Ukrainische Nationale NachrichtenagenturTjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

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Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#1 Beitrag von RSS-Bot-UI » Donnerstag 27. Februar 2014, 13:15

Der Anführer der Partei Swoboda Oleh Tjahnybok rief den Beistand der Vereinigten Staaten und Großbritanniens
Herkunft: UkrInform: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#2 Beitrag von eurojoseph » Donnerstag 27. Februar 2014, 13:49

Richtig !!!!!!!!!!!!! Und wenn nicht, dann soll sich die Ukraine gaaaaanz schnell wieder ein paar Atomwaffen ausborgen - der Deal war nähmlich genau jener - Ukraine gibt Atomwaffen weg und bekommt Garantie für territoriale Integrität - auch von RU.....
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#3 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 13:57

Hier gilt wieder: Traue keinem Russen, es sei denn er schaut ihn die Mündung deiner MPi.

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#4 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 14:18

Lebenserfahrung. Und wie ist das gerade auf der Krim?

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#5 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 27. Februar 2014, 14:20

galizier hat geschrieben:Lebenserfahrung. Und wie ist das gerade auf der Krim?
Nichts rechtfertigt solch eine "Sippenhaft".

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#6 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 14:24

Warum werden wir immer in Sippenhaft genommen, auch von der Moskauer Propaganda?

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#7 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 27. Februar 2014, 14:37

galizier hat geschrieben:Warum werden wir immer in Sippenhaft genommen, auch von der Moskauer Propaganda?
Möchtest du dich mit ihnen im negativen Sinne auf eine Stufe stellen?

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#8 Beitrag von toto66 » Donnerstag 27. Februar 2014, 14:51

Wenn Zar Vladi so weitermacht werden wir bald die ersten richtigen Anti-RF-Demos in der Ukraine erleben. war gerade Mittag essen, die Äusserungen da zu den Entwicklungen des heutigen Tages möcht ich besser nicht wiedergeben....

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#9 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 27. Februar 2014, 14:54

galizier hat geschrieben:Hier gilt wieder: Traue keinem Russen, es sei denn er schaut ihn die Mündung deiner MPi.
Ich glaube, wir waren in Europa schon etwas weiter, darauf sollten wir stolz sein und es hat sich langfristig ausgezahlt. Es mag ja durchaus sein, daß der kleine Zar den Bildungsstand noch nicht erreicht hat, aber deswegen müssen wir ja nicht auch wieder dahin zurückfallen.

Mit dem Blick in die Mündung einer MP ist nichts gelöst!

Solch starken Worte sind politisch einfach dumm (sorry). Denn entweder müßten dann irgendwann auch mal Taten folgen oder es stellt sich als leeres Gerede heraus (Hunde, die bellen, beißen nicht). Der Blick in die Mündung einer MP beinhaltet auch in Konsequenz das Betätigen des Auslösers. Das kann keiner wollen und das wäre auch keine Lösung.

Davon ab, wenn ich mal genau zusammenzähle, kenne ich wahrscheinlich mehr tolerante, demokratische Russen als Ukrainer. Deswegen verallgemeinere ich aber trotzdem nicht. Wenn Du Zar Putin meinst, dann spreche bitte nicht von den Russen.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#10 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:31

Zitat Wassermann:
Mit dem Blick in die Mündung einer MP ist nichts gelöst!

Solch starken Worte sind politisch einfach dumm (sorry). Denn entweder müßten dann irgendwann auch mal Taten folgen oder es stellt sich als leeres Gerede heraus (Hunde, die bellen, beißen nicht). Der Blick in die Mündung einer MP beinhaltet auch in Konsequenz das betätigen des Auslösers. Das kann keiner wollen und das wäre auch keine Lösung.


Ich habe gelernt, dass der leben wird, der zuerst schießt.
Wir haben uns gefreut über die Besonnenheit des Maidan, dass sie dort die Waffen in der Kammer gelassen haben und haben die Kämpfer bewundert, wie sie unter Einsatz des Lebens ihre Toten und Verwundeten geborgen haben.
Im Ergebnis der Freude und Bewunderung Trauern wir jetzt um die "Himmlischen Hundert".
Im Gespräch mir Dir und anderen würde ich die Pistole nicht auf den Tisch legen, sondern an der Garderobe abgeben.

