Allgemeines DiskussionsforumWenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#26 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 15:52

Dunkeltroll hat geschrieben:ne ganz einfache antwort, nüscht! das ist, war und bleibt ne fehlgeburt dieses land. politclowns, oligarchen, korruption auf dem niveau zimbawe´s, super. wer ehrlich ist erkennt das diese ehemalige sovjetrepublik nicht lebensfähig ist, ja es gar sein will. schlussstrich ziehen, gut ist und ab zu russland. wäre für alle das beste.

Sagen sie wie peinlich koennen sie eigentlich sein....was machen sie in diesem Forum - na gut ihr Name sagt eh alles ......(und das Sonnenblume da gleich wieder mitschleimt habe ich zwar nicht erwartet ....aber gut manche wollen eben keine serioesen Auseinandersetzungen) ....wer sind sie aufgeblasenes Wuerschtl eigentlich das sie sich das Recht herauszunehmen ueber das Wohl und Wehe von ueber 40 Millionen Menschen zu bestimmen...ihre Dunkeltroll-Denke ist eher ala Robert Mugabe....sie haben Zimbabwe im Hirn.....ich wuensche ihnen das man mit ihnen genauso verfaehrt, mal fuer ein paar Tage zum Aufwachen - gut is und ab nach Sibirien - und am besten bleims gleich dort...Wer ehrlich ist, erkennt......wo haben das studiert....im Kaffeesud ???? Da rackert sich ein ganzes Volk ab das Sovietsystem zu ueberwinden - noch dazu ohne von zusammengeraubten Bodenschaetzen profitieren zu koennen ....und dann sowas....you made my day.....wuerg....sitzt irgendwo im geheizten Kaemmerlein und dann sowas.....
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#27 Beitrag von Sonnenblume » Montag 21. Dezember 2009, 17:04

eurojoseph hat geschrieben:......(und das Sonnenblume da gleich wieder mitschleimt habe ich zwar nicht erwartet ....aber gut manche wollen eben keine serioesen Auseinandersetzungen) .........

Ach Eurojoseph, warum wundert es mich nicht, dass Sie wieder mal alles in den falschen Hals bekommen? "Schleimen" setzt umgangssprachlich voraus, dass man den Vorredner zumindest seine Meinung bestätigt. Dass ich das getan habe, kann ich nicht behaupten.
Ansonsten wäre es schön, wenn Sie sich wieder zivilisierteren Umgangsformen bedienen ("wer sind sie aufgeblasenes Wuerschtl eigentlich..."), sonst nimmt man auch das, was Sie sagen, nicht wirklich ernst.

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#28 Beitrag von paracelsus » Montag 21. Dezember 2009, 18:15

@ Sonnenblume: wohl dem der Ironie erkennen kann............. :-)

Ich finde zwar des Dunkeltrolls Statement überzogen............ aber ich mag die Menschen in der Ukraine deutlich mehr als das Erscheinungsbild der politischen "Eliten" im ukrainischen Nationalstaat. Das der Staat nicht funzt dürfte doch kein Geheimnis sein.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#29 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 19:18

Sonnenblume hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:......(und das Sonnenblume da gleich wieder mitschleimt habe ich zwar nicht erwartet ....aber gut manche wollen eben keine serioesen Auseinandersetzungen) .........

Ach Eurojoseph, warum wundert es mich nicht, dass Sie wieder mal alles in den falschen Hals bekommen? "Schleimen" setzt umgangssprachlich voraus, dass man den Vorredner zumindest seine Meinung bestätigt. Dass ich das getan habe, kann ich nicht behaupten.
Ansonsten wäre es schön, wenn Sie sich wieder zivilisierteren Umgangsformen bedienen ("wer sind sie aufgeblasenes Wuerschtl eigentlich..."), sonst nimmt man auch das, was Sie sagen, nicht wirklich ernst.


