Allgemeines DiskussionsforumVladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

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eurojoseph
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Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#1 Beitrag von eurojoseph » Dienstag 9. April 2013, 00:45

mehr bei Den/the day .... Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
wer noch ein bissl Moskali-Arroganz "geniessen mag" dem empfehle ich rosbalt.ru und dann so ein bissl Richtung Kommentare zum Baltikum schnuppern...auch ein gewisser "kloty" aus Deutschland Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
(weiss nicht warum der auf at. postet) - kann einen das Brechen (kotzen) sehr erleichtern....
ich hoff die russische Arroganz wird diesem Volk endlich mal das Genick brechen - oder wie es einer mal über Deutschland sagen (als es noch eine DDR gab) ich liebe Deutschland so, eines ist gar nicht genug -
....in diesem Sinn hoffentlich zerplatzt diese aufgeblasene "Föderation" bald genauso wie damals die SU
...schön wärs .... in diesem Sinne einen schönen Abend und Slava Ukrainii !!!!
und ja wer mich "flamen" möcht -bitte schön ich hab einen Asbestanzug - denn wenn ich diesen Hass lese, mit dem das offizielle Russland (und die Apologeten) ihre ehemaligen Opfer immer noch verfolgt - und wie das Leugnen über sovietische Verbrechen immer dreister wird - dann weiss ich mich moralisch auf der sicheren Seite...und allen den RF-Verstehern wünsch ich 2 Wochen im Straflager ....wohl bekomms...so als Kuraufenthalt ...z.B. dort wo die Pussy Riot sind....

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UkraineInteressierter
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#2 Beitrag von UkraineInteressierter » Dienstag 9. April 2013, 11:35

Ich habe mir keinen der Links wirklich durch gelesen, aber ich finde es immer problematisch wenn man so verallgemeinert à la "typisch Moskowiter". Jegliche umgekehrte Verallgemeinerung ist natürlich genauso blöd.

Dass in den baltischen Staaten durchaus einiges falsch läuft, von der Verherrlichung baltischer SS-Batallione bis hin zur Rechtslage und Behandlung der russophonen Minderheit ist ein Faktum, und ich finde es nicht schlecht auch diesen Aspekt mal zu beleuchten.

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#3 Beitrag von mbert » Dienstag 9. April 2013, 11:56

UkraineInteressierter hat geschrieben: Dass in den baltischen Staaten durchaus einiges falsch läuft, von der Verherrlichung baltischer SS-Batallione bis hin zur Rechtslage und Behandlung der russophonen Minderheit ist ein Faktum, und ich finde es nicht schlecht auch diesen Aspekt mal zu beleuchten.
Ja, eine kritische Beleuchtung ist sicher angebracht. Meines Erachtens ist dies hier aber eher ein außen- als innenpolitisches Problem: die Regierungen der baltischen Staaten sehen sich massivem Druck von Moskau ausgesetzt, der zum Einen die Behandlung der russischen Minderheiten angeprangert werden (z.T. sicher auch zu Recht), aber eben zum Anderen kategorisch jede eigene historische Verantwortung ausschließt. Offenbar fürchtet man, mit einer Aufarbeitung der von Dir genannten Dinge in eine schwächere Position gedrängt zu werden.

Ich finde das schade, aber absolut verständlich. Ich kann hier nur wieder mein Mantra wiederholen: Moskau selber könnte hier den Knoten durchschneiden, indem es sich eindeutig und öffentlich von Stalins Verbrechen distanziert und von den stalinistischen/imperialistischen Prinzipien der Außenpolitik abkehrt. Das wären beides Dinge, die unabhängig vom Baltikum Russland gut zu Gesicht ständen und sein Ansehen in der Welt in kürzester Zeit gewaltig steigern könnten.