Seit der Machtergreifung der Bolschewiken haben wir es bei den Exponenten des Staates Russland und wie er auch immer geheißen hat mit Gewaltpolitikern zu tun.
Das sind Menschen, die nur die Sprache der Gewalt verstehen, bereits die Androhung verstehend analysieren und so reagieren.
In Moskau würde man sehr wohl verstehen was es bedeutet, wenn sie auf ihren Monitoren sehen wie sich die Raketen der Ukraine und anderer neu ausrichten.
Schau Dir die Krim an. Russen mobilisieren gegen die Ukraine. Wissend, dass hinter ihnen die Flotte steht und nicht weit weg ein Manöver stattfindet.
Die Russen kopieren auf der Krim den Weg des Sudetenlandes ins Reich.
Vielleicht gehen sie von der Nachgiebigkeit der europäischen Mächte aus. So wie diese nichts ernsthaftes im Georgienkrieg und zu Transdnistrien unternommen haben.
Denkt an Ungarn 1956, CSSR 1968 aber auch an den "Export" der Revolution von 1917 nach Kiew via Kruty, die Okkupation Ostpolens/Westukrainische Volksrepublik 1939 und die Annexion des Baltikums 1939, ....
Ich habe bewusst Exponenten geschrieben. Aber leider stehen die dir dann nicht vor der MPi.
Leiden müssen immer die Untertanen.

Natürlich muss man auch bereit sein abzudrücken.
Das wäre dann mit Sicherheit keine optimale Lösung.

Oder willst Du nach Russland fahren um auf der Krim zu baden?

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#11 Beitrag von eurojoseph » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:33

Wassermann3000 hat geschrieben:
galizier hat geschrieben:Hier gilt wieder: Traue keinem Russen, es sei denn er schaut ihn die Mündung deiner MPi.
Ich glaube, wir waren in Europa schon etwas weiter, darauf sollten wir stolz sein und es hat sich langfristig ausgezahlt. Es mag ja durchaus sein, daß der kleine Zar den Bildungsstand noch nicht erreicht hat, aber deswegen müssen wir ja nicht auch wieder dahin zurückfallen.

Mit dem Blick in die Mündung einer MP ist nichts gelöst!

Solch starken Worte sind politisch einfach dumm (sorry). Denn entweder müßten dann irgendwann auch mal Taten folgen oder es stellt sich als leeres Gerede heraus (Hunde, die bellen, beißen nicht). Der Blick in die Mündung einer MP beinhaltet auch in Konsequenz das Betätigen des Auslösers. Das kann keiner wollen und das wäre auch keine Lösung.

Davon ab, wenn ich mal genau zusammenzähle, kenne ich wahrscheinlich mehr tolerante, demokratische Russen als Ukrainer. Deswegen verallgemeinere ich aber trotzdem nicht. Wenn Du Zar Putin meinst, dann spreche bitte nicht von den Russen.
Also ich verstehe Galizier, finde es aber trotzdem nicht gut - allerdings kenne ich kaum Russen hier in Ö die nicht hinter Putin stehen leider.....wahrscheinlich ist soviel Propaganda schwer wegzukriegen - und (ich weiss, ich wiederhol mich ...) wenn wir ins Baltikum und nach Moldawien schauen, wie dort grosso modo von den Russen die Okkupationen geleugnet und die Deportationen schöngeredet werden - zum - auf gut österreichisch - zum Speiben - aber - und das gilt auch für dich lieber Galizier, denk mal, Sacharov, Gorbatschow - ja auch Chrustschow - das waren ja auch Russen - na und Tolstoj ??? Es gibt in jeder Nation solche und solche - und grad in RU mit diesen Verdummungstraditionen ÜBER JAHRHUNDERTE !!!! da is es schwer.....aber niemand wird als Faschist - ob rot oder braun geboren.....kein Russe, kein Tatare, kein Ukrainer, kein Deutscher, kein Österreicher .....usw
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#12 Beitrag von eurojoseph » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:37

galizier hat geschrieben:Zitat Wassermann:
Mit dem Blick in die Mündung einer MP ist nichts gelöst!

Solch starken Worte sind politisch einfach dumm (sorry). Denn entweder müßten dann irgendwann auch mal Taten folgen oder es stellt sich als leeres Gerede heraus (Hunde, die bellen, beißen nicht). Der Blick in die Mündung einer MP beinhaltet auch in Konsequenz das betätigen des Auslösers. Das kann keiner wollen und das wäre auch keine Lösung.


