Recht, Visa und DokumenteVisaablehnungen durch EU-Botschaften

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bayernbanker
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Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#1 Beitrag von bayernbanker » Samstag 2. Oktober 2010, 12:41

Bin heute auf diesen ganz interessanten Report in der Kyivpost gestossen. Das korreliert diametral mit den Latrinenparolen von Ukrainern, die sich immer lautstark an den Visaablehnungen stören - z.B. liegt die Ablehnungsquote vollständiger Anträge bei der deutschen Botschaft bei knapp 11% und bei den Österreichern bei weniger als 3%!
Wenn die Unterlagen wie gefordert eingereicht wurden, hab ich selbst noch selten wirkliche Probleme erlebt!

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UAFRIEND
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#2 Beitrag von UAFRIEND » Samstag 2. Oktober 2010, 22:24

schon erledigt :)

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apparatschik
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#3 Beitrag von apparatschik » Donnerstag 28. Oktober 2010, 12:01

Möglicherweise ist die eine oder andere Latrinenparole berechtigt, ich weiß es nicht. Ich kann nicht ausreichend Russisch und schon gar nicht Ukrainisch.
Die endgültige deutsche Ablehnungsquote, so hat die KyivPost recherchiert, ist ca. 11 Prozent, die der Österreicher liegt bei ca. 3 Prozent.
Ist das viel oder wenig? Jedenfalls ist 11 mehr als 3. Arbeiten die Österreicher also schlampiger und gefährden unser aller innereuropäischen sozialen Frieden, weil sie 8 Prozent mehr rückkehrunwillige bzw. unter Angabe von falschen Reisemotiven einreisende Ukrainer ins Schengenland lassen? Oder erklärt sich dieser Unterschied damit, dass die besonders dämlichen oder dubiosen ukrainischen Elemente schlichtweg Deutschland bevorzugen, aber von den tüchtigen Deutschen in Kiew rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden? Wieviele der mit Österreich-Schengen-Visa eingereisten Ukrainer sind bisher nicht mehr freiwillig zurückgekehrt? Wieviele bezogen auf Deutschland? Wie kommt es, dass „allgemein“ als mutmaßlich kriminell geltende ukrainische (Ober-)Bürgermeister und sonstige entsprechend belastete ukrainische Schergen andauernd zu den verschiedensten Zwecken nach Deutschland visabewehrt einreisen dürfen? Warum wird dagegen ein banales Touristenvisum „gnadenlos“ abgelehnt, wenn geargwöhnt wird, dass der ukrainische Antragsteller möglicherweise auch einen privaten Zweck damit verbindet? Kann der zuständige Visum-Entscheider in einer durchschnittlichen 4 Minuten Bearbeitungszeit (Stand Kiew 2008) dies hinreichend sicher beurteilen? Wieviele ukrainische Antragsteller geben bereits nach der ersten Ablehnung (bei Besuchsvisa und aufwärts) eingeschüchtert auf? Kann man plausibel abschätzen, wieviel Schaden das allzeit um das deutsche Ansehen und das Sonstige auf das Äußerste besorgte Auswärtige und seine hier Kiewer Tochtergesellschaft durch die Visavergabe bereits von uns abgewendet haben? Kann man andererseits angeben, wieviel Schaden diese Behörde hierdurch schon verursacht hat?

Der von Ihnen zitierte Artikel zeigt m.E. vor allem eines: Viele „brave“ Ukrainer werden durch die derzeitige Visahandhabung vor den Kopf gestoßen und die Deutschen tun sich dabei hervor.

Sie haben noch nie Probleme in Kiew erlebt - ich schon, trotz einwandfreier Unterlagen. Letztendlich konnte das mit einem aufwendigen öffentlichen „Amoklauf“ erledigt werden. Aber welcher ukrainische Antragsteller wird sich so etwas getrauen? Seitdem schmiere ich Latrinenparolen gegen die Visastelle in Kiew. Die Rache des kleinen Mannes.

Ach ja, “I have a dream”: Stellen Sie sich vor, Frau Tuchynska von der KyivPost, z.B., steht am deutschen Visaschalter in Kiev und der Botschaftsmensch hinter der Glasscheibe sagt zunächst einmal: „Guten Tag“, egal in welcher Sprache.
And when this happens ... das wäre schön.

