Allgemeines Diskussionsforum | Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

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Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#1 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 15:06

Noch ein Thema, fuer das ich um Hinweise bitte: Obige Formel, Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus? Das ist natuerlich eine grobe Vereinfachung (Millionen Schicksale = Denkansichten in eine Frage gepresst). Aber doch gibt es, nach meiner Erfahrung, einige Belege dafuer, dass diese These nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Ukraine - Anarchie, "die Staatsmacht kommt mir nicht ins Haus"; Russland -Obrigkeitshoerigkeit, "Wir sind fuer das Schicksal der Welt verantwortlich". Siehe Dostojewskij, Russland als moralisches Vorbild fuer Europa. Ukraine - "Wir sind sowieso am Rande, niemand beachtet uns". Ueberleben mit Humor. Anarchistische Traditionen, Nestor Machno.
Ich habe einmal amuesiert zugesehen, wie ein Russe (Sieger im Wetttrinken im ukrainischen Fernsehen, 1 Flasche Wodka in 13 Sekunden) und sein ukrainischer Nachbar und Freund (stolz darauf, dass in seiner Kindheit ein deutscher Panzer in seinem Garten stand) miteinander stritten, wie ein Gartenzaun aus Weidenruten geflechtet werden soll. Der Russe argumentierte wie ein Preusse, alles muss seine Ordnung haben, der Abstand zwischen den Weidenruten sollte gleich sein. Der Ukrainer: Ich liebe die Schoenheit des Zufalls, ich gebe der Natur und meiner Laune den noetigen Raum. -
Ich suche Material fuer ein neues Buch. Welche Erfahrungen / Ansichten habt ihr?

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#2 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 11. Dezember 2012, 15:19

Honigdachs hat geschrieben:Ich habe einmal amuesiert zugesehen, wie ein Russe (Sieger im Wetttrinken im ukrainischen Fernsehen, 1 Flasche Wodka in 13 Sekunden) und sein ukrainischer Nachbar und Freund (stolz darauf, dass in seiner Kindheit ein deutscher Panzer in seinem Garten stand) miteinander stritten, wie ein Gartenzaun aus Weidenruten geflechtet werden soll. Der Russe argumentierte wie ein Preusse, alles muss seine Ordnung haben, der Abstand zwischen den Weidenruten sollte gleich sein.

Da hast du aber ein sehr seltenes Exemplar von "Russen" erwischt ;)
Über den Rest werde ich mir mal tiefer Gedanken machen. Ich melde mich dann wieder...
Zuletzt geändert von Anonymous am Dienstag 11. Dezember 2012, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#3 Beitragvon mbert » Dienstag 11. Dezember 2012, 15:23

Das mit dem Individualismus haben mir schon viele Ukrainer aus Freundes- und Familienkreis bekräftigt. Ich selber kann das aus eigener Anschauung weder bestätigen noch widersprechen, da für mich als Deutschen die Ukrainer als Osteuropäer immer noch einen recht starken Gemeinsinn zu haben scheinen. Manche sagen, das gehe auf die Zeit der Kosaken im 16. Jh. zurück, wo aufgrund der militärischen und politischen Lage ein hierarchischer, durch eine (adelige) Oberschicht getragener Staat nicht überlebensfähig war, so dass die Menschen begannen, sich stärker selber zu organisieren und sich auf sich selber zu verlassen. Das scheint mir plausibel. Kleine Anekdote am Rand: ich leite einen Chor, der aus lauter Ukrainern besteht. Einige sagen, dass sie einen ukrainischen Chorleiter wahrscheinlich schon in irgendeiner Weise demontiert hätten und nur ich als Außenstehender eine Chance hätte, eine derartige Autorität zu erlangen :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#4 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 16:39

Sonnenblume hat geschrieben: Da hast du aber ein sehr seltenes Exemplar von Russen erwischt ;)

