Hilfe und RatUkrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

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Jusef
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Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#1 Beitrag von Jusef » Mittwoch 3. August 2016, 17:19

Guten Tag! Meine Frage: DHL-Pakete aus Deutschland in die Ukraine sind bis zu einem Wert von 150 $ Zollfrei. Wenn der Wert z.B. nun 200 $ beträgt, wie hoch ist der durch den Empfänger zu entrichtende Zoll in UAH? Wo ist das schriftlich festgelegt? Zolltarif? Danke! Jusip

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#2 Beitrag von Handrij » Mittwoch 3. August 2016, 17:35

Die Zollfreigrenze ist 150 Euro nicht Dollar und ergibt sich aus dem Zollgesetzbuch Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links .... Alles was darüber hinaus geht, wird mit Mehrwertsteuer belegt, die gerade bis auf bestimmte Medikamente, die mit sieben Prozent besteuert werden, bei 20 Prozent liegt. Steuergesetzbuch ab Artikel 180, die Sätze sind im Artikel 193.Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#3 Beitrag von Jusip » Donnerstag 4. August 2016, 00:40

Vielen Dank, Handrij! Diese Antwort war sehr konkret! Das Problem war: Ich hatte ein Paket
per DHL in die Ukraine geschickt. Es lag in Lviv beim Zoll fest. Telef. Nachforschungen des ukr. Empfängers ergaben folgendes: Der Wert des Pakets war mit 500 € angegeben. Folglich mussten
350 € verzollt werden. Bei 20% sind das 70 € . Bei dem gegenwärtigen Kurs €/UAH = 27.65
wären 1935,5 UAH als Zollgebühren vom ukr. Empfänger zu bezahlen. Gefordert wurden jedoch 3192 UAH ansonsten wollte man das Paket zurück schicken. Was tun? Jusip

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#4 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 4. August 2016, 09:17

Ich würde das meinem ukr. Partner mitteilen und ihn entscheiden lassen, was er tut. Er ist vor Ort und kann es als Einziger klären. Kann ja auch sein, dass es irgendeine Lagergebühr ist.

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#5 Beitrag von Handrij » Donnerstag 4. August 2016, 09:54

Jusip hat geschrieben:Vielen Dank, Handrij! Diese Antwort war sehr konkret! Das Problem war: Ich hatte ein Paket
per DHL in die Ukraine geschickt. Es lag in Lviv beim Zoll fest. Telef. Nachforschungen des ukr. Empfängers ergaben folgendes: Der Wert des Pakets war mit 500 € angegeben. Folglich mussten
350 € verzollt werden. Bei 20% sind das 70 € . Bei dem gegenwärtigen Kurs €/UAH = 27.65
wären 1935,5 UAH als Zollgebühren vom ukr. Empfänger zu bezahlen. Gefordert wurden jedoch 3192 UAH ansonsten wollte man das Paket zurück schicken. Was tun? Jusip
Wie Sonnenblume bereits sagte, ist das nur vor Ort zu klären, wofür sie genau die 3192 Hrywnja wollen. Um eine Zahlung wird der Empfänger aber nicht herumkommen.

Nachtrag:
Eventuell nehmen sie die 500 Euro als zu versteuernde Basis und nicht die Differenz. Das wären dann schon 100 Euro = ungefähr 2765 Hrywnja. Der Rest werden Gebühren sein.
Im Gesetz heißt es:
"Waren (mit Ausnahmen von Verbrauchsteuer/Akzisen unterliegenden), die an die Adresse eines Empfängers (einer juristischen oder physischen Person) in einer Depesche/Sendung von einem Absender in internationalen Postsendungen, an die Adresse eines Empfängers (einer juristischen oder physischen Person) in einer Sendung eines Express-Transporteurs von einem Absender in internationalen Express-Versand bewegt (versandt), wenn ihr aufsummierter faktureller Wert das Äquivalent von 150 Euro überschreitet, werden mit einem Zoll entsprechend diesem Gesetzbuch und der Mehrwertsteuer entsprechend des Steuergesetzbuches der Ukraine besteuert."

Gebühren, Zölle usw. sind dann hier zu finden: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... Das hängt dann vom Inhalt ab.