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bayernbanker
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#4 Beitrag von bayernbanker » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:03

at apparatschik: Im Grunde beantwortest du deine Fragen schon selbst! Wenn ein Sachbearbeiter 4 Minuten Zeit hat, dann sollten die Unterlagen passen und man sollte sich schon ein wenig vorbereiten! Das dient auch dem Schutz der Visaantragsteller (wenn z.B.eine Frau mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt werden soll!).11% oder 3% sind beides relativ geringe Quoten! Und ja - ich habe den Eindruck, dass die österreichische Botschaft eher lockerer als die deutsche Botschaft prüft! Das heisst aber noch lange nicht, dass der eine oder andere unseriös arbeiten würde!

Daneben - sobald mich ein ukrainischer Grenzbeamter freundlich begrüsst, kann ich auch erwarten, dass mich ein deutscher Botschaftsmitarbeiter freundlich begrüsst!

Und - "kriminelle" Bürgermeister gibts auch in Deutschland genug - wenn gegen einen solchen ukrainischen Pendant in Deutschland eine Strafanzeige vorliegt und er bekommt das Visa, dann ist der Botschaftsangestellte sehr schnell seinen Job los!

Ich bin Beamten gegenüber auch kritisch, aber einfaches Dreinprügeln auf die deutschen Botschaften ist mir ein wenig monoton....in der Regel machen die nach meiner Erfahrung ihre Arbeit verhältnismässig gewissenhaft und korrekt! Und das kann und will ich nicht schlechtheissen!

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#5 Beitrag von Handrij » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:12

Ein Grund für die höhere Ablehnungsquote in der deutschen Botschaft wird in der höheren Zahl der Anträge liegen, wodurch einfach weniger Zeit für eine Prüfung bleibt. Sicherlich wird die österreichische Botschaft weniger Mitarbeiter haben, aber die Arbeitsbelastung in der deutschen Visaabteilung ist sicherlich höher ....

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#6 Beitrag von apparatschik » Donnerstag 28. Oktober 2010, 16:09

Ja, die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Selbstverständlich soll niemand wider besseres Wissens oder sonstwie auf „deutsche Botschaften dreinprügeln“. Aber Latrinenparolen ergänzen oder berichtigen und ein bißchen „Rumfragen“ schaden nicht.

Die visumspflichtigen Ausländer jedenfalls, die mir vor den deutschen „Beamten“-Schreibtisch laufen, frage ich seit meinem Kiewer-Schlüsselerlebnis, denn bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich wie ein bayernbanker, immer nach deren Erfahrungen und Eindrücken in der Visastelle. Waren die Botschaftsleute höflich, ist die Vertraulichkeit Ihrer Daten gewahrt worden usw. . Es ist schon erstaunlich, was da zusammenkommt. Alles jedoch Kleinkram, der jeden mündigen Mutterlandsdeutschen zwar auf die Palme bringen würde, den ein Ungemach gewohnter Ukrainer aber locker wegducken muss, und repräsentativ ist es auch nicht.
Die Deutsche Botschaft in Kiew jedenfalls gibt zu Protokoll, bisher habe sich kein Antragsteller über das Verfahren beschwert. So wird es wohl sein.

Im Dezember hat sich wieder eine visapflichtige Delegation angekündigt. Ich bin gespannt, was die erzählen.

Nachtrag:
Der Visum-Entscheider hat 4 Minuten, die/der Frontfrau/mann am Schalter, die die Befragung durchführen und den Antragsdatensatz erstellen, haben 8 Minuten, der Vorgang währt also durchschnittlich insgesamt 12 Minuten.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#7 Beitrag von bayernbanker » Donnerstag 28. Oktober 2010, 16:40

