Wirtschaft | Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

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Handrij
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#26 Beitragvon Handrij » Sonntag 2. August 2015, 22:45

Da haben sich ja zwei Patrioten gefunden. Das Abendland ist quasi gerettet ...

___
von unterwegs geschrieben

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Maniac
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#27 Beitragvon Maniac » Sonntag 2. August 2015, 22:53

Handrij hat geschrieben:Da haben sich ja zwei Patrioten gefunden. Das Abendland ist quasi gerettet ...

___
von unterwegs geschrieben

Hört, Hört, spricht da der Neid,
ich weiss, seine Heimat zu lieben ist verpönt.

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toto66
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#28 Beitragvon toto66 » Sonntag 2. August 2015, 22:56

Ach was, schon über ein Jahr um aus der "Misere " herausszukommen ? Das ist ja quasi eine ganze Epoche..... das haben andere Länder doch in viel kürzeren Zeiträumen geschafft.. :-D
Und "Fassadenreformen", so, so.. welche meinst du und welche würdest du denn vorschlagen ? Dir war doch schon die Lustration zuviel, du wolltest doch den Janukowitsch-Getreuen quasi eine Einzelfallprüfung zugestehen,, oder täuscht mich da meine Erinnerung ?
Übelmeinend hilft noch weniger als gut gemeint, handrij.
Und wenn der als von dir symbolhaft befundene Patriotusmus dabei hilft die Armee zu versorgen oder den Soldaten ein anderes Heimkehrgefühl zu vermitteln als zB jenen russischen die aus Afghanistan zurückkehrten und damit viele Probleme zu mindern dann finde ich die Symbolik gut. Ganz im Gegensatz zu deinem faktenbefreiten Zynismus.
Dem Angegriffenen die Abstrusität eines Krieges vorzuwerfen ist aberwitzig. Oder die Aufforderung zur Kapitulation.... ich möchte gar nicht wissen wie deine Bettwäsche aussieht...
und natürlich haben die Russen und der Krieg mit der ökonomischen und wirtschaftlichen Krise der UA nichts zu tun....

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Handrij
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#29 Beitragvon Handrij » Montag 3. August 2015, 10:06

toto66 hat geschrieben:Ach was, schon über ein Jahr um aus der "Misere " herausszukommen ? Das ist ja quasi eine ganze Epoche..... das haben andere Länder doch in viel kürzeren Zeiträumen geschafft.. :-D

haha, hihi, ich sprach davon die Probleme anzugehen ...

toto66 hat geschrieben:Und "Fassadenreformen", so, so.. welche meinst du und welche würdest du denn vorschlagen ? Dir war doch schon die Lustration zuviel, du wolltest doch den Janukowitsch-Getreuen quasi eine Einzelfallprüfung zugestehen,, oder täuscht mich da meine Erinnerung ?

ja, ich bin so ein Idiot, der auf Unschuldsvermutung und individueller Schuld besteht. Das sind übrigens für die Demokraten hier Fremdworte. Ich erinnere nur an Innenminister Awakow, der die mutmaßlichen Mörder von Oles Busina mal so ganz frank und frei mit Namen und Geburtsdatum in einem seiner berühmt-berüchtigten Facebookposts erwähnte. Es wird sich jetzt wohl kein Richter in der Ukraine finden, der die angeblich vorliegenden Beweise wirklich prüfen wird. Und Awakow ist noch weiter im Amt nach so einer Nummer.
Apropos Richter, war da mal was mit der Schaffung eines wirklich unabhängigen Gerichtssystems? Aber mit der Lustration ist ja der Gerechtigkeit insgesamt und überhaupt Genüge getan worden.
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und geht es dir und deinen Leuten oder dem Land jetzt besser? Ist die Korruption dadurch zurückgegangen? Wurde mal einer wirklich zur Verantwortung gezogen? War was auf dem Maidan?
Und das tolle Lustrationsgesetz hat weder den KGB-Agenten Naliwaitschenko noch den KGB-Agenten Hryzak daran gehindert SBU-Chef zu werden.

Und noch etwas "faktenbefreiter Zynismus":
Wie kommt es, dass der Chef der Zentralen Wahlkommission Michailo Ochendowsky vom Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... verliehen bekommt und Luftbilder seines "Anwesens" sogar den Janyk neidisch werden lassen?

