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Handrij
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Re: Was kommt nach der Wahl?

#26 Beitrag von Handrij » Sonntag 31. Januar 2010, 16:30

EUkraine hat geschrieben: Er ist nicht besonders schlau und die Arbeit hat er lassen machen. Als er Ministerpräsident war, hatte er selber für den Erfolg der wirtschaft wenig beigetragen.
Nachweise?
Im direkten Vergleich schneidet Tymoschenko wesentlich schlechter ab als Janukowytsch! Fairerweise muss man jedoch die weltwirtschaftlichen Umstände berücksichtigen.
EUkraine hat geschrieben: Janukovitch will der Präsident der Ukraine werden und kann kein ukrainisch!
???? Das halte ich für ein Gerücht! Hat da jemand die letzten Jahre nicht aufgepasst??
Oder ist damit gemeint, dass er in diesem Wahlkampf zum ersten Mal seit langer Zeit in Livesendungen nach ukrainischen Worten gefragt hat, um sich volksnah zu geben ? Alle Beobachter haben sich übrigens darüber gewundert, da er dies in den Jahren vorher nicht nötig hatte!
Btw. Tymoschenko "akajet" mehr als Janukowytsch!
EUkraine hat geschrieben: Ja, ich weiß der ist so dumm das er russisch einführen möchte zur 2ten Amtssprache. Ich frage mich da, welches Recht nimmt sich dieser Verbrecher einfach eine Sprache einzuführen?
Erstens, stimmt es zwar, dass im Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... wieder steht, dass er Russisch als zweite Amtssprache einführen möchte.
Zweitens, hat er dies aber bereits relativiert. Siehe Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... bzw. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... auf Ukrainisch.
Drittens, ist hierfür die Änderung der Verfassung notwendig, wofür er auch als Präsident eine ZWeidrittelmehrheit benötigen würde. Allenfalls eine Volksabstimmung könnte hier noch einen anderen Weg darstellen ...
Auch wenn er wie Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... auf der Krim das Problem "ein für allemal" mit 226 vorhandenen Stimmen zu lösen gedenkt. Das nennt man "Wählerverarsche", also etwas äußerst demokratisches .... Hauptsache das Stimmvieh wählt "richtig". Da gibt es keinen Unterschied zwischen Julka und Wiktor.
EUkraine hat geschrieben: Nein das kleinere Übel ist er nicht, er ist der Untergang der unabhängigen Ukraine!
Langweilig .... die einen reden vom "Untergang des Abendlandes" und die anderen beständig vom "Untergang der unabhängigen Ukraine" ...

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EUkraine
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Re: Was kommt nach der Wahl?

#27 Beitrag von EUkraine » Sonntag 31. Januar 2010, 23:14

Sonnenblume hat geschrieben:Wenn Janukovitsch ein Schwachkopf wäre, wäre er nicht von so vielen Ukrainern gewählt worden. Oder sind das alles Schwachköpfe? Was hat denn Frau Timoschenko, die seit 1999 an maßgeblichen Stellen in der Ukraine zu finden ist, in den 11 Jahren geschafft, außer die Ukrainer gegeneinander aufzubringen?
Ihr ist jedes Mittel recht, um an die Macht zu kommen und jetzt hat sie die UPA etc. auch noch für sich entdeckt. Nach ihrer letzten Aussage wird sie die Politik Juschtschenkos in dieser Frage fortsetzen (Bandera als Held der Ukraine oder dieses hier Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...)
Dass Sie, EUkraine, die gut finden, kann ich mir gut vorstellen.
Noch einmal, ich bin kein Nationalist der Ukraine. Ich bin ein Patriot der Ukraine der die Hoffnung hat das die Ukraine sich bald der Eu anschließen kann und von Russland wegkommt.
Sonnenblume hat geschrieben: Was die Wahlfälschung von Janukowitsch 2004 betrifft, so ist doch Timoschenko keinen Deut besser Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... .
Oder dies hier Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... . Woher weiß sie das? Weil es ihre Leute sind, die sie aus Georgien hat einfliegen lassen, um Janukovitsch in Mißkredit zu bringen oder nach der verlorenen Wahl Stimmung zu machen?
Hier stellt sich nicht die Frage wer besser ist, sondern Fakt ist das Janukovitch die Wahlen gefälscht hat.
Die Abgeordneten hat er abgekauft um so die orangene Koalition zu sprengen. Das ist und bleibt ein Verbrecher.
Mit den Georgiern wäre ich Sonnenblume sehr vorscihtig. Es ist nichts bewiesen. Medwedew hat auch behauptet die Ukraine hätte Gas abgezapft und umso komischer war es, als festgestellt wurde das es nicht an der Ukraine lag.
Da kam schnell die Nachricht von Miller das Gazprom technische Störungen hat.