Ich denke, dass das Thema einfach unglaublich emotionsbeladen ist! Ich bin z.B.in London auf Grenzbeamte gestossen, die meine Frau (ukrainische Staatsangehörige) ziemlich rassistisch behandelt haben. Daneben muss man sich mal die Beschwerden von Ukrainern über die Behandlung z.B. in der spanischen Botschaft oder in der griechischen Botschaft betrachten - daneben ist die Prozedur bei der deutschen Botschaft einfach noch vergleichsweise fair! Ausserdem sollte man nicht vergessen, dass dass knapp 150 Ukrainer und nur knapp 50 Deutsche in der Botschaft arbeiten. Da erwarte ich einfach nicht die deutschen Standards eines Amtes. Daneben - wieso soll sich ein Ukrainer beschweren? Meine Frau hat sich z.B.die Wohnsitzmeldung bei der ukrainischen Botschaft in Wien holen wollen......ein tagelanges Unterfangen, bis sie dann entnervt aufgegeben hat und sich beim Generalkonsulat in München angemeldet hat. Vielleicht sind wir Deutschen mit unserer extremen, aber in der Regel ganz gut funktionierenden Bürokratie einfach etwas verwöhnt....

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#8 Beitrag von apparatschik » Freitag 29. Oktober 2010, 17:27

Emotional - genau. Es geht um Menschen.

Hinter jedem Antrag steht eine Reisehoffnung. Die sollte nicht ohne absolut trifftigen Grund zerstört werden. Die Kiev-Deutschen wollen z.B. die Bestätigung der kompletten Hotelzahlung. Dies sei bei anderen EU-Botschaften nicht üblich, so die KyivPost und will wissen, warum. Ich will das auch wissen. Wir werden aber keine befriedigende Antwort erhalten. Das schafft nicht einmal der Deutsche Bundestag. Es fragen auch immer die falschen MdBs.

Ich bin froh, dass die deutsch-französische Aussöhnungspolitik seinerzeit die gute Idee hatte, dies u.a. im Wege einer umfangreichen Volksdiplomatie (hierzu zählen auch die Städtepartnerschaften) zu befördern und nicht nur den deutschen (und französischen) Berufsdiplomaten zu überlassen. (Andernfalls würden die uns wahrscheinlich noch heute vehement vor französischen Ludern und Lebemännern schützen wollen).
Noch während meines Studiums habe ich meine Frankreichreisen bis auf den Pfennig kalkuliert und ausgereizt. Mit dem Zug, manchmal per Anhalter und später mit dem eigenen Wagen. Ich vermute, kein ukrainischer Student kann heutzutage auf diese Weise Europa, geschweige Deutschland erkunden. In der deutschen Visabaracke in Kiev ist schon Schluß. Abseits der offiziellen Begegnungsprogramme (Achtung: Photo der Offiziellen und Pressemitteilung nicht vergessen!) sind private Begegnungen nicht wirklich wichtig für die Bundesrepublik Deutschland.

Dabei zeigt das Geschichtsbuch, dass vor allem Deutschland Grund genug hätte, eine möglichst umfassende und breite Annäherung der Menschen hier mit genau diesem Land für alle vorbildhaft zu unterstützen.
... Es stimmt schon, Millionen ukrainische Juden ermordet, einen Haufen Ukrainer zur Zwangsarbeit deportiert, ein paar Städte verwüstet und dann den ganzen Mist den Bolschewiken überlassen. Für letzteres können wir nichts, logo. Und für die anderen Sachen haben wir und wird gezahlt; bitte nicht vergessen, viele von denen haben mitgemacht, beim Morden! Aber irgendwie, man muss es ´mal sagen dürfen, sind die Ukrainer halt doch, äh, Untermenschen, also mindestens zurückgeblieben. Sie blicken nicht richtig durch, was abgeht in der zivilisierten Welt. Die Weiber kleiden sich wie die Sünde, die Männchen sind auch irgendwie doof prollig. Und alles dort n´bißchen vergammelt, eklig, dreckig. Die Treppenhäuser stinken wie Sau. Stimmt, richtig arbeiten konnte die bagage schon zu von Ribbentrops Zeiten nicht, permanent gibt´s was zu feiern, Feuerwehrtag, Fallschirmjägertag, Lehrertag. Dazu korrupt bis unter die Haarspitzen und der Ukrainer an sich ist sowieso ein elender Duckmäuser, trotz Orange und so. Ein Sklavenvolk (Beresowski). 10% Reiseverbote ist echt wenig.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#9 Beitrag von lev » Freitag 29. Oktober 2010, 18:21

