Allgemeines DiskussionsforumWenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

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WhoMadeWho
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Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#1 Beitrag von WhoMadeWho » Mittwoch 21. Dezember 2011, 19:34

Wenn der "Internet..." dann vor der Tuere nicht halt macht ??
Die anfangs eher leicht peinliche Situation bzgl. der wütenden Proteste einer handvoll Tierschützer, welche angebliche ''Säuberungsaktionen'' von Hund & Katze in den Austragungsorten der EURO 2012 zum Inhalt hatte, erfährt jetzt auch in Deutschland ein stetig wachsendes Interesse.
Trotz der Blockadetaktik der Medien, Politik, Sponsoren, u.s.w. in Deutschland und auch trotz der vollkommen in den Sand gesetzten Berichterstattung der Zeitung ''KRONE'' in Österreich, die mit billigsten Mitteln eine miserabele u. wertlose Reportage propagierte, welche den Tierschutz-Aktivisten fast jede Glaubwürdigkeit raubte, da die KRONE ihren gesamten Beitrag via 'fake'-Methode aufbauschte (was ja nichts neues ist), und zudem noch auf unterstem Niveau.
Das Thema wäre somit auch erledigt gewesen, wenn es sich nicht um den Deutschen liebster Freund den Hund gehandelt hätte. Die grauenhaften Bilder aus aller Welt werden z. Teil immer noch der Ukraine zugeschrieben, obwohl die Tatsache schon mehrfach widerlegt wurde. Ein Mitglied hier gebrauchte mal die Worte --> ''die vernetzte u. aufgebrachte Hausfrauenlobby mit RTL2 Niveau die sich zu blinden Aktionismus hinreissen lassen'', diese Aussage trifft auch auf einen gewissen %Satz zu, aber der %Satz derjenigen die wirklich was drauf haben, der wird täglich größer.
Das eine über Netzwerke ausgelöste Protestwelle auch schnell zum Selbstläufer werden kann, dies konnte man in der Vergangenheit schon häufiger erleben. Gegen diese Eigendynamik kann man auch nicht gegensteuern, damit erreicht man allenfalls das Gegenteil.
Das es in der Ukraine eine Überpopulation an Hunden u. Katzen gibt, die allerdings nicht im Zusammenhang mit der EURO 2012 zu sehen ist, wird wohl keiner abstreiten können und auch, dass eine notwendige Reduktion durchgeführt werden sollte, wird niemand ernsthaft in Abrede stellen. Der eigentliche Knackpunkt ist die Art und Weise, wie diese Handlung durchgeführt wird.
Langsam bröckelt auch die Blockadehaltung der o. a. und die Sponsoren bekommen einen dicken Hals, wenn jetzt Konkurrenten der jeweiligen Sponsoren sich als Retter der Hunde profilieren wollen und die Position der Tierschützer stützen.
Ich setze jetzt erstmal den berühmten '' . '', da ich nicht wissen kann, ob dieses Thema hier überhaupt noch jemanden interessiert.

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dirkk
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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#2 Beitrag von dirkk » Mittwoch 21. Dezember 2011, 23:56

Was willst du uns damit sagen, WhoMadeWho? Und wieso gleich zweimal?

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WhoMadeWho
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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#3 Beitrag von WhoMadeWho » Donnerstag 22. Dezember 2011, 00:52

Hallo an alle,

erstmal ein 'sorry' wegen diesem doppelten posting (Anfängerfehler, wird nicht noch mal vorkommen)
Was ich damit sagen will, nun ja, es ist eigentlich mehr mein persönlicher Versuch eine Einschätzung der Situation vor Ort zu bekommen. Es wird so einiges geschrieben auf den verschiedenen Seiten. Die Darstellungen über die hohe Hundepopulation ist recht unterschiedlich und ich hatte die Hoffnung hier evtl. genaueres zu erfahren.
Mein Interesse gilt dem Fußball und ich bin wirklich alles andere als ein Tierschützer.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#4 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 22. Dezember 2011, 11:28

Das klang aber im Eingang ganz anders.
Die freilaufenden verwilderten Haustiere sind eine echte Plage.
Die Reduktion ist dringend erforderlich. Wichtiger aber ist die Vorbeugung durch den Gesetzgeber. Bestrafung der Aussetzung, Markierung der Tiere durch Chips etc.
Das ist die ukrainische Hausaufgabe.

