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DevilsNeverCry
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Wahlen in Moldawien

#1 Beitrag von DevilsNeverCry » Freitag 19. November 2010, 21:45

In einigen Tagen finden in Moldawien Parlamentswahlen statt. Einen Überblick über die derzeitige Situation dieses Landes und den bevorstehenden Wahlen geben diese Artikel:
Янукович не хочет сепаратистов у себя под боком

Президент Виктор Янукович выступает за территориальную целостность Молдовы.

Об этом Янукович заявил во время выступления во Французском институте международных отношений в Париже.

"Мы будем делать все, чтобы Приднестровье получило особый статус, но оставалось в составе Молдовы, потому что всегда выступаем за неделимость границ", - сказал Янукович.

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Wahlkampf in Moldawien: Auch Russland und Rumänien mischen mit – „Nesawissimaja Gaseta"

In Moldawien finden in zehn Tagen Parlamentswahlen statt, die von Störfeuern aus Moskau und Bukarest begleitet werden.

Die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta" stellt am Donnerstag fest, dass russische und rumänische Politiker sich im Vorfeld der Abstimmung schweres Geschütz auffahren. Rumäniens Außenminister Theodor Baconschi warnte die moldawischen Bürger pro-russisch zu wählen. Russlands Staatsduma wirft Rumänien vor, den Austritts Moldawiens aus der GUS provozieren zu wollen. In Moldawien lebende Russen beklagen sich, Moskau hätte sie im Stich gelassen.

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Romanian president voices support for Moldova government

BUCHAREST, Romania (AP) — Romania's president has expressed his support for Moldova's pro-European government alliance before parliamentary elections in the neighboring country.

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______________________

Die derzeitige Lage Moldawiens erinnert stark an die Machtkämpfe während der Zeit von Jutschenko. Moldawien ist insofern interessant da es in vielen Bereichen dieselben außenpolitischen Ziele hat wie Kiew. Beide Seiten streben Neutralität im militärischen bereich an und haben einen Europakurs vor Augen.
Auch wenn von einigen die Opposition Moldawiens als pro russisch angesehen wird, ist sie es dennoch nicht. Sie strebte einen verhältnismäßigen EU Kurs an und duldete ähnlich wie die jetzige Regierung die russischen Truppen auf dem eigenen Territorium nicht. Ich denke das gerade die Ukraine beim OSZE Gipfel in Kasachstan eine Entschärfung des Transnistrien Konflikts anstreben muss da es an einer Balkanisierung Moldawiens kein Interesse haben kann.

Jedenfalls sind die Wahlen dort insofern richtungsweisend da sie unter anderem den zukünftigen Charakter der GUS bestimmen.

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Re: Wahlen in Moldawien

#2 Beitrag von DevilsNeverCry » Montag 29. November 2010, 00:02

Moldovan Alliance parties lead in election-exit poll
Today at 22:25 | Reuters CHISINAU, Nov 28 (Reuters) -- Three parties of Moldova's ruling Alliance for European Integration led after an election on Sunday, taking between 56 and 64 percent of the vote, two exit polls said.

The polls, carried out by Publica TV and Axa, said the opposition communists took between 26 and 34 per cent.

The results, if confirmed by the official count which got under way immediately after polls closed at 9 p.m. (1900 gmt), would represent a triumph for the Alliance which has been trying to break the communists' opposition to its plans to elect a president.

They would also represent a failure for the communists who took 44 percent of the vote in the last parliamentary election in July 2009.
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_________________

3 Parteien der "Europäische Allianz" haben laut Exit Poll über 50% der Stimmen erreicht, während die Kommunisten einen Einbruch erlitten haben. Für die Allianz ist das insofern wichtig da sie nun einen Präsidenten über das Parlament bestimmen können. Auch im Hinblick der außenpolitischen Orientierung können wir einen Wandel erleben.

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Pattsituation in Moldawien!

#3 Beitrag von DevilsNeverCry » Montag 29. November 2010, 10:26

Die pro europäische Allianz konnte nicht die notwendige Mehrheit erreichen! Insgesamt konnten 3 der regierenden Parteien 57 Sitze für sich verbuchen, allerdings sind 61 Sitze zur Wahl des Präsidenten notwendig. Dagegen haben die Kommunisten es geschafft 44 Sitze für die Wahl des Präsidenten zu verbuchen.

Entweder werden die Kommunisten mit eines der 3 Parteien nun koalieren, oder es herrscht weiterhin eine Pattsituation im Lande.

PS: Momentan sind 92% der Stimmen ausgezählt worden.

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Re: Wahlen in Moldawien

#4 Beitrag von Handrij » Samstag 4. Dezember 2010, 18:37

Bei der deutschen Welle sind mehrere Artikel zu den Wahlen in Moldau/Moldawien erschienen:

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Hier wird wieder das Lied der Unterstützung der "demokratischen Kräfte" gesungen anstatt einfach mal zu benennen, dass es hier um die Kämpfe zwischen Businessclans geht.

Bei meinem einzigen Besuch in Moldawien im März 2009 hab ich nur festgestellt, dass die Moldowanen nicht diese Minderwertigkeitskomplexe von manchen Ukrainern haben. Russisch war kein Problem nirgendwo, nichtmal die "prorumänischen" Nationalisten scheuen sich russisch im Fernsehen zu sprechen. Auch wenn am nächsten Tag das Parlament brannte und überall im Fernsehen rumänische Flaggen gezeigt wurden, hatte ich nicht das Gefühl eine Russlandfeindlichkeit zu verspüren. Filme im Kino waren übrigens auch zu der Zeit noch in russischer Sprache.

Russland hat soweit ich weiß bereits die "Schlüsselunternehmen" in der Republik übernommen, da würde auch ein "Anschluss" bzw. eine "Wiedervereinigung" mit Rumänien nicht viel ändern. Egal, die meisten Moldawier wollen eh nur weg bzw. sind schon in Italien und Spanien, dort wo es besser ist.

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Re: Wahlen in Moldawien

#5 Beitrag von DevilsNeverCry » Freitag 7. Januar 2011, 21:15

Handrij hat geschrieben:Bei der deutschen Welle sind mehrere Artikel zu den Wahlen in Moldau/Moldawien erschienen:

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Hier wird wieder das Lied der Unterstützung der "demokratischen Kräfte" gesungen anstatt einfach mal zu benennen, dass es hier um die Kämpfe zwischen Businessclans geht.

Bei meinem einzigen Besuch in Moldawien im März 2009 hab ich nur festgestellt, dass die Moldowanen nicht diese Minderwertigkeitskomplexe von manchen Ukrainern haben. Russisch war kein Problem nirgendwo, nichtmal die "prorumänischen" Nationalisten scheuen sich russisch im Fernsehen zu sprechen. Auch wenn am nächsten Tag das Parlament brannte und überall im Fernsehen rumänische Flaggen gezeigt wurden, hatte ich nicht das Gefühl eine Russlandfeindlichkeit zu verspüren. Filme im Kino waren übrigens auch zu der Zeit noch in russischer Sprache.

Russland hat soweit ich weiß bereits die "Schlüsselunternehmen" in der Republik übernommen, da würde auch ein "Anschluss" bzw. eine "Wiedervereinigung" mit Rumänien nicht viel ändern. Egal, die meisten Moldawier wollen eh nur weg bzw. sind schon in Italien und Spanien, dort wo es besser ist.
Nun, was die moldawische Leichtindustrie anbelangt so ist diese besonders in Transnsitrien stark vertreten wo Russland sehr großen Einfluss ausübt, allerdings hat Moldawien noch die Kontrolle über die strategischen Weinproduzenten.
Ich denke es spielt schon eine Rolle ob sich Moldawien mit Rumänien vereinigt oder nicht. Eine solche Vereinigung hätte zur Folge das an der südwestlichen Peripherie der Ukraine der Druck der EU und der NATO wachsen würde. Das kann Russland definitiv nicht passen, allerdings ist weder die Mehrheit der moldawawischen Gesellschaftsklassen, noch der Business&Politiker Klassen bereit sich mit Rumänien zu vereinigen. Selbst unter der aktuellen europäischen Allianz herrscht darüber Uneinigkeit.

Ich denke Moldaiwen's Lage wird hier besonders gut beschrieben:

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What Ukraine is to Russia, Moldova is to Ukraine. It is a salient that makes Ukraine difficult to defend, and if Ukraine can’t be defended, Russia can’t be defended either. Or so my reasoning went at the beginning of my visit.
    
...

There were many things the Soviets might have demanded from the Germans, but this, along with eastern Poland, was what they asked for. The reason was strategic:
The eastern frontier of Bessarabia, and therefore of Romania, was less than 50 miles from the Soviet port of Odessa, the Soviet Union’s major outlet to the Black and Mediterranean seas.
Romania was anchored in the east on the Dniester River. Should the Soviets decide to attack westward at any point, the Dniester was a formidable defensive line.


Read more: http://www.kyivpost.com/news/opinion/op_ed/detail/90584/#ixzz1ANVJvun8
Allerdings ist die schon weilweise eine militärische Perpektive.
Moldawien ist momentan der so ziemlich einzige Staat in Osteuropa der wohl vollständig auf die EU zustrebt.

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Re: Wahlen in Moldawien

#6 Beitrag von Handrij » Freitag 14. Januar 2011, 22:34

DevilsNeverCry hat geschrieben: Allerdings ist die schon weilweise eine militärische Perpektive.
Moldawien ist momentan der so ziemlich einzige Staat in Osteuropa der wohl vollständig auf die EU zustrebt.
Naja, du vergisst Kroatien, Mazedonien, Serbien und Bosnien-Herzegowina und natürlich Georgien.
Ich glaube persönlich nicht, dass Moldawien eine bessere EU-Perspektive hat, als die Ukraine.

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Re: Wahlen in Moldawien

#7 Beitrag von DevilsNeverCry » Donnerstag 20. Januar 2011, 21:35

Handrij hat geschrieben:
DevilsNeverCry hat geschrieben: Allerdings ist die schon weilweise eine militärische Perpektive.
Moldawien ist momentan der so ziemlich einzige Staat in Osteuropa der wohl vollständig auf die EU zustrebt.
Naja, du vergisst Kroatien, Mazedonien, Serbien und Bosnien-Herzegowina und natürlich Georgien.
Ich glaube persönlich nicht, dass Moldawien eine bessere EU-Perspektive hat, als die Ukraine.
Geografisch-politisch gehören nur Moldawien, die Ukraine und Belarus zum osteuropäischen Raum, weiter westlich liegt Ostmitteleuropa und eher südlich davon Südosteuropa.
Wenn wir aber dennoch diese Staaten mit Moldawien vergleichen dann ist deren Fortschritt was den Europakurs anbelangt nur selbstverständlich und deutlich höher als der von Moldawien.
Das du aber Georgien aufzählst ist für mich verwunderlich. Georgien hat im Gegensatz zu Moldawien bei seinen letzten Wahlen vor ein paar Jahren schwerwiegende Wahlfälschungen durchgeführt die an der OSZE nicht spurlos vorbei gingen, hinzu kommt auch der Konflikt mit Russland und die dadurch teilweise isolierte internationale Lage der Regierung in Tiblissi.

Was der Vergleich Ukraine und Moldawien betrifft, so hat Moldawien was die Politische Kultur anbelangt eine deutlich größere Zuwendung zu Europa als die Ukraine. Das ganze Leben Moldawiens ist auf Europa ausgerichtet, nahezu alle Parteien im Parlament sind auf Europa fixiert. Die KPY hingegen hat eine Zuwendung zur Zollunion RUS-BY-KAZ was auch für einige Clans innerhalb der Partei der Regionen gilt. Selbst im kulturellen und oekonomischen Sektor sind Moldawien und Europa viel mehr miteinander verschmolzen als die Ukraine da ersteres alleine historische&kulturelle Beziehungen zu Rumänien pflegt und zweitens jetzt schon über 50% seiner Handelsbeziehungen mit Europa abdeckt. Russlands Stellung ist in Europa nirgends so schwach wie in Moldawien, ihre letzte Trupfkarte sind ihre Soldaten in Transnistrien die das Land vor einem völlig nach Westen ausgerichtete Politik hindern. Die Ukraine ist was die kulturellen&historischen Bindungen anbelangt schon immer mehr im ostslawischen Raum anzusiedeln als in Europa, so fühlt sich auch die Mehrheit der Ukrainer, nur jene aus Ostgalizien, Wolhynien und den Karpaten sehen das nicht so. Was die wirtschaftlichen Bindungen anbelangt so ist Europa ein wichtiger Partner, keine Zweifel. Aber der Hauptabsatzmarkt der Ukraine ist die GUS und nicht Polen, Deutschland oder Frankreich.