Wie kann es sein, dass der große Reformator und Stellvertreter des Generalstaatsanwaltes Dawid Sakwarelidse in einem Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... davon erzählt, dass ihm 10 Millionen Dollar Bestechungsgeld angeboten wurden, er sich aber auf wundersame Art und Weise nicht daran erinnern kann, wer das war und deswegen auch keiner sitzt. Zufall? Wieso hat der Typ eine Hausdurchsuchung angeordnet ohne einen Durchsuchungsbeschluss zu haben? Der neue Rechtsstaat? Wird ein eventuelles Gericht die gefundenen Beweisstücke nach Anruf aus der Präsidialadministration akzeptieren?
Wie kann der neue Chef des Antikorruptionsbüros Artem Sytnyk als Anwalt in Kiew 2014 nur 23540 Hrywnja verdient haben? Und wieso nimmt er seine Frau auf Dienstreise nach London mit?

toto66 hat geschrieben:Und wenn der als von dir symbolhaft befundene Patriotusmus dabei hilft die Armee zu versorgen oder den Soldaten ein anderes Heimkehrgefühl zu vermitteln als zB jenen russischen die aus Afghanistan zurückkehrten und damit viele Probleme zu mindern dann finde ich die Symbolik gut.

jo, den Heimkehrern geht es so gut, dass sie sogar die ihnen geschenkte Ausrüstung verscherbeln. Wie war das eigentlich mit der Kriegssteuer von 1,5 Prozent? Was machen eigentlich die per SMS der Armee direkt gespendeten Gelder so? Super ausgelagert das Problem mit der Versorgung der Armee. Besser kann es für die Regierung ja gar nicht sein.

toto66 hat geschrieben:Dem Angegriffenen die Abstrusität eines Krieges vorzuwerfen ist aberwitzig. Oder die Aufforderung zur Kapitulation....

Meld dich endlich freiwillig! Geh schön kämpfen fürs Vaterland oder Roshen ...

toto66 hat geschrieben:ich möchte gar nicht wissen wie deine Bettwäsche aussieht...

ich sag es dir trotzdem: Blümchen, weil bei Nationalflaggen und anderer Patriotenausstattung krieg ich Brechreiz.

toto66 hat geschrieben:und natürlich haben die Russen und der Krieg mit der ökonomischen und wirtschaftlichen Krise der UA nichts zu tun....

jo, in deinen Patriotenkreisen sind sie ja der ausschließliche Grund für die Misere. Ach nein, nicht ganz. Es gibt immer mehr die von einer wirklichen Junta nicht mehr nur träumen.

Und jetzt kann die Hüterin der Wahrheiten des Heiligen Maidans wieder mit ihren Kinderkrankheiten kommen.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#30 Beitragvon paracelsus » Montag 3. August 2015, 11:32

Handrij hat geschrieben:Meld dich endlich freiwillig! Geh schön kämpfen fürs Vaterland oder Roshen ...



Manch hier schreibender "liberal-demokratischer" Ukraine-Patriot mit deutscher Staatsangehörigkeit und Euro-Einkommen scheint weniger Roshen als das Asow- oder auch das Svyata-Maria-Batallon für ihren Kreuzzug zu bevorzugen. [smilie=cool_ukr]
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Malcolmix
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#31 Beitragvon Malcolmix » Montag 3. August 2015, 13:22

Handrij hat geschrieben:jo, in deinen Patriotenkreisen sind sie ja der ausschließliche Grund für die Misere. Ach nein, nicht ganz. Es gibt immer mehr die von einer wirklichen Junta nicht mehr nur träumen.

Und jetzt kann die Hüterin der Wahrheiten des Heiligen Maidans wieder mit ihren Kinderkrankheiten kommen.


Okay. Ich nehme zur Kenntnis, daß sich hier der Umgangston geändert hat und passe mich dem mal an.

