WirtschaftUkrainischer Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius: "Wir werden nicht endlos Geld brauchen"

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Ukrainischer Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius: "Wir werden nicht endlos Geld brauchen"

#1 Beitrag von Handrij » Freitag 9. Januar 2015, 21:32

Die Ukraine taumelt dem Bankrott entgegen – und steht zugleich unter Reformdruck. Ihr neuer Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius erzählt am Rande seines Berlin-Besuchs, wie er sein Land zur Wettbewerbsfähigkeit trimmen will.
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paracelsus
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Re: Ukrainischer Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius: "Wir werden nicht endlos Geld brauchen"

#2 Beitrag von paracelsus » Samstag 10. Januar 2015, 13:02

Eine weitere Baustelle für den Neu-Ukrainer ist die Entstaatlichung: In der Regierung diskutiere man, ob und wie die Staatsbetriebe privatisiert werden könnte. „Es gibt Stimmen, die alle staatlichen Unternehmen loswerden wollen, einfach weil der Staat ein schlechter Eigentümer ist.“ Letzteres sehe er genauso, so der Investmentbanker, aber man sollte die Unternehmen erst restrukturieren – und dann verkaufen. „Ich denke, dass die ersten Privatisierungen im dritten oder vierten Quartal dieses Jahres beginnen können.“
Er gibt zar keine Antworten; es ist mehr so ein Wunschzettel zu Weihnachten.... Wobei ich ihm zugestehe, dass Antworten in der jetzigen Situation schwer fallen werden.

Mich würde vorrangig interessieren wie er Naftogaz los werden will oder umgestaltet......, und zwar so, dass der Staatshaushalt nicht mehr belastet werden wird.

Privatisierungen gab es doch auch unter Janik. Filetierungen sind doch immer möglich...., die Filetstücke verkaufen sich dann auch gut, was übrig bleibt ist das Ungenießbare...... .

Mich würde auch interessieren wie er Firmen wie Bayer locken will. Chemiefirmen als anlagenintensive Betriebe kümmern sich u.a. nben wirtschaftlichen Gegebenheiten ja auch sehr um ökologische Rahmenbedingungen.......
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Anuleb
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Re: Ukrainischer Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius: "Wir werden nicht endlos Geld brauchen"

#3 Beitrag von Anuleb » Samstag 10. Januar 2015, 18:12

Die meisten der Betriebe sind doch einfach nur marode und daher für private Investoren nicht interessant. Einzige Ausnahme werden nach dem heutigen Stand der Dinge wohl eher die Oligarchen darstellen, denen vermutlich jetzt schon der Sabber aus den Mundwinkeln läuft.

Bezüglich des Verkaufs von Staatsbetrieben muss er sich ja nicht nur um die Eindämmung der Korruption kümmern, sondern auch, wie die ausländischen Privatinvestitionen nachhaltig zu schützen sind.

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toto66
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Re: Ukrainischer Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius: "Wir werden nicht endlos Geld brauchen"

#4 Beitrag von toto66 » Samstag 10. Januar 2015, 22:20

Nun ja, Naftogaz zu verkaufen wird sicher nicht das Problem, glaube ich. Bis vor kurzem war das ja einfach rechtlich nicht möglich. Nach wie vor ist ja, wenn ich das richtig verstanden hab nur ein Verkauf von 49% der Anteile möglich.
Bayer, BASF und einige andere werden sich vermutlich ua. von einem prosperierenden Agrarsektor locken lassen... wenn irgendwann die Rahmenbedingungen stimmen.
Ich seh das alles nicht so rabenschwarz. Die Abhängigkeit von westlicher Knete wird den Reformeifer antreiben...

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