apparatschik hat geschrieben: Aber irgendwie, man muss es ´mal sagen dürfen, sind die Ukrainer halt doch, äh, Untermenschen, also mindestens zurückgeblieben. Sie blicken nicht richtig durch, was abgeht in der zivilisierten Welt. Die Weiber kleiden sich wie die Sünde, die Männchen sind auch irgendwie doof prollig. Und alles dort n´bißchen vergammelt, eklig, dreckig. Die Treppenhäuser stinken wie Sau. Stimmt, richtig arbeiten konnte die bagage schon zu von Ribbentrops Zeiten nicht, permanent gibt´s was zu feiern, Feuerwehrtag, Fallschirmjägertag, Lehrertag. Dazu korrupt bis unter die Haarspitzen und der Ukrainer an sich ist sowieso ein elender Duckmäuser, trotz Orange und so. Ein Sklavenvolk (Beresowski). 10% Reiseverbote ist echt wenig.
Also alles was recht ist, jeder soll seine freie Meinung äußern dürfen, aber bitte mit Nivau und Sachverstand. So ein Fäkaliensprache ist in diesem Forum sicher nicht erwünscht und ich befürworte einen sofortigen Ausschluss. :-||

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#10 Beitrag von Handrij » Freitag 29. Oktober 2010, 18:24

Mach mal halblang: Apparatschik hat nur vergessen, die Ironie zu kennzeichnen ...

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#11 Beitrag von lev » Freitag 29. Oktober 2010, 18:29

Selbst mit der Kennzeichnung Ironie, geht so was gar nicht!!!

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#12 Beitrag von Handrij » Freitag 29. Oktober 2010, 18:43

Ironie ist der falsche Ausdruck. IMHO hat er nur paraphrasiert, was viele in Deutschland und wohl auch im Auswärtigen Amt, wenn man sich die Traditionen dieser Institution ansieht, denken. Nur die Kennzeichnung fehlt. Wenn du dir die vorhergehenden Posts ansiehst, wirst du feststellen, dass er ja gerade die hohe Ablehnungsquote von deutscher Seite bemängelt hat und dass dadurch Reisen von Ukrainern behindert werden.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#13 Beitrag von lev » Freitag 29. Oktober 2010, 19:44

(at Handrij)
Das ist mir nicht entgangen, nur wer so ausdrucksstark und nach Superlativen suchend negatives von sich gibt, meint es meines Erachtens nach auch so. Punkt!

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Optimist
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#14 Beitrag von Optimist » Samstag 30. Oktober 2010, 22:27

Mein Kontakt mit der deutschen Botschaft lief nur immer über ukrainische Mitarbeiter, leider waren diese Mitarbeiter sehr uninformiert und lustlos bei der Erfüllung ihrer Aufgabe. Erst nach dem ich darauf bestanden habe, als Deutscher auch mit einem deutschen Mitarbeiter zu sprechen, wurden diese Mitarbeiter sehr freundlich und kooperativ. Warum muss man so oft erst auf den Tisch klopfen, damit diese Mitarbeiter ihre Arbeit ernst nehmen? Das ist nicht nur in der Botschaft so, allgemein brauchen hier einige Leute erst ein lautes Kommando um sich zu bewegen, warum... brauchen die das wirklich?

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bayernbanker
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#15 Beitrag von bayernbanker » Sonntag 31. Oktober 2010, 17:53

@apparatschik - ich würde auch mal gerne wissen, ob du den letzten Teil deines Beitrags ironisch gemeint hast. Gut, dass du das nämlich nicht namentlich adressiert hast - das ist hart an der Strafanzeige der Verleumdung! Ich hoffe, dass das ironisch war.