Da dies bekanntlich nicht auf der Agenda steht, bleibt es bei der Situation, in der eine Großmacht ihre Nachbarn mobbt und die Nachbarn versuchen, sich maximal von der Großmacht zu distanzieren/emanzipieren. Das Opfer ist bei solchen politischen Spielen wie immer das einfache Volk.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#4 Beitrag von mbert » Dienstag 9. April 2013, 12:01

eurojoseph hat geschrieben:mehr bei Den/the day .... Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Ich habe mir das durchgelesen. Ich finde den Artikel allerdings im Vergleich zu vielen, was aus "gut-informierten" Kreisen in Russland kommt, ziemlich harmlos. Im Grunde erinnert mich der Mann an einiges, was ich auch regelmäßig in den USA beobachte - man hält sich selbst für den Nabel der Welt, die Nachbarn spielen eher eine dekorative Rolle. Solange die Nachbarn in Ruhe gelassen werden, kann ich Ignoranz noch ganz gut aushalten :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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eurojoseph
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#5 Beitrag von eurojoseph » Dienstag 9. April 2013, 12:03

die sogenannte russophone Minderheit sind entweder Okkupanten oder deren Nachkommen, die haben eine faire chance auf lettische oder estnische Papiere, Sprache lernen und ein Bekenntnis zur Geschichte/Okkupation und gut is - wollen sie nicht -(wollen lieber die Mär vom freiwilligen Beitritt oder gleich, die welche sagt die Balten haben keine Rechte, da alles "heilige russische Erde...." und das die Kämpfer gegen die 2.Okkupation legitimerweiser verehrt werden, wo ist das Problem, die Hälfte wurde sowieso gezogen - die andre Hälfte hatte einfach nur für die Freiheit des Baltikums gekämpft - und da sonst niemand bewaffnet hat als die Nazis - ich hätt die Flinte auch genommen - logisch .....sogar in Nürnberg beim Prozess bekamen die baltischen SS-Legionen den Persilschein.....nix lesen aber eh schon wissen was los ist - das gefällt - auch so ein Hunderl wie auf der Schallplattenreklame "His masters voice" .... Tatsache ist, die RF führt eine Verleumdungskampagne gegen das Baltikum und lügt wie gedruckt...sogar die Zusatzprotokolle zum Hitler-Stalinpakt wurden geleugnet ....bei Jelzin wurde offen was zugegeben - aber jetzt alles wieder wie vorher - bis hin zu Drohungen wieder einzumarschieren....
Entschuldigung für Deportationen und Ermordungen ??? - hah - weit gefehlt - Beschimpfungen und Drohungen, Verächtlichmachung der Titularnationen - und unser ukraineinteressierter plappert nur nach....na ja Plattenlabel eben...Die Russen sind im Zuge einer Okkupation im Baltikum gelandet und haben dankbar zu sein, das man sie nicht in die RF abgeschoben hat - sind genug dabei, die gegen ihre Staaten hetzen und wühlen - 5.Kollonler eben...muss ja eh keiner bleiben - gibt 3 Zauberworte - tschimaidan - voksal - rossija - wems nicht gefällt - die Balten werden ihnen keine Träne nachweinen...

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#6 Beitrag von Handrij » Dienstag 9. April 2013, 12:20

Der Gegenstand der Aufregung:
— Кто для вас украинцы?

— Когда я делал фильм об Италии, в Неаполе у меня было интервью с мафиози. Я спросил у него: «Вы когда-нибудь убивали?». Он ответил: «Следующий вопрос». Я решил, что он меня не понял. Я повторил. Он пристально посмотрел на меня и сказал: «Следующий вопрос!». Вот и я также не могу ответить на ваш вопрос. Я очень плохо знаю Украину, я не жил среди украинцев. Я только знаю — пусть это и не вызовет большой любви ко мне, — что в сталинских лагерях было много украинцев. Среди надзирателей. Говорит ли это о чем-то? Не знаю. Поете вы много и замечательно, едите вкусно. Но я не совсем понимаю вашу ситуацию с языком: вот сегодня меня в гостинице, где я живу, официантка на русском спросила: «Вам меню на английском или на украинском? На русском у нас нет». Что это было?
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Wer sind für Sie die Ukrainer?