Die Ukraine wird auch in 15 Jahren nicht der EU beitreten, falls überhaupt. Bei Moldawien sehe ich allerdings wirklich reelle Chancen beizutreten da es vor allem einen sehr entscheidenden Vorteil gegenüber der Ukraine hat -> es ist kleiner als die Ukraine.

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borulyma
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Re: Wahlen in Moldawien

#8 Beitrag von borulyma » Freitag 21. Januar 2011, 14:18

Sehr geehrte Herren DevilsNeverCry and Anfänger!

Ich bin auf eine angenehme Weise überrascht mit dem Niveau in welchem Sie die deutsche Sprache beherrschen, scheinen aber angesichts Ihrer Äusserungen richtung mancher politischen Realitäten der Gegenwart etwa abweichend.

1. Gemäss Moldaviens EU-beitrittschancen - viele im Lande streben nach einer Vereinigung mit Rumänien, die ist leider (aus ihrem Sichtspunkt, gewisst) momentan da die Transnistriens Frage ist unentschieden. Sie scheinen bereit, diese Gebiete ganzlich aufzugeben (übrigens, wurden sie seinerzeit Moldavien künstlich angeschlossen). Der Hauptspieler (zumindest, heutzutage) ist Russland, die noch hofft, die ex-UdSSR-Länder bald (2017, wie schon von Globa "vorhergesagt") wiederzuvereinigen. Mit dem Anschluss an Rumänien, gilt EU-Beitritt als abgemacht.
2. Gemäss strategischer Bedeutung im militärem Sinn, die Moldavien angeblich für die Ukraine ist, lassen Sie sich nicht irren. In erster Reihe, ist Moldavien vom Einfluss auf die grenzende ukrainische gebiete - Süd- (wo ich stamme von) und Nordbessarabien (Khotin Bezirk, Tschernowitz oblast), sowie auch angrenzende Bezirke in Winnytzia und Odesa Oblasts, sowie auch für die Odessa. Auch, in Moldavien wohnt eine bedeutende Anteil ukrainischer und Jüdischer Bevölkerung (Bältsi, Bendery, wie auch in Chisinau selbst), obwohl zu viele Juden haben schon emigriert. Jene angrenzende Gebiete befinden sich jetzt in tiefer Krise, manche gelten für depressive Regionen. Also, hätte man mich gefragt, was ich für die bedeutendste in Frage Moldaviens halte, beantwortete ich, dass es die schnellst mögliche Erholung der regionaler Wirtschaft sein soll - davon werden die obenerwähnten ukrainische Gebiete auch profitieren.
3. Für die aktuellste Lage in und Aussichte für die EU-Beitritt Georgiens, lesen Sie bitte Ukrainsky Tyzhden (ut.net.ua oder tyzhden.ua). Georgien scheint mehr Voraussetzungen dazu im Besitz haben, als alle andere Kandidaten allesamt.