Die Sponsoren des Tierschutzes in D und EU, so sie keine lackierten Hausfrauen sind, sollten sehr genau schauen wem sie Geld und Mittel anvertrauen und ob die Hiobsbotschaften nicht nur der Geldbeschaffung dienen.
Und welcher Aufwand für die Verwaltung betrieben wird.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#5 Beitrag von WhoMadeWho » Donnerstag 22. Dezember 2011, 12:49

Ok, ich habe mir schon gedacht, dass es dieses Problem gibt und auch die Aussage, dass dies in den Bereich ''Hausaufgaben'' fällt, stimme ich voll zu.
Wenn das Parlament in Österreich 3 Std. über dieses Thema diskutiert und letztlich einstimmig, die Art u. Vorgehensweise dieser ''Säuberungsaktionen'' (schreckliches Wort) verurteilt, dann wird wohl auch ein gewisser Wahrheitsgehalt vorhanden sein.

Die deutsche Politik u. auch die deutschen Medien gehen auf das Thema noch nicht ein. Jetzt wird verstärkt Brüssel, als ein Hauptsitz der EU, von Tierschützern in Angriff genommen. Unterschriftsaktionen, die schon die 1.000.000 Marke geknackt haben, werden an die zuständigen Gremien übergeben, Mahnwachen finden jetzt auch in deutschen Städten statt, usw. usw.

Eine Diskussion mit den Hardcore-Aktivisten ist unmöglich, da bei denen ein Hundeleben mehr wiegt, als das Leben eines Menschen. (sagt eigentlich alles)
Äußerungen der zuständigen Politiker in der Ukraine und Sondergesetze sowie eingeleitete Sofortmaßnahmen wird nicht gelaubt, da sofort eine Gegendarstellung von Tierschützern aus der Ukraine folgt (ob diese echt ist, interessiert die Aktivisten nicht).

In einem anderen Diskussionthema zur EURO 2012 schreibt ein Forums-Mitglied, das große Teile der ukrainischen Bevölkerung diese Tiere als lebenden Müll ansehen, ein solcher Spruch in einem deutschen Tierschutzforum würde eine Treibjagd auslösen. Mir persönlich ist durchaus bekannt, dass die Wertschätzung der Tiere in vielen Ländern ähnlich ist und die Ukraine keine Ausnahmeposition einnimmt, aber in Deutschland ist so eine Einstellung nicht nachvollziehbar, jedenfalls solange Hunde die Hauptrolle spielen.

Im Moment lese ich eine Menge hier im Forum zu den verschiedensten Themem und bin doch ein wenig erstaunt über so manchen Kommentar, allerdings sollte ich erstmal weiterlesen bevor ich dumme Fragen stelle.

Was mir übrigens sehr gut gefällt, sind die hier vorherrschenden Umgangsformen, die bei unterschiedlichen Standpunkten nicht umgehend in Polemik umschlagen.

Gruß WhoMadeWho

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#6 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 22. Dezember 2011, 13:21

Wie schon gesagt wohnen wir auf dem Dorf.
Ich habe als Hofhund einen Schäferhund, ob er mal ein Deutscher war weiß ich nicht, er hatte keinen Paß. Dazu haben wir einen Spitzmischling namens Knolle und unseren Jaschka.
Mehr können wir nicht aufnehmen, denn alle haben wir von der Straße.
Entlausen, entwurmen und zum Tierarzt - das war für alle der Start bei uns. Schon der Tierarzt in der Stadt wundert sich, dass wir mit Nichtrassehunden zum Arzt gehen.

Aber was machen, sie wohnen mit uns, machen uns viel Freude und man kann sich nicht vorstellen sie leiden zu sehen.

Mit dieser Haltung sind wir im dörflichen Raum eine Ausnahme.

Die Haltung zur lebenden Kreatur wird bereits in der Schule negativ belegt. Dazu kommt dann noch das Vorleben durch die Eltern und Verwandten.
Anstatt sich Zeit für die Erziehung zu nehmen, werden Tiere ausgesetzt, einfach weggeworfen und das wird als normal empfunden.

Ich kann aber die Berufstierschützer nicht ausstehen, die daraus einen Beruf machen und besonders hier in der UA auf Kosten der Sponsoren gut leben wollen.
Wie schon bei anderen Projekten bin ich gegen unkontrollierte Hilfe.

