Berichte und ReisetippsUkrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

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Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#1 Beitrag von Handrij » Donnerstag 18. April 2013, 12:17

Ukrainische Lebensmittel in Supermärkten oder Basaren sind von recht unterschiedlicher Qualität, daher fallen mir nur wenige Sachen ein, die man auch wirklich kaufen kann, ohne nachher zu bereuen. Deswegen lohnt es sich vielleicht diese Erfahrungen auszutauschen, damit andere nicht denselben Fehler machen. Zugegeben, ist an wohl nach all den Jahren vielleicht schon etwas festgefahren, aber manchmal gibt es ja noch Tipps, die man nicht kannte :-).
Also was sind Eure Favoriten, was muss man probiert haben oder wovon sollte man die Finger lassen?
  • Brot:
    wirklich ukrainisches Brot gibt es ja eigentlich nicht. Sowjetisches wäre die korrektere Bezeichnung, da alle Brotsorten aus den Fabriken wohl auch in Minsk oder Wladiwostok erhältlich sind.
    Mein Favorit ist immer noch das Borodjansky. Schön mit Koriander und Kümmel. Interessant ist auch das französische mit Rosinen und Walnüssen drin.
    Die "sozialen" Brotsorten finde ich ungenießbar. Dazu zählen die ganzen Weißbrote und das klassische "ukrainische" Rundbrot.
    Unukrainisch sind die jetzt modischen Bäckereien - Wiener oder Französische Boulangerie. Nur findet man dort wirklich gutschmeckende Brote für Besserverdienende.
  • Butter:
    Die Bauernbutter (Seljanske) der Firma Ljustdorf aus der Oblast Winnyzja schmeckt und hat auch ein nettes Design.
    President und so fand ich oft irgendwie wässrig.
  • Nudeln:
    Hab einiges rumprobiert und bin jetzt bei Tschumak hängen geblieben. Normale Nudeln bzw. Spaghetti, die nicht zusammenklantschen und nicht allzu teuer sind. Die ganzen billigeren Sachen enden zumeist als ein einziger Brei. Fragt man sich dann, wieso man in diesem so agrarisch gesegneten Land nicht einmal vernünftige Nudeln herstellen kann und diese dann auch noch teurer als in Deutschland sind.
  • Käse:
    Richtig herausragendes kenne ich nicht, aber auch nichts wirklich schlechtes. Die Sorten sind auch alle, soweit ich das überblicke und wenn man von den klassischen Käsesorten (Gouda, Tilsiter, Maasdamer) absieht, als sowjetisch zu bezeichnen. Schostka oder Slawija wird gerade von mir bevorzugt. Teuer ist das Zeug nur.
  • Kefir:
    Slowjanotschka, aber Kefir hab ich schon eine Weile ad acta gelegt.
  • Kwass:
    nichts gegen frischen Kwass, aber Kwass aus der Flasche nur Kwass Taras :-)
  • Süßigkeiten:
    Konti finde ich zum größten Teil ungenießbar. Bei Roshen ist die Schokolade ok, aber richtig gute Sachen können sie einfach nicht. Das Thema Torten muss man ja nicht ansprechen. Ich verstehe bis heute nicht, was man an diesen bunten Zuckerbomben finden kann.
  • Bier:
    Hatten wir ja schon hier: http://forum.ukraine-nachrichten.de/wo- ... -t797.html. Bin bei der EM beim Lwiwer gelandet, aber nach mehreren Versuchen mit Kopfschmerzfolgen, rühre ich das Zeug nicht mehr an.
    Die hiesige Staropramenabfüllung ist gerade mein Favorit (nicht so süß, wie in Deutschland). Ansonsten gibt es nur ein Baltika 0, was wiederum nichts typisch ukrainisches ist.
  • Horilka/Wodka:
    Nichts geht über Omas/Opas Selbstgebrannten und ansonsten Chortyzja oder Nemiroff und dabei die Perzowka-Variante.

