Wirtschaft | Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

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Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#1 Beitragvon Malcolmix » Samstag 1. August 2015, 01:36

An diesem wirtschaftlichen Niedergang ist neben dem Krieg auch die Schwäche der russischen Wirtschaft Schuld. Der große Nachbar steckt ebenfalls in einer Rezession und momentan ist keine schnelle Besserung in Sicht. Denn der Preis für Öl, Russlands wichtigstes Exportgut, ist in den vergangenen Monaten wieder stark gefallen – jüngst wegen der Öffnung des iranischen Marktes. „Der russische Markt hat für die Ukraine massiv an Bedeutung verloren“, sagt Robert Kirchner von der Deutschen Beratergruppe.
Der Krieg in der Ukraine hat also dazu geführt, dass sich das Land dem Westen zuwendet. Was deutsche Offizielle in Kiew nur hinter vorgehaltener sagen wollen, ist längst sichtbar: Putins Politik hat dazu geführt, dass sich die Ukraine der EU annähert. Was bedeutet das für Russland? Wirtschaftlich gesehen wenig bis gar nichts.


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mavaho
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#2 Beitragvon mavaho » Samstag 1. August 2015, 12:35

Die wirtschaftlichen Strukturen der Ukraine waren bisher stark noch von der ehemaligen UDSSR geprägt. Schwerindustrie und Bergbau. Das hat sich durch den Wegfall der Ostukraine zwangsläufig geändert. Die neue Struktur in Richtung Westen wird einige Opfer kosten, ist jedoch ohne Alternative. Polen sollte dabei für die Ukraine ein gutes Beispiel sein.
Die Staatsverschuldung von 72 Milliarden Euro wird noch ein Problem sein. Sie sollte jedoch zu stemmen sein und ist im Vergleich von Landesgrösse und Bevölkerungszahl im Verhältniss zu Griechenland nicht alarmierend.
Wichtig für Investoren ist die Sicherheit, dass der Konflikt im Osten nicht auf das gesamte Land übergreift. Dazu ist es unerlässlich, die von Seperatisten und Russen besetzen Ostgebiet zu isolieren wie einen Eiterherd, um die Auswirkungen auf andere landesteile zu minimieren.
Die Umgruppierung und Verbesserungen in der ukrainischen Armee sind wichtig. Zwar kann die Ukraine einen Krieg mit Russland nicht gewinnen. Sie kann jedoch den Preis für einen weiteren Vormarsch so stark erhöhen, dass es selbst Putin zu teuer wird und ihm innenpolitisch schadet.
Putin ist ein excellenter Taktiker, aber ein miserabler Stratege. Diese Schwäche gilt es zu nutzen.
Si vis pacem, para bellum

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#3 Beitragvon Nordlicht » Samstag 1. August 2015, 13:12

Malcolmix hat geschrieben:
An diesem wirtschaftlichen Niedergang ist neben dem Krieg auch die Schwäche der russischen Wirtschaft Schuld. Der große Nachbar steckt ebenfalls in einer Rezession und momentan ist keine schnelle Besserung in Sicht. Denn der Preis für Öl, Russlands wichtigstes Exportgut, ist in den vergangenen Monaten wieder stark gefallen – jüngst wegen der Öffnung des iranischen Marktes. „Der russische Markt hat für die Ukraine massiv an Bedeutung verloren“, sagt Robert Kirchner von der Deutschen Beratergruppe.
Der Krieg in der Ukraine hat also dazu geführt, dass sich das Land dem Westen zuwendet. Was deutsche Offizielle in Kiew nur hinter vorgehaltener sagen wollen, ist längst sichtbar: Putins Politik hat dazu geführt, dass sich die Ukraine der EU annähert. Was bedeutet das für Russland? Wirtschaftlich gesehen wenig bis gar nichts.


