Ukraine-Nachrichten.deWarum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

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Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#1 Beitrag von RSS-Bot-UN » Dienstag 12. August 2014, 14:15

Allgemein, im Falle eines umfassenden Einmarsches muss Putin die Masken fallen lassen und wird für die gesamte Welt einfach zu einem Aggressor, Eroberer von Territorium, bereits ohne die Rechtfertigung der Verletzung der Rechte der russischsprachigen usw., das heißt zum Hitler des 21. Jahrhunderts. Und wie Hitler endete, muss Putin wissen. Daher, wenn er kein Idiot ist, dann wird es keine vollumfassende Intervention geben.
Herkunft: Ukraine-Nachrichten: Politik: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist

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Wassermann3000
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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#2 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 12. August 2014, 14:18

Natürlich wird er niemals einmarschieren. Er ist ja nicht blöd. Er hat gut aus der Geschichte der SU gelernt. Entweder läßt er sich um Hilfe rufen oder es sind unbekannte grüne Männlein. Für das Warensortiment der Kioske weltweit ist er ja nicht verantwortlich.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#3 Beitrag von bohne_68 » Dienstag 12. August 2014, 14:49

Wassermann3000 hat geschrieben:Natürlich wird er niemals einmarschieren. Er ist ja nicht blöd. Er hat gut aus der Geschichte der SU gelernt. Entweder läßt er sich um Hilfe rufen oder es sind unbekannte grüne Männlein. Für das Warensortiment der Kioske weltweit ist er ja nicht verantwortlich.
Die neueste Masche sind ja Hilfs-Lieferungen ... Warum garde jetzt so hektisch, die Probleme gibt es doch schon länger? Es läuft grade der zeite Versuch innerhalb einer Wochen, Mensch und Material in die betroffenen Regionen (also das angestrebte Einflußgebiet) zu bringen. Und warum nutzt er nicht die bestehenden Vertriebswege ???

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#4 Beitrag von Handrij » Dienstag 12. August 2014, 14:55

Das ist halt eine Riesen-PR-Aktion von Friedensengel Putin. Wenn jetzt der Transport wirklich umgeladen werden soll und die Laster vielleicht tagelang an der Grenze rumstehen, dann haben sie ihre Bilder. Die arme ostukrainische Bevölkerung darbt, während die verbrecherische Regierung in Kiew dringend benötigte Hilfe nicht reinlässt. Schau her Weltöffentlichkeit ...
"Humanitäre Hilfe" bringen sie ja schon seit Wochen über die von den Separatisten kontrollierten Grenzübergänge rein. Ohne die Generatoren der russischen Kommunisten von voriger Woche wäre Bolotow weiter ohne Fernsehen.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#5 Beitrag von lev » Dienstag 12. August 2014, 15:13

Handrij hat geschrieben:Das ist halt eine Riesen-PR-Aktion von Friedensengel Putin. Wenn jetzt der Transport wirklich umgeladen werden soll und die Laster vielleicht tagelang an der Grenze rumstehen, dann haben sie ihre Bilder. Die arme ostukrainische Bevölkerung darbt, während die verbrecherische Regierung in Kiew dringend benötigte Hilfe nicht reinlässt. Schau her Weltöffentlichkeit ...
...ich spüre das schon in meinem direkten Umfeld. Freunde und Bekannte (Deutsche) äußern sich zunehmend kritisch zur Kiev`er Strategie. Die Sanktionen schaden unserer Deutschen Wirtschaft, sicher werden wir im Winter frieren und viele werden ihre Jobs verlieren....werde mir wohl bald neue Freunde suchen müssen. :-D

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#6 Beitrag von Handrij » Dienstag 12. August 2014, 15:19