Sonnenblume hat geschrieben: Ich bin der Meinung, der zukünftige Präsident der Ukraine sollte sich mit den wirklich wichtigen Sachen im Land beschäftigen, mit der Wirtschaft. Dass die Wirtschaft floriert und es den Menschen besser geht. Dazu ist ein "Befehl" von oben, die Löhne in einem Betrieb der wenigen ausländischen Investoren, die noch verblieben sind um 25 % zu erhöhen, bestimmt nicht geeignet. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Da stimme ich dir zu. Nur Janukovitch der nichts gemacht hat, gehört nicht auf den Posten. Dieser Mann kann doch nicht mal die Amtssprache. Ich lass auch keinen Kinderschänder im Kindergarten arbeiten.
Deshalb bin ich für Tymoshenko sie kann es schaffen. Janukovitch der Verbrecher niemals!!! [smilie=ukr_prapor]
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paracelsus
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Re: Was kommt nach der Wahl?

#28 Beitrag von paracelsus » Montag 1. Februar 2010, 11:13

EUkraine hat geschrieben:Ich frage mich da, welches Recht nimmt sich dieser Verbrecher einfach eine Sprache einzuführen?
Na, wenn die Menschen halt überwiegend russisch sprechen............... . Wo wäre da das Problem, ausser diesem verschwommenen "Patriotismus"? Ich glaube die Ukraine hat ganz andere Probleme als eine Amtssprachendiskussion. Ich habe z.B. einen Bericht gesehen, da versuchte Klitschko in Kiew ein Statement auf ukrainisch zu halten. Wau, das war unterhaltsam, ....... letztendlich fing er dann noch mal auf russisch von vorne an, damit er verständlich wurde...... :-) Spricht Yulija besser ukrainisch?

Die Ukraine braucht einfach andere Politiker als in der Ukraine zur Wahl stehen. Das kommt mir mehr so vor wie die Wahl zwischen Belzebub und Satan.
Als gnadenlose Egomanin und Populistin - wie sie es nun einmal ist, wird Yulija vermutlich nicht ruhig zu stellen sein. Als "Nummero Uno" eine Belastung für jede auf Allgemeinwohl bedachte Regierung, als Oppositionsführerin ebenso eine Belastung für jede mögliche Entwicklung, die ihren "Hunger" nicht stillt.

Der "Orange-Senior-Revolutionär" hat am eigenen Leibe verspüren dürfen, wie die ehemalige "Junior-Revolutionärin" ihre Politik durchzusetzen verstand.............. . Was geschähe wohl mit dem "Blauen Wiktor", wenn er "gestichwählt" würde [smilie=kosak_2] .

Ukrainische Politik ist aus der Entfernung unterhaltsam und komisch; besser als jede Comedy. .....Wenn da nur nicht die Menschen wären, um die es letztlich geht.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Maulwurfmeister
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Re: Was kommt nach der Wahl?