Ich lege also Abschnitt meines Skype-konversation mit einem Kollege bei, dar Bürger Moldaviens ist, hatte in Timisoara studiert, heute, dennoch, in Kyiv arbeitet (die Namen wurden getäuscht):
[1/5/2011 4:09:18 PM] Martyn Borulya: buna dziua!
[1/5/2011 4:09:28 PM] Martyn Borulya: ти зараз є?
[1/6/2011 2:34:33 PM] Ion Surucanu: buna ziua amigo! 3apa3 mposhke e :)
[1/6/2011 2:34:59 PM] Martyn Borulya: ти в Кишиневі?
[1/6/2011 2:35:47 PM] Martyn Borulya: коротше - є якісь інтернет-видання на Молдовську тематику?
[1/6/2011 2:36:11 PM] Martyn Borulya: (типу pravda.com.ua, tyzhden.ua)
[1/6/2011 2:36:32 PM] Martyn Borulya: об'єктивні, критичні, тощо
[1/6/2011 2:41:06 PM] Martyn Borulya: ти там часом не шерстиш нет, шукаючи?
[1/6/2011 2:41:07 PM] Martyn Borulya: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
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[1/6/2011 2:41:44 PM] Martyn Borulya: лише якщо щось знаєш про перелічені й (уже) маєш власну думку - тоді пиши, будь-ласка, якщо ні - не витрачай навіть часу
[1/6/2011 3:06:02 PM] Ion Surucanu: ..у меня тут скайп через vnc поэтому с тормозами..
[1/6/2011 3:07:15 PM | Edited 3:07:26 PM] Ion Surucanu: из того, что сам читаю в основном это свободная европа Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
[1/6/2011 3:09:35 PM] Ion Surucanu: и Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
[1/6/2011 3:09:54 PM] Martyn Borulya: дякую, а тімпул?
[1/6/2011 3:11:28 PM] Ion Surucanu: есть такое, но туда не хожу;
[1/6/2011 3:11:48 PM] Martyn Borulya: зрозуміло, дякую ще раз!
[1/6/2011 3:12:09 PM] Martyn Borulya: а ти не моніториш, часом, що західні медіа пишуть про Молдову?
[1/6/2011 3:12:27 PM] Martyn Borulya: наскільки тебе (як зацікавлену особу) задовольняє покриття?
[1/6/2011 3:12:43 PM] Martyn Borulya: взагалі, цікавишся політичним життям Молдови?
[1/6/2011 3:13:05 PM] Ion Surucanu: дык свободная европа и есть зохiдни медиа ;)
[1/6/2011 3:14:06 PM] Ion Surucanu: вообще да, но я ленивый, обычно все новости узнаю у друзей из свободной европы, когда сюда приезжаю
[1/6/2011 3:14:27 PM] Martyn Borulya: ні, цей ресурс радше належить молдовському медійному простору
[1/6/2011 3:15:11 PM] Martyn Borulya: ось приклад західних медіа - Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
[1/6/2011 3:15:43 PM] Ion Surucanu: за исключением Румынии, западу глобально Молдова не печет, газ отсюда они не получают )
[1/6/2011 3:15:55 PM] Martyn Borulya: в самій Молдові є зараз проблеми зі свободою слова, утисками демократії?
[1/6/2011 3:16:39 PM] Ion Surucanu: дать тебе свое личное мнение или официальное?
[1/6/2011 3:17:13 PM] Martyn Borulya: так, твоє особисте
[1/6/2011 3:17:19 PM] Martyn Borulya: офіційне я маю де прочитати.. :)
[1/6/2011 3:17:42 PM] Martyn Borulya: є якісь ознаки змін з часу приходу до влади Гімпу?
[1/6/2011 3:18:34 PM] Ion Surucanu: нынешние власти весьма про-демократичны, а в плане проблем - дык главная проблема здесь - суровый, въевшийся буратинизм
[1/6/2011 3:18:37 PM] Martyn Borulya: твоя думка щодо Гімпу - чи є він "тією" людиною?
[1/6/2011 3:19:29 PM] Ion Surucanu: Гимпу не идеален, но это лучше, чем все, что было прежде