also war das nicht auf Sie bezogen mit dem Wuerstl......so wie ich das verstanden habe haben Sie sich sehr Wohl der Meinung des Vorredners angeschlossen, bzw. sogar die RF bedauert, wenn diese die Ukraine reannektieren wuerde so wie es der Troll vorschlaegt....ich weiss nicht was Ihre Schmerzgrenze ist - und ich weiss auch ueberhaupt nicht wie sie zur Ukraine stehen - ist ja auch ihre Privatsache - jedenfalls kann ich diese kuebelweisen Beschimpfungen des Trolls nicht uebersehen - und will es auch gar nicht....wenn das ihre Form von Ironie ist kann ich es nicht nachvollziehen....
Das der Troll ein aufgeblasenes Wuerschtl ist - und nichts als Gehaessiges gegen das Ukrainische Volk von sich gibt - noch dazu um sie Russland zuzuschlagen - was eine bodenlose Arroganz ist ....ich haett eigentlich noch viel schaerfere Pfeile im Koecher....
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#30 Beitrag von Sonnenblume » Montag 21. Dezember 2009, 19:28

Eurojoseph, Sie sagen ja gar nichts zu dem "Vorschlag", die Westukraine Polen zuzuschlagen ;)

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#31 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 19:31

paracelsus hat geschrieben:@ Sonnenblume: wohl dem der Ironie erkennen kann............. :-)

Ich finde zwar des Dunkeltrolls Statement überzogen............ aber ich mag die Menschen in der Ukraine deutlich mehr als das Erscheinungsbild der politischen "Eliten" im ukrainischen Nationalstaat. Das der Staat nicht funzt dürfte doch kein Geheimnis sein.


Ironie.....na da darf man auch andre Vorstellung davon haben....na und das der ukrainische Staat nicht (noch nicht ???) funktioniert ....wundert Sie das ...nach ueber 70 Jahren ....das sind schon Generationen - totaler Absenz einer Zivilgesellschaft - da kann ich nur sagen - tapfer, tapfer das nicht alle Ukrainer irgendwelchen faschistischen Rattenfaengern von rechts oder links nachlaufen....
Demokratie versuchen mit knurrendem Magen und solch mafioesen Strukturen - eben als Erbe der SU....das hat schon was....moecht uebrigens wissen WO in der ehemaligen SU mehr Pressehfreiheit, mehr gesellschaftliches Kraeftemessen stattfindet, auch mehr lernen wollen ...
WO ???
Also das Baltikum ist sowieso ein Sonderfall....aber sonst ???
Ich moecht nur wissen wie sich Deutschland demokratiepolitisch entwickelt haette , wenn nicht a die Bedrohung durch die SU und b die Hilfe durch die USA nicht gewesen waeren....
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#32 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 19:33

Sonnenblume hat geschrieben:Eurojoseph, Sie sagen ja gar nichts zu dem "Vorschlag", die Westukraine Polen zuzuschlagen ;)

Sie wollen nicht "zufaellig" provozieren.....????
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#33 Beitrag von Handrij » Montag 21. Dezember 2009, 19:40

eurojoseph hat geschrieben:WO ???
Also das Baltikum ist sowieso ein Sonderfall....aber sonst ???
Ich moecht nur wissen wie sich Deutschland demokratiepolitisch entwickelt haette , wenn nicht a die Bedrohung durch die SU und b die Hilfe durch die USA nicht gewesen waeren....

Nachdem die ganzen Sonderfälle ausgeklammert wurden stehen wir wieder vor der Frage: "Was tun?" (Ähnlichkeiten zu Schriften eines gewissen Uljanow sind unbeabsichtigt).
An wem könnten sich die Ukrainer ein Beispiel nehmen oder sich orientieren?

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#34 Beitrag von Sonnenblume » Montag 21. Dezember 2009, 19:41

eurojoseph hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:Eurojoseph, Sie sagen ja gar nichts zu dem "Vorschlag", die Westukraine Polen zuzuschlagen ;)

Sie wollen nicht "zufaellig" provozieren.....????

Nö, war mir nur aufgefallen.

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#35 Beitrag von Sonnenblume » Montag 21. Dezember 2009, 19:44

Handrij hat geschrieben:An wem könnten sich die Ukrainer ein Beispiel nehmen oder sich orientieren?