#29 Beitrag von Maulwurfmeister » Montag 1. Februar 2010, 14:52

EUkraine hat geschrieben: Ich bin ein Patriot der Ukraine der die Hoffnung hat das die Ukraine sich bald der Eu anschließen kann und von Russland wegkommt.
Einen wunderschönen guten Tag,

Ich will Ihnen Ihre Ilusionen ja nicht nehmen, aber die Ukraine wird so bald nicht in die EU aufgenohmen werden und schon garnicht in den nächsten 5 Jahren, so wie es timoschenko verspricht. Die EU hat schon genung arme, korrupte Länder wie Rumänien und Bulgarien. Und die Ukraine ist um ein vielfaches größer als die oben gennanten Länder. Ein weiteres Problem wäre dann ja auch, das die ostländer vielleicht noch eine Stimmenmehrheit hätten. Das wäre dann das entgültige Ende der EU. Schon heute hat man ja genug probleme mit der blockadehaltung von seiten polens.

Die Eu verspricht der Ukraine denn eu-beitritt nur, damit die Ukraine nach ihrer Pfeiffe tanzt. So wie bei der Türkei (auch ein bevölkerungsreiches Land). Und die Populisten timoschenko und juschenko gehen mit dem Versprechen des baldigen eu-beitritts auf Stimmenfang.
Ohne frage würde die Ukraine von eu -beitritt profitieren, doch man sollte nicht vergessen, das andere länder für den "spass"(Subventionen) auch zahlen und auch diese müssen dem Eu-Beitritt zustimmen. Oder länder die jetzt netto-empfänger sind werden weniger bekommen, und auch die müssen dem Eu-Beitritt zustimmen.
Es stimmt, dass die eu auch noch eine wertegemeinschaft ist. Doch die Osteuropäischen länder haben mehr gemeinsame werte mit den U.S.A. als mit west europa (z.B. im foltern von Terroristenn in baltischen ländern.)

Und zum Nato-beitritt. Die Ukraine würde besser ohne die Nato leben. das sie keine feinde in Europa hat (Oder falls sie doch einen finden, gegen denn würde die nato auch nichts machen (Haben Sie 2008 die "Olympischen Spiele" geguckt?)). Und als Nato-Mitlglied müsste sich die Ukraine am Krieg in afghanistan beteiligen. Spähtestens wenn die ersten toten soldaten in die Ukraine zurückkehren, wird die begeisterung für die Nato sinken, die ja schon jetzt nicht so hoch ist.

Das beste für die Ukraine wäre, wenn sie gute Beziehungen zu allen staaten hätte und sich aus der Geopolitik heraushalten würde, so wie die Schweiz, die weder in der Nato noch in der Eu ist (Und die bestens damit lebt). Die Ukrainer sollten endlich mal begreifen,dass sie sich den Wholstand selbst erarbeiten können und sollen. und Das geht auch ohne eu-beitritt.
EUkraine hat geschrieben: Hier stellt sich nicht die Frage wer besser ist, sondern Fakt ist das Janukovitch die Wahlen gefälscht hat.
so groß war die Wahlfälschung wohl doch nicht, wenn er Jetzt in freien und ungefälschten Wahlen haushoch gegen juschenko gewonnen hat.
So toll war die arbeit von juschenko wohl doch nicht, wenn er bei der wahl einen weltrekord geschaft hat.
(Schlechtestes Ergebnis eines Amtierenden Präsidenten bei der wiederwahl).
Nicht mal Putin würde so was schaffen, wenn man freie und unabhängige wahlen in russland einführen würde.

Es gab 2004 zwar wahlfälschungen, doch die waren(meiner meinung nach) nicht so groß, das juschenko gewonnen hätte. Durch die Demonstritionen drehte sich die Stimmung bis zum 3.ten Wahlgang und juschenko gewann diesen sehr knapp.
EUkraine hat geschrieben: Die Abgeordneten hat er abgekauft um so die orangene Koalition zu sprengen. Das ist und bleibt ein Verbrecher.
So hohe Werte scheinen die Abgeordneten der orangenen Koalition wohl nicht zu haben, wenn sie sich und ihre ideale verkaufen. Vorallem, wenn man bedenkt, dass die ukrainischen abgeordneten nicht am hungertuch nagen und viele sehr vermögend sind.