Ich habe gelernt, dass der leben wird, der zuerst schießt.
Wir haben uns gefreut über die Besonnenheit des Maidan, dass sie dort die Waffen in der Kammer gelassen haben und haben die Kämpfer bewundert, wie sie unter Einsatz des Lebens ihre Toten und Verwundeten geborgen haben.
Im Ergebnis der Freude und Bewunderung Trauern wir jetzt um die "Himmlischen Hundert".
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Seit der Machtergreifung der Bolschewiken haben wir es bei den Exponenten des Staates Russland und wie er auch immer geheißen hat mit Gewaltpolitikern zu tun.
Das sind Menschen, die nur die Sprache der Gewalt verstehen, bereits die Androhung verstehend analysieren und so reagieren.
In Moskau würde man sehr wohl verstehen was es bedeutet, wenn sie auf ihren Monitoren sehen wie sich die Raketen der Ukraine und anderer neu ausrichten.
Schau Dir die Krim an. Russen mobilisieren gegen die Ukraine. Wissend, dass hinter ihnen die Flotte steht und nicht weit weg ein Manöver stattfindet.
Die Russen kopieren auf der Krim den Weg des Sudetenlandes ins Reich.
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Denkt an Ungarn 1956, CSSR 1968 aber auch an den "Export" der Revolution von 1917 nach Kiew via Kruty, die Okkupation Ostpolens/Westukrainische Volksrepublik 1939 und die Annexion des Baltikums 1939, ....
Ich habe bewusst Exponenten geschrieben. Aber leider stehen die dir dann nicht vor der MPi.
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Oder willst Du nach Russland fahren um auf der Krim zu baden?
Lieber Galizier, Du hast in allem Recht, und trotzdem es geht wirklich um die Führung, und denen schadet es nicht, wenn die jetzt Raketen aus der Ukraine auf sich gerichtet wissen, so wie bei der Kuba-Krise verstehen die nix andres - leider - und ich hoffe die Briten und Franzosen und Mr. Präsi Obama haben genug Cojones den Russen die Meinung zu geigen - ich finde die Androhung der Stationierung müsste reichen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#13 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:40

Da geb ich Dir recht und ich habe es extra nicht pauschal formuliert, sondern auf die Exponenten gerichtet.

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Jensinski
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#14 Beitrag von Jensinski » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:50

Die Lage ist sehr angespannt und brenzlig. Ich kann Galizier verstehen, ich weiß wie es gemeint ist, würde selbst nur zu gern einmal verbal meine Wut heraus lassen. Nur hilft das leider nichts und auf Managerschulungen lernt man "Wer schreit, hat schon verloren". Und wir sind hier ein öffentliches Forum! Deshalb gebe ich Sonnenblume recht, lasst uns nicht auf dieselbe Propagandastufe dieses KGB-Majors in Moskau stellen!

Schaut lieber in die Rada, dort wird Weltgeschichte geschrieben! GOOD

Slava Ukraini!
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#15 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:52

Wenn Du die Beispiele Ungarn 1956 etc. nennst: Was meinst Du, wie es ausgegangen wäre, wenn der Westen damals nicht nur Muskeln hätte spielen lassen? Nein, das ist ein Spiel mit dem Feuer, dessen Ausgang keiner bestimmen kann.

Es ist unstrittig, daß Agressoren zeitweise im Vorteil sind. Ich bin aber der tiefen Überzeugung, daß sich dauerhaft nur stabile demokratische Strukturen durchsetzen. Ich denke, daß das ein wesentlicher Grund ist, warum wir in großen Teilen Europas bereist sehr lange Zeit friedliche Verhältnisse haben. Und erfreulicherweise konnten in den letzten Jahrzehnten weitere Staaten in diese Gemeinschaft dazustoßen, wie etwa Polen, Ungarn etc.), weitere werden folgen. Langsam, aber stetig die "Friedenszone" ausbreiten, halte ich für nachhaltiger.

Ich stimme Dir zu, leider werden immer wieder Menschen auf dem Weg dahin mit ihrem Leben dafür bezahlen.