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Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

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Was Dwarf Vader-eigentlich soll man sich ja nicht über Kleinwüchsige lustig machen- auch anfässt, gerinnt ihm zwischen den Händen zu Scheisse und das gönne ich ihm + seinen 86% von Herzen. [smilie=cool_ukr]
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jac
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#4 Beitragvon jac » Samstag 1. August 2015, 14:45

Das bringt es auf den Punkt

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#5 Beitragvon Handrij » Sonntag 2. August 2015, 01:07

Nordlicht hat geschrieben:Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

Der Großteil der Ukrainer dürfte sich (insgeheim) wünschen, dass es ihnen wirtschaftlich so Scheiße geht wie den Russen.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#6 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 2. August 2015, 10:11

Handrij hat geschrieben:
Nordlicht hat geschrieben:Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

Der Großteil der Ukrainer dürfte sich (insgeheim) wünschen, dass es ihnen wirtschaftlich so Scheiße geht wie den Russen.

Hier vergleichst du schon Aepfel mit Birnen Handrij. Der ukrainische Markt hatte fuer den Westen nie die Bedeutung wie der Russische und Krieg hat Russland auch nicht im eigenen Land.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#7 Beitragvon FEINDFLIEGER » Sonntag 2. August 2015, 11:18

Handrij hat geschrieben:
Nordlicht hat geschrieben:Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

Der Großteil der Ukrainer dürfte sich (insgeheim) wünschen, dass es ihnen wirtschaftlich so Scheiße geht wie den Russen.


Dem Großteil der Ukrainer wird es in Zukunft noch mehr Scheiße gehen,als den Russen!

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#8 Beitragvon Maniac » Sonntag 2. August 2015, 11:58

Die Chance die die Ukraine durch die Entreissung des Donbass und der Schwerindustrie durch Russland gegeben wird ist einmalig.
Wenn man sich von der Schwerindustrie trennt und auf Hochtechnologie konzentriert und seine Leute massiv in die Welt schickt und heimisch fördert, ist man in wenigen Jahren oben auf!
Dies birgt auch die Chance die Oligarchen mit den Großbetrieben zu veröden und einen florierenden Mittelstand auf zu bauen!
Damit verlieren die Oligarschen automatisch Ihre Macht!

Dazu gehört sich selbst zu bewegen, etwas selbst in die Hand zu nehmen!
Das hat die Ukraine bewiesen als Janyk aus dem Land geflohen ist!

Russland ist davon noch Jahrzehnte entfernt und entfernt sich immer weiter im Moment!

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#9 Beitragvon toto66 » Sonntag 2. August 2015, 12:34

Dem Großteil der Ukrainer wird es in Zukunft noch mehr Scheiße gehen,als den Russen!


schön, das du das weisst.

Ich findw die letzten Aussagen alle falsch. Was steckt denn da drin ausser heisse Luft und wie in feindbombers Fall blanker Hass ?
Wir könnten die Ukrainer und Russen ja auch mal fragen ob sie gern in wirtschaftlichen Verhältnissen leben würden wie durchschnittlich in Österreich ? Oder vielleicht nur Polen ?
Keiner von uns weiss auch nur annähernd wie es den Ukrainern in 5 Jahren gehen wird. Gleiches gilt für Russlamd und die Russen.

Aber feindflieger, wenn du alles weisst kannst du mur vielleicht sagen warum die erst vor kurzer Zeit vereinbarte und auch hier von den Putin-Freunden als grosser Erfolg und Schlag gegen "den Westen" gefeierte Gaspipline Russland-China schon wieder auf Eis gelegt wurde ? Und warum sich in China keine Investoren für die bei gleicher Gelegenheit vereinbarten gemeinsamen Ölförderprojekte finden ?
Aber ich vermute das das beim Briefing alles nicht erwähnt wurde und dir deshalb "das Wissen" darüber fehlt...
Kurz gesagt, warten wir es ab. Für die Ukraine wird in den kommenden Jahren alles davon abhängen ob es dem Land gelingt sich zu reformieren. Ausgang ungewiss. Für Russland, das sich gewiss nicht reformieren wird hängt alles davon ab wie sich die Rohstoffpreise entwickeln, nicht nur die von öl und Gas. Positiver Ausgang äusserst ungewiss.