Soweit ich weiß, hat timoschenko auch etwas ungestzliches getan. Und in westlichen länder gibt man menschen, die etwas falsch gemacht haben und für ihre taten gebüßt haben die chance für einen Neuanfang.:-)
Sie sind doch für westliche werte, wollen Sie janukowitsch nicht auch die Chance für einen Neuanfang geben ;-)
EUkraine hat geschrieben: Da stimme ich dir zu. Nur Janukovitch der nichts gemacht hat, gehört nicht auf den Posten. Dieser Mann kann doch nicht mal die Amtssprache.
Ohne es zu merken haben sie das beste Argument für die Einführung des russischen als zweite Amtssprache eingebracht. Wenn jemand ohne kenntnisse der offiziellen amtssprache Präsident werden kann, dann deutet das doch auf ein ziehmlich großes gewicht
dieser "inoffiziellen amtssprache" hin. Deshalb sollte man auch Russisch als zweite amtssprache einführen. Zumiendest solange, bis alle Ukrainer Ukrainnisch können.

Und auf Ihr Argument aus einem vorhergehenden Posting,dass man dann auch andere Sprachen als offizielle amtssprachen einführen könnte, möchte ich auch eingehen.

Es geht ja nicht darum, dass alle sprachen, die in einem Land gesprochen werden amtssprachen werden. Jedoch sollte man sich das überlegen, wenn ein bestimmter prozentsatz(z.B. mehr als 20%) der Bevölkerung diese Sprache spricht. Übrigens, da sie Europa so toll finden,es gibt einige Länder in europa, die mehrere Amtssprachen haben.
z.B.
Belgien (Niederländisch, Französisch, Deutsch),
Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch),
Italien (Italienisch , Regionale Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Ladinisch, Slowenisch)
Spanisch (Spanisch amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch)
und andere länder

Sie sehen, dass viele -auch große und entwickelte- länder mehrere Amtssprachen haben. Meinen Sie das Schadet diesen Ländern?
Diese Länder sind lieber wirtschaftlich erfolgreich , als ihre ernergie und zeit auf so unwichtige themen, wie die zahl der amtssprachen zu vergeuden.

doch so ein thema ist für populisten wie juschenko und timoshcenko natürlich gold wert(da es sich nicht über nacht lösen lässt), um von ihrer miserablen (sozialen und wirtschaftlichen ) Regierungsbilanz abzulenken, und die meisten ukrainer fallen leider darauf rein.

grüße
maulwurfmeister

Mirko

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EUkraine
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Re: Was kommt nach der Wahl?

#30 Beitrag von EUkraine » Dienstag 2. Februar 2010, 03:07

Maulwurfmeister hat geschrieben:
EUkraine hat geschrieben: Ich bin ein Patriot der Ukraine der die Hoffnung hat das die Ukraine sich bald der Eu anschließen kann und von Russland wegkommt.
Einen wunderschönen guten Tag,

Ich will Ihnen Ihre Ilusionen ja nicht nehmen, aber die Ukraine wird so bald nicht in die EU aufgenohmen werden und schon garnicht in den nächsten 5 Jahren, so wie es timoschenko verspricht. Die EU hat schon genung arme, korrupte Länder wie Rumänien und Bulgarien. Und die Ukraine ist um ein vielfaches größer als die oben gennanten Länder. Ein weiteres Problem wäre dann ja auch, das die ostländer vielleicht noch eine Stimmenmehrheit hätten. Das wäre dann das entgültige Ende der EU. Schon heute hat man ja genug probleme mit der blockadehaltung von seiten polens.