Es kann auch sein, daß Putin mit der Krim Erfolg hat. eine Garantie gibt es für nichts. Das wird er aber vermutlich weniger militärisch einfach so durchsetzen können, sondern wenn er den Nährboden auch in Teilen des Volkes dafür bereitet. Seine Geheimdienste sind ja bereits dran. Da ist es wichtig, daß die Ukraine und Europa gegensteuert, z.B. keine Anlässe dafür gibt, daß die normale Bevölkerung auf die russische Propaganda hineinfällt. Die russische Bevölkerung muß sich unter der Ukraine wohl fühlen, dann hat Putin auch keinen Erfolg. Das ist die Kunst der Politik. Da sind dann Aussagen wie "traue keinem Russen" nicht gerade zweckdienlich.

Mache doch mal das Planspiel. Putin schürt die Unzufriedenheit, irgendwann wird Rußland tatsächlich Truppen senden. Gleichzeitig haben die USA mehrere Flotten im Schwarzen Meer stationiert und die Nato bombardiert die Stützpunkte auf der Krim ... Meinst Du, damit ist das zu retten? Danach liegen nicht nur die Ukraine in Schutt und Asche. Und wenn es schon mal knallt, dann kann Rußland die Gelegenheit nutzen (wenn der Ruf sowieso ruiniert ist), in anderen Sattelitenstaaten doch noch mal aufzuräumen. China wird die Chance nutzen, sein Einflußgebiet auszubauen, weil ja die anderen nennenswerten Militärmächte mit anderen Problemen beschäftigt sind.

Die Welt danach sähe mit Garantie ganz anders aus. Ob es dann besser ist, wird Dir niemand versprechen können. Weltweite Krisenpolitik ist doch etwas mehr, als Muskelspiele und starke Worte. Besonnenheit und Weitsicht allemal besser, als falsches Heldentum.

Davon ab habe ich ein Problem: Meine Garderobenhaken wären vermutlich nicht für eine MP geeignet :-)
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#16 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 27. Februar 2014, 15:55

Noich als Nachtrag nach den anderen Postings:

Ja, ich kann Galizier sehr gut verstehen und auch von meinem Gerechtigkeitsgefühl hätte ich gerne Lust, mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Nur die - rationale - Erkenntnis, daß das nichts bringt, holt mich wieder runter.

Davon ab, natürlich gehören Drohgebährden im gesamten Mix mitunter auch dazu, also durchaus auch ein US-türkisches Manöver im Schwarzen Meer. Nur eben wohl dosiert.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#17 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 16:20

Zitat Wassermann:
Ich stimme Dir zu, leider werden immer wieder Menschen auf dem Weg dahin mit ihrem Leben dafür bezahlen.

Die, die mit dem Leben bezahlen, können nicht wegfahren wie wir. Uns hilft die Botschaft in Sicherheit zu kommen.
Aber die Menschen hier.

Ich möchte Euch alle mal auf so einer Trauerfeier sehen, nicht ganz hinten, vorn und dann in die Hand das Beileid bekunden.
Versucht es hier.
Ich mache ein neues Thema auf und jeder schreibt sein Beileid an die Familie, deren Bilder in der Galerie sind.

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#18 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 27. Februar 2014, 16:49

galizier hat geschrieben:Die, die mit dem Leben bezahlen, können nicht wegfahren wie wir. Uns hilft die Botschaft in Sicherheit zu kommen.
Aber die Menschen hier.
Ja, Du hast Recht! Es ist so einfach, das zu schreiben, wenn man satt ist, es warm hat und keine Angst haben muß. Aber leider ist es dennoch so. Ich spüre Deine Wut und ich kann sie gut nachvollziehen. Nur ändert sich nichts durch die Wut, sie kann einem vielleicht die nötige Kraft geben, oft macht sie aber leider auch blind. Bei solchen Konflikten gibt es Opfer auf beiden Seiten, Schmerz, Verzweiflung und Wut. Und das macht die Problemlösung dann nicht wirklich einfacher. Es gibt auch unter den Polizisten Tote. Da waren junge Männer dabei, die nur gehorchen mußten. Es sind nicht alles die bösen Täter. Und was meinst Du, was deren Angehörigen durchmachen? Meinst Du, denen geht es besser.