Ansonsten bleibt auch hier dem einen oder anderen nur das zu sagen:

An eurem guten Willen ist alles faul
Warum ich mich mit prorussischen Autoren auf kein Podium setze: Ich lasse mich nicht zu einem Showeffekt degradieren.

Ein Literaturfestival in Deutschland. Auf meiner Tagesordnung steht eine Diskussion mit einem russischen Schriftsteller. Einem Befürworter der Abspaltung der Ostukraine, der nach seinen Donbass-Reisen Pamphlete über die Heldentaten prorussischer Kämpfer verfasst und der die Kiewer Junta verdammt.
Ich sage ab und werde den Gedanken nicht los, dass hier etwas faul ist. Wie kann das sein, dass sie nicht verstehen, wie das ankommt, was das ausmacht? Wieso kapieren sie nicht, dass hier nicht mal eine leise Spur irgendeiner Verständigung möglich ist? Oder geht es ihnen gar nicht um Verständigung? Worum denn dann? Um eine Show? Einen Skandal? Publikumserfolg?
Keine Frage, Diskurse unter Gleichgesinnten fallen nicht so spannend aus. Kaum blanke Nerven, keine hysterischen Schreie, kein Abgleiten ins Private. Also ist alles in bester Ordnung, aus der Sicht eines unvoreingenommenen Westintellektuellen hat jeder ein Recht auf eigene Wahrheit, unabhängig davon, auf wessen Territorium gekämpft wird und wer diese Kämpfe initiiert hat …
Mich aber interessiert diese Art Spannung nicht. Genauso wenig das Abdriften ins Private. Insbesondere dort, wo es um Krieg geht. Sprich, um Menschen — lebendige und tote Menschen. Angesichts deren empfinde ich keine Lust darauf, ein Teil der Show für westliche Intellektuelle zu sein. Solche, die sich darum bemühen, einen korrekten und objektiven Eindruck zu erwecken, die nach eigenem Empfinden gerechterweise „beiden Konfliktseiten“ ein Mitspracherecht einräumen, die aufrichtig davon ausgehen, dass diese beiden „Seiten“ zu einem Dialog bereit sein müssen.
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#10 Beitragvon Malcolmix » Sonntag 2. August 2015, 13:01

Handrij hat geschrieben:
Nordlicht hat geschrieben:Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

Der Großteil der Ukrainer dürfte sich (insgeheim) wünschen, dass es ihnen wirtschaftlich so Scheiße geht wie den Russen.


Das war aber 2012 nicht anders.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#11 Beitragvon Malcolmix » Sonntag 2. August 2015, 13:16

Maniac hat geschrieben:Die Chance die die Ukraine durch die Entreissung des Donbass und der Schwerindustrie durch Russland gegeben wird ist einmalig.
Wenn man sich von der Schwerindustrie trennt und auf Hochtechnologie konzentriert und seine Leute massiv in die Welt schickt und heimisch fördert, ist man in wenigen Jahren oben auf!
Dies birgt auch die Chance die Oligarchen mit den Großbetrieben zu veröden und einen florierenden Mittelstand auf zu bauen!
Damit verlieren die Oligarschen automatisch Ihre Macht!

Dazu gehört sich selbst zu bewegen, etwas selbst in die Hand zu nehmen!
Das hat die Ukraine bewiesen als Janyk aus dem Land geflohen ist!

Russland ist davon noch Jahrzehnte entfernt und entfernt sich immer weiter im Moment!


Es gehören mehr als nur wenige Jahre dazu - Kapital generierst Du auch im Ausland nicht in 5-10 Jahren. Aber es stimmt schon: Die Industrie im Osten, die unter den Oligarchen aufgeteilt war (Janukovich und sein Clan hatten von diesem Kuchen ja nichts abbekommen und mußten Staatsgelder veruntreuen), verliert seine dominierende Bedeutung. Zum Teil behielt diese Industrie ihre Bedeutung auch nur durch Subventionen, damit sie konkurrenzfähige Preise anbieten konnten.