Das ist aber etwas anderes: die Möglichkeit für eine Verhängung von Sanktionen, die gerade in erster Lesung beschlossen wurde, kann, wenn Gasprom auf der Liste von Jazenjuk steht, wirklich zu einer Transitunterbrechung führen. Wenn sie das machen, was ich nicht glaube, dann verlieren sie richtig Sympathien in der EU. Für März bis Juni wäre das eine Maßnahme (gewesen), aber jetzt angesichts des sich nähernden Winters wäre das außenpolitischer Selbstmord.
Bislang ist aber noch nicht klar, welche Unternehmen unter den 65 sind. Das wissen nur Jazenjuk und Co.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#7 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 12. August 2014, 15:24

lev hat geschrieben:...ich spüre das schon in meinem direkten Umfeld. Freunde und Bekannte (Deutsche) äußern sich zunehmend kritisch zur Kiev`er Strategie. Die Sanktionen schaden unserer Deutschen Wirtschaft, sicher werden wir im Winter frieren und viele werden ihre Jobs verlieren....werde mir wohl bald neue Freunde suchen müssen. :-D
Sowas macht micht so richtig wütend. Die Deutschen sollen sich mal nicht so anstellen, denen täte mal ein kalter Winter ganz gut. Es gab Zeiten, da waren die Deutschen dankbar, daß ihnen geholfen wurde.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#8 Beitrag von Handrij » Dienstag 12. August 2014, 15:28

dank Nord Stream wäre `schlandistan so gut wie nicht betroffen.
Probleme hätten vor allem die Slowakei, Tschechien, Ungarn und Bulgarien ...

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#9 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 12. August 2014, 15:33

Handrij hat geschrieben:Das ist halt eine Riesen-PR-Aktion von Friedensengel Putin. Wenn jetzt der Transport wirklich umgeladen werden soll und die Laster vielleicht tagelang an der Grenze rumstehen, dann haben sie ihre Bilder. Die arme ostukrainische Bevölkerung darbt, während die verbrecherische Regierung in Kiew dringend benötigte Hilfe nicht reinlässt. Schau her Weltöffentlichkeit ...
"Humanitäre Hilfe" bringen sie ja schon seit Wochen über die von den Separatisten kontrollierten Grenzübergänge rein. Ohne die Generatoren der russischen Kommunisten von voriger Woche wäre Bolotow weiter ohne Fernsehen.
Putin muß man eines lassen. Er beherrscht sein Handwerk besser, als manche andere. Letztlich agiert er und die anderen reagieren - nicht das erste mal. Ich glaube noch nicht mal an eine versteckte Invasion, das ginge kaum durch. Es ist auch möglich, daß er die sich eventuell abzeichnende Niederlage seiner Söldner sieht. Möglicherweise ist das Ansehen Rußlands in der Region auch etwas stärker beschädigt. Jetzt aber als Retter dort zu stehen, alleine schon die Bilder mit den neuen und sauberen LKW-Kolonnen, damit kann er dort nur Pluspunkte sammeln. Und wer will schon etwas gegen Hilfslieferungen haben. Dadurch kann er vor Ort ein Netzwerk etablieren, was über längere Zeit seinen Einfluß neben dem Söldnereinsatz sichert.

Als sein Vorstoß in der UN gemacht wurde und die lachhafte Ablehnung aller anderen, hatte ich schon den Eindruck, daß da etwas schief läuft. Die Antwort hätte sein sollen "Danke, guter Vorschlag, wie machen wir es". Damit hätte man eine gemeinsame Aktion, ggf. mit gemeinsamer Schutztruppe, organisieren können. Der Vorschlag wurde aber abgewehrt mit Gegenvorwürfen. Putin hat auf vielen Kanälen dafür gekämpft und kann dies jetzt relativ im Alleingang mit dem Roten Kreuz machen. Strategisch einfach ungeschickt.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#10 Beitrag von lev » Dienstag 12. August 2014, 15:39

Ich meinte nicht nur die angekündigten Sanktionen von der ukr. Regierung, auch die schon verhängten von russischer Seite (Importstop vieler Waren). Schuld daran, so mein Umfeld ist die "harte Linie" des Herrn Poroschenko. Er solle doch, den ohnehin verloren Osten hergeben, des Friedens Willen. Der Putin hohle sich eh was er wolle.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#11 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 12. August 2014, 15:53

lev hat geschrieben:Ich meinte nicht nur die angekündigten Sanktionen von der ukr. Regierung, auch die schon verhängten von russischer Seite (Importstop vieler Waren). Schuld daran, so mein Umfeld ist die "harte Linie" des Herrn Poroschenko. Er solle doch, den ohnehin verloren Osten hergeben, des Friedens Willen. Der Putin hohle sich eh was er wolle.
Es gäbe ja ein Weg dazwischen. Nur auch bei militärischen Aktion muß man wissen, bis wohin und wann ein Stop angesagt ist. Das ist nicht nur eine militärische Frage, sondern es stehen auch andere Faktoren eine Rolle, wie etwa die Versorgung und die Stimmung.

