PolitikTimoschenko kämpft nur in eigener Sache

Forum für Hinweise auf Beiträge (Artikel, Videos ...) in in- und ausländischen Onlinemedien mit Bezug zur ukrainischen Politik
Forumsregeln
Bitte keine Vollzitate aus Zeitungen, außer wenn diese es ausdrücklich gestatten. Zudem achtet bitte auf die Seriösität der Quelle. Keine Verschwörungs- oder Hassseiten!

Bei Links mit unüblichen Zeichen (z.B. []) bitte einen Linkkürzer wie http://bit.ly oder http://tinyurl.com nutzen ....
Denkt bitte an korrektes Zitieren, um die Lesbarkeit zu erhöhen.
Format: [quote="name"] Zitat [/quote]. Näheres hier: zitierfunktion-t295.html

Videos werden in der Regel automatisch eingebunden. Falls nicht bitte den media-Tag versuchen. Format:
[media] Link [/media].
Näheres hier: videoeinbindung-t308.html
Vorheriges ThemaNächstes Thema
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Handrij
Ukraine-Experte / знавець / знаток
Beiträge: 10293
Registriert: Freitag 27. März 2009, 21:22
Wohnort: Kiew/Kyjiw
    unknown unknown
Bildschirmauflösung: 360x640
Hat sich bedankt: 164 Mal
Danksagung erhalten: 1902 Mal
Ukraine

Timoschenko kämpft nur in eigener Sache

#1 Beitrag von Handrij » Montag 19. Mai 2014, 16:15

Die "eiserne Julia" liegt nach vielen instinktpolitischen Fehltritten vor der Präsidentenwahl in der Ukraine klar zurück. Vielleicht hilft ihr ja ein Zweckbündnis mit dem alten Verbündeten Wladimir Putin.
Mehr bei der Frankfurter Rundschau

Link:
BBcode:
HTML:
Verstecke direkte Links zum Beitrag
Zeige direkte Links zum Beitrag

selfmade
    unknown unknown
Bildschirmauflösung:

Re: Timoschenko kämpft nur in eigener Sache

#2 Beitrag von selfmade » Montag 19. Mai 2014, 17:30

Timoschenko war auch als Erste vor Ort, als in Odessa Straßenschlachten zwischen ukrainischen Hooligans und prorussischen Randalierern tobten. Fast 50 Menschen starben dort in den Flammen des brennenden Gewerkschaftshauses. Doch auch dieser Besuch half Timoschenko nicht. Im Gegenteil: Sie zeigte in Odessa allzu viel Verständnis für die Ultranationalisten, während doch vor allem moskautreue Protestierer umgekommen waren.
Es scheint, als durchlebte die UA Gesellschaftsbewegungen und -fehltritte im Zeitraffer wie die der BRD in den letzten Jahrzehnten.
Es war meines Erachtens ein schwarzer Tag für die UA als das im Gewerkschaftshaus passierte. Aber die Menschen sind gestorben, weil ihre Weltsichten aufeinander prallten. Diese Tatsache an sich war urdemokratisch und alles andere als verwerflich.
Ich weiß nicht wieso, aber ich muss diesbezüglich gerade an Duisburg denken, weil die Leute damals auch nur durch eine "falsche Herangehensweise" ihr Leben verloren.
Ich denke, nach der chaotischen Zeit wird man über vieles nachdenken können und es anders betrachten, nüchterner.

...anders als im Nachbarland. Das bereitet mir viel mehr Sorgen. Udzwar der Mob, nicht die Staatsführung.

Link:
BBcode:
HTML:
Verstecke direkte Links zum Beitrag
Zeige direkte Links zum Beitrag

Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Similar Topics
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag