PolitikWestukraine: Rechte Nationalisten schwächeln

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Handrij
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Ukraine

Westukraine: Rechte Nationalisten schwächeln

#1 Beitrag von Handrij » Donnerstag 22. Mai 2014, 14:50

Die Region gilt oft als Hort des ukrainischen Nationalismus. Doch vor der Präsidentenwahl am Wochenende liegt auch hier der Kandidat der Mitte in der Gunst vorn.
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selfmade
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Re: Westukraine: Rechte Nationalisten schwächeln

#2 Beitrag von selfmade » Donnerstag 22. Mai 2014, 17:19

„Die Nationalisten können in dieser heiklen Situation keine Perspektive bieten“
Wieder ein Punkt, in dem die UA vielen EU-Nationen voraus ist.

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Anuleb
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Re: Westukraine: Rechte Nationalisten schwächeln

#3 Beitrag von Anuleb » Sonntag 1. Juni 2014, 19:25

selfmade hat geschrieben:
„Die Nationalisten können in dieser heiklen Situation keine Perspektive bieten“
Wieder ein Punkt, in dem die UA vielen EU-Nationen voraus ist.
Naja, auch wenn es ein wenig offtopic ist, aber verstehen kann ich die anderen EU-Bürger schon. Das fängt schon mal damit an, dass sich Deutschland in der EU zu breit gemacht hat (früher war Deutschland durchaus bescheidener unterwegs), geht über die Programme, welche Merkel den anderen EU-Völkern aufbürdet, und im Sinne der Wiederwahl der eigenen Bevölkerung niemals aufbürden würde, bis hin zum Umgang mit der Krise, wo die starken quasi in Watte gepackt, aber die Schwachen in Stacheldraht gewickelt worden sind.

Natürlich stellen die Populisten keine Alternativen dar. Aber, sie sind dazu angetan, den Regierenden einen Denkzettel zu verpassen, und die EU-Politik einmal neu auszurichten. Schlimm wäre es erst, wenn sich die EU-Gegner im Parlament Mehrheiten verschaffen könnten.

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selfmade
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Re: Westukraine: Rechte Nationalisten schwächeln

#4 Beitrag von selfmade » Dienstag 3. Juni 2014, 19:03

@mbert: Bitte verschieben, wenn es zu offtopic ist.
Nach etwas Zögern habe ich doch auf deinen Kommentar geantwortet. Er zeigt wie viele andere Umstände, dass Nationalisten in der EU nichts zu suchen haben sollten, denn im Gegensatz zur Ukraine sind die meisten EU-Staaten bereits relativ "geeint", sprich die Bevölkerung identifiziert sich größtenteils mit dem Staatsgebiet, toleriert Minderheiten etc. Was sollen die Populisten von englischem Schnösel oder verranzter Superfranzösin denn nachhaltig bewirken können, Vaterlandsstolz oder -treue?
Noch ein Zitat von Humboldt: "Eigenes und Fremdes sind nicht klar voneinander geschieden: Alles ist vielmehr mit allem verbunden." (um kritisch zu bleiben, s. jene verträumte Berliner) Ergo: Nationalstaaten sind ebenso ein Bestandteil der Welt, ob sie das wahrhaben wollen oder nicht. Es kommt in meinen Augen viel mehr darauf an, eine Balance zwischen globaler Öffnung und Beibehaltung der Eigenständigkeit zu gewährleisten.

Zur Rolle Deutschlands kann ich nur sagen, dass es zwar eine Art Führungsposition innehat, vielleicht wegen konjunktureller Dominanz, aber andererseits waren z.B. die mediterranen alias Bunga Bunga-Volkswirtschaften mitunter an ihrer hohen Jugendarbeitslosigkeit etc. beteiligt. Ein Grundproblem der EU ist m.E., dass sie vor allem in ökonomischen Belangen hanseatisch anmutet, wenn man - es sei mir hoffentlich verziehen, nicht den halben Tag im Internet nach der Grafik zu suchen - die Länder mit momentan stabiler Finanzlage betrachtet (Schweden, Dänemark, Deutschland, Benelux oder Österreich). Auch mich nervt der tendenzielle Determinismus der Bundesregierung gegenüber den anderen EU-Staaten, sprich auf Handlung A folgt Behandlung B nach Schema F. (Das ist ein Grund, warum ich keine überschwängliche IT-Begeisterung teile.)

Womit aber ausnahmslos alle europäischen Staaten unabhängig von EU-Mitgliedschaft zukünftig verschiedene Probleme bekommen dürften, sind die großen Wandel der Gegenwart: Der demographische und der klimatische, und wenn man so will noch ein weiterer (der geschlechtliche, s. Hang zur matriarchalen Gesellschaft - für Rudi die Bedeutung, ihr hattet ja kein Latein im Osten: Mama hat die Hosen an -, etc.).
Durch familiär viele Beschäftigten in der Altenpflege sind mir die Schwierigkeiten im Umgang mit älteren Menschen nur zu bewusst, die sicherlich zunehmen werden - sollte man auf Euthanasie verzichten (schon wieder NS-Ideologie erwähnt, sry). Es wäre schön, wenn ich die Sorglosigkeit der Senioren von heute besitzen könnte (für die D nicht in eine Bananen-, sondern Rentenrepublik verwandelt wird, s. Rentenpaket des Bundestages).

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