Es gehört schon eine Portion Schlichtheit dazu, anzunehmen, das einzige Resultat des Majdans sei die Präsidentschafts Poroshenkos. Der wird abgewählt wie dereinst Jushchenko. Die Gründe dafür hast Du ja selbst dargelegt. Und sei bitte nicht so naiv oder überheblich, daß nur Du diese Erkenntnis besitzt. Viele meiner Bekannten und Freunde in der Ukraine sagen Ähnliches. Wo besteht denn das Problem? Bei der nächsten Wahl wird er abgewählt. Und ganz undenkbar ist es nicht, daß diese Wahl vor dem Ende seiner eigentlichen Präsidentschaft stattfindet. Der Vorteil ist doch, daß durch den Majdan auch einige neue Köpfe in die Verchovna Rada gespült wurden, die eben nicht den alten Seilschaften angehören. Und der zweite Vorteil ist, daß keine Aussicht mehr für die Partei der Regionen besteht, irgendeinen Präsidenten stellen zu können. Die Scheinalternative der Friedhofsruhe und des rückwärts gewandten "weiter so" fehlt jetzt. Dir jetzt mal böse unterstellt habe ich den Eindruck: Genau das wünschst Du Dir zurück...

Was Russland, die Krim und den Donbas betrifft, solltest Du zumindest zur Kenntnis nehmen, daß dies keine von Kyiv initiierte Aktion war. Es sei denn, man ist der Meinung, die Vergewaltigte träfe die Schuld, nicht dem Vergewaltiger. Was auch eien Art von Rechtsverständnis ist, die Putin ja auch schon mal geäußert hat. Das es in diesem Krieg Profiteure auf beiden Seiten gibt, ist schon klar. Aber man muß schon mit reichlich Blindheit geschlagen sein, wenn man Kyiv oder den Majdan als Aggressor sehen will. Und letzteres unterstelle ich Dir einfach mal, wenn Du hier einige als Patrioten bezeichnest. Tit for tat...

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Handrij
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#32 Beitragvon Handrij » Montag 3. August 2015, 18:37

Malcolmix hat geschrieben:Es gehört schon eine Portion Schlichtheit dazu, anzunehmen, das einzige Resultat des Majdans sei die Präsidentschafts Poroshenkos.

Es ist noch viel schlichter als du dir das vorstellen kannst. Eine Gruppe von Dieben und Gaunern wurde durch eine Gruppe von Dieben und Gaunern ersetzt und stell dir vor, es soll sogar personelle Überschneidungen geben, wirklich! Zu den Resultaten des Maidans gehört dann aber noch, der Verlust von Krim und Donbass, mehreren tausend Menschenleben, mehreren zehntausend Verstümmelten und Traumatisierten, Zerstörungen in Milliardenhöhe. Und das nur dafür, dass es nicht mal ansatzweise eine Revolution mit der Möglichkeit der Verbesserung gab, sondern nur andere Schweine an den Trögen sind und ansonsten alles wie gehabt weiterläuft.

Malcolmix hat geschrieben:Was Russland, die Krim und den Donbas betrifft, solltest Du zumindest zur Kenntnis nehmen, daß dies keine von Kyiv initiierte Aktion war.

Ach ne, also wirklich? Wie war das denn nun eigentlich? So mit der Preisgabe der Krim, der Strelkow-Girkin-Bande, dem SBU in Luhansk und den Lastwagen über die Grenze? Gibt es jemanden der die ganze Geschichte erzählen kann oder sind das alles nur überflüssige Details, die den Blick auf das Ganze (wir wissen ja, Putin vergewaltigt die Ukraine) verstellen? Vielleicht kannst du den einfach gestrickten Gesellen ein wenig auf die Sprünge helfen? So quasi als humanistischer Akt oder so ...

Malcolmix hat geschrieben:Das es in diesem Krieg Profiteure auf beiden Seiten gibt, ist schon klar.

Welch Erkenntnis und was schlussfolgern wir daraus für das Fortdauern des Krieges?

Malcolmix hat geschrieben:Aber man muß schon mit reichlich Blindheit geschlagen sein, wenn man Kyiv oder den Majdan als Aggressor sehen will. Und letzteres unterstelle ich Dir einfach mal, wenn Du hier einige als Patrioten bezeichnest. Tit for tat...

Und ich werde mir den Spaß nicht nehmen lassen Patrioten weiter als Patrioten zu bezeichnen. Das wollen sie schließlich ...