Im Ergebnis haben wir dann nicht nur einige Politiker, die ihre Machtstrategien gegeneinander ausspielen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen, die Wut gegeneinander haben. Das ist doch das Fatale. Hier werden ganz normale Menschen gegeneinander aufgewiegelt. Im Ergebnis ist dann ein Konflikt geschürt, der lange nicht mehr zu bändigen ist.
Freundliche Grüße
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#19 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 17:55

Es geht nicht um Wut. Ich bin nicht wütend, ich bin verärgert über diese Diskussionen aus der Ferne. Gestern hat mir einer aus dem Forum interessantes Material geschickt. Aktiv für etwas sein und das Gute im Menschen ansprechen ist ihm gelungen.
Noch sind nicht alle identifiziert und begraben und in unserer deutschen Bedenkenträgerschaft nehmen wir schon wieder Rücksicht auf die Täter.
Das geht nicht.
Bei den Polizisten sehe ich das anders. Ja sie sind tot und haben weinende Angehörige, aber sie standen nicht in Schützengräben, sondern hatten Möglichkeiten überzulaufen und auch nicht zu schlagen und zu schießen und zu demütigen.
Hat einer den Befehl gegeben den Kosaken zu beleidigen, zu schlagen und zu entblößen?
Das war Sadismus aus eigenem Antrieb.
Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen.
Was aber hatte der 17jährige auf sich geladen, dass er von einem Scharfschützen ermordet werden musste? Oder die 75jährige Babuschka die als Sanitäterin gekennzeichnet, half verwundete zu versorgen.

Tot ist tot, aber Täter und Opfer sind zwei verschiedene Sachen. Wir sollten nicht alle Toten in einen Topf werfen oder einfach addieren.

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#20 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 27. Februar 2014, 18:21

Entschuldige bitte, das Leben ist einzigartig und jedes Menschenleben ist gleich viel wert. Es gibt doch keine guten und bösen Toten.

"Er hätte ja überlaufen können" vereinfacht die Problematik, das könnte man auch genau umgekehrt sehen. Ich habe versucht, zu erklären, welche Dramatik auf beiden Seiten entsteht. Wer das erkennt, kann dem entgegenwirken. Wer das nicht sehen will, läuft Gefahr, mit zu einer Eskalation beizutragen.

Was mich wirklich ärgert sind Aussagen wie "deutsche Bedenkenträgerschaft" und "Rücksicht auf Täter". Das Bemühen, möglichst sachlich darüber nachzudenken, welches Handeln welche Reaktionen herbeiführt und welche Entwicklung dadurch entstehen kann, hat mit Bedenkenträgerschaft wenig zu tun. Und Täter sollen selbstverständlich in einem ordentlichen Verfahren zur Rechenschaft gezogen werden, nicht durch schnelle Aburteilung.
Freundliche Grüße
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#21 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 27. Februar 2014, 19:31

Sicher jedes Leben ist gleichviel wert, aber der eine setzt sich für etwas progressives ein und der andere ist bereit für Geld oder Macht zu töten und wird getötet, das hat er billigend in Kauf genommen.
In dieser Situation sehe ich himmelweite Unterschiede.
Die Toten sind nicht gut oder böse, sie sind nur kalt.
Der Mörder mit dem Scharfschützengewehr hat im Vorfeld gewusst, dass er töten soll und wird. Der Aktivist auf dem Maidan hat demonstriert für eine bessere Ukraine, er ist nicht hingegangen um zu töten.
Das ist ein riesiger Unterschied.
Die friedlichen Demonstranten des November haben die Eskalation am 29.11.13 verschuldet? Das haut mich um.
Das in Deutschland viel zu lange bedacht und bedacht wird ist ja nichts Neues.
Rücksicht auf Täter dito. Das erkennst Du ja schon an Deiner Formulierung "welches Handeln welche Reaktionen herbeiführt... usw."
Studenten haben für Europa friedlich demonstriert. Berkut hat sie brutal zusammengeschlagen. Nach Deiner Logik hätten sie den Protest unterlassen sollen, denn sie hätten wissen müssen, dass das Regime so reagiert. Interessante Ansicht.

janek hätte aber auch wissen müssen, dass er mit diesem Angriff auf die Jugend das Volk auf die Barrikaden ruft.

Wer hat nun falsch gehandelt?
Progression oder Regression?

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#22 Beitrag von eurojoseph » Donnerstag 27. Februar 2014, 20:49

Wassermann3000 hat geschrieben:Wenn Du die Beispiele Ungarn 1956 etc. nennst: Was meinst Du, wie es ausgegangen wäre, wenn der Westen damals nicht nur Muskeln hätte spielen lassen? Nein, das ist ein Spiel mit dem Feuer, dessen Ausgang keiner bestimmen kann.