Es ist häufig so, daß man oft immer meint, noch ein paar Züge, und dann ist Pause, und dann noch ein paar, sind ja gleich fertig, und dann noch ein paar, es sind die allerletzten ... der Sieg ist faktisch ja schon da (ähnlich wie beim Glücksspiel).

Gab es nicht große Ankündigungen, die beiden Städte werden nicht beschossen? Abriegeln okay, mehr aber verbietet sich. Gleichzeitig offensiv - also VOR den anderen - Vorschläge für humanitäre Lösungen und Vorlage eines Konzepts bei der UN, humanitäres Hilfeersuchen an alle, auch an Rußland, dem sie sich kaum verschließen können. In den befreiten Gebieten muß sofort eine positive Strategie zum Wiederaufbau angegangen werden, damit die Bevölkerung sieht, auf wen sie bauen kann. Das spricht sich dann auch in den besetzten Gebieten rum.

Militärische Schläge mit unvermeidbaren zivilen Opfern müssen kurz sein, sie dürfen kein Dauerdrama werden.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#12 Beitrag von paracelsus » Dienstag 12. August 2014, 16:32

Handrij hat geschrieben:Das ist halt eine Riesen-PR-Aktion von Friedensengel Putin. Wenn jetzt der Transport wirklich umgeladen werden soll und die Laster vielleicht tagelang an der Grenze rumstehen, dann haben sie ihre Bilder. Die arme ostukrainische Bevölkerung darbt, während die verbrecherische Regierung in Kiew dringend benötigte Hilfe nicht reinlässt. Schau her Weltöffentlichkeit ...
"Humanitäre Hilfe" bringen sie ja schon seit Wochen über die von den Separatisten kontrollierten Grenzübergänge rein. Ohne die Generatoren der russischen Kommunisten von voriger Woche wäre Bolotow weiter ohne Fernsehen.

Handrij hat geschrieben:Das ist aber etwas anderes: die Möglichkeit für eine Verhängung von Sanktionen, die gerade in erster Lesung beschlossen wurde, kann, wenn Gasprom auf der Liste von Jazenjuk steht, wirklich zu einer Transitunterbrechung führen. Wenn sie das machen, was ich nicht glaube, dann verlieren sie richtig Sympathien in der EU. Für März bis Juni wäre das eine Maßnahme (gewesen), aber jetzt angesichts des sich nähernden Winters wäre das außenpolitischer Selbstmord.
Bislang ist aber noch nicht klar, welche Unternehmen unter den 65 sind. Das wissen nur Jazenjuk und Co.
Putins "beste" Männer sitzen in Kiew.

Ich sehe schon die Nachrichten. Die "Polizei-Einheit Asow" stürmt die Stadt; Bilder mit toten Zivilisten und an der Grenze steht ein Hilfskonvoi und wird nicht hinein gelassen............... . Parallel dazu die Gas-Transit-Unterbrechung.

Ich glaube, die Kiewer Administration gehört schleunigst in ärztliche Behandlung.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#13 Beitrag von toto66 » Dienstag 12. August 2014, 17:43

lev hat geschrieben:Ich meinte nicht nur die angekündigten Sanktionen von der ukr. Regierung, auch die schon verhängten von russischer Seite (Importstop vieler Waren). Schuld daran, so mein Umfeld ist die "harte Linie" des Herrn Poroschenko. Er solle doch, den ohnehin verloren Osten hergeben, des Friedens Willen. Der Putin hohle sich eh was er wolle.
diese Ansichten gabs nach 1933 auch schon mal, da hat man auch einen machen lassen.. um des lieben Friedens willen.. wo endete das ? Daran sollte man immer wieder erinnern.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#14 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 12. August 2014, 17:57

toto66 hat geschrieben:diese Ansichten gabs nach 1933 auch schon mal, da hat man auch einen machen lassen.. um des lieben Friedens willen.. wo endete das ? Daran sollte man immer wieder erinnern.
Daß aber die Alternative "aus Prinzip keine faulen Kompromisse" auch nicht so sehr erfolgreich ist, hat uns 1914 bewiesen.