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#33 Beitragvon Anuleb » Montag 3. August 2015, 18:59

In der Ukraine wird es mehr als nur 1 Maidan, 2 oder 3 Präsidentenwahlen, Lustrationsgesetze und massiven Austausch von Staatsbedienteten benötigen, um einen Wandel Richtung Westen herbeizuführen. Der Konflikt mit Russland nebst Annexion der Krim und Krieg in der Ostukraine tragen sicherlich dazu bei, dass die Situation erschwert wird. Tatsache ist jedoch, dass es auch ohne diesen Konflikt zu reichlich Verwerfungen innerhalb der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft gekommen wäre. Wobei, so meine Einschätzung, es gerade der Krieg gegen Russland ist, welcher die Bevölkerung freiwillig daran hindert, gegen die gesellschaftlichen Verwerfungen massiv zu demonstrieren.

Man muss sich darüber im klaren sein, dass die Ukraine über mindestens 20 jahre hinweg von den Regierenden und den Oligarchen ausgebeutet worden ist. Beide haben die Ukraine als Selbstbedienungsladen, und zur Sicherung der geklauten Pfründe regelrechte Spinnennetze über die Ukraine geworfen. In diesen Netzen verfängt sich nicht nur jeder, welche gegen die Diebe intervenieren möchte, sondern sie schlagen auch sofort Alarm, wenn sich jemand darin verfängt. Wer schon mal Spinnenetze entfernt hat, der weiss, wie mühselig und schwierig dieses Unterfangen ist. Sie lassen sich zwar relativ leicht zerreissen, bleiben aber leider an allem kleben, was mit den Netzen in Berührung kommt, was leider bedeutet, dass die zerrissenen Netze immer noch da sind, und ihren unheilvollen Einfluss auf Politik und Gesellschaft ausüben können.

Nichts desto trotz dauert auch mir vieles in der Ukraine viel zu lange. Nur, man wird und muss sich eben rechtsstaatlicher Mittel und Methoden bedienen müssen, und dementsprechend schwierig und langwierig ist daher der Prozess. Es müssen Gesetze entwickelt, verfasst, verabschiedet und evtl. nachträglich angepasst oder verändert werden. In Deutschland hat es z. B. Jahrelang gedauert, bis man feststellen und beweisen konnte, dass Grossprojekte, wie z. B. der Berliner Flughafen, von den beteiligten Firmen mit Vorsatz sabotiert worden sind, um den Bau zu verzögern, und dadurch mehr Umsatz zu generieren. Ich wüsste daher nicht, warum es der Ukraine möglich sein sollte, mal eben so hopplehopp tiefgreifende Reformen und Veränderungen durchzuführen, um die Ukraine neu auszurichten. Es ist richtig, wichtig und notwendig auf rechttstaatlichen Methoden zurückzugreifen. Nur, dieser Weg ist schwierig und zeitintensiv, und gerade deshalb auch vernünftig, um weite Teile der Bevölkerung mitzunehmen und daran teilhaben zu lassen.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#34 Beitragvon Maniac » Montag 3. August 2015, 20:13

Handrij hat geschrieben:Patriot ist doch ein normales Wort? Oder etwa nicht?


Die Frage ist Was oder Wie definierst Du einen Patrioten?

Handrij hat geschrieben:Und ich werde mir den Spaß nicht nehmen lassen Patrioten weiter als Patrioten zu bezeichnen. Das wollen sie schließlich ...


Da gibt es aber nun mal einen unterschied zwischen Patrioten und Nationalisten!
Patriotismus, Nationalismus und Faschismus sind keine Synoyme für das Gleiche und bedingen sich auch nicht gegenseitig!

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#35 Beitragvon paracelsus » Montag 3. August 2015, 20:41

@ Handrij: GOOD Danke für Deine Posts,

.......... immer nur dieses "Patrioten/Nationalisten/Faschisten-Ballett-Gesülze"......... ooops, ich meine natürlich die Anmerkungen hier schreibender *aufrechter, liberaler Demokraten* ROFL die sich nicht für Faschisten, Nationalisten und natürlich auch nicht für Patrioten halten, ......es wird dann aber doch irgendwann langweilig.

