PolitikFür all "unsere" Feindflieger...

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Sonnenblume
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Für all "unsere" Feindflieger...

#1 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 22. November 2014, 00:30

Im Interview erklärt Girkin freimütig, dass der Krieg keineswegs direkt aus dem Aufstand russischsprachiger Donbass-Bewohner hervorgegangen, sondern aus Russland geschürt worden sei: "Den Auslöser zum Krieg habe ich gedrückt. Wenn unsere Einheit nicht über die Grenze gekommen wäre, wäre alles so ausgegangen wie in Charkiw und in Odessa".

In Charkiw wurden von Aufständischen besetzte öffentliche Gebäude schnell wieder geräumt. In Odessa kam es am 2. Mai zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen pro-russischen und pro-ukrainischen Menschen, in deren Folge mehr als 40 Personen bei einem Brand im Gewerkschaftshaus der Stadt umkamen.

"Wir haben alle Karten gemischt"
"Es hätte ein paar Dutzend Tote, Verbrannte und Verhaftete gegeben, und damit wäre alles vorbei gewesen", urteilt Girkin. "Den Anstoß für den Krieg, der bis heute in Gang ist, hat unsere Einheit gegeben. Wir haben alle Karten gemischt, die auf dem Tisch lagen. Alle!". Nach UN-Schätzungen sind in dem Krieg mittlerweile mehr als 4000 Menschen getötet worden.
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FEINDFLIEGER
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Re: Für all "unsere" Feindflieger...

#2 Beitrag von FEINDFLIEGER » Samstag 22. November 2014, 01:13

Es ist der Wahnsinn,was "die" und "ihr" alles wissen...

Und extra für dich,"meine" Sonnenblume:

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Re: Für all "unsere" Feindflieger...

#3 Beitrag von Lara » Samstag 22. November 2014, 05:42

Tja, eine "vertrauenswürdige" vom Anonymos vom Facebook. Wahnsinn, was Feindflieger alles weiß!
Freundliche Grüße
Lara

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Mathias Z
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Re: Für all "unsere" Feindflieger...

#4 Beitrag von Mathias Z » Samstag 22. November 2014, 07:38

Ach wenn man doch nur zu hören würde.....

Was sagt denn dort der Herr Kleber? Soll ich dir mal den ganzen Satz nieder schreiben, eventuell klappt es mit dem lesen besser.... obwohl in den letzten Monaten habe ich eines gelernt und das ist das ihr nur das lesen könnt was euch passt. Aber versuchen wir das doch trotzdem mal:

Kleber ab Minute 0:43:
"Wir, und viele Medien, sind Hinweisen nach gegangen ob das stimmt und haben Festgestellt, es gibt diese Faschisten nicht, jedenfalls nicht an Verantwortlicher Stelle in Kiew"

Ich denke wir wissen alle wie weit der "Anonymos" dem Herrn Kleber zu geschaut/gehört hat, wie weit der Feindflieger denken kann sehen wir nun ebenfalls. Man Leute lesen, zuhören, Logik einschalten... ist das so schwer? Was sagt denn dieser Satz aus? Ich empfehle mal allen das Wort "Faschismus" im Duden oder besser Wikipedia nach zu schlagen. Wenn dann spricht man heute vom "neofaschismus" und zweitens verschiebt sich diese politische rechts/links Flanke immer wieder. Was heute als "rechts" gilt war damals noch eine konservative Mitte. Und im übrigen steckt in 90% aller Menschen ein kleiner "rechter", das der dann zum Vorschein kommt wenn sein Land angegriffen wird.... sorry aber ihr seid alles nur schnacker. Ich möchte euch mal sehen wenn ich morgen in euer Haus/Wohnung/Garten komme und sage hier wohne ich jetzt. Ich weiß wie das ist. Meine Familie kommt aus dem Osten Deutschlands, uns hat die Stasi damals einfach eine "Familie" ins Haus gesetzt, wir mussten per Beschluss nach oben ziehen obwohl mein Opa das Haus mit seinem Vater gebaut hatte. Also erzählt mir hier nicht so ein misst das man das "akzeptieren" muss.

So das war generell mal eine kleine Entladung der Gefühlslage, wenn man sich den scheiß hier der letzten Monate anhören muss platzt einem der Kragen. Also Feindflieger, Rudi und Cronos es wäre echt Nett wenn ihr euch zurück zieht oder wenigstens mal einen Anflug von Diskussionsbereitschaft zeigen würdet. Ich melde mich als Audi Fanboy auch nicht in einem BMW Forum an nur um dort scheiße zu labern. Gott ist die Welt scheiße.