Ich bin nicht unbedingt Anhänger der Aderlaß-Theorie. Aber durch den Krieg und den Verlust einiger Industriegebiete (die Mehrzahl in Dnipropetrovsk, Zaporozhye etc. sind ja durchaus noch vorhanden) werden die Gewichte im Land anders verteilt.

Was die Stärkung des Mittelstandes angeht. bin ich ebenso skeptisch. Weltweit ist die Tendenz eher so, daß der Mittelstand immer kleiner wird. Ich bin mir nicht so sicher, daß es der Ukraine wirklich gelingen wird, diesen Prozeß umzukehren.

Aber so negativ sind die Zukunftsaussichten auch nicht, wenn es möglich sein sollte, dass Russland seine Destabilisierung im Osten beendet (was ich eher für illusorisch halte). Ich war auch über die angedeuteten Zahlen im Bericht überrascht, daß der Handel mit Russland für die Ukraine eine geringere Bedeutung hatte als ich erwartet habe. In einem anderen Bericht habe ich Überraschendes für mich gelesen. Westeuropäische Partner sind eher an langfristigen Lieferverträgen interessiert, während ukrainische Unternehmer da seltener zuzuschlagen scheinen und eher versuchen, ihre Lager durch Verkäufe zu räumen. Da scheint mir wohl eher einer der Punkte zu liegen, wie sich die ukrainische Wirtschaft reformieren und neu ausrichten kann.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#12 Beitragvon Nordlicht » Sonntag 2. August 2015, 14:01

Handrij hat geschrieben:
Nordlicht hat geschrieben:Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

Der Großteil der Ukrainer dürfte sich (insgeheim) wünschen, dass es ihnen wirtschaftlich so Scheiße geht wie den Russen.


Da könntest du Recht haben, aber was unterscheidet wirtschaftlich die beiden Länder. Oligarchenherrschaft, epidemische Korruption und dadurch fehlende Rechtssicherheit, veraltete Schwerindustrie etc pp mit Sicherheit nicht.

Rußland kann Öl,Gas und andere Rohstoffe verscheuern, das ist alles und bis jetzt fielen genug Brosamen vom Tisch der Mächtigen herunter, um das Volk ruhig zu halten.

In politischer Hinsicht unterscheiden sich die beiden Länder verkürzt gesagt dadurch, dass die Ukrainer den Arsch hochgekriegt haben, um die Diebe und Verbrecher an der Macht loszuwerden und dafür haben sie meinen vollen Respekt !!! [smilie=fan_1.gif] Rechtssicherheit und politische Teilhabe sind die Grundvorraussetzungen für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg in jedem Land, in dem jeder werden kann,was er möchte und in dem es einen Wettbewerb der Ideen und Fähigkeiten gibt. Natürlich beschreibe ich gerade einen Idealzustand, aber es ist ein lohnenswertes Ziel. Liebe Putinfreunde, sagt mir mal, welches Ziel Rußland hat ? Warum bekämpft Putin diese Entwicklung mit aller Gewalt ?
Dazu ein interessantes Interview, leider auf Englisch:http://www.theguardian.com/world/2015/jul/28/sergei-pugachev-putins-banker-interview-lives-in-fear?CMP=share_btn_tw

Die Ukraine hat eine gut ausgebildete Bevölkerung und mittlerweile ein Lohnniveau, das mit Ostasien konkurrieren kann. Aufgrund der geografischen Nähe zur EU dürfte das Land für lohnintensive Fertigung reichlich interessant sein.

