PolitikWenn die Sprache des Nachbarn nervt

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#26 Beitrag von Handrij » Freitag 27. Oktober 2017, 19:35

Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Damit konnten alle offensichtlich gut leben, was den Vertretern der reinen Ukraine aber nicht genug war und dann wurde daraus ohne (!) Diskussion:
Ich denke es gab keine Diskussion, woher weißt du das dann? Ansonsten enthält auch die letzte Variante keine Verbote.
Es wurde auch immer wieder betont, dass keine Schulen geschlossen werden.
Ich weiß das, weil ich den Prozess beobachtet habe und dir weiter oben auch den entsprechenden Link zur Verfügung gestellt habe, um das nachzuvollziehen. Die Änderung wurde erst unmittelbar vor der Abstimmung eingebracht.

Schulen müssen in der Provinz so oder so geschlossen werden, weil die Kinder fehlen. Früher wurden Schulschließungen von der Opposition damit bejammert, dass es gegen das Ukrainische gehe und jetzt wird es von der jetzigen Opposition so verkauft werden, dass es gegen das Russische, Ungarische, Rumänische gehe. Soweit das gleiche Spiel, aber dem Gesetz nach sind Minderheitenschulen einfach nicht mehr vorgesehen. Und wie ich oben bereits anmerkte, wird es wohl mit der ungarischen und der rumänischen Minderheit Einigungen geben, mit Polen wurde gerade ein neues Abkommen geschlossen. Das Ziel ist aber das Russische, was ja auch im Eingangsartikel, der den Anlass für diese Diskussion bildet, herüberkommt.
Kolobok hat geschrieben: Übrigens wurde das Gesetz ohne Gegenstimmen angenommen, nicht mal von der Opposition!
Das ist Standard hier, das sollte dir auch bei nur oberflächlicher und sporadischer Beobachtung des Abstimmungsverhaltens hier aufgefallen sein. Entweder stimmst du dafür ab oder du enthältst dich der Stimme oder bleibst gleich ganz fern. Zumeist hat das wohl den Hintergrund, dass die Abgeordneten die Verantwortung dafür, dagegen gewesen zu sein, nicht übernehmen wollen. Es gab in jüngster Zeit allerdings zwei Ausnahmen: Renten- und Gesundheitsreform.
Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Oh, du entdeckst Amerika für mich. Ansonsten siehe oben.
1. Ach lieber Handrij ich schreibe doch in einem öffentlichen Forum nicht nur für dich sondern auch für andere interessierte Teilnehmer. Hätte ich nur dir was zu sagen, dann würde ich dir einen Brief schreiben.
2. Hatte ich gehofft, dass man sich mal überlegt, wie verlässlich solche Materialien sind. Ich weiß nicht wer gerne zu den Vertretern eines Volkes gehören will, das nicht einmal eigene Bücher drucken darf und so wie so nur die dumme Sprache der Bauern benutzt.
3. Die Russifizierung der Ukraine noch viel weiter zurück geht, als Anuleb es beschrieben hat.
Ach lieber Kolobok, du tust so, als ob diese ganze Problematik hier noch nie besprochen worden wäre, du ganz frisch hinzugekommen bist und man dir alles komplett neu erklären müsste. An der erwähnten Volkszählung war ja das bemerkenswerte, dass da so etwas wie ein "kleinrussisches" Ethnos anerkannt wurde. Und die Geschichte der "neurussischen" Gebiete sollte dir bekannt sein. Da von "Russifizierung" zu sprechen ist albern, aber wenn es um die Nationsbildung geht, braucht es halt auch ein paar Mythen. Das haben andere zu spät gekommene Nationen wie die Deutschmänners ja nicht anders gemacht. Ist allerdings etwas langweilig im 21. Jahrhundert.
Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: Wenn du dir die Mühe gemacht hättest ...
Wenn du deine Beispiele gelesen hast,...
Den ukrainischen Text kanntest du offensichtlich nicht, ...
Oh, du entdeckst Amerika für mich....
Komischer Diskussionsstil.
In der Tat seltsamer Diskussionsstil von dir. Einfach den eigenen Riemen runterreißen ohne Berücksichtigung der Bezugnahmen und des vorher geschriebenen. Naja, es geht halt um die Ehre der Nation, schon klar ...

