Allgemeines DiskussionsforumWer verdient am Krieg in der Ukraine?

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WER verdient am Krieg in der Ukraine?

#26 Beitrag von Uwe Kulick » Mittwoch 4. Februar 2015, 13:08


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Re: WER verdient am Krieg in der Ukraine?

#27 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 4. Februar 2015, 14:09

Uwe Kulick hat geschrieben:Siehe Abschnitt "Big Business" in http://ukraine-nachrichten.de/der-donba ... 89_politik
Meine Gesprächspartner in der Donezker Oblastverwaltung nannten Gerassimow den neuen “Aufseher” für das Donezker Gebiet von Pjotr Poroschenko.
Daran hängt sich der ganze Artikel auf und dass Poroschenko 2012 unter Janukowitsch mal gesagt hat, dass er ihm vertraut. Inzwischen ist viel Wasser den Dnipro runtergeflossen und mit ihm viel Dreck im Netz.

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Re: WER verdient am Krieg in der Ukraine?

#28 Beitrag von Handrij » Mittwoch 4. Februar 2015, 14:15

Sonnenblume hat geschrieben:
Uwe Kulick hat geschrieben:Siehe Abschnitt "Big Business" in http://ukraine-nachrichten.de/der-donba ... 89_politik
Meine Gesprächspartner in der Donezker Oblastverwaltung nannten Gerassimow den neuen “Aufseher” für das Donezker Gebiet von Pjotr Poroschenko.
Daran hängt sich der ganze Artikel auf und dass Poroschenko 2012 unter Janukowitsch mal gesagt hat, dass er ihm vertraut. Inzwischen ist viel Wasser den Dnipro runtergeflossen und mit ihm viel Dreck im Netz.
Die Ukrajinska Prawda = Dreck im Netz, interessant.
Zur Kenntnis von der Präsidentenseite heute: Україні потрібна міжнародна допомога у вивезенні із зони конфлікту на Донбасі сімей з дітьми – зустріч уповноважених Президента з представниками міжнародних місій
Am Treffen nahmen ebenso die Parlamentsabgeordneten Marija Ionowa und Artur Herassymow (Gerassimow) teil.
Artur Herassymow (Gerassimow), Nr. 43 der Liste des Poroschenko-Blocks, Mitglied der Fraktion des Petro-Poroschenko-Blocks.

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Re: Wer verdient am Krieg in der Ukraine?

#29 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 4. Februar 2015, 14:26

Ja und, hab ich gesagt, dass er nicht in Poroschenkos Block ist? Nr. 43 - Donnerwetter. Und ja, auch in der UP steht manchmal etwas, was ich als Mist empfinde. Schließlich haben wir in der Ukraine eine freie Presse und da ist das völlig normal, dass man sich nicht mit allem identifiziert.

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Re: Wer verdient am Krieg in der Ukraine?

#30 Beitrag von Uwe Kulick » Mittwoch 4. Februar 2015, 15:19

Bleibt doch bitte beim Thema "wer verdient an der Ukraine?". Ich verwies ausdrücklich auf folgenden Abschnitt in dem manchen von euch unangenehmen Artikel, aber doch aus vertrauenswürdiger Quelle:
Big Business

Einige Vorwürfe werden auch bezüglich der Handlungen der Freiwilligen-Bataillone in den Städten des Donezker Oblast laut. Die Zahl der Beschwerden über Kompetenzüberschreitungen nimmt mit jedem Tag zu. Hierbei werden die Beschwerden nicht nur von Bürgern eingereicht, sondern auch von Kämpfern geschrieben, die sich gegenseitig Verbrechen vorwerfen. So hat beispielsweise das Oberhaupt der Partei “Rechter Sektor” im Donezker Oblast, Sergej Tschirin, mehrere Male Beschwerden über den Kommandanten des Bataillons “Artjomowsk”, Konstantin Matejtschenko, geäußert. Er behauptete, dass Matejtschenko eine verbrecherische Gruppierung mit dem Ziel, Erpressung und Schmuggel zu betreiben, gegründet habe. Am 17. Dezember 2014 berichtete Tschirin darüber, dass Kämpfer des Bataillon “Donbass” einen Lastwagen mit geschmuggelter Kohle, der sich aus dem besetzten Gebiet in Richtung Artjomowsk bewegt habe, festgehalten habe. “Die Kohle wird in die Ukraine eingeführt, und in die besetzten Gebiete geht Geld zurück – für den Kauf von Waffen und die Bezahlung der Kämpfer”, erzählte Tschirin. Nach seinen Worten werde genauso Metall, das man in den eroberten ukrainischen Bergwerken und Fabriken ausbaue, von den Banditen in die Ukraine gebracht. Den Kämpfern des “Rechten Sektors” gelang es auch, eine der Lastwagenkolonnen mit gestohlener Kohle, die sich aus dem besetzten Gebiet der Lugansker Oblast nach Artjomowsk bewegte, auf Video aufzunehmen.

Solche Kolonnen, die aus einige dutzend Mehr-Tonnen-Lastwagen bestehen, kommen nach Angaben des “Rechten Sektors” täglich in Artjomowsk an, und die Stadt selbst sei ein Umschlagplatz für den Kohleschmuggel. Dort wird der Brennstoff auf Züge umgeladen und weiter inwärts in die Ukraine gebracht. Am Sonntag, den 18. Januar 2015, wurde die nächste Autokolonne aus dem Lugansker Oblast, die sich in Richtung Artjomowsk bewegte, in Debalzewo von Kämpfern des Bataillon “Lwiw” festgehalten. Der Wert der beschlagnahmten Waren betrug nach den Worten der Kämpfer 1,2 Millionen Hrywnja _ [umgerechnet etwa 170.000 Euro]_. Dies ist kein Einzelfall. Nach Augenzeugenberichten lokaler Bewohner ist der Kohlentransportverkehr durch Debalzewo sehr dicht, und geht in der Mehrzahl der Fälle ohne irgendwelche Hürden vonstatten. Wahrscheinlich ist die Beschlagnahmung der nächsten Kolonne mit einer Verschärfung der Stimmung an der Front verbunden.

All diese bedauerlichen Fakten, die den Bürger des vom Krieg geschundenen Donbass in die Augen springen, erhöhen verständlicherweise nicht die Autorität Kiews und der neuen Regierung, die das Janukowitsch-Regime ablöste. Da sie den täglichen Schmuggelstrom aus den Banditen-Republiken sowie die dubiosen “Aufseher”, die auf den Wechsel der gestürzten Machthaber folgten sehen können, stellen sich die Bürger des Donezker Oblast vollkommen vernünftigerweise die Frage: “Und was hat sich geändert?”, und finden darauf keine Antwort.

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Re: Wer verdient am Krieg in der Ukraine?

#31 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 4. Februar 2015, 15:27

Was erwartest du von uns? Was soll man dazu sagen? Das ist große Sch... wenn es stimmt. Und ich zweifele nicht wirklich dran, dass es stimmt. Aber tun können wir dagegen nichts, man kann nur hoffen, dass die Infos an der richtigen Stelle ankommen und was getan wird. Aber bei der Menge an Leuten in der gesamten Ukraine, die kein Interesse am Schrumpfen ihrer illegalen Einnahmequellen haben, ist das auch ziemlich schwierig. Umso mehr ist zu bewundern, dass sich so viele Ukrainer für eine Veränderung in ihrem Land eingesetzt haben und einsetzen.

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