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#2 Beitrag von mbert » Donnerstag 18. April 2013, 14:07

Handrij hat geschrieben:Süßigkeiten:
Konti finde ich zum größten Teil ungenießbar. Bei Roshen ist die Schokolade ok, aber richtig gute Sachen können sie einfach nicht. Das Thema Torten muss man ja nicht ansprechen. Ich verstehe bis heute nicht, was man an diesen bunten Zuckerbomben finden kann.
Ich persönlich finde die Sachen von Світоч unerreicht. Den Unterschied kann man gerade bei den alten sowjetischen Marken gut sehen, weil es die ja von vielen Herstellern gibt - man nehme Ромашка von No-Name, Рошен und Світоч. Ich kann mir nach so einem Selbstversuch nur genau ein mögliches Resultat vorstellen :)
Siehe übrigens auch hier z.T. Süßigkeiten: Ukrainischer Konfekt.
Handrij hat geschrieben:Bier:
Hatten wir ja schon hier: http://forum.ukraine-nachrichten.de/wo- ... -t797.html. Bin bei der EM beim Lwiwer gelandet, aber nach mehreren Versuchen mit Kopfschmerzfolgen, rühre ich das Zeug nicht mehr an.
Die hiesige Staropramenabfüllung ist gerade mein Favorit (nicht so süß, wie in Deutschland). Ansonsten gibt es nur ein Baltika 0, was wiederum nichts typisch ukrainisches ist.
Hmm, ich habe von Львівське noch nie Kopfschmerzen bekommen, ist aber vielleicht auch eine Frage der Quantitäten :)
Für mich persönlich ist so ziemlich das leckerste, was ich überhaupt kenne, das,
was sie jetzt als Світле verkaufen (früher war das Преміум, haben sie aber offenbar umbenannt). Es gibt hier in Deutschland übrigens auch noch ein Чернігівське Експорт, was ich "drüben" noch nie gesehen habe, das ist auch gut trinkbar.
Handrij hat geschrieben:Horilka/Wodka:
Nichts geht über Omas/Opas Selbstgebrannten und ansonsten Chortyzja oder Nemiroff und dabei die Perzowka-Variante.
Ich weiß, die Nummer mit den Birken macht man ja üblicherweise nicht mit dem besten Stoff (denn den will man ja unverfälscht trinken), dennoch muss ich mich als Fan der Березова-Variante von Nemiroff outen, kommt auch bei nicht Wodka-begeisterten Gästen immer wieder gut an.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#3 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 18. April 2013, 15:22

Handrij hat geschrieben:Ukrainische Lebensmittel in Supermärkten oder Basaren sind von recht unterschiedlicher Qualität, daher fallen mir nur wenige Sachen ein, die man auch wirklich kaufen kann, ohne nachher zu bereuen...
Die "sozialen" Brotsorten finde ich ungenießbar. Dazu zählen die ganzen Weißbrote und das klassische "ukrainische" Rundbrot....
Ich finde, über Geschmack sollte man nicht streiten und erst recht nicht etwas als ungenießbar hinstellen, nur weil es einem selber nicht schmeckt. Ich zum Beispiel finde das runde ukrainische Brot superlecker. Und mit dem Horilka geht es mit wie mbert, der "Birkenvodka" findet auch meine Zustimmung.
Handrij hat geschrieben:[*]Nudeln:
Hab einiges rumprobiert und bin jetzt bei Tschumak hängen geblieben. Normale Nudeln bzw. Spaghetti, die nicht zusammenklantschen und nicht allzu teuer sind. Die ganzen billigeren Sachen enden zumeist als ein einziger Brei. Fragt man sich dann, wieso man in diesem so agrarisch gesegneten Land nicht einmal vernünftige Nudeln herstellen kann und diese dann auch noch teurer als in Deutschland sind.
Den Ukrainern schmecken die Nudeln offensichtlich, sonst würden sie sie nicht kaufen und keiner würde sie mehr produzieren. Was vernünftige Nudeln sind, entscheidet jeder für sich.
Handrij hat geschrieben:[*]Süßigkeiten:
Konti finde ich zum größten Teil ungenießbar. Bei Roshen ist die Schokolade ok, aber richtig gute Sachen können sie einfach nicht. Das Thema Torten muss man ja nicht ansprechen. Ich verstehe bis heute nicht, was man an diesen bunten Zuckerbomben finden kann.
Mußt sie ja nicht essen, mir schmecken die Torten und am besten die Kiewskij Tort von Roshen.