Wirklich weise ist ein besonnener Weg dazwischen. Der ist schwer und auch mit Risiko behaftet. Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht.

Und noch eine weitere Ergänzung: Mit genau dem Hinweis haben nicht wenige auch nach Ostberlin 1953, Ungarn 1956 und Prag 1968 argumentiert. Zum Glück hatten sie sich nicht durchgesetzt.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#15 Beitrag von toto66 » Dienstag 12. August 2014, 18:45

Ja, 1914 war der Krieg auch noch die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Man glaubte das bis Putin in Europa überwunden zu haben.
Aber ich finde die Vergleiche zur zeit zwischen 1918 und 1933 eher zutreffend. Das Deutschland, das einen Krieg verloren hatte und sich von den Siegern gedemütigt sah. Umzingelt von Feinden, seiner zustehenden historischen Rolle und Bedeutung beraubt ?
Stellt die russische Propaganda das nicht eben so dar betreffs der Zeit ab 1990 ?
Ist nicht Georgien so etwas gewesen wie Putins Sudetenland und die Ukraine Putins Polen ?

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#16 Beitrag von bohne_68 » Dienstag 12. August 2014, 19:25

Auf ria.ru habe ich grade folgende Meldung gefunden:
Киев гарантировал безопасность гуманитарного конвоя РФ, заявил Лавров
Quelle: http://ria.ru/politics/20140812/1019769330.html
Scheint erst einmal harmlos. Wenn man sich aber den Verlauf des Konfliktes anschaut, wird der Überfall (durch Russland-treue Kräfte in ukr. Uniformen) auf den friedlichen humanitären Transport auf dem Terretorium der Ukraine aber schon vorbereitet sein. Natürlich mit Toten und zerstörten Fahrzeugen, vermutlich mit einem schönen Feuerwerk. Und schon hätte Russland den idealen Vorwand mit der Armee einzumarschieren ...
Das wäre dann die kleinere Ausführung des BUK-Einatzes (der ja anders geplant war) ...

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#17 Beitrag von Wassermann3000 » Dienstag 12. August 2014, 19:51

toto66 hat geschrieben:Ja, 1914 war der Krieg auch noch die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Man glaubte das bis Putin in Europa überwunden zu haben.
Aber ich finde die Vergleiche zur zeit zwischen 1918 und 1933 eher zutreffend. Das Deutschland, das einen Krieg verloren hatte und sich von den Siegern gedemütigt sah. Umzingelt von Feinden, seiner zustehenden historischen Rolle und Bedeutung beraubt ?
Stellt die russische Propaganda das nicht eben so dar betreffs der Zeit ab 1990 ?
Ist nicht Georgien so etwas gewesen wie Putins Sudetenland und die Ukraine Putins Polen ?
Du hast absolut Recht, nach Georgien hat die freie Welt (mal wieder) alles verpennt.

Aber die Frage bleibt, was hätten die Alliierten im Sommer 1939 tun können? Sie hätten ihre Verteidigungsfähigkeit an den Grenzen schnell ausbauen können, was Hitler nicht verborgen geblieben wäre. Wie hätte er er wohl reagiert? Alles abgeblasen?

Der Gegensatz zu damals ist, daß man da einen Krieg noch eher abwenden konnte, indem man die Infantrie einfach nicht über die Grenze läßt. Dank Technik gibt es da heute doch ganz andere Möglichkeiten. Ich denke, Putin hat strategisch da viel mehr drauf (siehe grüne Männchen und Donbass). Er muß nicht platt einmarschieren, das weiß er auch, daß das in den Geschichtsbüchern nicht so gut wegkommt.

Ein anderer Aspekt ist aber mindestens genauso wichtig, nämlich die Stimmung innerhalb Rußlands, die auch mit D damals vergleichbar ist. Die inszenierte Opferrolle. Da sind dann viele Leute bereit, Opfer zu bringen.