Selbst wenn ich das im 3/4-Takt erstellte Gedankengut zumeist zwar für verunglückte,...... dafür aber gleichzeitig als natürliche, wenn auch unfreiwillige Satire erachte. [smilie=ukr_prapor]
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#36 Beitragvon mbert » Montag 3. August 2015, 21:08

paracelsus hat geschrieben: .......... immer nur dieses "Patrioten/Nationalisten/Faschisten-Ballett-Gesülze"......... ooops, ich meine natürlich die Anmerkungen hier schreibender *aufrechter, liberaler Demokraten* ROFL die sich nicht für Faschisten, Nationalisten und natürlich auch nicht für Patrioten halten,
[mbert moderiert:] Beleidigungen haben hier nichts verloren.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#37 Beitragvon paracelsus » Montag 3. August 2015, 21:16

mbert hat geschrieben:
paracelsus hat geschrieben: .......... immer nur dieses "Patrioten/Nationalisten/Faschisten-Ballett-Gesülze"......... ooops, ich meine natürlich die Anmerkungen hier schreibender *aufrechter, liberaler Demokraten* ROFL die sich nicht für Faschisten, Nationalisten und natürlich auch nicht für Patrioten halten,
[mbert moderiert:] Beleidigungen haben hier nichts verloren.



Ist denn die Unterstellung eines aufrechten, liberalen Demokraten eine Beleidigung?
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#38 Beitragvon Malcolmix » Dienstag 4. August 2015, 00:26

Oh paracelsus... Ohne Überheblichkeit gehts wohl nie. Überheblichkeit sollte man sich leisten können. Handrij gestehe ich sie noch zu, Dir aber ned. Dafür langts nicht...

Handrij hat geschrieben:Ach ne, also wirklich? Wie war das denn nun eigentlich? So mit der Preisgabe der Krim, der Strelkow-Girkin-Bande, dem SBU in Luhansk und den Lastwagen über die Grenze? Gibt es jemanden der die ganze Geschichte erzählen kann oder sind das alles nur überflüssige Details, die den Blick auf das Ganze (wir wissen ja, Putin vergewaltigt die Ukraine) verstellen? Vielleicht kannst du den einfach gestrickten Gesellen ein wenig auf die Sprünge helfen? So quasi als humanistischer Akt oder so ...


Wie das Ganze abgelaufen ist? Weißt Du es? Falls ja: Nur zu. Dann berichte es. Falls Du z.B. daran denkst, daß die Artillerie der russischen Armee und der Separatisten oftmals ganz genau mittels Spitzel im Verteidigungsministerium, in der Generalität oder im SFB wußte, wohin sie schießen mußte, da erzählst Du wahrlich nichts Neues. Bedauerlich, daß die Ukraine nicht das Kriegsrecht einführen kann. Im Kriegsrecht gibts eine Strafe für solche Spitzel. Zurecht (so nebenbei bemerkt). Aber egal, wie sich manches wirklich zugetragen hat. Der Drahtzieher sitzt zwangsläufig in Moskau. Wo denn sonst? Süffisant gesagt hätte Putin ja das Referendum auf der Krim ablehnen können bzw. die Grenze zum Donbas abriegeln können. War wohl eher anders...

Handrij hat geschrieben:Eine Gruppe von Dieben und Gaunern wurde durch eine Gruppe von Dieben und Gaunern ersetzt und stell dir vor, es soll sogar personelle Überschneidungen geben, wirklich!


Ich erwähnte bereits, daß es neue Abgeordnete und neue Köpfe gibt. Sei nicht so ungeduldig. Es sind erst die ersten Schritte durchgeführt worden. Aber der Majdan hat den common sense in der Bevölkerung wachgerufen, die Diebe und Gauner nicht auf Dauer davonkommen zu lassen. In der Online-Ausgabe der "Welt" steht ein interessanter Artikel, den ich erst vorhin gelesen habe:

Andreas Umland hat geschrieben:Die Rolle der ukrainischen Zivilgesellschaft im ukrainischen Gesetzgebungs- und politischen Entscheidungsprozess hat sich im Ergebnis der Revolution deutlich verstärkt. Das offensichtlichste Zeichen ist die Wahl von 19 prominenten Zivilgesellschaftern über verschiedene Parteilisten und Wahlkreise in das Parlament.

Diese Euromaidan-Aktivisten bilden den Kern einer neuen interfraktionellen Gruppe, die sich "Eurooptimisten" nennt, aus 23 Abgeordneten besteht und sich die Implementierung des Assoziierungsabkommens mit der EU sowie Verhinderung von oligarchischem Einfluss auf die Legislative zur Aufgabe gemacht hat. Nicht nur die Präsenz zivilgesellschaftlicher Gruppen im öffentlichen Diskurs, sondern auch ihre Interaktion mit Staatsbeamten und genereller Einfluss auf die Politik haben sich seit dem Euromaidan merklich verbessert.