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#4 Beitrag von Jensinski » Donnerstag 18. April 2013, 15:42

:) Schöner Thread, Danke!

Brot: Also beim Brot kann ich eigentlich nicht meckern. Was mich nervt, dass die Brötchen immer kleiner werden, eine kleine Preiserhöhung wäre mir lieber (und gerechter).

Bier: Nichts geht über Чернігівське. Aber nur das Світле. Das Export habe ich schon gesehen. Mit dem Lwiwer wie dem Oboloner kommt es wohl auf die jeweilige Abfüllung an. Sind mal gut, mal schlechter. Trinke das ja auch nur, wenn ich es angeboten bekomme, kaufe selbst nur Ersteres. Was aber auch ganz gut ist, ist das Zibert - auch da aber nur das Світле.

Nudeln: Yep, man muss den Dreh raus haben. Die einfachen Spaghetti darfst eben nicht 9 Minuten kochen :-D Da reichen oft 4 Minuten. Dazu ein Schuss Öl ans Wasser und auch sofort nach dem abgießen dran, dann geht es schon.

Muss jetzt leider los, melde mich später noch einmal. Nur noch soviel: Wer Kwass trinkt, frisst auch kleine Kinder ROFL (pers. Meinung)

LG,
Jens

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#5 Beitrag von lev » Donnerstag 18. April 2013, 16:44

mbert hat geschrieben: Hmm, ich habe von Львівське noch nie Kopfschmerzen bekommen, ist aber vielleicht auch eine Frage der Quantitäten :)
Der war gut! GOOD

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#6 Beitrag von lev » Donnerstag 18. April 2013, 16:59

Hallo liebe Fangemeinde ukrainischer Lebensmittel. Hier sind meine Favoriten:

Horilka: Perlowa , Xortyzja
Bier: Чернігівське "Преміум", Пшеничне Еталон,
Brot: Weizenbrotstange mit Käsekruste
Smetana: Тернорільська
Wurst: Дрогобицька
Käse: Російський, Черкаський
Nudeln: Тая
Kaffee: Галка
Süßigkeiten: Konfekt von Світоч, Рогалики vom Bäcker, Печиво Марія

Ich finde die ukrainischen Produkte nicht so schrecklich. Ein gesunder Mix aus Basarware frisch vom Erzeuger plus die ausgesuchte Fabrikware und ein wenig Import, dann ist es schon ok.

Komisch ist, wenn ich in der Ukraine bin, vermisse ich keine deutschen Produkte. Komme ich zurück nach Deutschland und meine mitgebrachten Vorräte sind aufgebraucht, vermisse ich die ukrainischen sehr. [smilie=ukr_prapor]

Gruß lev

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#7 Beitrag von stefan22967 » Donnerstag 18. April 2013, 19:35

Hallo Leute,
ich kann mich vielen von Euch nur Anschließen.Das Brot ist Okay,nur das es nach 2 Tagen trocken wird.Die Pralienen von Roschen sind
gut jeder hat in einer Mischung 2-3 die Ihn nicht Schmecken.Die Säfte Sandora und Rich haben für mich Westliches Niveau oder stehen dahinter Westliche Konzerne?Die Produkte von Firma Jagatinski sind auch geniessbar.Käse von Diversen Basaren habe ich niemals falsch gelegen.