In der Galerie seht ihr ab heute auch meinen Knolle.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#7 Beitrag von dirkk » Donnerstag 22. Dezember 2011, 14:24

galizier hat geschrieben:...

Mit dieser Haltung sind wir im dörflichen Raum eine Ausnahme.

Die Haltung zur lebenden Kreatur wird bereits in der Schule negativ belegt. Dazu kommt dann noch das Vorleben durch die Eltern und Verwandten.
Anstatt sich Zeit für die Erziehung zu nehmen, werden Tiere ausgesetzt, einfach weggeworfen und das wird als normal empfunden.

Ich kann aber die Berufstierschützer nicht ausstehen, die daraus einen Beruf machen und besonders hier in der UA auf Kosten der Sponsoren gut leben wollen.
Wie schon bei anderen Projekten bin ich gegen unkontrollierte Hilfe.

In der Galerie seht ihr ab heute auch meinen Knolle.
galizier, hättest du eine Idee, wie man die Situation sinnvoll verbessern kann? So, dass sich für Menschen und Tiere etwas verändert? Und eventuelle Spendengelder nicht wieder in undurchsichtigen Kanälen verschwinden? Ich las neulich z.B. in Odessa habe man 2 Mill € für den Ausbau des Tierheims investiert und ausser ein paar neuen Wand- und Deckenanstrichen habe sich nichts verändert. Und Rinat Akhmetov soll angeblich 500.000 Euro zur Verfügung gestellt haben, woher dieses Zahl kommt, weiss ich allerdings nicht, das ist irgendwie wieder verschwunden. Hier steht nur, er sagt seine Unterstützung zu und will ein TH in Donetsk bauen lassen: http://www.survivalgate.de/2011/12/geme ... r-ukraine/ . Also, ich trau dem nicht, aber ich bin weit weg.

Ein bisschen frage ich mich gerade, ob nicht letztendlich durch die Proteste, wenn sie sich noch verstärken und europaweit ausbreiten und "richtig" angefasst werden, ein grösserer Modernisierungsschub erreicht werden kann als durch die ganze EM. Klingt absurd, hätte aber seine innere Logik.

PS: dein Knolle ist ja ein niedlicher Weisswuschel :-)

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#8 Beitrag von WhoMadeWho » Donnerstag 22. Dezember 2011, 16:29

Es wäre auch ein Wunder, wenn es in der gesamten ukrainischen Bevölkerung nur Menschen gibt, die Tiere als lebenden Müll betrachten. Die Ukraine ist groß und ein Umdenken muss über Eltern u. Schule erfolgen, wird also eine Generation dauern und für die EURO 2012 daher nicht mehr relevant.

Das Tierschutzgesetz in der Ukraine liest sich fast, wie das der westeuropäischen Staaten, nur eine Anwendung dieses Gesetz scheint von keinerlei Interesse zu sein. Ob die Bevölkerung der Ukraine in einer Veränderung ihrer Einstellung gegenüber den Tieren etwas positives sieht, ist mir natürlich nicht bekannt. Denn Probleme mit höheren Stellenwert sind ja genügend vorhanden.

Der Ukraine die EURO wegzunehmen, davon halte ich persönlich nichts, nur diese Kommentare, welche sich auf das Verschwinden von Fördermittel u. Spenden beziehen, die sind vielsagend und lassen nur negative Rückschlüsse zu. Die Spendenbereitschaft in Deutschland wäre gerade in der Vorweihnachtszeit enorm gewesen und hätte in kurzer Zeit etliche Millionen € betragen, wenn es aber keine (überhaupt keine) realistische Chance gibt, dass die Gelder dort ankommen, wo sie für gespendet wurden, ja dann....!!

Besser wäre es gewesen, wenn die gesamte Aktion bzgl. Hunde u. Katzen bereits zum Abschluss gekommen wäre.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#9 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Donnerstag 5. Januar 2012, 16:55

Ich hatte gestern ein sehr ausführliches Telefonat mit Dirkk. Bin ja zurzeit in D.
Wer von Euch UA-Bewohnern könnte Interesse an dem Thema Tierschutz/Tierheime haben. Bitte per PN melden.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#10 Beitrag von dirkk » Freitag 6. Januar 2012, 18:56

Nochmal danke, Galizier, für das Gespräch :-)

Könnte mir einer von euch bitte beschreiben/wiedergeben, was hier gesagt wird:
[youtube][/youtube]

Danke!