Es ist unstrittig, daß Agressoren zeitweise im Vorteil sind. Ich bin aber der tiefen Überzeugung, daß sich dauerhaft nur stabile demokratische Strukturen durchsetzen. Ich denke, daß das ein wesentlicher Grund ist, warum wir in großen Teilen Europas bereist sehr lange Zeit friedliche Verhältnisse haben. Und erfreulicherweise konnten in den letzten Jahrzehnten weitere Staaten in diese Gemeinschaft dazustoßen, wie etwa Polen, Ungarn etc.), weitere werden folgen. Langsam, aber stetig die "Friedenszone" ausbreiten, halte ich für nachhaltiger.

Ich stimme Dir zu, leider werden immer wieder Menschen auf dem Weg dahin mit ihrem Leben dafür bezahlen.

Es kann auch sein, daß Putin mit der Krim Erfolg hat. eine Garantie gibt es für nichts. Das wird er aber vermutlich weniger militärisch einfach so durchsetzen können, sondern wenn er den Nährboden auch in Teilen des Volkes dafür bereitet. Seine Geheimdienste sind ja bereits dran. Da ist es wichtig, daß die Ukraine und Europa gegensteuert, z.B. keine Anlässe dafür gibt, daß die normale Bevölkerung auf die russische Propaganda hineinfällt. Die russische Bevölkerung muß sich unter der Ukraine wohl fühlen, dann hat Putin auch keinen Erfolg. Das ist die Kunst der Politik. Da sind dann Aussagen wie "traue keinem Russen" nicht gerade zweckdienlich.

Mache doch mal das Planspiel. Putin schürt die Unzufriedenheit, irgendwann wird Rußland tatsächlich Truppen senden. Gleichzeitig haben die USA mehrere Flotten im Schwarzen Meer stationiert und die Nato bombardiert die Stützpunkte auf der Krim ... Meinst Du, damit ist das zu retten? Danach liegen nicht nur die Ukraine in Schutt und Asche. Und wenn es schon mal knallt, dann kann Rußland die Gelegenheit nutzen (wenn der Ruf sowieso ruiniert ist), in anderen Sattelitenstaaten doch noch mal aufzuräumen. China wird die Chance nutzen, sein Einflußgebiet auszubauen, weil ja die anderen nennenswerten Militärmächte mit anderen Problemen beschäftigt sind.

Die Welt danach sähe mit Garantie ganz anders aus. Ob es dann besser ist, wird Dir niemand versprechen können. Weltweite Krisenpolitik ist doch etwas mehr, als Muskelspiele und starke Worte. Besonnenheit und Weitsicht allemal besser, als falsches Heldentum.

Davon ab habe ich ein Problem: Meine Garderobenhaken wären vermutlich nicht für eine MP geeignet :-)
Wassermann tut mir leid, München hat Hitler nicht gehindert nach dem Sudetenland weiterzumachen -
und es geht nicht um bombadieren, es geht um Verträge Die USA UND Russland UND !!!Russland Garantier(t)en die territoriale Integrität der Ukraine - wenn Russland das nicht mehr tut MUSS der Westen IMHO SOFORT Raketen stationieren, und ich denke die Ukraine (Kyiv) wird das sehr begrüssen, und auch SOFORT in die Nato wollen - no na - um das zu verhindern muss ZwergZar zurückstecken...oder ???
Der WESTEN UND DIE UA sind im Recht, wenn RU die UA filetieren will !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es geht um nichts andres !!!!!
Man muss klar trennen - die UA wirtschaftlich EU und militärisch blockfrei - dafür verpisst sich spätestens 2042 RU von Sevastopol - und es gibt den vereinbarten Gasrabatt - wenn nicht dann sollen sich die Russen schnell vertschüssen und einen Vertrag über eine Blockfreie Ukraine mit Sicherheitsgarantien abgeben...kein 2.Georgien bitte sehr !!!!
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#23 Beitrag von eurojoseph » Donnerstag 27. Februar 2014, 21:49

Übrigens - das alles ist nachzulesen in WIKI - Budapester Memorandum !!!!!!!!!!!Das Budapester Memorandum wurde am 5. Dezember 1994 in Budapest im Rahmen der dort stattfindenden KSZE-Konferenz unterzeichnet.