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Anuleb
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#13 Beitragvon Anuleb » Sonntag 2. August 2015, 16:04

In Sachen Wirtschaft ist der grosse Unterschied zwischen Russland und der Ukraine, dass sich Russland darauf beschränkt hat, wie die Hühner im Dreck zu scharren, und alles zu verkaufen, was sie dabei finden, währenddessen die Ukraine sich den Lebensunterhalt stets erarbeiten mussten. Nicht umsonst gelten die Ukrainer als relativ gut qualifiziert um technische Produkte zu fertigen. Relativ deshalb, weil die ukrainische Wirtschaft bisher nicht den Beweis erbracht hat, dass ihre Produkte auch auf dem Weltmarkt bestehen können. Gerade dieses wurde von den Oligarchen stets verhindert, welche sich damit begnügten, ihre undurchsichtigen, aber offensichtlich lukrativen Mafiageschäfte mit Russland durchzuziehen.

Grundsätzlich ist es jedoch so, dass sich die Ukraine glücklich schätzen darf, dass sie den Klotz am Bein im Osten des Landes los geworden sind. Egal, ob sie den Donbass wieder erhalten oder nicht, die dortige Schwerindustrie und Bergbau ist weitestgehend zerstört oder unbrauchbar geworden, und wird es dadurch vereinfachen, dass sich die ukrainische Wirtschaft modernisieren und das Land reformieren kann.

Das dadurch die Oligarchen entmachtet werden können, möchte ich ebenfalls stark bezweifeln. Schliesslich sind sie märchenhaft reich geworden, und können daher nach wie vor massiven Einfluss auf die ukrainische Politik ausüben. Vermutlich benötigt man sogar die Oligarchen nebst deren Reichtum, um die Wirtschaft der Ukraine wieder aufzubauen und neu auszurichten. Zumindestens wäre es nicht die schlechteste Idee, sie dazu zu überzeugen, in der Ukraine zu investieren, um auf diesem Wege weitere ausländische Investoren anzulocken. Warum auch sollten letztere in der Ukraine tätig werden, wenn es die Ukrainer selber nicht wollen.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#14 Beitragvon Handrij » Sonntag 2. August 2015, 16:38

Sonnenblume hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:
Nordlicht hat geschrieben:Der russische Markt verliert auch für den Westen Monat für Monat an Bedeutung, zudem befindet sich Russland in einer Stagflation, d.h. einer Rezession bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Zudem sind für Kredite exorbitante Zinsen zu bezahlen.

Der Großteil der Ukrainer dürfte sich (insgeheim) wünschen, dass es ihnen wirtschaftlich so Scheiße geht wie den Russen.

Hier vergleichst du schon Aepfel mit Birnen Handrij. Der ukrainische Markt hatte fuer den Westen nie die Bedeutung wie der Russische und Krieg hat Russland auch nicht im eigenen Land.


Den Äpfel- und Birnen-Vergleich hat eher die Hüterin der Wahrheiten des Heiligen Maidans gemacht.
Ich habe mir lediglich erlaubt darauf hinzuweisen, dass es den Ukrainern wirtschaftlich schlechter geht als den Russen. Offensichtlich geht das den Anhängern der Kirche des Heiligen Maidans schon wieder zu weit.
Und ja Malcomix, das war in der Tat bereit 2012 so. Der Abstand ist allerdings größer geworden. 2012 gab es aber nicht diesen Eifer danach zu schauen, wie weit die Wirtschaft in Russland den Bach runtergeht. Ganze Facebookhorden sind den lieben langen Tag damit beschäftigt die neuesten Horrorgeschichten aus dem Reich des Bösen zu verbreiten. Anscheinen verbessert das automatisch die Lage der Ukraine und Krim und Donbass kommen zurückgekrochen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Um zum Artikel zurückzukommen:
„Wir reden also von einem südostasiatischen Lohnniveau, direkt an der EU-Grenze – und bei westlich ausgebildeten Arbeitern“, sagt ein Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Kiew.

Da kann ja quasi nichts mehr schiefgehen ....

Maniac hat geschrieben:Wenn man sich von der Schwerindustrie trennt und auf Hochtechnologie konzentriert und seine Leute massiv in die Welt schickt und heimisch fördert, ist man in wenigen Jahren oben auf!