Gruß
Mathias [smilie=cool_ukr] [smilie=schland] LOL

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toto66
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Re: Für all "unsere" Feindflieger...

#5 Beitrag von toto66 » Samstag 22. November 2014, 11:03

Hier macht auch einer aus seinem Herzen keine Mördergrube ( interessantes Interview):

Wiktor Suworow- “Alles muss man nur richtig benennen können”

....
-Jeder will Freunde haben und dabei wissen, dass diese wirklich Freunde sind…

– Verstehen Sie, es gibt gewisse Armeeregeln, die im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind, genauso ist es mit den Gefängnisregeln. Zum Beispiel eine Kaserne, ich habe in Kasernen 7 Jahre lang gewohnt, seit ich 11 war, seit der Suworow Schule (militärische Schule in Moskau), dort wurden Jungs mit 11 aufgenommen. Das war eine harte Lebensschule, die Hälfte hat nicht durchgehalten. Die Schule konnte man verlassen, das war ja kein Jugendwerkhof. Aber eine ernsthafte Schule des Lebens war es. Zum Beispiel werde ich da von bösen Buben angegriffen. Man nimmt dann einen Bleistift fest in die Hand, so dass das stumpfe Ende zwei Zentimeter aus der Faust ragt. Wenn man angegriffen wird, ist ein Schlag mit so einem Bleistift verheerend. Verstehen Sie, wovon ich spreche? Wer sich verteidigt, der wird respektiert. Solange du dich nicht verteidigst, wird sich keiner für dich einsetzen, im Knast gilt das genauso. Sobald du dich verteidigst, wird mit Gewissheit irgendjemand sagen: “Lasst ihn los, was wollt ihr von ihm…” Diese Regel müssen alle Ukrainer lernen. Solange die Ukraine ihren Unabhängigkeitskrieg nicht nach allen Regeln der Kunst führt, wird ihr keiner ernsthaft helfen. Sobald die Ukraine sich verteidigt, werden sich alle an ihre Seite stellen. Die Regel gilt im Gefängnis, in der Armee, das ist die Regel der Urgesellschaft, so ticken wir Menschen. So funktionieren wir seit Jahrtausenden, wir sind Tiere. Wenn ein Tier zurückbeisst, ist es gut, sobald es aber seinen Schwanz einzieht, greifen es alle an, selbst die, die gar nicht wollten.
....
– Das letzte Buch ist nicht das einzige, in dem Sie zeigen, dass die Welt im Feuer eines nächsten Krieges aufgehen kann. Glauben Sie, dass Putin vorhat, weiter als nur in die Ukraine vorzustossen?

– Dei Sache ist, dass alle Kriege, die UdSSR geführt hat, sowie alle ihre Handlungen im Ausland Verteidigungskriege waren. Sind Sie nicht einverstanden? Ich werde es Ihnen beweisen. Ein normales menschliches Leben war ein gefährliches Vorbild für die Völker der UdSSR. Unsere Anführer wollten die Möglichkeit eines Vergleiches aus der Welt schaffen, damit keiner das würdige Leben im Ausland sehen kann. Nicht weil wir mehr Landfläche gebraucht haben. Davon hatten wir genug. Nicht weil wir Erdöl oder Gas haben wollten, sondern weil man die Vorbilder zum Nachahmen zerstören wollte, denn Menschen haben Ausland besucht und dieses wunderschöne Leben dort gesehen. Ich erzähle ihnen gleich, warum UdSSR in Rumänien nicht einmarschierte. 1968 war ich in der Tschechoslowakei. Gleich nach der Rückkehr wurde ich in die 66. Gardedivision abkommandiert, das ist in der Nähe von Tschernowitz an der Grenze zu Rumänien. Kaum war die Ordnung in der Tschechoslowakei wiederhergestellt worden, ist der Genosse Ceausescu in Rumänien ganz wild geworden und wollte von uns nichts wissen, er ging seinen eigenen Weg… Man hat uns oft in Alarmbereitschaft versetzt, jedes Mal dachte ich, dass man uns hinschickt. Mein Kommandant war Oberstleutnant Protasov, einmal fragte ich ihn: “Wann marschieren wir endlich nach Rumänien ein?” Er sagte, es wird nicht passieren. Ich sagte: “Ceausescu geht doch seinen eigenen Weg, er hört nicht mehr auf uns.” Und er sah mich an, und sagte: “Bist du denn so dumm, dass du es nicht verstehst?”. Nein, verstehe ich nicht. Er sah mich mit Mitleid an, und sagte: “So eine einfache Sache verstehst du nicht.” Dann sagte er: “In Rumänien ist alles nach unserer Art und Weise. Er ist ein dreifacher Volksheld, seine Frau ist im Politbüro, sein Sohn ist im Zentralkomitee, alles wie bei uns”… Das erkläre ich jetzt nur so, seine Rede bestand eigentlich hauptsächlich aus Schimpfworten.