In ihm verpflichteten sich die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und China als Gegenleistung für einen Nuklearwaffenverzicht die wirtschaftliche und politische Sicherheit von Kasachstan, Weißrussland und der Ukraine zu garantieren.

Diese Staaten waren im Zuge der Auflösung der UdSSR in den Besitz von Nuklearwaffen gekommen. Das Budapester Memorandum war Vorbedingung der Unterzeichnung und Ratifizierung des Atomwaffensperrvertrags und des Atomteststoppvertrags. Bis 1996 wurden alle Kernwaffen der früheren UdSSR nach Russland gebracht, das als Nachfolgestaat der UdSSR das Recht auf Atomwaffen hat.
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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#24 Beitrag von toto66 » Donnerstag 27. Februar 2014, 23:27

Ich machs kurz: ich bin noch immer der Meinung, wehret den Anfängen ! Putin zündelt an der UA herum und das mMn nicht nur aus geopolitischen und geostrategischen Gründen, sondern auch weil der Halbstarke in seinem Stolz verletzt ist.
Ansonsten möcht ich speziell @galizier zustimmen. In den sozialen Netzwerken kursieren seit ein paar tagen Videos, die in ihrer Grausamkeit alles was wir auf youtube sehen können um ein Vielfaches übertrifft.
Tot ist tot, das mag stimmen, aber auch ich seh da Unterschiede.

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Re: Tjahnybok: USA und Großbritannien sollen Russland an seine Verpflichtung zum Schutz der Ukraine erinnern - UI

#25 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 27. Februar 2014, 23:42

eurojoseph hat geschrieben: Wassermann tut mir leid, München hat Hitler nicht gehindert nach dem Sudetenland weiterzumachen -
Ja, das wäre eine spannende Diskussion, zu klären, ob und wie Hitler hätte aufgehalten werden können. Gleiches gilt natürlich für andere Despoten. Es gibt einige Institute, die sich damit wissenschaftlich beschäftigen. Es gibt nicht die perfekte Lösung, ganz einfach, weil solche Leute nicht berechenbar sind. Und ich denke, daß das Verhalten westlicher Diplomatie oft genug auch aus diesen Erfahrungen hergeleitet wird. Also so ganz ohne Grund setzt man nicht auf "Reden".
eurojoseph hat geschrieben: und es geht nicht um bombadieren, es geht um Verträge Die USA UND Russland UND !!!Russland Garantier(t)en die territoriale Integrität der Ukraine -
Das Abkommen besagt, daß die Unterzeichner im Gegenzug zum Verzicht auf die Atomwaffen den Schutz für das Land für Angriffe von außen zu übernehmen haben. Also wenn die Türken morgen einfallen sollten ... Davon ist derzeit aber nicht die Rede und Putin würde derzeit nicht einmarschieren. Es ist doch viel einfacher, innere Unruhen zu schüren.
eurojoseph hat geschrieben: wenn Russland das nicht mehr tut MUSS der Westen IMHO SOFORT Raketen stationieren, und ich denke die Ukraine (Kyiv) wird das sehr begrüssen, und auch SOFORT in die Nato wollen - no na - um das zu verhindern muss ZwergZar zurückstecken...oder ???
Spiel das in Gedanken mal weiter. Der Westen stationiert Atomraketen in der Ukraine und der kleine Zar ist vor Schreck erstarrt, ruft sofort bei Obama an und rudert zurück? Schön wäre es, wenn das so einfach ist. Nee, dann werden eben Atomraketen in Kuba oder sonstwo stationiert etc. pp. Wie das dann weitergehen kann, kannst Du Dir doch sicher ausmalen. Gerade bei Diktatoren ist doch das Problem, daß sie nicht verlieren können und lieber alles in Schutt und Asche legen (heutzutage eher wirtschaftlich als militärisch).


Vom Wunschdenken her bin ich doch auf Deiner Seite. Es macht wütend, wenn man sieht, wie einer brutal seine Machtinteressen verfolgt und die Ukraine dabei allenfalls als Kolateralschaden (öh, ist das jetzt richtig geschrieben???) miteinkalkuliert. Es ist ein Poker, wo alles, Manöver, Verträge natürlich mit ins Spiel gebracht werden können. Aber sofort volle Breitseite und sämtliches Pulver verschossen ist selten hilfreich.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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