PolitikUkraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

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Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#1 Beitrag von Handrij » Samstag 20. Dezember 2014, 12:44

"Um seine Popularität zu bewahren, muss Putin weitere internationale Verbrechen begehen": Der ukrainische Premier Jazenjuk attackiert im SPIEGEL-Interview den russischen Präsidenten heftig - und stellt dem Westen Forderungen.
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Alex7734
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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#2 Beitrag von Alex7734 » Sonntag 21. Dezember 2014, 10:14

ich glaube der Jazenuk sollte selbst mal erzählen welche Drogen er nimmt - oder kann er etwa bei vollem Bewusstsein so viel Lügen und Mist erzählen.
Und Kollegen Turchinov, Poroschenko & Co. sollen sich bitte anschliessen

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Sonnenblume
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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#3 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 21. Dezember 2014, 10:45

Zumindest haben Poroschenko und Jazenjuk nicht andere Länder mit seinen Soldaten infiltriert, da einen Krieg vom Zaum gebrochen und deren Gebiete annektiert.

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#4 Beitrag von bohne_68 » Sonntag 21. Dezember 2014, 13:12

Der nächste Akt hat nicht lange auf sich warten lassen:
Kreml gründet Regierungskommission - Russland macht Ukraine-Hilfe offiziell

Russland unterstützt die Ostukraine - davon geht der Westen schon lange aus. Der Kreml hat es mehr oder weniger offen zugegeben. Nun macht er es erstmals offiziell und gründet eine Regierungskommission für die Unterstützung von Donezk und Lugansk.
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klragl
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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#5 Beitrag von klragl » Sonntag 21. Dezember 2014, 15:07

Finde ich richtig: Die Russen haben die aktuelle Situation in der Ostukraine provoziert, jetzt müssen sie sich auch "offiziell" darum kümmern, dass die Menschen trotz der verkorksten Situation überleben können.

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#6 Beitrag von marek65 » Sonntag 21. Dezember 2014, 15:22

Alex7734 hat geschrieben:ich glaube der Jazenuk sollte selbst mal erzählen welche Drogen er nimmt - oder kann er etwa bei vollem Bewusstsein so viel Lügen und Mist erzählen.
Und Kollegen Turchinov, Poroschenko & Co. sollen sich bitte anschliessen
ja,ja so können Die Putin Anhänger die ukrainische Regierung zum Lügner machen und der großen Diktator Putin zum Helden.

wie man sich die heutige Lage Russland ansieht dann kann jede sehen , dass Russland in eine sehr schwierige und katastrophale Lage ist.

Hat nicht nur unter internationale Isolation , Sanktionen und Wirtschaftskrise zu leiden sondern hat vielen Menschen, Unternehmen und Staaten nicht nur in Russland viel Schaden und schlechtes angerichtet .Für den Schaden wird Russland zahlen müssen nämlich so, dass Russland in der Zukunft nicht in der Lage wird niemanden schaden einzurichten.

Ales dass haben die Menschen in Russland dem großen Diktator Putin und seinen Anhänger,Unterstützer zu verdanken.Nur blinde und Drogen abhängige können so eine Politik betreiben und gut heißen

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bohne_68
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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#7 Beitrag von bohne_68 » Sonntag 21. Dezember 2014, 16:24

klragl hat geschrieben:Finde ich richtig: Die Russen haben die aktuelle Situation in der Ostukraine provoziert, jetzt müssen sie sich auch "offiziell" darum kümmern, dass die Menschen trotz der verkorksten Situation überleben können.
Reperaturleistungen sind ja völlig in Ordnung. Aber das könnte man auch mit Überweisungen regeln.

Das Problem bei diesem vorgehen ist, das Russland ganz offiziell eine Organisation schafft, die für ein Terretorium in einem anderen souveränen Staat zuständig ist, ganz ohne Wissen und Zustimmung dieses Staates. das Ganze ist an Arroganz kaum noch zu überbieten. Aber auch hier werde ich wohl bald wieder eines besseren belehrt werden - leider.