Emotionell gebe ich den enttäuschten Ukrainern Recht! Nur: Schengen definiert Mindeststandards bei der Prüfung ist lässt viele Details offen, die die einzelnen Mitgliedsstaaten dann regeln müssen. Die Deutschen sind halt hier, wie so oft, mal wieder übergründlich und vielleicht auch übers Ziel hinausgeschossen! ABER - lieber eine funktionierende Bürokratie, die zu allen gleich gerecht/ungerecht ist, als eine reine Günstlingswirtschaft wie bei den Spaniern oder Italienern!
Was die Ablehnungsquote der Österreicher betrifft - bei den Deutschen kannst du remonstrieren - bei den Österreichern: Keine Chance! Einmal abgelehnt, für immer abgelehnt!

Zum letzten Beitrag: Bei der deutschen Botschaft kann man auf den Tisch hauen. Machst du das bei anderen ukrainischen Institutionen, sitzt du evtl.danach bei der Miliz oder wartest, bist du grau wirst! "Wie kann ich Ihnen bei der Lösung ihrer Probleme helfen?" ist da leider immer noch der notwendige Standardsatz, wenn man irgendwas bekommen möchte!

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Optimist
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#16 Beitrag von Optimist » Sonntag 31. Oktober 2010, 22:49

Natürlich muss man flexibel sein bei all seinen Worten, nur man darf auch etwas Kultur von seinem Gegenüber erwarten!

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tryzub
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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#17 Beitrag von tryzub » Freitag 25. November 2011, 17:24

Hier mal ein Beitrag zum Thema Transparenz deutscher Visaablehnungen für Ukrainer:

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#18 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 25. November 2011, 17:28

tryzub hat geschrieben:Hier mal ein Beitrag zum Thema Transparenz deutscher Visaablehnungen für Ukrainer:

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Wo siehst du das Problem? Es ist doch sehr transparent.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#19 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Freitag 25. November 2011, 19:22

Was ereifern wir uns wegen der Visumerteilung oder Ablehnung?
Ich sehe darin kein Problem. Mich regt lediglich die lasche Handhabung in Polen auf.
Wie kann man das verstehen, wenn Polen allein die Hälfte aller Schengenvisa erteilt.

Es ist ein ungebrochener Trend alles zu unternehmen um zum Geldverdienen oder zum Bleiben nach Deutschland(Schengengebiet) will.
Zu oft wurde ich gefragt, ob ich helfen kann. "Such doch mal für meine Tochter einen deutschen Mann, wenn er sie für ein paar Jahre heiratet, dann Zahlen wir die Unkosten und für jedes Jahr 10.000 Euro.
Hauptsache einer der Familie hat dann einen legalen Aufenthalt in D.

Was anderes steckt hinter den vielen Damen die einen Europäer heiraten wollen. Hauptsache raus, den Deppen werden wir schon wieder los (Siehe Matthäus).

Was ist das für ein Rückkehrgrund, wenn eine Verkäuferin in der UA 100-200 € im Monat verdient und in D bei der privaten Altenpflege 1000€ und mehr.
Auch Eigentum, wie Haus und Wohnung sind kein Grund zum zurückfahren.

Manchmal sind gerade die lautstarken Abgelehnten, Leute mit einer langen Liste im AZR (Ausländerzentralregister). Ich kenne Fälle, wo man sich neue Namen gekauft hat, aber via Erkennungssoftware auch wieder erkannt wird.

Für Geschäftsleute gibt es ein sehr unbürokratisches Verfahren, das geeignet ist die Zusammenarbeit zu befördern.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#20 Beitrag von Siggi » Samstag 26. November 2011, 10:04

doppelt
Zuletzt geändert von Siggi am Samstag 26. November 2011, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#21 Beitrag von Siggi » Samstag 26. November 2011, 10:16

galizier hat geschrieben:Was ereifern wir uns wegen der Visumerteilung oder Ablehnung?
Ich sehe darin kein Problem. Mich regt lediglich die lasche Handhabung in Polen auf.
Sicher sieht man darin kein Problem, wenn man nicht betroffen ist. Ich persönlich finde es gut, dass sich jeder Ukrainer ohne die gesamten Prüfungen für 250 Euro ein polnisches Schengenvisum über eine Reiseagentur besorgen kann (so geht das zumindest in Sumy). So ist wenigstens für die nicht ganz armen ein gewisser Mindeststandard an Reisefreiheit gewährleistet.