Also bleibt die Frage, wie man in einer solchen Situation schlimmeres verhindern kann.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#18 Beitrag von cronos » Mittwoch 13. August 2014, 13:49

Wassermann3000 hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben:Ja, 1914 war der Krieg auch noch die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Man glaubte das bis Putin in Europa überwunden zu haben.
Aber ich finde die Vergleiche zur zeit zwischen 1918 und 1933 eher zutreffend. Das Deutschland, das einen Krieg verloren hatte und sich von den Siegern gedemütigt sah. Umzingelt von Feinden, seiner zustehenden historischen Rolle und Bedeutung beraubt ?
Stellt die russische Propaganda das nicht eben so dar betreffs der Zeit ab 1990 ?
Ist nicht Georgien so etwas gewesen wie Putins Sudetenland und die Ukraine Putins Polen ?
Du hast absolut Recht, nach Georgien hat die freie Welt (mal wieder) alles verpennt.

Aber die Frage bleibt, was hätten die Alliierten im Sommer 1939 tun können? Sie hätten ihre Verteidigungsfähigkeit an den Grenzen schnell ausbauen können, was Hitler nicht verborgen geblieben wäre. Wie hätte er er wohl reagiert? Alles abgeblasen?

Der Gegensatz zu damals ist, daß man da einen Krieg noch eher abwenden konnte, indem man die Infantrie einfach nicht über die Grenze läßt. Dank Technik gibt es da heute doch ganz andere Möglichkeiten. Ich denke, Putin hat strategisch da viel mehr drauf (siehe grüne Männchen und Donbass). Er muß nicht platt einmarschieren, das weiß er auch, daß das in den Geschichtsbüchern nicht so gut wegkommt.

Ein anderer Aspekt ist aber mindestens genauso wichtig, nämlich die Stimmung innerhalb Rußlands, die auch mit D damals vergleichbar ist. Die inszenierte Opferrolle. Da sind dann viele Leute bereit, Opfer zu bringen.

Also bleibt die Frage, wie man in einer solchen Situation schlimmeres verhindern kann.

Mit Verlaub lieber Wassermann, du hast von der Geschichte Deines Landes in den jeweiligen Vorkriegszeiten 1914/1939 keinen blassen Schimmer:

Deutschland wurde nur 1914 als eingekreist dargestellt, "gegen eine Welt von Feinden" Orignalzitat von Wilhelm zwo, Nicht jedoch 1939, was bei dir nicht klar rüberkommt. Die Einkreiseungs-Situation für Russland heute ist aber real. Eine Einkreisung des Reiches hat es 1914 nicht gegeben. , wie auch 1933/1939 nciht weil Du die Zeit von 1918 bis 1933 beschreibst, Ganz im Gegenteil. Deutschland wurde , zumindest ab 1924 erheblich von den USA unterstützt. , die Auflagen Versailles (Saarland, Wehrpflicht, ja selbst die Reparationen 1932 auf 3 MRD praktisch abgeschafft) sicher unter wohlwollender Regide Englands, weil mit Hitler ein genehmer Mitstreiter gegen das kommunistische Russland gesehen wurde.

1939 hätten Englang und Frankreich die Verteidiungsfähgigkeit schnell ausbauen könne, wie Du meinst
Falsch völlig falsch. In den Protokollen von Drax und Dumenq in Moskau August 1939 ist nachzulesen, dass England fähig und willens war, " 2 Divisionen, später mehr" bei einer Verteidigung Europas beizusteuern. Die CCCP wäre mit 170 Divisionen angetreten.
Was sicherlich Polen die Kresy gekostet hätte. Aber so war die Frage über Krieg und Frieden von einer Schar alter, national gereizter Mann in Warschau abhängig.
Lies ruhig einmal die Protokolle .

Hätte Polen damals den von Stalin angeregten Durchmarschkorridoren zugestimt, die Russen wären schon 5 Jahre früher in Berlin gewesen, denn einer Übermacht von 170 + 2 !!! ehe die untergehen, hätte die Wehrmacht buchstäblich nichts entgegensetzen können, Hitlers Krieg gegen Polen konnte nur für max. 6-8 Wochen geführt werden, danach wären die Vorrate verbraucht gewesen.