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#27 Beitrag von paracelsus » Samstag 28. Oktober 2017, 13:51

:) Handrij, Respekt und Dank für deine Mühe dieses Forum mit Information zu erfüllen.
Nur ist leider bei einigen der in Ukraine-Foren schreibenden *Demokraten* der Gattung "Homo Infantilis" der Verstand entweder nicht ausreichend entwickelt oder vom fanatischen Patriotismus verklärt.
[mbert moderiert:] Bitte respektvoll miteinander umgehen und statt persönlicher Angriffe Fakten bringen. Verwarnung erteilt.
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#28 Beitrag von Handrij » Samstag 28. Oktober 2017, 14:39

Den Anhängern der von Anuleb verbreiteten These, dass Russisch eine ausländische Sprache in der Ukraine sei, und ihren stichwortgebenden Ehepartnern, sei dieses gerade auf der Hauptseite veröffentlichte Interview mit Andrej Kurkow nahegelegt:

Deutsch: "Andrej Kurkow: „Bei uns gibt es 42 Millionen verschiedene Ukrainen“"
https://ukraine-nachrichten.de/andrej-k ... ainen_4698

Ukrainisch: "Андрій Курков: У нас 42 мільйони Україн"
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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#29 Beitrag von paracelsus » Samstag 28. Oktober 2017, 18:52

[mbert moderiert:] Bitte respektvoll miteinander umgehen und statt persönlicher Angriffe Fakten bringen. Verwarnung erteilt.[/quote]

R O F L

das ist echt stark, von einem Moderator/Admin. werde ich für meine kleine Anmerkung verwarnt und vom anderen bekomme ich eine Danksagung............. B-) So ist die Ukraine........... und auch ihr Gesinnungswächter in diesem Forum [smilie=kosak_4]
Dosis sola facit venenum (Allein die Dosis macht das Gift).
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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#30 Beitrag von Handrij » Samstag 28. Oktober 2017, 18:57

paracelsus hat geschrieben: [mbert moderiert:] Bitte respektvoll miteinander umgehen und statt persönlicher Angriffe Fakten bringen. Verwarnung erteilt.

R O F L

das ist echt stark, von einem Moderator/Admin. werde ich für meine kleine Anmerkung verwarnt und vom anderen bekomme ich eine Danksagung............. B-) So ist die Ukraine........... und auch ihr Gesinnungswächter in diesem Forum [smilie=kosak_4]
Es gibt halt noch einige mehr Ukrainen, als nur die 42 Millionen ... :-D

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#31 Beitrag von paracelsus » Samstag 28. Oktober 2017, 19:15

Handrij hat geschrieben:
Es gibt halt noch einige mehr Ukrainen, als nur die 42 Millionen ... :-D

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So ist es, 42 Millionen und das [smilie=crazy.gif] mbert [smilie=ukr_prapor]
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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#32 Beitrag von mbert » Samstag 28. Oktober 2017, 20:18

paracelsus hat geschrieben:[mbert moderiert:] Bitte respektvoll miteinander umgehen und statt persönlicher Angriffe Fakten bringen. Verwarnung erteilt.