- Irgendwann habe ich mal einen Film über Italien gemacht, in Neapel hatte ich ein Interview mit einem Mafioso. Ich fragte ihn: "Haben Sie irgendwann einmal getötet?". Er antwortete: "Die nächste Frage". Ich entschied, dass er mich nicht verstanden hatte und wiederholte. Er starrte mich unverwandt an und sagte: "Die nächste Frage!". Also kann ich auch nicht auf ihre Frage antworten. Ich kenne die Ukraine nur schlecht, ich habe nicht mit Ukrainern zusammen gelebt. Ich weiß nur, wenn es auch keine große Liebe zu mir hervorruft, dass in den Lagern Stalins viele Ukrainer waren - unter den Aufsehern. Sagt es uns etwas? Ich weiß nicht, ob Ihr viel und bemerkenswert singt oder gut esst. Jedoch verstehe ich Ihre Situation mit der Sprache überhaupt nicht: heute fragte mich die Bedienung in dem Hotel, in dem ich übernachte, auf Russisch: "Wollen Sie die Karte auf Englisch oder auf Ukrainisch? Russisch haben wir sie nicht." Was war denn das?
ein Kommentar von Sergej Rachmanin aus dem Serkalo Nedeli:
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#7 Beitrag von UkraineInteressierter » Dienstag 9. April 2013, 13:27

Die Russen sind im Zuge einer Okkupation im Baltikum gelandet und haben dankbar zu sein, das man sie nicht in die RF abgeschoben hat - sind genug dabei, die gegen ihre Staaten hetzen und wühlen - 5.Kollonler eben...muss ja eh keiner bleiben - gibt 3 Zauberworte - tschimaidan - voksal - rossija - wems nicht gefällt - die Balten werden ihnen keine Träne nachweinen...
Wieso erlaubst du dir überhaupt zu beurteilen, was die Balten wollen und was nicht, ohne selbst ein Balte zu sein und anscheinend auch ohne viel Hintergrundwissen in dieser Sache?? Ich finde es einfach unvorstellbar, wie du ständig ein ganzes Volk bzw. Angehörige einer Kultur, einfach pauschal beleidigst und schlechtredest.

Im übrigen habe ich den Artikel von Herrn Posner jetzt jetzt auch durchgelesen und finde, dass das auch vergleichsweise harmlos ist, verglichen mit dem was man aus Russland sonst manchmal hört, vergleiche auch Schirinowskis Äußerungen kürzlich. Im Falle von eurojoseph muss ich aber sagen, dass er eigentlich nicht unbedingt jemanden wegen sowas zu kritisieren braucht, wenn er selbst gleichzeitig mit den krassesten Beleidigungen und Vorurteilen gegen ein ganzes Volk umherwirft.

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#8 Beitrag von eurojoseph » Dienstag 9. April 2013, 21:27

UkraineInteressierter hat geschrieben:
Die Russen sind im Zuge einer Okkupation im Baltikum gelandet und haben dankbar zu sein, das man sie nicht in die RF abgeschoben hat - sind genug dabei, die gegen ihre Staaten hetzen und wühlen - 5.Kollonler eben...muss ja eh keiner bleiben - gibt 3 Zauberworte - tschimaidan - voksal - rossija - wems nicht gefällt - die Balten werden ihnen keine Träne nachweinen...
Wieso erlaubst du dir überhaupt zu beurteilen, was die Balten wollen und was nicht, ohne selbst ein Balte zu sein und anscheinend auch ohne viel Hintergrundwissen in dieser Sache?? Ich finde es einfach unvorstellbar, wie du ständig ein ganzes Volk bzw. Angehörige einer Kultur, einfach pauschal beleidigst und schlechtredest.