Die zitierte Geschichte kann ich noch durch eine im eigenen Bekanntenkreis ergänzen. Er lernt sie in UA kennen, sie besucht ihn in DE mit Besuchsvisum, alles kein Problem. Nun gut ein Jahr später, will sie wieder zu ihm reisen. Das Besuchsvisum wird verweigert. Was hatte sich verändert? Sie hat ein Kind von ihm (welches sogar einen deutschen Pass hat). Sofort wird die Rückkehrbereitschaft angezweifelt, weil das Kind natürlich mitreisen soll. Die Fantasie der Botschaft: Mutter und Kind verbleiben in DE. So soll das aufwändige FZV Verfahren umgangen werden. Er versucht alles in Bewegung zu setzen, über den Landtagsabgeordneten, die Presse, die ABH, das auswärtige Amt. Es bleibt dabei: Besuchsvisum verweigert. Eine gerichtliche Überprüfung der Entscheidung der Botschaft würde Jahre dauern. Die ABH sagt ihm, er solle ein FZV zum deutschen Kind beantragen. Das will er zwar gar nicht, denn Mutter und Kind sollen weiter in UA leben, aber letztlich muss er diesen Weg sehen, um sein eigenes deutsches Kind sehen zu können. Und so wurde wieder ein Bundesbürger mit ehemals sehr staatstragenden Ansichten (er ist sogar Beamter) davon überzeugt, dass der Staat nur sein Feind und Bürokratie oft dazu da ist, den Menschen das Leben zu erschweren.
Zu oft wurde ich gefragt, ob ich helfen kann. "Such doch mal für meine Tochter einen deutschen Mann, wenn er sie für ein paar Jahre heiratet, dann Zahlen wir die Unkosten und für jedes Jahr 10.000 Euro.
Wenn man in einer normalen Ehe mit einem Westeuropäer verheiratet ist, kann man diese Beträge pro Jahr nicht aufbringen. Gerade anfangs muss sie Kurse besuchen und kann keine Arbeit aufnehmen. Oft bleiben hier auch später nur Aushilfstätigkeiten. (Im Bekanntenkreis haben wir keine Ukrainerin, die über 600 Euro netto im Monat verdient.) Hier will/soll die Tochter im Rotlichtmilieu arbeiten. Für solche Scheinehen sollen angeblich zwischen 5000-30000 CHF gezahlt werden, wenn man den Berichten im Netz glauben darf.
Ich kenne Fälle, wo man sich neue Namen gekauft hat, aber via Erkennungssoftware auch wieder erkannt wird.
Solche Fälle kenne ich auch. Sie ist Opernsängerin, arbeitet aber illegal als Altenpfleger in einem Privathaushalt in Italien und spart jeden Cent Lohn (Kost und Logis gibt es ja frei). Wer kann sich denn in Westeuropa sonst noch häusliche Altenpflege auf legalem Weg leisten? So ist zumindest beiden Seiten ein wenig gedient.

Wie wir sehen, kommt derjenige, der es will (von Kriminellen gar nicht zu reden), ohnehin nach Westeuropa. Wozu also die ganze Bürokratie bei der Visavergabe? Weil sonst die Ukrainer zu Millionen in Europa arbeiten würden? Das wäre ja nach wie vor illegal und klappt jetzt auch schon im kleinen Rahmen! Hat DE Millionen von illegalen Fremdarbeitern aus armen Ländern, die kein Visum nach DE benötigen (wie Paraguay, Bulgarien, Rumänien, etc.)? Nein! Das Visaverfahren ist politisch motiviert, sonst steckt nichts dahinter.

Gruß
Siggi

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#22 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 26. November 2011, 21:59

Hallo Siggi,

das alles kann man sehen wie man will. Zu jedem generellen Verdachtsfall kann jeder von uns ein ganz ehrliches und bedauerliches Beispiel aufschreiben.
Dein Beamter sollte die Gesetze eigentlich besser kennen, zumal er geschult ist dieses Deutsch auch zu verstehen.
Ich habe es immer so gehalten, dass ich den zweiten Schritt nach dem ersten gemacht habe.
Bis jetzt hat das ganz gut geklappt.