Stellen wir uns mal vor, unsere Regierung würde ein Ministerium für die Verwaltung des Elsaß, oder von Schlessien schaffen. Wie würden die jeweilige Regierung und die ganze Welt wohl reagieren?

Oder zum Anfassen: Was würde ihr Nachbar sagen, wenn Sie auf einmal ohne seine Zustimmung sein Wohnzimmer verwalten/renovieren, nachdem Sie es ruiniert haben?

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#8 Beitrag von marek65 » Sonntag 21. Dezember 2014, 21:12

klragl hat geschrieben:Finde ich richtig: Die Russen haben die aktuelle Situation in der Ostukraine provoziert, jetzt müssen sie sich auch "offiziell" darum kümmern, dass die Menschen trotz der verkorksten Situation überleben können.
Russland sind die Ersparnisse in der letzten Monaten um die hälfte geschrumpft .Es wird nicht reichen für die Menschen in Dombas oder auf dem Krim und in kurze auch nicht für die Menschen in Russland selbst .Die Strasse die der Putin führt ist eine Einbahnstraße die führt in eine nationale Katastrophe

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#9 Beitrag von SevenUp » Montag 22. Dezember 2014, 21:48

Jede politische Entescheidung ist mehr oder weniger Spekulation da sie sich auf die Zukunft beruft und die Vergangenheit ändert. In Demokratischen gesellschaften sind Spekulationen dieser Art eher schwerfällig und durch Gemeinschaftsbeschlüsse im Risiko noch eher begrenzt. Alleinherrscher aber können praktisch sehr subjektiv handeln und je größer der Abstand zwischen Eintritt der Änderung und dem aktuellem Resultat, desto deutlicher wird dem Aussenstehendem das Desaster. Im Falle der Ukraine hat Putin seit dem Maidan jedes Schicksal der Ukraine weniger, mehr oder ausschließlich zu verantworten. Die Reaktionen auf Putins Einfluss auf die Ukraine inbegriffen.

Aber auch deutsche Politiker tragen zur 'Katastrophe' bei, wie marek65 richtig behauptet - sie verschleppen die Erkenntnis darüber, daß die Titanic nun auf ihren Eisberg laufen wird, stattdessen die Verunsicherten und Zweifler an Putins Politik selbst verunsichert und bezweifelt werden sollen. Putin soll unsinkbar sein.
bohne_68 hat geschrieben:Oder zum Anfassen: Was würde ihr Nachbar sagen, wenn Sie auf einmal ohne seine Zustimmung sein Wohnzimmer verwalten/renovieren, nachdem Sie es ruiniert haben?
ganz genau!

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#10 Beitrag von Malcolmix » Montag 22. Dezember 2014, 22:31

SevenUp hat geschrieben:Jede politische Entescheidung ist mehr oder weniger Spekulation da sie sich auf die Zukunft beruft und die Vergangenheit ändert. In Demokratischen gesellschaften sind Spekulationen dieser Art eher schwerfällig und durch Gemeinschaftsbeschlüsse im Risiko noch eher begrenzt. Alleinherrscher aber können praktisch sehr subjektiv handeln und je größer der Abstand zwischen Eintritt der Änderung und dem aktuellem Resultat, desto deutlicher wird dem Aussenstehendem das Desaster. Im Falle der Ukraine hat Putin seit dem Maidan jedes Schicksal der Ukraine weniger, mehr oder ausschließlich zu verantworten. Die Reaktionen auf Putins Einfluss auf die Ukraine inbegriffen.
Zum einen ist Putin kein Alleinherrscher. Russland gibt dem Präsidenten zwar eine weitgehende Machtbefugnis, die noch weiter reicht als die des US-Präsidenten. Aber ganz so schwerfällig müssen Entscheidungen in demokratischen Gesellschaften nun auch wieder nicht sein. Veränderungen sind langsamer zu erreichen. Das stimmt. Aber nicht unbedingt Entscheidungen. Das ist ein Unterschied.
SevenUp hat geschrieben:Aber auch deutsche Politiker tragen zur 'Katastrophe' bei, wie marek65 richtig behauptet - sie verschleppen die Erkenntnis darüber, daß die Titanic nun auf ihren Eisberg laufen wird, stattdessen die Verunsicherten und Zweifler an Putins Politik selbst verunsichert und bezweifelt werden sollen. Putin soll unsinkbar sein.
Auch da stimme ich nicht zu. Deutsche Politiker können (und sollen auch nicht) keinen Machtwechsel in Russland bewirken. Das können nur die Bewohner der Russischen Föderation. Die deutsche Politik kann natürlich Sanktionen verhängen, wenn Russland die Souveränität fremder Staaten massiv verletzt, wie Russland es unter anderem in der Ukraine tut.