Gruss Stefan

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#8 Beitrag von Minuteman » Donnerstag 18. April 2013, 20:10

Brot: Mein absoluter Favorit ist das klassische Lawasch, ich weiß ist georgisch, aber ansonsten muß man sagen das die Ukrainer backtechnisch nicht so firm sind. Dieses trockene Lawasch in Verbindung mit "Baikal Cola" war für mich ein kulinarisches Highlight, wobei meine Frau darüber nur immer mit dem Kopf schütteln konnte.
Käse: Naja, ähnlich wie beim Brot. Alles natürlich essbar und soweit lecker, sofern man seine europäischen Ansprüche etwas hinten anstellt! Wobei sich eine ukrainische Käsefirma ( Leider fällt mir der Name nicht mehr ein ) mal an einer Camenbertkreation versucht hat welche schlichtweg fantastisch war. Unglücklicherweise war es monatelang nicht mehr möglich diesen Käse aufzutreiben.
Kwas: Ganz klar: "Taras". Frischer Kwas ist denoch unschlagbar, allerdings offizielles Verbot meiner Frau Kwas aus diesen gelben Anhängern zu trinken!
Wodka: Xortiza
Bier: Da kann man eigentlich alles aus ukrainischen Braurereien gut trinken. Bin aber jetzt nicht unbedingt der Bierexperte
Süssigkeiten Was ich echt gern gegessen habe waren diese Waffelkreationen die in ukrainischen Supermärkten ganze Regale ausfüllen. Einfach, preiswert und lecker. Hat mir allerdings auch des öfteren ein Kopfschütteln eingebracht.
Kascha: Eine Woche Kascha zum Frühstück, dazu eine Wasserkur in Truskavets und man strotzt nur so vor Energie :)
Молоко с сахаром: Im Kaffee aus der Turka, ahhhhh lecker. dagegen kann keine Kaffeekreation aus Italien anstinken.

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#9 Beitrag von Handrij » Freitag 19. April 2013, 15:38

stefan22967 hat geschrieben:Die Säfte Sandora und Rich haben für mich Westliches Niveau oder stehen dahinter Westliche Konzerne?
Sandora ist von Pepsi und Rich von Coca-Cola. Beides sind mehr oder weniger GUS-weite Marken.
mbert hat geschrieben:Hmm, ich habe von Львівське noch nie Kopfschmerzen bekommen, ist aber vielleicht auch eine Frage der Quantitäten :)
hm, drei Biere halte ich eigentlich nicht für eine großartige Quantität, aber jedes Individuum .... :-)
Jensinski hat geschrieben: Brot: Also beim Brot kann ich eigentlich nicht meckern. Was mich nervt, dass die Brötchen immer kleiner werden, eine kleine Preiserhöhung wäre mir lieber (und gerechter).
Brötchen? Die zum Aufbacken oder die polnische Importware?
Jensinski hat geschrieben: Nudeln: Yep, man muss den Dreh raus haben. Die einfachen Spaghetti darfst eben nicht 9 Minuten kochen :-D Da reichen oft 4 Minuten. Dazu ein Schuss Öl ans Wasser und auch sofort nach dem abgießen dran, dann geht es schon.
es kommt echt auf die Marke an, ob die Nudeln sofort wenn sie in heißes Wasser kommen auseinanderfallen oder so werden, wie sie sollen.
Minuteman hat geschrieben:Kwas: Ganz klar: "Taras". Frischer Kwas ist denoch unschlagbar, allerdings offizielles Verbot meiner Frau Kwas aus diesen gelben Anhängern zu trinken!
In Kiew sind die alten sowjetischen Anhänger seit ein paar Jahren aus hygienischen Gründen aus dem Verkehr gezogen worden. Hatte aber persönlich nie Probleme. Inzwischen wird der Kwass in kleineren Fässern geliefert. Warte schon sehnsüchtig auf die ersten Straßenstände.