Im übrigen habe ich den Artikel von Herrn Posner jetzt jetzt auch durchgelesen und finde, dass das auch vergleichsweise harmlos ist, verglichen mit dem was man aus Russland sonst manchmal hört, vergleiche auch Schirinowskis Äußerungen kürzlich. Im Falle von eurojoseph muss ich aber sagen, dass er eigentlich nicht unbedingt jemanden wegen sowas zu kritisieren braucht, wenn er selbst gleichzeitig mit den krassesten Beleidigungen und Vorurteilen gegen ein ganzes Volk umherwirft.
Was ich mir erlaube zu kritisieren, das geht nur mich etwas an - oder hamma stalinistische Zensur ....ich hab genug Hintergrundwissen und ich kann jeden Tag auf Rosbalt oder ähnlichem Dreck die Hetze des Okkupantenoffspring lesen...ausserdem lese ich manchmal Kloty wenn ich was zu speiben brauch....Ich lese immer wieder das dies eigentlich russische Erde ist, das die Balten keine Kultur haben, sondern diese von den russen erst bekommen haben, das sie aufpassen sollen (die Balten) das nicht bald wieder russusche Panzer kommen, das es nicht legitim war die Deutschen als Befreier zu gegrüssen und mit ihnen gemeinsam gegen die Okkupanten kämpfen (und das alles nach der 2!!!! sic - Okkupation - aber es werden ja beide bestritten - alle lettischen Patrioten sind natürlich "Faschisten" weil sie mit den EINZIGEN (egal aus welchem Grund auch) gemeinsame Sache gemacht haben (den Nazis) die sie bewaffnet haben - genauso wie die Finnen übrigens nach dem Winterkrieg.... ich glaub mein Schwein pfeift - als wenn man sich seine Verbündeten aussuchen könnte nach Okkupation und russischem Terror - Okkupation wird übrigens u.a. bei rosbalt immer in Anführungszeichen geschrieben - wo sogar RIGA offiziell auf der Homepage zugibt, das Lettland von den Russen okkupiert wurde - da sag ich mal vor Usakovs Hut ab - trotz/obwohl er Russe ist - ich beleidige nicht ein ganzes Volk - ich nenne Okkupanten und deren Offspring Okkupanten - wenn sie sich nicht benehmen können ....und sie haben lang genug die Autochtonen gequält, deportiert, ermordet.... Zu einem Neuanfang brauchts ein bissl Demut und keine Forderungen und auch keine Beschimpfungen von Patrioten weder von lettischen, estnischen noch Litauischen (dort wo sie nur 10% höchstens haben, dort treten sie auch leise - komisch oder ?)
Und wie immer wem es nicht gefällt Tschmaidan - voksal - rossija - die Balten freut es (wir konnten das wieder sehr gut bei dem Referendum bez. des russischen als Staatssprache sehen - 75% d.h. im Prinzip ALLE Letten waren dagegen....aber der Dreckschwall der von Russen diesseits und jenseits gegenüber den Titularnationen abgesondert wird, der wird nicht weniger, sondern sogar mehr....wie gesagt bei den Nürnberger Prozessen wurden die Legionen der Letten und Esten entlastet - von allen - und jetzt, über die Hintertüre möchten die russen dies nachträglich in Abrede stellen...welch ein Geschmeiss ....ach ja da denk ich doch gleich wieder mit vergnügen an den lieben Onkel Orest ....

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eurojoseph
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#9 Beitrag von eurojoseph » Dienstag 9. April 2013, 21:44

mbert hat geschrieben:
UkraineInteressierter hat geschrieben: Dass in den baltischen Staaten durchaus einiges falsch läuft, von der Verherrlichung baltischer SS-Batallione bis hin zur Rechtslage und Behandlung der russophonen Minderheit ist ein Faktum, und ich finde es nicht schlecht auch diesen Aspekt mal zu beleuchten.
Ja, eine kritische Beleuchtung ist sicher angebracht. Meines Erachtens ist dies hier aber eher ein außen- als innenpolitisches Problem: die Regierungen der baltischen Staaten sehen sich massivem Druck von Moskau ausgesetzt, der zum Einen die Behandlung der russischen Minderheiten angeprangert werden (z.T. sicher auch zu Recht), aber eben zum Anderen kategorisch jede eigene historische Verantwortung ausschließt. Offenbar fürchtet man, mit einer Aufarbeitung der von Dir genannten Dinge in eine schwächere Position gedrängt zu werden.

Ich finde das schade, aber absolut verständlich. Ich kann hier nur wieder mein Mantra wiederholen: Moskau selber könnte hier den Knoten durchschneiden, indem es sich eindeutig und öffentlich von Stalins Verbrechen distanziert und von den stalinistischen/imperialistischen Prinzipien der Außenpolitik abkehrt. Das wären beides Dinge, die unabhängig vom Baltikum Russland gut zu Gesicht ständen und sein Ansehen in der Welt in kürzester Zeit gewaltig steigern könnten.