Die Eu verspricht der Ukraine denn eu-beitritt nur, damit die Ukraine nach ihrer Pfeiffe tanzt. So wie bei der Türkei (auch ein bevölkerungsreiches Land). Und die Populisten timoschenko und juschenko gehen mit dem Versprechen des baldigen eu-beitritts auf Stimmenfang.
Ohne frage würde die Ukraine von eu -beitritt profitieren, doch man sollte nicht vergessen, das andere länder für den "spass"(Subventionen) auch zahlen und auch diese müssen dem Eu-Beitritt zustimmen. Oder länder die jetzt netto-empfänger sind werden weniger bekommen, und auch die müssen dem Eu-Beitritt zustimmen.
Es stimmt, dass die eu auch noch eine wertegemeinschaft ist. Doch die Osteuropäischen länder haben mehr gemeinsame werte mit den U.S.A. als mit west europa (z.B. im foltern von Terroristenn in baltischen ländern.)
Einen baldigen EU Beitritt, auf den habe ich auch nicht gesetzt. Mit Pfeife tanzen hat das nichts zu tun, sondern das einführen demokratischer Normen. Auch mit der Blockade ist blödsinn, da die EU ein Gesetz verabschiedet, die Zwergstaaten ein gewichtiges Veto nicht mehr möglich macht. Die Ukraine ist der größte europäische Staat, das würde die EU zur Zeit nie verkraften. Dennoch eine demokratische Ukraine bietet riesige Möglichkeiten.
Maulwurfmeister hat geschrieben: Und zum Nato-beitritt. Die Ukraine würde besser ohne die Nato leben. das sie keine feinde in Europa hat (Oder falls sie doch einen finden, gegen denn würde die nato auch nichts machen (Haben Sie 2008 die "Olympischen Spiele" geguckt?)). Und als Nato-Mitlglied müsste sich die Ukraine am Krieg in afghanistan beteiligen. Spähtestens wenn die ersten toten soldaten in die Ukraine zurückkehren, wird die begeisterung für die Nato sinken, die ja schon jetzt nicht so hoch ist.

Das beste für die Ukraine wäre, wenn sie gute Beziehungen zu allen staaten hätte und sich aus der Geopolitik heraushalten würde, so wie die Schweiz, die weder in der Nato noch in der Eu ist (Und die bestens damit lebt). Die Ukrainer sollten endlich mal begreifen,dass sie sich den Wholstand selbst erarbeiten können und sollen. und Das geht auch ohne eu-beitritt.
Was erlaubst du dir soetwas zu sagen? Der NATO Beitritt der Ukraine ist wichtig um sich symbolisch von Russland loszulösen. Das Model der Baltischen Staaten und Polen zeigt das, diese sich kulturell sehr gut weiter entwickeln. Diese Staaten brauchen von Russland keine Angst mehr zu haben.

Sowie die Schweiz??? Geht es noch? DU vergleichst einen erfolgreichen Zwergstaat mit einem Osteuropäischen Opfer des rusischen Bären. Sehr schlechter Vergleich!
Maulwurfmeister hat geschrieben:
EUkraine hat geschrieben: Hier stellt sich nicht die Frage wer besser ist, sondern Fakt ist das Janukovitch die Wahlen gefälscht hat.
so groß war die Wahlfälschung wohl doch nicht, wenn er Jetzt in freien und ungefälschten Wahlen haushoch gegen juschenko gewonnen hat.
So toll war die arbeit von juschenko wohl doch nicht, wenn er bei der wahl einen weltrekord geschaft hat.
(Schlechtestes Ergebnis eines Amtierenden Präsidenten bei der wiederwahl).
Nicht mal Putin würde so was schaffen, wenn man freie und unabhängige wahlen in russland einführen würde.