Er ist ein grossartiger Mensch, war Oberstleutnant der Roten Armee, Kommandeur einer Raketeneinheit, deren Raketen im Kriegsfall westeuropaeische Staedte zerstoert haetten, ausserdem ein RocknRoller, der selbst als Offizier Elvis-Presley-Lieder in Konzerten gespielt hat (ich habe die Musik auf Kassetten gehoert). In der DDR waere das undenkbar gewesen, man haette ihn als narodny vrag bezeichnet. Sein Bruder dient heute uebrigens noch in der russischen Armee. So viel zu Widerspruechen, zum Verhaeltnis Russland - Ukraine, Brueder und Schwestern ... sollen sie aufeinander schiessen, wenn die Wuensche Andruchovytschs verwirklicht werden wuerden?
Aber zum Thema:
Ist es nicht interessant, wie unterschiedlich die deutsche Kultur aus russischer und ukrainischer Sicht wahrgenommen wird? Wie viele Lehnworte aus dem Deutschen es in der ukrainischen Handwerkssprache gibt? Wie der Begriff ORDNUNG fast einen mythischen Klang hat? (Waehrend ich das Wort beinahe hasse, meine russ = ukrain Freunde es lieben.)
Mir scheint: Ordnung hat fuer Ukrainer einen ironischen Klang, fuer Russen einen vorbildlichen. Oder?

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#5 Beitragvon Jensinski » Dienstag 11. Dezember 2012, 17:06

Dass der Russe wie ein Preusse argumentiert hat, kann auch ich mir kaum vorstellen - aber auf alle Fälle eher als der Ukrainer. :-D

Ja, der Ukrainer (und vor allem die Ukrainerin) ist manchmal schwer zu verstehen. Fleißig - aber unzuverlässig, harter Arbeiter - aber oft "Beratungsresistent", immer große Pläne - aber planlos. Weitsichtigkeit fehlt ihm auch, was zählt ist das Heute. Dafür ist er unwahrscheinlich liebenswürdig und hilfsbereit.

Aber das Beste: Wenn man sich mit den (vermeintlich) negativen Aspekten arrangiert und auf diese Lebensart einlässt, lebt man viel ruhiger und mit viel weniger Stress. Und in meinem Falle muss ich sagen: das wollte ich ja so. :)

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#6 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 17:31

mbert hat geschrieben:Kleine Anekdote am Rand: ich leite einen Chor, der aus lauter Ukrainern besteht. Einige sagen, dass sie einen ukrainischen Chorleiter wahrscheinlich schon in irgendeiner Weise demontiert hätten und nur ich als Außenstehender eine Chance hätte, eine derartige Autorität zu erlangen :)

Ich weiss, dass du einen Chor leitest - im Internet wird man ja schnell zum Detektiv. Ich wuerde gern mal ein von dir geleitetes Konzert hoeren (gibt es aktuelle Termine fuer Februar / Maerz?). Ich fuerchte nur, ich wuerde Rotz und Wasser heulen. Ich sammle mit meinem Diktaphon auf meinen Reisen durch UA und Ru auch блатные песни und ZUNGENBRECHER in allen zugaenglichen Sprachen, insbesondere in russisch und ukrainisch. Wahrscheinlich koennten die Damen und Herren deines Chors mir viele Beispiele aufsagen?

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#7 Beitragvon mbert » Dienstag 11. Dezember 2012, 17:37

Honigdachs hat geschrieben:Ich wuerde gern mal ein von dir geleitetes Konzert hoeren (gibt es aktuelle Termine fuer Februar / Maerz?).

Jeden Sonntag in der Kirche :)
Wir sind ein rein liturgischer Chor und geben daher keine Konzerte (ich habe diesbezüglich mal so Erfahrungen gemacht und möchte, dass alle, die mitsingen, das in erster Linie für die Liturgie tun).
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#8 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 17:44

mbert hat geschrieben: Jeden Sonntag in der Kirche :) Wir sind ein rein liturgischer Chor und geben daher keine Konzerte (ich habe diesbezüglich mal so Erfahrungen gemacht und möchte, dass alle, die mitsingen, das in erster Linie für die Liturgie tun).

Welche Kirche?

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#9 Beitragvon mbert » Dienstag 11. Dezember 2012, 17:46

Honigdachs hat geschrieben:Welche Kirche?