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#10 Beitrag von lev » Freitag 19. April 2013, 19:38

Waren ja ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema ukrainische Lebensmittel, was auch ganz normal ist. Es wurden viele unterschiedliche Produkte bzw. Marken bewertet, aber eines fehlt noch.
Hier richte ich die Frage an die Residenten bzw. die Forumsmitglieder, die überwiegend in der Ukraine leben. Ich bin ein Fan von gegrillten Fleisch und Bratwürsten, wie viele Deutsche. Meine Frau und ich planen im Mai eine längere Reise mit dem Wohnmobil durch die Karpaten. Da werden wir sicher hier und da privat unterkommen. Ist es ratsam, die guten Thüringer Bratwürste und Steaks in größeren Mengen mitzunehmen, oder gibt es auch in der Ukraine gutes Grillgut?
Wie sieht es allgemein mit der Grillkultur in der Ukraine aus?

Gruß lev

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#11 Beitrag von Siggi » Freitag 19. April 2013, 20:19

Grill gibt es schon. Aber im wesentlichen nur Schaschlik.

Ich habe in UA noch nie Bratwürste gegessen, die es auch nur im entferntesten mit Thüringer, Nürnberger, etc. aufnehmen konnten.

Wenn Du unter dem Begriff Steak ein Produkt vom abgehangenen Rind verstehst, so habe ich das in UA noch nie zu Gesicht bekommen.

Gruß
Siggi

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#12 Beitrag von Jensinski » Freitag 19. April 2013, 21:03

Bei Bratwürsten heißt es: selbst machen. Die groben Bratwürste gelingen mir schon ganz gut, für die feinen Bratwürste ala Thüringer/Nürnberger Art fehlt mir einfach noch ein gescheiter Cutter.

Also lev, pack ein, was geht, kannst dann gern bei mir vorbei kommen, Grill ist da. :-D

LG,
Jens

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#13 Beitrag von Siggi » Freitag 19. April 2013, 21:33

Ich komme gerade nach einem längeren Auslandsaufenthalt nach UA zurück.

Ich lehne mich zurück und trinke ein Glas Merlot de Purcari. Ja, das ist Qualität, der beste Wein seit vielen Wochen und keine 100UAH die Flasche! Ich werde erst einmal gleich 20 Flaschen ordern, da ich keine Bezugsquelle auf der Krim kenne.

Gruß
Siggi

P.S: Alkoholiker müssen die Ukraine lieben! ;)

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#14 Beitrag von Jensinski » Freitag 19. April 2013, 22:01

@Handrij: Mit Brötchen meine ich die aus dem "Kombinat" für 65 Kopeken das Stück. Bin eigentlich sehr zufrieden mit denen, vor allem kann man die am nächsten Tag auch aufbacken und sie schmecken noch. Aber wie gesagt, die werden immer kleiner ;)

zum Wodka: Jawoll, Xortiza is the best :) Freunde lieben auch den Apfelwodka und haben den Literweise mit nach D genommen. Leider ist der immer weniger zu finden. Wie es hieß, gibt es die Firma nicht mehr und man bekommt nur noch Restbestände.

Ganz überrascht war ich von der Cola Nowa oder so ähnlich von Obolon. Ab und zu mag ich so etwas, am liebsten mit Wodka ;)

Süßigkeiten: Vieles ist echt zu süß und ich mag diese braune, dicke Milch als Füllung überhaupt nicht. Aber bei den Keksen und Waffeln, die lose verkauft werden, gibt es tolle Sachen - ich vermisse da nichts. Und ich backe ja auch ab und zu selbst mal eine Torte oder Marmorkuchen.

Ansonsten: Saft, Milch, Konfitüre, Quark und mittlerweile auch Käse und einiges andere ist nun selbst gemacht und unschlagbar :)

LG,
Jens

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#15 Beitrag von Jensinski » Freitag 19. April 2013, 23:23

Ah, eines noch. Seit Herbst bietet unser Backkombinat auch Berliner an! (oder Krapfen, Pfannkuchen oder wie sie regional noch heißen)
Die mit Marmelade schmecken 100% wie in Deutschland! Und das für umgerechnet 25 Cent. DANCE

LG,
Jens

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#16 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Freitag 19. April 2013, 23:30

Siggi hat recht, schmeckt was, dann gleich aus der Lieferung Nachschlag holen. Egal welches Produkt.