[1/6/2011 3:20:09 PM] Martyn Borulya: не типу "хорунжівського генія"7
[1/6/2011 3:20:17 PM] Martyn Borulya: його підтримує народ?
[1/6/2011 3:20:21 PM] Martyn Borulya: у нього є команда?
[1/6/2011 3:20:38 PM] Martyn Borulya: парламент, я так розумію, лишився старим %-в на 60+
[1/6/2011 3:21:30 PM] Ion Surucanu: и изменения конечно есть, и в позитивуню сторону, но комуняк все еще очень много в парламенте, либералам не достает двух голосов чтобы выбрать президента
[1/6/2011 3:21:53 PM] Martyn Borulya: антисемітизм?
[1/6/2011 3:22:07 PM] Martyn Borulya: (ще спостерігається, наскільки серйозний)
[1/6/2011 3:22:49 PM] Ion Surucanu: я бы не сказал, скорее вовсе нет, были только мелочные моменты с местными православными
[1/6/2011 3:23:32 PM] Martyn Borulya: на баркапі, до речі, недавно з'явився такий собі Бурд - думав, він з Одеси, а ні - з Кишинева :)
[1/6/2011 3:23:53 PM] Ion Surucanu: от того, что очень много евреев уехало имхо страна только потеряла
[1/6/2011 3:24:13 PM] Ion Surucanu: по
[1/6/2011 3:24:39 PM] Martyn Borulya: 100%
[1/6/2011 3:24:45 PM] Martyn Borulya: те ж саме, що й тут
[1/6/2011 3:25:04 PM] Martyn Borulya: однак, в Молдові проблема "відтоку" мізків і сил - надзвичайно гостра
[1/6/2011 3:25:19 PM] Ion Surucanu: ну да, тут война с приднестровьем очень народ распугал
[1/6/2011 3:25:19 PM] Martyn Borulya: тут ще фігня у порівнянні з вами
[1/6/2011 3:28:35 PM] Ion Surucanu: вообще смею надеяться, что тут процесс пойдет легче, чем в Украине, прежде всего из-за меньших масштабов и сравнительной невкусности для путляндии
[1/6/2011 3:42:02 PM] Martyn Borulya: можливо
[1/6/2011 3:42:09 PM] Martyn Borulya: я в цьому теж зацікавлений
[1/6/2011 3:42:31 PM] Martyn Borulya: мені не байдуже, що відбуватиметься з Південною Бесарабією
[1/6/2011 3:43:04 PM] Martyn Borulya: якщо навколо неї - суцільні депресивні райони, то й у ній теж навряд чи щось путнє відбуватиметься
[1/6/2011 3:43:56 PM] Martyn Borulya: як на мене, ані керівництво, ані народ (Молдови) не зацікавлені у "возз'єднанні" з Румунією
[1/6/2011 3:44:16 PM] Martyn Borulya: оскільки перетворяться на провінцію й так неблагополучної країни
[1/6/2011 3:44:22 PM] Martyn Borulya: а так - незалежні
[1/6/2011 3:44:27 PM] Martyn Borulya: (хоча б)
[1/6/2011 3:44:37 PM] Martyn Borulya: тупо відмовлятися від незалежності
[1/6/2011 3:44:48 PM] Ion Surucanu: для воссоединения забор уже давно уплыл, и не без помощи росии
[1/6/2011 3:45:08 PM] Martyn Borulya: а як саме росія "допомогла"7
[1/6/2011 3:45:21 PM] Martyn Borulya: а ти - за чи проти возз'єднання?
[1/6/2011 3:45:39 PM] Ion Surucanu: я - за! я уже )
[1/6/2011 3:45:50 PM] Martyn Borulya: :)
[1/6/2011 3:46:00 PM] Ion Surucanu: а россия помогла очень просто - приднестровье )
[1/6/2011 3:46:22 PM] Martyn Borulya: так то ж "штучний" регіон
[1/6/2011 3:46:35 PM] Martyn Borulya: там би референдум провести про приєднання до України
[1/6/2011 3:46:46 PM] Martyn Borulya: його ж у свій час від України й відідрали
[1/6/2011 3:47:02 PM] Ion Surucanu: этого достаточно чтобы заблокировать любой процесс объеденения
[1/6/2011 3:47:06 PM] Martyn Borulya: там ~80% українців