Den langen Weg der Vorbilder Singapur, Taiwan und Südkorea kennst du sicherlich. Also warten wir auf die Militär- bzw. Wirtschaftsdiktatur. Хунта буде!

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#15 Beitragvon Malcolmix » Sonntag 2. August 2015, 17:20

Handrij hat geschrieben:Ganze Facebookhorden sind den lieben langen Tag damit beschäftigt die neuesten Horrorgeschichten aus dem Reich des Bösen zu verbreiten.


Diese Facebookhorden sehe ich aber eher auf Pegida-Seite, die Putin als Retter ansehen. Ich habe bei Deinen Anmerkungen manchmal den Eindruck, Du wünschst Dir gerade auch diesen Umgangston hier. Für meinen Geschmack wäre es hilfreich, wenn Du einfach nur Deine Argumente darlegst. Sonst sehe ich mich bemüßigt, im satirischen Ton zu antworten....

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#16 Beitragvon toto66 » Sonntag 2. August 2015, 17:55

Also warten wir auf die Militär- bzw. Wirtschaftsdiktatur. Хунта буде!


Ja, ja [smilie=dash2.gif]

rein sachlich, vielleicht sollte man die Ukraine, um halbwegs bei den gleichen Früchten zu bleiben, eher mit Rumänien vergleichen.
Auch dort hat es sehr lange gedauert, die Folgen des Kommunismus und der folgenden Misswirtschaft von alten Kadern und neuen Oligarchen zu überwinden. Und die Strukturen sind bzw. waren ähnlich, viel, aber ineffiziente Landwirtschaft, eigene, aber veraltete Förderung verschiedener fossiler Energieträger, eine schwache,veraltete industrielle Basis.
Im letzten Jahr nun war Rumänien die am stärksten wachsende Volkswirtschaft der EU, getragen von guten Ergebnissen im Agrarbereich, aber auch der Industrie. Steigende ausländische Investitionen. Steigender Konsum, steigende Löhne.
Das Land, das uns von dem einen oder anderen immer als abschreckendes Beispiel für eine EU-Annäherung oder -Mitgliedschaft vorgegaukelt wird erfüllt bereits heute die Konvergenzkriterien für die Einführung des Euro.
Die Ukraine wird ihren positiven Weg auch finden. Die Dinge brauchen ihre Zeit.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#17 Beitragvon Handrij » Sonntag 2. August 2015, 18:30

Malcolmix hat geschrieben:Diese Facebookhorden sehe ich aber eher auf Pegida-Seite, die Putin als Retter ansehen.

Du lebst halt im deutschen und nicht im ukrainischen Informationsraum.
Und zu Pegida: Von Deutschen war nie etwas anderes zu erwarten.

Malcolmix hat geschrieben: Ich habe bei Deinen Anmerkungen manchmal den Eindruck, Du wünschst Dir gerade auch diesen Umgangston hier. Für meinen Geschmack wäre es hilfreich, wenn Du einfach nur Deine Argumente darlegst. Sonst sehe ich mich bemüßigt, im satirischen Ton zu antworten....

nur zu, niemand hindert dich daran ...

toto66 hat geschrieben:rein sachlich, vielleicht sollte man die Ukraine, um halbwegs bei den gleichen Früchten zu bleiben, eher mit Rumänien vergleichen.

ok, ich assoziiere Hochtechnologieland und südostasiatisches Lohnniveau nicht mit Rumänien ...

toto66 hat geschrieben:Die Ukraine wird ihren positiven Weg auch finden. Die Dinge brauchen ihre Zeit.

Na dann wird ja alles gut. 2020 ist die EU-Beitrittsfähigkeit nach der "Strategie 2020" ja erreicht, hat der Präsident gesagt.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#18 Beitragvon toto66 » Sonntag 2. August 2015, 19:21

Sonnenblume hat weder von Hochtechnologieland noch von ostasiatischen Löhnen gesprochen. Ich auch nicht
(Wobei Löhne nicht weit über 200 Euro in Rumänien auch noch nicht sooo lange zurückliegen.)
Mein Anliegen war zu zeigen: es geht.

was ist deines, handij: jedem zu sagen das alles Scheisse und umsonst ist ?