R O F L

das ist echt stark, von einem Moderator/Admin. werde ich für meine kleine Anmerkung verwarnt und vom anderen bekomme ich eine Danksagung............. B-) So ist die Ukraine........... und auch ihr Gesinnungswächter in diesem Forum [smilie=kosak_4]

paracelsus hat geschrieben:So ist es, 42 Millionen und das [smilie=crazy.gif] mbert [smilie=ukr_prapor]


[mbert moderiert:]Du verwechselst leider zum wiederholten Mal die Begriffe "Gesinnung" und "respektvoller Umgang miteinander". Sich an grundlegende Benimmregeln zu halten, ist auch von Dir nicht zu viel verlangt.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#33 Beitrag von paracelsus » Samstag 28. Oktober 2017, 20:48

mbert hat geschrieben:
[mbert moderiert:]Du verwechselst leider zum wiederholten Mal die Begriffe "Gesinnung" und "respektvoller Umgang miteinander". Sich an grundlegende Benimmregeln zu halten, ist auch von Dir nicht zu viel verlangt.[/color]
Es ist zwar nicht notwendig auf deine Begrifflichkeit von "Gesinnung und respektvoller Umgang miterinander" einzugehen.........nur soviel, nicht jede Gesinnung verdient meine Achtung und meinen Respekt muss man sich verdienen.
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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#34 Beitrag von Anuleb » Sonntag 29. Oktober 2017, 08:21

Handrij hat geschrieben:Den Anhängern der von Anuleb verbreiteten These, dass Russisch eine ausländische Sprache in der Ukraine sei....
Das ist keine These, sondern eine Tatsache. Wie auch in Polen polnisch, in Frankreich französisch, in Spanien spanisch, in Deutschland deutsch, ist in der Ukraine das Ukrainische die einheimische Sprache. Wird dort eine andere Sprache von der Bevölkerung benutzt, dann bedienen die sich einer ausländischen Sprache. Was gibt es denn daran nicht zu verstehen???? Du noch viel lernen müssen, kleiner Padawan.
paracelsus hat geschrieben:
mbert hat geschrieben:
.......nur soviel, nicht jede Gesinnung verdient meine Achtung und meinen Respekt muss man sich verdienen.
Wie kommst Du eigentlich darauf, dass ich mir, oder andere in diesem Forum, deinen Respekt verdienen wollen????

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#35 Beitrag von mbert » Sonntag 29. Oktober 2017, 09:59

Anuleb hat geschrieben:Was gibt es denn daran nicht zu verstehen???? Du noch viel lernen müssen, kleiner Padawan.
[mbert moderiert:] Und das sei hier noch mal für alle als Anlass genommen, verbal ein wenig abzurüsten.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#36 Beitrag von mbert » Sonntag 29. Oktober 2017, 10:12

Anuleb hat geschrieben:Das ist keine These, sondern eine Tatsache. Wie auch in Polen polnisch, in Frankreich französisch, in Spanien spanisch, in Deutschland deutsch, ist in der Ukraine das Ukrainische die einheimische Sprache. Wird dort eine andere Sprache von der Bevölkerung benutzt, dann bedienen die sich einer ausländischen Sprache.
Das ist so pauschal nicht richtig. In der ehemalig Habsburgischen Westukraine war Russisch 1939 sicher die Sprache der Okkupanten und wird von vielen ja auch noch heute so gesehen. Im Rest des Landes ist die Situation weit komplexer. Ich hatte weiter oben und noch weiter oben ja über die verschiedenen Ebenen von Russifizierung geschrieben. Kurz zusammengefasst: die russische Sprache in der Rest-Ukraine kam in einigen Gebieten vorwiegend durch Zuwanderung, in anderen vor allem durch Russifizierung der öffentlichen Räume (etwa Städte) und der lokalen Bevölkerung in die Ukraine. Der Teil dieses Prozesses, der unter Stalin stattfand (nach dem Holodomor sowie weitere Industrialisierung des Donbass) ist zu einem größeren Teil ein demographischer, der soziale und freiwillige Teil war zu der Zeit schon weitgehend durch die ca. 2 Jahrhunderte davor etabliert. Langer Rede kurzer Sinn: Es gibt eine größere ukrainische Bevölkerungsgruppe, die russisch spricht und nie etwas anderes gesprochen hat bzw. schon immer bilingual war. Das ist durchaus vergleichbar mit früheren Kolonien, wo ebenfalls eine fremde Sprache "eingeführt" wurde und sich oft noch bis zum heutigen Tag als Sprache des öffentlichen Lebens gehalten hat.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#37 Beitrag von Kolobok » Sonntag 29. Oktober 2017, 12:21