Das Bekommen von deutschen Kindern ist auch eine der Methoden ins gelobte Europa zu kommen. Freilich wird der DNA-Test gemacht vor der Staatsbürgerschaft, aber dann ist die einzuladende Person das Kind. Kann ein kleines Kind allein reisen?

Ja es geht den UAs nur ums arbeiten. Die, die zum shoppen kommen haben sowieso keine Probleme mit dem Visa.
Hast Du schon mal ukrainische Schwarzarbeiter in Kalabrien oder in CZ oder in Polen oder in D gesehen? Gehört was sie verdienen? Ihre Unterkünfte gesehen?

Erspare mir Details, ich hatte dann meistens so einen Hals.
Wenn man halblegalen Rumänen und Bulgaren schon Niedrigstlöhne zahlt, was ist dann mit den Ukrainern, die faktisch 100%ig illegal sind.

man muss nicht alles erst mal anfassen, riechen und schmecken um es zu verstehen.

Arbeit gibt es in der UA genug.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#23 Beitrag von Siggi » Sonntag 27. November 2011, 02:29

Klar gibt es in UA Arbeit genug. Aber ist die Motivation so schwer verständlich? Wer von uns würde nicht von DE in die USA auswandern, wenn er das 10 fach verdienen könnte?
Nur gibt es einen Unterschied: Uns steht die Welt weitestgehend offen, den Menschen mit dem "falschen" Pass aber nicht.
Das Bekommen von deutschen Kindern ist auch eine der Methoden ins gelobte Europa zu kommen
Die arme Frau sitzt nun im "gelobten" Europa. Ihr neues, großes Haus in Sumy mit Blick über den Fluss steht nun leer, dafür wohnt sie mit deutschen Mann, 2 Kindern und seiner Mutter in einer (für diese Personenzahl kleinen) 4 Zimmer Mietwohnung in DE. In UA war sie Lehrerin und hat zusätzlich ein Orchester geleitet. Jetzt ist sie Hausfrau, ihr deutscher Mann erlaubt ihr eine Arbeit nicht. Warum sind die ukrainischen Frauen nur so dumm, frage ich mich immer wieder, wenn ich so etwas höre. Für sie war DE ein echtes Downgrade.

Hatte heute erst wieder Kontakt mit einem Mann, der in DE eine 2-Zimmer Mietwohnung bewohnt. Alle 2 Wochen sind seine Kinder noch 1 Woche in dieser kleinen Wohnung. Seine Freundin aus RU will nun, dass er zu ihr zieht. Sie will ihre RA Kanzlei in RU nicht aufgeben. Richtig so! Warum denken immer nur alle, dass es jedem Straßenkehrer in Westeuropa besser geht, als jeder Person in RU oder UA? Auf dem Dorf mag das ja fast immer so sein, aber in den Städten können Selbständige Geld nicht nur verdienen, sondern dank niedriger Abgaben auch behalten und zwar in einem Maße, wovon man in DE nur träumen darf.

Gruß
Siggi

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#24 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Sonntag 27. November 2011, 22:18

Du gibst Dir die Antwort selbst. Sie sind eben etwas unterbelichtet, bei aller Bildung.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann wolltest Du als kleines Zubrot auch als Makler der Liebe tätig werden oder bist es schon.
Dort liegt ein Teil des Problems. Hauptsache der "Bräutigam" zahlt, dann bekommt er schon das passende Image und die Ehe kann starten.
Ich habe hier schon Typen auf Freiersfüssen gesehen, da habe ich mich geschämt Deutscher zu sein.

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Re: Visaablehnungen durch EU-Botschaften

#25 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 27. November 2011, 23:41

Siggi hat geschrieben:Klar gibt es in UA Arbeit genug. Aber ist die Motivation so schwer verständlich? Wer von uns würde nicht von DE in die USA auswandern, wenn er das 10 fach verdienen könnte?
Ich würde nicht in die USA auswandern, und wenn ich das 100-fache verdienen könnte! Es gibt noch mehr Dinge zwische Himmel und Erde, als Geld.

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