Da dies bekanntlich nicht auf der Agenda steht, bleibt es bei der Situation, in der eine Großmacht ihre Nachbarn mobbt und die Nachbarn versuchen, sich maximal von der Großmacht zu distanzieren/emanzipieren. Das Opfer ist bei solchen politischen Spielen wie immer das einfache Volk.
Tut mir leid, aber das "VOLK" zumindest ein Teil davon, macht bei den Provokationen regelmässig mit
- man kann das im You tube z.B. am 9.Mai in Riga gut sehen - oder Tallin "Bronze riots" ....
wie können die russen an einem nationalen Trauertag für Lettland feiern und sich wundern, das sie nur Hass sähen ??? Die sind doch auch nicht blöder als andre Menschen - aber arroganter eben....
wenn sie sich im stillen Kämmerlein freuen, kann ich das ja irgendwie noch verstehen - aber am Jahrestag der 2.baltischen Okkupation - nachdem der stalinistische Terror NOCH blutiger gewütet hat im Baltikum - das ist nur würde- und herzlos und spuckt jedem Balten ins Gesicht -
und dieses ewige Faschisty - schreien gegen Patrioten - man verliert dann bald wirklich die Distanz
- ich weiss, das ich kein Faschist bin - aber aus dem Mund dieses geifernden Mob ist es schon fast was positives - nein im Ernst - das kann es nicht sein - Mörder wie Arnold Meri werden immer noch als Helden der SU gefeiert - für Raul Wallenberg hat sich immer noch niemand entschuldigt z.B. -
es fängt schon an das von russischer Seite behauptet wird, England sei am Ausbruch des 2. Weltkrieg Schuld ....und so ein Dreck....das es ganz normal ist, wenn sich Hitler und Stalin Europa aufteilen etc,etc....die SU wird immer noch verklärt - na ja wenn sogar der oberrusse Zar Putin meint, es wär die grösste Katastrophe gewesen - welch ein Schlag ins Gesicht jedes geschichtsbewussten Balten, Kaukasier, Ukrainer, Moldawier aka Rumäne etc....

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#10 Beitrag von Handrij » Mittwoch 10. April 2013, 11:08

Noch ein bisschen Öl ins Feuer :-).

Warum macht man aus der Ukraine ein antirussisches Projekt?
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#11 Beitrag von mbert » Mittwoch 10. April 2013, 11:15

Tja, dummes Zeug gibt es ausreichend, sowohl hüben wie drüben :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#12 Beitrag von eurojoseph » Mittwoch 10. April 2013, 17:14

Handrij hat geschrieben:Noch ein bisschen Öl ins Feuer :-).

Warum macht man aus der Ukraine ein antirussisches Projekt?
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gut - ja - ohne Swoboda verteidigen zu wollen - warum nicht ? wenn ein Putin meint es wär sowieso ein künstliches Gebilde ohne Existenzberechtigung und "Nahes Ausland" ??? Und dieser Putin wird mehrheitlich in RU gewählt ....kein Argument, ROK kein Argument, Holodomor-Leugnung kein Argument,
to be continued...

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#13 Beitrag von UkraineInteressierter » Mittwoch 10. April 2013, 18:09

gut - ja - ohne Swoboda verteidigen zu wollen - warum nicht ? wenn ein Putin meint es wär sowieso ein künstliches Gebilde ohne Existenzberechtigung und "Nahes Ausland" ??? Und dieser Putin wird mehrheitlich in RU gewählt ....kein Argument, ROK kein Argument, Holodomor-Leugnung kein Argument,
to be continued...
Das hat er so überhaupt nicht gesagt. Und ja, große Teile der ukrainischen Bevölkerung sind tatsächlich antirussisch eingestellt. Die wenigen Male, wo ich in Galizien war, ist es mir eigentlich jedes Mal passiert, dass ich mich irgendwo rechtfertigen musste, warum ich Russisch spreche. Was ich spreche ist meine Sache und geht niemanden etwas an.
Wenn in meiner Heimatstadt Dnepropetrowsk Russisch als regionale Amtssprache festgelegt wird (was die meisten Menschen dort gut finden), gehen irgendwo im Westen des Landes die Wutbürger auf die Straße und fangen an zu randalieren. Als ob das denen ihre Angelegenheit wäre.
Russischsprachige Schulen wurden massenhaft geschlossen und durch ukrainischsprachige Schulen ersetzt, obwohl es danach keinen Bedarf gab.
Es gibt in der Ukraine definitiv eine anti-russische Stimmung und das kann man durchaus mal ansprechen. Natürlich verhält man sich in Russland der Ukraine gegenüber oft überheblich, das sollte man ebenso ansprechen.