Am Besten von allen nur das Beste nachmachen, dann können wir alle von der Ukraine was lernen (zu Neujahr wünscht man sich ja immer was) [smilie=ukr_prapor]
Zuletzt geändert von Anonymous am Montag 21. Dezember 2009, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#36 Beitrag von Handrij » Montag 21. Dezember 2009, 19:48

Sonnenblume hat geschrieben:Am Besten von allen nur das Beste nachmachen, dann können wir alle von der Ukraine was lernen [smilie=ukr_prapor]


Schtsche ne wmerla Ukrajiny (Ще не вмерла України)!
Die Hoffnung stirbt zuletzt - Надія помира остання ........

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#37 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 19:53

Handrij hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:2. ja ich denke auch das dieser "Byzantinische" Einfluss, das Fehlen der Aufklaerung sehr viel zur "Oestlichkeit" der Ukraine beigetragen hat - und andrerseits natuerlich auch die polnische Adelsschicht in der Westukraine sehr wenig bis gar kein Interesse an einer westlich sozialisierten aufgeklaerten Gesellschaft hatten....es ging wohl auch da nur um eine Form von Sklaverei - und am Besten haelt man die Sklaven dumm....Aufklaerung war doch Emanzipation und erstarken bzw. entstehen eines Buergertums was eben genau diese Werte entwickelt haette die so not taeten in der Ukraine....

Hm, bei dem Wort "byzantinischer" Einfluss und ein Fehlen der "Aufklärung" habe ich Bauchschmerzen, da hierbei immer ein starker "Eurochauvinismus" mitschwingt. Ich denke, dass die Beispiele Japan, Taiwan oder Südkorea zeigen, dass es nicht immer unbedingt zu 100% mit den "Werten der Aufklärung" zu tun hat, ein erfolgreiches Gemeinwesen nach heutigen, kapitalistischen Kriterien (die ja aus der Aufklärung als begleitender Ideologie des Kapitalismus entspringen) innerhalb von 50 bis 100 Jahren zu errichten.
In der Ukraine hat sich meines Erachtens nach aber auch inzwischen eine selbstbewusste sagen wir mal "bürgerliche Schicht" entwickelt, die sich auch stärker zu artikulieren versucht, doch fehlt da ein Durchbruch auf politischer Ebene.
Daran schließt sich sich bei mir die Frage an, woran sich die Ukraine orientieren könnte, wenn wir mal einen Willen zur Veränderung bei der ukrainischen Führungsschicht unterstellen. Welche Beispiele im Hinblick auf eine Modernisierung nicht nur der Rechtssprechung sondern des gesamten Staatswesens könnten da angeführt werden? Vermutlich ist da Polen das beste Beispiel, da Nachbar und mit teilweiser gemeinsamer Geschichte. Mich hat bei Polen jetzt insbesondere der stabile Binnenmarkt beeindruckt, der vermutlich auch auf den Ersparnissen der "Auslandspolen" beruht. Andererseits war die polnische Gesellschaft wohl schon vorher "moderner" als die ukrainische.
Aus den Wahlprogrammen der aktuellen Kandidaten schien ein wenig das Beispiel China als Entwicklungsmodell durch, so jedenfalls mein Eindruck (insbesondere staatliche Kontrolle bei Investitionen, Joint-Ventures mit Technologietransfer, Verstaatlichung von Schlüsselindustrien). Aber ob das so ein Vorbild ist, wage ich zu bezweifeln. Demnächst erscheint ein Wahlhandbuch der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ..., wo alle Wahlprogramme in deutscher Sprache mit den wichtigsten Punkten wiedergegeben werden. Ich werde darauf noch einmal hinweisen.