Und was Deine Meinung zur Opferrolle Russlands heute angeht, auch da hast du arge Kenntnisdefizite.
Russland fühlt sich heute als Sieger, der Welt wieder pari bieten zu können, was sicher mit dem russichen Fatalismus zusammenhängt. Die Ukraine hingegen stellt sich als Opfer dar.

Und wo bitte, bestand denn nach dem WK 1 die "Deutschland zustehende historische Rolle" ?
Das hört sich fatal an "Mein Kampf" an

Du fragst, was Hitler 1939 getan hätte, abblasen ? Wenn ihm bekannt gemacht worden wäre, dass Russland, Frankreich und England einen militärischen Pakt geschlossen hätten ?
Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dann berieits Anfang 1940 ausgehitlert hätte, ist sehr groß.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#19 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 13. August 2014, 15:44

cronos hat geschrieben:
Wassermann3000 hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben:Ja, 1914 war der Krieg auch noch die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Man glaubte das bis Putin in Europa überwunden zu haben.
Aber ich finde die Vergleiche zur zeit zwischen 1918 und 1933 eher zutreffend. Das Deutschland, das einen Krieg verloren hatte und sich von den Siegern gedemütigt sah. Umzingelt von Feinden, seiner zustehenden historischen Rolle und Bedeutung beraubt ?
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Du hast absolut Recht, nach Georgien hat die freie Welt (mal wieder) alles verpennt.

Aber die Frage bleibt, was hätten die Alliierten im Sommer 1939 tun können? Sie hätten ihre Verteidigungsfähigkeit an den Grenzen schnell ausbauen können, was Hitler nicht verborgen geblieben wäre. Wie hätte er er wohl reagiert? Alles abgeblasen?

Der Gegensatz zu damals ist, daß man da einen Krieg noch eher abwenden konnte, indem man die Infantrie einfach nicht über die Grenze läßt. Dank Technik gibt es da heute doch ganz andere Möglichkeiten. Ich denke, Putin hat strategisch da viel mehr drauf (siehe grüne Männchen und Donbass). Er muß nicht platt einmarschieren, das weiß er auch, daß das in den Geschichtsbüchern nicht so gut wegkommt.

Ein anderer Aspekt ist aber mindestens genauso wichtig, nämlich die Stimmung innerhalb Rußlands, die auch mit D damals vergleichbar ist. Die inszenierte Opferrolle. Da sind dann viele Leute bereit, Opfer zu bringen.

Also bleibt die Frage, wie man in einer solchen Situation schlimmeres verhindern kann.

Mit Verlaub lieber Wassermann, du hast von der Geschichte Deines Landes in den jeweiligen Vorkriegszeiten 1914/1939 keinen blassen Schimmer:
Da können wir ja wie immer von Glück reden lieber cronos, dass wir dich noch nicht gesperrt haben und du uns über das tatsächliche Geschehen zu jeder x-beliebigen Zeit in der Weltgeschichte so einfühlsam berichten kannst. Wenn wir dich nicht hätten, müssten wir dich erfinden. Ich fürchte nur, dazu würde uns die Phantasie fehlen, wir sind dazu zu sehr Realisten.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#20 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 14. August 2014, 00:47

cronos hat geschrieben:Mit Verlaub lieber Wassermann, du hast von der Geschichte Deines Landes in den jeweiligen Vorkriegszeiten 1914/1939 keinen blassen Schimmer:
Soviel Oberlehrerhaftigkeit, hast Du das nötig?

Ich habe an keiner Stelle geschrieben, daß D von allen Seiten eingekreist war. Also einfach mal besser lesen. Deswegen erspare ich mir eine weitere Antwort.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#21 Beitrag von cronos » Donnerstag 14. August 2014, 10:14

Wassermann3000 hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Mit Verlaub lieber Wassermann, du hast von der Geschichte Deines Landes in den jeweiligen Vorkriegszeiten 1914/1939 keinen blassen Schimmer:
Soviel Oberlehrerhaftigkeit, hast Du das nötig?

