PolitikDie Unfähigkeit zu trauern

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Minuteman
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Re: Die Unfähigkeit zu trauern

#76 Beitrag von Minuteman » Mittwoch 2. März 2011, 19:04

paracelsus hat geschrieben:Wo werden denn die Taten der AK und der Roten Armee heroisiert. Ich habe das nirgendwo gelesen. Ich bin nur dagegen Unrecht gegen Unrecht abzuwägen, um dann mit dem erlittenen Unrecht seine eigenen Handlungen zu entschuldigen..
paracelsus hat geschrieben:Willst Du den WK2 neu erklären? Das ist doch alles unstrittig. Habe ich etwas nicht mitbekommen; hat hier irgendjemand Stalin einen Heiligenschein verpasst?
Also, sollte hier der Eindruck entstanden sein ich wollte Dir den IIWK neu erklären, vibashte [smilie=lulka]
Ich habe es mir einfach angewöhnt, mit möglichst kurzen einleitenden Worten zu erläutern warum ich zu einer These oder Behauptung komme. Das halte ich auch hier im Forum so und finde es fairer als dem interessierten Leser einfach nur irgendwelche Satzfetzen hinzuschmeissen. Das hat keineswegs etwas damit zu tun hier jemand belehren zu wollen. Des weiteren nehme ich zur Beurteilung meiner Thesen nicht unbedingt die allgemeine Meinung dieses Forums, sondern richte mich da eher nach den landläufugen Meinungen. Denn so fachlich kompetent wie ich die Forumsgemeinde hier halte, trifft sie doch teils auf einen enormen Widerspruch zum tatsächlichen vorhandenen Meinungsbild, speziell zu historischen Ereignissen und Personen. Da bringt es m.E. relativ wenig wenn im Forum allgemeiner Konsens darüber herrscht das Stalin ein grausamer Diktator war, in Russland selbst er aber noch 2008 bei einer TV Wahl zum größten aller Russen aufs Siegertreppchen gekürt wurde!
paracelsus hat geschrieben:Aber mal ehrlich und dabei zurück in die Gegenwart...... Willst Du die Geschehnisse, die sich nach dem WKI abspielten und im WKII letztlich gipfelten, in die heutige Zeit übertragen?
Da verstehe ich die Intention zwar nicht ganz. Bis auf ein paar "Ewig-gestrige" will doch keiner die Geschehnisse auf die heutige Zeit übertragen. Aber um die damalige Situation einigermaßen zu verstehen muß man schon sein Weltbild des 21.Jahrhunderts als Europäer ablegen.
paracelsus hat geschrieben:Die Ukraine ist doch bereits seit knapp 20 Jahren ein selbstständiger Staat. Wozu also noch dieser ganze Käse mit der OUN/UPA-Heroisierung. Als Identifikationspunkt aller Ukrainer eignet sich diese "Widerstandsbewegung" nun doch ganz bestimmt nicht.
Gegen eine Heroisierung kann man grundsätzlich nichts machen. Das ist die Entscheidung des Individuums!
Aber man kann mit Aufklärung einen wesentlichen Beitrag dazu leisten ob eine Heroisierung für jemanden persönlich gerechtfertigt ist, oder nicht.
Was soll ein Lehrer einem ukrainischen Schüler erzählen wenn dieser nach der UPA fragt?

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