Die Kernbotschaft seiner Aussage war: von Rumänien geht keine Ansteckungsgefahr aus, genauso wie von Nordkorea oder China damals. Alle Chinesen liefen in gleichen Hosen, fuhren die gleichen Fahrräder und hatten einen grossen Führer. Kein Mensch in der UdSSR träumte vom Leben wie im China oder in Nordkorea. Das heisst, sie waren für uns nicht gefährlich. Taiwan stellte eine Gefahr dar, Hongkong – es sind zwar auch Chinesen, Hongkong war aber gefährlich. Legte ein sowjetisches Schiff dort mal an, liefen zwei Matrosen weg. Denn das war ein Magnet, ein Magnet des normalen Lebens.

Unsere Führer mussten also die normalen menschlichen Gesellschaften zerstören, um an der Macht zu bleiben. Sie haben sich vor der ganzen Welt verteidigt. Ein weiteres Beispiel. 1979 gab es in Iran eine religiöse Revolution. Damals war ich in der USA. Dort erschien ein Buch von mir. Amerikaner sagten mir: “Schau, diese religiösen Fanatiker werden der UdSSR nun Probleme bereiten”. Worauf ich antwortete: “Nein, Jungs, diese sind gegen die USA”. Dann sagten sie: “Im Gegensatz zur UdSSR sind wir hinter dem Teich, wir unterdrücken die Moslems nicht und wir haben keine gemeinsame Grenze”. Dann sagte ich: “Jungs, ihr werdet Probleme haben”. Das sagte ich am Abend, am nächsten Morgen riefen sie mich an und fragten, woher ich das alles wusste. Die religiösen Fanatiker haben die Botschaft der USA besetzt. Ich sagte: “Wieso? Das war doch einfach vorherzusehen”. Schaut mal: es sitzen religiöse Fanatiker beisammen, reden, reden, man hört ihnen zu. Plötzlich läuft über die Strasse eine Amerikanerin in einem Minirock und all die Fanatiker- wie Stiere mit Hörnern- alle glotzen sie an. Und die ganze religiöse Propaganda verliert auf der Stelle ihre Wirksamkeit. Deshalb war die USA für den religiösen Iran, für all die Fanatiker eine Ansteckungsgefahr. Sie mussten mit der USA etwas machen- erklären, dass es ein sehr böses Land ist. Die UdSSR war für sie dagegen kein schlechtes ansteckendes Vorbild. Unsere Bürger waren alle schlicht angezogen und haben die Iraner mit ihrem Aussehen nicht verführt.

Die Existenz von normalen Ländern diente also für unsere Bürger als ansteckendes Vorbild, wir sahen, wie sie leben, und fragten sich: “Warum leben wir nicht so, wie sie?” Sie mussten also vernichtet werden, damit bei uns der Kommunismus bestehen konnte. Das heisst: wir verteidigten unseren Kommunismus durch Kriege. Wir überrollten Polen, Ostdeutschland, Ungarn. Das waren alles Verteidigungskriege. Ich behaupte auch, dass Putin in der Ukraine einen Verteidigungskrieg führt. Denn das Vorbild des Maidans ist sehr ansteckend fürs russische Volk. Russen könnten fragen: “Warum werden unsere Diebe nicht eingesperrt?” Durch diesen Krieg verteidigt Putin seine Macht.
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Die Frage: bist du denn so dumm, das du es nicht verstehst möchte ich hier auch dem einen oder anderen stellen....

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Re: Für all "unsere" Feindflieger...

#6 Beitrag von toto66 » Samstag 22. November 2014, 15:32


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