Ich wüsste auch nicht, dass Putin den Holodomor an sich geleugnet hat.
die SU wird immer noch verklärt - na ja wenn sogar der oberrusse Zar Putin meint, es wär die grösste Katastrophe gewesen - welch ein Schlag ins Gesicht jedes geschichtsbewussten Balten, Kaukasier, Ukrainer, Moldawier aka Rumäne etc....
Meine ganze ukrainische Familie, sofern sie diese Zeit noch aktiv miterlebt hatte, trauert der Sowjetunion auch ausnahmslos nach.

Das tun Millionen Menschen in der gesamten ehemaligen Sowjetunion. Damals hatte jeder eine Arbeit, man konnte von der Rente noch besser leben und wenn man mal außerhalb der eigenen Sowjetrepublik verreisen wollte, ging das auch leichter.

Zum Punkt Katastrophe:
Die Auflösung der Sowjetunion hat zu einer Vielzahl an Bürgerkriegen Konflikten geführt, mit insgesamt sicher einer Million Toten. Konflikte zwischen verschiedenen Völkern, die lange Zeit in Vergessenheit geraten sind, sind plötzlich um so heftiger wieder aufgeflammt. Die Lebenserwartung ist in vielen Ländern deutlich gesunken, Alkoholismus und Drogensucht sind verbreiteter als damals. Manche Regionen sind wirtschaftlich "verödet", in einigen ehemaligen Sowjetrepubliken ist das Bildungsniveau heute niedriger als damals. Manche Länder (Turkmenistan, Usbekistan) sind heute vermutlich auch unfreier als damals und zirka 20 Millionen Menschen sind emigriert. Manche Sowjetrepubliken, wie z.B. Lettland, haben fast ein Drittel ihrer Einwohner verloren. Und der Nordkaukasus erreicht in puncto Sicherheit in manchen Statistiken ähnliche Platzierungen wie Pakistan.

Geh mal in die ehemalige DDR und frage den Durchschnittsbürger in Hoyerswerda oder Bitterfeld-Wolfen, ob es ihm heute besser gefällt als damals. Da wirst du wohl auch überraschende Antworten bekommen.

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#14 Beitrag von mbert » Mittwoch 10. April 2013, 18:30

UkraineInteressierter hat geschrieben: Das hat er so überhaupt nicht gesagt. Und ja, große Teile der ukrainischen Bevölkerung sind tatsächlich antirussisch eingestellt. Die wenigen Male, wo ich in Galizien war, ist es mir eigentlich jedes Mal passiert, dass ich mich irgendwo rechtfertigen musste, warum ich Russisch spreche. Was ich spreche ist meine Sache und geht niemanden etwas an.
Idioten kannst Du überall treffen. Das von Dir genannte Beispiel gibt es mit Sicherheit auch umgekehrt. Tatsächlich habe ich auf Lvivs Straßen (ich war früher sehr häufig dort) regelmäßig russisch gehört, und daran hat sich weiter niemand gestört. Dieses ständige Herumreiten auf extremen Beispielen verzerrt doch ein wenig die Wahrnehmung der Realität.

Weiter: ebenso, wie es in der Ukraine antirussisch eingestellte Menschen gibt, gibt es - was ich im eigenen Land schon ziemlich pervers finde - auch antiukrainisch eingestellte Menschen.
Aufgrund der Kriegsgeschehnisse kann man - auch wenn man das nicht richtig findet - zumindest leicht herleiten, wo derartige Ressentiments herkommen, wie man andererseits eine tiefe Abneigung gegen die Kultur des eigenen Volkes hegen kann, erschließt sich mir nicht wirklich.
UkraineInteressierter hat geschrieben:Wenn in meiner Heimatstadt Dnepropetrowsk Russisch als regionale Amtssprache festgelegt wird [...]
Mich würde sehr interessieren, ob in den Straßen Dnepropetrowsks ähnlich viel ukrainisch gesprochen wird wie in Lviv russisch, und ob damit ähnlich gelassen umgegangen wird. Da ich dort noch nie war, fände ich das mal sehr interessant.