Eurojoseph :
Wenn Eurochauvinismus heisst fuer die Erklaerung der Menschenrechte zu sein, gegen Sklaverei, gegen Geschlechter- und Sexualdiskriminierungen, gegen Patriarchat und andrer Familiengleichschaltungen die zur Genitalverstuemmelungen, Steinigungen als brutalste Ausformungen einer sogenannten "Familienehre" - dann bin ich gerne Eurochauvinist....auch wenn es gegen geht die ultrabrutalsten Aspekte der japanischen Gesellschaft (Schuelerselbstmorde, Kamikaze z.B.) geht - dann bin ich Eurozentristisch, radikal Individualistisch - wenn es nicht um Abgrenzung gegen einen aggressiven Nachbarstaat oder eine moerderische Ideologie geht hab ich auch mit dem Nationalstaat wenig am Hut.....
Ich werde hier zwar in die "nationalistische" Ecke gestellt - aber mir geht es viel mehr um das Individualistische - um die Wahlfreiheit ....wenn jemand in der Ukraine meint das seine Muttersprache z.B. nichts wert ist hab ich gar nix dagegen - ich red auch lieber englisch als deutsch (allerdings kein britisches - hehehe...) - ich hab nur was dagegen wenn die Ukraine irgendwo "eingemeindet" (ich finde ein sehr versoehnlicher Ausdruck...ich haett da auch andre parat...) werden soll - waer auch dagegen wenn die Ukraine polonisiert werden wuerde...damit das mal klar gestellt ist...die Europaeische Union versucht ja nicht irgendwelche Kultur (abgesehen vom wirtschaftlichen...) aufzupropfen....
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#38 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 20:00

Handrij hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:WO ???
Also das Baltikum ist sowieso ein Sonderfall....aber sonst ???
Ich moecht nur wissen wie sich Deutschland demokratiepolitisch entwickelt haette , wenn nicht a die Bedrohung durch die SU und b die Hilfe durch die USA nicht gewesen waeren....

Nachdem die ganzen Sonderfälle ausgeklammert wurden stehen wir wieder vor der Frage: "Was tun?" (Ähnlichkeiten zu Schriften eines gewissen Uljanow sind unbeabsichtigt).
An wem könnten sich die Ukrainer ein Beispiel nehmen oder sich orientieren?

Nachdem ich glaub das es das Paradies nirgends gibt - und nachdem ich weiss das das kulturelle Erbe auch zaeh ist , denk ich wirklich AUCH !!!! wo es nur irgendwie geht sich etwas rauszupicken, was brauchbar ist....Es braucht einfach Zeit und Versuch und Irrtum !!!!
Wie heisst es so schoen - einen Fehler muss man so lange wiederholen bis man draus was gelernt hat ....laueft nicht das ganze Leben so ... ????
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#39 Beitrag von eurojoseph » Montag 21. Dezember 2009, 20:02

Sonnenblume hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:An wem könnten sich die Ukrainer ein Beispiel nehmen oder sich orientieren?

Am Besten von allen nur das Beste nachmachen, dann können wir alle von der Ukraine was lernen (zu Neujahr wünscht man sich ja immer was) [smilie=ukr_prapor]


Oho - da sind wir uns sogar mal 100% einig :-D
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#40 Beitrag von Sonnenblume » Montag 21. Dezember 2009, 21:37

Wenn ich gemein wäre, würde ich jetzt eine Diskussion anregen, was denn "das Beste" ist (Wenn der Topf aber nun ein Loch hat...) ;)

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#41 Beitrag von paracelsus » Montag 21. Dezember 2009, 22:13

Sonnenblume hat geschrieben:Wenn ich gemein wäre, würde ich jetzt eine Diskussion anregen, was denn "das Beste" ist ;)


B-) na denn............ ~~~c___ Agrarsubventionen aus der Eu, Strukturbeihilfen ebenfalls aus der EU-Kasse, dafür subventioniertes Gas aus RF, Soros u.a. NGOs helfen mit Spenden bei der weiteren Demokratiesierung, dann noch mal nachschauen was denn der IWF noch so im Füllhorn hat.......... . (~)3 Und damit mal etwas eigenes Geld in die StaatsKasse kommt : Erhöhung der Transitgebühren um 1500% . [smilie=ukr_prapor]
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#42 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 22. Dezember 2009, 08:55

Ich meinte das eher in der Richtung:
"Wer einem Manne einen Fisch schenkt, gibt ihm für einen Tag zu essen. Wer ihn das Fischen lehrt, gibt ihm ein Leben lang zu essen." (Chinesisches Sprichwort)

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#43 Beitrag von paracelsus » Dienstag 22. Dezember 2009, 09:26

Wer ständig Fische geschenkt bekommt, der verlernt das Angeln (alte Schlaraffenländische Lebensweisheit). [smilie=kosak_2]
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#44 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 22. Dezember 2009, 09:42

paracelsus hat geschrieben:Wer ständig Fische geschenkt bekommt, der verlernt das Angeln (alte Schlaraffenländische Lebensweisheit). [smilie=kosak_2]