Handrij hat geschrieben: Ich weiß das, weil ich den Prozess beobachtet habe und dir weiter oben auch den entsprechenden Link zur Verfügung gestellt habe, um das nachzuvollziehen. Die Änderung wurde erst unmittelbar vor der Abstimmung eingebracht.
Handrij hat geschrieben:
Kolobok hat geschrieben: Übrigens wurde das Gesetz ohne Gegenstimmen angenommen, nicht mal von der Opposition!
Das ist Standard hier, das sollte dir auch bei nur oberflächlicher und sporadischer Beobachtung des Abstimmungsverhaltens hier aufgefallen sein. Entweder stimmst du dafür ab oder du enthältst dich der Stimme oder bleibst gleich ganz fern. Zumeist hat das wohl den Hintergrund, dass die Abgeordneten die Verantwortung dafür, dagegen gewesen zu sein, nicht übernehmen wollen. Es gab in jüngster Zeit allerdings zwei Ausnahmen: Renten- und Gesundheitsreform.
Oh, ich muss mich entschuldigen. Das Bildungsgesetz wurde ja doch mit Gegenstimmen, auch von der Opposition angenommen. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Da habe ich aber Glück gehabt, dass das dem "aufmerksamen Prozessbeobachter" entgangen ist. Wobei jetzt natürlich die Frage ist ob, dass dagegen sein jetzt nicht doch eher der Standard ist?
Handrij hat geschrieben: In der Tat seltsamer Diskussionsstil von dir. Einfach den eigenen Riemen runterreißen ohne Berücksichtigung der Bezugnahmen und des vorher geschriebenen. Naja, es geht halt um die Ehre der Nation, schon klar ...
Wie kommst du darauf?
Ist schon selbst der Versuch Verständnis für die Probleme der Ukraine aufzubringen, in dem man einfache Vergleiche mit Deutschland anstellt, strafbar?

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#38 Beitrag von Handrij » Sonntag 29. Oktober 2017, 12:21

Anuleb hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Den Anhängern der von Anuleb verbreiteten These, dass Russisch eine ausländische Sprache in der Ukraine sei....
Das ist keine These, sondern eine Tatsache. Wie auch in Polen polnisch, in Frankreich französisch, in Spanien spanisch, in Deutschland deutsch, ist in der Ukraine das Ukrainische die einheimische Sprache. Wird dort eine andere Sprache von der Bevölkerung benutzt, dann bedienen die sich einer ausländischen Sprache. Was gibt es denn daran nicht zu verstehen????
Du magst also Ethnozoos, damit die fein sortierten Ethnotierchen nicht in ein fremdes Gehege geraten und demzufolge bist du für eine Anpassung der Bevölkerung an dein krudes Bild im Kopf.

Gehen wir mal deine Beispiele durch. In Deutschland hast du nicht nur die übriggebliebenen Sorben, sondern auch Dänen in Südschleswig mit entsprechenden Minderheitenrechten. Deiner Logik zufolge müssen sie sich entweder assimilieren oder nach Dänemark ziehen. Spanien, ganz aktuell, neben den Basken hast du die Katalanen, von denen gerade ein signifikanter Teil der Idee anhängt, dass ein eigener Staat besser wäre. Sollen die jetzt alle nach Andorra umziehen? Bisschen wenig Platz, oder? Kommen wir zu Frankreich. Böswillig gestreuten Gerüchten zufolge soll sich Nordkatalonien auf französischem Staatsgebiet befinden. Bretonen und französische Basken werden dir auch widersprechen. Und in Frankreich soll es ebenso bösen Gerüchten zufolge eine okzitanische Sprache geben, die bis nach Italien gesprochen wird. Und das schlechteste deiner Beispiele ist natürlich Polen. Bei der OUN(B) wärest du jetzt ein Kandidat für eines der klassischen Bandera-Attentate - Erschießen aus dem Hinterhalt. Wjatrowytsch würde sich wohl auf Ohrfeigen beschränken. In Polen gab es bereits vor der massenhaften Arbeitsmigration trotz Stalinscher Umsiedlungspolitik eine signifikante ukrainische Minderheit, die eigene Schulen, Zeitungen und Radioprogramme hat. Zudem hat Polen auch weiterhin eine deutsche Minderheit, mit entsprechenden Rechten.
Um die Realität allein in Europa deinem Bild anzupassen bedarf es also noch größerer Anstrengungen. Welche Methoden bevorzugst du? Die Stalinschen Umsiedlungen und Deportationen oder doch gleich ethnische Säuberungen à la OUN(B)/UPA mit Axt, Mistgabel und Schmeißer?
Anuleb hat geschrieben:Du noch viel lernen müssen, kleiner Padawan.
Du lebst also auch sonst gern in Fantasiewelten. Das erklärt dann einiges.