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#11 Beitrag von SevenUp » Dienstag 23. Dezember 2014, 00:13

Malcolmix hat geschrieben:Deutsche Politiker können (und sollen auch nicht) keinen Machtwechsel in Russland bewirken. ...
Da hast Du jetzt aber was in mich hineininterpetiert - an einen möglichen 'Machtwechsel' in Moskau durch Dt. Politker denke ich nicht mal im Traum. Ich meinte natürlich zb. solche wie Ex-Politker Kanzler Schröder, die ebenfalls zb. Putins Besetzung der Krim als Verständlich verklären. Mir kann keiner glaubhaft machen, das Putin kein Alleinherrscher ist. Genausowenig wie Janokowitsch es war oder Lukascheko es ist. ... nicht mal ne First Lady gibt es bei denen.

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#12 Beitrag von Malcolmix » Dienstag 23. Dezember 2014, 00:50

SevenUp hat geschrieben:Ich meinte natürlich zb. solche wie Ex-Politker Kanzler Schröder, die ebenfalls zb. Putins Besetzung der Krim als Verständlich verklären.
Naja - er wird ja dafür auch fürstlich entlohnt, daß er das Lied vom friedlichen Russland trällert. Er behauptet ja, daß viele aus der Bevölkerung ihm zustimmen würden. Sein Glück ist es, daß er mir dieses Jahr noch nicht begegnet ist (er wohnt nicht weit von mir entfernt). Du kannst Dir sicher sein, daß ich ihn unaufgefordert anquatschen würde, wenn er mir entgegenkäme. Die Frau Käßmann übrigens ebenso. Bei der wärs aber nicht das erste Streitgespräch. Wir mögen uns nicht (aus beruflichen Gründen hatte ich schon mit ihr zu tun). Kurz gesagt: Wir mögen uns überhaupt nicht... Die Frau Möllemann der ev. Kirche, die in jeden Zug steigt, wenn nur ein Kamerateam vor dem Zug steht, auch wenn der Zug nur auf das Abstellgleis führt. Ich sags aber auch: Bei der Frau nehme ich es mir heraus, parteiisch und ungerecht sein zu dürfen.

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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#13 Beitrag von Anuleb » Donnerstag 25. Dezember 2014, 13:25