Und eines noch, ich glaube nicht das die Aussage: den Russen geht es besser als den Ukrainern in dieser Absolutheit stimmt. Es ist nun etwas mehr als 10 Jahre her das ich das letzte Mal tausende Kilometer durch Russland gefahren bin. Es mag sich viel verändert haben in der Zeit, aber sicher nicht alles. Wieviel Prozent der Russen leben in den Grossstädten ? Wie sieht es denn abseits davon aus ? Und ja, die Einkommen und Renten in der RF sind höher als in der UA. Ändert aber nichts daran das sich 2 von 3 Russen nicht leisten können auch nur einen Rubel zu sparen. das offiziell 40 Prozent der Bevölkerung an oder unter der Armutsgrenze leben. Usw. .. Unterscheidet sich das Leben der Menschen, wenn man genau hinschaut wirklich so sehr ?
Und noch ein paar Fragen: wäre Christus Putin, der Erlöser der Russen nicht als Präsident schmählich gescheitert hätte er mit ähnlichen Ölpreisen wie sein glücklöser Vorgänger Jelzin regieren müssen ? Und ist nicht, abseits aller Häme, zu erwarten, das sich Russlands Staat, der seitdem nichts reformiert, nur einiges umverteilt hat bei einem auf derzeitigem Niveau verharrenden , vielleicht sogar sinkenden Ölpreis bald wieder in ähnlichen Schwierigkeiten steckt ? Syrien und Lybien fallen kriegsbedingt in ihren Fördermöglichkeiten sehr zurück, das kann sich ändern. Auch wenn Russland alles dafür tut das das nicht so ist. Der sanktionierte Öl-und Gasriese Iran wird wahrscheinlich auf die Märkte zurückkehren.
Dann schau mer mal.... für mich balanciert der Putin mit seinem Land auf einem ganz dünnen Seil. Das wissen die auch und erklärt vielleicht das Verhalten in der Ukraine und bei anderen Krisen.
Die Ukraine hat keine Wahl. Es gibt keine (Öl)-Schatzkiste. Das Land muss sich reformieren. Wird alles gut ? Hoffentlich. Na ja, jedenfalls besser. Alles gut ist wohl ein unerreichbarer Zustand des irdischen Seins...

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Maniac
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#19 Beitragvon Maniac » Sonntag 2. August 2015, 20:12

Handrij hat geschrieben:
Maniac hat geschrieben:Wenn man sich von der Schwerindustrie trennt und auf Hochtechnologie konzentriert und seine Leute massiv in die Welt schickt und heimisch fördert, ist man in wenigen Jahren oben auf!

Den langen Weg der Vorbilder Singapur, Taiwan und Südkorea kennst du sicherlich. Also warten wir auf die Militär- bzw. Wirtschaftsdiktatur. Хунта буде!


Toto hat es mir schon vorweg genommen, richtig schauen wir nach Rumänien, das dort mittlerweile,
mehr als angesehene Programmierer und EDV Firmen sitzen, die anderen Europäischen Ländern und der USA weit vorraus sind.

Wie die Vorredner schon schrieben, die Ukraine hat gut ausgebildete Leute,
wenn man sich entsprechend ausrichtet ist alles möglich.

Ich habe genug Rumänische Kollegen, die sagen am Anfang war es schleppend, im Moment sieht man die Veränderungen von Jahr zu Jahr,
wenn Sie die Verwandten besuchen.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#20 Beitragvon Sonnenblume » Sonntag 2. August 2015, 21:00

Handrij hat geschrieben:Den Äpfel- und Birnen-Vergleich hat eher die Hüterin der Wahrheiten des Heiligen Maidans gemacht.


Du hast inzwischen ein Niveau erreicht, dass es einen gruselt.

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#21 Beitragvon Handrij » Sonntag 2. August 2015, 21:55

Grusel, grusel ...