[1/6/2011 3:47:35 PM] Martyn Borulya: тобто, можете йти до Румунії, однак, визнавайте Придністров'я?
[1/6/2011 3:48:05 PM] Ion Surucanu: если бы все было б так просто )
[1/6/2011 3:48:40 PM] Martyn Borulya: а інші (принаймні, твої знайомі) - якої думки дотримуються (щодо приєднання до Румунії)?
[1/6/2011 3:50:58 PM] Ion Surucanu: об этом никто не думает, потому что никому это не кажется реалистичным в этот момент; хотя многие бы очень хотели; опять же - тут главная беда: буратинизм
[1/6/2011 3:51:44 PM] Martyn Borulya: Румунія - цікава виключно завдяки її членству в ЄС?
[1/6/2011 3:51:52 PM] Martyn Borulya: якби її там не було?
[1/6/2011 3:54:52 PM] Ion Surucanu: не только ради ес, по крайней мере для меня
[1/6/2011 3:55:26 PM] Martyn Borulya: а які ще "бенефіти"?
[1/6/2011 3:55:35 PM] Martyn Borulya: основні, принаймні,будь-ласка?
[1/6/2011 3:55:45 PM | Edited 3:55:56 PM] Ion Surucanu: персонально для меня?
[1/6/2011 3:55:54 PM] Martyn Borulya: ну так
[1/6/2011 3:56:01 PM] Martyn Borulya: і для інших (типові)
[1/6/2011 3:57:26 PM] Ion Surucanu: национально-исторически-культурные; совок - это земля изнасилованная
[1/6/2011 3:57:46 PM] Ion Surucanu: и травма еще очень жива
[1/6/2011 3:58:19 PM] Ion Surucanu: в румынии это тоже было но в меньшей степени
[1/6/2011 3:59:28 PM] Martyn Borulya: наскільки демократичною і некорумпованою, а також (принаймні, у намірах еліти) передовою є сучасна Румунія?
[1/6/2011 3:59:46 PM] Martyn Borulya: чи зацікавлені вони у приєднанні?
[1/6/2011 4:00:12 PM] Martyn Borulya: чому, якщо зацікавлені - чи це не є просто інтерес долучитися до "дерибану" (земельного, тощо)
[1/6/2011 4:00:41 PM] Ion Surucanu: многие из них, включая текущего президента - да; корупции - полно, но постепенно становится меньше под давлением ес
[1/6/2011 4:02:00 PM] Ion Surucanu: какой тут дерибан - больше проблем, в первую очень в плане ментальности и мультуры
[1/6/2011 4:02:20 PM] Martyn Borulya: ага
[1/6/2011 4:02:41 PM] Martyn Borulya: у Австрії є така земля - Форарльберг (Vorarlberg)
[1/6/2011 4:03:00 PM] Martyn Borulya: 1918 року вони подали заявку на приєднання до Швейцарії
[1/6/2011 4:03:18 PM] Ion Surucanu: и?
[1/6/2011 4:03:27 PM] Martyn Borulya: і "висіли" в повітрі аж до 1920р., доки не приєдналися все ж до Австрії
[1/6/2011 4:03:46 PM] Martyn Borulya: Швейцарія не захотіла, бо різна ментальність і рівень життя
[1/6/2011 4:03:56 PM] Martyn Borulya: прикинули, який це головняк
[1/6/2011 4:03:57 PM] Ion Surucanu: отож )
[1/6/2011 4:04:26 PM] Ion Surucanu: дядьку, мне надо выходить..., буду с начала недели уже в киеве
[1/6/2011 4:04:45 PM] Martyn Borulya: з тих пір Форарльберг швейцарці дражнять Kanton Übrig (тобто, зайвий кантон)
[1/6/2011 4:04:48 PM] Martyn Borulya: давай
[1/6/2011 4:04:50 PM] Martyn Borulya: дякую
[1/6/2011 4:04:56 PM] Martyn Borulya: і перепрошую, що пригрузив тебе
[1/6/2011 4:05:34 PM] Ion Surucanu: спасибо за беседу! мне в принципе тема близка, готов продолжать потом
[1/6/2011 4:05:41 PM] Martyn Borulya: я теж
[1/6/2011 4:05:42 PM] Martyn Borulya: :)
[1/6/2011 4:05:48 PM] Martyn Borulya: до зустрічі!
[1/6/2011 4:06:02 PM] Ion Surucanu: до зустричi!