Malcolmix hat geschrieben:
SevenUp hat geschrieben:Aber auch deutsche Politiker tragen zur 'Katastrophe' bei, wie marek65 richtig behauptet - sie verschleppen die Erkenntnis darüber, daß die Titanic nun auf ihren Eisberg laufen wird, stattdessen die Verunsicherten und Zweifler an Putins Politik selbst verunsichert und bezweifelt werden sollen. Putin soll unsinkbar sein.
Auch da stimme ich nicht zu. Deutsche Politiker können (und sollen auch nicht) keinen Machtwechsel in Russland bewirken. Das können nur die Bewohner der Russischen Föderation. Die deutsche Politik kann natürlich Sanktionen verhängen, wenn Russland die Souveränität fremder Staaten massiv verletzt, wie Russland es unter anderem in der Ukraine tut.
Bezüglich Machtwechsel in Russland spielen die EU und USA mithilfe ihrer Sanktionen über Bande. Das Primärziel ist selbstverständlich ein Wechsel in Russland in Sachen Aussenpolitik. Sie sollen halt ihre Finger von der Ukraine, womöglich auch Bulgarien, Georgien, etc. lassen. Prinzipiell ist es möglich, dass dieser Politikwechsel von der momentanen "Herrschergilde" durchgeführt wird. Es ist jedoch nicht realistisch zu glauben, dass Putin und seine Hintermänner sich von den Sanktionen und ähnlichem beeindrucken lassen. Sie werden ihre Möglichkeiten so weit möglich ausnützen, und, wenn es sich nicht vermeiden lassen, die Sitiuation auch eskalieren lassen. Mittlerweile haben Putin und seine Hofschranzen so derartig aus dem Fenster gelehnt, sodass ihnen auch keine andere Möglichkeit bleibt. Erst dann, wenn Putins Förderer und Unterstützter ebenfalls heftiger von den Sanktionen getroffen werden, mag es sein, dass sie ein neues Gesicht präsentieren, um einzulenken. Nur, 1. haben sie mittlerweile ihre ergaunerten Reichtümer überall in der Welt in unübersichtlichen Finanzkonstrukten versteckt, sodass sie so schnell nicht zu greifen sind, und 2. würde mit dem neuen Gesicht auch ein Politikwechsel einhergehen. Das so ein Wechsel aufgrund eines Volksaufstandes oder gar Revolution zustande kommt, halte ich für Russland eigentlich für so ziemlich ausgeschlossen.

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eurojoseph
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Re: Ukraine-Konflikt: Jazenjuk vergleicht Putin mit "Drogensüchtigem"

#14 Beitrag von eurojoseph » Samstag 27. Dezember 2014, 12:01

Anuleb hat geschrieben:
Malcolmix hat geschrieben:
SevenUp hat geschrieben:Aber auch deutsche Politiker tragen zur 'Katastrophe' bei, wie marek65 richtig behauptet - sie verschleppen die Erkenntnis darüber, daß die Titanic nun auf ihren Eisberg laufen wird, stattdessen die Verunsicherten und Zweifler an Putins Politik selbst verunsichert und bezweifelt werden sollen. Putin soll unsinkbar sein.
Auch da stimme ich nicht zu. Deutsche Politiker können (und sollen auch nicht) keinen Machtwechsel in Russland bewirken. Das können nur die Bewohner der Russischen Föderation. Die deutsche Politik kann natürlich Sanktionen verhängen, wenn Russland die Souveränität fremder Staaten massiv verletzt, wie Russland es unter anderem in der Ukraine tut.
Bezüglich Machtwechsel in Russland spielen die EU und USA mithilfe ihrer Sanktionen über Bande. Das Primärziel ist selbstverständlich ein Wechsel in Russland in Sachen Aussenpolitik. Sie sollen halt ihre Finger von der Ukraine, womöglich auch Bulgarien, Georgien, etc. lassen. Prinzipiell ist es möglich, dass dieser Politikwechsel von der momentanen "Herrschergilde" durchgeführt wird. Es ist jedoch nicht realistisch zu glauben, dass Putin und seine Hintermänner sich von den Sanktionen und ähnlichem beeindrucken lassen. Sie werden ihre Möglichkeiten so weit möglich ausnützen, und, wenn es sich nicht vermeiden lassen, die Sitiuation auch eskalieren lassen. Mittlerweile haben Putin und seine Hofschranzen so derartig aus dem Fenster gelehnt, sodass ihnen auch keine andere Möglichkeit bleibt. Erst dann, wenn Putins Förderer und Unterstützter ebenfalls heftiger von den Sanktionen getroffen werden, mag es sein, dass sie ein neues Gesicht präsentieren, um einzulenken. Nur, 1. haben sie mittlerweile ihre ergaunerten Reichtümer überall in der Welt in unübersichtlichen Finanzkonstrukten versteckt, sodass sie so schnell nicht zu greifen sind, und 2. würde mit dem neuen Gesicht auch ein Politikwechsel einhergehen. Das so ein Wechsel aufgrund eines Volksaufstandes oder gar Revolution zustande kommt, halte ich für Russland eigentlich für so ziemlich ausgeschlossen.
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