Insgesamt gefällt mir, dass ich meinem Allerwertesten kein genmanipuliertes Toilettenpapier anbieten muss, das wird per Aufdruck garantiert, aber welcher Käse echt und welcher nur Analog ist weißt Du nie.

Brot und Brötchen muss man hier kaufen, aber alles andere kommt aus meiner Wirtschaft und aus D.
Ein hoher Kirchenvertreter vertraute mir an, dass er extra zum Einkaufen nach Kiew fährt um dort in speziellen Läden Waren aus Westeuropa zu kaufen. Anderen Waren vertraue er nicht. Er muss es wissen, denn sein Bruder hat eine Ladenkette hier und verkauft Lebensmittel.

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#17 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 19. April 2013, 23:48

galizier hat geschrieben: Ein hoher Kirchenvertreter vertraute mir an, dass er extra zum Einkaufen nach Kiew fährt um dort in speziellen Läden Waren aus Westeuropa zu kaufen. Anderen Waren vertraue er nicht. Er muss es wissen, denn sein Bruder hat eine Ladenkette hier und verkauft Lebensmittel.
Jetzt mußt du ihm nur noch entlocken, welche Läden das sind ;)

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#18 Beitrag von Handrij » Samstag 20. April 2013, 12:49

Siggi hat geschrieben:Ich komme gerade nach einem längeren Auslandsaufenthalt nach UA zurück.

Ich lehne mich zurück und trinke ein Glas Merlot de Purcari. Ja, das ist Qualität, der beste Wein seit vielen Wochen und keine 100UAH die Flasche! Ich werde erst einmal gleich 20 Flaschen ordern, da ich keine Bezugsquelle auf der Krim kenne.

Gruß
Siggi

P.S: Alkoholiker müssen die Ukraine lieben! ;)
Purcari ist aber ein moldawischer Wein :-)
Ukrainische Weine kann man zwar trinken, aber der Wunsch es erneut zu versuchen, ist bei mir immer sehr klein. Ausnahme waren bisher die Weine von Kolonist aus der Gegend von Ismail

Gestern habe ich mich mal wieder an trockenen und halbtrockenen Wein von Oreanda getraut. Nur wenn nichts anderes da ist bzw. der Geldbeutel es gerade nicht hergibt.

Siggi hat geschrieben:Ich habe in UA noch nie Bratwürste gegessen, die es auch nur im entferntesten mit Thüringer, Nürnberger, etc. aufnehmen konnten.
Ich kann es zwar als Fleischverächter nicht beurteilen, aber in Kiew gibt es zumindest eine Kette von Fastfoodbuden, bei denen Nürnberger Würste angeboten werden. Ich glaube auch aus dem Augenwinkel in großen Supermärkten abgepackte (Brat-)Würste aus Deutschland gesehen zu haben. Da ich in der Regel auf so etwas nicht achte, kann das auch täuschen.

Worauf ich aber achte ist, dass es hier - leider nicht immer und schon gar nicht überall - garantiert genfreie ROFL Sojabrocken, Sojastreusel gibt - Dnepropetrowsker Oblast.
galizier hat geschrieben: Insgesamt gefällt mir, dass ich meinem Allerwertesten kein genmanipuliertes Toilettenpapier anbieten muss, das wird per Aufdruck garantiert, aber welcher Käse echt und welcher nur Analog ist weißt Du nie.
Unschlagbar finde ich auch das genfreie Salz |-D

galizier hat geschrieben: Brot und Brötchen muss man hier kaufen, aber alles andere kommt aus meiner Wirtschaft und aus D.
Ein hoher Kirchenvertreter vertraute mir an, dass er extra zum Einkaufen nach Kiew fährt um dort in speziellen Läden Waren aus Westeuropa zu kaufen. Anderen Waren vertraue er nicht. Er muss es wissen, denn sein Bruder hat eine Ladenkette hier und verkauft Lebensmittel.
Die Qualität schwankt bei vielen Sachen schon erheblich, aber inzwischen haben sich einige Marken etabliert, die stabile Qualität bieten, aber in der Provinz kann das durchaus noch anders sein.
Ich glaube, das ist dem allgemeinen Misstrauen gegenüber allen und allem geschuldet. Postsowjetische Traumata ...