Ich habe an keiner Stelle geschrieben, daß D von allen Seiten eingekreist war. Also einfach mal besser lesen. Deswegen erspare ich mir eine weitere Antwort.


stimmt, nehme ich zurück, was die Einkreisung Deutschlands betrifft, der, der keine Ahnung über die fragliche Zeit hat , das war toto, der sich seiner exorbitanten Geschichtskenntnisse immer so peinlich rühmt. Aber zu den unmittelbaren Abläufen vor dem Abschluss des Stalin-Hitlerpaktes, solltest kannst Du in den Protokollen der anglofranzöschen Verhandlungen in Moskau nachlesen.
.
Und rege Dich nicht auf, wenn ich Dich in einer Sache falsch zitiert habe, die Kritik daran kann man auch anders formulieren, als so, wie Du es gemacht hast.
Es ist immer diese Impertinenz, die in den Worten mitschwingt.

@ sonnenblume:
Was Euer Glück betrifft, mich noch nicht gesperrt zu haben (was ist das bloß für ein Stil ? , aber meinetwegen) so bist Du doch derjenige, der mit der Androhung von Sperren für Kritiker Eurer Sicht jongliert., weil du als user gleichzeitig Moderator bist und damit Kritik an deiner Meinung dir gleichzeitig Sanktionen abnöigt.
Wenn Dir Begriffe wie Trauma , auf Dich als user gemünzt, die Besinnung rauben, Du Dich eigentlich, nun als Moderator , zu einer Verwarnung genötigt fühlen könntest, so sehe ich das als ein Interessenkonflikt persönlicher Art.
Den Bock zum Gärtner machen, ist hierfür eine gute Bezeichnung. wobei der Begriff Bock als Teil des Sprichwortes anzusehen ist, falls Du hierzu wieder das Bedürfnis zur Sperre wegen Beleidigung sehen solltest.

Euer Block der Aufrechten, in einer Welt der Gegner der neuen Ukraine, hat schon etwas Rührendes an sich .
Ihr seht nicht , wie z.B.Medienmeldungen zu Abläufen in der Ukraine überwiegend ukrainekritisch von Bürgern kommentiert werden. Und das sind keine Schreiber im Auftrag Moskaus.

Ich hatte Dir ja schon gesagt, daß die Kenntnis von russisch und ukrainisch der Aufrechten in diesem Forum Rückschlüsse auf diese user zulässt, als Auftragsschreiber Kievs angesehen zu werden.

Ihr seht z.B. auch nicht, wie sich langsam "das Blatt gegen die Regierung in Kiev" wendet, von offizieler Seite, wie Kiev mehr und mehr in die Kritik der EU kommt.
Wäre es da nicht Zeit, die Fronten zu wechseln ?, denn Ihr seht Kritiker der Kiever Seite nicht als Gegner sondern als Feinde an.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#22 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 14. August 2014, 10:41

cronos hat geschrieben:
Wassermann3000 hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Mit Verlaub lieber Wassermann, du hast von der Geschichte Deines Landes in den jeweiligen Vorkriegszeiten 1914/1939 keinen blassen Schimmer:
Soviel Oberlehrerhaftigkeit, hast Du das nötig?

Ich habe an keiner Stelle geschrieben, daß D von allen Seiten eingekreist war. Also einfach mal besser lesen. Deswegen erspare ich mir eine weitere Antwort.
... der keine Ahnung über die fragliche Zeit hat , das war toto, der sich seiner exorbitanten Geschichtskenntnisse immer so peinlich rühmt. ...
Verdammt noch mal, kannst Du nicht endlich mal Deine verdammte Überheblichkeit einstellen? Das ist echt ätzend! Hast Du die Wahrheit mit Löffeln gefressen? Wer sagt, daß nur DEINE Interpretation von Politik und Geschichte die richtige ist? Wer bist Du denn?
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#23 Beitrag von toto66 » Donnerstag 14. August 2014, 11:44

@Wassermann: Cronos ist unser Karl-Eduard v. Schnitzler ... sowas wie ein Gespenst aus uralten Zeiten :-D

Also, peinliche Geschichtssicht unterstelle ich dir. Deine Versuche zB das stalinistische Russland als Bollwerk des Friedens gegen Nazideutschland hinzustellen ( warum bloss verweigerten die Polen die Durchmarschkorridore? ) zeugen letztendlich doch nur davon wann und von wem du deine historische und politische Bildung genossen hast. Deine hier im Forum vorgenommenen Geschichtsrelativierungen zB zum Holomodor sind zumindestens bei mir unvergessen.
Sei's drum, hier gehts am Ende um die Gegenwart.

