Vermischtes | Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

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Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#1 Beitragvon Handrij » Mittwoch 16. November 2011, 19:10

Ein verwirrter Romeo, eine abwesende Julia und jede Menge Geld- und Visa-Trouble: Auf Brautschau kam ein US-Politiker in der Ukraine unter die Räder und wurde zum Obdachlosen. An die Liebe glaubt er trotzdem.

Kiew - Cary Dolego ist ein Bär von einem Mann: breite Schultern, freundliches Lächeln, eine eigentümliche Ponyfrisur mit fransigen Enden. Er mag Country, Klassik, Jazz und Tanzen, entnimmt man seinem Facebook-Profil. Jogging auch. Ein ganz normaler Mann, dieser dreifache Vater aus dem US-Bundesstaat Arizona.


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Ich kann meine Schadenfreude - ups, deutsche Gene - nur schwer unterdrücken ... [smilie=kosak_4]

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#2 Beitragvon eurojoseph » Donnerstag 17. November 2011, 00:05

Handrij hat geschrieben:
Ein verwirrter Romeo, eine abwesende Julia und jede Menge Geld- und Visa-Trouble: Auf Brautschau kam ein US-Politiker in der Ukraine unter die Räder und wurde zum Obdachlosen. An die Liebe glaubt er trotzdem.

Kiew - Cary Dolego ist ein Bär von einem Mann: breite Schultern, freundliches Lächeln, eine eigentümliche Ponyfrisur mit fransigen Enden. Er mag Country, Klassik, Jazz und Tanzen, entnimmt man seinem Facebook-Profil. Jogging auch. Ein ganz normaler Mann, dieser dreifache Vater aus dem US-Bundesstaat Arizona.


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Schadenfreude, deutsche Gene - versteh ich nicht - aber vielleicht weil ihr den Krieg verloren habt wegen Uncle Sam ROFL ...na ja - im Ernst - der Typ ist doch sowas von ein armes Schwein ....der kann einem doch nur leid tun.....der is doch reif für die Klapse, der arme Cary....will in der Ukraine bleiben, um die Frau nicht soweit wegzubringen....armer Schwede - ach Arizonier....zuviel Sonne scadet offensichtlich ...mir tut der Typ nur leid, ich denke es gibt jede Menge wirklicher A******** denen es nicht schadet abgezockt zu werden
- aber dieses Würstel....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#3 Beitragvon Handrij » Donnerstag 17. November 2011, 10:20

eurojoseph hat geschrieben:Schadenfreude, deutsche Gene - versteh ich nicht

Na, den Deutschen - laut Pass gehör ich dazu - wird doch immer ein Hang zu Schadenfreude unterstellt und da ich mich bei diesem Gefühl ertappt habe und ich mir "absolut nicht erklären kann, woher es kommt", muss es wohl - wie es gerade modern ist - an den Genen liegen.

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#4 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 17. November 2011, 10:31

Schadenfreude ist erlaubt, weil sie von einem ehrlichen Herzen kommt.
Unbedarftheit wie bei diesem Heiratskandidaten gehört bestraft, vielleicht nur symbolisch.

Aber auch dieser Vorgang wirft ein bezeichnendes Licht auf die Geschäftsmoral in der UA.

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Optimist
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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#5 Beitragvon Optimist » Donnerstag 17. November 2011, 19:28

galizier hat geschrieben:Schadenfreude ist erlaubt, weil sie von einem ehrlichen Herzen kommt.
Unbedarftheit wie bei diesem Heiratskandidaten gehört bestraft, vielleicht nur symbolisch.

Aber auch dieser Vorgang wirft ein bezeichnendes Licht auf die Geschäftsmoral in der UA.

Also diese Bauernfängerei ist wohl derzeit weit verbreitet, habe eine Dokumentation deutscher Frauen gesehen, die sich in Amerikaner per Internet verliebt haben, diese hatten dann in Afrika leider einen Unfall... klar wurden mehrere tausend Euro locker gemacht und nach Afrika geschickt.
Aber "unser" Mann war früher bei der Polizei tätig, einer einsamen älteren Frau in Deutschland könnte man diese Naivität nachsehen.
Es gibt ja hier, in der Nähe bei uns, ein von der EU finanziertes Auffanglager, dort kann er erst einmal überwintern und seinen Aufenthaltsstatus klären.

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#6 Beitragvon stefko » Donnerstag 17. November 2011, 23:25

galizier hat geschrieben:Aber auch dieser Vorgang wirft ein bezeichnendes Licht auf die Geschäftsmoral in der UA.

Ich sehe das nicht so. Diese Art von "Geschäften" ist nirgends seriös. Ich empfinde eigentlich auch eher Mitleid für diesen Typen. Ich muss bei der Geschichte an einen Amerikaner denken, den ich vor mehreren Jahren im Zug kennengelernt habe und der mir die ganze Fahrt über von seiner Suche nach einer Frau in der Ukraine, Russland und Baltikum erzählt hat. Er war natürlich auf der Suche nach der "großen Liebe", aber auf eine Art und Weise wie man im Supermarkt einkauft. Nach einer Seelenpartnerin, mit der er sich aber nur per Dolmetsch unterhalten kann. Ich fand es irgendwie bemitleidenswert.

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#7 Beitragvon Sonnenblume » Freitag 18. November 2011, 09:29

Bei all dem frage ich mich allerdings, warum er nie auch die Idee gekommen ist, mal bei seiner Botschaft vorzusprechen und interessieren würde mich auch, wieso seine Kinder ihn nicht überredet haben, wenigstens erstmal zurück zu kommen, um den Pass zu verlängern.
Für mich ist das eine erfundene Geschichte.
Und wenn sie wahr ist, ist es erschreckend, mit welchem geistigen Horizont man in den USA was werden kann.

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#8 Beitragvon lev » Freitag 18. November 2011, 14:49

stefko hat geschrieben:Ich sehe das nicht so. Diese Art von "Geschäften" ist nirgends seriös.

Da habe ich mit meiner Frau die Chance dies zu ändern.
Wir wollen, nachdem wir unseren Zweitwohnsitz in die Ukraine gelegt haben, solch eine Art von Geschäft betreiben. Es soll aber nur im kleinen Rahmen und in Verbindung mit einem touristischem Angebot stattfinden und zu 100% seriös.
Haben dafür, so glauben wir, beste Voraussetzungen. Sind selber bestes Beispiel ( 27 Jahre verheiratet D+UA ) und haben keinen finanziellen Druck, da nur Zubrot zur Pension.

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Re: Ukrainischer Heiratsbasar: Wie ein US-Gouverneurskandidat in der Gosse landete

#9 Beitragvon Siggi » Freitag 18. November 2011, 23:29

Schon seit vielen Jahren helfen ab und an (aber ohne finanzielle Interessen) bei der Partnervermittlung. Öfter sind wir aber von dem Verhalten der Männer maßlos enttäuscht. Wenn es interessiert, können wir dazu gern mal telefonieren. Wir sind dann immer nur froh, dass wir diese Leute nicht als Kunden haben und uns einfach abwenden können. Ich will nicht behaupten, dass alle Suchenden so sind, aber die es nicht allein im Netz schaffen, haben meist schon ein Problem (vielfach total überzogene Ansprüche).

Gruß
Siggi

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