PN ist raus :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#10 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 17:58

Jensinski hat geschrieben:Dass der Russe wie ein Preusse argumentiert hat, kann auch ich mir kaum vorstellen - aber auf alle Fälle eher als der Ukrainer. :-D

Jensinski, mein Lieber, in Russland habe ich oft gehoert, "Uns ging es gut, wenn wir von 'Deutschen' regiert wurden" - von Katharina der Grossen, von Putin ...
M.E. sind Russen in der Mentalitaet den Deutschen durchaus verwandt - sie verstehen sich als Ordnungsmacht, wollen den Ueberblick haben, pumpen die Brust auf vor Verantwortungsbewusstsein ... In der Ukraine stimmt man da eher ein Lob der Faulheit an (mir sehr sympathisch).
Ich habe es mal so formuliert: In Russland ist der Weltgeist auf Freigang, in der Ukraine auf Landgang. Soll heissen: In Russland wird der Weltgeist aus dem Gefaengnis entlassen, will alles nachholen, was er in den Jahren im Knast verpasst hat; in der Ukraine weilt der Weltgeist fuer ein paar Tage, wie ein Matrose, der sich sonst auf den Weltmeeren herumtreibt. Naja, dann saeuft er, voegelt Frauen, findet Landschaft, Sitten und Gebraeuche schoen und segelt zur naechsten Braut.

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#11 Beitragvon mbert » Dienstag 11. Dezember 2012, 18:08

Honigdachs hat geschrieben:M.E. sind Russen in der Mentalitaet den Deutschen durchaus verwandt - sie verstehen sich als Ordnungsmacht, wollen den Ueberblick haben, pumpen die Brust auf vor Verantwortungsbewusstsein ...

Hmm, mir fällt da eher Frankreich ein.

Abgesehen davon beschleicht mich bei diesem Thema generell so ein ambivalentes Gefühl. Ich habe durchaus die Erfahrungen gemacht, dass Stereotype in einem gewissen Kontext hilfreich sein können (ein Freund von mir hat das mal als Nord-Süd-Ost-West-Koordinatensystem bezeichnet, in dem er jeder Himmelsrichtung einige Begriffe anheftete, das habe ich damals stark kritisiert, habe aber mit der Zeit gelernt, dass das in gewissen Grenzen hilfreich sein kann). Ein Wissenschaftler würde hier von einem "Modell" sprechen, das in einem gewissen Kontext Verstehhilfen liefert. Ich bevorzuge es doch immer noch, jeden Menschen zu allererst als Individuum zu sehen und erworbenes Wissen über Mentalitäten u.ä. irgendwo im Hinterkopf aufzubewahren.
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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#12 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 18:21

mbert hat geschrieben: Abgesehen davon beschleicht mich bei diesem Thema generell so ein ambivalentes Gefühl. Ich habe durchaus die Erfahrungen gemacht, dass Stereotype in einem gewissen Kontext hilfreich sein können ... Ein Wissenschaftler würde hier von einem "Modell" sprechen, das in einem gewissen Kontext Verstehhilfen liefert.

Das ambivalente Gefuehl teile ich. Ich will ja das Vorurteil / den Mythos untersuchen, suche nach zitierfaehigen Beispielen, nach Literaturhinweisen. Daher die Bitte um Meinungen.
mbert hat geschrieben: Ich bevorzuge es doch immer noch, jeden Menschen zu allererst als Individuum zu sehen und erworbenes Wissen über Mentalitäten u.ä. irgendwo im Hinterkopf aufzubewahren.

Vollkommen einverstanden. Aber gerade Wissenschaftler (Philologen, Psychologen, Soziologen) arbeiten gern mit dem Modell / Stereotyp "Mentalitaet". Ich spreche da aus eigener Erfahrung, da ich einmal in Russland einen Vortrag auf einer wissenschaftlichen Konferenz ueber die Unterschiede zwischen ostdeutscher und westdeutscher Mentalitaet halten sollte und gehalten habe. Ich war zunaechst vollkomen hilflos. Mentalitaet ist ein unglaublich diffuser Begriff.
Deshalb: Ich bitte um Vorurteile!