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Nichts anderes meinte ich heute Mittag. Die ersten neuen Abgeordneten sind in die Verchovna Rada gewählt worden. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, die Versager nach und nach aus dem Parlament und aus der Immunität herauszuwählen. Und ich hoffe, in der Bevölkerung bleibt die Erkenntnis wach, daß man Politiker, die ihren Job nicht machen, abwählen kann und neuen Bürgern die Chance geben kann. Wenn die wiederum versagen, wählt man noch andere.

Handrij hat geschrieben:Und ich werde mir den Spaß nicht nehmen lassen Patrioten weiter als Patrioten zu bezeichnen. Das wollen sie schließlich ...


Da antworte ich nochmals mit Andreas Umland:

Andreas Umland hat geschrieben:Nicht nur schafft der Krieg ein klassen- und gruppenübergreifendes nationales Zusammengehörigkeitsgefühl, eine patriotische Fokussierung der Bürger auf zentrale Staatsaufgaben und einen Zustand permanenter gesellschaftlicher Mobilisierung. Die im Krieg erbrachten Opfer erzeugen ebenfalls eine neue Ungeduld gegenüber schleppender Erfüllung von Reformversprechen der Regierung sowie wachsende Intoleranz gegenüber Korruption und Vetternwirtschaft in der Exekutive, Legislative sowie Judikative.

Der Krieg motiviert sowohl Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft als auch Kooperation verschiedener ukrainischer gesellschaftlicher Akteure über regionale, ethnische, religiöse, soziale, politische usw. Grenzen hinweg. Paradoxerweise übt der Krieg damit teilweise eine Funktion aus, die an die Effekte einer EU-Mitgliedschaftsperspektive für ein postkommunistisches Land erinnert. Nicht eine attraktive Zukunftsvision, sondern eine existenzielle Gefahr schweißt heute verschiedene politische und gesellschaftliche Akteure der Ukraine zusammen.


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Da ich eher zum Pessimismus neige und mit Patriotismus eigentlich so überhaupt nix anfangen kann, sehe ich noch nicht wirklich die "Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft", aber sehr wohl eine immer stärker werdende Zusammenarbeit innerhalb der Zivilgesellschaft. Nenne Letzteres gerne patriotisch. Falls Du es tust, dann denke ich, mußt Du einen positiven Begriff von Patrioten haben. So nebenbei bemerkt...

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#39 Beitragvon toto66 » Dienstag 4. August 2015, 20:59

Meld dich endlich freiwillig! Geh schön kämpfen fürs Vaterland oder Roshen ...


Dir handrij, würde ich nach solcherart Posts empfehlen mal beim abgängigen Janukowitsch vorbeizuschauen und unter dessen Bettwäsche zu kriechen.
Vergleiche ich deine jetzigen Beissreflexe mit deinem "Forenleben" vor dem Maidan muss es damals zumindestens für dich alles ziemlich super gewesen sein in der Ukraine.... aber vielleicht hast du vom Maidan binnen kurzer Zeit auch mehr erwartet als realistisch war oder ist....

...ja, ich bin so ein Idiot, der auf Unschuldsvermutung und individueller Schuld besteht


....und wunderst dich andererseits darüber das sich nichts geändert hätte ? Versteh ich offen gesagt nicht. Täuscht mich übrigens meine Wahrnehmung oder waren jene obersten Richer, die eben über die Verfassungsänderung entschieden nicht im wesentlichen die selben die Janukpwitschs Ermächtigungsgesetz durchwinkten ?
Ich hatte ja mal keine Meinung zur Lustration, jetzt glaube ich das es deren Kernproblem ist das sich ganze "Berufsgruppen" jener entziehen konnten.

...Super ausgelagert das Problem mit der Versorgung der Armee. Besser kann es für die Regierung ja gar nicht sein.


das das notwendig ist bestärkt mich nur un meiner Meinung über den Staat. Aber, ich weiss nicht wie du das erlebst oder empfindest, ich freue mich darüber das die ukrainische Zivilgesellschaft derart lebendig und leistungsfähig ist. Das lässt mich auf diese Zivilgesellschaft nämlich auch nach dem Krieg in anderen Bereichen hoffen. Wäre es denn besser es gäbe diese vielen Initiativen nicht ?

jo, in deinen Patriotenkreisen sind sie ja der ausschließliche Grund für die Misere.