Bei Nudeln fällt mir noch die Marke Chutorok ein. Gute Nudeln und nicht teuer. Gibt es hier ständig in den furshet Märkten, manchmal auch im Laden um die Ecke. Das Design ist auch nett, doch Warnung: Donezker Marke :)

Vielleicht sollte man noch ein paar Fotos einstellen :-)

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#19 Beitrag von Siggi » Samstag 20. April 2013, 15:39

Handrij hat geschrieben:Ukrainische Weine kann man zwar trinken, aber der Wunsch es erneut zu versuchen, ist bei mir immer sehr klein.
Diese Aussage kann ich verstehen. Die süßen Weine sind in der überwältigenden Mehrheit. Man muss suchen, bis man fündig wird. Es gibt aber einige durchaus trinkbare Krimweine. Z.B. von Massandra einen Merlot aus Alushta, der angeblich (laut Aussage unseres Verkäufers im lokalen Firmen Shop) in der höchsten Qualitätsstufe (um die 100UAH) auch von Putin bestellt wird. Von Solnechnaya Dolina gibt es einen sehr trinkbaren Tischwein (ebenfalls einen Merlot) unter 40UAH. Aber für diese Weine kenne ich keine Bezugsquellen in Sumy.

Mit den Torten ist es ähnlich. Auf der Krim ein völlig anderes (qualitativ viel höherwertigeres) Angebot, als in Sumy. Vermutlich ist es der Vorteil einer Kleinstadt, dass Kleinunternehmer wie "bei Muttern daheim" backen und ihre Waren dann über die lokalen Lebensmittelhändler vertreiben. Aber das reichhaltige Angebot an frischen Torten/Kuchen gibt es nur in der Saison. Die Einheimischen sind nicht zahlungskräftig genug, die Ware altert in den Geschäften und ist dann nicht mehr schmackhaft. Aber in Sumy pflege ich auch eine Perversion. Zum Geburtstag bestelle ich immer so eine Igel-Torte (ca. 1,5kg). Streng kalorienarm versteht sich [smilie=blush.gif]
http://domtorta.ru/99367.html

In Sumy liebe ich das ukrainische Pampushka (leider gibt es das auf der Krim nicht). Wir haben eine Brotbackmaschine von Kenwood erworben und backen damit unser Brot öfter selbst. Viele Varianten, aromatisiert mit Paprika, Speck, Käse, etc. sind so möglich.

Auch kaufen wir viel in den angrenzenden Dörfern am Straßenrand. Die Produkte sind frisch und schmackhaft. Früchte, Gemüse, Eier, Hühner, etc. schmecken dort wie bei Oma.

Fangfrischer Fisch ist am Meer natürlich auch verfügbar. Eine ältere Dame bereitet für uns z.B. Fischfrikadellen in leckerer Soße, eine riesige Pfanne voll für nur 40UAH.

Im Sommer ist unser Grill oft in Betrieb. Ich könnte mich in ukrainisches Schaschlik hineinlegen (die Fleischqualität muss aber stimmen - oft wird da am falschen Ende gespart). An Würste habe ich mich noch nicht gewagt, es muss ja noch etwas für die Pension aufgehoben werden...

In der Ukraine lässt sich schon gut leben!