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#13 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 11. Dezember 2012, 18:31

Honigdachs hat geschrieben:M.E. sind Russen in der Mentalitaet den Deutschen durchaus verwandt - sie verstehen sich als Ordnungsmacht, wollen den Ueberblick haben, pumpen die Brust auf vor Verantwortungsbewusstsein ...

Ich sehe das etwas differenzierter. Der "normale Russe" (wenn man das überhaupt so sagen darf)versteht sich nicht als Ordnungsmacht, er will nur, dass sein Staat funktioniert. Er will Beständigkeit und deshalb ist ihm ein starker Führer lieber, als eine imaginäre Freiheit, die im Chaos endet (das hatte er in den 90-gern). Was den Überblick betrifft, so hätten sie den gern, sind aber nicht bereit, Arbeit darein zu investieren, diesen auch zu bekommen. Eher wird wichtigtuerisch gelabert. Und Verantwortungsbewußtsein kennt er noch weniger als Rücksichtnahme. Es wird alles schnell, schnell gemacht, um nicht zu sagen hingeschi...! Von der Verantwortung für die Qualität ihrer Arbeit keine Spur! Es mag Ausnahmen geben, aber die Regel ist das bestimmt nicht. Du brauchst nur mal durch Moskau gehen und dir die Neubauten genauer ansehen! Du siehst sofort, welcher Bau unter Westeuropäischer Leitung gebaut wurde und welcher nur von Russen und deren Subs.

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#14 Beitragvon Honigdachs » Dienstag 11. Dezember 2012, 18:39

Sonnenblume hat geschrieben: Du brauchst nur mal durch Moskau gehen und dir die Neubauten genauer ansehen! Du siehst sofort, welcher Bau unter westeuropäischer Leitung gebaut wurde und welcher nur von Russen und deren Subs.

Das erinnert mich an die vielen freundlichen Hinweise, die ich von ukr. wie von russ. Freunden bekommen habe, wenn wir an Haeusern vorbeigegangen sind, die von dt. Kriegsgefangenen errichtet wurden: Schau mal, deutsche Qualitaet, sieht man heute noch!

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#15 Beitragvon mbert » Dienstag 11. Dezember 2012, 22:12

[mbert moderiert:] Ich habe die Teildiskussion über Andruchovytsch einmal in das geeignete Thema verschoben: Abspalten ???
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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#16 Beitragvon Kolobok » Dienstag 11. Dezember 2012, 23:37

Honigdachs hat geschrieben:Noch ein Thema, fuer das ich um Hinweise bitte: Obige Formel, Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus? ....
Ich suche Material fuer ein neues Buch. Welche Erfahrungen / Ansichten habt ihr?

Hmmm eine Formel also. Das heißt ich kann sie nach den Regeln der Mathematik umstellen, z.B. so

Russland = Ukraine - Individualismus + Kollektivismus;

ja ich glaube genau so hat es Stalin auch gesehen. [smilie=ukr_prapor]

Ich halte das von dir angestrebte Vorhaben für sehr gewagt und es wird auch trotz aller Belegsammlungen letztendlich nur deine ganz subjektive Meinung darstellen können.
Mach doch mal einen Vergleich zwischen, sagen wir mal, zwischen Bayern und Brandenburgern. Da gibts mehr Material, mehr Gesprächspartner und bestimmt auch mehr Leserzuschriften :-D
Zuletzt geändert von Kolobok am Mittwoch 12. Dezember 2012, 07:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#17 Beitragvon Sonnenblume » Mittwoch 12. Dezember 2012, 00:59

Kolobok hat geschrieben:Mach doch mal einen Vergleich zwischen, sagen wir mal, zwischen Bayern und Brandenburgern. Da gibts mehr Material, mehr Gesprächspartner

kaum...
Kolobok hat geschrieben:...und bestimmt auch mehr Leserzuschriften :-D

und das auch nur vielleicht...