Das war noch nie meine Meinung, das habe ich nie so dargestellt, deshalb verwahre ich mich gegen diese wirklichkeitsferne Darstellung meiner Meinung. Ich möchte mal daran erinnern, das ich damals in die Wahlsiegsfeier hier im Forum geschrieben hab ich hätte mir andere neue Gesichter und neue politische Kräfte gewünscht.

Aber eines sei nochmal deutlich gesagt: egal, wie recht jeder hat der die derzeitige ukrainische Regierung kritisiert ( und du hast bei jedem einzelnen Vorgang den du schilderst recht und wir könnten mit diesen ganze Seiten des Forums füllen), die alten und neuen Seilschaften, was auch immer, nichts davon rechtfertigt den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Und genau jenen Eindruck erweckt ihr immer, die solcherlei Unsinn schreiben. Nämlich das wenn die Ukrainer bzw. die Regierenden das eine oder andere anders gemacht hätten es den Krieg nicht gegeben hätte. Das ist einfach Humbug. Oder schlimmeres. Man sollte die Dinge voreinander trennen. Das eine sind inner-ukrainische Angelegenheiten, das andere Russlands Krieg gegen das Land.
Wer das nicht tut, dem unterstelle ich ...ganz patriotisch...., das Geschäft des Okkupanten zu betreiben. Folgen wir nämlich jenen Gedankengängen ( oder Putins zu historischen Zusammenhängen) müssten alle permanent irgendwo einmarschieren, Referenden mit militärischen Geleitschutz initiieren oder hybride Kriege führen.

Manch hier schreibender "liberal-demokratischer" Ukraine-Patriot mit deutscher Staatsangehörigkeit und Euro-Einkommen scheint weniger Roshen als das Asow- oder auch das Svyata-Maria-Batallon für ihren Kreuzzug zu bevorzugen


paracelsus, ich denke angestrengt darüber nach was deutsche Staatsangehörigkeit und Euro-Einkommen im Zusammenhang mit diesem Satz aussagen sollen. Ist auch egal. Ich will dir nur sagen das sich aus familiären Gründen meine Unterstützung auf die 80. Luftlandebrigade der ukrainischen Armee fokussiert... [smilie=ukr_prapor]
Ich vermute du würdest, sofern du es tätest von deinem Euro-Einkommen eher die russich-othodoxe Armee in der Ukraine unterstützen.. oder was ähnliches.
Ideologisch,, naja, des Sängers Höflichkeit, musukalisch , oje, textlich.. kann jeder selber beurteilen....
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deine "Freunde" werden jedenfalls nicht meine.

Und damit das Weltbold nicht ins wanken gerät:
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#40 Beitragvon toto66 » Dienstag 4. August 2015, 21:03

Maniac hat geschrieben:
Da gibt es aber nun mal einen unterschied zwischen Patrioten und Nationalisten!
Patriotismus, Nationalismus und Faschismus sind keine Synoyme für das Gleiche und bedingen sich auch nicht gegenseitig!


Das wissen diese Leute sehr wohl. Es hat System und propagandistischen Effekt die Dinge konturlos miteinander zu vermischen.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#41 Beitragvon Person » Dienstag 4. August 2015, 21:47

von Handrij:
„Es ist noch viel schlichter als du dir das vorstellen kannst. Eine Gruppe von Dieben und Gaunern wurde durch eine Gruppe von Dieben und Gaunern ersetzt und stell dir vor, es soll sogar personelle Überschneidungen geben, wirklich! Zu den Resultaten des Maidans gehört dann aber noch, der Verlust von Krim und Donbass, mehreren tausend Menschenleben, mehreren zehntausend Verstümmelten und Traumatisierten, Zerstörungen in Milliardenhöhe. Und das nur dafür, dass es nicht mal ansatzweise eine Revolution mit der Möglichkeit der Verbesserung gab, sondern nur andere Schweine an den Trögen sind und ansonsten alles wie gehabt weiterläuft.“...

Und auch andere deiner Beiträge…

beinhalten da etwas, bzw. bringen mich auf den Gedanken, dass es niemals und nirgendwo einen Maidan geben sollte bzw. einen Wunsch auf Veränderung wofür auch immer.