Gruß
Siggi
Zuletzt geändert von Siggi am Samstag 20. April 2013, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#20 Beitrag von Jensinski » Samstag 20. April 2013, 15:51

Also wenn es hier jemanden gibt, der trockene Weine mag und sich auskennt, ich brauche mal einen Verkoster. Ich habe im Herbst von unseren Weintrauben als ersten Test 20l angesetzt (2x10l), der ist nun fertig. Vom Geschmack her sind sie fast gleich, das eine 10l-Glas muss noch ein bisschen klaren, der andere ist ok.
Ich habe nur nach dem 2. Abzug mit insgesamt 500g Zucker die Gärung wieder angekurbelt, ansonsten ist er Natur pur. Und hat ordentlich Prozente. 2 Gläschen und [smilie=lazy2.gif] :-D

Leider bin ich nicht so der Weinkenner und kann echt nicht beurteilen, ob es ein "guter Jahrgang" ist. Muss das aber wissen, sonst lass ich es lieber sein. Ist doch ein ganz schöner Aufwand. Also bei Interesse bitte melden :-)

LG,
Jens

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#21 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 20. April 2013, 16:25

Jens, ich kann dir da leider nicht helfen. Aber ich bin einer von den Glückspilzen, die wenn sie mal Wein trinken, süßen lieben. Ich bin was den Wein betrifft hier in der Ukraine im Paradies. Krimweine (Massandra) und Georgische Weine (die man hier im Gegensatz zu Russland in den Geschäften zu kaufen bekommt) - was will ich mehr! [smilie=ukr_prapor]

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#22 Beitrag von mbert » Samstag 20. April 2013, 16:49

Jensinski hat geschrieben:Also wenn es hier jemanden gibt, der trockene Weine mag und sich auskennt, ich brauche mal einen Verkoster. Ich habe im Herbst von unseren Weintrauben als ersten Test 20l angesetzt (2x10l), der ist nun fertig. Vom Geschmack her sind sie fast gleich, das eine 10l-Glas muss noch ein bisschen klaren, der andere ist ok.
Also ich würd ja gern mal, aber dann brauche ich wohl ein Care-Paket aus UA DANCE

Ansonsten müssen wir bis Spätsommer warten :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#23 Beitrag von Siggi » Samstag 20. April 2013, 17:37

Jensinski hat geschrieben:Leider bin ich nicht so der Weinkenner und kann echt nicht beurteilen, ob es ein "guter Jahrgang" ist. Muss das aber wissen, sonst lass ich es lieber sein.
Ich bin nun wahrlich kein Weinkenner, aber ein paar hundert Sorten habe ich schon durchprobiert und weiß, was mir schmeckt. Das wäre mir das wichtigste. Ist doch egal, was andere darüber sagen. Wichtig ist, dass er Deinem Zielpublikum mundet (~)3 und keine bleibenden Schäden hinterlässt {-% .

Gruß
Siggi

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#24 Beitrag von Jensinski » Samstag 20. April 2013, 20:50

@mbert: Kein Problem, dann kann er noch ein bisschen reifen ;)

@Siggi: Ich hatte erst einen Gast, der trockene Weine mag. Er war ganz angetan. Nun weiß ich nicht, ob das reine Höflichkeit war. ;)

@Sonnenblume: OK, das nächste mal nehme ich 5kg Zucker. :-D

Also ich hebe ihn mir ja für den Sommer auf. Wenn wir Abends bei 30° neben dem Weinstock sitzen, kommt doch erst das richtige Feeling. Wir hatten damals am Balaton auch Literweise Wein getrunken und waren begeistert. Zu Hause hat er uns dann aber gar nicht so gut geschmeckt, da fehlte wahrscheinlich das Drumherum.

LG,
Jens

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Re: Ukrainische Lebensmittel(-marken), die man kennen sollte bzw. nicht missen möchte

#25 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 20. April 2013, 20:56

Jensinski hat geschrieben: Wir hatten damals am Balaton auch Literweise Wein getrunken und waren begeistert. Zu Hause hat er uns dann aber gar nicht so gut geschmeckt, da fehlte wahrscheinlich das Drumherum.

LG,
Jens
Ging uns genauso, in der richtigen Umgebung schmeckt sogar trockener Wein ein bißchen ;)

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