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#18 Beitragvon Kolobok » Mittwoch 12. Dezember 2012, 07:42

Sonnenblume hat geschrieben:
Kolobok hat geschrieben:Mach doch mal einen Vergleich zwischen, sagen wir mal, zwischen Bayern und Brandenburgern. Da gibts mehr Material, mehr Gesprächspartner

kaum...
Kolobok hat geschrieben:...und bestimmt auch mehr Leserzuschriften :-D

und das auch nur vielleicht...

Aber bestimmt doch, siehe Sarrazin. Da ist doch jeder Experte. Bei der Ukraine ist es schon schwieriger. Wen interessiert es? Von denen die es interessiert, hat ein Teil keine eigenen Erfahrungen gemacht. Die müssen erst einmal glauben, was der Gegenüber ihnen erzählt. Ein anderer Teil wird in angenehmen nostalgischen Erinnerungen versinken. Ja und dann bleibt noch der kleine Teil, der aus eigener Erfahrung seine ganz eigene Meinung hat. :-D
Aber Tschuldigung, ich weiche vom eigentlichen Thema ab NONO

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#19 Beitragvon Jensinski » Mittwoch 12. Dezember 2012, 08:51

Kolobok hat geschrieben:Ich halte das von dir angestrebte Vorhaben für sehr gewagt und es wird auch trotz aller Belegsammlungen letztendlich nur deine ganz subjektive Meinung darstellen können.
Mach doch mal einen Vergleich zwischen, sagen wir mal, zwischen Bayern und Brandenburgern. Da gibts mehr Material, mehr Gesprächspartner und bestimmt auch mehr Leserzuschriften :-D


Na, da können wir aber froh sein, dass Du kein Buchverleger bist... ;)

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#20 Beitragvon Honigdachs » Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:25

Kolobok hat geschrieben: Hmmm eine Formel also. Das heißt ich kann sie nach den Regeln der Mathematik umstellen, z.B. so
[b]Russland = Ukraine - Individualismus + Kollektivismus

Vielleicht bin ich zu dumm, aber diese Formel verstehe ich nicht. Bitte helfen Sie mir, Herr Lehrer Kolobok. Haben Sie, wie ich, am Samogon genascht? Befinden wir uns in einer mexikanischen Wuerfelbude? Kommt wirklich der Weltuntergang? Ist inzwischen alles egal? Russland ist gleich die Ukraine? Wohin soll das fuehren? Wir onanieren, oder trinken wir noch ein Glaeschen?

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#21 Beitragvon mbert » Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:53

Honigdachs hat geschrieben:
Kolobok hat geschrieben: Hmmm eine Formel also. Das heißt ich kann sie nach den Regeln der Mathematik umstellen, z.B. so
[b]Russland = Ukraine - Individualismus + Kollektivismus

Vielleicht bin ich zu dumm, aber diese Formel verstehe ich nicht. Bitte helfen Sie mir, Herr Lehrer Kolobok. Haben Sie, wie ich, am Samogon genascht? Befinden wir uns in einer mexikanischen Wuerfelbude? Kommt wirklich der Weltuntergang? Ist inzwischen alles egal? Russland ist gleich die Ukraine? Wohin soll das fuehren? Wir onanieren, oder trinken wir noch ein Glaeschen?

[mbert moderiert:] Der Übergang ist fließend. Das meiste kann man durch einfache Nachfrage klären (wie Du es ja im anderen Thema auch getan hast).

Dies hier überschreitet aber eindeutig die Linie dessen, wie wir hier miteinander umgehen wollen. Bitte zurück zum Thema und nicht anfangen, das hier noch zu kommentieren. Danke.
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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#22 Beitragvon Kolobok » Mittwoch 12. Dezember 2012, 20:23

@mbert
Danke für die Unterstützung. Aber das hier sehe ich noch recht locker. Das kommt halt davon, wenn man auf ukrainischen Baustellen arbeitet. Der unterschwellige Nazivorwurf, der mir schon ein paar Mal gemacht wurde, wurmt mich dagegen viel mehr.