Was den Rest betrifft, kommentiere ich das nicht weiter. Ich bin eigentlich dafür, in einem Forum, wo wir schon die Möglichkeit haben, die Dinge ein wenig zu strukturieren, so dass die hier Lesenden ein wenig die Chance haben, um Themen, die sie nicht interessieren, einen Bogen zu machen. Von daher schlage ich vor, zur Wiederholung dieser Thesen in die entsprechenden Spracht-Threads auszuweichen.
UkraineInteressierter hat geschrieben:Ich wüsste auch nicht, dass Putin den Holodomor an sich geleugnet hat.
Och, komm, Du weißt genau wie alle anderen, dass es darum nicht geht. Putin leugnet geradezu am laufenden Meter Verbrechen des Stalin-Regimes. Ich weiß, dass der "laufende Meter" schon ziemlich harter Tobak ist, aber anders kann man dieses "patriotische Geschichtsverständnis" der Vorfälle in Polen, dem Baltikum, der Westukraine, nur um ein paar Beispiele zu nennen, nicht mehr nennen.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass das Anprangern von "Antirussismus" bei völligem Ausblenden der Ursachen etwas sehr Einseitiges ist. Wir Deutschen haben hier selber eine gewisse Erfahrung. Als Kriegsverlierer hatten wir es natürlich etwas "leichter", Bescheidenheit zu lernen, aber es hat uns trotz aller immer noch evidenter Bescheidenheits-Defizite gut getan. Wer so großkotzig auftritt wie Putin und derartige Thesen verbreitet, die für die Opfer von damals ein Schlag ins Gesicht sind, wird natürlich am laufenden Meter "Russophobie" bei anderen anprangern, aber ich finde nicht, dass er dazu moralisch ein Recht hat.
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#15 Beitrag von UkraineInteressierter » Mittwoch 10. April 2013, 19:30

Och, komm, Du weißt genau wie alle anderen, dass es darum nicht geht. Putin leugnet geradezu am laufenden Meter Verbrechen des Stalin-Regimes. Ich weiß, dass der "laufende Meter" schon ziemlich harter Tobak ist, aber anders kann man dieses "patriotische Geschichtsverständnis" der Vorfälle in Polen, dem Baltikum, der Westukraine, nur um ein paar Beispiele zu nennen, nicht mehr nennen.
Naja, es ist wie gesagt eine Sichtweise der Geschichte. Putin leugnet jetzt beispielsweise nicht explizit, dass der Holodomor nie stattgefunden hat. Speziell im Falle des Holodomors ist dessen Anerkennung als Völkermord an den Ukrainern ja sehr umstritten, da auch in Russland viele Menschen verhungert sind und ethnische Russen in der Ukraine im selben Maß davon betroffen waren wie die Nicht-Russen. Die Mehrheit der Staaten erkennt den Holodomor nicht als Völkermord an. Natürlich ändert das nichts daran, dass das ganze ein unglaubliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit war. Und in einer Hinsicht hat Putin meiner Meinung nach auch Recht, wenn er sagt, dass der Holodomor von bestimmten Kräften in der Ukraine instrumentalisiert wird, um die Feindseligkeit gegenüber Russland aufzuheitzen.

Mich würde sehr interessieren, ob in den Straßen Dnepropetrowsks ähnlich viel ukrainisch gesprochen wird wie in Lviv russisch, und ob damit ähnlich gelassen umgegangen wird. Da ich dort noch nie war, fände ich das mal sehr interessant.
Man hört es eigentlich täglich, aber wie das im Vergleich zum Russischen in Lwiw ist kann ich dir leider nicht sagen. Dazu war ich zu selten in Lwiw. Ehrlich gesagt habe ich dort nicht das Gefühl gehabt, dass Russisch dort noch wirklich viel (aktiv) gesprochen wird, aber ich war dort auch nur ein paar Mal und meistens auch nur für ein paar Stunden.

