.
Nichtmal Janukowitsch & Co. würden, wenn sie es überhaupt könnten, Russisch zur 2. Amtssprache machen. Das höchste der Gefühle ist dieses Gesetz über die Regionalsprachen, was bereits anderthalb Jahre in der Schublade liegt und vielleicht wirklich vor den Wahlen hervorgeholt wird. Mehr wird es nicht geben .....
Ich glaube auch nicht, dass Wowa und Co. in Moskau das geschluckt haben. Die Unmöglichkeit des Unterfangens - für eine Verfassungsänderung braucht man 300 Stimmen - ist zu offensichtlich.

Die Abspaltung gewisser Teile hat ja schon ein berühmter Schriftsteller vorgeschlagen und zu Recht Prügel bezogen.
Den normalen Ukrainer stört das Sprachenproblem überhaupt nicht. Russisch als 2. Amtssprache interessiert keinen wirklich. Die Leute haben echt andere Probleme und die ganzen Diskussionen darum werden nur künstlich erzeugt. Dass die sogenannte Opposition darauf einsteigt, zeigt nur, dass sie auch keine Themen haben.

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Re: Timoschenko: Einführung von Russisch als zweite Amtssprache ist Wahltrick

#7 Beitragvon eurojoseph » Dienstag 20. März 2012, 10:49

mbert hat geschrieben:Naja, genauso könnte man das Donbass-Gebiet abtrennen.

Ich glaube, dass trotz aller kulturellen Unterschiede in allen Gebieten der Ukraine die Menschen eine gewisse Gemeinsamkeit miteinander empfinden und durchaus nicht meinen, man würde besser ohne einander leben. Das Problem ist hier aus meiner Sicht einfach nur eine Verbrecherbande, die sich Regierung schimpft. Ich weiß nicht wie, aber ich hoffe von ganzem Herzen, dass das Volk sich dieser Parasiten schnell entledigt und dafür sorgt, dass die richtigen Leute hinter Gitter sitzen.


Also Dein und Handrijes Wort in Gottes Gehörgang....ja und vielleicht auch mal Politiker, die es weder emotional (nicht gierig) noch finanziell (weil sie reich/nicht reich und zufrieden damit sind) notwendig haben korrupt zu sein, auch nicht machtgeil, und denen wirklich die Ukraine am Herzen liegt....
Ich denke, Politiker, die WIRKLICH Konzepte und Empathie haben (siehe Nelson Mandela z.B.) das ist, was die Ukraine jetzt brauchen würde, welche, die wirklich glaubhaft Verbesserungen, Rechtssicherheit vor allem, Schutz vor Willkür der Machthabenden, Perspektiven für den (kleinen Mann [smilie=blush.gif] und Frau) bieten, Menschen, die die Versprechen der verratenen Revolution wirklich erfüllen, und die Ukraine nach Europa führen. Die Menschen müssen wirklich glauben und vertrauen können und dürfen, und es braucht Mut und Anleitung zur Selbsthilfe - und eine zurückgestutzte Bürokratie, die nicht alle (am Besten keine) mutigen Schritte zur Selbsthilfe abwürgt, konterkariert bzw. aussaugt ....und ein Umdenken der Menschen, die aufhören Schuldige zu suchen, sondern ihre eigenen Unzulänglichkeiten ABER AUCH ihre Stärken annehmen und das Beste draus machen...ich weiss, die Jahrzehnte der Entmündigung sind bei den Älteren noch da, aber die 30 bis 40 Jährigen sollten noch nicht so gebrochen sein, und bei den andren sollte es auch den einen oder endren geben, die ihre damalige Pfiffigkeit im Umgang mit den Umständen adaptieren könnten und was aus ihren Talenten machen...aber mir ist schon klar, wenn die Krake von Finanz und andrer mafiöser Strukturen vor der Tür stehen, bei ein bissl Erfolg und danach is man ärmer als zuvor, das hebt nicht die Motivation....
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