Es gab 2004 zwar wahlfälschungen, doch die waren(meiner meinung nach) nicht so groß, das juschenko gewonnen hätte. Durch die Demonstritionen drehte sich die Stimmung bis zum 3.ten Wahlgang und juschenko gewann diesen sehr knapp.
Auch hier irrst du dich! Die Wahlfälschung war emenz. Juschtschenko musste sich gegen ein korruptes System durchkmpfän und Janukovitch hat ihn erfolgreichh behindert. Tatsache ist Juschtschenko hat ein Zeichen gesetzt, er hat Pressefreiheit eingeführt. Demokratische Wahlen... . Am ende hat es nicht gereicht für eine stabile Umwandlung, dennoch war er ein großer Politiker.
Maulwurfmeister hat geschrieben:
EUkraine hat geschrieben: Die Abgeordneten hat er abgekauft um so die orangene Koalition zu sprengen. Das ist und bleibt ein Verbrecher.

So hohe Werte scheinen die Abgeordneten der orangenen Koalition wohl nicht zu haben, wenn sie sich und ihre ideale verkaufen. Vorallem, wenn man bedenkt, dass die ukrainischen abgeordneten nicht am hungertuch nagen und viele sehr vermögend sind.

Soweit ich weiß, hat timoschenko auch etwas ungestzliches getan. Und in westlichen länder gibt man menschen, die etwas falsch gemacht haben und für ihre taten gebüßt haben die chance für einen Neuanfang.:-)
Sie sind doch für westliche werte, wollen Sie janukowitsch nicht auch die Chance für einen Neuanfang geben ;-)
Wenn du 3 5Jährige Kinder hast und einem 5€ anbietest damit er nach draußen spielen geht, dann werden die anderen beiden auch folgen. Damit möchte ich dir sagen das jeder Mensch anders ist und selbst in einer Gemeinschaft sind die Meinungen verscheiden, so auch in den Parteien (wobei ich viele Politiker in der Ukriane auch wenig mit Ideologien verbinde als mit Korruption).

Wie soll ich einem Janukovitch eine Chance geben? Einem Verbrecher? Einem Wahlfälscher? Noch ein mal: Würden Sie einen Kinderschänder im Kindergarten arbeiten lassen?
Maulwurfmeister hat geschrieben:
EUkraine hat geschrieben: Da stimme ich dir zu. Nur Janukovitch der nichts gemacht hat, gehört nicht auf den Posten. Dieser Mann kann doch nicht mal die Amtssprache.
Ohne es zu merken haben sie das beste Argument für die Einführung des russischen als zweite Amtssprache eingebracht. Wenn jemand ohne kenntnisse der offiziellen amtssprache Präsident werden kann, dann deutet das doch auf ein ziehmlich großes gewicht
dieser "inoffiziellen amtssprache" hin. Deshalb sollte man auch Russisch als zweite amtssprache einführen. Zumiendest solange, bis alle Ukrainer Ukrainnisch können.
Es gibt eine Ukraine und es gibt ukrainisch, die Werte zeigen: Die Anzahl ukrainischsprachiger wächst und dominiert leicht und es wird erwartet, das ukrainisch sich im nächsten Jahrzehnt entgültig durchsetzt. Anders würde sich die Frage stellen, wofür dann noch eine Ukraine wenn alles eh russisch abläuft?
Lasst uns doch türkisch in Deutschland dann einführen ;D ( es gibt über 14Mil Türken in Deutschland. Dazu zähle ich Türken mit deutschen Ausweis)
Maulwurfmeister hat geschrieben: Und auf Ihr Argument aus einem vorhergehenden Posting,dass man dann auch andere Sprachen als offizielle amtssprachen einführen könnte, möchte ich auch eingehen.

Es geht ja nicht darum, dass alle sprachen, die in einem Land gesprochen werden amtssprachen werden. Jedoch sollte man sich das überlegen, wenn ein bestimmter prozentsatz(z.B. mehr als 20%) der Bevölkerung diese Sprache spricht. Übrigens, da sie Europa so toll finden,es gibt einige Länder in europa, die mehrere Amtssprachen haben.
z.B.
Belgien (Niederländisch, Französisch, Deutsch),
Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch),
Italien (Italienisch , Regionale Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Ladinisch, Slowenisch)
Spanisch (Spanisch amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch)
und andere länder