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DevilsNeverCry
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Re: Wahlen in Moldawien

#9 Beitrag von DevilsNeverCry » Freitag 11. Februar 2011, 16:02

borulyma hat geschrieben:Sehr geehrte Herren DevilsNeverCry and Anfänger!

Ich bin auf eine angenehme Weise überrascht mit dem Niveau in welchem Sie die deutsche Sprache beherrschen, scheinen aber angesichts Ihrer Äusserungen richtung mancher politischen Realitäten der Gegenwart etwa abweichend.

1. Gemäss Moldaviens EU-beitrittschancen - viele im Lande streben nach einer Vereinigung mit Rumänien . . .
Nun, gemäß der moldawischen Volkszählung sehen sich die meisten in Moldawien nicht als Rumänen und die Mehrheit der Bevölkerung will auch keine Wiedervereinigung mit Rumänien. Es gibt zwar Streitigkeiten ob überhaupt ein moldawischer Ethnos existiert und es zweifelt sicher auch keiner die kulturellen und historischen Gemeinsamkeiten der beiden Länder an, aber dies ändert nichts am moldawischen Nationenverständnis der sehr wohl vorhanden ist.
Anhänger für einen Zusammenschluss trifft man überwiegend im rechten Spektrum.
. . . die ist leider (aus ihrem Sichtspunkt, gewisst) momentan da die Transnistriens Frage ist unentschieden.
Was meinen Sie mit Unentschieden?
Der Hauptspieler (zumindest, heutzutage) ist Russland, die noch hofft, die ex-UdSSR-Länder bald (2017, wie schon von Globa "vorhergesagt") wiederzuvereinigen. Mit dem Anschluss an Rumänien, gilt EU-Beitritt als abgemacht.
- Selbstverständlich, allerdings sind hier Russlands Mittel eingeschränkt aufgrund des 5+2 Formates, sowie der geographischen Lage Moldawiens. Es ist kein Zufall das sowohl die Russen als auch die Europäer in Sachen Transnistrien auf die Ukraine zugehen. Die Ukraine wird versuchen hier ihren Nutzen aus beiden Seiten zu ziehen. Man wird einerseits versuchen einen rus. Protektorat an der südwestlichen Peripherie des Landes zu verhindern, andererseits kriegt man bei Rumäniens revisionistischen Ansprüchen auf die Nordbukowina und co. ein gewisses Unbehagen, so das ein Sonderstatus Transnistriens im Bestand Moldawiens den Interessen Kiews entspricht da man so einen Zusammenschluss Rumäniens mit Moldawiens entgegen wirken kann.
- Russland hat ein enormes Interesse an einer gemeinsamen Integration der GUS Staaten, aber an einen Anschluss hat es kaum Interesse. Für zweiteres ist der Widerstand zu groß. Jenes Russland aus den 90’ern das aggressiv für eine GUS Integration geworben hat und in Territorialstreitigkeiten mit seinen Nachbarn lag, musste mit ansehen wie seine eigenen Nachbarn ihnen deswegen immer mehr und mehr den Rücken kehrten. Kein GUS Land ist bereit seine Souveränität zugunsten des Kremls aufzugeben, selbst Lukaschenko nicht. Russland würde nicht nur auf Widerstand im Nachen Ausland treffen, sondern sich auch viele Feinde in Europa, USA, China, Türkei und Iran machen. Keines dieser globalen bzw. regionalen Akteure würde einen Anschluss der GUS Länder an Russland für gut heißen, erst recht keinen der auf politische / ökonomische (oder gar erst militärische) Zwangsmittel beruht.
2. Gemäss strategischer Bedeutung im militärem Sinn, die Moldavien angeblich für die Ukraine ist, lassen Sie sich nicht irren. In erster Reihe, ist Moldavien vom Einfluss auf die grenzende ukrainische gebiete - Süd- (wo ich stamme von) und Nordbessarabien (Khotin Bezirk, Tschernowitz oblast), sowie auch angrenzende Bezirke in Winnytzia und Odesa Oblasts, sowie auch für die Odessa. Auch, in Moldavien wohnt eine bedeutende Anteil ukrainischer und Jüdischer Bevölkerung (Bältsi, Bendery, wie auch in Chisinau selbst), obwohl zu viele Juden haben schon emigriert.
Juden sind nicht nur aus Moldawien, sondern auch aus Russland und der Ukraine nach Israel oder in die USA emigriert (kenne selbst eine ukr. Familie die in Vereinigten Staaten ausgewandert ist)
3. Für die aktuellste Lage in und Aussichte für die EU-Beitritt Georgiens, lesen Sie bitte Ukrainsky Tyzhden (ut.net.ua oder tyzhden.ua). Georgien scheint mehr Voraussetzungen dazu im Besitz haben, als alle andere Kandidaten allesamt.
Konnte die Seite leider nciht finden.

Aber um nochmal auf Georgien einzugehen: Georgiens Führung hat schon längst keine Freunde mehr, da müssen neue Leute her. Man versucht neuerdings mit Tourismus Investitionen aus Europa zurück zu holen bzw. an zu locken, aber der große Durchbruch bleibt aus.
Verwunderlich ist dies nicht, wer investiert schon in ein Land, dessen Staatsführung noch vor 2-3 Jahren Angriffskriege geführt hat? Saakaschwili spricht davon das er die Beziehungen zu Russland wieder aufnehmen möchte, wieso will er dann plötzlich über den Genozid an die Tscherkessen sprechen? Selbst in den USA macht man sich mit so etwas keine Freunde:

[youtube][/youtube]

Tja und das rund die Hälfte der eigenen Bevölkerung am Rande der Armut steckt, sowie Verbraucherpreise um rund 30% steigen (Jahr 2010) spricht ebenfalls nicht für eine Integration Richtung EU, den das ist der Grund für die ständigen Ausschreitungen in Georgien:

[youtube][/youtube]

Georgien ist völlig runter gewirtschaftet, befindet sich in einem ermüdenden Grenzkonflikt mit seinem Nachbarn und die eigene Staatsführung ist völlig diskreditiert seit August 2008. Dieses Land mit den EU Ambitionen der Ukraine und Moldawiens zu vergleichen halte ich für etwas gewagt.

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