Von daher schlage ich vor, zur Wiederholung dieser Thesen in die entsprechenden Spracht-Threads auszuweichen.
Wir sollten mal einen Thread aufmachen, wo man über seine persönlichen Erfahrungen mit der Nutzung der Sprachen in der Ukraine berichten kann. Sowas gab es bisher glaube ich noch nicht.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass das Anprangern von "Antirussismus" bei völligem Ausblenden der Ursachen etwas sehr Einseitiges ist. Wir Deutschen haben hier selber eine gewisse Erfahrung. Als Kriegsverlierer hatten wir es natürlich etwas "leichter", Bescheidenheit zu lernen, aber es hat uns trotz aller immer noch evidenter Bescheidenheits-Defizite gut getan. Wer so großkotzig auftritt wie Putin und derartige Thesen verbreitet, die für die Opfer von damals ein Schlag ins Gesicht sind, wird natürlich am laufenden Meter "Russophobie" bei anderen anprangern, aber ich finde nicht, dass er dazu moralisch ein Recht hat.
Putin ist ein Mann, der gerne große Worte und markige Sprüche abgibt. Er ist eine sehr zweifelhafte Figur, die sicherlich ihre guten Seiten hat (was man in den deutschen Medien gerne vergisst), aber definitiv auch vieles falsch macht und einiges auf dem Kerbholz hat. Er ist sicherlich auch keiner, der das moralische Recht hat, mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen. Aber es ist richtig, wenn er bestimmte Probleme anspricht, wie etwa die Lage der Minderheiten im Baltikum. Denn wenn der Präsident Russlands das nicht tut, wer tut es dann?

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mbert
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#16 Beitrag von mbert » Mittwoch 10. April 2013, 19:58

Der Vorwurf, die Völkermordthese zum Holodomor sei ein politisches Instrument, ist ja praktisch genau so lange unterwegs wie besagte These selber.

Nun gibt es Menschen, die aus Sorge vor politischer Ausschlachtung am liebsten eine weitere Untersuchung dieser These komplett unterbinden würden, andere ideologisch eingenordete "Antifaschisten" wissen schon jetzt ganz genau, dass diese These selbstverständlich reine antirussische Propaganda ist.

Fakt ist m.E., dass man es aktuell schlicht nicht weiß. Solange möglicherweise relevante Information unter Verschluss bleibt, wird man weder die These noch die Gegenthese schlüssig beweisen können. Bis dahin kann man sich ganz einfach für eine Sichtweise entscheiden, die einem plausibler erscheint, und das ist m.E. auch legitim so.

In jedem Fall aber finde ich es wichtig, ohne jede ideologische Einschränkung nach der Wahrheit suchen und dann mit dem Resultat, so es dann mal eines gibt, leben.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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timeout
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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#17 Beitrag von timeout » Mittwoch 10. April 2013, 23:59

UkraineInteressierter hat geschrieben:
Mich würde sehr interessieren, ob in den Straßen Dnepropetrowsks ähnlich viel ukrainisch gesprochen wird wie in Lviv russisch, und ob damit ähnlich gelassen umgegangen wird. Da ich dort noch nie war, fände ich das mal sehr interessant.
Man hört es eigentlich täglich, aber wie das im Vergleich zum Russischen in Lwiw ist kann ich dir leider nicht sagen. Dazu war ich zu selten in Lwiw. Ehrlich gesagt habe ich dort nicht das Gefühl gehabt, dass Russisch dort noch wirklich viel (aktiv) gesprochen wird, aber ich war dort auch nur ein paar Mal und meistens auch nur für ein paar Stunden.
und in welcher Sprache wird dem ukrainisch sprechendem in Dnirpopetrowsjk geantwortet?

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Re: Vladimir Posner beleidigt die Ukraine ...welch ein Axxxxloch

#18 Beitrag von UkraineInteressierter » Donnerstag 11. April 2013, 23:34

timeout hat geschrieben:und in welcher Sprache wird dem ukrainisch sprechendem in Dnirpopetrowsjk geantwortet?
Ich denke das hängt immer vom Fragenden und vom Gefragten ab.
Je nach dem wie man es anstellt, hat das Sprechen von Ukrainisch in eindeutig russischsprachigen Gebieten aber eine gewisse politische Konnotation, genauso wie umgekehrt auch. Wenn jemand eindeutig Russisch versteht, aber auf unverständlich schaltet, wenn sein Gegenüber Russisch spricht oder in jedem Fall auf einer ukrainischen Antwort besteht, auch wenn man erkennt, dass der Gesprächspartner mit dieser Sprache Schwierigkeiten hat, dann wird da sicher auch mal eine komische Reaktion dabei sein. Wenn ich in Lwiw, offensiv und penetrant auf Russisch bestehe, wenn man mir auf Ukrainisch antwortet, kann man das auch als Provokation auffassen.

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