Das bleibt unwidersprochen! Das Problem ist, dass der Fisch bei denen landet, die eigentlich Angeln sollten. Und solange sie noch Fisch bekommen, sehen sie keinen Grund, Angeln zu lernen. :~(~~~

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#45 Beitrag von Dunkeltroll » Mittwoch 23. Dezember 2009, 13:27

sarkasmus und ironie zu verstehen ist schwierig. eurojuppes sein ding ist es nicht.
mit purer absicht überzog ich, das sie dass nicht verstanden, ihr problem. so schön aufregen, echauffieren sie sich, wunderschön, kabarett ist ja nichts dagegen. im nächsten karneval sollte das einfliessen.
alaaf jupp

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#46 Beitrag von lev » Mittwoch 23. Dezember 2009, 18:50

Dunkeltroll hat geschrieben:ne ganz einfache antwort, nüscht! das ist, war und bleibt ne fehlgeburt dieses land. politclowns, oligarchen, korruption auf dem niveau zimbawe´s, super. wer ehrlich ist erkennt das diese ehemalige sovjetrepublik nicht lebensfähig ist, ja es gar sein will. schlussstrich ziehen, gut ist und ab zu russland. wäre für alle das beste.


Die Ukraine wieder zu Russland, dass hieße vom Regen in die Traufe. Ähnlich korrupt, eines der machtgeilsten Staaten weltweit und die Lebensbedingungen außerhalb der Großstädte genau so schlecht wie in der Ukraine. Die ukrainische Bevölkerung würde ihrer Identität, Kultur und Sprache beraubt wie die baltischen Staaten unter der Sowjetmacht. Sie würden sich fühlen wie Mäuse im Elefantenhaus. Entweder wirst du irgendwann zertrampelt, oder du siehst immer nur nach oben. Das kann man doch keinem Volk der Welt wünschen.

Achtzehn Jahre Unabhängigkeit ist sicher keine kurze Zeit, es müsste politisch und wirtschaftlich besser dastehen, aber wo wären heute die neuen Bundesländer wirtschaftlich ohne die Milliarden Euro von Westdeutschland und der EU. Russland würde die Ukraine lediglich einverleiben und bestimmt nicht der reiche Glücksritter sein.
Die Ukraine muss fast alles alleine Stemmen und die politischen Gegensätze im eigenem Land sind da nicht wirklich hilfreich.

Sicher ist das noch ein weiter Weg zu einem wirtschaftlich gesunden und politisch stabilen Staat, aber von einer Fehlgeburt zu sprechen ist schon makaber.

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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#47 Beitrag von Handrij » Mittwoch 23. Dezember 2009, 19:41

@Dunkeltroll
Deine Aussage war, wenn sie auch überspitzt war, nicht unbedingt als Sarkasmus oder Ironie zu erkennen. Man muss zwar nicht wie Eurojoseph auf jede Provokation derartig reagieren, doch "wie man in den Wald hineinruft ..." und so weiter ...

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eurojoseph
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Re: Wenn wir mal Ru beiseite lassen.....was macht Ukraine aus...

#48 Beitrag von eurojoseph » Mittwoch 23. Dezember 2009, 23:36

Handrij hat geschrieben:@Dunkeltroll
Deine Aussage war, wenn sie auch überspitzt war, nicht unbedingt als Sarkasmus oder Ironie zu erkennen. Man muss zwar nicht wie Eurojoseph auf jede Provokation derartig reagieren, doch "wie man in den Wald hineinruft ..." und so weiter ...

Ich wuerde es mal so formulieren....man darf die Eltern kritisieren, das sie geizig, liederlich, streng und was auch immer sind ....aber wenn jemand sagt deine Mutter ist eine Hure dann hoert sich der Spass auf....so seh ich das ....das natuerlich jeder Vergleich hinkt.......(sogar wenn die Mutter eine Hure ist, will man es nicht von Fremden hoeren.....(abgesehen, das es vielleicht gute Gruende gibt....)
Ich fand die Aussage nur beleidigend und runtermachend.....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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