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#39 Beitrag von Handrij » Sonntag 29. Oktober 2017, 12:30

Kolobok hat geschrieben: Oh, ich muss mich entschuldigen. Das Bildungsgesetz wurde ja doch mit Gegenstimmen, auch von der Opposition angenommen. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Da habe ich aber Glück gehabt, dass das dem "aufmerksamen Prozessbeobachter" entgangen ist. Wobei jetzt natürlich die Frage ist ob, dass dagegen sein jetzt nicht doch eher der Standard ist?
Fein erwischt :-)
20 Gegenstimmen, 16 Enthaltungen und 68 haben sich nicht beteiligt. Meine These des ungern Verantwortung übernehmen wollen, sehe ich da schon bestätigt.
Apropos Gegenstimmen: die Swoboda-Typen fanden das Gesetz auch nicht toll, weil den Minderheiten noch zu viele Rechte eingeräumt werden.
Kolobok hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben: In der Tat seltsamer Diskussionsstil von dir. Einfach den eigenen Riemen runterreißen ohne Berücksichtigung der Bezugnahmen und des vorher geschriebenen. Naja, es geht halt um die Ehre der Nation, schon klar ...
Wie kommst du darauf?
Ist schon selbst der Versuch Verständnis für die Probleme der Ukraine aufzubringen, in dem man einfache Vergleiche mit Deutschland anstellt, strafbar?
Nein, natürlich nicht. Nur ist der Kern der Diskussion die Art und Weise, wie den Minderheiten in der Ukraine neue Regelungen aufgedrückt wurden und nicht der vergleichbare Gesetzesstand in Deutschland. Allerdings wie wir gesehen haben, fällt ein Vergleich der Gesetzestexte nach der Annahme des jetzigen Bildungsgesetzes nicht zugunsten der ukrainischen Gesetzgebung aus.

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#40 Beitrag von Handrij » Sonntag 29. Oktober 2017, 14:14

Ein aktueller Bericht der Deutschen Welle aus den Transkarpaten zum Ursprungsthema:

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#41 Beitrag von Anuleb » Sonntag 29. Oktober 2017, 14:34

Handrij hat geschrieben:
Anuleb hat geschrieben: Das ist keine These, sondern eine Tatsache. Wie auch in Polen polnisch, in Frankreich französisch, in Spanien spanisch, in Deutschland deutsch, ist in der Ukraine das Ukrainische die einheimische Sprache. Wird dort eine andere Sprache von der Bevölkerung benutzt, dann bedienen die sich einer ausländischen Sprache. Was gibt es denn daran nicht zu verstehen????
Du magst also Ethnozoos, damit die fein sortierten Ethnotierchen nicht in ein fremdes Gehege geraten und demzufolge bist du für eine Anpassung der Bevölkerung an dein krudes Bild im Kopf.