Und da weiss ich nicht wie du zu solchen Wertungen kommst:
Ihr seht z.B. auch nicht, wie sich langsam "das Blatt gegen die Regierung in Kiev" wendet, von offizieler Seite, wie Kiev mehr und mehr in die Kritik der EU kommt.

Nun sei dir diese gegönnt, du hast sicher auch bis zum bitteren Ende an den Sieg des Sozialismus geglaubt. Aber das hier:
Ich hatte Dir ja schon gesagt, daß die Kenntnis von russisch und ukrainisch der Aufrechten in diesem Forum Rückschlüsse auf diese user zulässt, als Auftragsschreiber Kievs angesehen zu werden.

ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.. nee, stimmt nicht, es reiht sich nahtlos in deine russisch-imperialen Äusserugen und Diffamierungen ein. Weil ich mit etwas Engagment in der Schule und nunmehr 20 jahren langem Aufenthalt in Russland und der Ukraine in der Lage bin den Zeitungsberichten, Videos und TV-Beiträgen zu folgen bin ich ein Lohnschreiber Kievs ? Weil ich Anteil nehme am Schicksal des Landes in dem ich und meine Familie leben ? Wie hohl ist das denn ?

denn Ihr seht Kritiker der Kiever Seite nicht als Gegner sondern als Feinde an.

ich schrieb es gestern an anderer Stelle, ich hab durchaus viel Kritik an der Politik "Kievs". Wobei ich das nicht mit diesen Worten formulieren würde, denn die politischen Ansichten derer die die Regierung stützen sind ja nicht monolithisch.
Aber darum gehts bei der Auseinandersetzung mit dir, Cronos, persönlich nicht. Du äusserst politische Kritik nur um daraus den Schluss zu ziehen das dein geliebter Führerstaat Russland das souveräne Land Ukraine zerschlagen sollte. Ich erinnere an etliche deiner Thesen, der Gipfel war der "Sozialistische Staat Ostukraine". Jede meiner Aufforderungen das zu präzisieren hast du ignoriert.
Du bist einer der den Einmarsch der Besatzer geistig vorbereitet und ausdrücklich fordert und befürwortet, damit kein Kritiker sondern, da hast du recht, ein Feind der Ukraine.

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#24 Beitrag von Wassermann3000 » Donnerstag 14. August 2014, 11:48

toto66 hat geschrieben:@Wassermann: Cronos ist unser Karl-Eduard v. Schnitzler ... sowas wie ein Gespenst aus uralten Zeiten :-D
Der hatte aber dann doch noch höhere Einschaltquoten, auch wen sie nicht so sonderlich berauschend waren. Und davon ab, das entbindet ihn nicht von der Einhaltung der selbstverständlichsten Höflichkeitsformen.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Warum es keine offene Intervention Putins geben wird. Wenn er natürlich kein Idiot ist - UN

#25 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 14. August 2014, 12:27

cronos hat geschrieben: Ihr seht z.B. auch nicht, wie sich langsam "das Blatt gegen die Regierung in Kiev" wendet, von offizieler Seite, wie Kiev mehr und mehr in die Kritik der EU kommt.
Wäre es da nicht Zeit, die Fronten zu wechseln ?, denn Ihr seht Kritiker der Kiever Seite nicht als Gegner sondern als Feinde an.
Nein, ich sehe nicht, dass sich das Blatt gegen die Ukrainer wendet. Ich sehe, dass die Putinversteher incl. dir immer hysterischer werden und das ist für mich ein Zeichen, dass die Ukrainer vieles richtig machen.
Und was das Seiten wechseln betrifft, so entspricht es nicht meinem Charakter, mein Fähnchen nach dem Wind zu hängen. Meine Maxime ist Menschlichkeit - und die vermisse ich eben in Putins Regime.

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