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#6 Beitrag von Jusip » Donnerstag 4. August 2016, 23:47

Ja, vielen Dank an Handrij und Sonnenblume! Ein Paket in die Ukraine zu schicken lohnt sich also nicht. Für die 3,6 kg
Klamotten habe ich bei der Post für Avia schon 40 € bezahlt und dazu soll der Empfänger noch 3192 UAH (115 €) bezahlen. Zu der Schlussfolgerung wird auch jeder andere kommen. Die Gesetze sind also nicht angetan, einen einfachen ukrainischen Bürger zu unterstützen. Sorry. Herzliche Grüße an Handrij und Sonnenblume! Alles Gute! Jusip

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#7 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 5. August 2016, 00:40

Ja, Klamotten in die Ukraine zu schicken, lohnt wirklich nicht. Zumal man dort auch alles kaufen kann. Das wird wohl auch der Sinn der Gesetze sein. Die einheimische Wirtschaft zu unterstützen.

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#8 Beitrag von Jusip » Montag 15. August 2016, 16:04

Sonnenblume hat geschrieben:Ja, Klamotten in die Ukraine zu schicken, lohnt wirklich nicht. Zumal man dort auch alles kaufen kann. Das wird wohl auch der Sinn der Gesetze sein. Die einheimische Wirtschaft zu unterstützen.
Ja, liebe Sonnenblume das ist gut gesagt, dass man in der Ukraine alles kaufen kann. Ich weiß nicht, ob Du richtig informiert bist, was für einen ukrainischen Rentner 3192 UAH bedeuten. "20 % vom angegebenen Wert ergaben ja
1935,5 UAH. Ich hätte gerne gewusst wofür und an wen die übrigen 1256,5 UAH geflossen sind. An welche Instanz muss ich mich da wenden? Alles Gute und herzliche Grüße! Jusip

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#9 Beitrag von Sonnenblume » Montag 15. August 2016, 16:32

Ja, ich weiß sehr gut, was diese Summe für einen ukrainischen Rentner bedeutet. Umso mehr wundere ich mich, dass man sich vorher nicht über die Kosten informiert. Was das Prozedere betrifft, so kann ich mich nur wiederholen : Ich würde das meinem ukr. Partner mitteilen und ihn entscheiden lassen, was er tut. Er ist vor Ort und kann es als Einziger klären. Kann ja auch sein, dass es irgendeine Lagergebühr ist.

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#10 Beitrag von Handrij » Montag 15. August 2016, 16:36

Dein Bekannter wird doch sicherlich eine Quittung erhalten haben, der sich entnehmen lässt, wie sich die Summe zusammensetzt. Wie weiter oben beschrieben, lässt sich das Gesetz auch so verstehen, dass auf die komplette Summe 20 Prozent Mehrwertsteuer + evtl. Gebühren zu bezahlen sind, wenn der Warenwert 150 Euro übersteigt. Die generelle Hotline des Staatlichen Fiskaldienstes ist in der Ukraine die 0-800-501-007, Mo-Fr von 8-20 Uhr. Weitere Kontakte: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#11 Beitrag von Jusip » Montag 15. August 2016, 22:22

OK, besten Dank Euch beiden, Sonnenblume und Handrij. Eure Antworten sind immer konkret. Das gefällt mir. Leider beteiligen sich nicht mehr zu dem Thema. Mich hätte auch interessiert, welche Erfahrungen andere gemacht haben.
Alles Gute! Jusip

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#12 Beitrag von Budvar » Dienstag 16. August 2016, 02:58

Als Tipp für die Zukunft. Ich gebe Päckchen immer den Reisebussen mit. Kostet ca. 10€ und hat den Vorteil am nächsten Tag sind sie da.
Bei Eclub z.B. vorher telefonisch abklären.
Bisher ohne Probleme. Die Busfahrer rufen sogar den Empfänger an, wann sie da sind und bei Verspätung des Abholers wurde das Päckchen für 10 Uah am Parkplatzpförtner in Kiew abgegeben. Hat alles super funktioniert bisher.

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#13 Beitrag von paracelsus » Dienstag 16. August 2016, 09:26