Gehen wir mal deine Beispiele durch. In Deutschland hast du nicht nur die übriggebliebenen Sorben, sondern auch Dänen in Südschleswig mit entsprechenden Minderheitenrechten. Deiner Logik zufolge müssen sie sich entweder assimilieren oder nach Dänemark ziehen. Spanien, ganz aktuell, neben den Basken hast du die Katalanen, von denen gerade ein signifikanter Teil der Idee anhängt, dass ein eigener Staat besser wäre. Sollen die jetzt alle nach Andorra umziehen? Bisschen wenig Platz, oder? Kommen wir zu Frankreich. Böswillig gestreuten Gerüchten zufolge soll sich Nordkatalonien auf französischem Staatsgebiet befinden. Bretonen und französische Basken werden dir auch widersprechen. Und in Frankreich soll es ebenso bösen Gerüchten zufolge eine okzitanische Sprache geben, die bis nach Italien gesprochen wird. Und das schlechteste deiner Beispiele ist natürlich Polen. Bei der OUN(B) wärest du jetzt ein Kandidat für eines der klassischen Bandera-Attentate - Erschießen aus dem Hinterhalt. Wjatrowytsch würde sich wohl auf Ohrfeigen beschränken. In Polen gab es bereits vor der massenhaften Arbeitsmigration trotz Stalinscher Umsiedlungspolitik eine signifikante ukrainische Minderheit, die eigene Schulen, Zeitungen und Radioprogramme hat. Zudem hat Polen auch weiterhin eine deutsche Minderheit, mit entsprechenden Rechten.
Um die Realität allein in Europa deinem Bild anzupassen bedarf es also noch größerer Anstrengungen. Welche Methoden bevorzugst du? Die Stalinschen Umsiedlungen und Deportationen oder doch gleich ethnische Säuberungen à la OUN(B)/UPA mit Axt, Mistgabel und Schmeißer?
Anuleb hat geschrieben:Du noch viel lernen müssen, kleiner Padawan.
Du lebst also auch sonst gern in Fantasiewelten. Das erklärt dann einiges.
Ja, die Dänen haben ihre Minderheitenrechte, müssen aber damit leben, dass sie deutsch sprechen müssen. Und, ja, auch in Frankreich gibt es Elsass-Lothringen, Baskenland, Korsika, in Italien Südtirol, Sardinien, in Grossbritannien die Waliser, Schotten und Nordiren, etc., etc.. Von keiner dieser Minderheiten wird erwartet, dass die sich assimilieren. Was sollte dieser Quatsch auch, schliesslich weiss man in einem Staat von mehren Millionen Bürgern auch nicht, von wem die Assimiliert werden sollten. Es sind schliesslich allesamt multikulturelle, pluralistische Demokratien. Es wird aber von allen Minderheiten verlangt, dass die die Sprache des Heimatlandes sprechen. In anderen Staaten, wie z. B. Belgien oder der Schweiz, hat sich die Bevölkerung zu mehreren Amtssprachen entschieden. Nur, dass war nun mal deren souveräne und demokratische Entscheidung. Genauso sollte man auch der ukrainischen Bevölkerung und dem Staat zubilligen, dass auch diese festlegen dürfen, welche Amtssprache im Lande gilt. Ich selber hätte keinerlei Probleme damit, wenn die Ukraine sich für die Mehrsprachigkeit entschieden hätte, schliesslich habe ich, genauso wie andere Personen, keinerlei Recht in die Entscheidungen eines souveränen Staates einzugreifen. Nur das bedeutet keinesfalls, dass sich die Russen in der Ukraine assimilieren müssen. Sie sollen nur die Sprache erlernen, und dürfen, wie in anderen Ländern auch, weiterhin ihre Traditionen und Kultur pflegen. Natürlich, es gibt Leute, die bezeichnen diese Sicht der Dinge als Fantasiewelt, in meinen Augen ist es jedoch eher Realismus.