Aber nun zur Erklärung, da meine Schlussfolgerung scheinbar nicht so offensichtlich ist.
Sie werter Honigdachs haben gefragt ob die Formel,
Ukraine - Russland = Individualismus – Kollektivismus
stimmt. Sie verwenden den Begriff Formel sowie die mathematischen Symbole + und =. Durch Letzteres komme ich zu der Annahme, dass sie wissen wollen ob ihre Gleichung richtig aufgestellt wurde.
Mit Hilfe einfacher mathematischer Operationen, die wir noch aus der Grundschule kennen, führe ich folgende Schritte aus.
Ich subtrahiere in ihrer Gleichung auf beiden Seiten die Ukraine und komme zu
-Russland = -Ukraine + Individualismus – Kollektivismus
Jetzt multipliziere ich noch beide Seiten mit -1 und erhalte:
Russland = Ukraine - Individualismus + Kollektivismus

Wenn sie der Meinung sind, dass diese Aussage falsch ist, dann trifft dieses folglich auch für ihre Ausgangsformel zu. Wollten sie das nicht wissen?

Falls ich sie total falsch verstanden haben sollte, dann trösten sie sich. Lenin ging es genau so. Seine berühmte Formel: Kommunismus = Sowjetmacht + Elektrifizierung haben böse Buben auch gleich zu Sowjetmacht = Kommunismus – Elektrifizierung umgedeutet.

Ach übrigens, auf "Herr Kolobok" lege ich keinen besonderen Wert. Aber Groß- und Kleinschreibung ist schon sehr angenehm für das Auge.

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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#23 Beitragvon Kolobok » Mittwoch 12. Dezember 2012, 20:26

Jensinski hat geschrieben:Na, da können wir aber froh sein, dass Du kein Buchverleger bist... ;)
Na was meinst du wie froh ich darüber bin! Du siehst ja was ich anrichte, wenn ich mal eine kesse Lippe riskieren :-)

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Jensinski
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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#24 Beitragvon Jensinski » Mittwoch 12. Dezember 2012, 20:45

Schön gekontert, lieber Kolobok. Danke! So macht das Forum Spaß. GOOD

LG,
Jens

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Honigdachs
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Re: Ukraine - Russland = Individualismus - Kollektivismus?

#25 Beitragvon Honigdachs » Mittwoch 12. Dezember 2012, 21:21

Kolobok hat geschrieben:Der unterschwellige Nazivorwurf, der mir schon ein paar Mal gemacht wurde, wurmt mich dagegen viel mehr. /quote]
Der Begriff DER DEUTSCHE etc. ist ein Nazi-Begriff, es sei denn, er wird ironisch benutzt, was im Privaten natuerlich oft der Fall ist. Man kann ihn ja auch benutzen, ohne um seine Herkunft zu wissen.
Kolobok hat geschrieben: Sie werter Honigdachs haben gefragt ob die Formel, Ukraine - Russland = Individualismus – Kollektivismus
stimmt. Sie verwenden den Begriff Formel sowie die mathematischen Symbole + und =. Durch Letzteres komme ich zu der Annahme, dass sie wissen wollen ob ihre Gleichung richtig aufgestellt wurde.
Mit Hilfe einfacher mathematischer Operationen, die wir noch aus der Grundschule kennen, führe ich folgende Schritte aus.
Ich subtrahiere in ihrer Gleichung auf beiden Seiten die Ukraine und komme zu
-Russland = -Ukraine + Individualismus – Kollektivismus
Jetzt multipliziere ich noch beide Seiten mit -1 und erhalte:
Russland = Ukraine - Individualismus + Kollektivismus

In Mathe bzw. Logik war ich schon immer sehr schwach. Ein + habe ich nicht verwendet, wollte ich auch nicht, auch nicht ein Minus, sondern einen Bindestrich.
Meine Frage, prosaisch formuliert, lautet(e): Neigen Ukrainer staerker zum Individualismus, Russen staerker zum Kollektivismus? Um die Gefahr der Vereinfachung, der Klischees weiss ich. Ich spuere einer Legende, einem Mythos nach. In Poltawa wuerden mir meine Kuenstlerfreunde sofort zustimmen, in Saratow meine Freunde auch.
Ihre Gegenfrage, werter Kolobok, empfand ich als Verhohnepiepelung. Meine Reaktion war ueberzogen, ich bitte um Entschuldigung.

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