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#11 Beitrag von dirkk » Samstag 7. Januar 2012, 11:59

Keiner hier, der mir den Inhalt des Videos zusammenfassen kann?

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#12 Beitrag von Handrij » Samstag 7. Januar 2012, 20:51

dirkk hat geschrieben:Keiner hier, der mir den Inhalt des Videos zusammenfassen kann?
Also es geht um die herrenlosen Hunde in Donezk. Wenn ein Einwohner eine Anzeige macht, kommt der Hundefänger, fängt die Tiere ein. Diese werden untersucht. Wenn sie gesund sind, dann werden sie sterilisiert und für diese ein neuer Besitzer gesucht. Wenn sie krank sind, werden sie eingeschläfert.
Die Behörden fordern die Donezker dazu auf, herrenlose Hunde sofort zu melden.
Streunende Hunde stellen eine Gefahr für die Einwohner dar usw.
Wenn ein Hund einen Menschen anzufallen droht, soll man so tun, als ob man einen Stein aufhebt. Die Hunde werden davon sofort eingeschüchtert. Bei einer Hundegruppe nicht wegrennen ...usw.
Wenn man gebissen wurde desinfizieren usw. und sofort zum Arzt gehen.
Die ältere Frau wurde von einem Hund angefallen. Seitdem fürchtet sie sich vor jedem Hund und musste sich prophylaktisch gegen Tollwut impfen lassen, da der Hund nicht gefunden und untersucht werden konnte.
2011 haben sich in der medizinischen Einrichtung 122 Leute aus dem Stadtbezirk ("Rote Armee") von Bissen behandeln lassen. 60% davon waren von streunenden Hunden, 80% von Hunden allgemein. Der ältere Mann wurde von einer tollwütigen Katze gebissen.
Tollwut ist tödlich usw. Tollwutimpfungen werden vom Staat bezahlt.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#13 Beitrag von dirkk » Samstag 7. Januar 2012, 21:18

DANKE, Handrij!!!!!

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#14 Beitrag von dirkk » Samstag 7. Januar 2012, 21:38

Noch eine Frage dazu... Diese Zusammenfassung hatte ich woanders gelesen:
Hier mal das Wichtigste:
Es geht definitiv um Tollwut, teilweise übertragen durch Streuner (lt. Propaganda hauptsächlich); Hunde werden z.B. angesteckt, indem sie von Füchsen gebissen werden. Die kolportierten 3000 Fälle pro Jahr in der ganzen Ukraine (von Tieren gebissene Menschen) sind reine Propaganda und völlig unrealistisch. In dem Klinikum, in dem der Bericht gemacht wurde, hatten sich 2011 122 Menschen zum Impfen/Behandlung nach einem Biss angemeldet, von denen wurden 80% von Hunden gebissen. Der Mann, der im Video behandelt wird, wurde von einer Katze gebissen und ist selbst Tierarzt.
Wird in dem Video von 3000 Fällen und von völlig unrealistischer Propaganda berichtet? Oder ist das die Interpretation des Übersetzers? Das liess sich bis jetzt leider nicht klären.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#15 Beitrag von Handrij » Sonntag 8. Januar 2012, 00:52

dirkk hat geschrieben:Wird in dem Video von 3000 Fällen und von völlig unrealistischer Propaganda berichtet? Oder ist das die Interpretation des Übersetzers? Das liess sich bis jetzt leider nicht klären.
Also 3.000 Bisse in der ganzen Ukraine und Ansteckungen der Hunde von Füchsen hab ich in diesem Video nicht vernommen.
"Unrealistische Propaganda" ist eine Einschätzung des von dir zitierten Übersetzers.
In dem Bericht geht es nur um Donezk bzw. den "Rote Armee" Stadtteil. Aussagen zur Ukraine insgesamt werden IMHO nicht gemacht.

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Re: Wenn der Internet...nicht an der Türe halt macht ??

#16 Beitrag von dirkk » Sonntag 8. Januar 2012, 19:58

Nochmals Danke, Handrij! Diese Info war wichtig für mich.

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