Tja Jusip, Pakete sind so eine Sache: Sicherheit, Laufzeit und Zoll bereiten schon Probleme.
Ich nehme an du hast beim Ausfüllen des Paketscheins und der dazugehörigen Dekaration den Warenwert mit 350 Euro angegeben. Dann wird der Zoll berechnet. Die 150 Euro sind eine Freigrenze. Überschreitet der Warenwert diese Grenze wird der gesamte Wert verzollt und versteuert. Die Berechnung erfolgt (Warenwert + Zoll) + 20%MwSt. Ich glaube, bei Textilien liegt der Zollsatz bei 12%, bei Lederwaren ist es, so nach meiner Erinnerung, etwas weniger.
Oft waren Laufzeiten von um die 3 Monaten keine Seltenheit. Ich habe in der Vergangenheit die Pakete immer als Geschenk angegeben und den Warenwert auch mal unterhalb der Freigrenze deklariert.
Allerdings muss ich eingestehen, dass einige Pakete nicht angekommen sind und dann bei der Erstattung durch die Post nicht der gesamte Warenwert angesetzt wurde.
Wenn ein Bus - wie Budvar schon schrieb - vom Abfahrtsort für mich, bzw. vom Ankunftsort für den Empfänger, erträglich erscheint, ist das eine gute Möglichkeit. Hier pflichte ich Sonnenblume zu; es gibt in der Ukraine wirklich fast alles zu kaufen, wenn auch gerade Luxusartikel teurer als in D sind. Daher sind auch Geldüberweisungen für eine Anschaffung vor Ort manchmal eine gute Lösung.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#14 Beitrag von Jusip » Dienstag 16. August 2016, 16:12

Danke an Budvar und Paracelsus! Die Übergabe an Busfahrer müsste aus Sicherheitgründen verboten werden. Was ist, wenn sich in so einem "Geschenkpaket" etwas ganz anderes als nur Hemden und Pullover befinden und der Bus unterwegs zerrissen wird? Idioten gibt es genügend.
Zum anderen. Der Empfänger des Päckchens wurde vom Zollamt in Lviv nicht schriftlich benachrichtigt über die Zollzahlung. Ich habe per Internet erst gesehen, dass das Päckchen schon 2 Wochen beim Zoll in Lviv festliegt. Ich habe den Empfänger dann schließlich per Telefon kontaktieren können und dieser hat sich dann mit Mühe zu einem angeblich verantwortlichen Zollangestellten in Lviv durchgearbeitet.
Egal, die ganze Angelegenheit ist recht traurig. Es ist nicht abzustreiten, dass eine große Anzahl der Bevölkerung in bitterer Not ist. Will man dann eine kleine Hilfe leisten, kommt man mit Zollgebühren und wer weiß,was da noch zusätzlich erdacht wird. Und welcher Rentner auf dem Dorf hat Internet und Computer. Selbst ein Festnetztelefon kann man sich nicht mehr leisten, weil es zu teuer ist. Warum sind Hilfssendungen, die als solche deklariert sind und überprüft sind, nicht zollfrei? Wer wäre in Deutschland nach 1945 auf den Dreh gekommen Hilfspakete aus den USA noch zu versteuern und zu verzollen?
Zum anderen. Im vergangenen Winter ist bei uns lediglich an einem Tag eine Schneeflocke gefallen. Die gekauften Wintersachen habe ich also nicht gebraucht. Soll ich sie da in den Kleidercontainer werfen oder lieber jemandem schenken, der sie gebrauchen könnte? Geht aber offensichtlich nicht. Ok, herzlichen Dank und alles Gute! Jusip

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Reiner
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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#15 Beitrag von Reiner » Mittwoch 14. Februar 2018, 14:16

Beim Zoll ist es eigentlich immer gleich, eine Sache (ein Paket) ein Zoll, 150 € frei, 151 € Abgabenpflichtig, also für 151 € bezahlen, das ist so, auch in Deutschland. Die Wertermittlung erfolgt auch einheitlich, neue Sachen Kassenzettel/Rechnung minus MwSt (Nettorechnung), gebrauchte Sachen sollte man den Wert z.B. bei ebay ermittel, ausdrucken beilegen. Bei 150 € haste dann schon eine ganze Menge. 150 € angeben ist blöd, da es sich einfach nicht gut anhört, und die Chance auf 151 € doch recht groß ist, das Porto gehürt in den Warenwert, wird also mit in die 150 € eingerechnet.

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Re: Ukrainischer Zolltarif für DHL-Pakete aus Deutschland

#16 Beitrag von ukra » Montag 2. April 2018, 19:01

Jusip hat geschrieben:
Donnerstag 4. August 2016, 00:40
Vielen Dank, Handrij! Diese Antwort war sehr konkret! Das Problem war: Ich hatte ein Paket
per DHL in die Ukraine geschickt. Es lag in Lviv beim Zoll fest. Telef. Nachforschungen des ukr. Empfängers ergaben folgendes: Der Wert des Pakets war mit 500 € angegeben. Folglich mussten
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Meine Antwort kommt zwar etwas spät, da ich erst ab heute hier registriert bin.

DHL Pakete sind pauschal bis zu einem Wert von 500 € versichert, ohne extra eine Versicherung abzuschließen.

Hat der Zoll evtl. aus diese pauschalen Versicherungssumme den Wert des Paketes festgelegt?

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