Ich überlegte auch gerade, ob es ausreichen würde, dass die Menschheit besser wieder in die Steinzeit fällt. Geht aber ja leider nicht, weil, das Elend ist, man wünschte sich auch damals immer besseres. Wie aber erreichen – ich weiß nicht, hab nicht alle diese Deine Beiträge gelesen – vielleicht hast Du bereits ein Patent für eine supereinfache wirkliche Weiterentwicklung der Menschheit hier abgeliefert. Und es besteht die Möglichkeit, dass dieses Patent einfach hier nur noch nicht verstanden wurde.

Ich bin leider auch so ein unvollkommener, nicht klar durchblickender Mensch (einer der Wünsche hat).

Wir können ein paar Atombomben nehmen, die Welt zerstören, und wir schicken den Wunsch damit, dass die Natur niemals wieder eine Welt entstehen lässt.

Wenn sich aber dann die Chemie und Physik nicht daran hält, ja , dann befinden wir uns in ein paar Millionen Jahren wieder beim Maidan in Kiev….

In diesen Dingen, Krieg, Eroberung, Gier, Macht, [smilie=santa3.gif] [smilie=santa3.gif] ist die Menschheit einfach nicht lernfähig.
Vielleicht wirst auch Du noch erfahren, dass sich mit diesem Maidan etwas ändern wird, aber bitte nicht in eine Glaskugel sehen….

Gehe hin und bringe die Diebe und Gauner vor Gericht!?

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#42 Beitragvon paracelsus » Mittwoch 5. August 2015, 12:54

Malcolmix hat geschrieben:Da ich eher zum Pessimismus neige und mit Patriotismus eigentlich so überhaupt nix anfangen kann, sehe ich noch nicht wirklich die "Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft", aber sehr wohl eine immer stärker werdende Zusammenarbeit innerhalb der Zivilgesellschaft.Nenne Letzteres gerne patriotisch.


na, das könnte ich mittlerweile ja fast glauben. Irgendwie habe ich den Eindruck ob deiner Posts, das für dich der Rechte- äh nee es heisst ja gem. deiner Interpetation - der "GeRechte Sektor" das Subjekt der ukr. Zivilgesellschaft darzustellen scheint....... .
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#43 Beitragvon Malcolmix » Mittwoch 5. August 2015, 13:04

paracelsus hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Eindruck ob deiner Posts, das für dich der Rechte- äh nee es heisst ja gem. deiner Interpetation - der "GeRechte Sektor" das Subjekt der ukr. Zivilgesellschaft darzustellen scheint....... .


Wenn Du die Lage in der Ukraine so einschätzt wie Du Aussagen anderer so mangelhaft interpretierst...

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#44 Beitragvon Sonnenblume » Mittwoch 5. August 2015, 15:36

Malcolmix hat geschrieben:
paracelsus hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Eindruck ob deiner Posts, das für dich der Rechte- äh nee es heisst ja gem. deiner Interpetation - der "GeRechte Sektor" das Subjekt der ukr. Zivilgesellschaft darzustellen scheint....... .


Wenn Du die Lage in der Ukraine so einschätzt, wie Du Aussagen anderer so mangelhaft interpretierst...

"Paracelsus" versucht krampfhaft, die Vorgänge an sein Weltbild anzupassen. Und da das Weltbild verquer ist, will es nicht so recht klappen. Eigentlich hat er eine Tüte Mitleid verdient.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#45 Beitragvon Maniac » Mittwoch 5. August 2015, 17:35

paracelsus hat geschrieben:na, das könnte ich mittlerweile ja fast glauben. Irgendwie habe ich den Eindruck ob deiner Posts, das für dich der Rechte- äh nee es heisst ja gem. deiner Interpetation - der "GeRechte Sektor" das Subjekt der ukr. Zivilgesellschaft darzustellen scheint....... .


Naja, es gibt ja immer übersetzungs schwächen.
Eigentlich heißt es ja "Recht" bzw. "gerecht",
in den letzten Jahren hat sich die Bedeutung gewandelt und Umgangssprachlich übersetzt man es mit "rechts".

Aber bei Sprache und Übersetzungen pfeifft man am besten drauf, sonst kann man sich seine Meinung und seine Welt nicht passend zu recht biegen!

Leck mich in de täsch.
Anna ming Droppe!

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