Sie sehen, dass viele -auch große und entwickelte- länder mehrere Amtssprachen haben. Meinen Sie das Schadet diesen Ländern?
Diese Länder sind lieber wirtschaftlich erfolgreich , als ihre ernergie und zeit auf so unwichtige themen, wie die zahl der amtssprachen zu vergeuden.

doch so ein thema ist für populisten wie juschenko und timoshcenko natürlich gold wert(da es sich nicht über nacht lösen lässt), um von ihrer miserablen (sozialen und wirtschaftlichen ) Regierungsbilanz abzulenken, und die meisten ukrainer fallen leider darauf rein.

grüße
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Noch einmal, der Vergleich dieser Staaten mit Ukraine geht absolut nicht. Kein osteuropäischer Staat hat vollkommen andere zusätzliche Sprache! Welcher Polen Tschechien Slowakei Serbien Kroatien ...

Das du Tymoshenko als Populistin abstempelst verstehe ich auch nicht! Janukovitch hat in seiner Amtszeit als Regierungchef absolut nichts selber gemacht. Dieser Mann soll jetzt das Land führen? Er ist eine Marionette, was er selber auch gezeigt hat 2004. Seine Wirtschaftspolitik geht auf Kosten des Landes.

Ein utopisches Bild der Ukraine wäre wie folgt: Ein ukrainischer Staat, ukrainische Amtssprache, politisch stabil, demokratischer Rechtsstaat, in EU und NATO, neutraler Partner Russlands, wirtschaftlich stabil, Pressefreiheit.
(Dieses Bild hatte Juschtschenko) Am Ende wurde durch Jusch, die Pressefreiheit, Demokratie, ukrainische Amtssprache durchgesetzt.
Wäre Janukovitch an der Macht, wäre die Hauptstadt Donezk, die Amtssprache russisch, die finanzkriese hätte Ihn noch schlimmer getroffen, da Juschtschenko udn Tymsoshenko in der Opposition ihn fertig gemacht hätten, Das Land wäre an Russland verkauft und ENDE DER GESCHICHTE!
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Re: Was kommt nach der Wahl?

#31 Beitrag von EUkraine » Samstag 17. April 2010, 23:52

Die Ukraine hat einen russischen Nagel eingehämmert bekommen. Um diesen Nagel wieder zu lösen, braucht es Personen wie Juschtschenko und Tymoshenko.
Erst dann kann die Ukraine Ihre Werte europäsieren!
Zitat von Kolja

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Re: Was kommt nach der Wahl?

#32 Beitrag von Handrij » Sonntag 18. April 2010, 00:43

EUkraine hat geschrieben:Die Ukraine hat einen russischen Nagel eingehämmert bekommen. Um diesen Nagel wieder zu lösen, braucht es Personen wie Juschtschenko und Tymoshenko.
Erst dann kann die Ukraine Ihre Werte europäsieren!
Zitat von Kolja
Was soll uns das jetzt sagen? Und wer ist Kolja?
Kolja ist übrigens nicht unbedingt eine ukrainische Koseform des Namens Mykola. Wenn du so viel Wert auf das "Heraustreiben des russischen Nagels" legst, solltest du das beachten.
Lass dir das von der "Philologin" Iryna Farion von Swoboda erklären!

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Re: Was kommt nach der Wahl?

#33 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 18. April 2010, 18:42

EUkraine hat geschrieben:Die Ukraine hat einen russischen Nagel eingehämmert bekommen. Um diesen Nagel wieder zu lösen, braucht es Personen wie Juschtschenko und Tymoshenko.
Erst dann kann die Ukraine Ihre Werte europäsieren!
Zitat von Kolja
Die Beiden hatten ihre Chance - das ukrainische Volk hat sich in demokratischer Wahl für eine andere Politik entschieden.
Man muß demokratische Entscheidungen akzeptieren, auch wenn sie einen nicht passen. Noch dazu, wenn man sich an Westeuropa annähern will. Gute Verlierer geben dem Sieger die Hand!

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