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#22 Beitragvon Malcolmix » Sonntag 2. August 2015, 21:58

Handrij hat geschrieben:Du lebst halt im deutschen und nicht im ukrainischen Informationsraum.
Und zu Pegida: Von Deutschen war nie etwas anderes zu erwarten.


Stimmt. 2x. Den Ukrainern gestehe ich aufgrund des Krieges in ihrem Land eine gewisse Radikalität zu. Und hoffe, sie sind nicht zu blauäugig, was den wirtschaftlichen Kurswechsel angeht.

Handrij hat geschrieben:nur zu, niemand hindert dich daran ...


Mir machts nur bedingt Spaß. Mir wäre eine Auseinandersetzung mit Argumenten lieber. Das fatzebook-Niveau sollten wir hier lieber nicht erreichen. Da habe ich teilweise mehrmals täglich lesen dürfen, ich sei ein Faschist. Wenn Du schon mal bei Facebook unterwegs warst, dürftest Du ahnen, was ich meine. Mir wäre es aber schon recht, wenn hier nicht permanent das Wort "Patrioten" fallen würde...

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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#23 Beitragvon toto66 » Sonntag 2. August 2015, 22:17

Malcolm, unser Wowa hatte heute incl. seiner 80. Brigade und der anderen Luftlandetruppen der Ukraine seinen Feiertag. Für seine 80. und ihre vielen gefallenen Patrioten wurde eine Gedenktafel enthüllt.
Wir sollten uns nicht beschweren, wenn man uns Patrioten nennt.

У Львові відкрили пам’ятний знак на честь загиблих у АТО
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Українці у всіх містах країни вітають захисників-десантників
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#24 Beitragvon Handrij » Sonntag 2. August 2015, 22:27

Malcolmix hat geschrieben:Mir machts nur bedingt Spaß. Mir wäre eine Auseinandersetzung mit Argumenten lieber. Das fatzebook-Niveau sollten wir hier lieber nicht erreichen. Da habe ich teilweise mehrmals täglich lesen dürfen, ich sei ein Faschist. Wenn Du schon mal bei Facebook unterwegs warst, dürftest Du ahnen, was ich meine. Mir wäre es aber schon recht, wenn hier nicht permanent das Wort "Patrioten" fallen würde...

Patriot ist doch ein normales Wort? Oder etwa nicht?
Hier in der Ukraine ist es zwar zuerst ein Verzweiflungspatriotismus/-Nationalismus, das macht die Angelegenheit aber nicht angenehmer. Vor allem helfen diese symbolischen Handlungen nach über einem Jahr nicht dabei, um aus der Misere rauszukommen. Es sind nicht einmal Ansätze erkennbar, wenn man von den Fassadenreformen absieht. Gut gemeint hilft nicht weiter. Und parallel dazu sind die Patrioten ständig dabei das Elend bei den Russen zu suchen, um das ermüdete Volk bei der Stange zu halten. Phänomenen wie Pegida usw. finden hier hier in ähnlicher Form statt. Virtuelle Realitäten und Mehrheitsverhältnisse werden als real empfunden und das Irrsinnige ist, dass sie hier trotzdem weiter im Ru-net sind, Karl.
Lange Rede kurzer Sinn: statt sich mit den wirtschaftlichen Problemen der Ukraine zu beschäftigen und an deren Lösung zu gehen, arbeiten sich die Fans an den Problemen der Russen ab. Abstrus genauso wie dieser ganze irre Krieg. Aber Hauptsache die Bettwäschwe ist in blau-gelb gehalten ...


___
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Re: Tschüß Putin, Westen wir kommen! Ökonomisch ist die Ukraine für Russland unwichtig

#25 Beitragvon Maniac » Sonntag 2. August 2015, 22:43

Handrij hat geschrieben: Aber Hauptsache die Bettwäschwe ist in blau-gelb gehalten ...
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Fast, meine Schwarz-Rot-Gold, die meiner Frau Blau-Gelb, harmoniert prima.

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