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Re: Wenn die Sprache des Nachbarn nervt

#42 Beitrag von Handrij » Sonntag 29. Oktober 2017, 15:13

Anuleb hat geschrieben:Ja, die Dänen haben ihre Minderheitenrechte, müssen aber damit leben, dass sie deutsch sprechen müssen. Und, ja, auch in Frankreich gibt es Elsass-Lothringen, Baskenland, Korsika, in Italien Südtirol, Sardinien, in Grossbritannien die Waliser, Schotten und Nordiren, etc., etc.. Von keiner dieser Minderheiten wird erwartet, dass die sich assimilieren. Was sollte dieser Quatsch auch, schliesslich weiss man in einem Staat von mehren Millionen Bürgern auch nicht, von wem die Assimiliert werden sollten. Es sind schliesslich allesamt multikulturelle, pluralistische Demokratien. Es wird aber von allen Minderheiten verlangt, dass die die Sprache des Heimatlandes sprechen. In anderen Staaten, wie z. B. Belgien oder der Schweiz, hat sich die Bevölkerung zu mehreren Amtssprachen entschieden. Nur, dass war nun mal deren souveräne und demokratische Entscheidung. Genauso sollte man auch der ukrainischen Bevölkerung und dem Staat zubilligen, dass auch diese festlegen dürfen, welche Amtssprache im Lande gilt. Ich selber hätte keinerlei Probleme damit, wenn die Ukraine sich für die Mehrsprachigkeit entschieden hätte, schliesslich habe ich, genauso wie andere Personen, keinerlei Recht in die Entscheidungen eines souveränen Staates einzugreifen. Nur das bedeutet keinesfalls, dass sich die Russen in der Ukraine assimilieren müssen. Sie sollen nur die Sprache erlernen, und dürfen, wie in anderen Ländern auch, weiterhin ihre Traditionen und Kultur pflegen. Natürlich, es gibt Leute, die bezeichnen diese Sicht der Dinge als Fantasiewelt, in meinen Augen ist es jedoch eher Realismus.
Da rudert einer aber gehörig zurück ...
Du meintest also eigentlich, dass alle nicht der offiziellen Amtssprache entsprechenden Sprachen als "ausländische" anzusehen seien? Da liegst du weiterhin falsch. Beispielsweise sind in Deutschland regional Dänisch, Friesisch und Sorbisch ebenfalls Amtssprachen. Das bedeutet, dass die Minderheiten, solange sie ihr "angestammtes Siedllungsgebiet" nicht verlassen, theoretisch kein Deutsch sprechen müssen und mit Behörden in ihrer Muttersprache kommunizieren können.
Ähnlich verhält es sich noch in der Ukraine mit dem Regionalsprachengesetz. Die Verfassung sieht Ukrainisch als Amtssprache vor, das Regionalsprachengesetz gestattet aber die Verwendung anderer anerkannter Minderheitensprachen in Gebieten mit kompakter Besiedlung der entsprechenden Minderheit. Zu diesen Sprachen zählen Russisch, Weißrussisch, Bulgarisch, Armenisch, Gagausisch, Jiddisch, Krimtatarisch, Moldawisch, Deutsch, Neugriechisch, Polnisch, Romani, Rumänisch, Slowakisch, Ungarisch, Russinisch, Karäisch, Krimtschakisch. Du kannst danach beispielsweise hier ein Dorf oder ganze Landstriche mit deinen Stammesgenossen besiedeln und sobald ihr mehr als zehn Prozent der Bevölkerung seid, habt ihr das Recht die offizielle Kommunikation parallel zum Ukrainischen auch auf Deutsch abzuhandeln. Super Sache, oder?
Vermutlich meinst du auch, dass es schon aus rein praktischen Erwägungen ratsam wäre, dass jeder Staatsbürger des Landes die Amtssprache beherrscht. Dagegen hat in der Diskussion IMHO keiner etwas und darum ging es hier auch nicht, da das Thema die Schulsprache und die sich aus dem kürzlich erlassenen Bildungsgesetz ergebenden Restriktionen für Sprachminderheiten, dabei insbesondere der russischen, sind.

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